Galápagos: Verzauberte Inseln am Ende der Welt
| I | 2.850 | 15x |
Reisespezialist kontaktieren![]()
Detailprogramm
Anzeigen / Herunterladen (338 kB)
- Dreizehn Tage "Inselhüpfen" auf Galápagos mit Wanderungen und Ausflügen
- Besonderheit: Übernachtung auf den Inseln in gemütlichen Hotels
- Unmittelbare Begegnungen mit den zutraulichen Tieren des Archipels
- Besteigung des Vulkans Sierra Negra (1.490 m)
- Auf dem Festland: UNESCO-Weltkulturerbe Quito, Indianermarkt in Otavalo
- Galápagos: Eines der schönsten Tier- und Naturparadiese intensiv erleben
- Natur pur und Tiererlebnisse der besonderen Art garantiert
Das Paradies am Ende der Welt erwartet Sie! Sicher wird Ihnen diese Reise "tierisch" gut gefallen, denn Sie lernen auf erholsame Art die "Arche Noah im Pazifik" ohne Kreuzfahrtschiff kennen. Zuvor nehmen wir uns Zeit für einen Eindruck vom ecuadorianischen Festland. Sie besichtigen die Hauptstadt Quito, eines der schönsten UNESCO-Weltkulturerben in Südamerika sowie den berühmten Indianermarkt in Otavalo. Dann fliegen Sie zur Insel San Cristobal und unternehmen erste Ausflüge. Im Boot geht es weiter von Insel zu Insel - nach Floreana, Isbela und Santa Cruz. Auf Isabela wandern Sie zu den Vulkanen Sierra Negra, Chico und Azufre. Zwischen einem Besuch bei "Lonesome George" und vielen weiteren Entdeckungen finden Sie Zeit, die Unterwasserwelt bei Schorcheltouren zu erkunden oder an den wunderschönen Sandstränden zu baden. Als Nationalpark und Meeresschutzgebiet stehen die Galapagos-Inseln seit 1978 unter dem Schutz der UNESCO. Ihre Reiseleitung wird Sie mit der einzigartigen Flora und Fauna sowie der interessanten Geschichte der Entstehung des exotischen Archipels bekannt machen. Unvergesslich sind die vielen Begegnungen mit den zutraulichen Tieren wie Riesenschildkröten, Seelöwen, Meerechsen, Landleguanen und zahlreichen Vogelarten. Bitte buchen Sie so früh wie möglich! Aufgrund der begrenzten Reservierungsmöglichkeiten auf den Islas Encantadas, den "verwunschenene Inseln", müssen wir spätestens drei Monate vor Abreise entscheiden, ob die Reise stattfinden kann.
Termine und Preise
| Reisedauer | 17 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1ECK1306 | 10.11.11 | 26.11.11 | €4.035,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 1ECK1307 | 22.12.11 | 07.01.12 | €4.535,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1301 | 05.01.12 | 21.01.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1302 | 15.03.12 | 31.03.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | Ramirez Lorena | |
| 2ECK1303 | 26.07.12 | 11.08.12 | €4.490,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1304 | 09.08.12 | 25.08.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1305 | 06.09.12 | 22.09.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1306 | 04.10.12 | 20.10.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1307 | 08.11.12 | 24.11.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1308 | 20.12.12 | 05.01.13 | €4.490,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 3ECK1301 | 03.01.13 | 20.01.13 | €4.090,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 3ECK1302 | 14.03.13 | 31.03.13 | €4.090,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €450,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab Quito bis Guayaquil
• Flug mit LAN/Iberia von Frankfurt nach Quito, zurück ab Guayaquil
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge Quito - San Cristobal / Baltra - Guayaquil mit LAN
• Übernachtung in Hotels und Pensionen (Hostales) und 1x in einem fest installierten Zelt
• 12 x Vollpension, 3 x Frühstück und 1 x Mittagessen
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 230,-); Trinkgelder (ca. USD 70,- bis 100,-); Nationalpark-Gebühr Galapagos (z.Zt. USD 100,- in bar vor Ort zu zahlen); individuelle Ausflüge und Besichtigungen, persönliche Ausgaben.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Morgens Linienflug mit LAN / Iberia von Deutschland via Madrid nach Quito (2.850 m). Ankunft am Abend. Wir werden am Flughafen von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt und zu unserem Hostal gebracht.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal
2. Tag Quito: City Tour und Freizeit
Am Vormittag besichtigen wir einige der zahlreichen Sehenwürdigkeiten, die Ecuadors Hauptstadt Quito zu bieten hat. Im modernen Stadtteil sehen wir die Parks La Alameda und El Ejido und die Avenida Rio Amazonas mit ihren vielen Geschäften, Restaurants und Cafés. In der von der UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe erklärten Altstadt besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der Kolonialzeit. Vom Panecillo aus, dem auf einem Vulkankegel gelegenen Denkmal des Schutzengels der Stadt, können wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen Panoramablick über die Stadt genießen. Am späten Nachmittag sind wir zurück im Hostal und können uns ausruhen, zuvor gibt es allerdings noch ein kleines Briefing durch die Reiseleitung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal [F]
3. Tag Quito - Otavalo - Quito
Ein beliebter Tagesausflug mit dem Besuch des berühmten Indianermarktes in Otavalo (2.530 m) steht uns bevor. Auf der Plaza de los Ponchos und in den umliegenden Straßen werden neben farbenfrohen Ponchos und Decken, Wollsachen und Textilien auch Filzhüte und Töpferwaren sowie Obst, Gemüse, Tiere und eine Vielzahl von Kunstartikeln angeboten. Der ursprüngliche Markt der einheimischen Weber - weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt - zieht Anbieter aus dem ganzen Land an. Am Nachmittag fahren wir die 90 km auf der Panamericana nach Quito zurück.
Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal [FM]
4. Tag Quito - Galápagos-Inseln: San Cristóbal, unsere erste verzauberte Insel
Wir fliegen am Vormittag von Quito auf die Galápagos-Inseln, auf denen wir die nächsten 13 Tage mit naturkundlichen Erlebnissen verbringen. Das Archipel liegt rund 1.000 km westlich vom Festland im Bereich des Äquators. Der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt hat uns diese Inselwelt, die 1959 zum Nationalpark mit strengen Schutzgesetzen erklärt wurde, mit seinem 1960 erschienenen Klassiker “Galápagos - Die Arche Noah im Pazifik" schmackhaft gemacht. Die spontane Erlebnisfrische seiner Berichte und die sachkundige Deutung des Verhaltens der Tierwelt machen dieses Werk zu einer spannenden Lektüre.
Vor ihm betrat bereits der berühmte Forscher Charles Darwin im Jahre 1835 mit der “Beagle" im Rahmen einer Welt-Umseglung diesen “Garten Eden". Seine Erkenntnisse aus den biologischen Beobachtungen (insbesondere der Darwin-Finken) gipfelten 20 Jahre später in der Evolutionstheorie, revolutionierten ein Weltbild und stellten das kirchliche Dogma der Unveränderlichkeit der göttlichen Schöpfung in Frage.
Als offizieller Entdecker des Archipels gilt der spanische Bischof Tomás de Berlanga, dessen Schiff im Jahre 1535 auf dem Weg von Panama nach Peru in eine Flaute geriet und zu diesen unbekannten Gestaden getrieben wurde. Die Spanier tauften sie später Islas Encantadas, die “verwunschenen Inseln", weil sie oft in geheimnisvollen Nebelschleiern verschwanden und nicht zu finden waren. In den folgenden Jahrhunderten nutzten Piraten und Freibeuter die Inseln als Versteck zwischen ihren Überfällen entlang der südamerikanischen Küste, bis sie im 18. Jh. ein Stützpunkt für den Walfang und somit langsam besiedelt wurden.
Unser Flugziel ist San Cristóbal, die mit 558 qkm fünftgrößte und östlichste der Galápagos-Inseln. Zunächst werden wir zu unserem Hotel in der Provinzhauptstadt von Galápagos, Puerto Baquerizo Moreno, gebracht, wo wir uns für vier Nächte einrichten. Danach besuchen wir das Informationszentrum, um erste detaillierte Eindrücke von der Natur-, Entwicklungs- und Siedlungsgeschichte dieses vulkanischen Inselreiches inmitten des Pazifik zu bekommen. Im Hafenbecken des gemütlichen Fischerstädtchens können wir Seelöwen zwischen den kleinen Booten umhertauchen sehen. Nachmittags unternehmen wir einen Spaziergang nach Tijeretas durch die Trockenvegetation mit riesigen Kakteen und gehen zum ersten Mal schnorcheln. Abends kehren wir zum Hotel an der Hafenbucht zurück.
