Ojos del Salado
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Detailprogramm
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- Ojos: höchster Vulkan der Erde und höchster Berg Chiles (6.893 m)
- Vulkane: Soquete (5.350 m), Licancabur (5.916 m), Mulas Muertas (5.897 m)
- Trekking rund um die Wüstenoase San Pedro de Atacama mit allen Highlights
- Büßereis, Salzlagunen, Geysire und pinkfarbene Flamingos
- Entspannung an der Küste: Nationalpark Pan de Azucar und Bahia Inglesa
Einmal auf dem höchsten Vulkan der Welt stehen, auf fast 7.000 m! Im Rahmen einer wunderschönen Reise durch das nördliche Chile helfen wir Ihnen bei der Erfüllung Ihres Traumes.
Erleben Sie in der Wüstenoase San Pedro de Atacama das Farbenspiel im Valle de La Luna, wandern Sie durch Indianerdörfer, immer höher dem Altiplano entgegen. Sie übernachten zur Akklimatisation auf 4.350 m an den Tatio-Geysiren, besteigen den einfachen Vulkan Soquete, bis es weiter über die Grenze nach Bolivien zur Laguna Verde geht, malerisch am Fuß des Licancabur gelegen. Mit seinen 5.900 m ist dieser steile Vulkankegel eine echte Herausforderung. Der Lohn für die Mühe des Aufstiegs ist ein atemberaubender Ausblick vom Gipfel, der bis zum Salar de Uyuni reicht. Nach einer langen Fahrt und einem erholsamen Zwischenstop am Meer ist Ihr Ziel nun in greifbarer Nähe. Über die Laguna Verde nähern Sie sich dem Ojos del Salado (6.893 m). Wer noch ein bisschen mehr Akklimatisation benötigt, besteigt den einfachen Mulas Muertas. Gut vorbereitet starten Sie auf den Ojos. Zwei Lager (5.300 m und 5.800 m) warten auf dem Weg nach oben, Sie haben ausreichend Zeit zur Akklimatisation. Der sonst technisch einfache Berg fordert im letzten Anstieg mit 1.100 m und leichter Block-Kletterei Ihre ganze Kondition. Endlich oben - welch ein Blick! Schneebedeckte Vulkane, viele höher als 6.000 m, beherrschen das Panorama. Nach einem entspannenden Tag an der Küste, treten Sie - mit unvergesslichen Gipfelerlebnissen "im Gepäck" - die Heimreise an.
Termine und Preise
| Reisedauer | 21 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1CLK0802 | 20.11.11 | 10.12.11 | €4.435,- | Auf Anfr. | Luhmann Willy | |
| 2CLK0801 | 29.01.12 | 18.02.12 | €4.490,- | Auf Anfr. | örtliche Deutsch sprechende | |
| 2CLK0802 | 11.11.12 | 01.12.12 | €4.490,- | Auf Anfr. | örtliche Deutsch sprechende | |
| 3CLK0801 | 10.02.13 | 02.03.13 | €4.590,- | Auf Anfr. | örtliche Deutsch sprechende | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €285,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Deutsch sprechende Reiseleitung ab Calama/bis Copiapo
• Deutsch sprechende Führer in Santiago
• Flug mit LAN Frankfurt - Santiago - Frankfurt
• kostenlose Rail & Fly Bahnfahrkarte nach/von Frankfurt
• 2 Inlandsflüge mit LAN: Santiago - Calama/Copiapo-Santiago
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels und Zelten
• meist Vollpension (siehe Tagesbeschreibung)
• Getränke bei den Zeltnächten
• Gepäcktransport bis Refugio Atacama
• Transfers/Fahrten lt. Programm im Kleinbus
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 216,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab München, Düsseldorf, Berlin € 120,-, ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € xx: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten, Getränke in den Hotels und Restaurants; Trinkgelder (ca. € 50,-); Permit für den Ojos USD 160,- (Stand September 2011); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise Frankfurt - Santiago de Chile
Am Abend Linienflug mit LAN von Frankfurt (über Madrid) nach Santiago de Chile.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Santiago de Chile
