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Ecuador - Avenida de los Volcanes 2012

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Detailprogramm
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  • Der Bergsteiger-Klassiker Südamerikas: "Straße der Vulkane"
  • Optimale Akklimatisierung: Vulkane Pasochoa, El Corazón, Illiniza Norte
  • Top Bergsteigerziele: Cotopaxi (5.897 m) und Chimborazo (6.310 m)
  • Reservetag für die Chimborazo-Besteigung
  • Ruhetage zwischen den Bergtouren in gemütlichen Unterkünften
  • Begleitung durch Profi-Bergführer und Ecuador-Spezialist Benno Schlauri
  • Ein Bergführer für jeweils zwei Teilnehmer

Die "Straße der Vulkane": eine absolute Traumreise für Bergsteiger - noch dazu begleitet vom Profi-Bergführer und Ecuador-Kenner Benno Schlauri! Die vergletscherten Vulkankegel Ecuadors sind das klassische Ziel für passionierte Alpinisten aus aller Welt. Unsere Reiseroute ist so gewählt, dass die Akklimatisationsphase optimal auf die Besteigung der beiden höchsten Berge Ecuadors, Cotopaxi und Chimborazo, vorbereitet. Die ersten acht Tage dienen rein der Höhenanpassung: Sie unternehmen Touren auf die Vulkane Pasochoa, El Corazon und Illiniza Norte und wandern im Nationalpark Cotopaxi. Danach warten die höchsten, eisgepanzerten Gipfel Ecuadors auf Sie. Erleben Sie einmalige Gipfelmomente auf dem 5.897 m hohen Cotopaxi und dem 6.310 m hohen Chimborazo!

Termine und Preise
Reisedauer 16 Tage
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2ECK0801 10.08.12 25.08.12 3.290,- 2.130,- Schlauri Benno Buchen
2ECK0802 12.10.12 27.10.12 3.190,- 1.990,- Schlauri Benno Buchen
2ECK0803 02.11.12 17.11.12 3.190,- 1.990,- Schlauri Benno Buchen
2ECK0804 08.12.12 23.12.12 3.690,- 1.990,- Schlauri Benno Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 190,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Profibergführer Benno Schlauri ab/bis Quito
• örtliche, Englisch sprechende Bergführer (1 Bergführer pro 2 Teilnehmer)
• Flug mit LAN/Iberia Frankfurt - Madrid - Quito Madrid - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels, Haziendas, Lodges und Zelten
• meist Vollpension (10 x Vollpension, 2 x Frühstück und Mittagessen, 2 x Frühstück)
• Begleitmannschaft beim Trekking
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
• Privater Bergführer auf Anfrage (USD 210,- für zwei Tage, USD 210,- für zwei Tage oder USD 310,- für 3 Tage (zahlbar vor Ort)
• Leihausrüstung: Gurt, Pickel, Helm (auf Anfrage)

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 150,- bis USD 200,-); Trinkgelder (ca. USD 70,- bis 100,-); individuelle Ausflüge, Wunschleistungen und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.

Tourverlauf
1. Tag Anreise nach Ecuador

Heute fliegen wir mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Quito. Am Abend landen wir in Ecuadors Hauptstadt und werden am Flughafen von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. Willkommen in Ecuador! Bienvenidos!
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal Charles Darwin oder ähnlich

2. Tag Quito City Tour und Seilbahnfahrt zum Pichincha

Wir frühstücken im Hotel und haben ein erstes kurzes Briefing mit unserem Reiseleiter. Anschließend erkunden Quitos interessante Altstadt, seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler aus der Kolonialzeit. Vom kleinen Vulkankegel "El Panecillo" aus haben wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen traumhaften Blick über die Stadt. Mit der Seilbahn fahren wir noch zum Hausberg "Pichincha". Die Seilbahn bringt uns bis auf 4.100 m an der Flanke des 4.690 m hohen und damit niedrigeren der zwei Gipfel des Vulkans. Am Pichincha können wir ein bis zwei Stunden wandern, um uns schon ein wenig zu akklimatisieren. Am späten Nachmittag/frühen Abend kehren wir zu unserem Hotel zurück und haben den Abend zur freien Verfügung.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 1-2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal Charles Darwin oder ähnlich [F]

