Umwelt- und Sozialprojekte
Nepal - Wiederaufforstung in der Everest-Region
Projektdaten:
- Projektbeginn: 2010
- Projektende: langfristig
- Stand: September 2011
- Projektdokumentation: Download Anzeigen / Herunterladen (670 kB)
Hintergrund / Entstehungsgeschichte:
Die Hillary-Stiftung Deutschland wurde 1990 in Bad Wiessee von Frau Ingrid Versen gegründet.
Aufgabe der Stiftung ist es, die internationale Arbeit von Sir Edmund Hillary aus Deutschland heraus zu unterstützen. Es bestand eine enge Beziehung zwischen der leider im Januar 2008 verstorbenen Bergsteigerpersönlichkeit Sir Edmund Hillary (Himalayan Trust) und den Hauser exkursionen als dem führenden Trekkingveranstalter in Deutschland.
Hauser exkursionen veranstaltet seit 1973 Trekkingtouren in die Everestregion (Khumbu) und hat damit tausenden von Reisegästen den Besuch der höchsten Bergregion der Welt ermöglicht. Aus tiefer Verbundenheit mit den dort lebenden Sherpa und aus dem Verständnis heraus, dass Tourismus eine Region nicht nur nutzen sondern auch beschützen muss, entwickelte Manfred Häupl, der Inhaber von Hauser exkursionen zusammen mit dem Himalayan Trust die Idee einen direkten Beitrag zu leisten, der an den Besuch jedes einzelnen Trekkinggastes gekoppelt ist - die Idee für jeden Trekkingtag eines Hausergastes einen Baum zu pflanzen.
Ziele des Hauser-Engagements / Nutzen für die Region:
- Wiederaufforstung des Khumbu, Nepal
- Schaffung eines direkten Wegs mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
- Erhalt der beiden Baumschulen im Khumbu, die von der Schließung bedroht waren. Aufgrund des Projektes - Ein Tag ein Baum wird die Wiederaufforstung im Khumbu auch weiterhin vom Himalayan Trust gefördert.
Konkrete Maßnahmen / Aktionen:
Mit jedem Tag, an dem ein Hauser-Gast im Everest-Gebiet mit uns auf Trekking ist, wird in den Baumschulen der Sir-Edmund-Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen. Während der Monsunzeit werden die Setzlinge auf einem festgelegten Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zu einem (Hauser-)Wald heran. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000 junge Bäume in der Everest-Region Wurzeln schlagen.
Inzwischen wurden zwei Areale für die Wiederaufforstung ausgewählt. Das erste liegt in Thame direkt unterhalb des Klosters, das zweite in Khumjung - ein 3,3 Hektar großes Areal am Fuße des Khumbi Yu La. Sie werden zunächst eingezäunt, um Verbiss durch Wild zu verhindern. Die Qote der Setzlinge, die überlebt, steigt dadurch auf über 90 %.
Eine Sponsoren- und Journalistenreise mit 11 Personen im Frühjahr 2010 unter Leitung von Manfred Häupl ermöglichte den Besuch der Baumschulen und das Kennenlernen der unmittelbar am Projekt beteiligten Personen. Außerdem wurde das Areal in Khumjung besichtigt und ein Treffen mit June Hillary und Peter Hillary ergaben wichtige Einblicke in die Arbeit des Himalayan Trust.
Bisheriges finanzielles Engagement:
1.000,-- Euro in 2011
Ausblick / Perspektiven:
- Ausbau der Zusammenarbeit mit der Sir-Edmund-Hillary-Stiftung
- Hillary-Trekkingtouren im Hauser-Katalog oder Sondertouren mit der Stiftung
- Eigener Stand der Stiftung an mehreren Hauser Informationstagen
- Kontinuität der bisherigen Unterstützung als wichtigstes Ziel
Kooperationspartner:
Hillary-Stiftung ist in Nepal vertreten durch:
Himalayan Trust
Pasang Sherpa
Dilli Bazar
Kathmandu
www.himalayan-foundation.org
Weiterführende Kontaktadressen / Informationsstellen / Bildmaterial:
Sir-Edmund-Hillary-Stiftung-Deutschland e.V.
Frau Ingrid Versen
Altwiesseer Weg 6
83707 Bad Wiessee/Tegernsee
Tel.: 08022 / 80 60
Fax: 08022 / 824 76
www.sir-edmund-hillary-stiftung-deutschland-ev.de
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