Segeltörn Sarah Vorwerk Kap Hoorn
| II | 18x |
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Detailprogramm
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- 2-wöchiger Törn: Kap Hoorn, Darwin-Gletscher, Beagle-Kanal
- Intensives und einzigartiges Naturerlebnis in kleiner Gruppe
- An- und Abreise via Buenos Aires und Ushuaia
- Deutschsprachiger Skipper mit Antarktis-Erfahrung
Einmal das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn umsegeln! Davon kann man träumen oder an Bord einer Segelyacht unter Führung eines fachkundigen Skippers mit langjähriger Antarktis-Segelerfahrung den Traum verwirklichen. Ein einmaliges Segelerlebnis erwartet Sie. Sie umrunden Kap Hoorn und werden dabei von Delphinen, Albatrossen und vielen Vogelarten begleitet. Wenn möglich, gehen Sie natürlich auch an Land. Sie segeln weiter zu den Darwin-Gletschern des Beagle-Kanals und unternehmen ausgedehnte Landgänge im patagonischen Regenwald. Bei allen Segeltörns trägt jeder Mitsegler seinen eigenen Anteil am Erfolg der Reise. Für die körperliche Herausforderung, die von einem Team in einer so extremen Umgebung gefordert wird, entschädigen das lautlose Dahingleiten unter Segeln ohne störende Motorengeräusche und die unvergessliche patagonische Landschaft.
Termine und Preise
| Mindestteilnehmerzahl | 4 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 8 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2AQK0301 | 16.03.12 | 05.04.12 | €5.590,- | Auf Anfr. | örtliche Deutsch sprechende | |
| 2AQK0302 | 06.04.12 | 23.04.12 | €4.990,- | Auf Anfr. | örtliche Deutsch sprechende | |
| 3AQK0301 | 22.03.13 | 11.04.13 | €5.890,- | Auf Anfr. | örtliche Deutsch sprechende | |
| 3AQK0302 | 12.04.13 | 29.04.13 | €5.290,- | Auf Anfr. | örtliche Deutsch sprechende | |
| Einzelzimmerzuschlag: | €340,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Flug mit Lufthansa Frankfurt - Buenos Aires - Frankfurt
• Inlandsflüge mit Aerolinas Argentinas oder LAN: Buenos Aires - Ushuaia - Buenos Aires
• Übernachtung in Hotels und Doppelkabinen
• Frühstück in den Hotels, Vollpension an Bord
• Flughafentransfer in Buenos Aires und Ushuaia
• Stadtbesichtigung in Buenos Aires in internat. Gruppe
• Antarktis-Permit
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 399,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: ab anderen deutschen Städten € 60,-, ab Österreich/Schweiz € 170,-
• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 65,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke in den Städten; individuelle Ausflüge; Transfer Hotel - Hafen - Hotel in Ushuaia; Trinkgelder (ca. € 50,-); Kommunikationskosten (SAT-Telefon) auf der Sarah W. Vorwerk; evtl. vor Ort zu zahlende argentinische Flughafensteuern sowie Sicherheitsgebühren der Flughäfen und Fluggesellschaften und Hafengebühr Ushuaia (ca. USD 20,- gesamt, Stand November 2011).
Einzelzimmer-/Einzeltransferzuschlag für Buenos Aires und Ushuaia: Bitte beachten Sie, sollten Sie alleine reisen, fällt dieser Zuschlag immer voll an, außer wir finden einen anderen Gast, der das Zimmer teilen möchte.
Tourverlauf
1. Tag Abflug
Linienflug mit Lufthansa am Abend von Frankfurt nach Buenos Aires.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Buenos Aires
Ankunft morgens und Abholung durch Ihren Deutsch sprechenden Transferbegleiter. Fahrt zum Hotel im Zentrum. Am Nachmittag 3-stündige Stadtrundfahrt in internationaler Gruppe und Englisch sprechender Reiseleitung.
