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  • Kuba-Entdeckerreise mit 3-tägigem Trekking in der Sierra Maestra
  • Besteigung des Pico Real Turquino - mit 1.972 m der höchste Berg Kubas
  • Wanderungen im Valle de Vinales und in der Sierra del Escambray
  • Alt-Havanna, Santiago de Cuba, Trinidad, Camagüey und Vinales
  • Badeverlängerung in Varadero möglich

Kuba - das ist mehr als Mojito, Havanna-Zigarren oder weiße Strände. Die Zuckerrohr-Insel ist das landschaftlich abwechslungsreichste Eiland der Karibik. Hier sehen die Orte noch aus wie zu Kolonialzeiten, hier gibt es eine Fülle endemischer Pflanzen und seltener Tierarten. Und hier treffen Sie auf Fischer, Kaffeebauern und Plantagenarbeiter - oft pfeifend bei der Arbeit. Sie wandern im malerischen Tal von Vinales und lernen die pittoresken Felskegel, die Mogotes, kennen. Baracoa, die erste Hauptstadt Kubas, und Santiago de Cuba, die Wiege der kubanischen Revolution und des Nationalrhythmus Son, sind Städte-Highlights auf Ihrer Reise. Wanderungen führen Sie in üppig-grüne Naturparks, zum Gipfel der Gran Piedra (1.200 m) und zu geschichtsträchtigen Plätzen, wie zum ehemaligen Hauptquartier von Fidel Castro und Ernesto Ché Guevara während des Revolutionskrieges. Beim Trekking in der Sierra Maestra besteigen Sie auf einfachen Wegen den Pico Turquino, den höchsten Berg der Karibikinsel. Für den Gepäcktransport stehen Mulis zur Verfügung. Nach Besichtigungen von Camagüey, Trinidad und Sancti Spiritus klingt die Reise mit dem Highlight Havanna aus. Wer mag, verlängert noch am Traumstrand von Varadero.

Termine und Preise
Reisedauer 16 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
0CUK0104 13.11.10 28.11.10 2.990,- Auf Anfr. Leclerc Lionel Buchen
0CUK0105 04.12.10 19.12.10 2.990,- Auf Anfr. Leclerc Lionel Buchen
Einzelzimmerzuschlag: 210,-

Leistungen

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Kosten für Visum bzw. Touristenkarte (Euro 30,-, Stand September 2009, wird von Hauser besorgt); Gebühr pro Fotoapparat CUC 5,-, pro Videokamera CUC 10,- beim Ausflug zum Pico Turquino; fehlende Mahlzeiten, Getränke (ca. CUC 150,-); Trinkgelder (ca. Euro 50,-); Einzelzimmer-Zuschlag; individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art; Flughafensteuer für den Rückflug aus Havanna (CUC 25,-). Rechnen Sie insgesamt mit ca. CUC 300,- Nebenkosten, (1 CUC = 1 USD)
Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute)

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Morgens Linienflug mit Air France von Deutschland über Paris nach Havanna. Ankunft am Flughafen José Marti am Abend, Empfang durch unsere Reiseleitung und ca. 20 km Transfer zum Hotel im Stadtzentrum von La Habana. Um uns kennen zu lernen und auf die Tour einzustimmen, können wir gemeinsam zum Abendessen gehen (eigene Kosten).
Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 20km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel

2. Tag Pinar del Rio

Havanna, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Cubas, wird oft als “Alte Dame der Karibik" bezeichnet. Wir besichtigen zu Fuß La Habana Vieja, die Altstadt von Havanna und UNESCO-Weltkulturerbe. Das barock-andalusische Stadtbild spiegelt die Vielfalt der über Jahrhunderte wechselnden Kulturen wider, die Cuba prägt. Am Nachmittag fahren wir in 2 Stunden zum besten Tabakanbaugebiet Cubas, nach Pinar del Rio. Auf dem Weg nach Viñales besuchen wir einen “casa de tabaco", einen Trockenschuppen für Tabak (nach der Regenzeit, Ende Oktober/Anfang November wird mit der Aussaat begonnen, geerntet wird der Tabak im Februar/Anfang März). Wir beziehen unser Quartier in einem landschaftlich schön gelegenen Hotel mit Restaurant und Schwimmbad. Dort essen wir auch zu Abend.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FA]

