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Wandern in Nordargentinien & Südbolivien

II 4.000 19x    

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e45

  • Tageswanderungen von Salta bis zum Titicaca-See
  • UNESCO-Weltkulturerbe Humahuaca-Schlucht
  • Salar de Uyuni mit Übernachtung im Salzhotel
  • Sucre und Potosi - Städte aus der Kolonialzeit

Der äußerste Norden des lang gestreckten Landes Argentinien geht nahtlos in den tiefen Süden Boliviens über. Keine natürliche Grenze trennt die beiden Länder voneinander, nur der willkürlich gezogene Grenzstrich quer durch die Bergwelt auf der Landkarte. Wüstenhaft, übersät von riesigen Kakteen, durchzogen von farbintensiven Canyons empfängt Sie das Hochland Argentiniens. Eine Woche lassen Sie sich von dem rauen Charme gefangen nehmen, durchstreifen die wilden Landschaften. Dann wird es Zeit aufzubrechen. Die Bahn zuckelt quer durch das Altiplano bis an den Rand des größten Salzsees der Erde: 12.000 qkm groß, ein riesiges, weiß gleißendes, vor Jahrmillionen ausgetrocknetes Binnenmeer. Über die gebrochenen Salzschollen des Salar de Uyuni, die einstigen Kolonialstädte Potosí und Sucre, über La Paz, der höchsten Hauptstadt der Welt, gelangen Sie schließlich zum “Andenmeer" - den Titicaca-See. Von 8.288 qkm tiefblauen Wassers umgeben, richten Sie sich auf der Sonneninsel in der gemütlichen Ecolodge La Estancia ein. Erwandern Sie die Sehenswürdigkeiten der Insel oder lassen Sie sich einfach treiben. Doch verpassen Sie nicht den Sonnenaufgang!

Termine und Preise
Reisedauer 21 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
1ARK1301 10.04.11 30.04.11 3.990,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
1ARK1302 06.11.11 26.11.11 3.990,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
Einzelzimmerzuschlag: 430,-

Leistungen

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 230,-); Trinkgelder (ca. € 60,-); Einzelzimmer-Zuschlag; individuelle Besichtigungen; Flughafensteuer für die Inlandsflüge (ca. USD 10,-); Abflugsteuer La Paz (z.Zt. ca. USD 25,-).
Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute).

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Am späten Abend Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Buenos Aires.

2. Tag Buenos Aires

Morgens Ankunft in der argentinischen Hauptstadt und Empfang durch die örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung für Buenos Aires. Wir werden zu unserem zentral gelegenen Hotel gebracht.
Für den Nachmittag steht eine 3-stündigen Besichtigung von Buenos Aires auf dem Programm. Wir besuchen den historischen Kern der 1580 von den Spaniern gegründeten Stadt, die Plaza de Mayo mit der Casa Rosada, den Präsidentenpalast, die Kathedrale, das alte Hafenviertel, das Viertel La Boca mit seinen traditionellen Häusern und das moderne Viertel Recoleta. Fakultativ können wir am Abend eine Tango-Show besuchen.
Hotel

3. Tag Salta

Am Morgen Transfer zum Flughafen und ca. 2-stündiger Flug nach Salta, dem kulturellen Zentrum Nordargentiniens. Nachdem wir uns im Hotel eingerichtet haben, gehen wir auf Erkundung in die Stadt. Wir besuchen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und bummeln durch die malerischen Straßen, deren typische koloniale Häuser mit ihren kunstvollen Balkonen das Stadtbild prägen. Ein besonderes Erlebnis ist der Markt in dieser Stadt. Allerlei Nützliches und Unnützliches wird lautstark feilgeboten, die Farben und Gerüche sind überwältigend.
Hotel [F]