Ankunft vormittags in Chiles Hauptstadt Santiago. Wir werden am Flughafen von unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter für Santiago empfangen und zu unserem zentral gelegenen Hotel gebracht. Sollten die Zimmer schon beziehbar sein, können wir uns vom langen Flug etwas ausruhen, ehe wir am Nachmittag zu einer Stadtbesichtung aufbrechen. Im anderen Fall machen wir uns kurz frisch und starten gleich zu unserer City-Tour, bei der wir einen ersten Eindruck von dieser Metropole bekommen. Der Blick vom Aussichtsberg San Cristobal über die Millionenstadt ist beeindruckend. Der Abend steht zur freien Verfügung und kann zum Ausruhen oder für einen Bummel genutzt werden.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hosteria
3. Tag Santiago de Chile - Calama - San Pedro de Atacama
Sehr früh am Morgen ist der knapp 3-stündige Weiterflug in Richtung Norden nach Calama vorgesehen. (Bei sehr zeitigem Flug entfällt das Hotelfrühstück, wir bitten um Ihr Verständnis, Sie erhalten einen Snack im Flugzeug und bei Ankunft in Calama). Am Flughafen werden wir von unserem örtlichen Bergführer und seinen Begleitern abgeholt. Die Fahrzeuge werden beladen und wir brechen nach San Pedro de Atacama (ca. 130 km) auf. Dort stoppen wir in unserer einfachen, aber gemütlichen Hosteria, bevor wir in einem der gemütlichen Lokale in San Pedro Mittagessen. So gestärkt fahren wir nach Guatin und starten zu einer einfachen Eingehtor zu den heissen Quellen von Puritama. Ein Bad darin erfrischt und entspannt nach der langen Anreise.
Gehzeit: 1-2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hosteria [FMA]
4. Tag Laguna Chaxa - Quitor - Cordillera del Sal - Valle de la Luna
Morgens ist die Stimmung am Salar de Atacama am bezauberndsten. Wir besuchen die Laguna Chaxa (2.300m) mit den zahlreichen rosa Flamingos. Unser Mittagspicknick nehmen wir hoch oben an der Festung Quitor ein bevor wir Zeit haben das örtliche Museum zu besuchen (wer mag auf eigene Kosten, unser Reiseleiter darf leider im Museum nicht führen, wird uns vorher aber alles Wissenswerte erklären). Am Nachmittag starten wir zu einer ca. 3- bis 4-stündigen Wanderung in der faszinierenden Cordillera del Sal mit ihren vielfarbigen Gesteinsformationen. Die Tour endet im “Valle de la Luna", einer bizarren Landschaft aus Salzkristallen und Sanddünen, die abends, wenn die Sonne untergeht, in unwirklichen Farben leuchten. Bald sind wir zurück im Oasendorf San Pedro de Atacama (2.438 m) und essen noch gemütlich zu Abend.
Gehzeit: 3-4h; Hosteria [FMA]
5. Tag San Pedro de Atacama - San Bartolo - Rio Grande
Wir schnüren unsere Trekkingschuhe und verlassen San Pedro, um den Catarpe Canyon zu durchwandern. Durch die schmale, hoch aufragende Schlucht fließt ein kleiner Wasserlauf, den wir immer wieder durchwaten (Sandalen sind sehr hilfreich!). An seiner engsten Stelle bietet der Canyon einen gerade noch 3 m breiten Durchlass zwischen senkrechten Felswänden. Inmitten einer sonst trockenen Wüstenlandschaft ist dieses “Soft-Canyoning" zweifelsohne eine ganz besondere Unternehmung. Wir erreichen San Bartolo (2.700 m) und wandern weiter bis zum Rio Salado. Von dort aus ist unser erstes Zeltlager bei Rio Grande (3.200m) nur 1 Stunde mit dem Fahrzeug entfernt. Heute Nacht schlafen wir unter dem hell leuchtenden Sternenhimmel der Atacamawüste.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
6. Tag Rio Grande - Machuca - Tatio
Ein interessantes Trekking führt uns durch angelegte kleine Felder. Immer wieder passieren wir Bauernhäuser auf unserem Weg durch ein tiefes Tal. Dann geht es aufwärts und wir erreichen das Altiplano. Nach einer Pass-Überquerung treffen wir in Machuca auf eine schöne Auenlandschaft inmitten der Trockenheit. Hier werden wir vermutlich sofort von Lamas und Alpacas begrüßt - ein herrlicher Platz! Wir werden abgeholt und zu fahren zu den Tatio-Geysiren. Auf der Fahrt übers Altiplano können wir die Weite der Landschaft genießen. 6.000 m hohe Vulkane ragen am Horizont auf, das vegetationslose Gestein schillert in vielen Farben. Auf den Hochebenen zwischen den Bergrücken leben Vicuñas, die wir mit etwas Glück von der Straße aus beobachten können. In Tatio (60 km) locken erneut heiße Pools zum Baden Wir stellen unsere Zelte in der Nähe der heißen Quellen auf (4.300 m).
