Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

• Katalog 2010

• Hauser Mitteilungen

• Nepal Special

Unser Angebot Asien Afrika Amerika Europa Ozeanien Orient
Hauser exkursionen
Trekking Infos
Reiseberichte
Presse
Land
Schwierigkeit
Rückreise bis

» Touren zeigen

 
Unser Angebot  |  Afrika  |  Namibia  |  Namibia zum Kennenlernen

Namibia zum Kennenlernen

I 1.717 4x 13x  

Reisespezialist kontaktieren
Email

Detailprogramm (pdf, 1.058 KB)

  • Deadvlei und Sossusvlei mit Besteigung der Crazy Dune
  • Wanderungen am Waterberg, am Brandberg und im Tiras-Gebirge
  • Fish River Canyon und Köcherbaumwald
  • Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark
  • Durchführung in persönlicher Kleingruppe von maximal 6 Teilnehmern

Im sanften Pastelllicht liegt die Straße vor Ihnen, links und rechts struppige, trockene Sträucher. Die Morgenpirsch im Etosha-Nationalpark beginnt. Das intensive Blau der Nacht wehrt sich noch gegen die Morgenröte, während Sie schon Ausschau halten nach Löwen, Giraffen und anderen Parkbewohnern. Oft sind Sie zu Fuß unterwegs, streckenweise durch raue und einsame Landschaften, z. B. auf dem Waterberg-Plateau, von dem sich ein herrlicher Rundblick über die Savannenlandschaft bietet. Oder zu einer der bekanntesten Felsmalereien des Landes: der "Weißen Dame" im Brandberg-Massiv. Nicht zu vergessen die Felszeichnungen von Twyfelfontein, Namibias erster Stätte, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Erklimmen Sie eine der höchsten Dünen der Welt im Sossusvlei – Ihr Blick schweift über das Dünenmeer, während die Schweißperlen im Nacken rinnen und der Sand durch Ihre Finger gleitet. Weit zieht es Ihren Blick nun in die Tiefe des Fish River Canyon und auf die Spuren jahrmillionenalter Erdgeschichte. Diese Reise bietet viel Abwechslung: Entspannung und Bewegung, Zusammensitzen am Lagerfeuer und ruhige Momente ganz für sich in der Natur. Eine wundervolle Mischung für den ersten Zelturlaub in der Weite Namibias.

Termine und Preise
Reisedauer 20 Tage
Mindestteilnehmerzahl 5 Personen
Höchstteilnehmerzahl 6 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr Termine Preis o. Flug Verfügbarkeit Reiseleitung
0NAK2406 23.03.10-11.04.10 2.990,- Auf Anfr. Buchen Tjimaranga Timo
0NAK2401 23.03.10-11.04.10 2.990,- Auf Anfr. Buchen Korol René
0NAK2402 07.06.10-26.06.10 3.190,- Auf Anfr. Buchen örtliche/r Hauser-Re
0NAK2403 03.07.10-22.07.10 3.190,- Auf Anfr. Buchen örtliche/r Hauser-Re
0NAK2404 09.09.10-28.09.10 3.190,- Auf Anfr. Buchen örtliche/r Hauser-Re
0NAK2405 25.11.10-14.12.10 2.990,- Auf Anfr. Buchen örtliche/r Hauser-Re
1NAK2401 19.03.11-07.04.11 3.490,- Auf Anfr. Buchen örtliche/r Hauser-Re
1NAK2402 12.04.11-01.05.11 3.490,- Auf Anfr. Buchen örtliche/r Hauser-Re
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 110,-
     
Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit Air Namibia Frankfurt – Windhoek – Frankfurt, kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze

Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels und Zelten; meist Vollpension

Transfers / Besichtigungen: Transfers und Überlandfahrten

Reiseleitung / Betreuung: Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Windhoek

Versicherungen / sonstiges: Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket

Nicht enthaltene Leistungen

Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung, fehlende Mahlzeiten, Getränke Trinkgelder, Einzelzimmer-Zuschlag, individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art ca. 150,- Euro (Stand 08/09)

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug bei Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.