4. Tag Salta - Cafayate

Durch die Quebrada de las Conchas (Schlucht der Muscheln) fahren wir nach Cafayate (1.683 m). Die Quebrada ist ein 75 km langer, sehr enger Abschnitt des Tals des Rio Guachipas mit bunten, tiefen Schluchten. Hier werden wir unterwegs immer wieder anhalten, um kleine Spaziergänge zu den Highlights der Schlucht zu machen, z.B. zum Amphitheater oder zum Obelisken. In Cafayate angekommen, ist der Besuch einer der Bodegas des bekannten Torrontes-Wein-Tales ein Muss!
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 3h; Hotel [F]

5. Tag Quebrada de las Flechas - Cachi

Wir setzen unsere landschaftlich eindrucksvolle Reise durch die Schluchten Nord-Argentiniens fort. In der berühmten Quebrada de las Flechas mit den hoch aufragenden, rostroten Steinformationen unterbrechen wir unsere Fahrt für eine Wanderung. Dann erreichen wir das kleine Bergdorf Cachi (2.280 m). Gebäude aus der Kolonialzeit prägen heute noch das Bild des Ortes. Wir besuchen die kleine Kirche und haben Zeit, um uns in der schönen Altstadt umzusehen.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 6h; Hotel [FM]

6. Tag Cachi - Salta

Der Nationalpark Los Cardones ist unser erstes Ziel auf dem Weg zurück nach Salta. Abertausende der riesigen Kandelaber-Kakteen, die weit über 10 Meter hoch werden können, ragen hier in dem Himmel. Wir erreichen die Passhöhe Piedra del Molino (3.348 m); von hier oben haben wir eine wunderbare Aussicht in das Tal und auf die umliegenden Gipfel. Im Valle Encantado, einem fruchtbares Hochtal, von dem aus die tiefer gelegene Ebene gut zu sehen ist, unternehmen wir eine kleine Wanderung. Vorbei an bizarren Felsformationen und durch bunte, fruchtbare Täler erreichen wir gegen Abend Salta.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Hotel [FM]

7. Tag Salta - Iruya

Wir fahren nach Norden in die Schlucht Quebrada de Humahuaca, die direkt hinter dem Ort Jujuy beginnt. Ab hier können wir das Farbenspiel erleben, das die Schlucht berühmt gemacht hat. Je nach Zusammensetzung des Gesteins und nach dem Einfall des Sonnenlichts leuchten die Felsen rot bis violett, grün oder schwarz. Über den Lipan-Pass (4.170 m) kommen wir auf staubigen Straßen nach Purmamarca (2.200 m). Wir besichtigen die alte Inkasiedlung und ihren Handwerksmarkt und fahren weiter nach Tilcará. Zu der Siedlung gehört eine sehenswerte Pucará (altes indianisches Wehrdorf), über das wir in dem ausgezeichneten archäologischen Museum des Ortes viel Wissenswertes erfahren. Um die Mittagszeit erreichen wir Humahuaca. Wir haben etwas Freizeit, suchen uns ein geeignetes Lokal für das Mittagessen, besichtigen den hübschen Dorfplatz und die Sehenswürdigkeiten des Ortes. Über den Pass Abra del Condor (4.000 m) erreichen wir Iruya (2.780 m). Der kleine Ort mit seinen Adobe-Häusern und engen Gassen liegt versteckt zwischen den steilen Wänden hoher Gebirgsketten.
Fahrzeit: 6h; Hosteria [F]

8. Tag Iruya - Huamahuaca

Nach dem Frühstück schnüren wir unsere Wanderschuhe und statten dem Nachbarort San Isidro, der sich nur zu Fuß oder auf einem Esel erreichen lässt, einen Besuch ab. Zurück in Iruya fahren wir nach Humahuaca (2.929 m).
Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 550m; Hotel [F]

