Sternenhimmel und Lagerfeuer
| I | 1.950 | 3x | 16x |
Reisespezialist kontaktieren![]()
- Naukluftberge, Brandberg, Waterberg und Spitzkoppe erwandern
- Begegnung mit den OvaHimba und Besuch der Epupa Fälle – der Norden
- Sossusvlei und UNESCO-Weltkulturerbe Twyfelfontein
- Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark
- Durchführung in persönlicher Kleingruppe von max. 6 Teilnehmern
Die Zelte sind aufgebaut – wieder auf einem der schönsten Campingplätze, den man sich vorstellen kann. Campen in Namibia! Das bedeutet Natur und Freiheit, bedeutet mittendrin sein und das kann auch bedeuten, dass Paviane neugierig warten, ob nicht etwas vom leckeren Abendessen für sie abfällt. Der Sternenhimmel ist übersät mit Sternen, Sie sitzen am knisternden Lagerfeuer. Im Sossusvlei stehen die höchsten Dünen der Erde. Der Schweiß rinnt in den Nacken, während Sie sich Schritt für Schritt dem "Gipfel" nähern. Der Waterkloof Trail in der Naukluft bietet kühle, natürliche Pools, bevor Sie die Aussicht genießen. Die Spitzkoppe wird mit ihren bis zu 1.728 m als das Matterhorn Namibias bezeichnet, aber keine Sorge, da müssen Sie nicht hinauf. Bei dieser leichten Wanderreise erkunden Sie die umliegenden Felsbögen und Granitformationen und sind froh um den kühlen Wind, der meist vom Atlantik her weht. Im Norden des Landes lebt das Volk der OvaHimba. Ihre äußere Erscheinung hat ihnen auch den Beinamen "Die Roten Hirten des Kaokolandes" beschert. In den Weiten der Etosha beobachten Sie Löwe, Giraffe und Co, die sich hoffentlich finden lassen – aber als Kleingruppe von nur fünf bis sechs Personen sollte das einfach sein: Sie können sich ganz leise "heranpirschen".
Termine und Preise
| Reisedauer | 22 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 5 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 6 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr | Termine | Preis | o. Flug | Verfügbarkeit | Reiseleitung |
|---|---|---|---|---|---|
| 0NAK1304 | 15.05.10-05.06.10 | €3.350,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Re | |
| 0NAK1301 | 15.05.10-05.06.10 | €3.350,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Re | |
| 0NAK1302 | 04.09.10-25.09.10 | €3.490,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Re | |
| 0NAK1303 | 30.10.10-20.11.10 | €3.590,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Re | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €100,- | ||||
Leistungen
An / Abreise: Linienflug mit Air Namibia Frankfurt – Windhoek – Frankfurt, kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels und Zelten; 19 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 17 x Abendessen
Transfers / Besichtigungen: Transfers und Überlandfahrten
Reiseleitung / Betreuung: Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Windhoek
Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
Reisegepäck-, Reiseunfall-, und Reiseabbruch-Versicherung. Kosten für die fehlenden Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder sowie persönliche Ausgaben (rechnen Sie mit ca. Euro 200,-; Stand 08/09).
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.
Übernachtung im Flugzeug
2. Tag Eingewöhnung auf einer Lodge
Morgens Ankunft in Windhoek, wo unsere Hauser-Reiseleitung uns bereits wartet. Die Hauptstadt Namibias liegt im Zentrum des Landes gut geschützt von Gebirgen umgeben. Die hohen Bergrücken überragen die Stadt, die auf ca. 1 600 m liegt, noch um einige hundert Meter und bieten ein schönes Panorama. Über Rehoboth, Klein Aub und Rietoog gelangen wir zu einer der Lodge am Rande der Naukluftberge gelegen.
Fahrstrecke: 300km; Übernachtung auf einer Lodge [MA]
3. Tag Sesriem Canyon - Elim Dune
Eine kurze Fahrt führt uns heute zum Sesriem Camp. Nach dem Mittagessen besuchen wir den Sesriem Canyon und beschäftigen uns mit der Geologie und Bedeutung des Canyons. Bis zu 30 m hat sich der Tsauchab-Fluss vor ungefähr 3 Millionen Jahren in das 15 Millionen Jahre alte Konglomeratsgestein gegraben. Der Canyon ist ca. 1 km lang und verengt sich an seinem Rand stellenweise auf zwei Meter. In der Nachmittagssonne genießen wir das faszinierende Farbenspiel auf der Elim-Düne. Der Ausblick wird atemberaubender je höher wir steigen. Die Dünen des Sossusvlei-Gebietes gehören zu den höchsten Sanddünen der Welt.
Gehzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 120km; Zelt-Übernachtung [FMA]
4. Tag Sossusvlei - Dead Vlei - Crazy Dune
Nach einem zeitigen Frühstück brechen wir auf zum ca. 60 km entfernt gelegenen Sossusvlei. Immer tiefer dringen wir in die Sandlandschaft vor. Die bis zu 388 m hohen Sandberge gelten als die höchsten Dünen der Welt. In regenreichen Jahren fließt der Tsauchab bis ins Vlei, dann staut sich das Wasser und lockt zahlreiche Tierarten wie Oryxantilopen und Strauße an. Wir wandern über Dünen und ausgetrocknete Lehmflächen. Eine der höchsten Dünen, auch unter dem Namen Crazy Dune bekannt, liegt nun vor uns. Sie liegt ca. 245 m über der Basis des Dead Vlei. Schritt für Schritt stiefeln wir hinauf. Im tiefen Sand rückt der Dünengipfel nur sehr langsam näher. Von oben haben wir eine eindrucksvolle Rundumsicht auf das unendlich erscheinende Dünenmeer der Namib. Nach Süden erhebt sich der silberglänzende Witberg und zu unseren Füßen im Norden erstreckt sich die Lehmpfanne des Sossusvlei. Der Abstieg über die Westflanke der Düne ist leicht und bald erreichen wir an ihrem Fuß das sogenannte Deadvlei. In der ausgetrockneten und aufgeplatzten Lehmsenke stehen abgestorbene Kameldornbäume, Zeugen vergangener Zeiten, als der Tsauchab Wasser aus den Naukluft Bergen heranführte. Die Mittagszeit verbringen wir unter Schatten spendenden Kameldornbäumen am Rande des Sossusvlei. Über das Naravlei, und nach einer letzten Dünenüberquerung, kehren wir an den Ausgangspunkt des Trekkings zurück.
Gehzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 130km; Zelt-Übernachtung [FMA]
5. Tag Fahrt in die Naukluftberge
Die Fahrtroute zieht sich quer durch den Namib Naukluft Park, mit 49.768 km² viertgrößtes Naturschutzgebiet der Welt. Das Naukluft Gebirge bildet einen Teil der Randstufe, die das Hochland Namibias nach Westen hin abgrenzt und fällt steil zur Namib ab. Seine Berggipfel ragen zwischen 1.900 m und 2.100 m empor. Mitten in dieser prachtvollen Bergwelt liegt das gut ausgestattete Camp der Naturschutzbehörde, das uns als Ausgangspunkt für die Wanderung am nächsten Tag dient.
Gehzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 130km; Zelt-Übernachtung [FMA]
6. Tag Naukluftberge - Wanderung auf dem Waterkloof Trail
Heute wandern wir ca. 7 Stunden auf dem 17 km langen Waterkloof Trail. Zunächst verläuft unser Anstieg durch dichte Vegetation, entlang von Köcher- und Feigenbäumen und mehreren kleinen Pools mit klarem, meistens fließendem Wasser. Ein Hinweis am Wegesrand weist uns auf das letzte Wasser hin. Wir folgen weiter dem nun trockenen Flussbett, entlang kahler Berghänge, ein Aufstieg in Serpentinen bringt uns zum höchsten Punkt unserer Wanderung auf 1.910m. Unser Blick schweift über die sanft geschwungenen Bergkuppen der Naukluft. Der Abstieg führt an einem Hang entlang und vorbei an riedbewachsenen Pools und Wasserfällen, die jedoch nicht immer Wasser führen. Über den alten Kanonenpfad gelangen wir zu unserem Ausgangspunkt, direkt am heutigen Zeltplatz gelegen, zurück. Hinweis: In den heißeren Sommermonaten von November bis März wandern wir an diesem Tag am Vormittag ca. 3 Stunden bis zu den Tufa-Wasserfällen und zurück zum Camp.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 410m; Abstieg: 410m; Zelt-Übernachtung [FMA]
7. Tag Swakopmund
Die Reise führt weiter nach Swakopmund am Atlantischen Ozean. Die Atlantikküste im Westen des
Landes ist eine gespenstische Küstenlandschaft, geprägt von endlosen Dünen, großen Kiesflächen, dicken Nebelschwaden und Luftspiegelungen. Swakopmund trägt den Stempel der Kolonialzeit und erinnert im Baustil an eine deutsche Kleinstadt. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Wer möchte,