Fahrzeit: 0,5-1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
5. Tag San Cristóbal: staunen, entspannen und genießen
Willkommen auf Galápagos! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von entspannen, ein bisschen radeln und wandern, schwimmen, schnorcheln, Tiere beobachten und relaxen. Nach unserem Frühstück fahren wir mit dem Fahrrad circa 2 bis 3 km bis zum Strand La Loberia. Wer möchte kann natürlich auch gern spazieren gehen oder sich privat ein Taxi nehmen, das entscheidet jeder ganz spontan vor Ort. Beim Eingang zu La Loberia lassen wir unsere Räder stehen und laufen etwa 500 m bis wir schon die ersten Seelöwen-Kolonien und Meeresechsen bestaunen können. Dies ist ein toller Ort zum Fotografieren, aber auch El Alcantilado, unser nächstes Ziel bietet einzigartige Motive. Wir laufen ungefähr 40 Minuten über Lava-Steine bis wir bei El Alcantilado ankommen. Hier können wir die putzigen Blaufußtölpel beobachten und auch die Maskentölpel sowie viele weitere Vogel- und vielleicht auch Echsen-Arten. Zurück am Loberia-Strand stärken wir uns bei einem leckeren Pick-Nick und lassen unsere Seele baumeln. Wir können schwimmen gehen, schnorcheln oder lesen. Nachmittags geht es dann zurück zum Hotel. Jeder hat noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung und kann noch ein paar entspannte Stunden bis zum Abendessen verbringen.
Gehzeit: 1,5-2,5h; Hotel [FMA]
6. Tag San Cristóbal: Kratersee El Junco - Galapaguera - Siedlung El Progreso
Morgens fahren wir nach Osten in das präriehafte Hochland der Insel zum Süßwasser-Kratersee, der von Guave-Bäumen umgebenen Laguna El Junco. Dort können wir vom mit Binsen (Juncos) bestandenen Ufer aus Fregattvögel, Teichhühner und Bahama-Enten beobachten. Wir wandern um den See herum und genießen die schönsten Blicke auf die ganze Insel. Nach dem Mittagessen besuchen wir die Galapaguera, ein Schildkröten-Reservat, in dem wir die berühmten Riesenschildkröten in freier Wildbahn in Augenschein nehmen. Diese gigantischen Tiere werden bis zu 200 Jahre alt und erreichen ausgewachsen ein Gewicht von bis zu 300 kg. Anschließend besteht am Strand von Puerto Chino die Möglichkeit zu schnorcheln. Auf dem Rückweg halten wir an der kleinen Siedlung El Progreso. Diese war im 19. Jh. ein großes Landgut des Inseldespoten Manuel Cobos, der in seinen Ländereien von Sklaven ausgedehnte Zuckerrohrplantagen anlegen ließ.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
7. Tag San Cristóbal: Tuffkegel León Dormido - Playa Ochoa - Puerto Moreno
Nach dem Frühstück starten wir eine zweistündige Bootsfahrt entlang der Küste nach León Dormido, einem kuriosen Tuffkegel, dessen Silhouette einem schlafenden Löwen ähnlich sieht. Wir beobachten u.a. Maskentölpel, Blaufußtölpel und Fregattvögel. Auf der Hin- oder Rückfahrt halten wir an dem weissen Sandstrand Playa Ochoa, wo wir Meerechsen, viele Vogelarten und eine Seelöwen-Kolonie bestaunen können. Wer möchte, kann mit den Tieren baden und schnorcheln. Im Laufe des Nachmittags kehren wir per Boot zu unserem Hotel in Puerto Moreno, dem mit über 4.000 Einwohner zweitgrößten Ort des Archipels, zurück. Insgesamt sind nur vier Inseln dieser einmaligen Welt dauerhaft von Menschen besiedelt. Der erste Siedler im Archipel war ein Matrose namens Watkins, der 1812 auf Floreana von Bord eines Walfangschiffes ging.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
8. Tag San Cristóbal - Floreana: Baden mit Seelöwen
Drei morgendliche Stunden Bootsfahrt bringen uns zur Insel Floreana. Neben dem offiziellen Namen Isla Santa Maria ist auch der englische Name Charles für die sechstgrößte Insel (173 qkm) des Archipels gebräuchlich.
