Ecuador entdecken - Anden und Amazonas 2012
| III | 4.800 | 12x | 3x |
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Detailprogramm
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- Kontraste: Schneebedeckte Vulkane und immergrüner Regenwald
- Anden: Vier Tage Trekking im einsamen Pinan-Gebirge
- Mögliche Gipfel: Yanaurcu (4.535 m) und Cotopaxi (5.897 m)
- Zugfahrt zur berühmten Teufelsnase
- Vier Tage Amazonas-Urwald zum Kennenlernen
- UNESCO-Weltkulturerbe Quito, Indianermarkt in Otavalo
Quito: Ein lang gezogenes Häuserband eingeklemmt in ein enges Andental, bei klarem Wetter überragt von dem schneebedeckten Vulkankegel des Cotopaxi, die Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe. Hier beginnt Ihre Reise durch das kleine südamerikanische Land, das neben seinen kulturellen Vorzügen vor allem mit einsamer Andenlandschaft aufwartet, gekrönt von unzähligen Vulkanen. In der Abgeschiedenheit des Pinan-Gebirges gelangen Sie durch Hochwälder in die Region des Páramo. Seen mit kristallklarem Wasser, großzügig in der Graslandschaft verteilt, bestimmen das Bild. Endlose Flächen harter Büschelgräser, einzeln am Horizont aufragende Berge und vorbeiziehende Nebelschwaden vermitteln ein Gefühl von Weite und Einsamkeit. Wenn Sie sich die Besteigung des Cotopaxi zutrauen, gelangen Sie bis in die Gletscherzone des höchsten aktiven Vulkans der Erde. Mit der historischen Andenbahn befahren Sie die steilste Bahnstrecke der Welt. Nach intensiven Tagen im Hochland fliegen Sie mitten ins Amazonas-Gebiet. Der Kontrast könnte kaum größer sein: immergrüne Wälder, Artenreichtum wohin das Auge reicht. Zu Fuß erkunden Sie den Primärurwald und gleiten im Kanu über Seen und Flüsse, auf der Suche nach Brüllaffen, Riesenottern und Kaimanen. Eine Welt zum entdecken und bestaunen!
Termine und Preise
| Reisedauer | 17 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2ECK1401 | 11.08.12 | 27.08.12 | €3.390,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1402 | 03.11.12 | 19.11.12 | €3.390,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2ECK1403 | 22.12.12 | 07.01.13 | €3.790,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €280,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Quito
• Flug mit LAN / Iberia - Frankfurt - Madrid - Quito - Madrid - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge Quito - Coca - Quito
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• 2 x Frühstück, 3 x Halbpension, 10 x Vollpension
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Gepäckdepot möglich
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Reisegepäck- Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 100,- bis 150,- USD); Trinkgelder (ca. 70,- bis 90,- USD); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise nach Quito
Wir fliegen mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Quito. Ankunft am Abend. Wir werden am Flughafen von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt und zu unserem Hotel gebracht.
Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel
2. Tag UNESCO-Weltkulturerbe Quito
Wir frühstücken im Hotel und anschließend erkunden wir bei einer Rundfahrt im modernen Stadtteil von Quito die Parks La Alameda und El Ejido und die Avenida Rio Amazonas mit ihren vielen Geschäften, Restaurants und Cafés. In der Altstadt, die von der UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, besuchen wir die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der Kolonialzeit. Am meisten fasziniert uns aber die Aussicht auf die verschneiten Vulkane am Horizont. Am Nachmittag fahren wir mit der Seilbahn auf das Pichincha-Massiv (4.100 m)! Hier oben unternehmen wir eine kleine einstündige Wanderung über das Paramo in Richtung Berg Rucu Pichincha. Wir kehren in unser Hotel zurück und erholen uns von dem erlebnisreichen und schönen Tag.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FA]
3. Tag Akklimatisations-Wanderung zur Hochland-Lagune Cuicocha
Heute fahren wir in Richtung Norden zur Laguna Cuicocha (3.100 m). Die Wanderung um den Kratersee in vegetationsreicher Landschaft kommt unserer Höhenanpassung zugute. Je nach Jahreszeit können wir viele Orchideenarten bewundern. Wir übernachten in der gemütlichen Hosteria Pantavi (2.050 m) inmitten einer gepflegten Gartenanlage - mit Blick auf den Vulkan Cotacachi. Es gibt eine Bar, einen Swimmingpool, eine Bildergalerie und zwölf nett eingerichtete Zimmer.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 6-7h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hosteria Pantavi (oder ähnlich) [FMA]
4. Tag Trekking-Start: Naturreservat Cotacachi-Cayapas
Die wunderschöne Wanderregion Piñan liegt im Naturreservat Cotacachi-Cayapas auf der Westkordillere in der Provinz Imbabura. Unser Bus bringt uns zum kleinen Dorf Pablo Arenas. Das viertägige Trekking beginnt! Wir befinden uns auf etwa 2.200 m Höhe. Stetig ansteigend wandern wir vorbei an den bewirtschafteten Feldern der Bauern (Campesinos) und erreichen am Nachmittag unseren Zeltplatz beim Bergdörfchen San Francisco auf 2.900 m Höhe. Die Zelte sind schon aufgebaut, eingerichtet sind wir schnell, und so bleibt Zeit, um sich in die Sonne zu legen und die umliegenden Berge zu fotografieren. Falls das Wetter nicht mitspielt, ist im großen Gemeinschaftszelt genügend Platz, um beim Kartenspielen und Teetrinken seine Mitreisenden besser kennen zu lernen.
Hinweis: Je nachdem, an welchem Ort mehr Tiere für den Gepäcktransport zur Verfügung stehen, kann das Trekking der nächsten Tage auch in umgekehrter Reihenfolge, von San Blas nach San Francisco, stattfinden.
Gehzeit: 6-7h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 0m; Zelt (ca. 2.900 m) [FMA]
5. Tag Hoch hinauf zum Gebirgssee Yanacocha
Der erste Wegabschnitt führt uns durch einen Bergwald. Epiphyten (Aufsitzerpflanzen) und von den Ästen herabhängende Flechten besiedeln die Bäume. Das feucht-kühle Klima und die lichten Baumkronen begünstigen einen dichten Bodenbewuchs - Farne, Moospolster und farbenfrohe, blühende Pflanzen. Das Gebiet ist die Heimat von Brillenbären, Hirschen, Füchsen und zahlreichen Vogelarten. Bei heftigen Regenfällen weicht der lehmige, teilweise von großen Steinen durchsetzte Boden stark auf; dann ist gute Trittsicherheit gefragt und Trekkingstöcke sind äußerst hilfreich. Mit zunehmder Höhe nimmt nicht nur die Anzahl der Bäume, sondern auch ihre Höhe ab. Wir erreichen die einzigartige tropische Hochlandzone Lateinamerikas, das feuchtkalte Grasland des Páramo. Im rauen, extremen Klima mit viel Niederschlag, starken Winden, Kälte und gleichzeitig hoher Sonneneinstrahlung hat sich eine spezielle Vegetation entwickelt. Büschelgräser, ungewöhnliche Farne und Polsterpflanzen bestimmen die Landschaft, dazwischen leuchten unzählige bunte Blumen. Am auffälligsten ist die stachelige Chuquiragua mit ihren großen, orangefarbenen Blüten. Am Yanacocha-See, einer idyllischen Gebirgslagune auf 3.900 m Höhe, errichten wir unser Zeltlager.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 0m; Zelt (3.900 m) [FMA]
6. Tag 3. Trekking-Tag: Optionale Besteigung Yanaurcu oder Wanderung
Buenos días - aufgewacht! Heute ist ein besonderer Tag, denn wir können unseren ersten Gipfel, den 4.535 m hohen Vulkan Yanaurcu, den höchsten Gipfel der Region, besteigen. "Schwarzer Berg" bedeutet sein Name, da die steilen Felsen des Berges aus Andesit bestehen. Der Aufstieg ist technisch nicht schwierig, teilweise aber pfadlos und steil. Kurz vor dem Gipfel gelangen wir in den Superpáramo, eine Vegetationszone mit einer artenreichen und wahrlich ungewöhnlichen Flora. Bei gutem Wetter können wir die grandiose Fernsicht genießen und die "Schwester" des Yanaurcu, den etwa gleich hohen Gipfel Piñan, sowie verschiedene Gebirgszüge der Anden sehen, die in Richtung Küste und Amazonas verlaufen. An wolkenlosen Tagen eröffnet sich eine weit reichende Aussicht: im Norden über das Becken des Rio Mira, im Westen über die Täler und Kordilleren mit dichten, tropischen Regenwäldern und im Osten über das innerandine Becken von Ibarra mit den Vulkanen Imbabura (4.560 m) und Cotacachi (4.930 m) im Hintergrund. Mit etwas Glück entdecken wir einen Kondor, der hoch über uns seine Kreise zieht. Wir steigen ab zu unserem Zeltplatz bei Cucharo auf circa 3.800 m Höhe.