3. Tag Wanderung im Viñales-Tal

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine ausgiebige Wanderung im nahegelegenen Viñales-Tal. In dieser Gegend wächst der weltbeste Tabak zwischen malerischen “Mogotes", schroffen Kalk-Kegelfelsen aus der Jurazeit. Mittagessen in einem Restaurant bei Viñales im Tal der Zwei Schwestern (Valle de Las Dos Hermanas) mit Blick auf “El Mural de la Prehistoria", eine gigantische, 40 m hohe naive Wandmalerei, die in den 60-er Jahren von einem cubanischen Künstler auf einen Felsen gemalt wurde und die Evolutionsgeschichte darstellt. Die gesamte Region ist von einem gewaltigen Höhlensystem durchzogen, das sich vor 160 Mio. Jahren ausgeformt hatte. Am Nachmittag besichtigen wir, sofern möglich eine Tabakfabrik in Pinar del Río und anschließend fahren wir wieder in die Landeshauptstadt La Habana zurück und beziehen unser Hotel im Stadtzentrum von La Habana. Sollte der Besuch der Tabakfabrik and diesem Tag nicht möglich sein, werden wir das während der Reise an anderer Stelle nachholen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; Hotel [FM]

4. Tag Flug nach Santiago de Cuba und weiter nach Baracoa

Sehr früh am Morgen fliegen wir nach Santiago de Cuba (eventuell kann das Hotelfrühstück ausfallen, wir bitten um Verständnis). Wir essen in einem Restaurant mit Blick auf die malerische Bucht von Santiago de Cuba. Danach fahren wir in unserem Guagua, einem landesüblichen Minibus, nach Baracoa. Baracoa - auch La Ciudad Primada genannt - wurde 1512 vom Spanier Diego Velázquez gegründet und ist die älteste Stadt Cubas. In der Kathedrale befindet sich das Holzkreuz (la Cruz de la Parra), das Kolumbus in der Hafeneinfahrt von Puerto Santo aufstellen ließ. Wir haben Zeit für ein erstes Bad unterwegs in den Wellen der Karibik und für einen kleinen Stadtbummel.
Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

5. Tag Parque Nacional Cuchillas del Río Toa

Wir unternehmen eine Tageswanderung im Parque Nacional Cuchillas del Río Toa. Die abgeschiedene Region um Baracoa mit Regenwäldern, Flusstälern und Höhlen ist Teil des riesigen Humboldt-Nationalparks, der als einzigartiges ökologisches Reservat unter Naturschutz der UNESCO steht. Nach ca. 5 km Fahrt erreichen wir die Mündung des Río Toa. Hier beginnt die mittelschwere Tageswanderung durch eine Landschaft mit üppiger, tropischer Vegetation. Wir wandern durch Kakao-, Bananen- und Kokosnussplantagen. Nach einem Mittagspicknick holen uns Fischer aus der Gegend ab und bringen uns mit ihren Cayucos genannten Kanus auf dem Toa in ca. 1 Stunde (je nach Strömung) flussabwärts zur Mündung des Toa in den Atlantik. Nach einer kurzen Strandwanderung treffen wir die Fahrzeuge und fahren zurück zu unserem Hotel nach Baracoa. Nach dem Abendessen haben wir die Gelegenheit, das Nachtleben am Parque Central zu erleben.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 0,5h; Fahrstrecke: 10km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

6. Tag Baracoa und Nationalpark La Gran Piedra

Nach dem Frühstück besichtigen wir zu Fuß die Altstadt von Baracoa. Danach fahren wir nach Imías über Cajobabo unweit der Landungsstelle von José Marti, Cubas berühmtem Dichter, Nationalhelden und geistigen Führer des Befreiungskrieges gegen Spanien Ende des 19. Jahrhunderts. In einem schön am karibischen Strand gelegenen Campismo essen wir zu Mittag, danach haben wir Zeit, im Meer zu baden. Mit unserem Guagua fahren wir über Guantánamo zum Nationalpark La Gran Piedra in der östlichen Sierra Maestra. Zum Park gehört ein Kaffeeanbaugebiet, das von den Franzosen, die 1792 während der Sklavenrevolution aus Haiti hierher geflüchtet sind, angelegt wurde. Wir übernachten in einem kleinen Hotel auf ca. 1.200m Höhe unterhalb des Felsens "La Gran Piedra".
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

