Äthiopien - Reise in die Danakil
Eine Bildergeschichte von unserer Reiseleiterin Gina Egenolf
Mehrfach schon war ich mit
der Firma Hauser exkursionen in Äthiopien unterwegs und freue mich jedes Mal schon auf meine nächste Tour. Ganz besonders aber hat mich die Region der Danakil-Depression fasziniert, welche ich Anfang 2011 schon zum zweiten Mal mit einer Hauser-Gruppe bereisen durfte. Heiß war es natürlich, wie schon beim ersten Mal, aber erträglich. Ebenso empfanden es meine zwölf Mitreisenden. Die faszinierenden landschaftlichen Eindrücke und die interessanten Begegnungen mit den Menschen haben alle begeistert.
Die Stadt Harrar
überrascht durch ihre Farben, die bunten Märkte und die Hyänen, welche am Abend die Stadt aufsuchen und sich vom “Hyänenmann" füttern lassen.
Unsere erste Station
Richtung Danakil und Erta Ale in Afdera. Wir campen an einem Salzsee.
Unverhoffte Begegnungen
bei einem Drink in einer der vielen Bars.
In Allalopat
kocht das Wasser. Die heißen Quellen sind unglaublich farbenprächtig.
Einer der absoluten Höhepunkte
ist die nicht sehr anstrengende Besteigung des Erta Ale. Wir gehen nach Sonnenuntergang los. Dann ist es schon verhältnismäßig kühl. Es geht gut voran. Unsere Dromedare tragen das nötigste Gepäck für eine Übernachtung im Freien am Kraterrand.
Auf der Weihnachtstour 2010/11
läuft die Lava des Erta Ale im wahrsten Sinne über. Wir haben schon die Befürchtung, dass wir nicht zum Kraterrand absteigen können. Aber alles ist gut. Die Lava ist abgeflossen und wir laufen auf frisch erkalteter Lava an den Rand und werfen einen Blick in das “Höllenloch der Schöpfung". Es ist grandios und unbeschreiblich, einen Blick auf die Entstehung der Erde zuwerfen. Wir kehren am frühen Morgen erschöpft aber glücklich in unser Basiscamp zurück.
Staubig ist unsere Fahrt
nach Ahmed Ela, ein kleines Dorf welches durch den Salzabbau in Dallol existiert. Auf dem Weg bleiben wir ein paar Mal stecken. Die Fotografen unter uns schwärmen mit ihrer Kamera aus und begrüßen die Kamelkarawanen, die in einer Linie in den Ort einziehen.
Die heißen Quellen
Jetzt fahren wir in das Gebiet der heißen Quellen nach Dallol. Verschiedene Mineralien kommen durch das aus dem Untergrund aufsteigende Wasser an die Oberfläche und erzeugen eine Märchenlandschaft aus unglaublichen Farben und Geräuschen. Wir lauschen den Geschichten von Wassergeistern der Afar, ein stolzes Volk, das in dieser unwirtlichen Region lebt.
Durch unsere freundlichen Begleiter
sind wir bestens beschützt. Sie geben auf allen Touren in und um Dallol auf uns Acht und sichern das Gelände. Gerne nehmen Sie eine Zigarette.
Es geht zu den Salzarbeitern
Unsere vielen Fragen werden ausführlich erläutert: Wer? Wie viel? Und wie lange? Ich halte als Geschenk Pflaster bereit für die Arbeiter. Das Salz hat scharfe Kanten und beist bei offenen Wunden.
Unsere letzte Station
ist das äthiopische Hochland mit seinen versteckten Felsenkirchen. Auf einer Wanderung lernen wir einige davon kennen.
Auf dem Weg nach Addis Abeba
verabschieden wir uns langsam von einem beeindruckenden Land mit grandiosen Landschaften und freundlichen Menschen.
Fazit
von Gruppenmitgliedern beider Touren, die ich begleitet habe: “Dies war einer der Höhepunkte meiner Reisen der letzten Jahre."
Und mir geht es ebenso. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren beobachten kann, was der Erta Ale so weiter macht!
Herzlichen Dank dass Sie sich für den Bericht interessiert haben.
Gina Egenolf (Reiseleiterin), die Mannschaft und Statisten (die mit den Hörnern)
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