Diejenigen unter uns, die nicht an der Besteigung des Yanaurcu teilnehmen, unternehmen eine circa zwei- bis dreistündige Wanderung gemeinsam mit den Pferdetreibern und dem Koch über das relativ flache Tal bis zum nächsten Lagerplatz nach Cucharo (3.800 m). Hier treffen wir den anderen Teil unserer Gruppe wieder.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 435m; Abstieg: 735m; Zelt (3.800 m) [FMA]
7. Tag Trekking-Ende: Abstieg nach Chachimbiro, heiße Quellen, tolle Unterkunft
Das Wetter in dieser Region ist sehr wechselhaft. Gerade noch liegen wir in der Sonne im warmen Gras, vor dem wolkenlosen blauen Himmel zeichnen sich die Vulkane am Horizont ab. Wenige Minuten später kommt ein starker Wind auf, dichte Nebelschwaden verhüllen die Sicht und wir finden uns in einer gedämpften, weißen Atmosphäre wieder. Dann fängt es an zu tröpfeln, der Nebel verdichtet sich zu einem leichten Regen. Wir beginnen den Tag! Vor uns liegt ein langer Abstieg von unserem letzten Lager bis zum Dorf Chachimbiro (2.300 m). Dort angekommen wartet unser Transfer auf uns, der uns zu unserer Hosteria zurückbringt. Als Entspannungsprogramm nach dem langen Trekking können wir ein Bad in den heißen Quellen von Chachimbiro genießen.
Gehzeit: 6-7h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 1500m; Hosteria [FMA]
8. Tag Besuch des Indianermarktes in Otavalo, Fahrt nach Quito
Auf dem Rückweg nach Quito machen wir einen Abstecher zum berühmten Indianermarkt in Otavalo. Auf der Plaza de los Ponchos und in den umliegenden Straßen werden neben farbenfrohen Ponchos und Decken, Wollsachen und Textilien auch Filzhüte und Töpferwaren sowie Obst, Gemüse, Tiere und viel Kunsthandwerk angeboten. Der Markt (ursprünglich ein Markt der Weber) - heute weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt - zieht Anbieter aus dem ganzen Land an. Am späten Nachmittag / Abend kehren wir ins etwa 90 km entfernte Quito zurück.
Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]
9. Tag Von Quito in den Cotopaxi-Nationalpark
Auch heute und morgen wartet ein absolutes Highlight für jeden Bergliebhaber auf uns! Bereits am Vormittag fahren wir zum berühmten Cotopaxi-Nationalpark. Am Parkplatz auf 4.600 m Höhe unterhalb der José Ribas Hütte treffen wir die Bergführer, die die Bergsteiger auf den Cotopaxi führen werden. Gemeinsam steigen wir zur José Ribas Hütte (4.800 m) auf. Kurz, aber mühsam ist der anschließende Anstieg, die heiße Tasse Tee auf 4.800 m Höhe haben wir uns redlich verdient. Für uns Wanderer geht der anschließende Abstieg dafür umso schneller; hüpfend lässt es sich gut im Vulkangeröll hinunterrutschen. Rechtzeitig zum Abendessen erreichen wir unsere Unterkunft für diese Nacht, die Chilcabamba Lodge. Hier lassen wir den Tag ganz gemütlich ausklingen.
