Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

• Katalog 2012

• Hauser Mitteilungen

• MTB, Gipfeltreffen

• Marokko, Peru

• Hauser Newsletter

  • Wanderungen durch Dörfer im Land der Bassari
  • Wanderung in den Dünen von Lompoul
  • Wanderung auf der Langue de Barbarie
  • Bootsfahrt im Sine Saloum-Delta
  • UNESCO-Weltkulturerbe: farbenfrohes, pulsierendes St. Louis
  • UNESCO-Weltkulturerbe: Insel Gorée - Ruhe und Beschaulichkeit
  • Gefährdete UNESCO-Welterbestätte: Niokolo Koba-Nationalpark

Faszinierend ist der leicht rosafarben schimmernde Lac Rose, einst Endpunkt der Rallye "Paris-Dakar". Überrascht genießen Sie den Blick auf den Ozean, nachdem Sie Schritt für Schritt die Dünen von Lompoul erklommen haben. Versteckt liegen die Dörfer der Peulh, der Bedik und der Bassari im Südosten Senegals in den hügeligen Ausläufern des Fouta Djalons in Guinea. Das Leben pulsiert auf den großen und kleinen Märkten des Landes.
Die Schönheit und Ruhe der Insel Gorée verlangsamt den senegalesischen Rhythmus zusätzlich. In St. Louis, einst Hauptstadt Französisch-Westafrikas, bezaubert abends der Lichterglanz und das Spiel der Farben auf den Häuserfassaden. Im Sine Saloum-Delta erfreut das satte Grün der Mangrovenlandschaft. Im Niokolo Koba-Nationalpark halten Sie Ausschau nach Flusspferden.

Termine und Preise
Reisedauer 15 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
0SNK0101 23.10.10 06.11.10 2.950,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
0SNK0102 25.12.10 08.01.11 2.990,- Auf Anfr. örtliche Deutsch spr. Begleitung Buchen
1SNK0101 05.02.11 19.02.11 2.990,- Auf Anfr. Hauser-Reiseleiter/in Buchen
1SNK0102 09.12.11 24.12.11 2.990,- Auf Anfr. Hauser-Reiseleiter/in Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 180,-

Leistungen

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Nicht enthaltene Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (insgesamt ca. 200,- Euro Nebenkosten).
Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute)

Tourverlauf
1. Tag Abreise

Flug frühmorgens mit einer Linienmaschine von Frankfurt über Brüssel nach Dakar. Ankunft am späten Nachmittag und Transfer zu unserem Hotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]

2. Tag Keur Moussa - Lac Rose - Dünen von Lompoul

Nach dem Frühstück fahren wir nach Keur Moussa. Im hiesigen Benediktiner-Kloster findet sonntags um 10 Uhr eine Messe statt. Die Mönche gestalten den Gottesdienst mit einer Mischung aus gregorianischen Gesängen und afrikanischen Trommelrhythmen. Ihre in Wolof gesungenen Choräle sind so beliebt, dass auch Kassetten an begeisterte Besucher verkauft werden. Gegen Mittag erreichen wir den Lac Rose. Als Endpunkt der Rallye "Paris-Dakar" bekannt, ist dieser See seiner Farbe wegen ein beliebtes Fotomotiv. Durch den hohen Salzgehalt und die mittägliche Sonneneinstrahlung entsteht vor allem in der Trockenzeit bei idealem Lichteinfall ein wunderbarer mattrosa Schimmer auf der Oberfläche des Sees. Tagesziel sind die Dünen von Lompoul an der Küste des Atlantischen Ozeans. Unser Abendessen nehmen wir inmitten der Dünen ein… lassen Sie sich überraschen.
Die Nacht verbringen wir in fest installierten, schön eingerichteten Zelten.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im fest installierten Zelt [FMA]

