Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

• Katalog 2012

• Hauser Mitteilungen

• MTB, Gipfeltreffen

• Marokko, Namibia

• Hauser Newsletter

  • 13-tägiges Anden-Trekking zwischen den Gletscherbergen der Cordillera Real
  • Ausblicke auf sechs 6.000er, das Altiplano und den Dschungel
  • Nette, wollige Begleiter: leichtfüssige Lamas tragen Ihr Gepäck
  • Akklimatisationstage: Wandern am Titicaca-See und auf der Sonneninsel
  • Fakultativer Gipfel: Huayna Potosi (6.088 m)

Majestätisch erstreckt sich die bolivianische Cordillera Real auf 160 km Länge - ein ideales Terrain für alle Wanderbegeisterten. Sie fahren über die Kultstätte Tiahuanaco zum Titicaca-See. Per Bus, Boot und zu Fuß sind Sie unterwegs und wandern auf der Sonneninsel zur Ecolodge "La Estancia". Für das Trekking wird das Gepäck auf Ihre wolligen Begleiter verladen, so dass Sie die Tagesetappen “unbeschwert" zurücklegen können. In herrlicher Bergeinsamkeit wandern Sie durch Täler und über schneebedeckte Pässe, vorbei an imposanten 6.000ern und türkisblauen Gletscherlagunen. Gelegentlich treffen Sie auf kleine Indianersiedlungen, Kinder laufen Ihnen winkend entgegen. Bei 5.200 m beginnt das ewige Eis, eigenwillig geformte Schneewechten säumen die stolzen Gipfelgrate. Weit unten wälzen sich die Nebelschwaden in den grünen Tälern der Yungas. Am Zongo-Pass angekommen, in ca. 4.700 m Höhe, suchen die Bergsteiger ihre größte Herausforderung, den Huayna Potosi. Über ein Hochlager auf 5.400 m und optimal akklimatisiert nehmen Sie den technisch einfachen 6.000er in Angriff. Die Trekker fahren nach La Paz und genießen das bunte Treiben.

Termine und Preise
Reisedauer 23 Tage
Mindestteilnehmerzahl 4 Personen
Höchstteilnehmerzahl 8 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
1BOK0201 15.07.11 06.08.11 3.990,- Auf Anfr. örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 250,-

Leistungen

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 150,-); Trinkgelder (ca. € 60,- bis 100,-); Gebühr für die Besteigung des Huayna Potosí; individuelle Besichtigungen; Abflugsteuer La Paz (z.Zt. ca. USD 25,-).
Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute)

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit LAN von Frankfurt nach La Paz. Da es keine direktere Flugverbindung zwischen Bolivien und Deutschland gibt, fliegen wir über Madrid und Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag La Paz

Frühmorgens Ankunft in Lima und Weiterflug mit LAN nach La Paz. Am Nachmittag Ankunft in “El Alto", dem höchstgelegenen Flughafen der Erde bei La Paz auf 4.150 m Höhe. Nach dem ca. 1 -stündigen Transfer mit wunderbaren Ausblicken auf die Stadt erreichen wir unser Hotel im Zentrum (3.650 m), dem Quartier für zwei Nächte.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [A]

3. Tag Stadbesichtigung und Valle de la Luna

Bei einer Stadtrundfahrt lernen wir die quirlige Metropole La Paz kennen: die moderne Avenida 16 de Juli, auch Prado genannt und mit herrschaftlichen Bürgerhäusern aus der Kolonialzeit gesäumt, barocke Kirchenbaukunst in der Basilika San Francisco und farbenprächtige Indiomärkte, die ganze Stadtteile bevölkern.
Am Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang im Valle de la Luna, einem Kunstwerk der Erosion zur ersten Akklimatisation. Spätnachmittags ist es dort besonders schön, wenn die untergehende Sonne die bizarren Felsformationen in sanftes Rot taucht.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

