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Von Costa Rica nach Nicaragua

I 1.394 17x    

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Detailprogramm
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  • Einmalige Länderkombination mit bequemer Anreise via San José mit Condor
  • Bilderbuchvulkan El Arenal mit Wanderungen im Nationalpark
  • Cano Negro-Wildreservat: Faultiere, Tropenvögel und Brüllaffen
  • Geschichtsträchtiger Rio San Juan - Bootsfahrt bis El Castillo
  • Fünf Tage unterwegs auf dem Inselarchipel des berühmten Nicaragua-Sees
  • Sagenhafte Insel Ometepe: optional Besteigung des Vulkan Maderas (1.394 m)
  • Kunst, Kultur und Geschichte in Granada und Leon

Die Wellen des Lago de Nicaragua, des größten Sees Mittelamerikas, plätschern an die Bootswand. In der Ferne zeichnet sich die Silhouette einer seiner 400 Inseln gegen den blauen Himmel ab: Ometepe, zusammengewachsen aus den Lavaströmen zweier Vulkane. Durch Nebelwald erklimmen Sie den Maderas, den schlafenden Vulkan der Insel. Tropische Schmetterlinge tänzeln vorbei, Papageien fliegen kreischend auf. Im Boot geht es auf einem kleinen Urwaldfluss durch das Sumpf- und Naturschutzgebiet Los Guatuzos. Brüllaffen toben durch den Galeriewald, Krokodile gleiten durchs Wasser, weiße Reiher beobachten das Geschehen aus sicherem Abstand. Mit offenen Augen und Ohren sind Sie im Schutzgebiet El Jaguar, einem Paradies für Tropenvögel, unterwegs. Fledermäuse lassen sich beim San-Fernando-Vulkan, Chocoyo-Papageien am Santiago-Krater beobachten. Ausschau nach Tukanen und Affen halten Sie auch auf dem Streifzug durch den Nationalpark El Arenal in Costa Rica. Auf dem Weg zum schlafenden Vulkan Mombacho bietet sich ein herrlicher Blick hinab auf die 365 Isletas de Granada. Besuche führen u.a. in ein Kunsthandwerkerdorf, zu einer Malerfamilie, einer Kaffeekooperative, in Museen und zu den Sehenswürdigkeiten von San José, Granada und Managua. Genießen Sie zum Abschluss Sonne und Wellen an der Küste des Pazifiks.

Termine und Preise
Reisedauer 20 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2CRK0501 25.03.12 13.04.12 3.890,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
2CRK0502 29.07.12 17.08.12 3.790,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
2CRK0503 11.11.12 30.11.12 3.690,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
3CRK0501 03.02.13 22.02.13 3.790,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
Einzelzimmerzuschlag: 480,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis San José
• Flug mit Condor Frankfurt - San José - Frankfurt
• Übernachtung in Hotels und Lodges
• 18x Frühstück, 12 x Mittagessen, 9 x Abendessen
• Transfers/Bootsfahrten lt. Programm
• Eintritts- und Nationalparkgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Anschlussflüge innerdeutsch/Österreich/Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 58,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 250,-); Trinkgelder für Ihren Reiseleiter und Fahrer (ca. € 50,- bis € 60,- pro Person); individuelle Ausflüge und Besichtigungen (Preise siehe Tagesbeschreibungen); Ausreisesteuer am Flughafen in San José (USD 28,-, Stand Oktober 2011), evtl. Kosten für den Grenzübertritt Nicaragua, ca. USD 10,- pro Person

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Nachts Flug mit Condor von Frankfurt via Santo Domingo nach San José.

2. Tag San José

Ankunft früh am Morgen in San José. Wir werden von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Nachdem wir uns etwas ausgeruht und frisch gemacht haben, erkunden wir die Hauptstadt von Costa Rica. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit im 19. Jh., als sie ein florierendes Zentrum des Kaffeeanbaus war. Heute ist San José eine quirlige lateinamerikanische Großstadt mit hektischem Verkehr, gemütlichen Parks und einigen schönen Stadthäusern aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Besonders stolz sind die Ticos auf ihr Nationaltheater, es gilt als das schönste Gebäude der Stadt. Im Nationalmuseum bekommen wir einen guten Überblick über die präkolumbianische Kunst, die Kolonialzeit und die Entwicklung des Landes nach der Erlangung der Unabhängigkeit. Im Goldmuseum ist eine außergewöhnliche Sammlung präkolumbianischer Goldarbeiten zu sehen. Der Besuch des Mercado Central ist ein Muss - wir bummeln über den bunten Markt und verschaffen uns einen ersten Überblick über die unglaubliche Vielfalt an frischen Früchten und frischem Gemüse.
Hotel Don Carlos [F]

