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Unser Angebot  |  Amerika  |  Bolivien  |  Mit Lamas durch die Königskordillere

Mit Lamas durch die Königskordillere

III 4.950 8x 12x  

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Detailprogramm (pdf, 1.028 KB)

  • 13-tägiges Anden-Trekking durch die Cordillera Real
  • Fakultativer Gipfel: Huayna Potosí (6.088 m), Bewertung V
  • Wandern am Titicaca-See und auf der Sonneninsel
  • Ausblicke auf sechs 6.000er, das Altiplano und den Dschungel
  • Lamas tragen das Gepäck

Majestätisch erstreckt sich die bolivianische Cordillera Real auf 160 km Länge – ein ideales Terrain für alle Wanderbegeisterten. Sie fahren über die Kultstätte Tiahuanaco zum Titicaca-See. Per Bus, Boot und zu Fuß sind Sie unterwegs und wandern auf der Sonneninsel zur Ecolodge "La Estancia". Für das Trekking wird das Gepäck auf Ihre wolligen Begleiter verladen, so dass Sie die Tagesetappen „unbeschwert" zurücklegen können. In herrlicher Bergeinsamkeit wandern Sie durch Täler und über schneebedeckte Pässe, vorbei an imposanten 6.000ern und türkisblauen Gletscherlagunen. Gelegentlich treffen Sie auf kleine Indianersiedlungen, Kinder laufen Ihnen winkend entgegen. Bei 5.200 m beginnt das ewige Eis, eigenwillig geformte Schneewechten säumen die stolzen Gipfelgrate. Weit unten wälzen sich die Nebelschwaden in den grünen Tälern der Yungas. Am Zongo-Pass angekommen, in ca. 4.700 m Höhe, suchen die Bergsteiger ihre größte Herausforderung, den Huayna Potosi. Über ein Hochlager in 5.400 m Höhe und optimal akklimatisiert nehmen Sie den technisch einfachen 6.000er in Angriff. Die Trekker fahren nach La Paz und genießen das bunte Treiben.

Termine und Preise
Reisedauer 23 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr Termine Preis o. Flug Verfügbarkeit Reiseleitung
0BOK0201 09.07.10-31.07.10 3.390,- Auf Anfr. Buchen Flores Moises
0BOK0202 13.08.10-04.09.10 3.290,- Auf Anfr. Buchen örtliche/r Hauser-Re
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 240,-
     
Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit LAN Frankfurt – Santiago – La Paz – Santiago – Frankfurt, kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze, österreichische und Schweizer Anschlussflüge gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit

Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zelten; meist Vollpension

Transfers / Besichtigungen: Transfers, Überlands- und Bootsfahrten

Reiseleitung / Betreuung: Hauser-Reiseleiter/in ab/bis La Paz, Begleitmannschaft beim Trekking

Versicherungen / sonstiges: höhenmedizinische Überdruckkammer, Satelliten-Telefon; unser Versicherungspaket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 150,- Euro); Trinkgelder (ca. 60,- bis 100,- Euro); Einzelzimmer-Zuschlag; Gebühr für die Besteigung des Huayna Potosí (siehe unter "Charakter der Tour und Anforderungen"); individuelle Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art; Abflugsteuer Santiago de Chile (z.Zt. 30,- USD) und La Paz (z.Zt. ca. 25,- USD); Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit LAN von Frankfurt nach Santiago de Chile.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Santiago de Chile

Da es keine direkte Flugverbindung zwischen Bolivien und Deutschland gibt, fliegen wir über Santiago de Chile. Wir kommen morgens an und werden von unserem deutschsprachigen Reiseleiter, der uns an diesem Tag betreut, abgeholt und zum Hotel gebracht. Nach ein wenig Ausruhen treffen wir uns mittags, um die Stadt zu erkunden. Santiago, im 16. Jahrhundert gegründet, wurde 1609 die Hauptstadt Chiles. Spanische Kolonialgebäude und elegante Architektur verbinden sich mit schicken Einkaufsstraßen, trendigen Cafés und quirligen Märkten. Unmittelbar hinter der Stadt ragen die Anden empor. Vom Aussichtsberg San Cristobal genießen wir einen fantastischen Blick über die südamerikanische Metropole. In der berühmten Markthalle, dem "Mercado central" haben wir ein spätes Mittagessen. Abend zur freien Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [M]