4. Tag Tiahuanaco

Wir verlassen die Stadt mit dem Ziel Tiahuanaco. In der riesigen Kultstätte aus der Vor-Inka-Epoche, von der UNESCO als “Weltkulturerbe der Menschheit" klassifiziert, gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: das gut erhaltene Glanzstück Intipunku (das aus einem einzigen Steinblock gehauene Sonnentor), die bis zu 7 m hohen Monolithen im Tempelbezirk Kalasasaya (das Aymará-Wort bedeutet “stehende Steine"), der “Templete Semisubterráneo" (der halb unterirdische Tempel) mit rund 150 eingelassenen steinernen Köpfen im Bezirk Acapana und das Regionalmuseum. Auf der Weiterfahrt in Richtung Titicaca-See zum Dorf Taraco bietet sich uns eine großartige Aussicht auf die Königskordillere. Eine Bootsfahrt von ca. 1,5 Stunden über den Titicaca-See bringt uns zum gegenüberliegenden Seeufer nach Huatajata. Von hier nehmen wir den Bus zum Wallfahrtsort Copacabana und übernachten in einem Hotel. Abends lohnt ein Spaziergang auf den Kalvarienberg. Hier oben spüren wir die besondere Stimmung des Sees und genießen die herrliche Aussicht über seine Inseln und auf die Cordillera Real.
Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]

5. Tag Titicaca-See - Sonneninsel

Morgens machen wir einen kurzen Abstecher in die berühmte Wallfahrtskirche von Copacabana, in der die “Schwarze Madonna" inbrünstig verehrt wird. Die Wandertour entlang des Seeufers führt nach Sampaya, einem alten Ort mit schmucken Steinhäusern. Von hier nehmen wir ein Boot zur Sonneninsel (Isla del Sol) und legen am Ort Pilkokaina an. Nach einer ca. 30-minütigen Wanderung gelangen wir zur wunderschön gelegenen Ecolodge “La Estancia".
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Lodge [FMA]

6. Tag Sonneninsel

Den ganzen Tag haben wir Zeit, die Geheimnisse der Sonneninsel - die der Sage nach Geburtsort des ersten Inka war - zu entdecken. Ein Boot bringt uns an der Küste entlang bis zur Inka-Ruine von La Chincana. Den Rückweg zur Lodge legen wir zu Fuß zurück mit herrlichen Aussichten über die Insel und den See. Wir übernachten nochmals in der Ecolodge La Estancia.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Lodge [FMA]

7. Tag Sorata

Morgens wandern wir in ca. 30 Minuten nach Yumani und verlassen die Sonneninsel mit einem Motorboot. Wir setzen über nach Copacabana und nehmen Abschied vom Titicaca-See und fahren nach Sorata (2.880 m), wo wir am Nachmittag eintreffen und unsere Zimmer in der sehr einfachen Hosteria beziehen. Malerisch liegt das Gebirgsstädtchen am Fuße des 6.378 m hohen Illampu. Wir sehen uns im Ort um und erfreuen uns an der Aussicht auf die Königskordillere. Von hier starteten schon viele Expeditionen zum Illampu und Ancohuma.
Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hosteria [FM]

8. Tag Ancohuma

Es erwartet uns eine kurvenreiche Fahrt auf kleinen Bergstrassen. Über den Chuchu-Pass (4.640 m) und bergab ins Hochtal von Ancohuma nordöstlich des Illampu gelangen wir zum Ausgangspunkt unseres Trekkings. Bei einer gemütlichen Wanderung passen wir uns weiter an die Höhe an. Unser erstes Zeltlager errichten wir in ca. 3.800 m Höhe.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

9. Tag Kochuasini-Pass

Am ersten echten Trekkingtag ist es wichtig, wegen der Höhenluft unbedingt langsam und stetig zu gehen. Begleitet von Lamas, die das Hauptgepäck tragen, führt der erste Aufstieg zum Kochuasini-Pass (4.400 m). Der vor uns thronende Illampu ist noch etwa 2.000 m höher als wir. Ein Abstieg von 850 m bringt uns ins Dorf Cocoyo. Und etwas weiter bei Piedra Grande bauen wir unsere Zelte in 3.600 m Höhe auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 850m; Zelt [FMA]

