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Tibesti-Gebirge im Tschad nach 15 Jahren wieder offen

Höchster Berg der Sahara exklusiv bei Hauser Exkursionen
Besteigung des Emi Koussi exklusiv bei Hauser Exkursionen im Programm 

Das Tibesti-Gebirge

Das Tibesti ist ein aus Vulkanen bestehender Gebirgszug im Tschad und zugleich die höchste Erhebung der Sahara. Über 15 Jahre war die Region für Touristen gesperrt. Nun ist der Zugang offen, der Südrand des Gebirges gilt als minenfrei und sicher. Damit steht der Besteigung des 3415 m hohen aktiven Vulkans Emi Koussi - er ist der höchste Gipfel im Tibesti - nichts mehr im Weg. Im deutschsprachigen Raum bietet der Trekking- und Wüstenspezialist Hauser Exkursionen als einziger Veranstalter die Besteigung des Emi Koussi an. Die Wüstenexpedition stellt höchste Anforderungen hinsichtlich der Logistik, u. a. weil in der isolierten, touristisch unerschlossenen Region eine große Anzahl an Lastkamelen organisiert und der gesamte Wasservorrat für das zehntägige Trekking transportiert werden muss.

Unterwegs in Begleitung von Tubu-Nomaden

Das zehntägige Trekking in Begleitung von Tubu-Nomaden ist das Herzstück der insgesamt 23-tägigen Reise in den Tschad. Tubu bedeutet “Menschen des Gebirges". Das teils stark zerklüftete Tibesti mit seinen Vulkankratern und Vulkankegeln ist das zentrale Wohngebiet ihrer Klane. Zur Zeit des Transsaharahandels waren die Tubu als Karawanenführer auf der Bornustraße zwischen dem Tschadsee und Tripolis tätig. Es waren die Berichte der deutschen Afrikaforscher Gustav Nachtigal, Gerhard Rohlfs und Heinrich Barth, durch die bereits im 19. Jh. die Europäer von den Tubu erfuhren.

Emi Koussi als Salzreservoir

Den Gipfel des Emi Koussi bilden zwei riesige Krater. Wegen der extrem abgeschiedenen Lage wurde seine vulkanische Tätigkeit erst in den 1970er Jahren festgestellt: Ein sowjetischer Satellit registrierte einen Ausbruch des Emi Koussi. - Die Tubu gewinnen im größeren der Krater kristallines Natron und transportieren es in Blöcken ab. Das im Natron enthaltene Kochsalz ist wichtig als Lecksalz für ihre Schafe, Ziegen und Kamele; es wird auch für die Aufbereitung von Tabak verwendet.

Rückfahrt nach N´Djamena

Über Gouro, eine Stadt die aus Lehmbauten besteht, die Seen Ounianga Kebir, die Region der Sandsteinnadeln von Bichagara und über den Ort Kalait führt der Weg zurück nach N´Djamena.

Termin, Preis und Leistungen

Termine 18.12.10-10.01.11 und 05.03.11-28.03.11. Im Preis ab € 5.800,-- (zuzügl. € 150,-- Tibesti-Permit) sind u. a. enthalten: Linienflug mit Air France; Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren; Übernachtung in N´Djamena im Hotel, sonst in Zelten; meist Vollpension; Transfers, Besichtigungen, Überlandfahrten im Geländewagen; Englisch sprechende Reiseleitung.

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