3. Tag La Paz

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug mit LAN nach La Paz. Ankunft mittags in „El Alto", dem höchstgelegenen Flughafen der Erde bei La Paz auf 4.150 m Höhe. Nach dem ca. 1 -stündigen Transfer mit wunderbaren Ausblicken auf die Stadt erreichen wir unser Hotel im Zentrum (3.650 m), dem Quartier für zwei Nächte.
Nachdem wir unsere Zimmer in Ruhe bezogen haben, lernen wir bei einer Stadtrundfahrt die quirlige Metropole La Paz kennen: die moderne Avenida 16 de Juli, auch Prado genannt und mit herrschaftlichen Bürgerhäusern aus der Kolonialzeit gesäumt, barocke Kirchenbaukunst in der Basilika San Francisco und farbenprächtige Indiomärkte, die ganze Stadtteile bevölkern.
Am Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang im Valle de la Luna, einem Kunstwerk der Erosion zur ersten Akklimatisation. Spätnachmittags ist es dort besonders schön, wenn die untergehende Sonne die bizarren Felsformationen in sanftes Rot taucht.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

4. Tag Tiahuanaco

Wir verlassen die Stadt mit dem Ziel Tiahuanaco. In der riesigen Kultstätte aus der Vor-Inka-Epoche, von der UNESCO als „Weltkulturerbe der Menschheit" klassifiziert, gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das gut erhaltene Glanzstück Intipunku (das aus einem einzigen Steinblock gehauene Sonnentor), die bis zu 7 m hohen Monolithen im Tempelbezirk Kalasasaya (das Aymará-Wort bedeutet „stehende Steine"), der „Templete Semisubterráneo" (der halb unterirdische Tempel) mit rund 150 eingelassenen steinernen Köpfen im Bezirk Acapana und das Regionalmuseum. Auf der Weiterfahrt in Richtung Titicaca-See zum Dorf Taraco bietet sich uns eine großartige Aussicht auf die Königskordillere. Eine Bootsfahrt von ca. 1,5 Stunden über den Titicaca-See bringt uns zum gegenüberliegenden Seeufer nach Huatajata. Von hier nehmen wir den Bus zum Wallfahrtsort Copacabana und übernachten in einem Hotel. Abends lohnt ein Spaziergang auf den Kalvarienberg. Hier oben spüren wir die besondere Stimmung des Sees und genießen die herrliche Aussicht über seine Inseln und auf die Cordillera Real.
Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]

5. Tag Copacabana

Morgens machen wir einen kurzen Abstecher in die berühmte Wallfahrtskirche von Copacabana, in der die „Schwarze Madonna" inbrünstig verehrt wird. Die Wandertour entlang des Seeufers führt nach Sampaya, einem alten Ort mit schmucken Steinhäusern. Von hier nehmen wir ein Boot zur Sonneninsel (Isla del Sol) und legen am Ort Pilkokaina an. Nach einer ca. 30-minütigen Wanderung gelangen wir zur wunderschön gelegenen Ecolodge „La Estancia".
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Lodge [FMA]

6. Tag La Chincana

Den ganzen Tag haben wir Zeit, die Geheimnisse der Sonneninsel - die der Sage nach Geburtsort des ersten Inka war - zu entdecken. Ein Boot bringt uns an der Küste entlang bis zur Inka-Ruine von La Chincana. Den Rückweg zur Lodge legen wir zu Fuß zurück mit herrlichen Aussichten über die Insel und den See. Wir übernachten nochmals in der Ecolodge La Estancia.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Lodge [FMA]

7. Tag Sorata

Morgens wandern wir in ca. 30 Minuten nach Yumani und verlassen die Sonneninsel mit einem Motorboot. Wir setzen über nach Copacabana und nehmen Abschied vom Titicaca-See und fahren nach Sorata (2.880 m), wo wir am Nachmittag eintreffen und unsere Zimmer in der sehr einfachen Hosteria beziehen. Malerisch liegt das Gebirgsstädtchen am Fuße des 6.378 m hohen Illampu. Wir sehen uns im Ort um und erfreuen uns an der Aussicht auf die Königskordillere. Von hier starteten schon viele Expeditionen zum Illampu und Ancohuma.
Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hosteria [FM]