10. Tag Sarani - Chajolpaya Alto

Als nächster Pass ist der 4.480 m hohe Sarani zu meistern. Die luftige Höhe bietet wieder eine neue Ansicht der Cordillera Real mit dem Schneegipfel des Chiarhoco vor uns. Auf der Nachmittagsetappe bewältigen wir den Abstieg nach Chajolpaya (3.950 m). Wieder bergan treffen wir schließlich am Lagerplatz Chajolpaya Alto (4.300 m) mit Blick auf das Negruni-Massiv ein.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]

11. Tag Negruni-Pass - Laguna Chullumpini

Etwa 3,5 Std. Wegstrecke liegt vor uns, bis wir am Negruni-Pass (4.950 m) schon beinahe 5000er Luft schnuppern. Nach ca. 2,5 Std. Abstieg erreichen wir den reizvoll gelegenen Gebirgssee Laguna Chullumpini. Direkt am See in 4.400 m Höhe schlagen wir die Zelte auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]

12. Tag Taypipata

Über die weite Checapkuchu Pampa benötigen wir etwa 3 Std., bis wir auf dem ersten Pass, dem 4.730 m hohen Taypipata, stehen. Von hier aus haben wir einen fantastischen Blick auf die Negruni-Gruppe und den unter uns liegenden Dschungel. Der Hauptpass bald dahinter in 4.780 m Höhe ist in rund 30 Minuten erreicht. Nach weiteren 2 Std. treffen wir am Zeltplatz bei Piacuani Pampa (4.400 m) ein.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]

13. Tag Hankolakaya - Huarihaurini

Aufwärts streben wir zur Laguna Putuputuni (4.630 m) und überschreiten nach rund 2 Std. den 4.700 m hohen Pass Hankolakaya. Wir wandern, den 5000er Vinohuara in unserem Blickfeld, bis nach Huarihaurini (4.550 m) und schlagen unser Lager auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

14. Tag Hankokhota-Pass

Erneut überschreiten wir fast die 5.000er-Marke. Nach anstrengendem Aufstieg rasten wir am Pass Hankokhota (4.950 m). Von hier überblicken wir einen Teil des Altiplano und schauen auf Gletscherlagunen hinab, die von mehreren, über 5.500 m hohen Bergen umrahmt sind. Anschließend steigen wir zum Lagerplatz an der Laguna Chojnakhota (4.400 m) ab.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]

15. Tag Ventanani-Pass

Unsere heutige Etappe führt uns in rund 3 Std. bis auf den Ventanani-Pass (4.730 m). Diese Anhöhe erlaubt bei gutem Wetter einen herrlichen Blick zum Titicaca-See, auf das Altiplano mit dem Sajama (6.542 m) und das Tal von Alkakhota. Von hier aus geht es weiter zu unserem Lagerplatz Ajuani, auf 4.600 m malerisch am Ufer einer Gebirgslagune gelegen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

16. Tag Janchallani-Pass - Jurikhota-Pass

Wunderbare Ausblicke, große Höhenunterschiede und lange Wege stehen uns heute bevor. Als erstes gilt es, den 4.800 m hohen Pass Janchallani zu erreichen. Von hier oben lässt sich fast die gesamte Königskordillere überblicken. Nach Durchqueren eines tiefen Tals folgt der 4.900 m hohe Jurikhota-Pass. An der gleichnamigen Lagune (4.670 m) errichten wir unser höchstgelegenes Lager.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

17. Tag Apachela-Pass

Mittlerweile gut akklimatisiert gehen wir den 4.887 m hohen Apachela-Pass schon mit Routine an. Von hier oben sehen wir die Fels- und Eiswelt der Condoriri-Gruppe und auch schon die elegante Pyramide des Huayna Potosi. Dieser Teil der Cordillera Real verdankt seinen Namen einem Gipfel (Nevado Condoriri, 5.700 m), der aussieht wie ein Kondor mit ausgebreiteten Flügeln. Vom Pass führt uns der Weg hinab in ein Hochtal und auf einem guten Pfad steigen wir auf zum Lager an der Laguna Chiarkhota (4.650 m). An diesem stillen, tiefblau schimmernden Gebirgssee stellen wir die Zelte für zwei Nächte auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA]