Übernachtung im Hotel
3. Tag Buenos Aires - Ushuaia
Am Vormittag werden Sie zum Flughafen gebracht, um Ihren Flug nach Ushuaia ans "Ende der Welt" antreten (das Hotelfrühstück kann bei sehr frühem Flug entfallen, wir bitten hier um Ihr Verständnis). Am Flughafen in Ushuaia werden Sie abgeholt und zu Ihrem kleinen gemütlichen Hotel gebracht. Sie haben Zeit sich von der langen Reise zu erholen und Ushuaia auf eigene Faust zu erkunden. Die Hauptstraße mit Ihren vielen kleinen Cafés und Shops lädt zu einem Bummel ein. Vielleicht können Sie im Hafen auch schon einen ersten Blick auf die Sarah W. Vorwerk werfen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]
4. Tag Ushuaia (54°56'S)
Heute geht das Abenteuer los. Mittags ist Treffpunkt mit der Crew und Ihren Mitseglern am Yacht-Hafen, beim Jachtclub AFASYN, wo die Segel-Yacht S/Y “Sarah W. Vorwerk" vor Anker liegt. Den Transfer dorthin organisieren Sie am besten, indem Sie im Hotel ein Taxi bestellen. Mit einem Besatzungsmitglied der Yacht wickeln Sie gemeinsam alle Ein- und Ausreiseformalitäten ab. Danach erhalten Sie an Bord eine erste ausführliche Einführung in das Yachtleben: Heute (und natürlich auch an den Folgetagen) erfahren Sie Wissenswertes über die Funktionsweise der Salz- bzw. Frischwasserein- und -ausgänge, Bordelektronik, Segeltechnik, Ankermanöver, Wetterbedingungen, Sicherheitsmaßnahmen, Routenbeschreibung, Einteilung der Wachmannschaften und sonstiger Aufgaben an Bord. Während der gesamten Zeit der Segeltörns genießen Sie volle Verpflegung an Bord, deshalb wird zusammen auch noch einmal groß eingekauft. Je nach den Verhältnissen können Sie unter Begleitung auch das Schlauchboot benutzen.
Dann heißt es endlich Leinen los. Wir segeln über den geschichtsträchtigen Beagle-Kanal (bekannt geworden durch Darwins berühmte Fahrt auf der “Beagle"). Unser Ziel ist die Isla Navarino.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FA]
5. Tag Puerto Williams ( 67°36'W)
Wir legen am "Seno Lauro" bei dem verschrotteten chilenischen Marineboot “Micalvi" an, das als Yachtanleger und Hafenbar noch seinen Dienst tut. Der Seno Lauro ist der beste Naturhafen dieser Gegend und eröffnet den Blick auf die bizarren, schneebedeckten Gipfel der "Dientes de Navarino". Hier liegen bestimmt einige Schiffe, die sich auf die Antarktis-Überfahrt vorbereiten. Der Hafen ist gut ausgestattet und bietet auch Gelegenheit für eine letzten warme Dusche an Land. Wer mag besucht am Nachmittag noch das Martin Gusinde Museum.
Übernachtung an Bord [FMA]
6. Tag Puerto Toro (55°05´S/67°20´W)
In Puerto Williams, einem 1200-Seelen-Dorf mit Holzhütten, das von der chilenischen Marinebasis geprägt wird, machen wir letzte Besorgungen, bevor die 30 Seemeilen nach Porto Torro in Angriff nehmen. Porto Torro ist die südlichste menschliche Besiedlung der Welt mit ca. 50 Einwohnern. Wir versuchen die leckere King-Crab, eine Meeresfrüchte-Spezialität gegen andere Lebensmittel einzutauschen und holen uns die aktuellen Wettermeldungen rund ums Kap Hoorn.
Übernachtung an Bord [FMA]
7. Tag Bahia Scourfield (55°45'S / 67°20'W)
Für Frühaufsteher besteht die Möglichkeit, einige der vielen Biberdämme zu besuchen. Wir verlassen Porto Torro und erreichen über den Paso Richmond, der zwischen der Isla Lennox und Isla Nueva hindurch führt, den offenen Atlantik. Diese drei Inseln waren jahrelang der Anlass für militärische Auseinandersetzungen zwischen Argentinien und Chile, bis der Papst 1976 die Inselgruppe den Chilenen zusprach. In der Nähe der Islas Evout werden wir wahrscheinlich auf Albatrosse stoßen, da sich hier eine große und zudem seltene Kolonie angesiedelt hat. Wir erreichen die Wollaston Inselgruppe und ankern in der Bahia Scourfield oder der Caleta Middle. Wir unternehmen eine kleine Wanderung zu einem im Inland gelegenen See. Von hier sind es nur noch 15 Seemeilen bis zum Kap. Wird uns das Wetter morgen gewogen sein?
