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Vom Herz des Hoggar zum Fest der Tuareg

II 2.993   11x  

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Detailprogramm
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  • 6-tägige Durchquerung des Hoggar-Gebirges
  • 2 Tage zu Gast beim Tuareg-Fest in Tazrouk
  • Gipfelmöglichkeit Tahat (2.993 m)
  • Sommertour im zweithöchsten Gebirge der Sahara
  • Am Ziel des Trekkings: Sonnenuntergang auf dem Assekrem (2.782 m)

Auf jeder Afrika-Karte sind zwei große, aus der Landmasse der Wüste aufragende Gebirgsmassive zu sehen: das Hoggar und das Tibesti. Bei dieser Reise haben Sie die Möglichkeit, den höchsten Gipfel des Hoggar, den Tahat (3.003 m), zu besteigen.
Aufgrund der Höhenlage der Trekkingroute ist es möglich, dieses Gebirgstrekking im Sommer durchzuführen. Seit unserer Erkundungstour im August 2008 führen wir die Sommerreise nun mit Erfolg jährlich durch. Verglichen mit dem Klima in sonstigen Wüstengebieten sind die Temperaturen im Gebirge erstaunlich angenehm, dennoch müssen Sie Hitze vertragen können.
In Begleitung von Tuareg und Lastkamelen durchqueren Sie an sechs Tagen das Herz des zweithöchsten Gebirges der Sahara. Eine Wunderwelt erwartet Sie: rosafarbene Granitberge, Orgelpfeifen aus Basalt, Türme, Kathedralen und mächtige Felskugeln - wie von Riesenhand beim Ballspiel in die Landschaft gerollt. Durch Wadis wandern Sie vorbei an Oleander und Akazien zu kleinen Gueltas und finden jahrtausendealte Felsbilder. Auf dem Gipfel des Assekrem schweift der Blick über ein Meer erloschener Vulkane. Seit den Dreißigerjahren hat das Atakor (der eigentliche Name des Hoggar) mit seinen unzähligen Berggipfeln Entdecker angezogen. Es lohnt sich, diese unbekannte Seite der Sahara kennen zu lernen!
Eine Besonderheit ist der Besuch des Tuareg-Festes in Tazrouk, dem höchstgelegenen Dorf im Hoggar. Dort feiern die Bewohner sowie Tuareg aus der ganzen Umgebung im Sommer ein Fest zu Ehren des Heiligen Moulay Abdallah. Sie erleben die lebendige Kultur der Tuareg, ihre Traditionen und Musik. Die bunten Gewänder und die Klänge der Trommeln unter dem Sternenhimmel, die stolzen Tuareg und das imponierende Schaureiten der Kamele werden Ihnen lange in Erinnerung bleiben.

Termine und Preise
Reisedauer 12 Tage
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
1DZK1001 20.07.11 31.07.11 2.040,- Auf Anfr. Buchen
Einzelzeltzuschlag: 60,-

Leistungen

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten (70,- Euro); Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; Trinkgelder (ca. 60,- - 80,- Euro); Ausgaben persönlicher Art.

Tourverlauf
1. Tag Anreise in die Sahara

Mittags Flug von Frankfurt nach Algier. Ermäßigte Hauser Bahnanreise innerhalb Deutschlands möglich (ggf. bitte bei Anmeldung Abfahrtsbahnhof und Besitz einer Bahncard nennen!).
Umsteigen in Algier und Weiterflug nach Tamanrasset. In Algier am Flughafen Betreuung durch Vertreter unserer Agentur und Hilfe beim Einchecken und Formalitäten für den Inlandsflug nach Tamanrasset. Dort Landung nachts. Wir fahren vom Flughafen direkt zum bereits vorbereiteten Camp in der Wüste, wo wir übernachten. Dadurch ersparen wir uns morgen den Transfer und befinden uns bereits beim Trekkingbeginn.
Übernachtung im Zelt