7. Tag Santiago de Cuba

In Begleitung eines Guajiros, eines örtlichen Bauern, brechen wir auf zu einer mittelschweren Wanderung durch dichte Vegetation auf den Spuren ehemaliger französischer Kaffeeplantagen-Haciendas. Ca. 5 Stunden wandern wir von La Gran Piedra hinunter zur Küste von Santiago, wo wir zu Mittag essen. Im Laufe des Nachmittags fahren wir über Daiquiri zum Strand von Siboney, an dem die Familien von Santiago de Cuba gerne das Wochenende verbringen. Wir können wieder in der Karibik baden, bevor wir in die Küstenstadt Santiago de Cuba (insgesamt 20 km) weiterfahren. Nach dem Abendessen können wir eventuell La Casa de la Trova besuchen und die traditionelle Son-Musik kennenlernen.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 0,5h; Fahrstrecke: 20km; Aufstieg: 150m; Abstieg: 920m; Hotel [FMA]

8. Tag Santiago de Cuba - La Majagua (Sierra Maestra)

Wir besichtigen die erste Hauptstadt Cubas unter spanischer Herrschaft, die 1514 gegründete Ciudad Héroe. Sie gilt als Stadt der Musik und Wiege des Nationalrhythmus Son, aber auch als Stadt der Rebellen und der cubanischen Revolution, denn hier kam es zu ersten Aufständen gegen das Batista-Regime. Einen Besuch lohnt der Parque de Cespedes samt umliegenden Gebäuden und Sehenswürdigkeiten: die Casa Diego Velázquez, die Kathedrale und das Rathaus, von dessen Balkon aus Fidel Castro am 1. Januar 1959 den Sieg der Revolution verkündet hat. Wir haben rund 2 Stunden Zeit, die Altstadt von Santiago de Cuba auf eigene Faust zu durchstreifen und das Bacardi-Museum (fakultativ) zu besuchen. Wer möchte, kann in einem “Paladar" (Privatrestaurant) zu Mittag essen (eigene Kosten). Diejenigen, die den Pico Turquino nicht besteigen möchten, verabschieden sich hier von der Gruppe.
Nach der Mittagspause fahren wir entlang der Südküste westwärts und kommen über Chirivico und Ocujal nach Las Cuevas, dem Ausgangspunkt für die dreitägige Durchquerung der waldreichen Sierra Maestra. Wir stellen unser Trekkinggepäck zusammen (die nicht benötigten Sachen bleiben im Guagua). Unsere Begleitmannschaft besteht aus einem ortskundigen Bergführer und Guajiros, einigen Bauern mit Mulis für den Transport der Küchenausrüstung sowie für die sperrigen Sachen wie Schlafsäcke und Isoliermatten. Wir selbst tragen Rucksäcke mit unseren persönlichen Sachen einschließlich der Wechselkleidung für 3 Tage, Trinkflasche, Regen- und Sonnenschutz, Kamera etc. Nun beginnt die Besteigung des Pico Turquino. Die erste, ca. 1,5-stündige leichte Etappe führt bis zu La Majagua (600 m). Unser Quartier schlagen wir in einer einfachen Schutzhütte auf.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 570m; Abstieg: 30m; Übernachtung in einer einfachen Schutzhütte im Gemeinschaftsschlafraum [FA]