9. Tag Über die Grenze nach Bolivien

Nördlich von Humahuaca ändert sich das Landschaftsbild rapide. In Serpentinen zieht sich die Straße immer höher, die Vegetation wird immer karger, schließlich wachsen auch keine Kakteen mehr. Dafür zeigt sich das eine oder andere Lama am Straßenrand. In La Quiaca, der Grenzstadt zu Bolivien, treffen wir unseren Reiseleiter für den nächsten Teil unserer Reise. In Villazón, auf der andern Seite der Grenze, steigen wir in den Zug, der uns durch Canyons und über die Hochebene an den Rand des Salar de Uyuni bringt. Zwischen 18:00 und 19:00 Uhr wird es dunkel. Kurz nach 01:00 Uhr in der Nacht erreichen wir die Stadt Uyuni (3.670 m) und werden zu unserem Hotel gebracht.
Fahrzeit Bus: ca. 2,5 Std., Zug: 9 Std.;
Hotel [FM]

10. Tag Salar de Uyuni

Früh geht es heute los, denn wir wollen das morgendliche Licht ausnutzen. Der Salar de Uyuni liegt in 3.700 m Höhe und ist mit einer Fläche von über 10.000 qkm der größte Salzsee der Welt. Gleißendes Licht am Tag und klirrende Kälte bei Nacht machen diese Hochgebirgswüste auf dem Altiplano zu einem ganz besonderen Lebensraum: Wir sehen jahrhundertealte, für die Wüstenflora typische Kakteen, rosarot gefärbte Gebirgszüge, blaugrün schillernde Lagunen mit stolzierenden Andenflamingos, blubbernde Geysire und noch aktive Vulkane. Am Rand der Salzpfanne liegt der Ort Colchani, dessen Bevölkerung noch heute von der Salzproduktion lebt. Dem gewonnenen Salz wird Iodin beigefügt; zum Transport wird das Salz in Säcke verpackt und überall im Land verkauft. Wir fahren quer über die Salzpfanne bis zur “Isla Incahuasi" auf der ca. 12 Meter hohe und bis zu 1.200 Jahre alte Kakteen wachsen. Von dem höchsten Punkt der Insel haben wir einen 360° Blick über die weiße Ebene des Salzmeeres und die in der Ferne aufragenden, schneebedeckten Vulkanberge. In Coquesa wurden in historischen Gräbern gut erhaltene Mumien gefunden, die wir besichtigen können. Am nordwestlichen Ende des Salars erreichen wir schließlich das Dorf Tahua, nahe des Vulkanes Thunupa. Für zwei Nächte quartieren wir uns im Takya Salt Hotel ein, das aus Salzblöcken erbaut ist.
Fahrzeit: 4-5h; Hotel [FMA]

11. Tag Salar de Uyuni

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, südwestlich des Ortes Chilguina. Durch Quinoa-Felder wandern wir auf einen Aussichtspunkt auf 4.070 m Höhe. Von hier oben bietet sich uns ein beeindruckender Blick über die weiße Ebene des Salzsees und auf die Ruinen von Pucara. Anschließend fahren nach Süden zur Isla Campana, bevor wir nach Tahua zurückkehren.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 3h; Hotel [FMA]

12. Tag Tahua - Potosí

Ein letztes Mal überqueren wir den Salzsee. Wir erreichen Potosí, eine der höchstgelegenen Großstädte der Welt, und beziehen unser Hotel im kolonialen Zentrum. Zu Fuß erkunden wir das historisches Zentrum, UNESCO Weltkulturerbe, besichtigen ein paar der unzähligen schönen, im üppigen Kolonialstil erbauten Kirchen, besuchen das Museum Santa Teresa und La Casa de la Moneda.
Fahrzeit: 7h; Hotel [FM]

