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Kamerun - Tanz auf dem Vulkan

III 4.095 9x 4x  

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Detailprogramm
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  • Vier Tage Trekking am Vulkan: Mt. Cameroon (4.095 m)
  • Besteigung des Mt. Oku (3.011 m) und Aufstieg zu den Manenguba-Seen
  • Wanderungen durch verschiedene Dörfer an der Ring Road
  • Besuch der Ekom-Fälle, ein spritzig-feuchtes Vergnügen
  • Besuch des UNESCO-Welterbes Bafut mit Juju-Maskentanz
  • Besuch des Sultanspalastes in Foumban

Sanfte Hügellandschaft und tosende Wasserfälle, Schulkinder begleiten Sie ein Stück des Weges und kleine Märkte am Wegesrand laden zum Plaudern ein. Willkommen im Kameruner Grasland! In der Chefferie von Bafut erwartet Sie eine der Königinnen und lädt Sie zum Juju-Maskentanz. Mt. Oku - von dichtem, grünen Bergwald bewachsen - ist ein Almidyll. Die Zwillingsseen von Manenguba sind von vielen Legenden umrankt, von denen Sie einige bei Ihren intensiven Wanderetappen hören werden. Die Gewässer faszinieren vor allem durch ihre kräftigen Farben. Gut akklimatisiert beginnt die Besteigung des aktiven Vulkans Mt. Cameroon. Vier Tage geht es durch immergrüne Tieflandfeuchtwälder, Bergnebelwälder und Savannenvegetation, begleitet von faszinierenden Wolkengebilden. Mit etwas Glück sehen Sie seltene Tierarten, z. B. das Nashornchamäleon und vielleicht einen Waldelefanten. Zum Schluss strecken Sie die Beine am Strand von Limbe aus und genießen die Sonne.

Termine und Preise
Reisedauer 15 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
1CMK0102 26.11.11 10.12.11 2.835,- Auf Anfr. Rudolf Markus Buchen
1CMK0103 24.12.11 07.01.12 2.995,- Auf Anfr. Egenolf Gina Buchen
2CMK0101 18.02.12 03.03.12 2.890,- Auf Anfr. Därr Astrid Buchen
2CMK0102 17.11.12 01.12.12 2.890,- Auf Anfr. Minke Doris Buchen
2CMK0103 29.12.12 12.01.13 2.990,- Auf Anfr. Hauser-Reiseleiter/in Buchen
3CMK0101 26.01.13 09.02.13 2.890,- Auf Anfr. Rudolf Markus Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 320,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Englisch sprechender Führer bei den Wanderungen
• Flug mit Air France Frankfurt - Paris - Douala - Paris - Frankfurt
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• meist Vollpension
• Gepäcktransport mit Bus
• Camping- und Kochausrüstung
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Trekkingpermits
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 129,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Anschlussflüge ab anderen deutschen Städten nach Verfügbarkeit
• Hauser-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten; fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 200,-) Trinkgelder (ca. € 80,-) individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Tourverlauf
1. Tag Douala

Flug von Deutschland über Paris nach Douala. Ankunft spätabends. Fahrt zum Hotel.
Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel

2. Tag Melong

Douala ist, wenn auch nicht Hauptstadt, so Wirtschaftsmetropole und mit ihren 1,8 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Nach dem Frühstück verlassen wir die Großstadt und machen uns auf den Weg über Nkongsamba, der Kaffee-Stadt Kameruns, nach Melong, einem Dorf am Fuß des Mt. Manengouba in den Bakossi-Bergen. Vorbei an Bananen- und Ölpalmenplantagen dringen wir weiter ins Landesinnere vor. Auf einer kleinen Wanderung zum Ekom-Wasserfall können wir uns die Beine etwas vertreten und uns erfrischen. Ca. 80 m stürzt das Wasser des Nkam-Flusses inmitten einer tiefgrünen, üppigen Pflanzenwelt in die Tiefe. Ein wahres Naturschauspiel! Hier wurde auch eine Tarzan-Verfilmung mit Christopher Lambert gedreht.
Wer möchte kann zum Pool der Fälle absteigen. Je nach vergangenen Regenfällen und Jahreszeit ein schlammiges, glitschiges, aber auch sehr spaßiges Vergnügen - auf eigene Gefahr (ca. 1 Stunde)! Unten stehen wir dann mit verdreckten Schuhen im warmen Sprühregen und brauchen nur die Hand zum Regenbogen ausstrecken. Weiter fahren wir über Dschang nach Bamenda.
Gehzeit: 0,5-1,5h; Fahrzeit: 6-7h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