2. Tag Gästefarm

Morgens Ankunft in Windhoek, wo uns unsere Hauser-Reiseleitung bereits erwartet. Die Hauptstadt Namibias liegt im Zentrum des Landes und ist von Gebirgen umgeben. Durch ihre Höhenlage (1.650 m) hat die Stadt das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt begeben wir uns zwecks Akklimatisation zu einer Gästefarm. Wir können eine erste kleine Wanderung unternehmen, uns am Pool vom Flug erholen und uns von der guten landestypischen Küche verwöhnen lassen.
Fahrstrecke: 80km; Übernachtung auf einer Gästefarm [MA]

3. Tag Waterberg Plateau

Unsere Route verläuft über Okahandja, eine wichtige Handelsstadt im Herero-Gebiet, zum Waterberg-Plateau, das 200 m aus der weiten Savannenlandschaft aufragt. Die Hochebene des Massivs wird von Steilhängen begrenzt, die sich nach Nordosten hin langsam abflachen. Die Felshänge und faszinierenden Felsformationen sind das Habitat seltener Wild- und Vogelarten, wie z.B. einer der wenigen Brutkolonien der Kapgeier im südlichen Afrika. Fakultativ besteht heute oder morgen die Möglichkeit mit einem guide der Lodge auf einem offenen Wagen im milden Licht des Nachmittags hinaus in die weiten Ebenen der Omaheke (Kalahari) zu fahren. In diesem Teil trifft man mit ein bisschen Glück auf Breitmaul-Nashörner, Giraffen, Steppenzebras, Kudus, Gemsböcke, Springböcke, Impala, Kuh- und Eland-Antilopen, Damara dik-diks, Strauße sowie Warzenschweine. Je nach Jahreszeit lohnt sich auch ein kleiner Abstecher zu einer Lehmpfanne, in der sich das Wasser der farmeigenen Quelle sammelt - und damit viele Wasservögel anzieht. (N$ 240.00 pro Person / Stand 08/09)
Fahrstrecke: 270km; Campingübernachtung am Waterberg Plateau [FMA]

4. Tag Waterberg Plateau Wanderung

Unser Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt, um den Waterberg und die Anfänge der östlich gelegenen Kalahari zu erkunden. Wir unternehmen mit einem einheimischen Führer eine ca. 3-stündige Wanderung auf den Plateau-Rand. Vom Campingplatz aus müssen wir nur ca. 110 m aufsteigen, um in eine Welt bizarrer Sandsteinformationen zu gelangen. Vielleicht kreuzen ein paar Kudus oder Steinböckchen unseren Weg, Klippschliefer beobachten uns neugierig aus sicherer Entfernung. Wer möchte, kann auf einen der verschiedenen gekennzeichneten Wanderwege am Nachmittag die Umgebung weiter selbständig entdecken.



Gehzeit: 3h; Fahrstrecke: 320km; Campingübernachtung iam Waterberg-Plateau [FMA]

5. Tag Hoba-Meteorit - Otjikoto-See - Etosha-Nationalpark

Über Farmland setzen wir unsere Fahrt entlang des Waterberg-Massivs fort und machen unterwegs einen Abstecher zum Hoba-Meteoriten. Dieser größte sichtbare Meteorit der Welt wurde 1920 auf einer Farm in der Nähe von Grootfontein entdeckt. Es wird angenommen, dass er vor ca. 80.000 Jahren auf die Erde fiel und zwischen 100 und 300 Millionen Jahren alt ist. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Bevor wir unser Camp nahe dem Eingang des Etosha Nationalparks erreichen, halten wir nochmals kurz am Otjikoto-See, einer mit Wasser gefüllten Doline. Als Dolinen werden runde, trichterförmige Einsturzkrater bezeichnet. Sie entstehen, wenn Karsthohlräume in nicht allzu großer Tiefe unter der Erdoberfläche auftreten, sich vergrößern und schließlich unter der darüber liegenden Gesteinslast einstürzen.
Fahrstrecke: 320km; Campingübernachtung im Camp Namutoni [FMA]

6. Tag Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark

Der 22.000 qkm große Etosha-Nationalpark gehört zu den bekanntesten Wildparks in Afrika. Die auf 1.065 m liegende Hochmulde bildet ein riesiges, salzhaltiges Becken, das nur zeitweilig mit Wasser gefüllt ist. Große Herden von Elefanten, Zebras, Giraffen, Springböcken und Kudus sowie verschiedene Antilopenarten leben hier. Vielleicht kreuzt auch das eine oder andere Raubtier, eine Hyäne, ein Löwe, ein Leopard oder ein Gepard unseren Weg. Der Name des Parks stammt aus der San-Sprache: "E" bedeutet „groß", "totha" bedeutet „wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen". Der Name ist ein Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerszeit in der Salzpfanne herrschen. An die Pfanne, das Kernstück des Parks, schließen sich verschiedene Savannenformationen an: die Baumsavanne im feuchten Osten mit Mopane- und Tambuti-Bäumen, Makalani-Palmen und Exemplaren von Moringa ovalifolia sowie die Busch- und Dornsavannen im trockenen Westen. Während einer Pirschfahrt am Morgen und einer weiteren am Nachmittag haben wir Gelegenheit, die Tiere an den Wasserstellen zu beobachten. Die Mittagsstunden verbringen wir im Lager Namutoni. Wer möchte, kann sich bei einem Bad im Pool erfrischen.
Fahrstrecke: 100km; Camping-Übernachtung im Camp Namutoni [FMA]

