Wie wir reisen
Die Umwelt zu schützen ist eine unserer Hauptaufgaben als internationaler Reiseveranstalter.
Wie wir dazu beitragen lesen Sie hier.
Nachhaltigkeit hat Tradition
Seit Gründung der Firma Hauser Exkursionen vor mehr als 30 Jahren ist der Gedanke der Umwelt- und Sozialverträglichkeit fest in unserer Philosophie verankert. Dies spiegelt sich in vielen Bereichen wieder, angefangen von unseren Produkten, über unser Engagement bezüglich unserer Umwelt- und Sozialprojekte bis hin zu umweltbewussten und sozialverträglichem Handeln jedes einzelnen Hauser-Teammitgliedes während des beruflichen Alltags.
Die Ausarbeitung, Koordination und Überwachung dieser vielseitigen Aufgaben übernimmt unser HauserUmweltteam.
Zudem sind im Bereich unserer Produkte unsere Planer/innen engagierte und wichtige Mitstreiter/innen, die darauf achten, dass sich unsere Hauser-Gedanken zur Umwelt- und Sozialverträglichkeit in allen unseren Reisen wieder finden.
Hauser und Umwelt
Als internationaler Reiseveranstalter werden wir täglich mit der Umweltproblematik in unseren Zielgebieten konfrontiert. Uns ist bewusst:
- dass wir unseren Teil zur Belastung beitragen;
- dass eine intakte Umwelt die wichtigste Voraussetzung für die Qualität unserer Trekkingreisen ist;
- dass wir für die Erhaltung und Wiederherstellung des Ökosystems in den von uns bereisten Ländern mitverantwortlich sind.
Bei der Konzeption unserer Reisen beziehen wir deshalb ökologische Gesichtspunkte mit ein und bieten Lösungen an, die sowohl an Ihre als auch an die Umweltbedürfnisse unserer Reiseländer angepasst sind.
Zu Fuß unterwegs
Einen beachtlichen Teil sind Sie bei den meisten unserer Reisen zu Fuß unterwegs. Das tut nicht nur Leib und Seele gut, sondern schützt auch die Umwelt. Auf vorhandenen Wegen kommen Sie dem besuchten Land näher, ohne zusätzliche Infrastruktur zu benötigen.
Kein übertriebener Luxus
Während des Trekkings schlafen Sie meistens in Zelten, in den Städten in Mittelklassehotels. Auch die sonstigen Aktivitäten sind dem Land angepasst und naturnah. Luxusprogramme, wie Heliskiing etc., sind in unserem Katalog nicht zu finden.
Abfallvermeidung und -entsorgung während des Trekkings
Es muss nicht jeder wissen, dass eine Hauser-Gruppe vor Ort war! Deshalb bemühen wir uns, keine hässlichen Spuren zu hinterlassen. Der während des Trekkings anfallende Abfall wird so weit wie möglich fachgerecht entsorgt, d.h. kompostierbare Reste vergraben, Papier verbrannt, Plastik, Dosen und Flaschen wieder mitgenommen. Bei uns gibt es häufig eine Toilettengrube, meist noch mit einem Zelt darüber.
Anreise mit der Bahn
Grundsätzlich empfehlen wir für die Anreise zum Abflughafen die Bahn. Für aktuelle Angebote und Preise wenden Sie sich bitte an die Deutsche Bahn AG. Wir bieten auch den Service der Hauser Bahnanreise. Manche Fluggesellschaften bieten kostenlos bzw. gegen Aufpreis Bahnfahrkarten zum Abflughafen an. Hierzu beraten Sie unsere Reisespezialisten gerne.
Dem Land nutzen
In der Fremde sind wir die Fremden und nicht die Herren! Deshalb möchten wir nicht nur die gebotene Gastfreundschaft genießen, sondern auch dazu beitragen, die wirtschaftliche und soziale Lage im Reiseland zu verbessern. Durch unsere Reisen ist das möglich, indem wir gut bezahlte, sichere Arbeitsplätze schaffen und die lokale Wirtschaft fördern.
Zusammenarbeit mit örtlichen Trekkingagenturen
Sie werden vor Ort von einer einheimischen Mannschaft betreut. Auf diese Weise erfahren Sie nicht nur viel über das Leben im besuchten Land, sondern verschaffen auch vielen Menschen einen Arbeitsplatz. In Nepal sind z.B. während der Saison 300-400 Nepalesen für unsere örtlichen Partner tätig, am Kilimanjaro sind ca. 200 Tansanier damit beschäftigt, die Hauser-Gruppen zu führen und zu versorgen.
Kauf von Lebensmitteln vor Ort
In allen Zielgebieten, in denen genügend Nahrungsmittel produziert werden, so dass auch Touristen versorgt werden können, nehmen wir das Angebot gern in Anspruch und versorgen Sie mit Lebensmitteln der heimischen Landwirtschaft. So können auch Bauern, Fischer, Bäcker, in abgelegenen Gebieten vom Verkauf ihrer landestypischen Produkte an Trekkinggruppen profitieren.