3. Tag Bamenda - Bafut

Vormittags besuchen wir die berühmte Chefferie von Bafut, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Eine der Königinnen des Palastes wird uns bei einer Führung einen Einblick ins Palastleben gewähren. Zum Abschluss unseres Besuchs sehen wir einen Juju-Maskentanz. Diese Tänze waren ursprünglich Teil von Beerdigungszeremonien und sind es noch heute. Nahe der bekannten Ring Road liegt unser heutiges Ziel: das Belo Trekkers Camp.
Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hütten [FA]

4. Tag Belo - Ndwara - Belo

Nach einem leckeren Frühstück brechen wir auf und wandern nach Ndwara, einer der größeren Städte des Distrikts mit einer großen Rinderfarm und einer beeindruckenden Teeplantage. Wir kommen durch verschiedene Dörfer wie Djikuin, Djichami und Afua. Überall entlang des Weges sind Kinder zu sehen, die sich beeilen, in die Schule zu kommen. Ihre Eltern sind unterwegs, um die Kaffeeernte einzubringen. Auf der Teeplantage nehmen wir erst ein Picknicklunch zu uns und besichtigen dann die Plantage, die größte des Landes. Vom Anbau des Tees über seine Verarbeitung bis hin zur Verpackung verfolgen wir den Weg des Tees Schritt für Schritt. Am Nachmittag fahren wir weiter und schauen uns eine kleine Fabrik an, in der Tassen und andere Gegenstände aus Lehm hergestellt werden. Durch verschiedene Dörfer führt die Route wieder zu unserer Unterkunft. Wir genießen einen Abend am Lagerfeuer und dazu gehören natürlich auch Geschichten.
Gehzeit: 6-7h; Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hütten [FMA]

5. Tag Belo - Lake Oku

Oku ist ein kleiner Ort, aber Mt. Oku mit seinen 3.011 m ist der zweithöchste Berg des Landes. Lake Oku zählt für die Einheimischen zu den Plätzen, an denen die Ahnen leben. So werden hier einmal im Jahr Opfer dargebracht und dabei wird der Vorfahren gedacht.
Unsere heutige Wanderung führt uns vorallem durch Farmland, die letzte Strecke durch Bambuswald und vorbei an vielen Bienenstöcken. Wenn wir aus dem Wald kommen, haben wir einen schönen Ausblick auf den Lake Oku, der still und dunkel ruht. Der Abstieg zum See enthält einige steile Passagen. Je nachdem ob wir ganz absteigen, dauert der heutige Wanderteil des Tages etwas kürzer oder länger. Die ganze Region gilt als sehr spirituell, sehr viele Heiler leben hier. Der Ort Oku selber bietet typisches Kleinstadtleben mit einem kleinen Markt, ein, zwei leckeren Restaurants, verschiedenen Geschäften, einer kleineren Chefferie und einem Fußballplatz an dem wir heute unsere Zelte aufschlagen. Es tut sich momentan viel am Straßenbau im Westen Kameruns, was auch die Dörfer und die Wanderungen beeinflusst - so kann es hier immer wieder zu Änderungen kommen.
Gehzeit: 6-7h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zeltübernachtung [FMA]