9. Tag Pico Turquino - Aguada de Joaquim

Unsere heutige ca. 8-9-stündige anstrengende Etappe, die eher dem Schwierigkeitsgrad III entspricht, führt uns über den Pico Cuba (1.800 m) bergan zum Gipfel des Pico Turquino (1.974 m) und dann bergab bis Aguada de Joaquim (1.360 m). Das Mittagspicknick nehmen wir unterwegs ein. Am Pico Cuba trennen wir uns von den Mulis, der weitere Weg ist für sie nicht machbar. Während des letzten Kilometers bis zum Pico Turquino und während des Abstiegs bis Aguada de Joaquim trägt deshalb jeder seinen Schlafsack und seine Isoliermatte zusätzlich zum Tagesrucksack selbst. Abends kochen wir reichlich Tee, damit wir am nächsten Tag wieder genügend zum Trinken haben.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1500m; Abstieg: 900m; Übernachtung in einer einfachen Schutzhütte im Gemeinschaftsschlafraum [FMA]

10. Tag La Platica

Heute steigen wir zum Bergdorf La Platica (900 m) ab. Hier essen wir zu Mittag und zu Abend. Die ca. 5-stündige und mittelschwere Wanderung entspricht wieder dem Schwierigkeitsgrad II. Jeder trägt erneut seinen Schlafsack und seine Isoliermatte zusätzlich zum Rucksack. Den Rest des Nachmittags haben wir zur freien Verfügung. Abends kochen wir wieder Tee vor für morgen. Wir übernachten in einem kleinen Bergdorf.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 390m; Abstieg: 850m; Übernachtung in einer einfachen Schutzhütte im Gemeinschaftsschlafraum [FMA]

11. Tag Santo Domingo - Camagüey

Wir wandern bis La Plata (1.000 m), dem ehemaligen Hauptquartier von Fidel Castro und Ché Guevara während des Revolutionskrieges und zurück über den 950 m hohen Alto del Naranjo. Vom Alto del Naranjo nehmen wir einen Lkw nach Santo Domingo, wo der Guagua mit unserem Hauptgepäck wartet. Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Minibus nach Camagüey (ca. 250 km). Wir übernachten in einem Stadthotel und auch hier können wir der Casa de la Trova einen Besuch abstatten und den mittlerweile vertrauten Son-Klängen lauschen.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 250km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Hotel [FMA]

12. Tag Camagüey - Santi Spiritus - Trinidad

Wir besichtigen zu Fuß die Altstadt von Camagüey, Geburtsort des Nationaldichters Nicolas Guillén und Zentrum des Widerstandes gegen die Spanier im 19. Jh. Nach dem Mittagessen an der vom Kolonialstil geprägten Plaza San Juan de Dios fahren wir weiter Richtung Trinidad. Die Route verläuft über die Provinzstadt Ciego de Avila. Nachmittag erreichen wir das verschlafene aber sehenswerte Kolonialstädtchen Santi Spiritus, das zu den sieben ältesten spanischen Siedlungen Cubas gehört, die vom Konquistador Diego Velazquez 1514 gegründet wurden. Wir unternehmen eine kurze Stadtbesichtigung und sehen uns das idyllische Kolonialviertel Barrio San Juan an. Über eine kopfsteingepflasterte Strasse gehen wir zu der steinernen, fünf-bogigen Brücke Puente Yayabo, die um 1820 gebaut wurde. Die iglesia parroquial Mayor del Espíritu Santo gilt als die älteste Kirche Cubas (1680). Wir erreichen heute noch Trinidad, wo wir uns für zwei Nächte in einem Hotel einquartieren.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 248km; Hotel [FMA]

13. Tag Sierra del Escambray

Wir fahren, etwa 20 km westlich von Trinidad gelegen, in die Berge des Nationalparks Topes de Collantes. Diese Gebirgszüge der Sierra del Escambray sind die regenreichste Gegend Cubas und ein Paradies für Vogel- und Naturliebhaber. Diese Berge dienten Che Guevara als Zuflucht, bevor er mit seinen Truppen 1958 die Stadt Santa Clara einnahm. Hier unternehmen wir eine ca. 3-stündige Wanderung, mittags picknicken wir. Wir fahren anschließend wieder zurück nach Trinidad. Nach dem Abendessen im Hotel haben wir Gelegenheit das lebendige Nachtleben am Platz vor der "Casa de la Musica" zu erleben.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 45km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 100m; Hotel [FMA]