3. Tag Die Vulkane Poás und El Arenal

Nur wenige Kilometer von San José entfernt erhebt sich der Vulkan Poás. Wenig unterhalb seines 2.708 m hohen Gipfels liegt der breite, 300 m tiefe Hauptkrater, in dessen Mitte ein türkis leuchtender Säuresee ruht. Die aufsteigenden vulkanischen Gase und Schwefelwolken verhindern in Windrichtung jegliche Vegetation. Ein durch den Nebelwald führender Wanderweg verbindet den Hauptkrater mit der blauen Laguna Botos - ein längst erloschener, mit Regenwasser gefüllter und dicht bewachsener Krater. Wir fahren weiter nach La Fortuna, einer kleinen Stadt am Fuß des sehr aktiven Vulkans Arenal. Dem Ort La Fortuna präsentiert der Arenal seine ruhige und grüne Seite, doch das täuscht. El Arenal zählt zu den aktivsten Vulkanen dieser Erde. Fast täglich schleudert er glühend rote Gesteinsbrocken in die Luft, Lava fließt seine steilen Hänge hinab und riesige Aschewolken hängen über seinem Krater. Wer mag besucht heute noch die heißen Quellen und entspannt bei einem Bad (ca. USD 30,-, eigene Kosten).
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 5h; La Catarata Ecolodge [FM]

4. Tag El Arenal - Caño Negro

Auf einer morgendlichen Wanderung durch den Nationalpark El Arenal bieten sich uns immer wieder schöne Ausblicke auf den Vulkankegel. Im tierreichen Park haben wir auch gute Chancen, drei verschiedene Affenarten, Nabelschweine und Tukane zu beobachten. Unser nächstes Ziel ist das Naturschutzgebiet Caño Negro. In den ausgedehnten Feucht- und Sumpfgebieten ist die Pflanzen- und Tierwelt sehr artenreich. Das Feuchtgebiet umfasst einen 500 ha großen und nur 3 m tiefen Süßwasser-See, der in der Trockenzeit von Februar bis Mai fast gänzlich verschwindet. An seinem Ufer liegt der gleichnamige, kleine Ort Caño Negro und unser Hotel für die kommenden 2 Nächte.
Fahrzeit: 3h; Hotel de Campo [FMA]

5. Tag Caño Negro

Eine morgendliche Bootstour führt uns durch die verschiedenen Vegetationsräume des Naturschutzgebietes. Gräser, Schilfrohr (= Caño) und kleine Bäume wachsen am Ufer. In den regelmäßig überschwemmten Primärwäldern gedeihen viele Baumarten, darunter auch die Tamarinde. Über 300 Arten von Vögeln wurden bisher hier registriert. Neben den heimischen Vogelarten machen von März bis Mai viele Zugvögel in Caño Negro Zwischenstation. Zu den häufigsten Wasservögeln zählen u.a. der Rosa Löffler, der Schlangenhalsvogel oder der Jabiru (ein Storchenvogel). Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung - für einen Bummel durch das Dorf oder ein paar entspannende Stunden am Swimmingpool.
Hotel de Campo [FMA]