3. Tag Dünen von Lompoul - Langue de Barbarie

Der Tag beginnt mit einem 2- bis 3-stündigen Spaziergang in den Dünen. Auf und ab geht es im Sand. Manchmal könnte man meinen, mitten in der Sahara zu sein - dann aber wird allmählich der Blick frei auf den Ozean mit seiner oft tosenden Brandung. Wüste an der Küste des Atlantiks!
St. Louis vorgelagert ist die Langue de Barbarie. Diese 100 m schmale, ehemalige Landzunge wird vom Ozean und dem Senegal-Fluss umschlossen. In dem 2000 ha großen Nationalpark bieten sich Möglichkeiten, zu Fuß und in der Piroge Vögel zu beobachten. Über 100 Arten leben hier, u.a. Flamingos, Pelikane und Kormorane. Da leider davon auszugehen ist, dass dieses Vogelparadies nicht mehr lange bestehen wird und die Landzunge, die mittlerweile zweigeteilt ist, im Lauf der Jahre wahrscheinlich verschwindet, lohnt sich ein Besuch eher früher als später.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im fest installierten Zelt [FMA]

4. Tag Langue de Barbarie - St. Louis

Morgens werden wir wieder 2-3 Stunden zu Fuß unterwegs sein - auf der Suche nach hiesigen Vogelarten oder auch nur zur Entspannung. Der Blick schweift zur tosenden Brandung des Ozeans und über den ruhig dahinfließenden Senegal-Fluss. Dies Fleckchen Erde ist ein klassisches Urlaubsparadies, das von französischen Familien gerne besucht wird.
Nach einer Boots- und einer kleinen Busfahrt erreichen wir St. Louis. Immer noch zu spüren ist das Flair der einstigen Hauptstadt von Französisch-Westafrika. Stilvoll wirkt die Brücke, die auf die Ile de St. Louis führt, auch wenn sie nicht (wie früher oft vermutet) von Gustave Eiffel entworfen wurde. Schön restaurierte Häuser wechseln sich ab mit halb verfallenen Gebäuden, dazwischen gibt es zahllose Geschäfte, Souvenirstände und Restaurants. In den Abendstunden entsteht durch den Lichterglanz in Wohnungen und Restaurants eine bezaubernde Atmosphäre in der Stadt, die seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

5. Tag St. Louis - Thies

Nach einer angenehmen Nacht im Hotel bleibt uns noch Zeit für einen kurzen Morgenspaziergang. Danach brechen wir auf in Richtung Sine Saloum. Auf dieser Strecke, die an einem Tag nicht zu bewältigen ist, kommen wir durch zahlreiche Ortschaften. Vielleicht sehen wir unterwegs auch einen kleinen Markt. Wir werden das eine oder andere Mal anhalten, um kurz einzukaufen oder um uns die Beine zu vertreten. Sicherlich werden wir immer wieder auf verschiedenste Stände oder fliegende Händler treffen und kleine Geschichten am Rande des Weges erleben.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Hotel [FMA]