kann an einem 2-stündigen fakultativen Rundflug teilnehmen und Sossusvlei, die Namib Wüste sowie
die Skelettküste aus der Vogelperspektive betrachten (Kosten: pro Person z.Zt. ca. N$ 2.280,- bei einer
Teilnehmerzahl von fünf, Stand 08/09)
Fahrstrecke: 300km; Hotelübernachtung in Swakopmund [F]
8. Tag Wanderung an der Spitzkoppe
Wir kreuzen die fast vegetationslose Namib Wüste und gelangen zur Spitzkoppe (1.728 m). Unvermittelt ragt das sogenannte „Matterhorn" Namibias als imposanter Inselberg aus der sonst ebenen Landschaft (1.000 m) hervor. Ihr spitzer Kegel überragt markant die anderen Bergspitzen wie die gewölbten Dome der Pontok-Berge und die etwas weiter südlich gelegene Kleine Spitzkoppe (1.572 m). Das Gebiet direkt an der Spitzkoppe besticht durch seine skurrilen Felsformationen, Felsbögen und spektakulären Granit-Verwitterungsformen. Vor allem an heißen Tagen wird uns der recht starke, kühlende Wind angenehm auffallen, der nahezu permanent vom Atlantik kommend ungehindert über die flache Ebene weht. Unter den hier herrschenden ariden Bedingungen ist der Wind in der Lage, die harten Grantifelsen zu formen. Beim genauen Hinsehen werden wir viele Felsen entdecken, die entsprechend der Hauptwindrichtung aus südwestlicher Richtung vom Wind glattpoliert sind. Neben dem Glätten von Felsoberflächen kann der Windschliff aber auch regelrechte Felsformen aus dem Granit modellieren.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 180km; Zelt-Übernachtung [FMA]
9. Tag Wandern am Brandberg Massiv
Heute setzen wir die Fahrt Richtung Brandberg Massiv fort. Das Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf, sein Hauptgipfel, der Königsstein, ist mit 2.573 m der höchste Berg des Landes. In den Schluchten und Höhlen gibt es viele Felszeichnungen. Am Nachmittag wandern wir mit einem einheimischen Führer der Daureb Mountain Guides durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 140km; Zelt-Übernachtung [FMA]
10. Tag Twyfelfontein - Orgelpfeifen - Verbrannter Berg
Fantastische geologische Erscheinungen liegen auf unserem Weg. Wir wandern ca. 1 Stunde im Gebiet
der Felsgravuren von Twyfelfontein. Das Welterbekomitee der UNESCO hat im Juli 2007 Twyfelfontein auf die Liste der Weltkultur- und Naturerben gesetzt mit der Begründung, dass sich hier die grösste Ansammlung von Felszeichnungen- und gravuren in Afrika befindet. Über 2000 Abbildungen, unter anderem Nashörner, Elefanten, Strausse, Giraffen und menschliche sowie tierische Fussabdrücke, konnten dokumentiert werden. Die ältesten dieser Kunstwerke stammen aus der späten Steinzeit. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil Südafrikas dominierten, bis etwa 1000 n.Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein ist die erste Welterbestätte in Nambia. Wir besichtigen ebenfalls die sogenannten Orgelpfeifen, aufrecht stehende Basaltsäulen in einer Felsschlucht und den Verbrannten Berg. Am späten Nachmittag erreichen wir unseren Campingplatz bei der Palmwag Lodge, wer möchte, kann mit dem guide der Lodge noch fakultativ (ca. 10 Euro), noch eine kurze Wanderung zum Sonnenuntergang unternehmen.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 250km; Zelt-Übernachtung [FMA]
11. Tag Epupa-Wasserfälle
Über Opuwo und Okangwati führt die Route zu den Epupa-Wasserfällen. Auf einer Breite von 500 m stürzt der Kunene über zahlreiche Kaskaden 30 m in die Tiefe. Unter Makalanipalmen schlagen wir das Lager auf einem Campingplatz am Flussufer auf. Die felsigen Kaskaden bieten gute Bademöglichkeiten. Am späten Nachmittag genießen wir von einem nahen Hügel den Sonnenuntergang bei den Fällen.