2. Tag Mit Kamelen zum Bauch des Himmels

Unser erstes Frühstück in der Wüste! Der Kaffee dampft bereits. Die Fahrer kehren nach Tamanrasset zurück und wir sind startklar für das Trekking.
Sobald die Kamele bepackt sind, wandern wir durch ein Tal mit sandigem Boden, in dem Oleander und Akazien wachsen. Wir wandern östlich entlang eines massiven Tafelberges, der aus unzähligen Basalt-Pfeilern besteht. Nomaden dient er als wichtiger Orientierungspunkt. Des öfteren begegnet man ihnen in dem fruchtbaren Tal, wo sie mit ihren Ziegenherden weiden. Unsere Mittagspause verbringen wir bei einer markanten, freistehenden Felsnadel im Schatten einer Akazie. Nachmittags bewältigen wir einen kleinen Aufstieg auf ein großes, weites Hochplateau. (Tessa N´Adjena bedeutet in Tamaschek “Bauch des Himmels".) Es wirkt wie eine bizarre, ebene Mondlandschaft, aus der einzelne isolierte Vulkanberge aufragen. Unser Lager errichten wir auf 1.719 m Höhe unweit des Zweitausenders Adrar Hadjerine.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]

3. Tag Taessa - im Land der Moufflons und Gazellen

An den folgenden Tagen durchqueren wir das Atakor - Herzstück des Nationalparks Hoggar-Gebirge und interessantester Teil der sehr wilden, vulkanisch geprägten Berglandschaft. Fels ist hier nicht gleich Fels! Manche sprechen von einem geologischen Chaos, hier ist das aufgrund der großen landschaftlichen Vielfalt natürlich positiv gemeint.
Früh packen wir unser Gepäck und während wir frühstücken, werden die Last-Kamele beladen. Heute wandern wir zwischen gigantischen Felskugeln aus rosafarbenem Granit, Felsnasen und bauchigen Gebilden mit fensterartigen Löchern - als wäre die Landschaft ein Skulpturen-Garten des berühmten Bildhauers Henry Moore. Wir steigen aus der Ebene stetig bergauf und die Aussicht reicht allmählich immer weiter. Vereinzelt kommen wir an wilden Olivenbäumen vorbei. Bei einem Abri mit prähistorischen Felsmalereien rasten wir im Schatten. Gazellen und Moufflons sind sehr scheu, aber wenn wir aufmerksam sind, können wir diese anmutigen, in der Sahara sehr seltenen Tiere an einem der Berghänge entdecken. Mit Sicherheit begegnen uns unterwegs des Öfteren kleine Herden von Wildeseln oder auch Klippschliefer.
Die Lastkamele müssen heute aufgrund der Wegbeschaffenheit eine andere Route als die Wanderer nehmen. Wir erreichen eine Weide, wo es sowohl für uns als auch für die Kamele einen idealen Lagerplatz gibt (Höhe ca 2.100 m). Unweit ist eine versteckte Schlucht zu entdecken: Zwischen rosa Granitgestein befinden sich formschöne, ausgewaschene Wasserbecken, sogenannte Gueltas - kleine Wunderwerke in der Sahara. Oft sind solche Wasserstellen im Schatten von Felswänden jahrelang mit Wasser gefüllt, manchmal umgeben von rosa blühenden Oleanderbüschen.
Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]

4. Tag Kunstwerk aus Basalt: Aouknet

Beim Wandern sehen wir vor uns immer wieder einen auffällig geformten Berg, den Aouknet. Aus der Nähe entpuppt er sich als gigantischer Felsendom mit Basaltsäulen, an denen das vor zwei Millionen Jahren aus dem Erdinneren gepresste Magma noch gut erkennbar ist. Die Säulen wachsen aber nicht senkrecht in den Himmel, sondern sind im oberen Bereich in sich gedreht - ein schöner Anblick! Erdgeschichte zum Anfassen.
Unterwegs entdecken wir zwei größere Abris mit kleinen Felszeichnungen. Hier leben offensichtlich ab und zu noch Nomaden, wenn sie mit ihren Herden vorbeiziehen. In der Nähe können wir Felsgravuren mit Darstellungen von Tieren und des Tifinagh, der Schrift der Tuareg, finden. Nachmittags wandern wir auf guten Pfaden durch Täler und hügelige Landschaft. Nach einem Anstieg ändert sich die Landschaft wieder schlagartig, wirkt wieder vulkanisch. An abgelegenen Stellen findet sich Erde in verschiedenen Farben - von Tiefrot bis zu strahlendem Weiß. Welch einzigartig schöner Anblick, wenn die Kamel-Karawane mit unserem Gepäck vor uns in gemächlichem Tempo vorbeischreitet. Unser Lagerplatz liegt malerisch auf einem kleinen Plateau in 2.300 m Höhe und ist von bizarren Felsbergen umgeben. Je nach Standort kann man den heiligen Berg der Tuareg, den Ilamane, erkennen. Sowohl Aouknet als auch Ilamane erinnern an Impressionen aus den Dolomiten. Der Ilamane (2.760 m) wurde Ende der 60er Jahre in einer ALPINISMUS-Umfrage sogar als “schönster Berg der Welt" gekürt.
Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA]