14. Tag Trinidad - Cienfuegos - Havanna

Trinidad gilt als Juwel der Insel, weil noch viele schöne Gebäude aus der Kolonialzeit erhalten sind. Mitte des 18. Jh. erlebte die Stadt ihre Blütezeit, als sie zum wichtigsten Kultur- und Handelszentrum Cubas aufstieg. Zusammen mit dem östlich gelegenen San Luis-Tal gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Stadtkern blieb seit der Gründung vor über 400 Jahren nahezu unverändert und gilt als klassisches Beispiel des spanischen Barocks in Amerika. Nach einer Stadtbesichtigung gönnen wir uns rund 3 Stunden Freizeit. Wir können um die in neuem Glanz erstrahlende Plaza Mayor bummeln und das Museo Romántico (fakultativ) besuchen. Anschließend fahren wir nach Cienfuegos an der Südküste, in die “Stadt der 100 Feuer". Hier essen wir in einem Restaurant in der Bucht von Cienfuegos zu Mittag. Bis zum Abend gelangen wir wieder in die Landeshauptstadt La Habana und zu unserem Hotel, mitten in der Altstadt am Parque Central gelegen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 320km; Hotel [FM]

15. Tag Heimreise

Am Vormittag haben wir noch Zeit auf eigene Faust durch die Altstadt zu bummeln, bevor wir am späten Nachmittag zum internationalen Flughafen José Marti bei Havanna gebracht werden. Abends Rückflug nach Deutschland.
Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 20km; [F]

16. Tag Ankunft in Deutschland

Vormittags Ankunft in Paris und Weiterflug nach Deutschland.

Hinweis zu den Tagen 08 bis 11:
Falls Sie nicht an der Besteigung des Pico Turquino teilnehmen möchten, sind folgende Alternativprogramme möglich (bitte gleich bei Buchung mit angeben):

Programm A
Tag 08 - Santiago de Cuba
Nach der Stadtbesichtigung mit der Gruppe ist der Nachmittag zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung im Hotel Las Americas (o.gleichwertig). (FA)
Tag 09 - Parque Baconao
Frühstück. Fahrt mit Taxi zum Parque Baconao und Besichtigung der “Granjita Siboney", des “Valle de la Prehistoria" und der “Laguna de Baconao". Mittagessen bei der Lagune mit Bademöglichkeit. Rückfahrt zum Hotel. Abendessen und Übernachtung im Hotel Las Americas (o.gleichwertig). (FMA)
Tag 10 - El Cobre-Sierra Maestra
Frühstück. Fahrt nach Santo Domingo in die Sierra Maestra. Unterwegs, beim Wallfahrtsort “El Cobre", Besichtigung der großen Basilika der “Virgen del Cobre", die Schutzpatrone von Cuba. Optionales Mittagessen. Übernachtung und Abendessen im Villa Santo Domingo. (FA)
Tag 11 - La Plata-Camagüey
Frühstück. Gegen 07:30, Fahrt mit Geländewagen zum "Alto del Naranjo". Um 08:00 Uhr, Treffen mit der Gruppe und Wanderung nach "La Comandancia de La Plata". Fortsetzung des normalen Programms. (FMA)

Eingeschlossen:
- 3 Hotelübernachtungen mit Halbpension: 2 in Santiago de Cuba, 1 in Santo Domingo;
- 1 Mittagessen in “La Laguna" am Tag 09;
- Alle Transfers mit Taxi oder Minibus, Eintrittsgebühren laut Programm;
- Geländewagen Transfer Santo Domingo / Alto Naranjo am Tag 11;
- Örtlicher deutschsprachiger Führer am Tag 09;
- Transfer Santiago de Cuba / Santo Domingo am Tag 10 (mit englisch-sprachigem Führer).