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FMA]
8. Tag Kap Hoorn (55°50'S / 67°18'W)
Kap Hoorn - das Kap der äußersten Herausforderungen, vieler Schicksale und Seeleute, die hier ihr Leben ließen, ein Symbol für das Ende der Welt. Im Jahr 1616 entdeckten Le Maire und van Schouten auf ihrem holländischen Expeditionsschiff, der "Eendracht", dieses Kap und damit einen neuen Seeweg nach Indien. Sie benannten das Kap nach ihrem vor wenigen Wochen verloren gegangenen Schiff, der "Hoorn", sowie ihrem Heimathafen, Hoorn an der Zuiderzee. Bei gutem Wetter und sofern wir die Genehmigung erhalten können wir in der Caleta Leòn vor Anker gehen und die drei Leuchtturmwärter von Kap Hoorn besuchen. Alle 3 Monate wird die Besatzung ausgetauscht. Sie leben hier zusammen mit einigen Hunden in einer Blechhütte. Es gibt eine Kapelle und eine Postamtshütte, in der man sich auch in das Gästebuch eintragen kann. Seit einigen Jahren hält dort auch das französische Denkmal zu Ehren der Kap-Hoorn-Fahrer den endlosen Stürmen stand. Wir können den gewaltigen ozeanischen Wassermassen zusehen, die auf uns zu treiben und von denen wir annehmen können, dass sie niemals etwas anderes als Kap Hoorn oder die Antarktis zu Gesicht bekommen haben. Denn auf ihrem Weg rund um die Erde liegt weiter kein Land. Die Aussicht ist atemberaubend: vor uns liegt die Drake-Passage und hinter uns die gewaltige, 3000 Meter hohe Darwin-Bergkette. Diese schneebedeckten Gipfel sind der Anfang der Anden, welche sich bis Venezuela durch den gesamten südamerikanischen Kontinent ziehen. Nach dem Besuch von Kap Hoorn ziehen wir uns in die Caleta Martial zurück oder ankern in einer der geschützten Buchten nördlich vom Kap.
Hinweis Landgang Kap Hoorn: Es wird leider immer schwieriger von den chilenischen Behörden die Genehmigung zu einer Anlandung an Kap Hoorn zu erhalten. Die großen Schiffe, die entsprechend hohe Landegebühren zahlen, bekommen meist den Vorrang. Geplant für diesen Törn ist die Umseglung des Kap Hoorns. Ihr Skipper wird die Angelegenheit mit Ihnen an Bord besprechen und nach den Wünschen der Gruppe, versuchen die Genehmigung spontan zu erhalten, was meist besser funktioniert als vorab.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FMA]
9. Tag Kap Hoorn Umrundung
Heute werden wir Kap Hoorn erobern - diesmal segelnd. Wir umrunden den nördlichen Teil Isla de Hornos, erreichen so den Pazifik und wenden dann Richtung Osten ab. An Backbord sehen wir die Felsen Kap Hoorns, die steil, unnahbar und unbezwingbar scheinen. Hier stoßen der Pazifik und der Atlantik aufeinander, eine Tatsache die leicht für unruhigen Seegang sorgen kann. Per Funk nehmen wir letzten Kontakt zu den Leuchtturmwärtern auf. Sie werden an die Marine-Zentrale in Puerto Williams durchgeben, dass wir Kap Hoorn umrundet haben. Zeit für ein Glas Champagner oder Pisco Sour - wir haben es geschafft! Sobald wir in den Windschatten der Hermite-Inselgruppe gelangen, kommen wir wieder in ruhigere Gewässer. Die Isla Hornos ist lediglich 9 km lang und 500 Meter hoch, sie ist Teil der Hermite-Gruppe und typisch für die Vegetation und Fauna dieser Region. Die meisten der auf Feuerland vorkommenden Vögel sind auch hier zu finden und der Kondor, der König der Berge, ist an einigen Tagen ebenso zu beobachten wie der unangefochtene König der Meere, der Wanderalbatros. Mit etwas Glück können wir hier auch Wale sehen (Fin-, Sei-, oder Orcawale), sowie Commerson- und Dusky-Delphine. Auf den nahegelegenen Inseln werden die Strände teilweise durch Seerobben belagert. Mollymauk-Albatrosse, Riesenturmvögel (Giant Petrels), Kormorane, Wildgänse, Raubmöven beherrschen die Lüfte. Wir suchen wieder Schutz in der Caleta Martial.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FMA]
10. Tag Caleta Martial (55°40´S/67°25´W)