7. Tag Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark

Unsere Pirschfahrt zum Camp Okaukuejo führt uns zunächst durch Mopanewald. Die Blätter der Mopane-Bäume gleichen in geöffneter Form Schmetterlingen und sind bei den Elefanten sehr beliebt. An den vielen umgestürzten Baumstämmen ist dies unschwer zu erkennen. Dort, wo der Wald den Blick freigibt, sehen wir Akazien, die im August und September, wenn die Bäume über und über mit goldgelben oder weißen Köpfchenblüten bedeckt sind, durch ihren jasminartigen Duft betören. Immer wieder überraschen die hohen, über die Baumkronen ragenden Köpfe der Giraffen, die ihre langen Zungen kunstvoll um die mit Dornen besetzten Äste der Akazien rollen. In der Weite um die Etosha-Pfanne erspähen wir vielleicht hunderte von Antilopen und am Horizont den klaren Umriss eines Elefanten. Unterwegs kommen wir an verschiedenen Wasserlöchern vorbei - die besten Plätze, um Tiere zu sehen. Die beleuchtete Wasserstelle in Okaukuejo macht es möglich, die Tiere auch nach Einbruch der Dunkelheit zu beobachten. Wenn wir Glück haben, kommen Nashörner, Elefanten und Löwen zur Tränke.
Fahrstrecke: 200km; Camping-Übernachtung im Camp Okaukuejo [FMA]

8. Tag Versteinerter Wald - Twyfelfontein

Über Outjo und Khorixas verläuft der nächste Routenabschnitt zum Versteinerten Wald. Bis zu 30 m lange Baumstämme wurden hier vor etwa 200 Millionen Jahren angeschwemmt und sind inzwischen versteinert. Nachmittags wandern wir im Gebiet der Felszeichnungen von Twyfelfontein. Im Juli 2007 hat das Welterbekomitee der UNESCO Twyfelfontein als Weltkulturerbe der Menschheit in die UNESCO-Liste aufgenommen mit der Begründung, dass sich die größte Ansammlung von Felszeichnungen in Afrika hier befindet: über 2000 Abbildungen, u.a. von Nashörnern, Elefanten, Straußen, Giraffen und menschlichen sowie tierischen Fußabdrücken. Die ältesten dieser Kunstwerke stammen aus der späten Steinzeit. Die Fundstätte dokumentiert darüber hinaus Riten und Praktiken von Jägern und Sammlern, die diesen Teil des südlichen Afrika dominierten, bis etwa 1000 n.Chr. die ersten Viehhirtenstämme einwanderten. Twyfelfontein ist die erste Welterbe-Stätte in Nambia.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 350km; Camping-Übernachtung [FMA]

9. Tag Felsmalereien im Brandberg-Massiv

Fantastische geologische Formationen liegen am Weg. Unter anderem besichtigen wir die sogenannten Orgelpfeifen, aufrecht stehende Basaltsäulen in einer Felsschlucht, sowie den verbrannten Berg. Danach setzen wir die Fahrt Richtung Brandberg-Massiv fort. Nach ca. 2-stündiger Fahrt haben wir dieses nahezu vegetationslose Gebirge erreicht. Das Brandberg-Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf, sein Hauptgipfel, der Königsstein, ist mit 2.573 m der höchste Berg des Landes. In den Schluchten und Höhlen gibt es viele Felszeichnungen. Am Nachmittag wandern wir mit einem einheimischen Führer der Daureb Mountain Guides durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der "Weißen Dame". Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 150km; Camping-Übernachtung [FMA]