8. Tag Ancohuma

Es erwartet uns eine kurvenreiche Fahrt auf kleinen Bergstrassen. Über den Chuchu-Pass (4.640 m) und bergab ins Hochtal von Ancohuma nordöstlich des Illampu gelangen wir zum Ausgangspunkt unseres Trekkings. Bei einer gemütlichen Wanderung passen wir uns weiter an die Höhe an. Unser erstes Zeltlager errichten wir in ca. 3.800 m Höhe.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

9. Tag Kochuasini-Pass

Am ersten echten Trekkingtag ist es wichtig, wegen der Höhenluft unbedingt langsam und stetig zu gehen. Begleitet von Lamas, die das Hauptgepäck tragen, führt der erste Aufstieg zum Kochuasini-Pass (4.400 m). Der vor uns thronende Illampu ist noch etwa 2.000 m höher als wir. Ein Abstieg von 850 m bringt uns ins Dorf Cocoyo. Und etwas weiter bei Piedra Grande bauen wir unsere Zelte in 3.600 m Höhe auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 850m; Zelt [FMA]

10. Tag Sarani - Chajolpaya Alto

Als nächster Pass ist der 4.480 m hohe Sarani zu meistern. Die luftige Höhe bietet wieder eine neue Ansicht der Cordillera Real mit dem Schneegipfel des Chiarhoco vor uns. Auf der Nachmittagsetappe bewältigen wir den Abstieg nach Chajolpaya (3.950 m). Wieder bergan treffen wir schließlich am Lagerplatz Chajolpaya Alto (4.300 m) mit Blick auf das Negruni-Massiv ein.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]

11. Tag Negruni-Pass - Laguna Chullumpini

Etwa 3,5 Std. Wegstrecke liegt vor uns, bis wir am Negruni-Pass (4.950 m) schon beinahe 5000er Luft schnuppern. Nach ca. 2,5 Std. Abstieg erreichen wir den reizvoll gelegenen Gebirgssee Laguna Chullumpini. Direkt am See in 4.400 m Höhe schlagen wir die Zelte auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]

12. Tag Taypipata

Über die weite Checapkuchu Pampa benötigen wir etwa 3 Std., bis wir auf dem ersten Pass, dem 4.730 m hohen Taypipata, stehen. Von hier aus haben wir einen fantastischen Blick auf die Negruni-Gruppe und den unter uns liegenden Dschungel. Der Hauptpass bald dahinter in 4.780 m Höhe ist in rund 30 Minuten erreicht. Nach weiteren 2 Std. treffen wir am Zeltplatz bei Piacuani Pampa (4.400 m) ein.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]

13. Tag Hankolakaya - Huarihaurini

Aufwärts streben wir zur Laguna Putuputuni (4.630 m) und überschreiten nach rund 2 Std. den 4.700 m hohen Pass Hankolakaya. Wir wandern, den 5000er Vinohuara in unserem Blickfeld, bis nach Huarihaurini (4.550 m) und schlagen unser Lager auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

14. Tag Hankokhota-Pass

Erneut überschreiten wir fast die 5.000er-Marke. Nach anstrengendem Aufstieg rasten wir am Pass Hankokhota (4.950 m). Von hier überblicken wir einen Teil des Altiplano und schauen auf Gletscherlagunen hinab, die von mehreren, über 5.500 m hohen Bergen umrahmt sind. Anschließend steigen wir zum Lagerplatz an der Laguna Chojnakhota (4.400 m) ab.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]

15. Tag Ventanani-Pass

Unsere heutige Etappe führt uns in rund 3 Std. bis auf den Ventanani-Pass (4.730 m). Diese Anhöhe erlaubt bei gutem Wetter einen herrlichen Blick zum Titicaca-See, auf das Altiplano mit dem Sajama (6.542 m) und das Tal von Alkakhota. Von hier aus geht es weiter zu unserem Lagerplatz Ajuani, auf 4.600 m malerisch am Ufer einer Gebirgslagune gelegen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