3. Tag Akklimatisations-Wanderung zum Vulkan Pasochoa

Morgens verlassen wir die Hauptstadt Ecuadors und fahren über Sangolqui Richtung Vulkan Pasochoa (4.200 m). Vom Ausgangspunkt auf circa 2.750 m Höhe führt ein 4- bis 5-stündiger Wanderweg durch den Páramo (typische Anden-Landschaft) bis hinauf zum Kessel (Caldera) des Pasochoa auf circa 4.200 m. Nach dem 2- bis 3-stündigen Abstieg fahren wir zu einer gemütlichen Hosteria, unserer Unterkunft für zwei Nächte, in der Nähe des Ortes Machachi.
Gehzeit: 6-8h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 1450m; Abstieg: 1450m; Hosteria (2.800 m) [FMA]

4. Tag Trekking zum 4.788 m hohen El Corazón

Buenos días - aufgewacht! Früh morgens starten wir zu unserem 2. Akklimatisierungs-Trek! Unser heutiges Ziel ist der 4.788 m hohe Vulkan El Corazon, was übersetzt so viel bedeutet wie "das Herz". Der Vulkan liegt auf der Westkordillere im Nordwesten des Tals von Machachi und ist Teil eines nur selten verschneiten Massivs mit drei Bergspitzen. Wir verlassen unsere Unterkunft und fahren über El Chaupi zu unserem Ausgangspunkt auf circa. 3.800 m bei der Gemeinde San Marco. Der Aufstieg zum Gipfel dauert etwa fünf Stunden, für den Abstieg benötigen wir weitere zwei bis drei Stunden. Nach einem tollen Trekking-Tag fahren wir zurück zu unserer Unterkunft.
Gehzeit: 7-8h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 988m; Abstieg: 988m; Hosteria (2.800 m) [FMA]

5. Tag Auf der Avenida de los Volcanes zu den Illinizas

Am Morgen fahren wir auf der berühmten Avenida de los Volcanes, der “Straße der Vulkane", in Richtung Süden. Unterwegs zeigen sich bei sonnigem Wetter die strahlenden Gipfel des Cotopaxi, des Illiniza Norte und Illinaza Sur am Horizont. Über eine Schotterstraße fahren wir zu unserem heutigen Ausgangspunkt auf ca. 3.400 m Höhe am Fuß der Illinizas und wandern circa zwei Stunden bis zu unserem Lagerplatz (4.000 m), "Camp La Virgen" genannt. Am Nachmittag können wir noch eine kleine, zweistündige Akklimatisations-Wanderung unternehmen.
Gehzeit: 2-4h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt (4.000 m) [FMA]

6. Tag Unser erster Gipfel über 5.000 m: Illiniza Norte

Frühmorgens brechen wir zur Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m) auf. Der Anstieg ist bis auf das letzte Stück kurz vor dem Gipfel technisch nicht schwierig. Bei unserem ersten hohen Gipfel sollte “nichts übers Knie gebrochen" werden. Nach kurzer Blockkletterei (II) ist der höchste Punkt erreicht. Zum ersten Mal auf dieser Reise befinden wir uns über 5.000 m Höhe! Eine Pause haben wir uns nun verdient. Fantastisch und unvergesslich ist der Blick vom Gipfel über die Andenlandschaft! Auch der Cotopaxi, unser nächstes Ziel, liegt direkt gegenüber von uns und unsere Vorfreude kann beginnen! Nach der Gipfelrast steigen wir zügig ab und fahren zu unserer Unterkunft.
Gehzeit: 7-8h; Fahrzeit: 1,5-2h; Aufstieg: 1126m; Abstieg: 1126m; Hostal (3.800 m) [FMA]

7. Tag Cotopaxi-Nationalpark und Trekking zum Ruminahui (4.631 m)

Nach unserem Frühstück treten wir die Fahrt zum Cotopaxi-Nationalpark an, der zum Schutz der Páramo-Vegetation eingerichtet wurde. Die folgenden zwei Nächte verbringen wir in der Los Mortiños Lodge (ca. 3.800 m). Hier im Cotopaxi-Nationalpark unternehmen wir eine weitere Akklimatisations-Trekkingtour, um für die folgenden Bergbesteigungen des Cotopaxi und des Chimborazo bestens vorbereitet zu sein. Wir steigen auf von circa 3.800 m bis zum zentralen Punkt des Ruminahui auf (4.631 m). Der Aufstieg dauert sechs Stunden, während der Abstieg drei Stunden in Anspruch nimmt. Erschöpft aber zufrieden erholen wir uns in unserer Lodge.
Einzelzimmer sind möglicherweise für die nächsten zwei Tage leider nicht verfügbar.
Gehzeit: 9h; Fahrzeit: 0,5-1h; Aufstieg: 771m; Abstieg: 771m; Los Mortiños Lodge (ca. 3.800 m) [FMA]