6. Tag Los Chiles - Isla Mancarron

Ein kurzer Transfer und wir erreichen Los Chiles kurz vor der Grenze zu Nicaragua. Eine 1-stündige Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss Rio Frio bringt uns ins kleine Fischerdorf San Carlos; hier erledigen wir die Einreiseformalitäten. Wir überqueren den Nicaragua-See (mit 8.157 km² der größte See Mittelamerikas) mit Kurs auf das Inselarchipel Solentiname. Das tropische Archipel ist vulkanischen Ursprungs und besteht aus vier großen Hauptinseln und 32 zerklüfteten kleineren Inseln, auf denen zahlreiche Vogelarten, unter anderem Papageien und Tukane, heimisch sind. Von der Abgeschiedenheit und landschaftlichen Schönheit des Archipels haben sich Künstler immer wieder angezogen gefühlt. Maler und Bildhauer, Bauern und Fischer leben auf den Inseln. Insgesamt bewohnen nur etwa 1.000 Menschen die Vulkaninseln. Fließendes Wasser und Elektrizität sind nach wie vor relativ selten. Auf der größten Insel, Mancarron, richten wir uns für die nächsten Tage ein. In der zweiten Hälfte der 60er-Jahre des 20. Jh. hat der Dichter, Politiker und ehemalige Priester Ernesto Cardenal hier eine “kontemplative Gemeinschaft", eine “christliche Gemeinschaft" (E. Cardenal) gegründet. Sein künstlerisches Sozialprojekt besteht bis heute. Die Bewohner der Insel, Bauern und Fischer, begannen auf Anregung hin zu malen und schufen als “naive Maler" “außerordentlich schöne" Bilder. Wir besuchen die im Stil der naiven Kunst gestaltete Kirche und das Kunsthandwerkerdorf El Refugio. In Gesprächen mit den Künstlern erfahren wir, wie sie aus leichtem Balsaholz die sie umgebende Flora und Fauna darstellen. Eine kleine Wanderung führt uns anschließend zum Indianerfriedhof beim Aussichtspunkt “La Reconciliación". Hier haben wir einen einmaligen Blick über den Großteil der Inseln des Archipels. Steinzeichnungen vermitteln uns einen Einblick in die Welt der Ureinwohner von Solentiname.
Fahrzeit: 2-3h; Hotel Mancarron [FMA]

7. Tag Los Guatuzos - Isla La Venada

Morgens starten wir per Boot ins tropische Naturschutzgebiet “Los Guatuzos". Die Bootsfahrt führt nahe Solentiname auf dem kleinen Urwaldfluss Rio Papaturro Richtung Costa Rica flussaufwärts. Dabei entdecken wir einen wunderschönen tropischen Galeriewald und eine erstaunliche Artenvielfalt: Brüllaffen, Kapuzineraffen und die kleinen Spinnenaffen sind hier zu Hause. Mit ein wenig Glück lassen sich auch Krokodile, Leguane, Faultiere, Schildkröten, Tukane und die weißen Reiher beobachten. Unterwegs besuchen wir eine lokale biologische Forschungsstation mit einer Orchideensammlung und einem Krokodilterrarium, über die “hängenden Brücken" spazieren wir hier durch die Baumwipfel. Um die Mittagszeit kehren wir zu unserem Hotel zurück. Am Nachmittag besuchen wir eine Malerfamilie auf der Nachbarinsel La Venada. Mehr als alle anderen Familien auf Solentiname vertritt die Familie Arellano die Schule der Naiven Kunst. Hier malen drei Generationen farbintensive Gemälde mit Fluss-, See- und Regenwaldlandschaften. Aus den Bildern spricht eine natürliche Harmonie zwischen Mensch und Natur.
Fahrzeit: 2-3h; Hotel Mancarron [FMA]

8. Tag El Castillo

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Boot nach San Carlos und auf dem majestätischen Urwaldfluss San Juan zum malerischen Fischerdorf El Castillo, am Fuße einer spanischen Festung aus dem 18. Jahrhundert. Wir besichtigen die Festung und das schön gestaltete Museum. Hier wird die eindrucksvolle Geschichte des Flusses dokumentiert, der eines der letzten großen Regenwaldgebiete der Welt durchquert. Nach einem Rundgang durch das Dorf fahren wir zurück zur Isla Mancarron. Wir genießen unseren letzten Abend auf der Insel. Gemütlich auf der Terrasse lassen wir den Blick zwischen Urwald und Wasser schweifen und lauschen den Papageien, die sich in den Mangobäumen lautstark unterhalten.
Fahrzeit: 5h; Hotel Mancarron [FMA]