Gehzeit: 7-8h; Fahrzeit: 1-2h; Aufstieg: 815m; Abstieg: 50m; Zelt [FMA]
7. Tag Cerro Soquete
Bereits vom Camp aus ist unser erster Gipfel sichtbar, der 5.350 m hohe Cerro Soquete. Wir brechen gegen 6 Uhr morgens auf, um der Mittagshitze zu entrinnen und erreichen nach einer Stunde Geröllfelder, auf denen wir zusehends steiler bergauf streben. Nach 5-6 Std. sind die 1.000 Höhenmeter überwunden und wir stehen auf unserem ersten Gipfel. Grandios ist die Aussicht von dem Grenzberg auf die vergletscherten 6.000-er Boliviens! Unter uns liegt das dampfende Tatio-Geysirfeld, in der Ferne erspähen wir den ausgetrockneten Salzsee “Salar de Atacama". Beim Abstieg (2-3 Std.) folgen wir einem ausgetrockneten Bachbett direkt zum Camp zurück (4.300 m).
Gehzeit: 7-9h; Aufstieg: 1050m; Abstieg: 1050m; Zelt [FMA]
8. Tag Tatio-Geysire - San Pedro - Laguna Verde
Morgens vor Sonnenaufgang ist das Tatio-Geysirfeld mit seinen dampfenden und sprudelnden Fontänen am aktivsten. Haushoch stehen die Dampfsäulen in der kalten Morgenluft. Immer wieder sprudelt das Wasser aus den heißen Quellen hervor. Wir fahren zurück nach San Pedro, wo die Crew noch letzte Einkäufe vornimmt, bevor wir den Ausgangspunkt für die Besteigung des Bilderbuchvulkans Licancábur (5.916 m) erreichen - eine außergewöhnliche Tour. Am Fuß des Berges liegt die tiefgrüne Laguna Verde. Der Bergsee mit seiner ungewöhnlichen Farbe erscheint in der Wüstenlandschaft fast unwirklich frisch. Wir richten unser Lager in einer kleinen Hütte (Gemeinschaftsschlafraum, kein fließend Wasser) oder stellen am Ufer unsere Zelte auf (4.300 m).
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hütte oder Zelt [FMA]
9. Tag Laguna Verde - Licancabur - San Pedro de Atacama
Sehr früh am Morgen fahren wir mit unseren Allradfahrzeugen in einer halben Stunde noch ein Stück näher an den Berg heran (ca. 4.700 m, je nach Verhältnissen). Gleich zu Beginn kommen wir durch eine alte, verfallene Inkasiedlung. Der Anstieg wird zunehmend anstrengender. Geröllhalden sind zu erklimmen und große, lose Steine erfordern viel Vorsicht beim Begehen der Hänge. Der Blick von oben übertrifft wohl jede Erwartung: Am Gipfel verstehen wir, warum die Inka den Licancabur als Platz für religiöse Rituale auserwählt hatten. Der Gipfelkrater birgt einen See von atemberaubender Schönheit. Am Rand, auf einer Höhe von 5.916 m über dem Meer, sehen wir die Reste der religiösen Bauwerke der Inka. Im Westen erstreckt sich die riesige Salzwüste der Atacama und im Osten das bolivianische Hochland. Nachdem wir den Ausblick am Kraterrand ausgiebig genossen haben, steigen wir ab. Mit den Fahrzeugen erreichen wir in einer Stunde San Pedro de Atacama und beziehen dort wieder unsere Hosteria (2.438 m).
Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1220m; Abstieg: 1220m; Hosteria [FMA]
10. Tag San Pedro de Atacama - Pan de Azucar
Ein langer, entspannter Fahrtag liegt nach dem anstrengenden Gipfel vor uns. Zuerst via Calama, dann an der Küste entlang geht es nach über La Negra und Taltal in den Pan den Azucar Nationalpark. Wir erleben ein ganz anderes Chile als während der letzten Tage in der Wüste, die Meeresluft tut unseren Lungen gut. Wir campen heute direkt am weichen Sandstrand und beschließen den Abend mit einem leckeren Barbeque.