5. Tag Gipfel des Tahat (3.003 m)

Wer heute den Tahat besteigen möchte, steht sehr früh auf. Wir wandern auf einem landschaftlich abwechslungsreichen Weg, immer mit Blick auf den majestätischen Felsendom Ilamane, der aus lauter Orgelpfeifen zu bestehen scheint.
Unser Ziel ist der höchste Berg Algeriens, zugleich der zweithöchste Gipfel der Sahara. Nach etwa 2,5 Stunden Gehzeit beginnt der eigentliche, etwas mühsame Aufstieg auf den Tahat. Teils weglos, aber meist über festes und gut griffiges Blockgestein geht es steil bergauf. Je nach Lichtverhältnissen schimmert die Landschaft in metallischen Farbtönen: in silbrigem Glanz, in Rostrot, Ocker und Gelb. Wenn wir nach weiteren etwa 2 Stunden auf dem Doppelgipfel des Tahat ankommen, gönnen wir uns viel Zeit für die fantastische Aussicht. Seit den Dreißigerjahren hat das Atakor (der eigentliche Name des Hoggar) mit seinen unzähligen Berggipfeln Entdecker angezogen. Es lohnt sich, diese weniger bekannte Seite der Sahara kennen zu lernen! Vor uns breiten sich mitten in der Wüste die erloschenen Vulkanhöcker, Basalt-Dome und Plateauberge des Atakor von West nach Ost aus. Unsere gesamte Trekkingstrecke durchs Herz des Hoggar-Gebirges liegt zu unseren Füßen. Schließlich weist uns unser Tuareg-Führer den besten Weg bergab. Nach rund 2 Stunden erreichen wir das Camp am Fuße des Tahat.
Wem die Besteigung des Tahat zu anstrengend ist, der kann es heute gemütlich angehen lassen. Nach einem späten Frühstück und dem Abbauen des Lagers können Sie gemeinsam mit den Kamelen den direkten Weg zu dem von Bergen umgebenen Camp am Fuße des Tahat wählen (ca. 1,5 Stunden) und dort auf die Bergsteiger warten.
Gehzeit: 6-6,5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 650m; Übernachtung im Zelt [FMA]

6. Tag Wüstenberge im nördlichen Atakor

Vielleicht der schönste Frühstücksplatz: Wir verbringen den Morgen am Fuße des Tahat! Die Kamele grasen noch - vor der Bergkulisse ein sehr schönes Bild. Schließlich werden die stolzen Tiere bepackt und die Karawane zieht gemächlichen Schrittes weiter.
Wir gelangen heute zu einer Stelle mit Felsgravuren. Diese sind zwar schlicht gestaltet, zeugen aber trotzdem von künstlerischer Begabung. Es muss sich hier einmal um einen prähistorischen Siedlungsplatz gehandelt haben. Nach einer ausgiebigen Mittagspause können wir bereits losgehen oder das Bepacken der Kamele abwarten und mit der Karawane gemeinsam laufen. Der lässige Schritt der Kamele und die würdevolle Ausstrahlung inmitten der grandiosen Berglandschaft zeichnen ein einprägsames Bild. Diese bizarre Landschaft kann auch nur mit Kamelen bereist werden, und wir haben tatsächlich bereits seit Tagen Gegenden durchwandert, die mit dem Jeep nicht erreichbar sind.
Eine Bereicherung ist die Begegnung mit unseren herzlichen, fröhlichen und stolzen Tuareg-Begleitern. Bei süßem Pfefferminztee erfahren wir von ihnen einiges über ihre Lebensweise. Über viele Generationen haben sich die Tuareg der Wüste in idealer Weise angepasst.
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]