9. Tag Isla Ometepe

Morgens Fahrt mit dem Boot hinaus auf den Lago de Nicaragua, den großen See der amerikanischen Tropen. Heute können wir seine Dimensionen erst richtig empfinden. Der Legende nach ist der Nicaragua-See aus den Tränen einer Indianerin entstanden. Das ist einer der Gründe, weswegen der See bei den Schamanen Amerikas bis heute als heilig gilt. Unser Weg führt von Solentiname zur größten Binneninsel der Welt - Ometepe. Die zwei aus dem Wasser hoch aufragenden Vulkane dienen unserem Bootsführer zur Orientierung. Wir erreichen die Insel an ihrem Südende. Wieder festen Boden unter den Füßen, unternehmen wir eine kleine Wanderung zum Wasserfall San Ramon am Vulkan Maderas. Im Schatten der Bäume genießen wir unser Mittagspicknick. Wieder zurück auf Seehöhe, fahren wir mit dem Kleinbus an den Strand Santa Domingo und beziehen unsere Zimmer in der Lodge.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3-4h; Villa Paraiso Lodge [FM]

10. Tag Vulkan Maderas

Frühmorgens starten wir zum schlafenden Vulkan Maderas. Unsere Wanderung im Nebelwald auf nassen und lehmigen Pfaden führt zum Kraterrand auf 1.394 m. Von hier haben wir einen wunderschönen Blick auf den blauen See im Inneren des Kraters. Während des Aufstiegs begleiten uns tropische Schmetterlinge, Tropenvögel und Brüllaffen. Wir picknicken unterwegs und kehren am Nachmittag zurück zu unserer Lodge mit Sandstrand am Nicaragua-See.
Gehzeit: 6-8h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 1120m; Abstieg: 1120m; Villa Paraiso Lodge [FM]

11. Tag Granada

Heute lassen wir es etwas langsamer angehen. Wir frühstücken gemütlich auf der Seeterrasse. Dann fahren wir ins Inseldorf Altagracias, besichtigen die Adlerstatue und besuchen das Archäologische Heimatmuseum. Anschließend fahren wir zum Inselhafen Moyogalpa. Von hier setzen wir mit dem Fährschiff in einer Stunde zum Festland über und fahren zur Kolonialstadt Granada. Eine Pferde-Kutschfahrt bringt uns am Nachmittag zum Hafen. Von hier aus unternehmen wir eine Bootsfahrt zwischen den 365 Isletas de Granada - ein Naturwunder besonderer Art, denn die kleinen Inseln sind vor vielen Hundert Jahren durch eine mächtige Eruption des Vulkans Mombacho entstanden.
Fahrzeit: 3-4h; Hotel Dario [FM]

12. Tag Granada und National Park Vulkan Masaya

Am Morgen führt uns ein Spaziergang durch das im Kolonial- und neoklassischen Stil erbaute Zentrum der Stadt Granada. Wir besuchen die Kathedrale und das Haus der Löwen, das Dietmar Schönherr vor 15 Jahren restaurieren ließ und das sich zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt entwickelte. Nicht weit von hier liegt auch der alte Franziskanerkonvent mit einem kleinen Museum, das unter anderem eine bedeutende indianische Skulpturensammlung von Zapatera beherbergt. Am späten Nachmittag fahren wir zum National Park Vulkan Masaya. In der Ausstellung im Besucherzentrum wird die vulkanische Struktur der nicaraguanischen Pazifikküste aus indigener und aus neuzeitlicher Perspektive erklärt. Gegen 17:00 Uhr fahren wir zum aktiven, 200 m tiefen und 500 m breiten Santiago-Krater hinauf, über dem eine grandiose Rauchsäule aufsteigt. Hier beobachten wir die Rückkehr der kleinen, grünen Chocoyo- Papageien, die ihre Höhlennester in den Kraterwänden haben. Bei Sonnenuntergang steigen wir zum schlafenden San-Fernando-Krater auf und besuchen den 180 m langen Lavatunnel. Den Ausflug der Fledermäuse zu beobachten, ist ein besonderes Erlebnis. Die Tiere kreisen während der Nacht auf Nahrungssuche über den Kratern. Den krönenden Abschluss der Nachtwanderung bildet der Blick in die glühende Lava des Santiago-Kraters. Gegen 20:00 Uhr fahren wir zurück nach Granada.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 2h; Hotel Dario [FMA]