Fahrzeit: 10-11h; Zelt [FMA]
11. Tag Pan de Azucar - Laguna Verde
Morgens können wir optional eine Bootsfahrt im Nationalpark unternehmen, um hier heimische Pinguine und eine Seelöweninsel zu sehen (ca. 1,5 Std., eigene Kosten). Danach geht es wieder aufwärts! Wir bewegen uns über Chanaral und Diego de Almagro auf die Andenkette zu. In Salvador machen wir Mittagspause, bevor wir unsere Fahrt zur türkis schimmernden Laguna Verde fortsetzen. Hier können wir den Ojos del Salado (6.893 m) zum ersten Mal in seiner vollen Größe bewundern. Am Ufer der Laguna Verde, nahe den heißen Quellen, richten wir unser Lager ein (4.340 m). Ein heißes Bad tut gut!
Fahrzeit: 7-8h; Zelt [FMA]
12. Tag Mula Muertas
Nach den beiden Ruhetagen sind wir fit für neue Unternehmungen. Der heutige Tag dient ganz der Akklimatisation. Wir besteigen den einfachen Gipfel Mulas Muertas (5.897m). Der 7-9-stündige Aufstieg belohnt uns mit weiten Blicken über die Anden und auf den Ojos del Salado. Später Abstieg zurück zum Lager an die Laguna Verde. Wer den Gipfel nicht besteigen möchte verbringt einen Ruhetag im Lager.
Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1597m; Abstieg: 1597m; Zelt [FMA]
13. Tag Laguna Verde - Refugio U. de Atacama
Heute schlafen wir aus. Nach dem Mittagspicknick fahren wir mit den Jeeps in Richtung dem Refugio Universidad de Atacama (5.260 m), der ersten “Hütte" auf dem Weg zum Gipfel des Ojos del Salado, bis auf ca. 4.800 m (je nach Verhältnissen) entgegen. Während Ausrüstung und Verpflegung weiter bis zur Unterkunft transportiert werden (sofern möglich), wandern wir aus Akklimatisationsgründen die letzten 460 Höhenmeter zu Fuß. Die Hütte besteht nur aus einem transportablen Container und dient der Nationalparkaufsicht als Unterkunft. Hier bezahlen wir unser Gipfelpermit (Hinweis siehe unter Charakter der Tour und Anforderungen). Vor der Hütte bauen wir unsere Zelte auf.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 460m; Zelt [FMA]
14. Tag Refugio U. de Atacama - Refugio Tejos - Refugio U. de Atacama
Zur zweiten Hütte auf 5.837 m, dem Refugio Tejos, werden wir heute einen Teil der notwendigen Lebensmittel, Trinkwasser und Ausrüstungsgegenstände für den Gipfelanstieg selbst transportieren. Wir haben den ganzen Tag Zeit, um uns auf diese Weise zu akklimatisieren. Später kehren wir zum Refugio U. de Atacama zurück und übernachten wieder im Zelt.
