Der Gründer - Günter Hauser

Der 1928 in Pforzheim geborene Günter Hauser war Diplom-Ingenieur, seine Leidenschaft gehörte dem Bergsteigen. Dank seiner bergsteigerischen Leistungen wurde er bald zu großen Expeditionen eingeladen. Als jüngstes Mitglied nahm er 1954 an der Broad Peak-Expedition teil. Bereits drei Jahre später leitete er eine Anden-Expedition der DAV Sektion Schwaben. Es gelangen zwölf Erstbesteigungen, darunter die des Nevado Alpamayo des “schönsten Berges der Welt". 1965 führte Hauser die erste Nachkriegsexpedition nach Nepal, bei der alle Teilnehmer den Gipfel der fast 7.500 m hohen Gangapurna erreichten. In seinem Buch “Eisgipfel und Goldpagoden - Expedition ins Königreich Nepal" würdigte er besonders die Leistungen der einheimischen Mannschaften, schilderte die Begegnungen mit den Menschen vor Ort und die Kulturstätten. Die perfekte Organisation durch die lokale Agentur verleitete ihn zu einer damals verwegen klingenden Idee:

"Berge und Länder, die bisher nur einem kleinen Kreis von Bergsteigern vorbehalten waren, wollte er einem größeren Publikum zugänglich machen."
 
Helfen sollten dabei die einheimischen Partner - die Trekkingidee war geboren. Dank seines Engagements für das damals kaum bekannte Nepal wurde er bald zum Königlich Nepalesischen Konsul in Bayern ernannt.

Günter Hauser war seiner Zeit voraus. Nach Stationen im Afrika Verein Hamburg und dem deutschen Alpenverein in München führte ihn seine Idee fast unausweichlich in die Selbständigkeit.

Die ersten Jahre

Klein und bescheiden fing Günter Hauser an. 1973, im Jahr der ersten Ölkrise, erschien ein Faltblättchen mit sechs Seiten - die erste Programmübersicht. Sie wurde auf Anhieb ein Erfolg. Zu den Zielgebieten gehörten Nepal und Peru mit Annapurnatrekking und Inkatrail - heute Klassiker im Hauser-Programm. Günter Hauser und sein junges Team produzierten mit Pioniergeist unaufhaltsam neue Trekking-Ideen und konzipierten Reiserouten. Schon nach wenigen Jahren war die Anzahl der Reisegäste auf über 1000 angestiegen.

Der Tatendrang wurde im Jahr 1981 jäh gebremst. Während einer Erkundungsreise in Chile verunglückten Günter Hauser und sein Freund am chilenischen Vulkan Osorno tödlich. Nach einer krisengeschüttelten Zeit übernahm 1983 seine Frau, Christel Hauser, die Geschäftsführung. Ein neuer Weg - auch ohne die Gründerfigur - musste gefunden werden.
 
Christel Hauser setzte Vertrauen in die Mitarbeiter und brachte Ruhe in die Firma zurück. Das Team konzentrierte sich auf die Grundidee des Trekkings und ihre Weiterentwicklung. Frau Hauser wurde zunehmend von Manfred Häupl unterstützt, der ein Jahr vor dem Tod von Günter Hauser als dessen Assistent zur Firma gestoßen war. Im Team führten er und Christel Hauser ab 1986 die Geschäfte. Das Programm wurde konsequent weiter aus- und aufgebaut. Aus den zu Beginn vier Zielländern waren 1990 schon 65 geworden und aus fünf Routen 160.

Manfred Häupl wird alleiniger Geschäftsführer von Hauser exkursionen

Nachdem Hauser exkursionen den eigenen Weg gefunden und sich stabilisiert hatte, übergab 1991 Christel Hauser die Firma und die alleinige Geschäftsführung an Manfred Häupl; sie selbst zog sich zurück. Manfred Häupl verstand sich als “Erbe" der Hauser-Idee und gab ihr in den folgenden Jahren seine ganz persönliche Prägung und Ausrichtung. Sein Anliegen war und ist die nachhaltige und sozialverträgliche Entwicklung der Reiseziele gemeinsam mit den Partnern vor Ort.

“Der Tourismus darf seine Grundlagen nicht selbst zerstören und muss sich an der Umwelt- und Sozialverträglichkeit messen lassen," lautet sein Credo.

Für Manfred Häupl sind Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit keine Widersprüche, sondern sich gegenseitig fördernde Elemente. Die Theorie wird mit Taten untermauert. So arbeitet die Firma Hauser konsequent mit lokalen Partnern zusammen und engagiert sich für die Höherqualifikation einheimischer Mitarbeiter, vor allem im Bereich der Reiseleitung. Das baut den Reisegästen kulturelle Brücken und wird dem Slogan gerecht “… die Welt und sich selbst erleben". Neben firmenpolitisch motivierten Projekten fördert Hauser Sozial- und Umweltprojekte in verschiedenen Ländern.

Hauser Exkursionen heute

In den Büros sind heute mehr als 40 Mitarbeiter tätig, dazu sind circa 120 Reiseleiter und nahezu 4000 Beschäftigte auf der ganzen Welt für Hauser im Einsatz.

"Das Hauser-Team im Büro und die Reiseleiter spielen eine Schlüsselrolle. Alle Theorie ist wertlos, wenn sie im Firmenalltag nicht gelebt wird. Und dass sie gelebt wird, darauf sind wir bei Hauser stolz. Die Mitarbeiter empfinden ihre Tätigkeit als wertvoll. Kenntnisreich beraten sie ihre Kunden bei der Wahl der richtigen Reise. Sie bringen Erfahrungen und Spezialwissen ein und erliegen - infiziert vom Wüstenvirus oder dem Bergsteigerbazillus - selbst der Faszination des Trekkings."

Überzeugt, dass die Hauser-Idee immer wieder neu interpretiert und variiert werden kann, ist das Team für die Zukunft gerüstet. Für die Reisegäste Routen zu entwickeln und umzusetzen versteht man bei Hauser als großartige Chance und als Verpflichtung.
 
Dass es sich nicht um Wirtschaftsromantik handelt, beweisen die handfesten Firmen- und Wachstumszahlen, die Hauser Exkursionen als größten Anbieter von Trekkingreisen im deutschsprachigen Markt ausweisen. 500 Routen in rund 100 Ländern lassen heute die unterschiedlichsten Trekking-Träume Wirklichkeit werden.

2012 Auszeichung mit dem CSR Siegel

Ende Juli 2012 wurden wir von einem unabhängigen Zertifizierungsrat mit dem CSR - Siegel ausgezeichnet. CSR steht für Corporate Social Responsibility. Es geht um ein neues Wirtschaften, um Verantwortung, gelebte ethische Werte und Integrität für den konsequenten Schutz der Umwelt und der Menschenrechte. Es geht darum, eine neue Unternehmenskultur zu schaffen, die sich am systematischen Erarbeiten des Gemeinwohls orientiert. Unser Engagement wurde belohnt!

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