13. Tag Vulkan Mombacho und Fair Trade-Kaffee

Nach einem zeitigen Frühstück starten wir zum schlafenden Vulkan Mombacho. Der 1.344 m hohe grüne Berg wird mit einem sogenannten Ecomobil (= umgebauter Allrad-Lastwagen) erklommen. Auf einem Vorgipfel erreichen wir die Berghütte der Fundación Cocibolca, die dieses Schutzgebiet verwaltet. Von hier aus wandern wir durch den tropischen Nebelwald. Immer wieder eröffnen sich uns wunderbare Ausblicke auf den Nicaragua-See und die vor Granada im See liegenden 365 kleinen Inseln. Weiter geht es nach Jinotega. Hier lernen wir die nachhaltig wirtschaftende Kaffeekooperative "Soppexca" kennen. In dieser Kooperativengemeinschaft haben sich 15 Kooperativen kleiner Kaffeebauern aus 650 Individualbetrieben zusammengeschlossen. Zu den Kunden von Soopexca gehört in Deutschland auch die Fair-Handelsorganisation Gepa. Im Hochland Nicaraguas begann im 19. Jh. mit Einwanderern aus Europa der Kaffeeboom. Bis heute leben viele Menschen im Norden Nicaraguas von den Erträgen ihrer Kaffeefincas. Den guten Kaffee verkosten wir bei einer Kaffeeprobe und übernachten in dem dazu passenden Hotel.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Hotel Cafe [FMA]

14. Tag El Jaguar

Das private Schutzgebiet El Jaguar ist eine der wenigen Stationen Nicaraguas, in denen ganzjährig Zugvögel-Zählungen stattfinden. Das Schutzgebiet ist ein Paradies für Tropenvögel. Es beeindruckt durch seine Urwaldriesen und die urzeitlichen Gewächse des tropischen Primär-Nebelwaldes. Wir erhalten eine Einführung in die Farm, auf der auch Biokaffee angebaut wird. Eine Wanderung führt uns durch Nebelwald und dabei können wir Vögel beoachten. Am Nachmittag besuchen wir das kleine Bauerndorf San Rafael del Norte im nicaraguanischen Hochland. Hier befindet sich im Haus der Lebensgefährtin des nicaraguanischen Freiheitshelden Augusto C. Sandino ein Museum mit Dokumenten über die Unabhängigkeitskämpfe der Sandinos Anfang des 20. Jahrhunderts. Zudem gibt es im Ort eine schöne, mit sakraler Bauernmalerei ausgestaltete Kirche aus der Kolonialzeit.
Fahrzeit: 2h; Hotel Cafe [FMA]

15. Tag Hervideros de San Jacinto - León

Von Jinotega fahren wir weiter nach Leon. Unterwegs halten wir am malerischen Gemüsemarkt von Sebaco und bei den heißen Quellen von San Jacinto. Hier lässt sich schön beobachten, wie eine Vulkaneruption im Kleinstmaßstab aussieht. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Universitäts- und Kolonialstadt Leon de los Caballeros. Wir besichtigen die Kathedrale von Leon, das größte Bauwerk aus der Kolonialzeit, das dem gefeierten nicaraguanischen Dichter Ruben Dario gewidmete Museum sowie die lateinamerikanische Kunstsammlung der Familie Gurdian-Ortiz. Ein Besuch führt uns auch zum lokalen Markt. Wir übernachten im berühmten Hotel "El Convento", ein umgebautes Kloster.
Fahrzeit: 2-3h; Hotel El Convento [F]

16. Tag Managua - Chacocente

Managua, die Hauptstadt Nicaraguas, erwartet uns! Wir besuchen das historische Zentrum mit dem Nationalen Kulturpalast, der alten Kathedrale und der ewigen Flamme für den Gründer der Sandinistischen Befreiungsbewegung. Auf einem Aussichtspunkt in der Mitte der Stadt besuchen wir die Überreste des Somoza-Bunkers und genießen den Fernblick über die Stadt und den malerischen Managua-See. Am Nachmittag fahren wir weiter bis an die Küste des Pazifiks zu unserem Hotel. In der Nähe befindet sich das Naturschutzgebiet Chacocente im tropischen Trockenwald.
Fahrzeit: 3-4h; Hotel Punta Teonoste [F]

17. Tag Am Pazifischen Ozean

Ein freier Tag an der Pazifikküste! Das Hotel hat einen wunderschönen Sandstrand und bietet verschiedene Aktivitäten an - Sie können die Angebote optional nutzen.
Für die Reisetermin im Juli und November ist es möglich einen Nachtausflug zum nahe gelegenen Naturschutzgebiet Rio Escalante Wildlife Refuge-Chacocente zu organisieren, um dort Schildkröten zu beobachten. Der Trockenwald und das Meeresschutzgebiet sind von Juli bis Dezember Fortpflanzungsregion der vom Aussterben bedrohten Lederschildkröten und der Oliv-Bastardschildkröten.
Hotel Punta Teonoste [F]