10.-11. Tag Robbenkolonie am Kreuzkap - Swakopmund

Die Atlantikküste im Westen des Landes ist eine gespenstische Küstenlandschaft, die von endlosen Dünen, großen Kiesflächen, dicken Nebelschwaden und Luftspiegelungen geprägt ist. Am Kreuzkap besuchen wir die Pelzrobbenkolonie und beobachten das rege Treiben aus nächster Nähe. Massige Bullen bewegen ihren aufgerichteten Körper unruhig hin und her, um sie herum ihr "Harem", den sie schwer verteidigen müssen. Halb ausgewachsene Jungtiere suchen die Nähe ihrer Mütter, die sie noch bis zu fast einem Jahr nach ihrer Geburt säugen. In den rauschenden Wellen des Atlantischen Ozeans schwimmen tausende von Pelzohrenrobben auf der Suche nach Nahrung. Nun geht es weiter nach Swakopmund. Der Ort trägt den Stempel der Kolonialzeit und erinnert im Baustil an eine deutsche Kleinstadt. Wer möchte, kann während dieser Tage an einem 2-stündigen fakultativen Rundflug teilnehmen und Sossusvlei, die Namib-Wüste sowie die Skelettküste aus der Vogelperspektive betrachten (Kosten: pro Person z.Zt. ca. N$ 2.280,- p.P. bei einer Teilnehmerzahl von fünf Personen, Stand 08/09). . Während unseres Aufenthaltes in Swakopmund machen wir einen Abstecher nach Walvis Bay, um in der Lagune Flamingos zu beobachten; die Anzahl der Flamingos variiert, je nach Jahreszeit. Der 11. Tag steht zur freien Verfügung.
Fahrstrecke: 300km; Hotelübernachtung [F]

12. Tag Namib-Wüste – Sesriem Camp

Wir durchqueren die Namib-Wüste und die sogenannte Mondlandschaft, eine durchaus passende Bezeichnung für diese Landschaft aus bizarren, abgerundeten Kuppen und tiefen Einschnitten, durch ausgetrocknete Flussbetten. Dies ist der Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen, wie z.B. der Welwitschia mirabilis, eine der ungewöhnlichsten Gewächse unserer Erde. Diese Pflanze kann nicht nur genügend Feuchtigkeit speichern, um in dieser lebensfeindlichen Umwelt zu überleben, sondern sie erreicht zudem ein sehr hohes Alter. Am späten Nachmittag treffen wir im Sesriem Camp ein.
Fahrstrecke: 350km; Camping-Übernachtung im Sesriem Camp [FMA]

13. Tag Sossusvlei - Dead Vlei - Sesriem Canyon

Nach einem zeitigen Frühstück brechen wir zu dem ca. 60 km entfernten Sossusvlei auf. Immer tiefer dringen wir in die Sandlandschaft vor. Die bis zu 388 m hohen Sandberge gelten als die höchsten Dünen der Welt. In regenreichen Jahren fließt der Tsauchab-Fluss bis ins Vlei (Lehmbodensenke), dann staut sich das Wasser und lockt zahlreiche Tierarten wie Oryxantilopen und Strauße an. Wir wandern über Dünen und ausgetrocknete Lehmflächen. Eine der höchsten Dünen, auch unter dem Namen Crazy Dune bekannt, erhebt sich nun vor uns. Sie liegt ca. 245 m über der Basis des Dead Vlei. Schritt für Schritt stiefeln wir hinauf. Im tiefen Sand rückt der Dünengipfel nur sehr langsam näher. Von oben haben wir eine eindrucksvolle Rundumsicht auf das unendlich erscheinende Dünenmeer der Namib. Nach Süden hin erhebt sich der silbrig glänzende Witberg und zu unseren Füßen im Norden erstreckt sich die Lehmpfanne des Sossusvlei. Der Abstieg über die Westflanke der Düne ist leicht und bald erreichen wir an ihrem Fuß das sogenannte Dead Vlei. In der ausgetrockneten und aufgeplatzten Lehmsenke stehen abgestorbene Kameldornbäume, Zeugen vergangener Zeiten, als der Tsauchab-Fluss Wasser aus den Naukluft-Bergen heranführte. Die Mittagszeit verbringen wir unter Schatten spendenden Kameldornbäumen am Rande des Sossusvlei. Über das Naravlei und nach einer letzten Dünenüberquerung kehren wir an den Ausgangspunkt des Trekkings zurück. Bei einer ca. 1-stündigen Exkursion am Nachmittag erfahren wir viel über die Geologie des Sesriem Canyons. Der Sesriem Canyon ist ca. 1 km lang, etwa 30 m tief und verengt sich an seinem oberen Rand stellenweise auf nur zwei Meter. Die Schlucht läuft in einem akaziengesäumten Tal aus, das am Sossusvlei endet.
Gehzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 130km; Camping-Übernachtung im Sesriem Camp [FMA]

