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Unser Angebot  |  Amerika  |  Chile  |  Baustein: Licancabur (5.916 m) & Soquete (5.350m)

Baustein: Licancabur (5.916 m) & Soquete (5.350m)

IV 5.916 3x 4x  

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Detailprogramm (pdf, 1.335 KB)

  • Besteigung zweier einfacher 5.000er in der Atacama-Wüste
  • Akklimatisationsprogramm rund um San Pedro de Atacama
  • Tatio-Geysire, Puritama Hot Springs, Mondtal

Sie möchten Ihre Chile-Reise verlängern? Sie haben nur ein paar Tage Zeit oder Sie reisen generell lieber allein? Kein Problem mit unserem Baustein-Programm, das die schönsten Orte und Regionen Chiles enthält.

Im Herzen der Atacama-Wüste locken zahlreiche hohe Vulkangipfel den passionierten Bergsteiger. Technisch sind die Gipfel einfach, aber oft schwer zu erreichen. Wir haben zwei der attraktivsten Berge für Sie ausgesucht und die komplette Besteigung inklusive der Akklimatisation an den schönsten landschaftlichen Highlights der Atacama-Region für Sie organisiert. Bei der Wanderung durch die Salzkordillere, beim Sonnenuntergang im Mondtal oder bei den sprudelnden Tatio-Geysiren holen Sie Luft für Ihren ersten Gipfel. Der Cerro Soquete (5.350 m) ist technisch einfach und in einer Tagestour zu erklimmen. Der Blick über die schneebedeckten Gipfel der Anden ist prachtvoll.
Deutlich ist von hier aus auch schon das nächste Ziel zu sehen. Der Licancabur ist mit 5.900 m einer der höchsten Berge der Region. Seine Besteigung setzt keine technischen Kenntnisse, aber eine sehr gute Kondition voraus. Die Kombination der beiden Gipfel eignet sich ideal als Auftakt für Ihre private Bergsteigerreise in Südamerika oder als Verlängerung für unsere Trekkingreisen für Alpinisten, die einmal ohne technische Herausforderungen hoch hinaus möchten.

Das Programm kann täglich ab einer Person beginnen und findet als PRIVAT-TOUR statt.

Ihr Wunsch-Bergziel im Norden Chiles ist hier nicht dabei? Gerne arbeiten wir Ihnen auch ein ganz individuelles, für Sie maßgeschneidertes Programm aus!

Termine und Preise
Reisedauer 8 Tage
Mindestteilnehmerzahl 1 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr Termine Preis o. Flug Verfügbarkeit Reiseleitung
0CLS1400 01.04.10-31.12.10 1.950,- Auf Anfr. Buchen örtliche Englisch sp
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 1.600,-
     
Leistungen

An / Abreise: ab Calama/bis San Pedro

Unterkunft / Verpflegung: 2 x Übernachtung im Hotel, 1 x in einer Hütte, 4 x im Zelt; meist Vollpension

Transfers / Besichtigungen: Transfer Calama-San Pedro und Überlandfahrten

Reiseleitung / Betreuung: örtliche/r, Englisch sprechende/r Reiseleiter/in

Nicht enthaltene Leistungen

Transfer San Pedro - Calama oder zusätzliche Nächte in San Pedro; fehlende Mahlzeiten; Getränke in Restaurants und Hotels; Trinkgelder (ca. 30 €); Einzelzimmer-Zuschlag; individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art; Reiseversicherung

Tourverlauf
1. Tag Calama - San Pedro - Salzkordillere - Mondtal

Bei Ihrer Ankunft am Flughafen oder Busbahnhof Calama (bitte teilen Sie uns Ihre Ankunftsdaten mit, sofern Anreise nicht von uns arrangiert) werden Sie von Ihrem Englisch sprechenden Reiseleiter begrüßt und nach San Pedro de Atacama gebracht. Nachdem Sie sich in Ihrer Hosteria ein wenig frisch gemacht haben gehen Sie mit Ihrem Reiseleiter in einem typischen Restaurant Mittagessen und besprechen die nächsten Tage. Am Nachmittag starten Sie zu Ihrer ersten Wanderung in die Cordillera del Sal. Bizarre Gesteinsformationen säumen den Weg und lassen zum Fotoapparat greifen - eine gute Tour, um sich nach der Anreise einzulaufen. Die Wanderung endet im Mondtal, wo die Sonne spektakulär an der großen Sanddüne untergeht.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Übernachtung in einer Hosteria [M]