16. Tag Janchallani-Pass - Jurikhota-Pass

Wunderbare Ausblicke, große Höhenunterschiede und lange Wege stehen uns heute bevor. Als erstes gilt es, den 4.800 m hohen Pass Janchallani zu erreichen. Von hier oben lässt sich fast die gesamte Königskordillere überblicken. Nach Durchqueren eines tiefen Tals folgt der 4.900 m hohe Jurikhota-Pass. An der gleichnamigen Lagune (4.670 m) errichten wir unser höchstgelegenes Lager.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

17. Tag Apachela-Pass

Mittlerweile gut akklimatisiert gehen wir den 4.887 m hohen Apachela-Pass schon mit Routine an. Von hier oben sehen wir die Fels- und Eiswelt der Condoriri-Gruppe und auch schon die elegante Pyramide des Huayna Potosi. Dieser Teil der Cordillera Real verdankt seinen Namen einem Gipfel (Nevado Condoriri, 5.700 m), der aussieht wie ein Kondor mit ausgebreiteten Flügeln. Vom Pass führt uns der Weg hinab in ein Hochtal und auf einem guten Pfad steigen wir auf zum Lager an der Laguna Chiarkhota (4.650 m). An diesem stillen, tiefblau schimmernden Gebirgssee stellen wir die Zelte für zwei Nächte auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA]

18. Tag Cerro Negro

Ein Ruhe- oder Gipfeltag ist angesagt. Wer möchte, kann vor dem Zelt in der Sonne sitzen, Lamas beobachten, das Nichtstun genießen oder die Wandermöglichkeiten in der Umgebung wahrnehmen. Die Gipfelstürmer können den 5.300 m hohen, einfachen Gipfel des Cerro Negro angehen. Dieser Berg ist (im Gegensatz zu den umliegenden Gipfeln) nicht vergletschert und für trittsichere Wanderer einfach zu besteigen. Großartig ist die Sicht über das Altiplano und zum Titicaca-See. An klaren Tagen zeigt sich der weit im Süden des Landes liegende höchste Berg Sajama (6.542 m), während sich zum Greifen nah der Nevado Condoriri erhebt.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]

19. Tag Ancohuma

Unsere letzte große Tageswanderung verläuft über zwei weitere, 5.000 m hohe Pässe. Durch ein wildes Tal mit vielen Hochalmen gelangen wir zu einer türkis schimmernden Lagune und kommen dem beherrschenden Gipfel des Huayna Potosi immer näher. Wir übernachten im Tal von Ancohuma in ca. 3.850 m Höhe.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 1300m; Zelt [FMA]

20. Tag Ancohuma - La Paz

Weiter führt der Weg bis nach Chacapampa zu einer Straßenpiste, wo sich die Treiber mit ihren Lamas von uns verabschieden. Wir werden mit Fahrzeugen abgeholt und zur Plataforma Zongo gebracht. Hier am Zongo-Pass auf ca. 4.650 m trennt sich unsere Gruppe nach dem Mittagessen. Während die Bergsteiger noch oben in den Bergen bleiben, fahren wir Trekker zurück in die Zivilisation nach La Paz.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 4h; Hotel [FM]

20. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi / Aufstieg zum Hochlager

Während die Trekker nach La Paz fahren, liegt eine anstrengende Etappe vor uns. Doch bevor es losgeht, heißt es umpacken: Alles, was wir für die Nacht auf dem Gletscher und für die Besteigung benötigen, muss mit. Das Gemeinschaftsgepäck (Zelte, Kocher, Essen) übernehmen einheimische Träger, unseren Rucksack mit der persönlichen Ausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Hochtourenausrüstung) tragen wir selbst. Von unserem Ausgangspunkt auf dem Zongo-Pass auf 4.650 m führt die Route über Moränengelände steil hinauf bis zum Gletscherrand. Nach dem Anlegen der Steigeisen geht es gemächlich bergauf. Nach 4 - 5 Stunden Gehzeit, zum Teil durch ausgedehnte Spaltenzonen, ist das Plateau auf dem Gletscher erreicht. Wir errichten unser Zeltlager üblicherweise bei Las Rocas auf 5.300 m, je nach Schnee- und Lawinenlage eventuell auch im Campamento Argentino auf 5.400 m - Ihr Bergführer wird diese Entscheidung vor Ort treffen. Bald lockt der warme Schlafsack, denn es wird schnell kalt.
Hinweis: Für die Besteigung des Huayna Potosi ist ein Aufpreis zu zahlen. Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie an der Besteigung teilnehmen möchten.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 650m; Zelt [FMA]