Kosten pro Person im Doppelzimmer: Euro 345,-
Kosten 1 Person im Einzelzimmer: Euro 370,-

Programm B
Santiago de Cuba auf eigene Faust erleben!
Die Privatunterkunft (casa particular) ist die einfachste Möglichkeit mit der cubanischen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Diese 2 Nächte in einer cubanischen Familie ermöglichen einen direkten, freundschaftlichen und aufrichtigen Gedankenaustausch. Auch kann man mit dem/der Zimmervermieter/in einiges unternehmen und bekommt sachgerechte Unterstützung und Beratung für eigene Ausflüge.
Diese autorisierten Privatunterkünfte sind von staatlichen Inspektoren kontrolliert und stehen ausschließlich Ausländern zur Verfügung. Sie verfügen über ausreichend Komfort und sind in der Regel sehr sauber. Es besteht auch die Möglichkeit, kreolische Mahlzeiten im Haus zu bestellen, so lernen Sie die cubanische Küche aus erster Hand kennen. Wir übernehmen die Reservierungen, Sie zahlen die Unterkünfte und die Mahlzeiten direkt vor Ort (ca. 150 Euro).

Tag 08 - Santiago de Cuba
Nach der Stadtbesichtigung mit der Gruppe ist der Nachmittag zur freien Verfügung. Übernachtung in einem autorisierten Privathaus.
Tag 09 - Santiago de Cuba
Tag zur freien Verfügung. Einen offiziellen Deutsch- oder Englisch sprechenden Führer buchen wir Ihnen gerne auf Wunsch (extra Kosten). Übernachtung in einem autorisierten Privathaus.
Tag 10 - El Cobre-Sierra Maestra
Transfer nach Santo Domingo in die Sierra Maestra. Unterwegs, beim Wallfahrtsort “El Cobre", Besichtigung der großen Basilika der “Virgen del Cobre", die Schutzpatrone von Cuba. Übernachtung im Villa Santo Domingo.
Tag 11 - La Plata-Camagüey
Um 12:00 Uhr, Treffen mit der Gruppe im Villa Santo Domingo. Mittagessen und Fortsetzung des normalen Programms. (MA)

Eingeschlossen:
- Transfer Santiago de Cuba / Santo Domingo (Tag 10)

Wichtiger Hinweis zum Pico Turquino:
Aufgrund der strategischen Lage unterliegt die Besteigung des Pico Turquino in der Sierra Maestra einer staatlichen Genehmigung, die ziemlich willkürlich verweigert bzw. zurückgezogen werden kann (nicht auszuschließende Sperrung des Gipfels im Umkreis von 4 km). Auch wegen der Witterung kann eine Besteigung unmöglich sein. In diesen Fällen bleiben die Wandertage in der Sierra Maestra erhalten, nur die Route ändert sich. Es gibt mehrere Varianten, doch können wir erst vor Ort erfahren, welche vom Nationalpark genehmigt wird! Pro Fotoapparat ist bei der Verwaltung des Nationalparks eine Gebühr von CUC 5,- zu entrichten, für eine Videokamera CUC 10,-. (1 CUC = 1 USD).