6. Tag Besteigung des Mt. Oku

Es wird kein leichter Tag - die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit, aber auch die steilen Aufstiegspassagen treiben uns den Schweiß ins Gesicht. Daher werden wir sehr früh am Morgen starten; von Aboh aus gehen wir durch den Ijim-Bergregenwald. Vielleicht sehen wir den seltenen Bannermannturako oder andere endemische Vogelarten. Erst wandern wir noch durch Farmland, doch dann wird der Regenwald allmählich immer dichter. Nach ca. 3 Stunden beginnt die Savanne, wir treffen auf den einen oder anderen Hirten mit seiner Herde. Es kann passieren, dass uns hier und dort ein Schaf oder eine Ziege nachläuft in der Hoffnung, etwas Salz zu bekommen. Am Gipfel ist es meist windig. Weit schweift der Blick über die Savanne, den Bergwald und den See tief unten. Beim Abstieg durch den Wald haben wir wieder einen schönen Blick auf den Lake Oku und bemerken wir vielleicht Fallen, die Jäger aus dem Dorf aufgestellt haben, um Kleintiere wie Ratten oder Hasen zu fangen. Am Fuß des Berges werden wir bereits erwartet und nach Foumbot gebracht. Heute werden wir gut schlafen.
Gehzeit: 6-8h; Fahrzeit: 2-3h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 900m; Hotel [FM]

7. Tag Foumbot - Foumban - Bafoussam - Bangem

Wir besuchen heute Foumban, das muslimisch geprägt ist und einen schönen Kontrast bietet zum restlichen Südwesten. Hier hört man morgens den Gebetsruf und die große Moschee steht gegenüber dem Sultanspalast mit seinem Museum, das wir - wenn es die Zeit erlaubt - besuchen. Auf dem Weg nach Bangem besuchen wir außerdem Bafoussam und die Chefferie von Bandjoun, die ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.
Wir verlassen die Hauptstraße und fahren nach Bangem, einem Dorf in den Bakossi-Bergen.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

8. Tag Bangem

Wunderschön reihen sich die traditionellen, strohgedeckten Häuser aneinander, dahinter sieht man die Hügel der Bakossi-Berge. Voll beladene "bush taxis" fahren an uns vorbei zum nächstgelegenen Markt. Heute erwartet uns der Mt. Manenguba und seine faszinierenden Zwillingsseen: der grüne, dunkle, unfreundliche männliche See und der freundliche weibliche See. Wie der Name erahnen lässt, ist der erste See unzugänglich. Es gibt eine Sage über die beiden Seen, an ihren Ufern werden Opfergaben dargebracht.
Beim Aufstieg gehen wir erst durchs Dorf, dann durch Felder und kleine Plantagen und wieder durch Dörfer. Die Strasse ist gut ausgebaut, an freien Tagen düsen die Jugendlichen mit Mopeds hoch zum "female lake", der auch ein beliebtes Bade- und Ausflugsziel ist. Ein Picknick in schönster Landschaft erwartet uns, wir stärken uns für den langen Abstieg. Quer durch schulterhohes Gras, über kleine Bäche haben wir einen atemberaubenden Blick auf die Landschaft und auf verstreut liegende Dörfer, die an dahingeworfene Spielsteine erinnern. Wir treffen Hirten mit ihren Rinderherden, die durch die sattgrünen Hügel streifen.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 900m; Hotel [FM]

9. Tag Buea

Nach einem zeitigen Frühstück brechen wir nach Buea auf. Die Hauptstadt der Süd-West-Provinz liegt in den östlichen Ausläufern des Mt. Cameroon und war von 1901 bis 1919 auch die Haupststadt Deutsch-Kameruns. Tee ist hier eine wichtige Einnahmequelle.
Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus den Bakweri, aber auch viele andere ethnische Gruppen sind in der Universitätsstadt ansässig. Der Ort ist Ausgangspunkt unserer Vulkanbesteigung.
Wir tätigen die Einkünfte für die nächsten Tage und unser Reiseleiter kümmert sich um die Organisation mit dem Mount Cameroon Ecotourism Office.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