6. Tag Joal Fadiouth - Sine Saloum-Delta

Wir erreichen die Dörfer Joal und Fadiouth, gemeinsam als Joal-Fadiouth bekannt. Hier in Joal wurde der senegalesische Staatsgründer Léopold Sédar Senghor geboren.Die Insel Fadiouth besteht aus Muscheln! Eine große Brücke stellt die Verbindung zwischen Land und Insel und den beiden, eng verbundenen Dörfern her. Es ist interessant, durch das Dorf zu laufen, die Männer in den Palaverhäusern sitzen zu sehen oder den Jungen beim Fußballspielen zuzuschauen und einiges über das Leben im Dorf zu erfahren. Ein schönes Erlebnis ist auch der Besuch des Friedhofs. Dieser ist wiederum eine kleine, mit der Hauptinsel verbundene Insel, und besteht ebenfalls aus Muscheln. So sind auch die Gräber mit Muscheln aufgeschüttet. Muslime und Christen ruhen nebeneinander. Nebeneinander stehen auch Kirche und Moschee auf der kleinen Insel und die Menschen hier leben friedlich zusammen. Auch dafür ist Joal-Fadiouth bekannt und die Dorfbewohner sind stolz darauf.
Am Nachmittag fahren wir weiter ins weit verzweigte Sine Saloum-Delta. Die Teerstraße endet hier und die Landschaft wird offen und weit. Der Nationalpark Delta du Saloum ist ca. 180.000 ha groß und durch Sanddünen, Lagunen und Mangroven gekennzeichnet. Je nach Ankunft werden wir heute Abend oder morgen früh einen Ausflug mit dem Boot durch die Mangrovenlandschaft unternehmen.
Die hiesigen Campements sind einfach und oft dem dörflichen Leben angepasst. Am Abend können wir die Atmosphäre in dieser sanft anmutenden Wasserlandschaft genießen. Fast lautlos trifft das Wasser auf den Sandstrand. Hier direkt im Sand befindet sich auch das Restaurant in dem wir bei Kerzenlicht unser Abendessen genießen. Es gibt sicher Leckeres aus dem Fang der hiesigen Fischer.
Abstieg: 0m; Hütte [FMA]

7. Tag Sine Saloum - Kaolack

Frühmorgens zieht es die Fischer aufs Wasser - und uns auch. Sanft gleitet unser Boot durchs kühle Nass, durch die Mangroven hinaus zu den Fischen und Vögeln. Wir erleben eine stille, ruhige Reise durch die Wasserwelt, geprägt von den blau-grünen Farbschattierungen der Landschaft und dem gleichmäßigen Rattern des Motors. Vielleicht begleiten uns Fischerjungen auf unserer Fahrt. Sie sind froh nicht paddeln zu müssen, wenn Sie sich an unser Boot anhängen.
Aus der Stille der Natur geht es nun in die Stadt und mitten hinein ins fröhliche, laute Markttreiben von Kaolack. Es handelt sich um einen der größten Märkte Westafrikas mit orientalisch anmutenden Arkaden und einem überwältigenden, abwechslungsreichen Warenangebot. Doch trotz des bunten Treibens, der umherrennenden Kinder und des Bestrebens von Händlern wie Käufern, gute Geschäfte zu machen, herrscht eine gewisse Gemächlichkeit, die dem senegalesischen Alltag innewohnt. Man nimmt sich Zeit füreinander und für die alltäglichen Arbeiten. Hier auf dem Markt lässt man sich vor allem fürs Handeln viel Zeit.
Heute können wir noch einen netten Abend im Hotel verbringen und vielleicht ein Bad im Pool nehmen. Morgen starten wir dann zu unserer Fahrt tief in den Südosten des Landes.
Hotel [FMA]

8. Tag Niokolo Koba-Nationalpark

Ein langer Fahrtag liegt vor uns. Männer mit bunten Batik-Hemden sind mit ihren Fahrrädern unterwegs, eine Familie transportiert ihren kompletten Hausrat auf einem Eselskarren, und sooft wir an Dörfern vorbeifahren, winkt man uns freundlich zu … einprägsame Szenen einer Reise quer durch den Senegal. Am späten Nachmittag erreichen wir den 9000 km² großen Nationalpark Niokolo Koba. Dicht bewachsen ist der Park; kaum zu erkennen sind die hügeligen Erhebungen, deren höchste der Mt. Assirik (311 m) ist. Das Camp besteht aus schönen Rundhütten; es gibt ein offenes Restaurant mit Blick auf den Gambia-Fluss und schön aufgestellte Liegestühle, die zum Verweilen einladen. Wir unternehmen noch eine Boots-Safari und halten Ausschau nach Krokodilen und Flusspferden. Wer Ost- oder Südafrika kennt, wird auf dieser Safari vielleicht enttäuscht sein, denn hier werden wir die artenreiche afrikanische Tierwelt mit Löwen, Giraffen und Zebraherden nicht vorfinden. Doch wenn wir den Park mit seiner Tier- und Pflanzenwelt unvoreingenommen auf uns wirken lassen, können wir einen spannenden Ausflug erleben. Anschließend lassen wir uns unser Abendessen schmecken - den Fluss im Blick - und lauschen, ob wir vielleicht nicht doch ein Flusspferd schmatzen hören.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

