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“Vier Wüsten und der Charme des Südens“

von unserer Hauser-Mitarbeiterin Marika Meyer 

“Conny, ich weiß nicht, ob ich mich zu dieser Reise anmelden soll - es ist so viel Fahrerei dabei“.

Ich wollte unbedingt die Wüste kennenlernen, und bei dieser Reise sind gleich vier verschiedene Wüsten im Programm! Eigentlich die richtige Tour, wenn nur die langen Fahrtstrecken nicht wären.
Doch meine Kollegin Cornelia Böhm, Produktmanagerin für das Südliche Afrika, konnte meine Bedenken zerstreuen. Ja, Namibia sei nun mal ein großes Land - ungefähr zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland. Und da müssen Strecken gefahren werden, wenn man das Land sehen will. Im Nachhinein war es überhaupt nicht schlimm. Denn die Abschnitte sind abwechslungsreich und interessant. Wenn es mal nicht so war, wurde halt gedöst oder gelesen.

Am Flughafen empfing uns unser Reiseleiter Werner.

Er lebt in Namibia und fragte gleich, ob auch Vegetarier in unserer Gruppe wären, denn “… hier gibt es viel Fleisch." Dann ging es auch schon los.
Ich werde oft gefragt, was denn das Schönste an der Reise war. Das kann ich so gar nicht sagen, es war die Tour als Ganzes: Die Gruppe hat sich gut verstanden und wir hatten viel Spaß miteinander. Unser Reiseleiter Werner hat uns viel über die Geschichte Afrikas erzählt, die Entstehung des Kontinents im Sand aufgezeichnet, die Geologie erklärt und über die verschiedenen Völker gesprochen. Wir haben nicht nur eine Menge über die Tierwelt erfahren, sondern auch gelernt, Spuren im Sand zu lesen. Werner war immer für einen Spaß zu haben, weshalb ich mir manchmal nicht sicher war: Stimmt das nun oder hat er wieder einen Scherz gemacht!?

Die Landschaften waren wunderbar.

Erst die wellenförmigen, stellenweise mit Grasnarben bewachsenen Dünen der Kalahari; dann die ganz anderen Eindrücke der Karoos mit dem Fish River Canyon, der zweitgrößten Schlucht der Welt. Die ganze Erdgeschichte hat sich beim Wandern vor uns aufgeblättert.

Mein persönliches Highlight war der Tok Tokkie Trail.

Und im Sossusvlei, dem Sandmeer der Namib, haben wir die mit 350 m höchste Düne bestiegen und einen grandiosen Ausblick gehabt. Nicht zu vergessen die Tiere. Während der Autofahrten haben wir jede Menge gesehen. Schon bald war unser Blick richtig geschult und wir haben mehr und mehr entdeckt! Im Süden Namibias leben keine Elefanten, aber Springböcke, verschiedene Antilopenarten, Strauße, Kudus und einmal haben wir sogar Giraffen und Zebras gesehen. Ganz aufregend war auf einer Pirschfahrt der Anblick von zwei Löwen und einem Geparden am Straßenrand. Dazu gab es viele schöne kleinere Erlebnisse … am besten Sie reisen selbst nach Namibia. Ach ja, beinahe hätte ich die spektakulären Sonnenuntergänge vergessen - mit einem “Sundowner" in der Hand einfach genießen!

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