13. Tag Potosí - Sucre

Im 17. Jahrhundert wurde Potosí durch den Silberbergbau zu einer reichen Kulturmetropole. Zugleich aber galt sie als "Eingang zur Hölle" für die vielen Zwangsarbeiter, die sich in der das Stadtbild dominierenden Mine, dem "Silberberg" zu Tode schufteten. Dass die Geschichtsbücher bezüglich der katastrophalen Bedingungen für die Minenarbeiter nicht übertrieben haben, können wir bei einem Besuch der Mine mit eigenen Augen sehen. Wir erfahren, wie Silber in der Vergangenheit gewonnen wurde und auf welche Weise der Abbau heutzutage erfolgt. Ein Führer erzählt uns die Geschichte des Berges, während wir uns langsam durch die Gänge der Mine bewegen. Schutzkleidung und Helm werden gestellt. Wer zu Platzangst neigt, sollte lieber einen Bummel durch die Altstadt unternehmen. Am Nachmittag fahren wir mit dem öffentlichen Bus ca. 3 Stunden nach Sucre (2.800 m).
Fahrzeit: 3h; Hotel [F]

14. Tag Sucre

Die erste Hälfte des Tages nutzen wir für eine Wanderung durch die nahe gelegene Chataquila-Bergkette. Durch Erosion und Wasser sind hier bizarre Schluchten entstanden. Vom Chataquila-Pass (3.649 m) wandern wir abwärts auf einem restaurierten Inkapfad in das Chauanaca-Tal (2.880 m).
Zurück in Sucre, erkunden wir die konstitutionelle Hauptstadt. Wegen seines reichen kolonialen Erbes wurde Sucre zu Recht zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Wir besuchen den Hauptplatz “Plaza 25 de Mayo", die Kathedrale und das dazugehörige, im 18.Jh. erbaute Museum, in dem sich die “Jungfrau von Guadalupe", eine der berühmtesten Heiligenstatuen Boliviens, befindet. In der interessanten “Casa de la Libertad" wurde 1825 die Unabhängigkeit Boliviens ausgerufen. Im Web- und Textil-Museum ASUR weben Frauen aus verschiedenen bolivianischen Regionen wie zu alten Zeiten wunderschöne Stoffe. Von den Dächern der Kirche La Recoleta genießen wir den weiten Ausblick über die "weiße" Stadt. Ergattern Sie einen der Liegestühle und genießen Sie bei einem Cerveza oder Cocktail den Sonnenuntergang. Naschkatzen werden lieber dem Süßigkeitenmarkt einen Besuch abstatten - Sucre ist schließlich berühmt für seine Schokoladenspezialitäten!
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 2h; Abstieg: 770m; Hotel [FM]

15. Tag La Paz

Den Vormittag haben wir zur freien Verfügung - wer möchte, kann fakultativ einen Ausflug auf den knapp 70 km entfernten Markt von Tarbuco unternehmen (40,- USD pro Person bei einer Teilnehmerzahl von 5-9 Personen). Der Sonntagsmarkt ist einer der interessantesten Märkte Boliviens. Die Marktbesucher tragen heute noch ihre farbenprächtigen Trachten: leuchtend rote Ponchos, kunstvoll verzierte Kopfbedeckungen und Umhängetaschen, kostbare Ledergürtel und Holzschuhe. Es wird fleißig gefeilscht - um Lamas, Gemüse und exotische Früchte. Natürlich können Sie hier auch das eine oder andere Mitbringsel kaufen.
Am Nachmittag fliegen wir von Sucre nach La Paz und landen in “El Alto", dem höchstgelegenen Flughafen der Erde auf 4.150 m Höhe. Unser Reiseleiter wartet am Flughafen auf uns. Auf dem Weg zu unserem Hotel im Zentrum werfen wir einen ersten Blick auf die 3.650 m hoch gelegene Hauptstadt, besichtigen die Basilica de San Francisco und bummeln über die farbenprächtigen Indiandermärkte der quirlige Metropole.
Hotel [FM]

16. Tag Tiahuanaco

Vormittags unternehmen wir eine Wanderung durch den Palca Canyon. Den Nachmittag nutzen wir für den Besuch von Tiahuanaco. In der riesigen Kultstätte aus der Vor-Inka-Epoche gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das gut erhaltene Glanzstück Intipunku (das aus einem einzigen Steinblock gehauene Sonnentor), die bis zu 7 m hohen Monolithen im Tempelbezirk Kalasasaya (das Aymará-Wort bedeutet “stehende Steine"), der “Templete Semisubterráneo" (der halb unterirdische Tempel) mit rund 150 eingelassenen steinernen Köpfen und das Regionalmuseum. Am Ende des Tages kehren wir in unser Hotel in La Paz zurück.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 3-4h; Hotel [FM]