14. Tag Fahrt in die Tiras Berge

In südlicher Richtung setzen wir unsere Fahrt fort und gelangen zu den Tiras Bergen, am nördlichen Rand des Winterregen-Gebietes gelegen. Die hier vorherrschende abwechselungsreiche Flora und Fauna erklärt sich durch die Grenzlage an vier Vegetations-zonen: die Savannenübergangszone, die Sukkulentensteppe, das Sandmeer der südlichen Namib und die Kurzstrauchsavanne. Wir finden eine Vielzahl an bizarr geformten Granit-formationen. Die großen Blöcke verlieren als Folge der Temperaturverwitterung nicht nur an Größe sondern werden zusätzlich von ihrer ursprünglich eckigen Form mehr und mehr zugerundet, so daß regelrechte Kugeln entstehen, sogenannte Wollsackformationen.
Fahrstrecke: 305km; Camping-Übernachtung auf der Farm Namtib [FMA]

15. Tag Besteigung des „1717“

Bei unserer heutigen Wanderung mangelt es nicht an eindrucksvollen Fotomotiven: rote, durch Erosion bizarr geformte Granitformationen, weite gelbe Grasflächen, baumbestandene Revierläufe, malerische Köcherbäume - und immer leuchten im Hintergrund die der Farm vorgelagerten, roten Dünen der Namib. Die Berge steigen übergangslos steil aus der Ebene empor und ihre Gipfel ragen hoch in den stahlblauen Himmel (1.060 m – 1.960 m). Eine kurze Fahrt führt uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir folgen einem alten Wildpfad eine Schlucht hinauf, in den Flussbetten verlassen wir zum Teil unseren Weg und müssen über den ein oder anderen Gesteinsblock klettern. Eine richtige Herausforderung - immer wieder wird der Blick frei auf die in der Sonne blitzenden roten Dünen unter uns. Wir gelangen in eine raue, völlig unberührte Natur. Das Gebiet wird zerklüfteter, wir wandern immer höher hinauf durch kleine Täler und entlang von Wasserläufen. Und dann stehen wir auf dem sogenannten „1717", der diesen Namen aufgrund seiner Höhe über dem Meeresspiegel trägt. Wir werden belohnt mit einem atemberaubenden Rundumblick. Zurück zum Campingplatz genießen wir unseren Sundowner und lassen in aller Ruhe diesen Tag ausklingen. Am Nachmittag besteht fakultativ die Möglichkeit zu einer Farmrundfahrt, wir erhalten einen guten Einblick durch den Farmer in die Problematik der Farmerei in Namibia. (Preis p.Pers. N$ 150,- Stand 08/09)
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Camping-Übernachtung [FMA]

16. Tag Fahrt zum Fischfluss Canyon

Unsere Fahrt führt entlang der Klein Karasberge zum Fish River Canyon. Vereinzelt ragen Euphorbien-Büsche aus der Ebene, die für diese Landschaft typischen gelbrindigen Köcherbäume säumen die Bergrücken, vielleicht lässt sich eine Herde Bergzebras blicken. Typisch für dieses Gebiet sind die eindrucksvollen Tafelberge und die weitläufigen Ebenen durchzogen mit Granit- und Doleritkuppen. Wir halten Ausschau nach den typischen Wildarten dieser Region wie Springböcke, Oryx, Kudus, Bergzebras und Strauße.
Zur Mittagszeit erreichen wir den Campingplatz am Canon Roadhouse. Eine kurze Fahrt am Nachmittag führt uns zum Hauptaussichtspunkt des Fishriver Canyons, wir wandern ca. 2 bis 3 Stunden am Rand des Canyons entlang und genießen atemberaubende Blicke auf die Felskluft. Die Schlucht ist mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m eine der größten der Welt und zählt zu den Naturwundern Afrikas.
Gehzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 300km; Camping-Übernachtung [FMA]

17. Tag Köcherbaumwald

Eine kurze Fahrt führt uns heute in Richtung Keetmanshoop zum Köcherbaumwald. Stammsukkulenten sind in Wüstengebieten sicherlich die auffälligsten Pflanzen. Sie besiedeln besonders gern felsige Habitate. Die Bäume können bis mehrere Meter hoch wachsen, charakteristisch ist die ungewöhnliche Wuchsform und die grossen gelben Blüten, die oft kerzengerade in den Himmel ragen. Da der Köcherbaum (Aloe Dichotoma) in all seinen Pflanzenorganen Wasser speichert, ist er genau genommen eine Stamm- und Blattsukkulente. Der ungewöhnlichen Name wurde geprägt durch die frühzeitlichen San, die die hohlen Stämme als Köcher für ihre Pfeile benutzten.
Fahrstrecke: 150km; Camping-Übernachtung [FMA]