18. Tag Zurück nach Costa Rica

Wir verabschieden uns von Nicaragua und kehren über die Grenze bei Peñas Blancas nach Costa Rica zurück. Am Abend erreichen wir wieder San José. Gemeinsam genießen wir unser Abschiedsessen und lassen die Höhepunkte der Reise Revue passieren.
Fahrzeit: 6-7h; Hotel Don Carlos [FA]

19. Tag Rückflug

Sehr früh am Morgen (je nach Flugzeit ist evtl. noch kein Hotelfrühstück verfügbar, wir bitte hier um Ihr Verständnis) Transfer zum Flughafen und Rückflug via Santo Domingo nach Frankfurt.
[F]

20. Tag Ankunft

Ankunft frühmorgens in Frankfurt.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Tierbeoachtungen, die großartige Natur Costa Ricas und Nicaraguas (insbesondere die Vulkane, Seen und Wasserwege) und die Kunst und Kultur Nicaraguas stehen bei dieser Reise im Vordergrund. Der sportliche Anspruch ist eher gering. Mit Ausnahme der 6- bis 8-stündigen Besteigung des Vulkans Maderas (die Sie auf Wunsch auch auslassen können) sind die Wanderungen einfach und weisen keine größeren Steigungen auf. Der Boden kann jedoch, je nach Witterung, mal matschig und rutschig sein. Das feucht-heiße Klima in den Nebel- und Regenwäldern stellt erhöhte Anforderungen an Herz und Kreislauf.
Die kleinen, landestypischen Hotels und Lodges sind meist als Familienbetriebe geführt und sehr individuell und liebevoll gestaltet. Bezeichnend ist ihre schöne Lage in oder am Rande von Naturreservaten, zwischen Strand und tropischem Urwald. Bei den Tagesbeschreibungen finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels. Eine Änderung aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor. Mit Ihren Reiseunterlagen, ca. 2 Wochen vor Abreise, erhalten Sie von uns eine verbindliche Hotelliste. Für Naturliebhaber, die es tropisch-warm lieben, gerne gemütlich wandern und in schönen Unterkünften wohnen möchten.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich. Ihr Reisepass sollte 6 Monate über das Einreisedatum in Costa Rica und Nicaragua hinaus gültig sein. Da Sie 4 Tage nach Ihrer Einreise in San José die Grenze nach Nicaragua überschreiten, rechnen Sie bitte das Einreisedatum in Nicaragua plus 6 Monate.

Für Costa Rica und Nicaragua sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zur erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Klima

Durch die Lage der beiden Länder, ein paar Grad nördlich des Äquators, ist das Klima das ganze Jahr über tropisch. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen im April bei 29° und im November bei 25°, das Klima ist schwül-warm bis heiß. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit werden die Temperaturen als höher empfunden als der angezeigte Wert. In den höheren Lagen kann es auch mal etwas kühler sein. Der Termin im April liegt in den trockeneren Monaten, der November-Termin in der Regenzeit der Pazifikseite, dafür aber in der Brutsaison der Meeresschildkröten. Die Regenfälle gehen oft als Wolkenbrüche am Nachmittag nieder. Davor gibt es sonnige Morgenstunden, danach meist sternenklare Nächte. Selten regnet es mehrere Tage hintereinander.

Ausrüstung

Für die Wanderungen sind leichte, knöchelhohe, atmungsaktive Trekkingschuhe mit guter Profilsohle empfehlenswert. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche oder einen Koffer und für die Wanderungen einen Tagesrucksack.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail:
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Von Costa Rica nach Nicaragua
Rotaugenfrosch auf Blatt, Fotograf: Haremza, Silke
Hotel El Convento in Leon, Fotograf: Solentiname Tours
Bild für Tour: Von Costa Rica nach Nicaragua, Fotograf: Häupl, Manfred
Totenkopfaeffchen nah, Fotograf: Caminando Costa Rica
Strand von Puerto Viejo, Fotograf: Mielke, Harald
Bruellaffe in Astgabel, Fotograf: Haremza, Silke
 
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