18. Tag Cerro Negro

Ein Ruhe- oder Gipfeltag ist angesagt. Wer möchte, kann vor dem Zelt in der Sonne sitzen, Lamas beobachten, das Nichtstun genießen oder die Wandermöglichkeiten in der Umgebung wahrnehmen. Die Gipfelstürmer können den 5.300 m hohen, einfachen Gipfel des Cerro Negro angehen. Dieser Berg ist (im Gegensatz zu den umliegenden Gipfeln) nicht vergletschert und für trittsichere Wanderer einfach zu besteigen. Großartig ist die Sicht über das Altiplano und zum Titicaca-See. An klaren Tagen zeigt sich der weit im Süden des Landes liegende höchste Berg Sajama (6.542 m), während sich zum Greifen nah der Nevado Condoriri erhebt.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]

19. Tag Ancohuma

Unsere letzte große Tageswanderung verläuft über zwei weitere, 5.000 m hohe Pässe. Durch ein wildes Tal mit vielen Hochalmen gelangen wir zu einer türkis schimmernden Lagune und kommen dem beherrschenden Gipfel des Huayna Potosi immer näher. Wir übernachten im Tal von Ancohuma in ca. 3.850 m Höhe.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 1300m; Zelt [FMA]

20. Tag Ancohuma - La Paz

Weiter führt der Weg bis nach Chacapampa zu einer Straßenpiste, wo sich die Treiber mit ihren Lamas von uns verabschieden. Wir werden mit Fahrzeugen abgeholt und zur Plataforma Zongo gebracht. Hier am Zongo-Pass auf ca. 4.650 m trennt sich unsere Gruppe nach dem Mittagessen. Während die Bergsteiger noch oben in den Bergen bleiben, fahren wir Trekker zurück in die Zivilisation nach La Paz.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 4h; Hotel [FM]

20. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi / Aufstieg zum Hochlager

Während die Trekker nach La Paz fahren, liegt eine anstrengende Etappe vor uns. Doch bevor es losgeht, heißt es umpacken: Alles, was wir für die Nacht auf dem Gletscher und für die Besteigung benötigen, muss mit. Das Gemeinschaftsgepäck (Zelte, Kocher, Essen) übernehmen einheimische Träger, unseren Rucksack mit der persönlichen Ausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Hochtourenausrüstung) tragen wir selbst. Von unserem Ausgangspunkt auf dem Zongo-Pass auf 4.650 m führt die Route über Moränengelände steil hinauf bis zum Gletscherrand. Nach dem Anlegen der Steigeisen geht es gemächlich bergauf. Nach 4 - 5 Stunden Gehzeit, zum Teil durch ausgedehnte Spaltenzonen, ist das Plateau auf dem Gletscher erreicht. Wir errichten unser Zeltlager üblicherweise bei Las Rocas auf 5.300 m, je nach Schnee- und Lawinenlage eventuell auch im Campamento Argentino auf 5.400 m - Ihr Bergführer wird diese Entscheidung vor Ort treffen. Bald lockt der warme Schlafsack, denn es wird schnell kalt.
Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie an der Besteigung teilnehmen möchten.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 650m; Zelt [FMA]

21. Tag La Paz

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann noch einen Ausflug in die Yungas machen (fakultativ) oder die lebendige Stadt La Paz auf eigene Faust erkunden. Ob auf der Plaza San Francisco, auf dem Prado oder auf den zahlreichen Märkten - überall herrscht buntes Treiben und lädt ein zum Verweilen. Ein besonderer Tipp ist das Museo de la Coca, wo wir uns bestens über diese traditionelle und doch so umstrittene Pflanze informieren können. Wir werden staunen, für wie viele Krankheiten und Wehwehchen die Kokablätter hier verwendet werden!
Hotel [FA]

21. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi / Gipfel

Nach frühem Wecken (ca. 2 Uhr nachts) und raschem Frühstück beginnen wir unseren Gipfeltag noch bei Dunkelheit. Die Routenführung richtet sich nach den aktuellen Verhältnissen am Berg. Über den Gletscher ziehen wir langsam höher. Endlich bricht der Tag an und bis der Gipfelaufbau erreicht ist, strahlt die Sonne schon hell. Für den Aufstieg sind etwa 6 Stunden zu rechnen. Gleich nach dem Hochlager gilt es, den kurzen steilen Firnkamm von ca. 45 Grad zu meistern. Danach geht es über den Gletscher - mal flacher, mal steiler - vorbei an einigen Spaltenzonen bis hinauf zur Randspalte. Je nach aktuellen Bedingungen steigen wir nun über den Gipfelhang oder den Gipfelgrat (bis zu 50 Grad) unserem höchsten Punkt entgegen. Welch grandioses Panorama erwartet uns in 6.088 m Höhe auf dem Gipfel des Huayna Potosi: Das Altiplano, die Königskordillere, die Yungas und El Alto liegen uns zu Füßen! Der Abstieg zum Lager, wo die Mannschaft schon warmen Tee bereithält, dauert ca. 2 Stunden. Nach dem Packen geht es auf gleicher Route zurück zum Zongo-Pass. Wir steigen in die Fahrzeuge und lassen uns nach La Paz bringen. Im Hotel genießen wir die warme Dusche und können uns mit unseren Trekkingfreunden austauschen.
Gehzeit: 10h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 788m; Abstieg: 1438m; Hotel [FA]

22. Tag Rückflug

Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug mit LAN via Lima und Madrid nach Frankfurt.
[F]

23. Tag Ankunft

Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag und Weiterreise nach Hause.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Für das anspruchsvolle 13-tägige Trekking in der Königskordillere brauchen Sie eine sehr gute Kondition. Bei 5-8 Stunden täglicher Gehzeit werden Pässe zwischen 4.400 und 5.000 m Höhe überschritten, die Aufstiege betragen bis zu 1.250 Höhenmeter am Tag und der tiefste Punkt des Trekkings liegt bei ca. 3.600 m. Bei den höheren Pässen kann noch etwas Altschnee liegen, was die Wege eventuell rutschig macht. Technische Schwierigkeiten sind nicht gegeben, auf den “Lama-Pfaden" ist aber gute Trittsicherheit erforderlich! Eine beachtliche Rolle spielt bei dieser Tour die Höhe. Das Trekking beginnt auf ca. 3.800 m, viele Lagerplätze liegen über 4.000 m, die höchsten um die 4.650 m. Da das Trekking erst in der zweiten Woche beginnt, ist eine gute Akklimatisation gegeben. In den Tagen zuvor unternehmen Sie Besichtigungen, Ausflüge und einfache Wanderungen. Trotzdem sollten Sie für diese Reise Höhenverträglichkeit mitbringen, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt!
Die Unterbringung erfolgt in La Paz in einem sehr guten 4* Hotel, in der Ecolodge auf der Sonneninsel in kleinen Hütten, in Sorata in einer sehr einfachen Hosteria. Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, welche die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Lamas transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.
Die Fahrstrecken legen Sie in landesüblichen Kleinbussen ohne Klimaanlage zurück, die Straßen sind meist ungeteert und fordern Ihr Durchhaltevermögen. Diese Reise führt Sie in eine einsame, verlassene Region. Anpassungsfähigkeit an einfache Verhältnisse, Bereitschaft zum Komfortverzicht und zu aktiver Mithilfe beim Lagerleben sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein.
Fakultative Besteigung des Cerro Negro (5.300 m):
Es besteht die Möglichkeit, diesen leichten 5.000er als Höhepunkt der Tour oder als Vorbereitung auf den Huayna Potosí zu besteigen. Die Route führt über Geröll, evtl. über Altschnee, aber nicht über Gletscher.
Fakultative Besteigung des Huayna Potosí (6.088 m):
Diese Tour ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen! Vom Zongo-Pass können Sie an den beiden letzten Tagen der Reise diesen Gipfel angehen. Unbedingte Voraussetzung ist, dass Sie das Bergsteigen in selbständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrschen sowie Kenntnisse in der Sicherungstechnik im Eis und in der Spaltenbergung besitzen. Sie sollten Hochtouren-Erfahrung aus den Alpen mitbringen. Das sichere Beherrschen der Eistechnik bis 50 Grad ist erforderlich, da mit Blankeis, dem Einsatz des Kurzpickels und kurzen Eiskletterpassagen gerechnet werden muss. Das persönliche Gepäck trägt jeder Bergsteiger selbst; die Gemeinschaftsausrüstung übernehmen einheimische Träger bis zum Hochlager. Ihre aktive Mithilfe während des Lagerlebens ist notwendig (Zeltauf- und -abbau, Mithilfe beim Kochen).
Nach der Regenzeit in Bolivien (endet etwa im April) ist der Gipfel des Huayna Potosi von Schnee bedeckt, der im Laufe der folgenden Monate abschmilzt. Mit dem hervor kommenden Blankeis wird die Besteigung des Gipfels gegen Ende der Saison im Oktober zunehmend schwieriger. Sehr abgelegene, einsame Region in großer Höhe, Überschreitung von mehreren Pässen zwischen 4.000 m und 5.000 m, Lagerplätze oft über 4.000 m.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich. Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Bolivien. Eine Gelbfieberimpfung ist für Bolivien nur vorgeschrieben, wenn Sie ein von Gelbfieber betroffenes Gebiet besuchen - dies ist bei dieser Reise nicht der Fall. Das Auswärtige Amt rät trotzdem den Impfass immer mitzuführen, die die Rechtslage und Verwaltungspraxis nicht mmer übereinstimmen. Empfohlen wird ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Bei Fahrzeugpannen kann es zu unvermeidlichen Verzögerungen kommen, bis eine Reparatur möglich ist und/oder Ersatzteile eintreffen. Wir bitten Sie, gegebenenfalls das nötige Verständnis aufzubringen und mit Geduld und Gemeinschaftsgeist Ihren Reiseleiter aktiv bei der Problemlösung im Sinne der Gruppe zu unterstützen. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Verlängerungen: Als Verlängerung zu dieser Reise bietet sich ein Besuch des Madidi Nationalparks im bolivianischen Amazonas-Gebiets an.