10. Tag Besteigung des Mt. Cameroon

Der Tag steht im Zeichen des Vulkans: Viele Sagen ranken um diesen Berg, den die Einheimischen unter anderem auch "Mongo mo Ndemi" nennen, "Berg des Donners". Zum Beispiel die Sage von Ebassamoto, halb Mensch - halb Stein, der aus Wut über seine Frau, die ihn verließ, den Berg auftürmte. Seine Wut kann man bis heute in Form der Ausbrüche erleben. Soweit die Sage.
Wir starten bei ca. 1.000 m Höhe und gehen durch tropischen Bergregenwald - immer auf der Suche nach dem einen oder anderen einheimischen Vogel. Farne wachsen hier meterhoch in den Himmel und Moose und Flechten überdecken die Stämme der Urwaldriesen. Die häufige Nässe erschwert das Gehen, oft ist es rutschig. Trittsicherheit ist hier unabdingbar. Die Temperatur reicht von schwül warm in den ersten 1-2 Stunden, dann kommen oft schon Nebelschwaden und kühle Winde auf. Hängt allerdings sehr von der Jahreszeit ab. So ist es im Herbst oft noch wärmer, während es bis Januar, Februar kühler wird. Wir müssen auf alle Wetter vorbereitet sein. Vorbei an Hütte eins kommen wir langsam in die Savannenregion, die uns bis zur Hütte zwei “begleitet". Schwarze, getrocknete Lava bildet einen schönen Kontrast zum grünen Grasteppich und dem oft blauen Himmel. Verstärkt wird der Eindruck noch durch die wenigen, knorrigen Bäume und die spärliche Vegetation. Auf ca. 2.850 m verbringen wir die erste Nacht am Berg. Oft ist es hier schon sehr windig, so dass das Zelt aufstellen eine Herausforderung ist. Winddichte Kleidung ist unabdingbar.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1850m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

11. Tag Gipfeltag am Mt. Cameroon

Bereits frühmorgens steht uns ein steiler Aufstieg bevor, der aber auch immer wieder flachere Passagen beinhaltet. Die Landschaft wird immer karger, doch gleicht der Boden einer zertrampelten Weide, wir müssen auf unsere Schritte achten und wieder pfeift oft der Wind sehr stark. Die Blicke ins Tal sind meist von Wolken und Nebelschwaden verdeckt, während wir wenn auch nicht nur leicht wärmende Sonnenstrahlen genießen. Trittsicherheit ist wichtig, der Aufstieg an sich ist jedoch nicht schwierig. An der dritten Hütte können wir noch eine Pause machen bevor wir die letzten Höhenmeter zum 4.095m hohen Gipfel aufsteigen. Kurz genießen wir es, am höchsten Punkt Kameruns zu stehen - bei schönem Wetter reicht der Blick über die vielen Krater bis zur Küste. Wir steigen wieder ab, "surfen" über den Lavasand hinunter und suchen uns einen Picknickplatz. Eine lange Abstiegsetappe mit vielen flachen Savannenstück im nun viel zu warmen Sonnenlicht zehrt unsere letzten Kräfte auf. Weiter gehen wir nach Mannspring auf ca. 2.440m, wo wir heute übernachten wollen. Unser Weg führt vorbei an kleinen Lavazungen, ab und zu an Rauchsäulen sowie an den letzten Zeichen des Ausbruchs aus dem Jahr 2000. Nach ca. 11 Stunden endet unser längster Tag am Berg, der immer wieder wechselnde Landschaften, schweißtreibende und entspanntere Momente gebracht hat. Wer möchte kann sich hier an der Quelle erfrischen. Oder einfach am Lagerfeuer entspannen, mit der Mannschaft plaudern und sich aufs leckere Essen freuen.
Gehzeit: 9-12h; Aufstieg: 1245m; Abstieg: 1650m; Zelt [FMA]