8. Tag Cotopaxi-Nationalpark - Jose Ribas Hütte und Gletscherschule

Auf unserem heutigen Programm steht ein Gletschertraining auf circa 5.000 m Höhe! Wir fahren bis zum Parkplatz unterhalb der José Ribas-Hütte. Der Aufstieg bis zur José Ribas-Hütte auf 4.600 m Höhe dauert 45 Minuten bis 1 Stunde. Wir steigen weiter hinauf bis zum Gletscherrand auf ungefähr 5.000 m. Wir ruhen uns aus, prüfen unsere Ausrüstung und bereiten uns während einem dreistündigen Gletschertraining auf den Gipfelanstieg vor. Erstbestiegen wurde der Cotopaxi 1872 vom deutschen Geologen Wilhelm Reiß und dem Kolumbianer Angel Escobar. Der größte Ausbruch dieses Vulkans ereignete sich 1877, der Lavafluss erstreckte sich bis zum 35 km entfernten Latacunga; nach 1942 gab es keinen Ausbruch mehr. Am Nachmittag kehren wir zurück zur Los Mortiños Lodge, um uns dort zu erholen.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 1h; Los Mortiños Lodge (ca. 3.800 m) [FMA]

9. Tag Erholung vor dem Anstieg zum Cotopaxi

Heute Vormittag tanken wir neue Kraft und Energie indem wir uns einfach ein wenig erholen, bevor wir morgen zum Gipfelanstieg des Cotopaxi aufbrechen. Später fahren wir zum Parkplatz unterhalb der Jose Ribas Hütte, steigen auf zur Hütte und bereiten uns für die kurze Nacht vor, denn wir brechen bereits gegen Mitternacht auf.
Einzelzimmer gibt es in dieser Nacht leider nicht.
Gehzeit: 1h; Jose Ribas-Hütte (4.600 m) [FMA]

10. Tag Highlight: Besteigung des Cotopaxi (5.897 m)

Ein sehr zeitiger Aufbruch (Mitternacht) zum Gipfel des Cotopaxi (5.897 m) - einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde und zweithöchster Berg Ecuadors - ist angesagt. Bei klarem Wetter können wir die Vulkangipfel von Cayambe, Antisana, Illiniza und El Altar sowie unser nächstes Ziel, den 100 km entfernten Chimborazo, sehen. Der Aufstieg ist bei normalen Verhältnissen technisch nicht sehr schwierig, jedoch lang und anstrengend. Die Schnee- bzw. Gletschergrenze liegt bei ca. 5.000 m Höhe. Über mehrere Aufschwünge steigen wir mit Pickel und Steigeisen rechts vorbei am felsigen, schon von weitem sichtbaren Krateraufbau, wobei wir, je nach Verhältnissen, des Öfteren Spalten umgehen müssen. Über einen zuletzt steileren Hang gelangen wir an den Kraterrand (Gehzeit ab der Hütte zum Gipfel ca. 7-8 Std., für den Abstieg 2-3 Std.). Nach der Rückkehr zur Hütte gehen wir das kurze Stück zum Parkplatz und fahren aus dem Nationalpark hinaus auf die Avenida de los Volcanes. Beim Dorf Lasso biegen wir zur wunderschön gelegenen Hazienda La Cienega (ca. 3.000 m) ab. Ein perfekter Ort, um uns von dem anstrengenden Tag zu erholen. Im Jahr 1802 wohnte Alexander von Humboldt in dieser eindrucksvollen kolonialen Anlage, um seine Studien über den Cotopaxi durchzuführen.
Gehzeit: 10-11h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 1097m; Abstieg: 1397m; Hazienda La Cienega (3.000 m) oder ähnlich [FMA]