Auf dem Weg nach Floreana kommen wir an den kleinen, vorgelagerten Inseln Enderby und Champion vorbei. Hier gibt es vor allem viele Vogelarten zu sehen. Bald erreichen wir Puerto Velasco Ibarra. Wir wohnen im Hostal Wittmer an der Bahía Negra, einem schönen schwarzen Strand. Die Kölnerin Margret Wittmer, Autorin des empfehlenswerten Bestsellers “Floreana postlagernd", lebte von 1932 bis 2000 auf Floreana. In dieser Robinsonade mit dem Untertitel: “Ein außergewöhnliches Frauenleben am Ende der Welt" wird die interessante Besiedlungsgeschichte der Vulkaninsel beschrieben. Margret Wittmer kam mit ihrem Mann und dessen Sohn auf dieses Eiland, um fernab von den europäischen Wirren das Land urbar zu machen und ein neues Leben als Siedler zu versuchen. Der Kampf gegen die Natur war härter als erwartet. In einer alten Piratenhöhle, die als provisorischer Wohnsitz diente, gebar sie ihr erstes Kind. Später sah sie den Inselfrieden durch rätselhafte Todesfälle bedroht, die als Galápagos-Affäre in der Weltpresse ihre Runde machten. Ihr 1959 erschienenes Buch dokumentiert ihr abenteuerliches Frauenleben abseits der Zivilisation.
Nach dem Mittagessen im Hostal Wittmer wandern wir zum weißen Sandstrand La Loberia. Seeleguane lassen sich hier besonders gut beobachten und der Strand lädt zu einem Bad im Pazifik mit den Seelöwen ein.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hostal [FMA]
9. Tag Foreana - Isabela: Riesenschildkröten-Aufzuchtstation, Concha de Perla: baden und schnorcheln
Floreana ist eine der wenigen Inseln, die zwei Süßwasserquellen aufweisen kann, die von den Regenfällen der Garúa-Zeit gespeist werden. Diese Quellen waren sicher auch die Ursache für eine ganze Reihe von Besiedlungsversuchen, zuerst von Piraten, später von Walfängern. Nach dem Frühstück fahren wir in das Hochland von Floreana. Auf dem Weg zu einer Galapaguera, einer Aufzuchtstation für Riesenschildkröten, besichtigen wir die Piratenhöhlen und eine der Süßwasserquellen.
Mit dem Boot geht es nach Nordwesten, und nach ca. 3 Stunden erreichen wir die größte Galápagos-Insel, Isabela, welche mit 130 km Länge und 4.588 qkm etwa 60 % der Landfläche des ganzen Archipels einnimmt. Unser Ziel ist der Hafenort Puerto Villamil im Südosten der Insel. Die Isla Isabela baut sich aus fünf miteinander verschmolzenen Schildvulkanen auf. Da diese Insel direkt auf dem sogenannten Hot Spot liegt, sind alle diese Vulkane aktiv. Auf den höchsten Vulkan des Archipels ganz im Norden, dem exakt auf dem Äquator liegenden Volcán Wolf (1.707 m), folgt nach Süden der Volcán Darwin (1.288 m) und in der Inselmitte der Volcán Alcedo (1.097 m), während sich im Südteil die Vulkane Sierra Negra (1.490 m) und Cerro Azul (1.689 m) erheben.
Heute Nachmittag besuchen wir den schönen Strand von La Concha de Perla. Hier können wir die Seele baumeln lassen: sei es beim relaxen am Strand oder beim Baden und Schnorcheln.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
10. Tag Isabela: Vulkan Sierra Negra und Chico
Wir fahren zu dem Zeltcamp Campo Duro und richten uns in den fest installierten Zelten (Einzel- und Doppelzelte vorhanden), die mit Campingbetten und Bettzeug ausgestattet sind, ein. Dann schultern wir unseren Tagesrucksack und folgen dem ganz allmählich ansteigenden Pfad auf den 1.490 m hohen Vulkan Sierra Negra. Mit zunehmender Höhe wandelt sich das Vegetationsbild, 4 - 6 m hohe Scalesien-Bäume und Galápagos-Guaven säumen den Weg. Dieses besondere Pflanzenwachstum ist durch die Südostpassate möglich, die die Wolken an die Bergflanken drückt. Nach ca. 1-2 Stunden stehen wir an der Nord-West Seite des Vulkans und blicken seinen gigantischen Kessel (Caldera). Der Einsturzkrater ist mit 11 km Durchmesser der Größte, den die Schildvulkane der Galápagos-Inseln zu bieten haben, und einer der größten der Welt. Die flache, kreisförmige Einsenkung, vor Tausenden von Jahren durch den plötzlichen Einbruch des Kraterbodens in eine entleerte Magmakammer entstanden, birgt eine geographische Besonderheit, die Wissenschaftler erst vor einigen Jahren herausgefunden haben. Strömt Magma von unten in den Vulkan hinein, klappt sein Dach um mehrere Meter nach oben, ähnlich wie bei einem Sicherheitsventil, und das Gas kann entweichen. 