12. Tag Abstieg Mannspring - Bakingili

Es geht durch dichten Wald und wir halten Augen und Ohren offen - vielleicht sehen wir Waldelefanten und Waldaffen sowie verschiedene endemische Vögel. Der Wald spendet uns heute viel Schatten, allerdings ist auch die Luftfeuchtigkeit hoch. Ein Dschungelabenteuer! Unser guide hat ein Buschmesser dabei, das er immer wieder nutzt um uns einen Weg zu ermöglichen. Wieder picknicken wir an einem schattigen Plätzchen. Am Nachmittag gehen wir immer weiter durch den Bakingili-Wald bis zu unserem letzten Übernachtungsplatz auf ca. 740m am Mt. Cameroon.
Je nach Wetterlage, bei trockenem Gelände kommen wir um ein vielfaches leichter voran, kann auch heute schon bis nach Limbe abgestiegen werden. Unser Reiseleiter wird das, sollte es möglich sein, mit uns besprechen (dann steigen wir insgesamt 2.440m ab und gehen mind. 10 Stunden!) Die zusätzliche Nacht im Hotel müssen wir selber tragen.
Gehzeit: 6-7h; Abstieg: 1700m; Zelt [FMA]

13. Tag Bakingili - Limbe

Die letzten Meter des Abstiegs führen uns bis ins Dorf Bakingili, vorbei an wunderschönen tropischen Bäumen. Die ersten Farmen beginnen. Durch den vulkanischen Boden gedeiht die Vegetation besser als anderenorts. Gegen Mittag erwartet uns ein Fahrer, der uns an den Seme-Strand bringt; wir essen zu Mittag. Der Rest des Tages steht uns zur Erholung zur Verfügung. Wir können baden oder nur am Strand liegen. Vielleicht holen auch ein paar Fischer ihren Fang ein.
Gehzeit: 3-4h; Abstieg: 740m; Hotel [F]

14. Tag Limbe - Douala

Den Morgen genießen wir noch am Strand oder suchen den Fischmarkt mit seiner Räucherei in Limbe auf. Am Nachmittag starten wir nach Douala, besuchen noch einen Handwerksmarkt, um Souvenirs zu erstehen und genießen dann unsere letzten Stunden in Kamerun für ein frühes Abendessen in einem schönen Restaurant mit Blick auf die Bucht. Am Abend fliegen wir über Paris nach Deutschland zurück.
Übernachtung im Flugzeug [F]

15. Tag Heimreise

Ankunft in Paris und Weiterflug nach Deutschland

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Wanderungen sind technisch einfach und von allen geübten, ausdauernden Wanderern mit guter Kondition zu bewältigen. Die täglichen Gehzeiten liegen bei 2 bis 12 Stunden. Meist einfache Pfade führen durch mal steiniges, mal rutschiges Gelände; Trittsicherheit ist wichtig, steile Passagen dürfen Ihnen keine Schwierigkeiten bereiten. Diese Etappen sind technisch einfach, aber sehr schweißtreibend. Sie fordern gute Kondition und Durchhaltevermögen, auch bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit. Je nach Jahreszeit und Regenfall variiert die Schwierigkeit deutlich. Während des Trekkings müssen Sie nur Ihre persönlichen Dinge (Wasser, Foto, Sonnencreme, Regenschutz u.ä.) in Ihrem Tagesrucksack tragen.
Erhöhte Anforderungen an den Organismus stellt das heiße Klima. Wegen der Hitze brechen Sie zeitig auf (ca. 7.00 Uhr oder noch früher) und wandern bis zur Mittagszeit. Nach einer ausgiebigen Pause im Schatten geht es in der Regel erst nachmittags wieder weiter.
Übernachtungen: Sie sind in einfachen Hotels oder Zelten untergebracht. Es sind nicht immer Einzelzimmer vorhanden! Gemessen am europäischen Standard können die Zimmer und sonstigen Hoteleinrichtungen sehr einfach sein - bitte erwarten Sie nicht zuviel. Klimaanlage und Moskitonetze sind nicht die Regel. Gezeltet wird in freier Natur. Erwarten Sie bitte nicht die Infrastruktur eines Campingplatzes, Tische und Stühle oder auch sanitäre Anlagen stehen nicht immer zur Verfügung.
Das Mittagessen besteht in der Regel aus einem kalten Imbiss. Eine warme Mahlzeit wird am Abend eingenommen.
Teamgeist und Hilfsbereitschaft, sprich Mithilfe beim Zeltauf- und -abbau sollten allen Gruppenmitgliedern selbstverständlich sein.
Zum Schutz gegen Moskitos empfiehlt es sich, stets ein Mücken abwehrendes Mittel griffbereit zu haben. Das Tragen von langen Hosen und langärmeligen Blusen/Hemden erspart so manchen Stich.
Bitte beachten Sie: Bei dieser Reise handelt es sich um eine Pioniertour. Das Ziel Ihres Reiseleiters ist es, das Programm wie ausgeschrieben durchzuführen, allerdings wird dies nicht immer möglich sein. Es kann sein, dass in anderen als den geplanten Unterkünften übernachtet werden muss. Die Durchführung der einzelnen Wanderungen ist stark wetterabhängig. Bringen Sie Flexibilität und Teamgeist mit. Tägliche Wanderungen mit viel Kultur, Natur und noch mehr Begegnungen. Anspruchsvolle Tage am Mt. Cameroon.