11. Tag Erholung und Fahrt nach Riobamba

Mit einem tollen Gefühl gestern den Gipfel des formschönen Cotopaxi erklommen zu haben wachen wir heute auf, wir genießen noch ein wenig die schöne Hazienda, bevor wir weiter nach Riobamba in unsere einfache Unterkunft auf circa 4.000 m Höhe fahren. Unsere Fahrt heute dauert ca. 3 Stunden, wir können diese durch verschiedene Stopps unterbrechen, um uns die Beine zu vertreten oder um die schöne Landschaft und die interessante Pflanzenwelt auf uns wirken zu lassen. Heute können wir noch ein Mal Kräfte sammeln für die nächsten zwei Tage, an denen wir den Chimborazo besteigen werden.
Einzelzimmer gibt es in dieser Nacht leider nicht.
Fahrzeit: 3h; Übernachtung im Hostal (4.000 m) [FMA]

12. Tag Zum Ausgangspunkt für die Chimborazo-Besteigung

Durch eine malerische Landschaft windet sich eine kurvenreiche Straße entlang tiefer Schluchten und wir gelangen zum Chimborazo. Bald fahren wir über eine wunderschöne Hochfläche zum Ausgangspunkt der Chimborazo-Besteigung. Unser Fahrer bringt uns bis zur ersten Hütte (ca. 4.800 m) am Ende der Piste. Von hier steigen wir in ca. einer Stunde mit dem benötigten Gepäck hinauf zur Whymper-Hütte auf 5.000 m Höhe. Als bergsteigerischer Höhepunkt steht uns die Besteigung des Chimborazo, eines erloschenen Vulkans mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, bevor. Alexander von Humboldt hielt ihn für den höchsten Berg der Welt, tatsächlich ist er dies, aber nur vom Erdmittelpunkt aus gesehen. Beim Versuch den Vulkan zu besteigen, scheiterte Alexander von Humboldt. Dem Erstbesteiger des Matterhorns, Edward Whymper, gelang es 1880, als erster auch diesen Gipfel zu bezwingen.
Mögliche kurzfristige witterungsbedingte Änderung (wird erst ein paar Tage vor der Entscheidung entschieden): Sollte sehr wenig Schnee und viel Eis vorherrschen und somit Steinschlag-Gefahr bestehen (dies könnte möglicherweise in den Monaten Juli bis Oktober sein), werden wir an der Nordseite des Chimborazo (weniger Steinschlag) ein Zeltlager auf circa 5.100 m aufschlagen.
Einzelzimmer gibt es in dieser Nacht leider nicht.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 200m; Whymper-Hütte (5.000 m) oder Zelt (5.100 m) [FMA]

13. Tag Highlight: Chimborazo Besteigung (6.310 m)

Gegen Mitternacht brechen wir auf zum Gipfel. Die Aufstiegsroute wird, je nach aktuellen Berg- und Schneeverhältnissen, am Abend vorher von unseren Bergführern festgelegt. Durch das Abschmelzen des Gletschers ist mit Blankeis und Eisschlag zu rechnen. Die Besteigung erfordert Hochtouren-Erfahrung und Trittsicherheit. Etwa 8-10 Std. (je nach Verhältnissen) sind es von der Hütte bis zum höchsten Punkt in Ecuador, dem 6.310 m hohen Chimborazo. Von oben haben wir einen herrlichen Blick - tief unter uns liegt Riobamba. Für den Abstieg zur Whymper-Hütte benötigen wir etwa 4-5 Stunden. Nach erfolgreicher Besteigung kehren wir nachmittags zum Bus zurück (ca. 4.800 m) und fahren zu unserem Hotel in Banos. (FM)

Sollte die Besteigung nicht möglich gewesen sein, übernachten wir - sofern alle Teilnehmer einverstanden sind - erneut in der Whymper-Hütte auf 5.000 m (oder ggf. im Zelt auf 5.100 m), bevor wir am nächsten Tag den Aufstieg erneut versuchen. Bitte beachten Sie auch hier, falls der Reservetag genutzt wird: Einzelzimmer gibt es in dieser Nacht leider nicht. (FMA)
Gehzeit: 12-13h; Aufstieg: 1310m; Abstieg: 1510m; Hotel (1.800 m) [FM]