Gehzeit: 1-2h; Fahrstrecke: 425km; Zelt-Übernachtung [FMA]
12. Tag Umgebung der Epupa-Fälle - Besuch eines OvaHimba-Kraal
Unter der Anleitung eines Herero sprechenden Führers besuchen wir einen OvaHimba-Kraal und lernen die Sitten und Gebräuche dieser Volksgruppe kennen. Wir beachten dabei streng die Etikette; z.B. brauchen wir die Zustimmung des Dorfoberhauptes, bevor wir eine Siedlung betreten dürfen. Im Anwesen der oNganda darf keine Person, die nicht bereits den Ahnen vorgestellt wurde, zwischen dem heiligen Feuer (okuRuwo) und der Haupthütte (oNdjuwo) oder dem Kälbergehege (otjiUnda) umhergehen. Am heiligen Feuer nehmen die OvaHimba Verbindung zu ihren Vorfahren auf und bitten diese bei wichtigen Entscheidungen um Rat und Hilfe. Wir kehren zum Omarunga Camp zurück. Während einer Wanderung am Steilufer entlang entdecken wir die Umgebung der Epupa-Fälle. Hohe Makalanipalmen (die harten Früchte werden schön graviert als hübsche Souvenirs angeboten) und wuchtige Akazien säumen die Uferregion. Unterwegs entdecken wir seltene Pflanzen, z.B. Euphorbia virosa und Adenium boehmianum, aus welchen Pfeilgift gewonnen wird.
Gehzeit: 2-3h; Zelt-Übernachtung [FMA]
13. Tag OvaHimba Begegnungen - Kunene Fluss
Auf der Weiterfahrt über Okongwati und Swartbooisdrift begegnen wir sicher wieder den OvaHimba. Der Kunene bildet die natürliche Grenze zu Angola. Am Fluss entlang führt uns der Weg zum „Kunene River Camp".
Fahrstrecke: 170km; Zelt-Übernachtung [FMA]
14. Tag Wanderung entlang dem Kunene zu den Ondurusu-Fällen
Wir unternehmen eine ausgedehnte Wanderung entlang des Kunene und erkunden die Umgebung der Ondurusu-Fälle. Vielleicht treffen wir nochmals auf OvaHimba. Ihr Lebens-rhythmus wird vom Vorkommen der Wasser- und Weideplätze bestimmt. Die OvaHimba sind erfahrene Viehzüchter und die Rinderherden ihr ganzer Stolz und Reichtum. „Gib einem OvaHimba eine Kuh und er wird bald eine Herde haben", lautet ein Sprichwort der Herero. Schon die kleinen Buben der OvaHimba beaufsichtigen Ziegen und Schafe allein im Busch, denn früh haben sie gelernt, wo es Wasser und genießbare Pflanzen gibt und wie sie die Herden vor Raubtieren schützen können. Die OvaHimba-Männer schmücken sich wie die OvaHimba-Frauen mit Ketten aus Eisenringen, Arm- und Fußbändern aus Leder, Kupferringen und Muscheln. Viel Zeit wird mit der Haar- und Körperpflege zugebracht, nicht zuletzt weil die Haartracht - ebenso wie der Schmuck - den sozialen und gesellschaftlichen Rang einer Person zu erkennen gibt. So ist an der äußeren Erscheinung z.B. sofort zu erkennen, wer verheiratet ist und wer nicht, ob eine Frau schon Kinder hat und vieles mehr.
Gehzeit: 5-6h; Zelt-Übernachtung [FMA]
15. Tag Ruacana-Fälle
Wir fahren weiter entlang dem Kunene Fluss. Ein kurzer Abstecher führt uns zu den Ruacana-Fällen. Die Wassermassen des Kunene stürzen hier, abhängig vom Regen, mehr oder wenig stark herab. Am Nachmittag erreichen wir unseren Campingplatz auf der Hobatere Lodge.