18. Tag Fahrt nach Windhoek

Über Mariental und Rehoboth kehren wir nach Windhoek zurück.
Fahrstrecke: 500km; Übernachtung im Safari Court Hotel [FM]

19. Tag Windhoek – Heimreise

Der Vormittag steht in Windhoek zur freien Verfügung. Hier, wie auch in einigen anderen Städten des Landes, gibt es zahlreiche Bauten aus der deutschen Kolonialzeit, z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder Einkäufe tätigen. Fakultativ besteht die Möglichkeit, eine ca. 3-stündige Tour mit einem einheimischen Führer durch den Vorort Katutura zu unternehmen. Dabei erfährt man viel Wissenswertes über die hiesige Geschichte und erhält einen Eindruck vom Alltag von heute. (N$220,- /Pers., mind. 2 Teilnehmer, Stand 08/08). Abends (abhängig vom Flugplan) werden wir von einem Vertreter der örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Deutschland an.
Fahrstrecke: 60km; Übernachtung im Flugzeug [F]

20. Tag Ankunft

Ankunft in Frankfurt.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Bitte beachten Sie, dass diese Tour den Anforderungen nach zwar eine „Ein-Fuß"-Tour ist (Anforderungen siehe bitte Hauser-Katalog), aber doch eine Etappe Kondition von Ihnen verlangt, die Besteigung des 1717 , die an einen "Zwei-Fuß" grenzt. Wenn Sie Bedenken haben, lassen Sie es uns wissen. Die Wanderungen sind technisch nicht schwierig, aber anspruchsvoll: Fitness und gute Kondition sind unabdingbar Erhöhte Anforderungen an den Organismus stellen das warme Klima und die Temperaturunterschiede zwischen Tages- und Nachtwerten. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Sie benötigen gute Kondition und müssen trittsicher sein, da Sie in unterschiedlich beschaffenem Gelände unterwegs sind. Bitte bringen Sie Ihren Kreislauf vor der Reise in Schwung, damit Ihr Körper der zusätzlichen Belastung durch das heiße und trockene Klima gewachsen ist. Das Hauptgepäck wird stets befördert, so dass Sie während der Ausflüge nur Ihren Rucksack (z.B. mit Wasserflasche und Fotoausrüstung) selbst tragen. Für die Überlandfahrten im Kleinbus/Geländewagen auf teilweise unbefestigten Straßen und Pisten benötigen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen. Bitte beachten Sie: Die Ausschreibung der Unterkünfte ist vorbehaltlich Verfügbarkeit.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist ein noch mindestens 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültiger Reisepass mit mindestens drei freien Seiten erforderlich. Keine zwingend vorgeschriebenen Impfungen. Empfohlen wird Imfpschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A, Malariaprophylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie
bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.

Klima

Die Jahreszeiten im südlichen Afrika sind unseren genau entgegengesetzt. Während der europäischen Wintermonate ist im Süden Afrikas Sommer und umgekehrt. Dennoch haben Winter und Sommer dort nicht dieselbe Bedeutung wie bei uns. Unter Winter wird im südlichen Afrika die kühlere Trockenzeit verstanden, die sich durch große Temperaturunterschiede und ständigen Sonnenschein auszeichnet. Nachts kann es in der Wüste sehr kalt werden (Mai, Juni, Juli bis minus 5°C, tagsüber steigt das Thermometer auf 25°C und mehr an) - Gegensätze, die hohe Anforderungen an den Körper stellen. Der dortige Sommer (Januar bis März) ist die Zeit der Niederschläge, während der übrigen Monate regnet es nur sehr selten. Im November/Dezember ist mit sehr hohen Temperaturen (über 30°C und mehr) zu rechnen - je nachdem, wo Sie sich aufhalten. Ein wochenlang grau verhangener Himmel, wie wir ihn gewohnt sind, ist im südlichen Afrika auch im Sommer unbekannt, weshalb das Land ganzjährig ein ideales Reiseziel ist.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info @ hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Afrika

verdiente Pause, Fotograf: Hauser exkursionen
Sossusvlei Namibia, Fotograf: Martin, Michael
Sossusvlei Namibia, Fotograf: Markewitsch, Michael