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Trotz unvermeidlicher Fahrstrecken wird bei dieser Reise ausgiebig gewandert. Die Route ist so gewählt, dass möglichst viele halbe und ganze Wandertage möglich sind. Gute Kondition und Bereitschaft zu Komfortverzicht sowie Teamgeist sind wichtige Voraussetzungen für die gesamte Reise.
Die Überlandfahrten erfolgen meist in einem landestypischen Minibus (Guagua), in der Regel mit Klimaanlage. Mehrmals ist die Beförderung abseits der gängigen Touristen- und Verkehrsstraßen auch mit Lastwagen geplant. Fahrten auf Ladeflächen von Lkws (fast immer russische Modelle) sind in Cuba alltäglich und erschließen Ihnen Gegenden, die sonst nicht erreichbar wären.
Die reinen Gehzeiten der leichten bis mittelschweren Wanderetappen schwanken zwischen 3 und 9 Stunden. Am 9. Tag überwinden Sie 1.374 m bis zum Pico Turquino. Es geht streckenweise sehr steil hinauf, sie haben aber viel Zeit und daher ist die Steigung sehr gut zu bewältigen. Diese Etappe dauert 8-9 Stunden (1.500m im Aufstieg und 900 m im Abstieg). Der 9. Tag entspricht eher dem Schwierigkeitsgrad III. Die 3 Trekkingtage in der Sierra Maestra mit der Besteigung des Pico Turquino erfordern deshalb neben den bereits genannten Anforderungen hinsichtlich der gesamten Reise Durchhaltevermögen und Trittsicherheit. Die anstrengende Wanderung ist wegen der natürlichen Schönheit und Abgeschiedenheit der Bergwelt ohne Zweifel jede Mühe wert. Für die 3 Tage ist ein mittelgroßer Tagesrucksack nötig, der Platz für Wechselkleidung (Regen- und Sonnenschutz) und für Ihr Trinkwasser (3 Liter pro Person und Tag) bietet. Ihr Rucksack sollte mindestens 50 Liter fassen. Sperrige Sachen wie Schlafsack, Isoliermatte und das Wasser für den zweiten Tag können nur bis zum Pico Cuba auf Mulis verladen werden. Da die Mulis ab dort nicht weitergehen können, müssen die Teilnehmer/innen Schlafsack, Isoliermatte und Trinkwasser selbst über den Gipfel und wieder nach unten tragen.
Sie schlafen meist in Hotels, beim Trekking in ortsüblichen Schutzhütten.
Traditionell wird kreolisch gekocht und gegessen. Menüs bestehen oft aus Spanferkel, Kochbananen, Yucca, Zwiebeln und Reis mit schwarzen Bohnen sowie süßem Nachtisch und lokalen Früchten wie Mangos, Ananas, Orangen und Papayas. Hotels und Restaurants bieten auch vermehrt internationale Küche an. Meist wird während der Reise landestypisch gegessen.
Die Verpflegung während der Wanderungen und des 3-tägigen Trekkings besteht aus einem landestypischen Frühstück, einem leichten kalten Mittagsimbiss und einer warmen Abendmahlzeit. Wegen der unzureichenden lokalen Infrastruktur müssen die Mahlzeiten oft auf einfache Art zubereitet werden und meist ist das Angebot nicht reichhaltig. Es kann leider auch passieren, dass eine Mahlzeit durch die Rationierung der Lebensmittel auf Cuba, ausfällt. Es ist also unbedingt zu empfehlen als Ergänzung und für den kleinen Hunger zwischendurch Zusatzverpflegung mitzunehmen, z.B. Nüsse, Kekse, Müsliriegel, Trockenobst, etc. Wasser ist immer vorhanden, muss aber abgekocht werden. Das Nationalgetränk ist Rum, der pur oder als Mixgetränk (z.B. in Cocktails wie Mojito, Cuba Libre und Daiquiri) angeboten wird.
Für zusätzliche Verpflegung und Getränke rechnen Sie bitte mit etwa CUC 300,-; sollten Sie nicht an der Besteigung des Pico Turquino teilnehmen wollen, planen Sie bitte auch ca. CUC 120,- für die drei Hotelübernachtungen in Santiago de Cuba ein. (1 CUC = 1 USD)
CUC - die Währung in Cuba:
Seit dem 8. November 2004 wird der US-Dollar nicht mehr als Barzahlungsmittel auf Cuba akzeptiert. Die Währung, die alle Geschäfte annehmen, ist der konvertierbare Peso (PESO CONVERTIBLE oder CUC).
- Bei der Ankunft am Flughafen erfolgt der Bargeld-Umtausch von EURO oder Schweizer Franken gegen CUC.
- Bei der Ausreise können ausländische Besucher zusätzlich noch am Flughafen die CUC in EURO zurücktauschen.
- Traveller-Schecks oder Kreditkarten amerikanischer Banken werden nicht akzeptiert!

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Sie erhalten mit den letzten Reiseunterlagen eine Touristenkarte, die wir bereits anhand Ihrer Passdaten für Sie ausgefüllt haben. Diese berechtigt Sie, zusammen mit Ihrem Reisepass, zur Einreise nach Cuba. Der Reisepass muss bei der Ausreise aus Cuba noch 6 Monate gültig sein.