Fahrstrecke: 300km; Zelt-Übernachtung [FMA]
16. Tag Etosha Park -Okaukuejo Gebiet
Der Etosha Nationalpark mit seinem großen Reichtum an Tier- und Pflanzenleben gehört mit einer Größe von ca. 22.000 qkm zu den bekanntesten Wildparks in Afrika. „Großer Weißer Platz" als eine der Übersetzungen für das Wort „Etosha" ist bezeichnend für die scheinbare Endlosigkeit der Pfanne, die flach und silbrigweiß unter immer flimmernder Luft liegt und fast das ganze Jahr über wasserlos ist. Luftspiegelungen täuschen Wasser, Inseln und Bäume vor. Im Park halten sich die typischen Wildarten der südlichen Savanne Afrikas auf, wie z.B. Springbock- und Steppenzebraherden, Oryx, Streifengnus, Giraffen und Elefanten. Bei letzteren ist besonders der häufig vorkommende Mopanebaum, dessen Blätter in geöffneter Form wie Schmetterlinge aussehen, sehr beliebt. Die Zahl der Tiere ist sehr wechselhaft, da sie vom Migrationsmuster, dem Zustand der Weide und vom vorhandenen Wasser abhängig sind. Die Wasserstellen im Park haben alle ihren ganz eigenen Charakter, es wird unterschieden nach natürlichen Wasserquellen und solchen, die aus Bohrlöchern gespeist werden. Im Bereich von Okaukuejo finden wir vor allem Grundwasserspiegelquellen, sie entstehen an Stellen, wo der Grundwasserspiegel die Erdoberfläche duchschneidet. Betörend im August und September ist der jasminartige Duft der verschiedenen Akazien, wenn sie über und über mit goldgelben oder weißen Köpfchenblüten bedeckt sind.
Fahrstrecke: 200km; Zelt-Übernachtung [FMA]
17. Tag Etosha Park - Namutoni Gebiet
Die Pirschfahrt führt teilweise entlang der eigentlichen Pfanne zum Lager Namutoni. Unterwegs kommen wir an verschiedenen Wasserlöchern vorbei, die besten Plätze, um Tiere zu sehen.
Fahrstrecke: 130km; Zelt-Übernachtung [FMA]
18. Tag Otjikoto See - Hoba Meteorit - Waterberg
Auf unserer Fahrt zum Waterberg-Massiv unternehmen wir einen Abstecher zum Otjikoto See und zum Hoba-Meteoriten. Dieser größte sichtbare Meteorit der Welt wurde 1920 auf einer Farm in der Nähe von Grootfontein entdeckt. Man nimmt an, daß er vor max. 80.000 Jahren auf die Erde fiel und zwischen 100 und 300 Millionen Jahren alt ist, er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Das Waterberg Plateau (1.885 m) ragt 300m aus der weiten Savannenlandschaft auf. Die Hochebene des Massivs wird von Steilhängen begrenzt, die sich nach Nordosten hin langsam abflachen. Die Felshänge und faszinierenden Felsformationen sind ein Habitat für mehrere seltene Wild- und Vogelarten, wie z. B. eine der wenigen Brutkolonien der Kapgeier im südlichen Afrika.
Fahrstrecke: 270km; Zelt-Übernachtung auf dem Campingplatz einer Lodge [FMA]
19. Tag Wanderung auf das Waterberg Plateau
Ein Teil des Waterberg-Plateaus wurde 1984 zum „Wilderness-Gebiet" erklärt und ist durch seine ungewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen für Pflanzen und Tiere ein kleines Paradies. Der Berg wird durch eine etwa 100 m mächtige Schicht aus rotem Etjo-Sandstein bedeckt, die sehr porös ist, das Regenwasser versickert wie in einem Schwamm. Da der Sandstein jedoch auf einer wasserundurchlässigen Gesteinsschicht liegt, tritt das Regenwasser entlang dieser Schicht das ganze Jahr über in Form von so genannten Schichtquellen wieder aus und sorgt somit für eine üppige Pflanzenwelt. Vielfalt herrscht auch im Reich der Tiere, auf dem Plateau sind seltene Arten wie Kap-Büffel, Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilope beheimatet; die Hänge werden von Klippspringern, Klippschliefern und Pavianen bevölkert; und im Tal tummeln sich Giraffen, Kudus, Oryx, Warzenschweine und viele andere Wildarten. Die Tiere des Parks werden wir bei unserer morgendlichen Wanderung eher selten zu sehen bekommen, fast immer zeugen aber frische Spuren von ihrer Anwesenheit. Vom Plateau aus genießen wir spektakuläre Ausblicke in das fruchtbare Tal und über die Omaheke, wie dieser Teil der Kalahari genannt wird; imposant und fotogen sind vor allen die bizarren Sandstein-Formationen und gewaltigen Feigenbäume. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Zelt-Übernachtung auf dem Campingplatz einer Lodge [FMA]
20. Tag Zurück nach Windhoek
In Okahandja haben wir Gelegenheit, auf dem lokalen Holzschnitzermarkt Kunsthandwerk aus Namibia zu erwerben. Zur Mittagszeit erreichen wir Windhoek, die Hauptstadt Namibias. Seinen Namen erhielt Windhoek von dem Nama Kapitän Jonker Afrikaner, der sich gegen Ende 1840 mit seinem Volk hier niederließ. Er nannte den Platz Windhoek, nach seiner Heimat in der Kapkolonie, den Winterhoekbergen.