7. Tag Feenkamine und Assekrem (2.782 m)

Wir wandern in eine Art Irrgarten aus rötlich-orangem Sandstein. Dicht beieinander stehen Feenkamine mit Tausenden von kleinen, von Wind und Wetter gefrästen Felsnischen und Löchern. Die Kräfte der Natur sind hier offensichtlich und einmal mehr zeigt sich: Wüstenlandschaften haben eine ganz eigene Intensität!
Dass das Herzstück des Gebirges mitten in der Zentralsahara auch schon in prähistorischer Zeit bewohnt war, belegen kleine Felsbilder an abgelegenen Stellen. Unser Tuareg-Führer kennt weit oben eine etwas mühsam zu erreichende Felsmalerei. Sie stammt aus der Rundkopf-Periode und ist schätzungsweise 7.000 bis 8.000 Jahre alt.
Am Nachmittag erreichen wir zeitig unseren Lagerplatz unterhalb des Assekrem-Plateaus.
Wir steigen auf den 2.782 m hohen Assekrem, - Endpunkt unseres Trekkings - um den Sonnenuntergang von dort zu erleben. Bei Abendlicht lassen wir den Blick über ein Meer von erloschenen Vulkanen schweifen. Wir besuchen die ehemalige Klause des Paters Charles de Foucauld, der hier seinen Glauben praktizieren und mitten unter den Tuareg leben wollte. Im täglichen Kontakt mit den Tuareg studierte und dokumentierte er ihre Sprache und Poesie. Zum Assekrem schrieb er selbst: "Die wunderschöne Aussicht hier oben kann man sich kaum vorstellen, noch sie beschreiben. Es gibt nichts Vergleichbares mit diesem Wald aus Felsnadeln und Bergspitzen, wie man sie hier vor sich hat. Ein Wunder der Natur."
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 450m; Übernachtung im Zelt [FMA]

8. Tag Assekrem - Afilal - Tazrouk

Gestern, mit Erreichen des Assekrem, haben wir unser Trekking beendet. Wer heute früh aufsteht, hat die Möglichkeit, zum Sonnenaufgang noch einmal auf den Assekrem zu steigen (Aufstieg ca 45 Min) und erneut die einzigartige Stimmung zu genießen.
An den Bergen Iharen und Akar Akar vorbei fahren wir zu den Gueltas von Afilal. Hier wachsen üppige Oleanderbüsche und in den tiefen, aus dem Fels ausgewaschenen Wasserbecken tummeln sich Frösche und Fische.
Unser heutiges Ziel ist Algeriens höchst gelegenes Bergdorf Tazrouk. Es ist eines der ältesten Dörfer der algerischen Sahara und liegt auf 1.942 m. Große, weitläufige Gärten machen das Dorf zu einer gepflegten, fruchtbaren Oase in der kargen Berglandschaft. Wir erreichen das von Obstbäumen umgebene Dorf und errichten unser Lager außerhalb in einem Wadi. Die Dorfbewohner verkaufen äußerst schmackhaftes Obst - zu dieser Jahreszeit gibt es Trauben, Feigen, Äpfel und Birnen - fast ein Wunder in der Sahara!!
Übernachtung im Zelt [FMA]

9. Tag Fest in Tazrouk

Alljährlich im August feiern die Tuareg ein Fest zu Ehren des bekannten Heiligen aus Tazrouk, Moulay Abdallah. Der Ursprung des Festes geht auf die Zeit der Kamelkarawanen zurück. Einerseits ist es ein religiöses Fest, gilt aber gleichzeitig als Heiratsmarkt. Tänze, Gesänge und Kamelwettreiten finden statt. Mit Sicherheit erleben Sie ein oder mehrere male das imposante Schaureiten der Tuareg auf den edelsten Kamelen während die Frauen in Gruppen zusammenstehen, singen und trommeln. Nomaden aus dem ganzen Hoggar kommen zum Fest, das für sie auch Anlass ist, sich wieder einmal zu treffen und auszutauschen. Bis spät in die Nacht ist das Tam-Tam zu hören.
Einen zeitlich klaren Ablauf der einzelnen Aktivitäten scheint es nicht immer zu geben und doch gibt es an wechselnden Schauplätzen einiges mitzuerleben. Bitte bringen Sie an den Festtagen Flexibilität mit und erwarten kein durchorganisiertes Touristen-Festival. Aber genau das ist der Reiz des Festes.
Übernachtung im Zelt [FMA]