Heute lassen wir es ruhig angehen und unternehmen eine lange Wanderung an der Küste. Am Weg sind die ehemaligen Feuerstellen als Zeichen der Geschichte der Yamana-Indianer zu sehen, die dieses Land früher bevölkert haben. Hier und da gibt es auch noch Muschelberge zu sehen, die ebenfalls von den Indianern stammen sollen. Der Stamm der Yamana war einer von vier Indianerstämmen von Feuerland - Tierra del Fuego. Sie besaßen keine Kleider, sondern rieben sich mit Seerobben-Fett ein. Guanaco-Felle benutzten sie als Windschutz. Sie waren hauptsächlich Fischer und bewegten sich in Kanus aus Baumrinde von Insel zu Insel - auch Kap Hoorn war von ihnen besiedelt. Während die Männer für die Jagd mit dem Speer verantwortlich waren, beherrschten die Frauen das Wasser. Nur sie konnten schwimmen und tauchen. Die Feuerstelle war für sie lebensnotwendig, so führten sie auch immer ein offenes Feuer in der Mitte ihres Kanus mit sich. Die vielen Feuer an Land, von den vorbeifahrenden Schiffen gut zu sehen, haben der Tierra del Fuego schließlich auch Ihren Namen gegeben. Später nehmen wir wieder Kurs auf Puerto Williams.
Übernachtung an Bord [FMA]
11. Tag Puerto Williams (54°56'S / 67°36'W)
In Puerto Williams füllen wir unsere Tanks, frischen unseren Lebensmittelvorrat auf und bekommen unsere Genehmigung für unseren Törn zur Darwin-Crodillere. Wenn das Wetter passt segeln wir heute weiter Richtung Westen auf dem Beagle-Kanal.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FMA]
12. Tag Yendegaia (54°54'S / 68°42'W)
Bis Yendegaia sind es von Puerto Williams aus 35 Seemeilen. Der drei Meilen breite Beagle Kanal läßt seine steilen, z.T. schneebedeckten Berghänge, auf uns einstürzen, Norwegen erscheint dagegen wie eine Liliputlandschaft. Centolla-Fischer gehen in ihren 5-Meter-Booten ihrem Lebensunterhalt nach, in der Ferne können wir die Gletscher in der Sonne glitzern sehen. Guanacos kommen neugierig zum Uferrand, Kormorane kontrollieren unsere Route. Ushuaia ("die Bucht, die nach Westen sieht"), mit ihren 50.000 Einwohnern die südlichste Stadt der Erde, erhebt sich gegen die steilen Bergwände und erinnert uns daran, daß wir der Zivilisation doch nicht ganz entkommen sind. In der Ferne können wir bereits die gewaltigen Ausläufer der Darwin-Kordillere erkennen und fast fühlen, wie sich diese Eismassen langsam gen Meereshöhe voranschieben. Wir erreichen die Yendegaia Bucht und ankern nahe einer Farm mit einer unbekannten Anzahl von Rindern (ca 20-30.000). Wir ankern und haben die Möglichkeit, die Farm zu besuchen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FMA]
13.-14. Tag Caleta Morning (54°56'S / 69°09'W)
Wir passieren den Punta Divide, wo sich der Beagle Kanal in den "Brazo del Sudoest" und den "Brazo del Noroeste" aufteilt. Hier werden wir den ersten langsam treibenden, kristallblauen Eisfeldern begegnen, die nach ihrem 10.000-jährigen Bestehen nun ihrer aussichtslosen Schmelze entgegentreiben. Die Eislandschaft beherrscht das Bild vollkommen. Ein lautes Dröhnen und Zittern läßt darauf schließen, dass ein Gletscher in den Fjorden San Christobal oder Hollanda wieder gekalbt hat. Ein Gletscher reiht sich hier an den nächsten, der eine bizarrer und gewaltiger als der nächste. Wilde Wasserfälle bahnen sich zwischen den Gletscherspalten ihren Weg. Wir erreichen den "Ventisquero Hollanda" und fahren mit dem Dingi heran, um die Gletscher aus der Nähe zu betrachtenh. In der Caleta Morning benutzen wir die Marine-Boje zum Ankern. Black Shag Enten brüten zwischen den hohen Klippen, ein Wasserfall wird von einem 30 Meter höher gelegenen See gespeist. Wir halten Ausschau nach Kondoren, Kormoranen, Magellan- & Felsenpinguinen, Seerobben und Raubmöven.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FMA]
15. Tag Ventisquero San Christobal (54°4'7S / 69°37'W)
Den ganzen Tag über halten wir uns zwischen diesem eisigen Schauspiel auf. Wo das Land eisfrei ist, können wir einen Landgang machen. Wir segeln zum Ventisquero San Christobal, gehen vor Anker und arbeiten uns per Schlauchboot dichter an den Gletscher heran. Die Schönheit der in den blauen Himmel ragenden filigranen Eisskulpturen, lassen uns nicht aus dem Staunen herauskommen. Die skurrilen Baumskelette runden das Bild unberührter Natur ab.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung an Bord [FMA]
16. Tag Yendegaia (54°54'S / 68°42'W)
Je nach Wetter und der Dauer unserer Genehmigung segeln wir noch ein wenig zwischen den Gletschern hindurch. Um Zeit zu sparen werden wir eventuell die Nacht durchsegeln, um Pueto Williams zu erreichen.