17. Tag Copacabana - Sonneninsel

Der zweite Teil unserer Besichtigung von La Paz führt uns auf die Plaza Pedro Domingo Murillo und in das Goldmuseum. Anschließend fahren wir nach Copacabana am Titicaca-See (3.810 m). Anfang August platzt der kleine Wallfahrtsort jedes Jahr schier aus allen Nähten - Pilger von fern und nah kommen zur "Fiesta de la Virgen de Copacabana", einer Stätte der Marien-Verehrung. Wir machen einen kurzen Abstecher in die berühmte Wallfahrtskirche, in der die “Schwarze Madonna" inbrünstig verehrt wird, und die Pilger auch um den Segen für ihr Hab und Gut (z.B. Autos und Linienbusse!) bitten. Eine 1-stündige Bootsfahrt bringt uns auf die Sonneninsel. Hier soll die Geburtsstätte des ersten Inka gewesen sein. In der Nähe der Ruinen von Pilkokaina gehen wir an Land und wandern ca. 1 Std. entlang der Hänge der Insel bis zu unserer Unterkunft, der wunderschön gelegenen Ecolodge “La Estancia".
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Ecolodge [FMA]

18. Tag Sonneninsel

Den Frühaufstehern bietet sich heute ein ganz besonderes Erlebnis: Der Sonnenaufgang auf der “Isla del Sol". Nach dem Frühstück nehmen wir ein Boot und fahren 1 Std. in die Bucht von Chincana. Auch den Rückweg zur Lodge bieten sich uns herrliche Aussichten über die Insel und den See. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung - Zeit, um die Stille und die Weite des "Andenmeeres" zu genießen und die "Seele baumeln" zu lassen.
Gehzeit: 2h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Ecolodge [FMA]

19. Tag Cordillera Real

Gleich nach dem Frühstück laufen wir zum Hafen hinunter und setzen mit dem Boot nach Copacabana über. Hier wartet bereits unser Bus und wir fahren in die Condoriri-Gruppe. Durch eine herrliche Landschaft, mit Blick auf die umliegenden Gipfel, wandern wir zum Chiarkhota-See (4.650 m). Unterwegs treffen wir Lama- und Alpakahirten, die hier am Übergang zwischen Altiplano und Hochgebirge ihr Vieh hüten. Am späten Abend kehren wir nach La Paz zurück.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 225m; Abstieg: 225m; Hotel [FM]

20. Tag Rückflug

Morgens Transfer zum Flughafen. Flug mit Taca nach Caracas und mit Lufthansa weiter nach Frankfurt.
[F]