10. Tag Fest in Tazrouk

Das Fest geht weiter. Meist gibt es ein Treffen von Musikern, die am Dorfplatz versammelt einen Kreis bilden und Schwerttänze veranstalten. Dabei tanzen nur Männer, die meist aus nördlich gelegenen Oasen stammen. Die Gesänge und Tänze sind spiritueller Art und haben mystische Hintergründe. Der Platz ist gefüllt von unzähligen Tuareg, die alle mit ihren besten, sehr farbenfrohen Gewändern und dem riesigen Tagelmoust (turbanartige Kopfbedeckung der Tuareg) gekleidet den Festtag verbringen.
Übernachtung im Zelt [FMA]

11. Tag Tazrouk - Col D´Azrou - Tamanrasset

Heute verlassen wir das Dorf Tazrouk und kehren über mehrere Wadis (Trockentäler) und den Col d´Azrou nach Tamanrasset zurück (140 km). Es bleibt bestimmt noch etwas Zeit zum Bummeln über den Bazar oder für einen Besuch in einem der kleinen Kunsthandwerkläden. Wir haben die Möglichkeit zum Duschen, bevor wir unser Abendessen gemeinsam einnehmen. Spätabends Transfer zum Flughafen für den Heimflug.
Übernachtung im Zelt [FMA]

12. Tag Flug nach Deutschland

Nachts Flug von Tamanrasset nach Algier. Umsteigen und Weiterflug Algier-Frankfurt. Mittags Ankunft in Frankfurt.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Beim Trekking durch das Hoggar-Gebirge wandern Sie täglich meist zwischen 6 und 7 Stunden (reine Gehzeit!). In der Mittagszeit wird eine ausgedehnte Pause im Schatten von Felsen oder, falls vorhanden, Akazien eingelegt. Die Pfade führen oft über Geröll und Blockwerk - Trittsicherheit ist in jedem Fall notwendig. Einzelne Passagen können auch einmal weglos verlaufen. Teils wird durch Wadis (Täler), dann wieder im Auf und Ab über Bergrücken und Pässe gewandert. Gute Kondition und Ausdauer sind daher notwendig.
Der längere, steile Aufstieg zum Gipfel des Tahat führt meist weglos, über relativ gut begehbares Blockgestein und erfordert Ausdauer und Trittsicherheit. Je nach Verhältnissen kann am Berg ein sehr starker Wind wehen. Die Besteigung des Tahat kann ausgelassen und alternativ direkt mit den Kameltreibern zum nächsten Camp gewandert werden. Den dagegen unschweren Aufstieg aufs Plateau des Assekrem sollte man sich, v.a. bei Sonnenuntergang keinesfalls entgehen lassen. Er zählt zu Recht zu den eindrucksvollsten Orten, um einen Sonnenuntergang in der Sahara zu erleben.
Das Gepäck wird während des Trekkings von Kamelen getragen. Es stehen keine Reitkamele zur Verfügung, Reiten wäre aufgrund der Gebirgslandschaft auch nicht unbedingt ratsam. Tagsüber tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit viel Wasser (ca. 2 Liter) und dem Allernötigsten. Abends am Lager finden Sie Ihr Gepäck wieder vor. Sie schlafen in 2-Mann-Zelten oder unter freiem Sternenhimmel. Einfache Schaumstoffmatten werden gestellt. Von allen Teilnehmern wird aktive Mitarbeit, v.a. beim Auf- und Abbau der Zelte, erwartet.
Beim Besuch des Tuareg-Festes verstehen wir uns als Gäste und achten, v.a. beim Fotografieren, auf taktvollen Umgang und, je nach Situation, auch auf Zurückhaltung.
Erwarten Sie kein durchorganisiertes Folklore-Festival. Doch ist genau das der Reiz. Es ist ein Fest in erster Linie für die Einheimischen. Selbst für unsere erfahrenen Tuareg-Begleiter ist es oft schwierig, bei den Bewohnern klare Aussagen über den genauen Zeitablauf und die einzelnen Orte, wo etwas dargeboten ist, zu bekommen. Geduld und Flexibilität sind hier wichtig. Ihre Begleiter sind um so mehr gewohnt und bemüht mit den Begebenheiten umzugehen und für die Gruppe das beste zu organisieren. Während des Festivals campen Sie an einem speziell für die Gruppe gelegenen Platz außerhalb des Dorfes.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Einreisebestimmungen: Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen ein Visum. Der Reisepass muss noch mind. 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein. Gerne besorgen wir für Sie das Einladungsschreiben in Algerien sowie für Teilnehmer mit festem Wohnsitz in Deutschland das Visum bei der Algerischen Botschaft in Deutschland. Wir bitten daher um frühzeitige Anmeldung.
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren! Wir kennen Algerien seit Jahrzehnten sehr gut und haben ausgezeichnete persönliche Kontakte. Die Begleitmannschaft, Fahrer, Köche, usw. sind mittlerweile ein Stamm-Team. Sie sind uns alle persönlich bekannt und genießen unser volles Vertrauen.