Übernachtung an Bord [FMA]
17. Tag Puerto Williams (54°56'S / 67°36'W)
Letzte Möglichkeit zum Ausflug zu einigen Biberdämmen oder auf den Pico Navarino, von dem man eine gewaltige Aussicht auf den Beagle Kanal hat. Natürlich holen wir uns auch unsere "Kap Hoorn-Urkunde" ab und tauschen unsere Erfahrungen mit den anderen Seglern aus.
Übernachtung an Bord [FMA]
18. Tag Ushuaia
Das letzte Mal segeln wir auf dem Beagle-Kanal, diesmal zurück nach Ushuaia zum Endpunkt unseres Törns (oder wir sind schon am Abend vorher angekommen). Nach dem Erledigen aller Formalitäten heißt es dann Abschied nehmen von unserer “Sarah" und unseren beiden Skippern. Mit einem Taxi (eigene Kosten) lassen wir uns in unser schon bekanntes Hotel in Ushuaia bringen. Vielleicht bleiben ja noch ein paar Ihrer Mitsegler vor Ort und Sie können noch gemeinsam in Ushuaia zu Abend essen.
Hotel [F]
19. Tag Ushuaia - Buenos Aires
Am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Buenos Aires. Sie werden abgeholt und zum schon bekannten Hotel gebracht. Je nach Flugplan haben Sie Zeit sich im Zentrum von Buenos Aires auf eigene Faust umzusehen. Gerne buchen wir Ihnen auf Wunsch noch einen längeren Aufenthalt in Buenos Aires. Bitte geben Sie diesen Wunsch gleich mit Ihrer Buchung bekannt.
Hotel [F]
20. Tag Buenos Aires - Heimreise
Sie haben heute Vormittag noch Zeit, um sich in der Hauptstadt Argentiniens umzusehen. Am Nachmittag werden Sie abgeholt und zum Flughafen gebracht, um Ihren Heimflug anzutreten.
[F]
21. Tag Ankunft
Mittags Ankunft in Frankfurt.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Während den verschiedenen Segeltörns wird den Teilnehmern eine gewisse Portion Mut und Durchhaltevermögen abverlangt, denn eine Segelbootreise ist ein absoluter Kontrast zu den Abenteuer-Kreuzfahrten, die sonst rund um das Kap Hoorn angeboten werden. Körperliche Fitness und ein sehr guter Gesundheitszustand sind Voraussetzung für eine solche Reise. Sie sollten von einer Buchung dieser Reise Abstand nehmen, wenn sie an einer Krankheit leiden oder verletzt sind. Sie müssen sich bewusst sein, dass Sie - besonders bei den langen Törns - über Tage hinweg der Natur, Wind und Wetter ausgesetzt sind und in Notsituationen in diesen abgelegenen Regionen oft nicht sofort Hilfe geleistet werden kann. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen und früher zurückzufliegen ist nicht möglich.