Gehzeit: 4-6h; Aufstieg: 577m; Abstieg: 577m; Zelt [FMA]
15. Tag Refugio U. de Atacama - Refugio Tejos
Erneut steigen wir mit unserem restlichen Gepäck zum Refugio Tejos (5.837 m) auf. Wir bauen draußen wieder unsere Zelte auf. Am Nachmittag können wir uns entspannen. Nachdem alles für den Gipfelanstieg vorbereitet und besprochen ist, richten wir uns auf eine kurze und kalte Nacht mit Temperaturen bis unter minus 20°C ein.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 577m; Zelt [FMA]
16. Tag Refugio Tejos - Gipfel Ojos del Salado - Refugio U. de Atacama
Frühmorgens brechen wir mit Stirnlampen zum Gipfelanstieg auf. Die 1.050 Höhenmeter fordern beste Kondition und Willenskraft. Durch Geröll und verblocktes Gelände steigen wir ständig steil bergauf. Die Route führt meist ein kurzes Stück über ein Altschneefeld, das, je nach Verhältnissen, mit oder ohne Steigeisen sicher begangen werden muss. So erreichen wir nach ca. 6-7 Std. den Kraterrand auf 6.700 m, aber vom Gipfel trennt uns noch eine weitere Stunde. Die letzten 80 Höhenmeter sind in leichter Kletterei in Blockgelände (2. Schwierigkeitsgrad) zu bewältigen. Am zweithöchsten Gipfel Amerikas in 6.893 m Höhe werden wir mit einem fast grenzenlosen Ausblick über die endlose Gebirgswüste belohnt. Die glasklare Luft lässt die Farben des Gesteins und der Lagunen leuchten. Am Gipfel treten kleine Fumarolen aus und dokumentieren, dass der höchste Vulkan der Erde sich noch nicht gänzlich beruhigt hat. Nach einer angemessenen Pause machen wir uns an den Abstieg. Über steinige Kare und Schneefelder erreichen wir recht müde das Refugio Tejos, wo wir rasten können. Dann steigen wir gleich weiter ab, denn bis zum Refugio Atacama geht man nicht mehr lange. (Je nach Kondition der Gruppe kann auch bis zur Laguna Verde abgestiegen werden, die Entscheidung darüber trifft Ihr Bergführer vor Ort).
Gehzeit: 12-14h; Aufstieg: 1056m; Abstieg: 1633m; Zelt [FMA]
17. Tag Refugio U. de Atacama
Der heutige Tag ist zur Reserve gedacht und dient einem weiteren Gipfelversuch oder wir haben den Tag schon vorher zur zusätzlichen Akklimatisation genutzt.
Zelt [FMA]
18. Tag Laguna Verde - Bahia Inglesa
Bei planmäßigem Programmverlauf erfolgt heute die lange Rückfahrt in die “Zivilisation". Nachdem die Fahrzeuge beladen sind, fahren wir vom Refugio Universidad de Atacama hinab nach Copiapó und weiter bis nach Bahia Inglesa an der Pazifikküste (ca. 8 Std., 280 km). Aus über 5.000 m Höhe geht es auf Meereshöhe hinab. Wenn wir Glück haben und frühzeitig in Bahia Inglesa ankommen, können wir sogar noch im Pazifik baden. Übernachtung in einem kleinen Hotel. Heute Abend nehmen wir bei einem schönen Abendessen Abschied von unserer Mannschaft.
Fahrzeit: 8h; Hotel [FMA]
19. Tag Bahia Inglesa - Santiago de Chile
Wir verbringen den Tag rund um Bahia Inglesa an der Küste. Morgens besuchen wir die wunderschönen Gesteinsformationen des “Granito Orbicular" und “Tafonis". Nach einem Mittagessen in Bahia Inglesa haben wir den Nachmittag frei für eigene Erkundungen oder ein Bad im Meer. Später werden wir zum Flughafen nach Copiapo gebracht und fliegen nach Santiago de Chile. Ankunft in der Nacht, unser City-Guide holt und ab und bringt uns zum Hotel. Wer mag bummelt noch durch Santiagos Nachtleben.
Hotel [FM]
20. Tag Santiago de Chile - Frankfurt
Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug mit LAN am späten Nachmittag (via Madrid) nach Deutschland.
[F]
21. Tag Frankfurt
Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag.