2. Tag San Pedro - Rio Grande

Am Vormittag haben Sie die Möglichkeit, das kleine, aber sehr interessante Museum in San Pedro zu besuchen, das über die frühen Ansiedlungen in der Region Aufschluss gibt. Nach einer neuen Regelung darf Ihr Reiseleiter im Museum nicht führen. Er wird Ihnen aber vorab ein paar Informationen zu den wichtigsten Exponaten geben. Als Beispiel aus jener Zeit sehen Sie dann danach die Festung Quitor, die als Wehrburg in einen Berg nahe San Pedro gebaut wurde. Sie beginnen Ihr Akklimatisationstrekking in der Catarpe-Schlucht mit ihren bunten Gesteinsformationen und hoch aufragenden Felswänden. Durch die Schlucht fließt ein kleiner Fluss, den Sie auf Ihrer Wanderung mehrmals überqueren (Sandalen sind hilfreich). Ein schöner Kontrast zu der sonst wüstenhaften Landschaft. Sie kommen in San Bartolo (2.700m) an, wo ein Fahrzeug auf Sie wartet. Von hier aus werden Sie nach Rio Grande gebracht, einem typischen Altiplano-Dorf in einem fruchtbaren Hochtal auf 3.200 m. Zum ersten Mal schlagen Sie das Zelt auf.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]

3. Tag Rio Grande - Machuca

Ein interessantes Trekking führt Sie an Bauernhäusern vorbei durch tiefe Täler, bevor Sie das Altiplano erreichen. Nach der Überquerung eines Passes treffen Sie in Machuca auf weite Auenlandschaft inmitten der Trockenheit - ein guter Platz zum Lagern. Lamas und Alpacas halten sich hier gerne auf.
Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 1000m; Zelt [FM]

4. Tag Machuca - Puritama - Tatio-Geysire

Erst fahren Sie ein Stück und dann wandern Sie zu den Thermalquellen von Puritama. In den heißen Quellen lässt es sich herrlich ausruhen. Anschließend machen Sie sich auf den Weg zu den Tatio-Geysiren auf 4.321 m Höhe. Während der Fahrt über die weite, vegetationslose Hochebene des Altiplano zeigen sich 6000 m hohe Vulkane und das Gestein schillert in vielen Farben. Auf den Bergrücken sind oft Herden der scheuen Vicunas zu sehen. In der Nähe der Geysire richten wir unser Lager für die nächsten 2 Nächte ein.
Gehzeit: 2-3h; Zelt [FMA]

5. Tag Cerro Soquete (5.350 m)

Heute steht die erste Bergbesteigung auf dem Programm. Schon vom Lager aus haben Sie Ihr Ziel, den Cerro Soquete, vor Augen. Frühmorgens brechen Sie auf, um der Mittagshitze zu entrinnen und erreichen nach einer Stunde Geröllfelder, auf denen Sie zusehends steiler bergauf steigen. Nach 5-6 Stunden und rund 1.000 Höhenmetern ist der erste Gipfel auf 5.350 m gemeistert - grandios ist die Aussicht vom Grenzberg auf die vergletscherten 6.000er Boliviens. Unter Ihnen liegt das dampfende Tatio-Geysirfeld, in der Ferne erspähen Sie den ausgetrockneten Salzsee "Salar de Atacama". Beim Abstieg folgen Sie einem ausgetrockneten Bachbett bis zum Camp zurück.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]

6. Tag Tatio-Geysire - Laguna Blanca

Morgens vor Sonnenaufgang ist das Tatio-Geysirfeld mit seinen dampfenden und sprudelnden Fontänen am aktivsten. Haushoch stehen die Dampfsäulen in der kalten Morgenluft. Nach einem Frühstück in dieser spektakulären Landschaft fahren Sie nach San Pedro zurück, um die Vorräte aufzustocken, bevor Sie den Ausgangspunkt zu einer außergewöhnlichen Bergtour erreichen: die Besteigung des Bilderbuchvulkans Licancabur (5.916 m). An der Laguna Blanca am Fuße des Berges auf 4.200 m übernachten Sie in einer einfachen Schutzhütte (kein fließend Wasser).
Schutzhütte mit Gemeinschaftsschlafraum [FMA]

7. Tag Cerro Licancabur (5.916 m)

Sehr früh am Morgen werden Sie mit dem Fahrzeug noch ein Stück näher an den Berg herangebracht. Langsam gehen Sie den formschönen Vulkankegel an - den Inka ist der Berg heilig. Gleich zu Beginn kommen Sie durch eine verfallene Inka-Siedlung. Der Anstieg wird zunehmend anstrengender und unangenehmer. Geröllhalden sind zu erklimmen und große, lose Steine fordern Ihre Trittsicherheit beim Begehen der rutschigen Hänge. Doch der Lohn für Ihre Mühe bleibt nicht aus: Am Gipfel verstehen Sie, warum die Inka den Licancabur für ihre religiösen Rituale ausgewählt haben. Im Gipfelkrater ruht ein See von atemberaubender Schönheit. Am Rand sehen Sie die Reste der religiösen Bauwerke der Inka auf einer Höhe von 5.916 m über dem Meer. Im Westen erstreckt sich die riesige Salzwüste der Atacama und im Osten das bolivianische Hochland. Nachdem Sie die Aussicht am Kraterrand ausgiebig genossen haben, steigen Sie ab. Mit dem Fahrzeug erreichen Sie heute Abend noch San Pedro de Atacama, wo Sie die Nacht in der schon bekannten Hosteria verbringen.
Gehzeit: 10-11h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 1300m; Hosteria [FM]