14. Tag Banos oder Reservetag für Chimborazo - Fahrt nach Quito

Sollte unsere gestrige Besteigung des Chimborazo geklappt haben, so steht uns heute ein gemütlicher Tag in dem Wallfahrtsstädtchen Banos, idyllisch am Fuße des Vulkans Tungurahua gelegen, bevor. Wir haben Freizeit und können zum Beispiel die nahe gelegenen Wasserfälle besuchen oder aber einen kleinen Spaziergang durch die Stadt unternehmen und noch letzte Souvenirs kaufen. An Nachmittag brechen wir wieder auf gen Norden, Richtung Quito. (FM)
Sollte die Besteigung des Chimborazo an Tag 13 nicht möglich gewesen sein, bietet sich ab heute Nacht erneut eine Chance, den Gipfel zu besteigen. Gegen Mitternacht brechen wir, bei hoffentlich guten Witterungsverhältnissen, auf und kehren gegen Mittag wieder zur Hütte zurück. Nach einem gemeinsamen Essen fahren wir im Laufe des Nachmittags direkt zurück nach Quito. (FM)
Fahrzeit: 3,5-4h; Hostal Charles Darwin oder ähnlich [FM]

15. Tag Quito - Rückflug Richtung Europa

Der Vormittag in Quito steht zur freien Verfügung. Wir haben noch ein wenig Zeit, um durch die Straßen zu bummeln und einzukaufen. Doch unsere Reise neigt sich dem Ende zu: Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen von Quito über Madrid nach Deutschland.
[F]

16. Tag Ankunft

Unsere Reise ist zu Ende. Wir haben viel erlebt und können noch lange in schöner Erinnerung an die "Straße der Vulkane" schwelgen. Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Im Mittelpunkt dieser Reise stehen die Besteigungen der Vulkane und die großartigen Naturlandschaften Ecuadors. Bei der Planung des Programms haben wir großen Wert auf eine optimale Akklimatisation gelegt und für die Besteigung des Chimborazo, des höchsten Berges Ecuadors und Höhepunkt der Reise, einen Reservertag eingeplant. Zwischen den Besteigungen sind Sie in gemütlichen Haziendas, Lodges, Hosterías untergebracht.
Die Besteigung der drei Vulkane Illiniza Norte (5.126 m), Cotopaxi (5.897 m) und Chimborazo (6.310 m) ist nur für erfahrene und trainierte Hochtourengeher geeignet. Die Touren erfordern eine sehr gute Kondition und Trittsicherheit. Die vergletscherten Hänge haben eine Neigung von etwa 30 Grad. Bei den sich ändernden Schnee- und Eisverhältnissen ist am Chimborazo mit kurzen Passagen mit bis zu 45 Grad, mit Blankeis und Eisschlag zu rechnen. Eine sehr wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an den Bergtouren ist Höhenverträglichkeit. Nur mit einer ausgezeichneten körperlichen Konstitution und Fitness ist die Belastung durch die ungewohnte Höhe zu verkraften. Wir haben bei der Tageseinteilung darauf geachtet, genügend Zeit für die Höhenanpassung einzuplanen; Ihr Herz und Kreislauf müssen in Ordnung sein. Bitte konsultieren Sie vor Abreise Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Sie müssen die Sicherungs- und Spaltenbergungstechniken sowie den Umgang mit Eispickel, Zwölf-Zacker-Steigeisen und Seil beherrschen. Wer über keine Hochtouren-Erfahrung verfügt, dem empfehlen wir, unbedingt einen 1-wöchigen Eiskurs (Hauser Katalog 2012 Seite 286) zu absolvieren und im Anschluss einige Hochtouren zu unternehmen.
Ein absoluter Hauser-Mehrwert: Nur bis zu zwei Teilnehmer/Teilnehmerinnen pro Seilschaft werden bei der Besteigung von Cotopaxi und Chimborazo von einem einheimischen Bergführer begleitet. Wer lieber allein mit einem eigenen Bergführer am Cotopaxi und/oder am Chimborazo unterwegs sein möchte, dem können wir bei vorheriger Anmeldung (bis 8 Wochen vor Tourstart) und gegen einen Aufpreis einen zusätzlichen privaten Bergführer zur Verfügung stellen. Der Aufpreis beträgt USD 210,- für zwei Tage / USD 310,- für drei Tage und ist vor Ort in bar zu zahlen. Für den Cotopaxi würden Sie mindestens den Aufpreis für zwei Tage für einen privaten Bergführer zahlen, da dieser an Tag 9 und 10 für Sie da wäre. Für den Chimborazo müsste der private Bergführer für mindestens drei Tage gezahlt werden (Tag 12, 13, 14). Eine kurzfristige Änderung hinsichtlich privater Bergführer vor Ort ist nicht möglich.
Bei der Besteigung des Cotopaxi und des Chimborazo werden Sie mit Ihrem Gepäck jeweils zum Ende der Straße gefahren. Dann tragen Sie Ihre notwendige Ausrüstung für die kurze Nacht und die Bergbesteigung im eigenen Rucksack bis zur Hütte (ca. 1 Std. Aufstieg). Die Verpflegung wird von einer Küchenmannschaft, die für Ihr leibliches Wohl sorgt, zur Hütte gebracht.
Unterkunft: Bitte beachten Sie, dass an den Tagen 9, 11, 12 und ggf. 13 keine Einzelzimmer zur Verfügung stehen. Eine der besten Bergsteiger-Touren in Südamerika mit ausgiebiger Akklimatisierungsphase. Voraussetzung: Hochtouren-Erfahrung (z.B. Westalpen). Gipfelglück: garantiert!