Verlängerungen
| Baustein "Osterinsel" (5 Tage / 4 Nächte) |
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Während eines landschaftlich reizvollen Akklimatisationsprogramms besuchen Sie die Highlights der Atacamawüste und nähern sich dem höchsten Vulkan der Welt. Der Ojos del Salado ist bis zum Kraterrand technisch ohne größere Probleme zu meistern, lediglich die letzten 80 Höhenmeter zum höchsten Punkt sind Kletterei im Blockgelände im 2. Schwierigkeitsgrad. Dort ist auf 30-40 m meistens ein Fixseil installiert, an dem Sie sich, falls notwendig, mit einem Jümar sichern können. Wegen der geringen Niederschläge in dieser Wüste ist der Berg kaum vergletschert, beim Aufstieg ist jedoch oft mit Schneefeldern zu rechnen. Daher sind Grundkenntnisse im Gehen mit Steigeisen unbedingt erforderlich. Eine maximale Steigung von 40 Grad an der Gipfelflanke erfordert eventuell auch den sicheren Einsatz Ihres Eispickels. Ihr Gepäck kann im Normalfall bis zur ersten Hütte Refugio de Atacama, ein Container auf 5.250 m, mit Fahrzeugen transportiert werden. In seltenen Fällen können Schneereste die Zufahrt zum Refugio de Atacama unmöglich machen. Dann muss mit Gepäck und der Verpflegung zu Fuß aufgestiegen werden (ca. 800 Höhenmeter). Wir schlafen vor dem Container in Zelten. Beim Aufstieg zur zweiten Hütte, dem Refugio Tejos auf 5.750 m, übernehmen die Teilnehmer selbst den Transport der Lasten (persönliches und Gemeinschaftsgepäck, Trinkwasser etc.) und errichten ihr Lager bei der kleinen Hütte. Auf den Trekkingtouren und bei der Besteigung von Cerro Soquete, Licancabur, Mulas Muertas und Ojos tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack. Das große Gepäck wird mit Fahrzeugen zu den Lagerplätzen gebracht. Die Gipfel Cerro Soquete, Licancabur, Mulas Muertas werden als Akklimatisationstouren durchgeführt. Die Besteigungen sind technisch einfach, jedoch durch Sand und Geröll anstrengend.
Für eine Teilnahme an dieser Bergreise müssen Sie sehr gut durchtrainiert sein und über eine überdurchschnittliche Kraft- und Ausdauerleistungsfähigkeit verfügen. Anstrengende Tagesetappen in extremen Höhen mit Traglasten bis zu 20 kg kommen auf Sie zu. Bedenken Sie, dass Ihnen nach einem langen Aufstieg noch der mühsame Lageralltag bevorsteht (Zelte aufbauen, …) bevorsteht. Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten, bevor Sie sich für eine Teilnahme entscheiden.
Reisen in der Gruppe macht diese Tour erst möglich. Wir erwarten von den Teilnehmern/Teilnehmerinnen Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, den Reiseleitern und dem Begleitteam. Die Mithilfe beim Lagerleben (Aufbau der Zelte etc.) sollte selbstverständlich sein. Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Darüber hinaus sind die Reiseleiter von uns ermächtigt, Teilnehmer zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Buchung dieser Reise nicht das Recht auf eine Gipfelbesteigung beinhalten kann. Die Planung der Aufstiegstaktik liegt im Verantwortungsbereich unserer örtlichen Reiseleiter, die stets bemüht sein werden, die im Sinne der gesamten Gruppe sicherste Wahl zu treffen. Ihre Führung entbindet die einzelnen Teilnehmer nicht von ihrer oben geschilderten Mitwirkungspflicht.
Besonderer Hinweis: Bitte beachten Sie die Zusatzkosten für das Permit für die Besteigung des Ojos del Salado von USD 160,- (Stand September 2011), zahlbar in bar vor Ort! Der einfachste fast 7.000er in Südamerika ist mit sehr guter Kondition und Willenskraft für jeden Bergsteiger, der schon einmal auf Steigeisen stand, ein erreichbares Ziel.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Chile.
Für Chile sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Hinweis zur Reiseleitung:
Bei dieser Reise werden Sie ab einer Teilnehmerzahl von 7 Gästen von einem Deutsch sprechenden Reiseleiter, einem Englisch und/oder Spanisch sprechenden zweiten Reiseleiter und einem Fahrer betreut. Sollten wir eine Kleingruppe unter 7 Teilnehmern durchführen wird die Gruppe von einem Deutsch sprechenden Reisleiter und einem Fahrer begleitet. Für die Besteigung des Ojos del Salado (Tag 9 - Tag 19) werden ab 5 Gästen zwei Reiseleiter eingesetzt, ab 9 Personen sind drei Reiseleiter mit dabei. Am Licancabur in Bolivien ist es - unabhängig von der Teilnehmerzahl - Pflicht, einen zusätzlichen bolivianischen Reisleiter mitzunehmen.