8. Tag Programmende

Mit dem Frühstück endet das Programm. Sie können entweder einen Transfer zurück nach Calama bestellen (mit Reiseleiter oder Gruppentransfer) oder Ihr Programm verlängern (Baustein Salar de Uyuni, Zusatznächte in San Pedro, etc.).
[F]

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Die beiden Gipfel Cerro Soquete und Licancabur setzen keine technischen Kenntnisse voraus, durch den Sand und das Geröll kann die Besteigung aber sehr anstrengend werden. Für eine Teilnahme an dieser Bergtour müssen Sie über eine sehr gute Kondition verfügen.
Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar, d.h. Ihr Herz und Kreislauf müssen gesund und höhentauglich sein. Die Fahrten auf unbefestigten, holprigen Straßen erfordern Durchhaltevermögen. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten, bevor Sie sich für eine Teilnahme entscheiden.
Wenn ungünstige Wetterbedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Die Planung der Aufstiegstaktik liegt im Verantwortungsbereich unseres Reiseleiters, der stets bemüht sein wird, die sicherste Wahl zu treffen.

Das Lagerleben gestaltet sich einfach, eine Begleitmannschaft ist nicht dabei. Ihre Zelte bauen Sie (gerne mit Anleitung) selbst auf. Ihr Reiseleiter (= Fahrer) kümmert sich um Ihr leibliches Wohl. Das Mittagessen besteht meist aus einem Lunchpaket oder einem kleinen Picknick, am Abend gibt es eine 3-gängige warme Mahlzeit. Die komplette Campingausstattung (inkl. der einfachen Matten) wird gestellt.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Chile.
Für Chile sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Sie halten sich in einer nur dünn besiedelten Region mit geringer Infrastruktur und in einer abgelegenen Bergregion auf. Somit sind Unannehmlichkeiten oder Beeinträchtigungen aufgrund der isolierten Lage, aber auch wegen der Willkür der Grenz- und Nationalpark-Behörden nicht auszuschließen. Bei Fahrzeugpannen unterwegs kann es zu unvermeidlichen Verzögerungen kommen, bis eine Reparatur möglich ist und/oder Ersatzteile eintreffen. Ersatzfahrzeuge können wegen der damit verbundenen Genehmigungen meist nicht eingesetzt werden. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an dieser Reise teilnehmen.

Klima

In der Atacamawüste, in San Pedro unterhalb 3.000 m, einem der trockensten Gebiete der Erde, herrschen extreme klimatische Gegensätze. Tagsüber ist es sehr heiß (bis 30°C, z.B. San Pedro de Atacama), nachts kühlt es stark ab (bis 0°C). Auf dem Altiplano jedoch, wo Sie sich hauptsächlich aufhalten, ist von der großen Hitze nicht mehr viel zu spüren. Zwar ist die Sonneneinstrahlung enorm, aber die Höhe von über 4.000 m und die ständigen Luftbewegungen sorgen für Kühlung. Die wärmsten Nächte sind im März/April, die kältesten im September/Oktober. Nachts fällt das Thermometer auf bis zu -15°C, in Extremfällen auch tiefer. Wegen der sehr trockenen Luft lassen sich die Temperaturen aber gut ertragen. Auf den Gipfeln können starke Winde auftreten, die eine Besteigung erheblich erschweren oder sogar unmöglich machen können. Sehr wichtig ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor für Gesicht und Lippen sowie ein Hut und Sonnencreme.

Ausrüstung

Die Beschaffung der persönlichen Ausrüstung ist Sache der Teilnehmer. Für die beiden Gipfel werden sehr stabile knöchelhohe und warme Bergstiefel empfohlen. Eine warme Daunenjacke und sehr warme Handschuhe sind wichtig. Bitte beachten Sie hierzu auch die detaillierte Ausrüstungsliste, die Ihnen mit Ihrer Buchungsbestätigung zugesandt wird. Sie brauchen einen sehr warmen Schlafsack mit Komfortbereich bis -20°C. Zwei-Personen-Zelte, einfache Isoliermatten, Küchenzelt, Kochgeschirr und Kocher werden von uns gestellt. Wer mehr Schlafkomfort möchte, sollte unbedingt eine leichte Therm-a-rest-Matte mitbringen.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info @ hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Amerika

Laguna Verde mit Lincancabur, Fotograf: Strigl, Egmond
Atacama, Laguna Verde mit Cerro Ermitana im Hintergrund, Fotograf: Hartmann, Thomas
Tatio Geysire, Fotograf: Strigl, Egmond
Auf dem Gipfel des Licancabur, Fotograf: Gruber, Heinrich