9. Tag Niokolo Koba - Dindefelo

Heute fahren wir fast bis zur Grenze nach Guinea ins Dorf Dindefelo - ein kleines, inmitten von Hirsefeldern fast versteckt liegendes Dorf. Abgeschieden kommt es einem vor, bis man die solarbetriebenen Straßenlaternen entdeckt oder den zwar wenigen, aber aus aller Welt kommenden Reisenden begegnet. In Dindefelo verweilt man gern, lässt sich für ein Schwätzchen Zeit und erfährt, was man morgen am besten unternehmen könnte. Sie haben Gelegenheit, sich im Dorf umzusehen oder vielleicht eine Runde Kicker, Fußball oder Dame mitzuspielen. Wir befinden uns in den Ausläufern des Fouta Djalon, einer feuchten, grünen Gebirgsregion, die sich hauptsächlich auf dem Gebiet Guineas erstreckt. Bis zu 1.000 m hohe Berge erheben sich in dieser Region, es gibt viele Wasserfälle und Flüsse. Dindefelo liegt vor einer wunderschönen, eindrucksvollen Bergkulisse.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung Campement [FMA]

10. Tag Dindefelo

Ein schöner Wandertag liegt vor uns: Direkt von unserem Campement aus folgen wir dem erst gemütlich, dann etwas steiler ansteigenden Weg zu einer Grotte, die auf einem ca. 200 m hohen Plateau liegt. Oben angekommen, wandern wir vorbei am kleinen Dorf Dande zu einer Grotte, die vor langer Zeit vielleicht bewohnt war. Weiter geht es zum oberen Teil des Dindefelo-Wasserfalls, wo wir eine Pause einlegen und ein wenig in den Felsen klettern können. Ein paar Schritte weiter können wir, tief unter uns, den Pool des Wasserfalls erspähen. Nun müssen wir nur noch absteigen. Schweißgebadet kommen wir unten an; wer mag, kann ein kühles Bad nehmen. Die Gischt wirkt auch ein bißchen kühlend, so dass wir unser Mittagspicknick hier verzehren werden. Danach kann sich jeder einen bequemen Stein suchen und die Schönheit des Ortes auf sich wirken lassen. Vielleicht kommen Kinder vorbei und versuchen, mit waghalsigen Sprüngen ins Wasser unsere Fotografierfreude zu wecken.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung Campement [FMA]

11. Tag Ibel - Iwol - Salemata

Wir besuchen erst Ibel, ein Peulh-Dorf. Dann führt uns ein steiler, schweißtreibender Anstieg zum Dorf Iwol hinauf. Unterwegs, wenn wir kurz ausruhen, gibt unser Guide uns Erläuterungen. Hirse wird hier sehr viel angebaut, ebenso Mais, Hibiskus oder auch Erdnüsse. Nach der Ernte wird das meiste an der Sonne getrocknet und auf diese Weise haltbar gemacht. Bunt wie ein Patchwork-Teppich sehen die geernteten, auf Bastmatten ausgelegten Gemüsearten aus. Für ihre Felder nutzen die Dorfbewohner jedes Fleckchen Erde. Es ist faszinierend zu sehen, wo überall noch etwas Hirse oder ein paar Erdnüsse angebaut werden. Wir schlängeln uns durch die Felder und besuchen das Dorf. Dabei erfahren wir viel über den Lebensrhythmus der Menschen.
Schließlich machen wir uns für den Abstieg bereit, denn Dienstag ist Markt im Bassari-Dorf Salemata. Schon auf dem Weg nach Salemata sehen wir Frauen mit warengefüllten Körben auf dem Kopf, Männer auf Fahrrädern und den einen oder anderen Eselskarren - der Markt ist ein Ereignis für die Bewohner der ganzen Region! Wir schlendern über den Markt, handeln vielleicht ein wenig oder setzen uns unter einen Baum und beobachten das Treiben.
Übernachtung im Campement [FMA]