Einreisebestimmungen: Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben. Außerdem sind folgende Impfungen ratsam: Tetanus, Diphtherie und Polio sowie Hepatitis A und Typhus. Meningokokken-Meningitis sollte nur im Norden des Landes (der bei dieser Tour nicht bereist wird) auftreten. Eine Malaria-Prophylaxe ist angeraten. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Falls es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben sollte, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000

Klima

Tropische Regenwälder und Bergmassive prägen das Klima im Westen Kameruns. An der Küste ist das Klima mild, je weiter man jedoch landeinwärts kommt, desto mehr wird die feuchtheiße Tropenregion bestimmend. Als Trockenzeit gilt die Periode von November bis Februar, die angrenzenden Monate gelten als Übergangszeit zwischen Regen- und Trockenzeit. Regenfälle sind aber selbst in der Trockenzeit nicht auszuschließen. Die Temperaturen variieren je nach Höhenlage und Jahreszeit, der Durchschnitt liegt zwischen 20° C in Bamenda und 27° C in Douala. Allerdings sind Sie an vielen Tagen (Ringroad, Mt. Oku, Mt Cameroon) in der Höhe - es wird vorallem abends kühl - nehmen Sie ausreichend warme Kleidung mit!. Sie werden einen dicken Fleece genauso brauchen wie eine wind- und wetterfeste Jacke - auch eine gefütterte Hose kann nicht schaden.
Bitte beachten Sie, dass es sich um Durchschnittswerte handelt. An einzelnen Tagen können die Tagestemperaturen bis über 35° C steigen und nachts auch bis 10° C sinken. Die Luftfeuchtigkeit ist immer hoch und die Temperaturdifferenzen während der Reise sind hoch.

Ausrüstung

Dem Klima entsprechend benötigen Sie für alle Reisetermine atmungsaktive Sommerkleidung genauso wie wärmende Kleidung, gute Trekkingschuhe, Badeschuhe, Sonnenschutz, einen Schlafsack und einen Leinen- bzw. Baumwollinnenschlafsack sowie eine Schlafunterlage. Im Dezember ist ein Anorak als Schutz gegen den Wind wichtig, der Schlafsack sollte dann bis 5°C wärmen. Bitte beachten Sie die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Tanz auf dem Vulkan
Vulkanlandschaft am Mt. Cameroon, Fotograf: Böhm, Cornelia
Belo Trekkers Camp, Fotograf: Böhm, Cornelia
Beim Juju-Tanz, Fotograf: Böhm, Cornelia
Küche am Mt. Cameroon, Fotograf: Böhm, Cornelia
Achtung scharf!, Fotograf: Böhm, Cornelia
Aufsteigende Wolken am Mt. Cameroon, Fotograf: Böhm, Cornelia
Ben auf dem Weg zur Schule, Fotograf: Böhm, Cornelia
Frühstück am Mt. Cameroon, Fotograf: Böhm, Cornelia
Blick vom Mt. Oku, Fotograf: Böhm, Cornelia
Marktstand in Oku, Fotograf: Böhm, Cornelia
 
Land
Schwierigkeit
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