Während dieser Reise halten Sie sich in einer nur dünn besiedelten Region mit einer geringen Infrastruktur und teilweise in abgelegenen Berglandschaften auf. Somit sind Unannehmlichkeiten oder Beeinträchtigungen aufgrund der isolierten Lage und wegen der Willkür der Grenz- und Nationalpark-Behörden nicht auszuschließen. Bei Fahrzeugpannen kann es unterwegs zu unvermeidlichen Verzögerungen kommen, bis eine Reparatur möglich ist und/oder Ersatzteile eintreffen. Ersatzfahrzeuge können wegen der damit verbundenen Genehmigungen meist nicht eingesetzt werden. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
In Santiago de Chile und in den anderen Städten, die Sie besuchen, ist es zwischen November und Februar sommerlich warm, bis zu 30 °C, zum Teil sehr schwül. In der Atacamawüste, einem der trockensten Gebiete der Erde, herrschen dagegen extreme klimatische Gegensätze. Tagsüber kann es im November, Dezember und Februar sehr heiß sein (bis 30°C, z.B. San Pedro de Atacama), nachts kühlt es stark ab (bis 0°C). Im Januar kann es durch das Wetterphänomen, den "bolivianischen Winter", evtl. regnen oder in größeren Höhen auch schneien. Auf dem südlichen Altiplano, wo wir uns hauptsächlich aufhalten, ist von der großen Hitze nicht mehr viel zu spüren. Zwar ist die Sonneneinstrahlung enorm, aber die Höhe von über 4.000 m und die ständigen Luftbewegungen sorgen für Kühlung. Nachts fällt das Thermometer auf bis zu -15°C, in Extremfällen auch tiefer. Wegen der sehr trockenen Luft lassen sich die Temperaturen aber gut ertragen. Am Ojos können starke Winde auftreten, die eine Besteigung erheblich erschweren oder sogar unmöglich machen können. Die Temperatur im Hochlager und auf der Gipfeletappe kann dadurch bis auf -25 bis -30 Grad sinken.
Ausrüstung
Die extreme Kälte erfordert sehr gute und warme Bergbekleidung. Für den Ojos werden ein Schalenschuh (sofern schon vorhanden), ein sehr warmer steigeisenfester Hochtourenschuh oder im Idealfall ein kurzer Gamaschenstiefel (besser wegen evtl. extremer Kälte beim Gipfelanstieg) empfohlen. Je nach Schneelage werden Sie nur kurze Strecken mit Steigeisen gehen müssen. Das Wichtigste bei der Wahl der Schuhe ist die Kältetauglichkeit. Feuchtigkeit spielt keine große Rolle, nur sehr selten fällt Schnee. Sie benötigen eine komplette Hochtourenausrüstung (Steigeisen, Eispickel, Hüftgurt, Karabiner, Jümar etc.), um den Gipfel bei jeder Bedingung in Angriff nehmen zu können. Dafür brauchen Sie einen Hochtourenrucksack mit ca. 50-60 Litern Fassungsvermögen. Eine warme Daunenjacke und sehr warme Expeditionshandschuhe sind wichtig. Die anderen Gipfel sind mit guter Trekkingausrüstung zu besteigen. Sie brauchen einen sehr warmen Schlafsack mit Komfortbereich bis -20°C und (falls Sie für den Ojos einen Schalenstiefel nehmen) zusätzlich robuste Trekkingschuhe mit starker Profilsohle. Zwei-Personen-Zelte, einfache Isoliermatten, Küchenzelt, Kochgeschirr und Kocher werden von uns gestellt. Es empfiehlt sich, unbedingt eine leichte Therm-a-rest-Matte zusätzlich mitzubringen. Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie eine detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise.
Gepäck
Wir empfehlen für diese Reise eine Reisetasche oder einen Expeditionssack mit ca. 90 Litern, zusätzlich einen Hochtourenrucksack mit 50-60 Litern, den Sie, kleingepackt, auch als Handgepäck nehmen können. Auf den Trekkingtouren und bei der Besteigung von Cerro Soquete, Licancabur, Mulas Muertas und Ojos (Gipfeltag) tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack. Das Hauptgepäck wird zu den Lagern beim Trekking mit den Fahrzeugen transportiert. Am Ojos kann Ihr Gepäck kann im Normalfall bis zur ersten Hütte Refugio de Atacama gefahren werden. In seltenen Fällen können Schneereste die Zufahrt unmöglich machen. Dann muss mit Gepäck und der Verpflegung zu Fuß aufgestiegen werden (ca. 800 Höhenmeter). Beim Aufstieg zum Refugio Tejos, übernehmen die Teilnehmer selbst den Transport der Lasten (persönliches und Gemeinschaftsgepäck, Trinkwasser, etc., max. 18-20 kg).
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