Zeltplätze außerhalb der Dörfer
Wir fördern den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung. Unsere Gruppen sollen aber nicht stören und unangenehm auffallen. Deshalb zelten wir, wo immer möglich, außerhalb der Ortschaften.
Kleine Gruppen - geschulte Reiseleitung
Kleine Wandergruppen werden sicher von der einheimischen Bevölkerung als angenehmer empfunden als große Besichtigungsgruppen. Ihnen steht beim Kontakt mit den Bewohnern Ihre Reiseleitung zur Seite, die die Sitten des Landes kennt und Ihnen Fragen, z.B. zu den Themen Bekleidung und Fotografieren beantworten kann.
Keine Almosen, sondern bleibende Hilfe
Bettelnde Kinder! Wie kann man helfen? Besser als Bonbons und Kugelschreiber zu verteilen sind gezielte Spenden - in finanzieller Form, oder indem Sie Ihre Sachsspenden unterwegs direkt in den Schulen und medizinischen Stationen abgeben. Deshalb unterstützen wir Projekte wie zum Beispiel die Hillary Stiftung in Nepal oder das SOS Kinderdorf in Ladakh.
Einander unterstützen
Allein geht gar nichts. Jede gute Idee braucht viele, die sie tragen, weiterentwickeln, weitergeben und verwirklichen. Wir als Reiseveranstalter sehen uns in einer solchen Vermittlerfunktion, sind Anlaufstelle für Kunden, Reiseleiter, Agenturen, Fluggesellschaften, Presse, Verbände und Interessengemeinschaften. Wir sind offen für andere und deren Ideen und bemüht, allen Beteiligten eine möglichst große Transparenz über die Zusammenhänge im Zielgebiet und die Notwendigkeit von Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Natur zu vermitteln. Wir möchten auch Sie als Reisende zur aktiven Mithilfe motivieren und sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst.
Gezielte Informationen - gute Vorbereitung
Als Reiseveranstalter bemühen wir uns, Sie durch ehrliche Ausschreibung bei der Auswahl der richtigen Reise zu unterstützen und stellen Ihnen ausführliches Informationsmaterial für die Vorbereitung zur Verfügung. Ihre Aufgabe ist es, sich einzulesen und sich auf die zu erwartenden Verhältnisse vor Ort einzustellen. So können Sie einen “Kulturschock" vermeiden, sind auf ungewohnte Situationen (bettelnde Kinder, schlechte hygienische Verhältnisse etc.) eingestellt.
Andere Länder - Andere Sitten
Eine alte Weisheit, doch gar nicht so leicht umzusetzen. Wir als Besucher sind zur Toleranz aufgefordert. Durch unsere Bezahlung können wir uns nicht von den überall gültigen Regeln als Gast freikaufen. Es liegt an uns, ein anderes Tempo, eine andere Lebenseinstellungen zu respektieren. Eine Reise ist weniger für Missionstätigkeiten geeignet, sondern kann vielmehr helfen, unsere eigenen Lebensgewohnheiten zu hinterfragen. Also: Mit offenen Augen reisen, nicht mit offenem Mund!
Gemeinsame Lösungen finden
Eine Entscheidung, getroffen aus Überzeugung, hat Kraft. Etwas mit Zwang Durchgesetztes ist flüchtig! Deshalb bemühen wir uns bei unseren Agenturen vor Ort um Aufklärung: warum es uns wichtig ist, dass Müll vermieden wird, Toilettengruben gegraben werden und die Natur geschont wird. Unser Ziel ist die gegenseitige Unterstützung bei der Durchsetzung der Umwelt- und sozialen Ziele vor Ort.
Zwickmühlen
Wir sind ein internationaler Reiseveranstalter. Aus dieser Aufgabe entstehen Konflikte, die trotz unserer Bemühungen nicht verschwinden. Kundenwünsche, Umwelt und die Verhältnisse im Reiseland sind nicht immer zu vereinen.
Was tun, wenn:
- die Nachfrage nach einem Zielgebiet besteht, es jedoch aus sozialen Gründen nur schwer zu verantworten ist, Touristen dorthin zu schicken?
- die Anreise in das Zielgebiet nur mit dem Flugzeug möglich ist?
- durch die begrenzte Zeit, die der Besucher zur Verfügung hat, schnelle Transportmöglichkeiten (Auto, Flugzeug) notwendig sind?
- der erste Blick des Kunden dem Preis einer Reise gilt, die Leistungen jedoch nicht verglichen werden?
- die Erwartungen des Kunden an die gebotenen Leistungen nicht mit den Möglichkeiten des Landes in Einklang zu bringen sind?
- die einheimische Reiseleitung bezüglich des Bildungsniveaus und der Sprachkenntnisse nicht den Ansprüchen der Kunden genügt?
- durch die Anwesenheit unserer Gruppen Ressourcen (Brennholz, Nahrungsmittel, Wasser, Plätze in Transportmitteln) verbraucht werden, die von den Einheimischen dringend selbst benötigt werden und deren Preise hierdurch erhöht werden?
- eine Reise immer mehr zum gewöhnlichen Konsumartikel verkommt, der Reisende sich nicht auf das Gastland einstimmt, sondern möglichst viel Erlebnis für sein Geld erwartet?