Fahrstrecke: 330km; Übernachtung im Safari Court Hotel [F]
21. Tag Windhoek - Heimreise
Der Vormittag steht in Windhoek zur freien Verfügung. Wie in einigen anderen Städten des Landes gibt es zahlreiche Beispiele deutscher Kolonialarchitektur, z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder Einkäufe machen. Fakultativ besteht die Möglichkeit zu einer ca. 3-stündigen Tour mit einem einheimischen Führer durch den Vorort Katutura. Man erfährt viel Wissenswertes über die Geschichte und begegnet dem authentisch geprägten Alltag von heute. (N$220,- pro Person, mind. 2 Teilnehmer, Stand 08/09). Abends (abhängig vom Flugplan) werden wir von einem Vertreter der örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
Fahrstrecke: 50km; Übernachtung im Flugzeug [F]
22. Tag Ankunft in Frankfurt
Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderungen weisen keine technischen Schwierigkeiten auf und sind von allen Wanderfreunden zu bewältigen. Erhöhte Anforderungen an den Organismus stellen das warme Klima und die Temperaturunterschiede zwischen Tages- und Nachtwerten. Herz und Kreislauf müssen gesund sein, und Sie benötigen gute Kondition.
Die Überlandfahrten und Safaris erfordern Durchhaltevermögen und Ausdauer. Gefahren wird in 6-Sitzer Geländewagen und/oder Kleinbussen.
Sie reisen in kleinen Gruppen von maximal 6 Personen in einem Fahrzeugen und werden während der gesamten Reise von ihrer Hauser-Reiseleitung begleitet.
Der Stil dieser Namibia-Reise setzt bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen Teamgeist voraus. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte, Aufräumen, Abwaschen, in der Küche zupacken usw.) sollte für alle Mitreisenden selbstverständlich sein.
Die Ausrüstung besteht aus sehr geräumigen Zelten mit Moskitofenstern und dicken Faltmatratzen. Campingausrüstung und Kühlgeräte werden mitgeführt.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger noch mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültiger Reisepass erforderlich mit mindestens drei freien Seiten. Impfbestimmungen: Keine zwingend vorgeschriebenen Impfungen. Empfohlen werden: Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Malariaprophylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,80 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise: Bitte beachten Sie, dass die Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit ausgewiesen sind.
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Klima
Die Jahreszeiten im südlichen Afrika sind unseren entgegengesetzt, d.h., während der europäischen Wintermonate ist im Süden Afrikas Sommer und umgekehrt. Dennoch haben Winter und Sommer dort nicht dieselbe Bedeutung wie bei uns. Unter Winter wird in Namibia die kühlere Trockenzeit verstanden, die sich durch hohe Temperaturdifferenzen und ständigen Sonnenschein auszeichnet. Im Mai, Juni und Juli kann es Nachts in der Wüste sehr kalt werden (bis minus 5°C), tagsüber steigt das Thermometer auf 25°C und mehr an - Gegensätze, die hohe Anforderungen an den Körper stellen. Der namibische Sommer ist die Zeit der Niederschläge (Januar bis April), in den übrigen Monaten regnet es nur sehr selten. Im November/Dezember ist mit sehr heißen Temperaturen zu rechnen, sodass ein dünner Schlafsack nachts ausreicht, dementsprechend ist auch die Kleidung einzupacken. Ein wochenlang grau verhangener Himmel, wie wir ihn gewohnt sind, ist in Namibia auch im Sommer unbekannt, weshalb das Land ganzjährig ein ideales Reiseziel ist.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für diese Reise Sandalen, ein Paar feste Schuhe, leichte Baumwollkleidung (Shorts, Safarikleidung), eine Jacke oder einen Pullover sowie lange Hosen oder einen Trainingsanzug. Ein Schlafsack ist ebenfalls notwendig. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste zu dieser Reise, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