21. Tag La Paz

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann noch einen Ausflug in die Yungas machen (fakultativ) oder die lebendige Stadt La Paz auf eigene Faust erkunden. Ob auf der Plaza San Francisco, auf dem Prado oder auf den zahlreichen Märkten - überall herrscht buntes Treiben und lädt ein zum Verweilen. Ein besonderer Tipp ist das Museo de la Coca, wo wir uns bestens über diese traditionelle und doch so umstrittene Pflanze informieren können. Wir werden staunen, für wie viele Krankheiten und Wehwehchen die Kokablätter hier verwendet werden!
Hotel [FA]

21. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi / Gipfel

Nach frühem Wecken (ca. 2 Uhr nachts) und raschem Frühstück beginnen wir unseren Gipfeltag noch bei Dunkelheit. Die Routenführung richtet sich nach den aktuellen Verhältnissen am Berg. Über den Gletscher ziehen wir langsam höher. Endlich bricht der Tag an und bis der Gipfelaufbau erreicht ist, strahlt die Sonne schon hell. Für den Aufstieg sind etwa 6 Stunden zu rechnen. Gleich nach dem Hochlager gilt es, den kurzen steilen Firnkamm von ca. 45 Grad zu meistern. Danach geht es über den Gletscher - mal flacher, mal steiler - vorbei an einigen Spaltenzonen bis hinauf zur Randspalte. Je nach aktuellen Bedingungen steigen wir nun über den Gipfelhang oder den Gipfelgrat (bis zu 50 Grad) unserem höchsten Punkt entgegen. Welch grandioses Panorama erwartet uns in 6.088 m Höhe auf dem Gipfel des Huayna Potosi: Das Altiplano, die Königskordillere, die Yungas und El Alto liegen uns zu Füßen! Der Abstieg zum Lager, wo die Mannschaft schon warmen Tee bereithält, dauert ca. 2 Stunden. Nach dem Packen geht es auf gleicher Route zurück zum Zongo-Pass. Wir steigen in die Fahrzeuge und lassen uns nach La Paz bringen. Im Hotel genießen wir die warme Dusche und können uns mit unseren Trekkingfreunden austauschen.
Gehzeit: 10h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 788m; Abstieg: 1438m; Hotel [FA]

22. Tag Rückflug

MorgensTransfer zum Flughafen und Rückflug mit LAN via Santiago nach Deutschland.
[F]