21. Tag Ankunft

Morgens Ankunft in Deutschland, ggf. Weiterflug zu Ihrem Heimatflughafen.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Ihre Wanderungen belaufen sich auf etwa 2 - 4 Stunden Gehzeit. Die Touren sind nicht sportlich ausgelegt und für jeden gut machbar. Trittsicherheit ist erforderlich, da die Wege manchmal über Geröll führen und eventuell etwas ausgesetzt sind. Bei den Wanderungen tragen Sie lediglich einen kleinen Tagesrucksack mit Ihrer persönlichen Ausrüstung (Pullover/Fleece, Regenschutz, Trinkflasche, Fotoausrüstung, Lunchpaket etc.). Die Reise führt in große Höhen, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt!
In Nordargentinien und in Bolivien ab Tag 12 nachmittags sind Sie, je nach Gruppengröße, in einem Minibus / Van oder Bus unterwegs. Für die Fahrten über den Salar de Uyuni werden Allradfahrzeuge eingesetzt. Für die langen Überlandfahrten auf oft unbefestigten und staubigen Straßen sollten Sie gutes Durchhaltevermögen und Ausdauer mitbringen. Durch die staubigen Straßen lässt sich während der Fahrt das Eindringen von Sand ins Innere der Fahrzeuge kaum vermeiden.
Bei den eingeschlossenen Mittagessen handelt es sich vorwiegend um Picknicks oder Lunchpakete.
Diese Reise führt in zum Teil abgelegene Regionen. Flexibilität, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Kameradschaftlichkeit sollten für alle Mitreisenden selbstverständlich sein. Die Wanderungen sind nicht sportlich ausgelegt und für jeden gut machbar, führen aber in größere Höhen. Einzelne längere Überlandfahrten auf unbefestigten, staubigen Straßen.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich. Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Argentinien und Bolivien. Eine Gelbfieberimpfung ist für Bolivien nur vorgeschrieben, wenn Sie ein von Gelbfieber betroffenes Gebiet besuchen - dies ist bei dieser Reise nicht der Fall. Das Auswärtige Amt rät trotzdem den Impfass immer mitzuführen, die die Rechtslage und Verwaltungspraxis nicht mmer übereinstimmen. Empfohlen wird zusätzlich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Während dieser Reise halten Sie sich zum Teil in einer nur dünn besiedelten Region mit geringer Infrastruktur und teilweise in abgelegenen Gebieten auf, die nur schwer erreicht werden können. Bei Fahrzeugpannen kann es zu unvermeidlichen Verzögerungen kommen, bis eine Reparatur möglich ist und/oder Ersatzteile eintreffen. Wir bitten Sie, gegebenenfalls das nötige Verständnis, Geduld und Gemeinschaftsgeist aufzubringen und Ihren Reiseleiter aktiv bei der Problemlösung im Sinne der Gruppe zu unterstützen.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Verlängerungen: Als Verlängerung zu dieser Reise bietet sich ein Besuch des Madidi Nationalparks im bolivianischen Amazonas-Gebiets an. Ideal mit dieser Reise zu kombinieren ist z.B. auch ein Besuch der Iguazu-Wasserfälle als Vorprogramm.

Diese, und weitere Verlängerungsmöglichkeiten, finden Sie Sie in unseren Detailprogramm "Bausteine Südamerika" .

Klima

In Buenos Aires ist es mitunter feucht und windig, aber warm (ca. 30°C). Das Klima im Hochland Nordargentiniens und Boliviens ist trocken, kühl und weist große tägliche, jedoch geringe jahreszeitliche Wärmeschwankungen auf. Aufgrund der großen Höhe ist die Sonneneinstrahlung sehr stark. Juni / Juli sind die kältesten Monate im Hochland. In der Region um Salta liegen die maximalen Tagestemperaturen im Zeitraum April bis Oktober bei ca. 19°- 22°C. Bolivien liegt insgesamt höher als Argentinien, entsprechend sind die durchschnittlichen Maximaltemperaturen mit 18°-20°C niedriger. Nachts kann es bis auf minus 5°C abkühlen. Die Trockenzeit, und damit die beste Reisezeit, dauert von April / Mai bis Oktober / November.

Ausrüstung

Sie benötigen hauptsächlich warme Kleidung und für die Wanderungen stabile, bevorzugt knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle. Teleskop-Tourenstöcke bewähren sich bestens als Hilfe für Auf- und Abstiege. In Buenos Aires macht man sich am Abend schick, für die Tango-Show ist Trekking-Bekleidung unpassend. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail:
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Amerika

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Wandern in Nordargentinien und Südbolivien
Lagunen in Bolivien, Fotograf: Skyum, B.
Landschaft auf dem Altiplano, Fotograf: Martin, Michael
Aymara Kinder, Fotograf: Jörg, Stefanie
Titicaca Ökolodge, Fotograf: Häupl, Manfred
 
Land
Schwierigkeit
Aktivität
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