Impfungen: Nicht zwingend vorgeschrieben.
Empfehlungen: Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio, Diphtherie, Typhus
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Die Routenführung in der Sahara ist stark von den Wetter- und Wegverhältnissen, vom Wasservorkommen sowie von den Futterweiden für die Kamele abhängig. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie in abgelegenen Gebieten ohne jeglichen touristischen Standard unterwegs sind. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir jedoch keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes unter \cf2\ul www.auswaertiges-amt.de. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren! Wir kennen Algerien seit Jahrzehnten sehr gut und haben ausgezeichnete persönliche Kontakte. Die Begleitmannschaften, Fahrer, Köche, Kameltreiber usw. sind mittlerweile ein Stamm-Team, sind uns alle persönlich bekannt und genießen unser volles Vertrauen.

Klima

Stellen Sie sich auf hohe Tagestemperaturen, eine starke Sonneneinstrahlung und auf nächtliche Abkühlung ein. Die Temperaturen können tagsüber bei den Fahrtagen auf über 35°C ansteigen. Beim Trekking durch das Gebirge gehen wir von durchschnittlich 28 bis 30°C als Tagestemperatur aus. Über Nacht kann das Thermometer auf etwa 15 bis 18°C fallen. Da die großen Temperaturschwankungen Herz und Kreislauf belasten können, müssen Sie gesund und körperlich fit sein.
Nach der Landung in Tamanrasset befinden Sie sich bereits auf 1.400 m Höhe, Tazrouk liegt 1.940 m hoch und beim Trekking bewegen Sie sich überwiegend in Höhenlangen zwischen 1.800 m und 2.200 m. Für den Gipfel des Tahat (3.003 m) ist gute Kondition ausreichend. Den Assekrem sollte man sich, v.a. bei Sonnenuntergang oder -aufgang, keinesfalls entgehen lassen.
Im Sommer kann es nur ganz vereinzelt zu kurzen Regenfällen kommen. Eine Regenjacke sollten Sie sicherheitshalber dabeihaben.
Den klimatischen Verhältnissen entsprechend brauchen Sie vor allem sehr leichte Sommersachen aus atmungsaktivem Material (Baumwolle, Leinen), auch etwas warme Kleidung für die Abende und kühleren Morgenstunden (leichter Pullover oder Fleece, Goretex-Jacke) sowie einen Schlafsack (Komfortbereich bis +5/10°C). Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste mit weiteren Informationen.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail:
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Hoggar Gebirge, Fotograf: Heiligensetzer, Stefan
Tuareg Porträt, Fotograf: Bahmann, Andrea
Während der Kameltour, Fotograf: Minke, Doris
Riesen Steinkugel in der Wüste, Fotograf: Bahmann, Andrea
 
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