23. Tag Ankunft

Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag und Weiterreise nach Hause.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Für das anspruchsvolle 13-tägige Trekking in der Königskordillere brauchen Sie eine sehr gute Kondition. Bei 5-8 Stunden täglicher Gehzeit werden Pässe zwischen 4.400 und 5.000 m Höhe überschritten, die Aufstiege betragen bis zu 1.250 Höhenmeter am Tag und der tiefste Punkt des Trekkings liegt bei ca. 3.600 m. Bei den höheren Pässen kann noch etwas Altschnee liegen, was die Wege eventuell rutschig macht. Technische Schwierigkeiten sind nicht gegeben, auf den „Lama-Pfaden" ist aber gute Trittsicherheit erforderlich! Der Gepäcktransport erfolgt auf den Rücken von Lamas. Eine beachtliche Rolle spielt bei dieser Tour die Höhe. Das Trekking beginnt auf ca. 3.800 m, viele Lagerplätze liegen über 4.000 m, die höchsten um die 4.650 m. Da das Trekking erst in der zweiten Woche beginnt, ist eine gute Akklimatisation gegeben. In den Tagen zuvor unternehmen Sie Besichtigungen, Ausflüge und einfache Wanderungen. Trotzdem sollten Sie für diese Reise Höhenverträglichkeit mitbringen, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt! Die Fahrstrecken legen Sie in landesüblichen Kleinbussen ohne Klimaanlage zurück, die Straßen sind meist ungeteert und fordern Ihr Durchhaltevermögen.
Die Unterbringung erfolgt in La Paz in einem sehr guten 4* Hotel, in der Ecolodge auf der Sonneninsel in kleinen Hütten, in Sorata in einer sehr einfachen Hosteria und während des Trekkings in 2-Mann-Zelten, die Sie selbst aufbauen.
Sie werden während des Trekkings von der Begleitmannschaft verpflegt. Das Mittagessen findet meist in Form eines Lunchpaketes oder Picknicks statt. Am Abend wird für Sie gekocht, über eine kleine Mithilfe freut sich die Mannschaft jedoch immer.
Diese Reise führt Sie in eine einsame, verlassene Region. Anpassungsfähigkeit an einfache Verhältnisse, Bereitschaft zum Komfortverzicht und zu aktiver Mithilfe beim Lagerleben (Zeltaufbau, Mithilfe beim Kochen, etc.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein.
Fakultative Besteigung des Cerro Negro (5.300 m):
Es besteht die Möglichkeit, diesen leichten 5.000er als Höhepunkt der Tour oder als Vorbereitung auf den Huayna Potosí zu besteigen. Die Route führt über Geröll, evtl. über Altschnee, aber nicht über Gletscher.
Fakultative Besteigung des Huayna Potosí (6.088 m, Bewertung V):
Diese Tour ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen! Vom Zongo-Pass können Sie an den beiden letzten Tagen der Reise diesen Gipfel angehen. Unbedingte Voraussetzung ist, dass Sie das Bergsteigen in selbständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrschen sowie Kenntnisse in der Sicherungstechnik im Eis und in der Spaltenbergung besitzen. Sie sollten Hochtouren-Erfahrung aus den Alpen mitbringen. Das sichere Beherrschen der Eistechnik bis 50 Grad ist erforderlich, da mit Blankeis, dem Einsatz des Kurzpickels und kurzen Eiskletterpassagen gerechnet werden muss. Das persönliche Gepäck trägt jeder Bergsteiger selbst; die Gemeinschaftsausrüstung übernehmen einheimische Träger bis zum Hochlager. Ihre aktive Mithilfe während des Lagerlebens ist notwendig (Zeltauf- und -abbau, Mithilfe beim Kochen).
Nach der Regenzeit in Bolivien (endet etwa im April) ist der Gipfel des Huayna Potosi von Schnee bedeckt, der im Laufe der folgenden Monate abschmilzt. Mit dem hervor kommenden Blankeis wird die Besteigung des Gipfels gegen Ende der Saison im Oktober zunehmend schwieriger.
Die Preise für die Besteigung sind von der Teilnehmerzahl abhängig:
1 Teilnehmer: 241,- USD, 2 Teilnehmer: 152,- USD, 3 Teilnehmer 126,- USD, ab 4 bis 9 Teilnehmer 112,- USD, ab 10 Teilnehmer 101,- USD. Dieser Betrag ist vor Ort passend in bar zu bezahlen.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Bolivien.
Für Bolivien ist eine Gelbfieber-Impfung zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen wird zusätzlich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Es kann - bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter, organisatorische Schwierigkeiten oder sonstige Faktoren - zu Programmumstellungen und Routenänderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Beim Trekking muss auf die örtlichen Verhältnisse Rücksicht genommen werden. Die einzelnen Wanderetappen weichen möglicherweise von der Ausschreibung ab, die Gehzeiten unterliegen Schwankungen und die Höhenangaben können variieren. Während dieser Reise halten Sie sich in einer nur dünn besiedelten Region mit einer geringen Infrastruktur und teilweise in abgelegenen Wildnisgebieten auf, die nur schwer erreicht werden können. Bei Fahrzeugpannen kann es zu unvermeidlichen Verzögerungen kommen, bis eine Reparatur möglich ist und/oder Ersatzteile eintreffen. Wir bitten Sie, gegebenenfalls das nötige Verständnis aufzubringen und mit Geduld und Gemeinschaftsgeist Ihren Reiseleiter aktiv bei der Problemlösung im Sinne der Gruppe zu unterstützen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen bzw. bei Bedarf für Ersatz zu sorgen. Eine Garantie für die exakte Durchführung des beschriebenen geplanten Programmablaufs können wir jedoch nicht übernehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an dieser Reise teilnehmen.