2005 ist der Vulkan zum letzten Mal ausgebrochen. Die "Fußbodenheizung", die unsere Sohlen wärmt, macht uns spürbar bewusst, dass wir am Rand eines aktiven Vulkans stehen. Eine weitere Stunde wandern wir entlang des Kraterrandes und steigen zum aktiven Vulkan Chico ab, dem “kleinen Vulkan", aus dessen Krater Dampffumarolen (Gas- und Wasserdampf-Aushauchungen) aufsteigen. Am Nachmittag treten wir den Rückmarsch zu unserem Camp an.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 260m; Abstieg: 260m; Zeltcamp [FMA]
11. Tag Isabela: Sierra Negra - Schwefelvulkan Volcán de Azufre
Nach dem Frühstück im Zeltcamp rüsten wir uns mit unseren Tages-Rucksäcken für die heute anstehende, mehrstündige Wanderung zum Vulkan Azufre. Zunächst geht es wieder aufwärts, diesmal auf die Süd-West Seite des riesigen Trichters des Sierra Negra. 3 Stunden benötigen wir bis zu unserem Lagerplatz am Kraterrand. Jetzt folgt der prickelnde Höhepunkt unseres Trekkings: Wir steigen in den Krater hinein, um durch eine fantastisch anmutende Landschaft nach etwa 40 Minuten zum inneren aktiven Krater zu gelangen, dem tiefer gelegenen Volcán de Azufre (= "Schwefelvulkan"). Die aufsteigenden Dämpfe und die junge, bizarr und bunt gefärbte Landschaft am inneren Vulkan ziehen uns in ihren Bann. Nach der aufregenden Tour in den Lavafeldern dieser urtümlichen Gegend wandern wir nach El Cura und fahren nach Puerto Villamil.
Sollten Sie sich diese Wanderung nicht zutrauen, besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit im Camp zu bleiben und dort die Zeit in Freizeit, z.B. bei den Schildkröten, zu verbringen.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Hotel [FMA]
12. Tag Isabela: Puerto Villamil - Mauer der Tränen, Mangrovenwälder, Schnorcheln, Tierbeobachtung
Am Vormittag besichtigen wir Muro de las Lágrimas, die "Mauer der Tränen". Die Ruinen erinnern an die Geschichte der Insel als Strafkolonie in den 40er Jahren. Von dort wandern wir durch die Mangrovenwälder zurück nach Puerto Villamil. Auf dem Weg in das Hafenstädtchen besuchen wir die nahe dem Hafen liegende Aufzuchtstation für Riesenschildkröten (Galapaguera). Der Nachmittag steht im Zeichen der Tierbeobachtung und des Schnorchelns: Wir unternehmen einen Ausflug nach Tintoreras, wo wir bei einer kleinen Bootsfahrt und einer Wanderung über Lavafelder Galapagos-Pinguine, Blaufußtölpel, Seelöwen, Pelikane und womöglich Haie beobachten können.
Gehzeit: 2-3h; Abstieg: 150m; Hotel [FMA]
13. Tag Isabela - Insel Santa Cruz: Puerto Ayora, Hochland, Lavatunnel
Eine ca. 2- bis 3- stündige Bootsfahrt bringt uns zur Isla Santa Cruz, die mit 986 qkm zweitgrößte Insel. Unser Ziel ist der Yachthafen Puerto Ayora. Wir unternehmen von Puerto Ayora aus eine Fahrt ins Hochland der Insel, wo sämtliche Vegetationszonen des Archipels vorkommen. Von der trockenen, kakteenreichen unteren Region geht es hinauf bis zu den Sonnenblumen-Wäldern im humiden Hochland. Dort erforschen wir einen der riesigen verzweigten Lavatunnel, unter denen einige bis zu 2 km lang und 10 m hoch sind und somit zu den größten der Welt zählen. Wenn die Zeit reicht, besuchen wir noch kurz die “Zwillinge" Los Gemelos. Diese Zwillingskrater liegen zu beiden Seiten der Straße zur Isla Baltra. Entlang ihren Einsturztrichtern (Calderas) führt je ein Weg durch den Wald aus endemischen Scalesien - Sonnenblumen-Bäumen. Hier finden sich auch rund 300 Farn- und zahlreiche Vogelarten. Es bleibt noch Zeit, um eine Schildkröten-Farm im Hochland zu besuchen, bevor wir nach Puerto Ayora zurück kehren.