Diese, und weitere Verlängerungsmöglichkeiten, finden Sie Sie in unseren Detailprogramm "Bausteine Südamerika" .

Klima

Das Bolivianische Hochland (Altiplano und Titicaca-See) ist umgeben von der West- und der Ostkordillere. Im Südwesten der Hochebene weisen die Temperaturen übers Jahr gesehen geringe Schwankungen auf, dagegen sind starke Differenzen zwischen Tag und Nacht zu erwarten. So sind im Juli/August Tagestemperaturen um 20°C bis knapp über 0°C möglich. Nachtfrost tritt häufig auf. In den höheren Bergregionen kann es tagsüber angenehm warm (ca. 18°C) und nachts empfindlich kalt werden: Minusgrade bis zu -15°C sind nachts keine Seltenheit. Die Nächte dauern über das ganze Jahr hinweg relativ konstant 11 Stunden. Von Juni bis September ist der Himmel meist klar und wolkenlos, und es gibt kaum Niederschlag. Rechnen Sie jedoch immer damit, dass es auch schlechtes Wetter geben kann!

Ausrüstung

Sie benötigen stabile knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle, hauptsächlich warme Trekkingkleidung und einen sehr guten Schlafsack (Komfortbereich bis minus 20°). Teleskop-Tourenstöcke bewähren sich bestens als Hilfe für Auf- und Abstiege. Für die fakultative Besteigung des Huayna Potosi benötigen Sie darüber hinaus einen Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 25° und eine komplette Hochtourenausrüstung. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Nach oben

Mit Lamas durch die Königskordillere
Lamas, Fotograf: Strigl, Egmond
Lamatrekking, Fotograf: Markewitsch, Michael
Huayna Potosi, Fotograf: Schott, Michael
 
Land
Schwierigkeit
Aktivität
Rückreise bis

   Touren zeigen