12. Tag Kaolack

Es wird Zeit, diese schöne und entspannende Region wieder zu verlassen. Ein langer Fahrtag zurück nach Kaolack steht an.
Hotel [FMA]

13. Tag Dakar

Wir steuern die Metropole Dakar an. Weltweit bekannt wurde sie durch ihre strategisch günstige Lage am Meer. In der Hauptstadt, dem bedeutendsten Wirtschaftszentrum des Landes, leben 25% der senegalesischen Bevölkerung. Auffällig ist die Sportlichkeit der Senegalesen. Es ist keine Seltenheit, abends Hunderte von Menschen am Strand oder am Straßenrand beim Joggen anzutreffen. Je nachdem, wann wir Dakar erreichen, können wir noch eine Standrundfahrt machen, den westlichsten Punkt Afrikas, Point des Almadies, besuchen oder heute schon die Fähre nach Gorée nehmen. (Das hängt auch von der Situation der Unterkünfte auf der Insel ab, da es in Gorée kaum Hotelzimmer gibt.)
Unseren letzten Abend im Senegal verbringen wir entweder in Dakar (der Stadt, die "niemals schläft" und in der viel senegalesische Musik produziert wird) oder auf der Insel Gorée, auf der selbst senegalesische Gelassenheit hektisch erscheint.
Hotel [FMA]

14. Tag Gorée

Die Insel Gorée wurde bereits 1978 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Sie ist von ihrer traurigen Geschichte stark geprägt. Seit 1444 wurde die Insel wiederholt besetzt und wechselte insgesamt 17mal den Besitzer. Als erstes Besuchsziel gilt meist die "Maison des Esclaves". So wie hier durch die "Tür ohne Wiederkehr" wurden Millionen von Afrikanern als Sklaven in die ganze Welt verkauft. Die menschenunwürdigen Bedingungen, unter denen Männer, Frauen und Kinder im Sklavenhaus leiden mussten, sind hier sehr gut dokumentiert und erinnern an ein dunkles Kapitel der Geschichte. Nach dem Verbot der Sklaverei 1848 geriet die Insel etwas in Vergessenheit und wurde im 20. Jahrhundert als Touristenziel wieder entdeckt.
Die Insel wird besucht um die Geschichte kennenzulernen, die bunten Kolonialbauten zu besichtigen und den hier ansässigen Künstlern bei Arbeiten zuzusehen. Man kann aber auch einfach nur am Strand liegen oder leckeres Essen probieren. Ein schöner Abschluss für eine abwechslungsreiche, kunterbunte Tour.
Am späten Abend treten wir den Flug über Brüssel nach Deutschland an.
[FA]