- der Trekkingteilnehmer dem Land als einzige Bereicherung die verbrauchten Batterien seines Walkman hinterlässt?
Diese Zwickmühlen sind bei Reiseveranstaltern Alltag. Der Konflikt besteht in der Erfüllung der Kundenwünsche einerseits und der Schonung von Mensch und Natur als übergeordnetes Ziel andererseits.
Bei der Durchsetzung umwelt- und sozialverträglicher Maßnahmen bewegen wir uns im Spannungsfeld zwischen Ihren persönlichen Erwartungen, Ihrer Toleranz und den hohen Maßstäben des deutschen Reiserechts.
Ganz schön verzwickt - oder was denken Sie?
Vielleicht haben Sie Anregungen zu diesem Thema? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und schreiben Sie uns! ![]()
Umweltprojekte
Die Unterstützung von Projekten durch Hauser ist vielseitig. Sie reicht von einmaliger finanzieller oder auch materieller Unterstützung in Notfällen, über finanzielle und organisatorische Unterstützung von Veranstaltungen, deren Erlös Hilfsprojekten zu Gute kommt, bis hin zu längerfristigen Projekten mit nachhaltigen Charakter für Umwelt und Bevölkerung. Die Ideen hierzu kommen seitens unserer Partner im In- und Ausland, unseren Mitarbeiter/innen, die selbst viel reisen und auch von unseren Gästen, die mit offenen Augen und Herzen mit uns auf Reisen gehen.
So halfen wir beispielsweise nach dem Tsunami 2004 mit der Spende von Zelten. Auch stellten wir spontan finanzielle Mittel zur Verfügung für unser Projekt Mahabodhi in Ladakh nach heftigen Überschwemmungen 2006.
Wir unterstützen unsere Freunde der Hillary-Stiftung, der Nepalhilfe Beilngries und viele mehr bei ihren Veranstaltungen und bieten ihnen eine Plattform sich auf unseren Veranstaltungen und über unsere Medien vorzustellen.
Unser größtes Augenmerk liegt allerdings darauf, langfristig Projekte in der ganzen Welt zu unterstützen und nachhaltig zu fördern. Dabei unterscheiden wir zwischen Projekten, die fester oder auch fakultativer Bestandteil einer unserer Touren sind, und die unsere Gäste auf den entsprechenden Touren besuchen können und den Projekten, die durch unsere Firmengeschichte oder Mitarbeiter/innen eng mit uns verbunden sind.
Aktuelles
Engagement unserer Kunden
Einige unserer Kunden haben vor kurzem runde Geburtstage gefeiert und statt um Geschenke um Spenden für ein von Hauser gefördertes Projekt gebeten. Eine Spende geht an “Kinderhaus Kathmandu e.V.", eine an die Entbindungsstation des Hillary-Krankenhauses in Paphlu/Nepal. Eine weitere Kundin will in einer Auszeit praktische Arbeit leisten und interessiert sich für die Mitarbeit im Projekt “Homeless Children" in Loitokitok/Kenia. Das alles freut uns sehr, wir geben das gerne als Anregung an Sie weiter!
Braille ohne Grenzen
Das von uns finanziell unterstützte internationale Projekt zur Förderung der Selbstintegration blinder Menschen in Tibet hat uns seinen Jahresbericht geschickt. Wir freuen uns über die Fortschritte!
Kinderschutz ist uns wichtig
Hauser Exkursionen hat auf der ITB in Berlin, den “Kinderschutzkodex gegen sexuelle Ausbeutung und ausbeuterische Kinderarbeit im Tourismus" unterzeichnet. Damit übernehmen wir die Verantwortung, dass wir nur mit Leistungsträgern wie Agenturen, Hotels etc. zusammenarbeiten, die sich ebenfalls diesem Kodex verpflichtet fühlen. Kinderrechte sind Menschenrechte. Unterstützt werden wir in unserem Bemühen von ECPAT Deutschland e.V.
Wegwerfen oder wiederverwerten?
Wir haben uns entschieden, unsere nicht mehr benötigte IT-Hardware der AfB gemeinnützigen GmbH zu überlassen. Die Ware wird gelöscht, getestet, gereinigt und anschließend wiedervermarktet! Das gemeinnützige Unternehmen hat 2012 für sein Konzept den Deutschen Nachhaltigkeitspreis verliehen bekommen und bietet Menschen mit Behinderungen die Chance auf eine Arbeit.
Pflanzaktion Ein Tag ein Baum
Mit jedem Tag, an dem ein Hauser-Gast im Everest-Gebiet mit uns auf Trekking ist, wird in den Baumschulen der Sir-Edmund-Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen. Nun konnte im Juli die erste Pflanzaktion in Khumjung starten. Mehr als 450 Freiwillige brachten ihre Werkzeuge mit und pflanzten in 2 Tagen 6.700 Setzlinge auf dem Areal von 1350 Metern Länge und 700 Metern Breite. Wir freuen uns sehr, dass damit die Früchte der Aktion nun zum ersten Mal sichtbar werden!