Fahrzeit: 2h; Hotel [FMA]
14. Tag Santa Cruz: Charles Darwin Forschungsstation - Sandstrand Tortuga Bay
Dem Vormittag widmen wir der 1964 gegründeten Charles-Darwin-Forschungsstation, u.a. Heimat des wohl berühmtesten Bewohners auf ganz Galápagos: “Lonesome George", der einzige Überlebende einer Riesenschildkrötenart von der Insel Pinta. Alle Versuche, eine Partnerin der gleichen Rasse für den etwa 80-jährigen Gesellen zu finden, scheiterten bisher, obwohl eine Belohnung von USD 10.000 ausgesetzt wurde. Eine kleine Wanderung führt uns zum "Strand der Deutschen" (Playa de los Alemanes). Wer möchte kann im klaren Wasser schnorchelnderweise die tiefen Lavaspalten von Las Posas bewundern. Nach dem Mittagessen in Puerto Ayora erwartet uns ein Spaziergang von etwa 45 Minuten durch einen Wald aus Riesenkakteen (Baumopuntien) zum schönen, grellweißen Sandstrand Tortuga Bay. Unzählige schwarze Meerechsen sonnen sich auf den Felsen am Strand und eine ruhige Bucht lädt zum Baden ein.
Gehzeit: 2-3h; Hotel [FMA]
15. Tag Tagesausflug zur Insel North Seymour oder Plaza Sur
Ein Tagesausflug führt uns entweder zur Insel North Seymour oder zur Insel Plaza Sur. Die Insel North Seymour, beliebter Nistplatz der Pracht-Fregattvögel, trennt nur ein Kanal von der Insel Baltra. Auf den großen Lavablöcken vor der Küste aalen sich Seelöwen und Meerechsen. Die Insel Plaza Sur, nur 13 ha groß, liegt zusammen mit der Insel Plaza Norte vor der Ostküste von Santa Cruz. Trotz ihrer kleinen Fläche beherbergt die Insel eine nahezu unglaubliche Menge an pflanzlichem und tierischem Leben. Unser Augenmerk gilt vor allem den Landleguanen. Männliche Landleguane unterscheiden sich von ihren eher graubraunen Weibchen durch die Größe, dem gut ausgebildeten Rückenkamm und die intensivere Gelbfärbung. Beide ernähren sich bevorzugt von Knospen und Blüten. Die lustigen Vögel mit den blauen Füßen (Blaufußtölpel) kann man übrigens auf beiden Inseln entdecken.
Hotel [FMA]
16. Tag Santa Cruz - Baltra - Guayaquil-Madrid
Unsere 1,5 Stunden lange Fahrt nach Baltra führt uns zum Itabaca-Kanal. Hier setzen wir mit einer Fähre zur Insel Baltra über. Baltra war während des 2. Weltkrieges eine Luftwaffenbasis der USA. Und hier auf der Insel Baltra endet auch leider schon unsere Reise zu den "Verzauberten Inseln am Ende der Welt". Wir treten unseren Rückflug an, der uns über Guayaquil und Madrid wieder in die Heimat bringt.
Fahrzeit: 1,5h; [F]
17. Tag Madrid - Weiterflug in die Heimat
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderungen auf den Ausflügen dauern zwischen 1 und 4 bis 5 Stunden; sie sind technisch einfach und es sind nur geringe Höhenunterschiede zu bewältigen. Die Wanderung zum Vulkan Azufre (Tag 11) ist etwas länger - inklusive dem Abstieg in den Krater sind Sie 7 bis 8 Stunden (reine Gehzeit) unterwegs. Sollten Sie sich diese Wanderung nicht zutrauen, können Sie den Tag auch bei den Schildkröten im Camp El Cura verbringen. Die Auf- und Abstiege an den Vulkanen können, je nach Wetterverhältnissen, durch den feuchten oder lockeren Untergrund rutschige Passagen enthalten. Sie sollten trittsicher sein, Ausdauer mitbringen und klimaverträglich sein. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Bei den Bootsausflügen und -transfers sind Sie mit kleineren, einfachen Schnellbooten unterwegs.