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Wanderungen sind technisch einfach und von allen geübten Wanderern zu bewältigen. Die Gehzeiten liegen bei 2 bis 5 Stunden. Einfache Pfade führen sowohl durch steiniges als auch durch rutschiges Gelände. Trittsicherheit ist wichtig. Für den Anstieg in den Dünen ist Kraft und Ausdauer nötig. Erhöhte Anforderungen an den Organismus stellt das heiße Klima.
Während der Wanderungen müssen Sie nur Ihre persönlichen Sachen (Wasser, Foto, Sonnencreme u.ä.) in Ihrem Tagesrucksack tragen.
Wir verzichten bewußt auf Angaben zu den Fahrzeiten: die Straßen sind nach jeder Regenzeit in einem nicht vorhersehbaren Zustand. Die Instandsetzungsarbeiten können auch mal länger dauern; manchmal erreicht man auch überraschend gute Pisten. Die meisten Fahrstrecken werden in einem Bus zurückgelegt, während der Tage im Bassari-Land sind wir mit Allradfahrzeugen unterwegs.
Übernachtungen: Sie sind teilweise in einfachen, doch soweit möglich auch in sehr schönen Unternkünften untergebracht. Gemessen am europäischen Standard können die Zimmer und sonstigen Hoteleinrichtungen einfach sein. Nicht immer liegen z.B. Handtücher und Toilettenpapier bereit; kurzes Nachfragen an der Rezeption sollte helfen. Sie übernachten auch in fest installierten Zelten, die oft wie Hotelzimmer eingerichtet sind. Teilweise müssen Sie sich in Ihren Unterkünften gemeinschaftliche sanitäre Anlagen teilen (1-2 Nächte).
Das Mittagessen besteht in der Regel aus einem kalten Imbiss. Abends werden Sie, je nachdem wo Sie sich aufhalten, die gute senegalesische Küche genießen.
Zum Schutz vor Moskitos sollten Sie stets ein Mücken abwehrendes Mittel griffbereit haben. Das Tragen von langen Hosen und langärmeligen Blusen/Hemden schützt vor so manchem Mückenstich und ist auch aus Rücksicht auf die Sitten im Land angebracht. Abwechslungsreiche Reise durch die verschiedensten Regionen des Senegal mit einfachen Wanderungen.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für die Einreise in den Senegal reicht der Reisepass. Dieser muss noch mindestens 6 Monate über das Einreisedatum hinaus gültig sein und Sie müssen im Besitz eines gütligen Rückflugtickets sein. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Typhus, Meningokokken-Meningitis (Dez.-Juni), Tetanus, Polio, Diphtherie sowie Malaria-Prophylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Diese Tour erfordert teilweise Pionier- und Abenteuergeist sowie Verständnis und Toleranz fremden Bräuchen und Lebensweisen gegenüber. Sie sind in Westafrika unterwegs. Der Alltag in den bereisten Gebieten unterscheidet sich grundlegend vom europäischen Alltag. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Falls es aus organisatorischen, witterungsbedingten oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben sollte, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: \cf2\ul www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000

Klima

Der Senegal hat tropisches Klima. Die Regenzeit dauert in der Regel von Juli - Oktober. Rechnen Sie mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 30-35°C. Die nächtliche Abkühlung ist mäßig. Während der Trockenzeit wird es kühler (Temperaturen um 20-25°C) und natürlich nimmt die Luftfeuchtigkeit ab. Allerdings kann es im Dezember und Januar, vor allem abends und nachts, manchmal auch schon kühl werden (5-10°C). Denken Sie daran, auch warme Kleidung mitzunehmen.

Ausrüstung

Dem Klima entsprechend benötigen Sie für alle Reisetermine atmungsaktive Sommerkleidung, gute Trekkingschuhe, Badeschuhe, Sonnenschutz und einen dünnen Leinen-, Seiden- bzw. Baumwollinnenschlafsack für die eine oder andere Unterkunft. Im Dezember ist ein warmer Pullover nötig sowie ein Schlafsack, der bis ca. 10°C tauglich sein sollte. Bitte beachten Sie die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden.
Berücksichtigen Sie bitte, dass Sie ein islamisches Land besuchen. Tragen Sie, vorallem wenn Sie die Küstenregion verlassen, bitte weder kurze Röcke und Oberbekleidung mit tiefen Ausschnitten noch Shorts oder ärmellose Kleidung (dies gilt auch für Männer). T-Shirts und kurzärmelige Blusen und Hemden können problemlos getragen werden, freizügige Kleidung wird jedoch als unpassend empfunden.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Nach oben

Eine Reise durch den Senegal
Felsen bei Dindefelo, Fotograf: Böhm, Cornelia
Kinder im Dorf Dande, Fotograf: Böhm, Cornelia
Zeit für eine Pause, Fotograf: Böhm, Cornelia
Bilder aus Goree, Fotograf: Böhm, Cornelia
 
Land
Schwierigkeit
Aktivität
Rückreise bis

   Touren zeigen