Umwelt- und Sozialprojekte: Ecolodge La Estancia
auf der Sonneninsel im Titicaca-See

Feste Arbeitplätze in der Verwaltung und im Gästeservicebereich
Zeitlich befristete Beschäftigung bei Umbau- bzw. Saisonarbeiten etc.
Förderung der heimischen Wirtschaft durch Lebensmittelkauf bei Bauern und Fischern, Boottransfers, Packtiernutzung etc.
Förderung von traditionellem Kunsthandwerk, heimischer Musik und überliefertem Medizinwissen durch Verkauf bzw. Vermittlung an die Gäste
Vorzeigeprojekt als Anreiz für andere
Unternehmer zur Nachahmung

Seit 30 Jahren ist „Magriturismo" unser Partner für Trekkingreisen in Bolivien. Vor vielen Jahren schon hatte der Inhaber die Idee, eine nachhaltig betriebene Lodge für Touristen zu errichten. Gebaut in der traditionellen Architektur (z. B. Lehmbau, ökologisches Heiz- und Lüftungssystem) der Aymara-Indianer wurde sie 2001 eröffnet. Seitdem verbringen die Hauser-Reisegäste bei allen Bolivien-Reisen und bei der Peru/Bolivien-Tour „Inka-Straße" einige Tage in der Lodge und genießen den weiten Blick über den See bis zu den Kordilleren am Horizont.

Magriturismo
Calle Capitàn Ravelo 2101
La Paz
Bolivien
www.ecolodge-laketiticaca.com

Klima

Das Bolivianische Hochland (Altiplano und Titicaca-See) ist umgeben von der West- und der Ostkordillere. Im Südwesten der Hochebene weisen die Temperaturen übers Jahr gesehen geringe Schwankungen auf, dagegen sind starke Differenzen zwischen Tag und Nacht zu erwarten. So sind im Juli/August Tagestemperaturen um 20°C bis knapp über 0°C möglich. Nachtfrost tritt häufig auf. In den höheren Bergregionen kann es tagsüber angenehm warm (ca. 18°C) und nachts empfindlich kalt werden: Minusgrade bis zu -15°C sind nachts keine Seltenheit. Die Nächte dauern über das ganze Jahr hinweg relativ konstant 11 Stunden. Von Juni bis September ist der Himmel meist klar und wolkenlos, und es gibt kaum Niederschlag. Rechnen Sie jedoch immer damit, dass es auch schlechtes Wetter geben kann!

Ausrüstung

Sie benötigen hauptsächlich warme Ausrüstung (Windjacke z.B. Goretex, Überhose, Pullover/Fleece, Mütze, Handschuhe) sowie einen sehr guten Schlafsack (Komfortbereich bis minus 20°) für die Nächte im Zelt. Strapazierfähige, stabile knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle sind für die Wandertage ausreichend. Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten; einfache Isoliermatten werden gestellt. Wir empfehlen Ihnen, wegen der kalten Nächte, die Mitnahme einer zusätzlichen Thermo-Liegematte. Teleskop-Tourenstöcke bewähren sich bestens als Hilfe für Auf- und Abstiege. Sie werden von einer Begleitmannschaft betreut. Ihr Gepäck wird von Lamas als Lastentiere befördert, so dass Sie nur Ihren Tagesrucksack tragen. Wer den Huayna Potosi besteigen will, benötigt darüber hinaus einen Schlafsack mit Komfortbereich bis -25°, steigeisenfeste Bergschuhe und eine komplette Hochtourenausrüstung inkl. Steigeisen. Gurt und Eispickel können vor Ort gemietet werden. Bei der Besteigung muss diese persönliche Ausrüstung selbst getragen werden.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Mit Lamas durch die Königskordillere
Ökolodge La Estancia, Fotograf: Magri Turismo
Lamatrekking, Fotograf: Markewitsch, Michael
Königscordilera, Fotograf: Martin, Michael
Huayna Potosi, Fotograf: Schott, Michael