Da die Segelyacht nur für maximal acht Passagiere geeignet ist, können die beiden Skipper die Reiseroute - soweit möglich - an die persönlichen Interessen der Gruppe anpassen. Wer sich auf solch eine Reise einlässt, weiß, dass Kompromisse eingegangen werden müssen. Wir erwarten ein hohes Maß an Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden und den Skippern. Was das Segeln anbetrifft, ist jeder Passagier Mitsegler, d.h. alle erledigen nach den Anweisungen des Skippers ihren Teil der Arbeit. Sie müssen jedoch keinerlei Segelkenntnisse mitbringen. Zu Beginn Ihres Törns erhalten Sie eine Einweisung und haben während der ersten Tage Gelegenheit, sich mit dem Boot und den ersten “Segelhandgriffen" vertraut zu machen. Jeder Einzelne trägt durch sein aktives Mitwirken zum Erfolg des Törns bei. Keine Segelerfahrung notwendig. Bringen Sie mit: etwas Sportlichkeit für die Landgänge, Seetauglichkeit und Gelassenheit für das enge Zusammensein an Bord.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate ab der geplanten Ausreise aus Argentinien.
Bitte beachten Sie, dass auf Grund sehr strenger Vorschriften keine Lebensmittel (auch abgepackte Müsliriegel, etc.) nach Argentinien eingeführt werden dürfen!
Für Argentinien sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio
Wenn Sie als Verlängerung planen Iguazu zu besuchen, ist eventuell eine Gelbfieberimpfung ratsam.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Bei jedem Segeltörn handelt es sich jeweils aufs Neue um eine Reise mit Pioniercharakter. Es kann zu Verzögerungen, Routenänderungen, Programmumstellungen kommen - bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter, organisatorische Schwierigkeiten oder sonstige Faktoren. Wir bitten Sie, ggf. das nötige Verständnis aufzubringen und sich in Toleranz, Geduld und Gemeinschaftsgeist zu üben. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es aus oben genannten Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Für diese Reise gelten, ergänzend zu unseren üblichen Reisebedingungen, die “Mitsegelbedingungen auf der Sarah W. Vorwerk". Diese finden Sie am Ende des Detailprogramms. Im Falle eines Reiserücktritts sind die Stornosätze der Mitsegelbedingungen gültig.
Klima
Obwohl es am Kap Hoorn im Durchschnitt nicht stärker als an der deutschen Nordseeküste weht, hat sich dieses Kap doch einen besonderen Namen gemacht. Das Gebiet wird durch Windströmungen dominiert, die westlich von Kap Hoorn durch keinerlei Landmassen aufgehalten werden. Alle anderen Kontinente reichen bis maximal 40 Grad Süd, Kap Hoorn liegt jedoch auf dem 56. Breitengrad. Die ostwärts wandernden Tiefs haben somit zumeist ihre maximale Stärke erreicht, wenn sie auf ihr erstes Hindernis stoßen, auf die Kordillere der Anden. Eine Tiefdrucklage jagt die nächste. Dadurch ergibt sich eine typische Wettersituation, bei der Stürme von 1-2 Tagen Dauer von einer 4-5-tägigen windstillen Periode abgewechselt werden. Der Wind weht vorwiegend aus westlicher Richtung und nimmt an Stärke zu, je westlicher man sich befindet. Je weiter man sich nach Süden Richtung Kap Hoorn bewegt, desto launenhafter und kräftiger wird der Wind. Windstärken bis zu 60 Knoten (Windstärke 12) sind keine Seltenheit, dauern aber meist nicht lange an. Hinzu kommt das Phänomen der Williwaws genannten Fallwinde. Durch die zerklüftete Insellandschaft können die lokalen Wetterverhältnisse extreme Unterschiede aufweisen. Beim Beagle-Kanal herrscht ein mildes Meeresklima. Im Sommer betragen die Temperaturen im Schnitt 11°C. Der Jahresniederschlag liegt bei 75 mm. Der Kanal und seine Buchten frieren nie zu; Eisberge gibt es nur in der Nähe der Gletscher. Ab März/April sind die Bergspitzen schneebedeckt.
Ausrüstung
Die komplette Segelausrüstung, auch Schlechtwetterbekleidung, befindet sich an Bord. Trotzdem müssen Sie auch eigene warme Schlechtwetterbekleidung mitbringen, auch für die Landgänge. Sie benötigen einen warmen Schlafsack bis -5°C Komfortbereich, den Sie aber auch vor Ort gegen Gebühr ausleihen können. Segelschuhe werden nicht benötigt, feste Gummistiefel mit dicken Socken haben sich bewährt. Eine detaillierte Ausrüstungsliste erhalten Sie mit der Buchung oder Sie fordern sie vorab bei uns an.
Gepäck
Wir empfehlen einen Seesack oder eine flexible, faltbare Reisetasche, sowie einen kleinen Tagesrucksack (ca. 15-20 Liter Volumen), für die Landausflüge.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