Die Hotels auf den meisten Inseln sind nicht besonders groß, weswegen wir nur eine beschränkte Anzahl Einzelzimmer bestätigen können. Werden mehr Einzelzimmer benötigt fragen wir diese gerne für Sie an, es kann dann aber sein, dass Sie in verschiedenen Hotels untergebracht sind. Einige der Hotels haben kein eigenes Restaurant, so dass das Mittag- und Abendessen in einem Restaurant im Ort eingenommen wird. Das Zeltcamp Duro auf Isabela bietet fest installierte Zelte (Einzel- und Doppelzelte), in denen Campingbetten mit Bettwäsche vorhanden sind. Sie müssen also keinen eigenen Schlafsack für diese Reise mitbringen.
Ein offenes Wort zum Preis-Leistungsverhältnis auf den Galápagos-Inseln: Bitte erwarten Sie nicht denselben Service und dieselbe Qualität wie auf dem Festland. Wie überall auf der Welt bestimmt auch auf den verwunschenen Inseln die Nachfrage den Preis (und dieser ist auf Galápagos ungefähr doppelt so hoch wie auf dem Festland). Zusätzlich wirft manchmal die Infrastruktur Probleme auf, die sich ständig ändernden Regeln der Nationalparkverwaltung oder auch mal mangelnde Motivation auf menschlicher Seite. Nicht alles können wir ändern, doch Sie können darauf vertrauen, dass Ihre Reiseleitung und wir immer versuchen werden, die bestmögliche Lösung für Sie zu finden und zu realisieren. Nichts desto trotz: Wir sind uns sicher, dass die Galápagos-Inseln, und die einzigartigen Naturerlebnisse die auf Sie warten, eine Reise wert sind. Für Tier- und Naturfreunde. Einfache Wanderungen mit geringen Höhenunterschieden. Transfers zwischen den Inseln und Ausflüge in kleinen Schnellbooten.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Ecuador noch 6 Monate gültig sein. Für Ecuador/Galapagos ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen (z.B. Restriktionen seitens der Nationalparkverwaltung) notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Für diese Reise gelten unsere Stornokosten lt. AGB bei Pauschalreisen mit mehrtägigen Schiffsfahrten.
Verlängerungen: Mögliches Vorprogramm
Falls Sie den Amazonas Ecuadors erleben wollen, bietet sich ein Vorprogramm auf der La Selva Lodge an. Natürlich könnten Sie die La Selva Lodge auch als Verlängerung im Anschluss an Ihre Reise buchen, doch da Ihre Reise in Guayaquil im Süden von Ecuador endet, müssten Sie in diesem Fall einen zusätzlichen Flug von Guayaquil zurück nach Quito buchen, um eine Verlängerung anzuschließen.
Vorprogramm Amazonas-Regenwald: La Selva Lodge
Umgeben von Primar-Regenwald liegt die La Selva Lodge an einem See, der nur mit einer Kanufahrt über die Zuflüsse zu erreichen ist. Das Management der La Selva Lodge legt großen Wert auf einen umweltfreundlichen Tourismus und Komfort. Die auf Stelzen stehenden Bungalows sind aus Bambus gebaut und mit Palmblättern gedeckt. Jeder Bungalow hat eine kleine Veranda mit Hängematte und ein eigenes Bad. Das Wasser kommt direkt aus dem See durch einen Filter in Ihre Dusche. Warmes Wasser gibt es nicht, dies ist bei den üblichen Tagestemperaturen von ca. 25° auch nicht wirklich nötig. Keine Angst vor kleinen Tieren. Dass diese auch den Weg in Ihre Unterkunft finden, lässt sich nicht vermeiden, doch sind alle Betten mit Moskitonetzen ausgestattet. Über Nacht haben Sie in den Steckdosen in Ihrem Zimmer Strom und können Ihre Kamera oder anderen elektronischen Geräte aufladen.
Morgens erwartet Sie ein üppiges Frühstücksbuffet, für das Mittagessen kehren Sie je nach Tagesprogramm zur Lodge zurück oder erhalten ein reichhaltiges Lunchpaket, Abends wartet ein hervorragendes Abendessen mit lokalen und internationalen Köstlichkeiten im schön eingedeckten Speisesaal auf Sie. Und wer möchte, setzt den gemütlichen Abend mit einem Cocktail in der Bar fort.