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Ecuador noch 6 Monate gültig sein. Für Ecuador/Galapagos ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Masern, Pertussis und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir Sie um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Klima

Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit und Windverhältnisse bestimmen das Klima des Landes. Ecuador liegt am Äquator im Bereich der inneren Tropen. Das heißt vor allem, dass geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf und große Temperaturschwankungen (8-28 Grad) im Tagesverlauf auftreten. Man spricht daher von einem Tageszeitenklima. Es existieren keine Jahreszeiten wie in Mitteleuropa.
In der Sierra variiert das Klima in erster Linie mit zunehmender Höhe, Bergbesteigungen sind prinzipiell das ganze Jahr über möglich. Die Schneegrenze liegt in der Ostkordillere mit 4.500 m gegenüber der Westkordillere mit 4.700 m etwas tiefer, was auf die Einwirkung des feuchten Südpassats zurückzuführen ist. Er bringt dem Hochland feuchte Luftmassen aus dem Amazonastiefland, die sich in den höchsten Lagen der Ostkordillere als Schnee niederschlagen. In der Westkordillere (in der sich die Vulkane Illiniza Norte und Chimborazo befinden) gelten Dezember bis Januar, Mai bis August und der November als die Monate mit geringeren Niederschlägen. Die Querrücken (im spanischen Nudos genannt), in denen sich der Cotopaxi befindet, werden von der West- und Ostkordillere abgeschirmt. Dadurch herrschen hier stabilere Wetterverhältnisse als in der West- und Ostkordillere.
Für die Besteigung des Cotopaxi und des Chimborazo können Sie bei Aufbruch in der Nacht mit Temperaturen zwischen -10°C bis -15°C rechnen, wobei der teilweise starke Wind dazu führt, dass Sie das Klima als kälter empfinden.

Ausrüstung

Sie benötigen komplette Hochtourenbekleidung (Goretex-Jacke, Überhose, leichte Daunenjacke, Thermo-Unterwäsche, Fleece etc.), steigeisenfeste Bergschuhe, einen Schlafsack für die Hütten- und Zeltübernachtungen sowie einen Hochtouren-Rucksack, ebenso eine Brust- und Sitzgurt-Kombination, Steigeisen und Pickel, die notwendigen Karabiner und einen Helm. Schützen Sie sich gut gegen die intensive Sonneneinstrahlung am Äquator mit Kopfbedeckung, Gletscherbrille und Creme mit hohem Lichtschutzfaktor.
Es besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung notwendiges Equipment bei unserer Agentur vor Ort zu leihen. Die Leihgebühr beträgt pro Gegenstand (Gurt, Pickel, Gamaschen, Seil, Helm) circa 2,- bis 3,- USD pro Tag. In diesem Fall bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, die Bezahlung erfolgt direkt an die Agentur vor Ort. Da die Steigeisen optimal auf Ihre Schuhe passen müssen, bitten wir Sie, Ihre eigenen Steigeisen mitzunehmen. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Hochtourenrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings / der Besteigungen nicht benötigen können Sie beispielsweise in der Unterkunft (Hotel oder Berghütte) deponieren.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Avendia de los Volcanes
Aufstieg Cotopaxi, Fotograf: Antrades, Camillo
Cotopaxi, Fotograf: Skyum, B.
Gipfel des Cotopaxi, Fotograf: Löw, Peter
Chimborazo bei Sonnenaufgang, Fotograf: Gruber, Heinrich
Besteigung des Chimborazo, Fotograf: Häupl, Manfred
Chimborazo, Fotograf: Archiv Hauser
Cotopaxi, Fotograf: Campus Trekking
 
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