Empfohlene Impfungen sind: Tetanus, Diphtherie, Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten und/oder sonstige Faktoren kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Wegen der strategischen Lage unterliegt die Besteigung des Pico Turquino in der Sierra Maestra einer staatlichen Genehmigung, die verweigert oder zurückgezogen werden kann. In diesem Fall bleiben die Wandertage in der Sierra Maestra erhalten, nur die Wegführung ändert sich. Aus diesen und anderen Gründen können Änderungen im Reiseablauf vorkommen, auf die wir und unsere Agentur keinen Einfluss haben. Ihre Reiseleitung ist berechtigt, während der Tour die geplante Route und die ausgeschriebenen Leistungen im Interesse und Sinne der Gruppe zu ändern, falls außergewöhnliche Umstände wie höhere Gewalt (Witterung) oder staatliche Anordnungen dazu zwingen. Sollten dadurch weitere Kosten (z.B. zusätzliches Hotel, Aufenthalts- und Transportkosten etc.) entstehen, sind diese von den Reiseteilnehmern zu tragen. Zudem kann es sein, dass das staatliche Reservierungsbüro kurzfristig und ohne Begründung geplante Unterkünfte ändert. In diesem Fall werden Sie in ein gleichwertiges Hotel umgeleitet. Wir bitten um Ihr Verständnis. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Außerdem weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Zum kubanischen Sozialismus: Vor nicht allzu langer Zeit öffnete sich die sozialistische Republik Cuba verstärkt sonnenhungrigen Urlaubern, um durch den Tourismus Devisen ins Land zu bringen und die Wirtschaft anzukurbeln. Der Aufbau einer touristischen Infrastruktur steckt auf Cuba noch immer in den Anfängen. Bitte legen Sie deshalb keine europäischen Maßstäbe an. Die Uhren gehen ein bisschen langsamer als bei uns, sei es beim Service, in den Hotels oder auf den Straßen. Die meisten Menschen sind freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen gegenüber Touristen. Ungeduld und Überheblichkeit der Fremden stoßen aber auf Unverständnis, weshalb wir von allen Mitreisenden Taktgefühl und Zurückhaltung erwarten. Nicht überall ist alles, was wir an Konsumgütern zu brauchen glauben, in den Läden und Hotels zu haben. Wer neugierig auf Unbekanntes und bereit ist, sich den begrenzten Möglichkeiten des Landes anzupassen, wird die traumhafte Schönheit der Insel wahrnehmen.

Klima

Das Klima auf Cuba ist tropisch mit einer mittleren Temperatur von etwa 25°C. Trotzdem sind Winter- und Sommermonate zu unterscheiden. Im Winter (von Mitte Oktober bis Mitte Mai) schwanken die Temperaturen zwischen 26°C und 30°C bei ca. 70% Luftfeuchtigkeit; im Sommer (von Mitte Mai bis Mitte Oktober) herrscht Regenzeit mit Temperaturen um 31°C bis 32°C und 80% Luftfeuchtigkeit. Im Herbst ist mit starken Stürmen zu rechnen, wodurch die Temperaturen auf 19°C fallen können. Als angenehmste Reisezeit gelten die Wintermonate. Die Wassertemperatur beträgt das ganze Jahr über um die 24°C.

Ausrüstung

In den Wintermonaten kann die Temperatur nachts und besonders in der Sierra Maestra auf wenige Grad über den Gefrierpunkt fallen, so dass Sie einen bis 0°C tauglichen Schlafsack und einen Pullover oder ein Fleece benötigen. Für mehr Komfort ist außerdem die Mitnahme einer leichten Isoliermatte anzuraten. Außer Regenbekleidung bzw. Poncho brauchen Sie wegen der starken Sonneneinstrahlung Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Sonnenbrille und einen Schutz für Kopf und Nacken. Impfungen sind für Cuba nicht vorgeschrieben; die Insel ist frei von Malaria. Es gibt keine Tierarten (Schlangen oder Insekten), die den Menschen ernsthaft gefährlich werden können.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Cuba autentica
Kubaner mit Zigarre, Fotograf: Mittlmeier, Barbara
Kubaner, Fotograf: Mittlmeier, Barbara
Transportmittel Kuba, Fotograf: Mittlmeier, Barbara
 
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