Die Englisch sprechenden Naturführer der Lodge führen Sie in kleinen Gruppen bei Tag und Nacht durch den Regenwald und erklären Ihnen Fauna und Flora des Amazonas - z.B. wozu die Blattschneide-Ameisen die Blätter brauchen, wie die Behausung einer Vogelspinne aussieht oder aus welcher der steinharten Nüsse früher Knöpfe hergestellt wurden. Vom Kanu aus halten Sie Ausschau nach Riesenottern und Kaimanen, beobachten Totenkopfäffchen, die durch die Baumwipfel toben, und vielleicht zeigen sich auch die weithin hörbaren Brüllaffen. Die Kanus am Steg vor der Lodge können Sie jederzeit ausleihen, und auch das Schmetterlingshaus und der Vogelbeobachtungsturm steht Ihnen zur Verfügung. Bei einem Ausflug in den nahe gelegenen Yasuni-Nationalpark können Sie Papageien an einer Lehmlecke beobachten (Eintritt USD 25,- zahlbar vor Ort).
Anreise von Quito zur Lodge: Flug Quito - Coca (40 Minuten), Motorboot-Fahrt auf dem Rio Napo (2 Stunden), Spaziergang über Holzstege durch den Regenwald (10 Minuten), Kanufahrt zur Lodge (30 Minuten).
Tag 1 (Sa): Abflug in Deutschland
Tag 2 (So) Morgens Ankunft in Quito, Transfer zum Hotel, Übernachtung im Hotel mit Frühstück.
Tag 3 (Mo): Transfer zum Flughafen, Anreise zur Lodge, erste Ausflüge. Lunchpaket auf dem Schiff und Abendessen in der Lodge inklusive.
Tag 4 + 5 (Di + Mi): Exkursionen in den Regenwald. Vollpension.
Tag 6 (Do): Rückreise nach Quito, Transfer zum Gruppenhotel.
Tag 7 (Fr): Ankunft der Gruppe, Treffen im Hotel, Vormittags gemeinsam Stadtbesichtigung.
Preise gültig für 2012:
Zwei Personen im Doppelzimmer: € 770,- pro Person
Eine Person im Einzelzimmer: € 990,- pro Person
NEU in 2012 - Alternativ zur La Selva Lodge können wir Ihnen in 2012 auch eine Amazonas-Verlängerung in der sehr angenehmen Sacha Lodge anbieten. Bitte fragen Sie einfach direkt bei uns nach.
Klima
Jahreszeiten wie in Europa sind auf dem Festland Ecuadors unbekannt. Das Klima in der tropischen Zone wird an der Küste von den Meeresströmungen bestimmt, ist in den Andenregionen von der Höhe abhängig und wird im Amazonasbecken von den Winden beherrscht. Die Unterschiede zwischen wärmeren und kälteren Monaten belaufen sich in Äquatornähe im Bereich von wenigen Graden. Die Trockenzeit dauert von Juli bis September sowie von Mitte November bis Ende Januar, die Regenzeit nimmt den Rest des Jahres ein und unterscheidet sich von der Trockenzeit durch regelmäßige, kurze Niederschläge gegen Abend, die aber auch in der Trockenzeit nicht völlig ausbleiben. Einige Sonnenstunden pro Tag sind sowohl in der Trocken- als auch in der Regenzeit gewiss. In der Sierra in 2.000 - 3.000 m Höhe gilt das Klima als gemäßigt mit einer Jahresdurchschnitts-Temperatur in Quito von 12,5°C; dabei sind starke Temperaturschwankungen von 8 - 28°C am Tage möglich.
Für das Klima auf den Galápagos-Inseln sind folgende Faktoren entscheidend: ihre Lage am Äquator und die Wechselwirkung zwischen den beiden vorherrschenden Meeresströmungen, dem kalten Humboldt-Strom einerseits und dem warmen Niño-Strom andererseits. Von Januar bis Juni liegen die Lufttemperaturen bei durchschnittlich 27°C bis maximal 30°C, die Luftfeuchtigkeit ist erträglich, die Wassertemperatur beträgt etwa 25°C. Mit Ausnahme kurzer, heftiger Niederschläge sowohl im Landesinneren wie auch an der Küste ist der Himmel meist blau. Nach einer kurzen Übergangsphase beginnt im Juli bis November die kühlere Jahreszeit. Die Lufttemperaturen liegen bei durchschnittlich 21°C bis maximal 26°C, in den Hochlagen der Inseln ist es sehr feucht, an den Küsten bleibt es trocken, die Wassertemperatur kann bis auf unter 20°C fallen. Der Dezember bildet eine zweite Übergangszeit. In den Monaten Juli / August ist das Meer sehr bewegt.
Ausrüstung
Für die Wanderungen benötigen Sie leichte Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Schnorchelausrüstung kann vor Ort gemietet werden (ca. USD 8,- / Tag). Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche oder einen Koffer und für die Wanderungen einen Tagesrucksack.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