Wir Bergsteiger führen zusammen mit unseren Bergführern ein paar Gletscherübungen durch und besprechen die Aufstiegsroute. Dann heißt es früh zu Bett gehen, denn bereits um kurz nach Mitternacht beginnt der Aufstieg zum Gipfel des formvollendeten Cotopaxi!
Gehzeit: ca. 2 Std.; Aufstieg 200m; José Ribas Hütte (4.800 m)
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Chilcabamba Lodge (oder ähnlich) [FMA]
10. Tag Cotopaxi NP: Wanderung zur Limpopungo Lagune oder Gipfel-Besteigung Cotopaxi (fakultativ)
Wir Wanderer unternehmen heute eine tolle Tour im Cotopaxi-Nationalpark! Wir wandern zur Lagune Limpiopungo. Bei gutem Wetter haben wir von hier einen atemberaubenden Ausblick auf den vergletscherten Vulkan Cotopaxi! Und genau auf den Gipfel dieses Vulkans möchte heute ein anderer Teil unserer Gruppe: die Bergsteiger unter uns!
Wir Bergsteiger starten gegen Mitternacht zum Gipfel des ebenmäßigen, vergletscherten Vulkans Cotopaxi (5.897 m). Der Aufstieg zum Gipfel ist bei normalen Verhältnissen technisch nicht sehr schwierig, doch muss man im Umgang mit Steigeisen, Seil und Pickel absolut sicher sein. Die Schnee- bzw. Gletschergrenze liegt bei ca. 5.000 m Höhe. Über mehrere Aufschwünge steigen wir rechts vorbei am felsigen, schon von weitem sichtbaren Krateraufbau, wobei wir, je nach Verhältnissen, des Öfteren Spalten umgehen müssen. Über einen zuletzt steileren Hang gelangen wir bis an den Kraterrand. Bei klarem Wetter zeigen sich die Vulkangipfel Antizana, Illiniza, El Altar und der 6.310 m hohe Chimborazo. Für den Aufstieg müssen wir mit 6 - 8 Stunden, für den Abstieg mit 2 - 3 Stunden rechnen.
Zurück am Parkplatz erwartet uns unser Fahrer und bringt uns zum Treffpunkt mit den Wanderern. Gemeinsam fahren wir nach Riobamba und feiern heute Abend unsere - hoffentlich erfolgreiche - Besteigung des Cotopaxi!
Bergsteiger: Gehzeit: ca. 9 - 11 Std.; Aufstieg 1.097m; Abstieg: 1.297 m
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 2-3h; Hosteria [FMA]
11. Tag Riobamba und Zugfahrt zur Teufelsnase, Fahrt nach Quito
Früh morgens fahren wir mit dem Bus nach Alausi. Hier beginnt unsere spannende Zugfahrt. Es lohnt sich, zeitig am Bahnhof zu sein, damit wir uns die besten Plätze sichern! Wir befahren die bereits 1902 fertig gestellte, bis heute steilste Bahnstrecke der Welt - eine wahre technische Meisterleistung. An der sogenannten Teufelsnase bewältigt der Zug die heikelste Passage: Im Schritt-Tempo meistert er in Zick-Zack-Kehren auf kurzer Distanz etwa 500 Höhenmeter. Kurz vor Sibamba fährt der Zug wieder zurück nach Alausi; hier wartet unser Bus auf uns. Wir steigen in den Bus und sind noch eine Weile unterwegs ehe wir Quito erreichen. Auf der Fahrt dorthin bietet sich bei gutem Wetter eine spektakuläre Sicht auf den Chimborazo und die anderen, umliegenden Berge und Vulkane!
Fahrzeit: 8-9h; Hotel [FM]
12. Tag Dschungel-Abenteuer: Quito - Coca - Amazonas Lodge
Der Amazonas-Urwald erwartet uns! Mit einer kleinen Maschine fliegen wir (ca. 40 Minuten) nach Coca. Unweit des Flughafens liegt der kleine Hafen am Rio Napo, wo wir auf ein Motorboot umsteigen und ca. zweieinhalb bis drei Stunden flussabwärts fahren. Von der Anlegestelle aus wandern wir über Holzstege ein paar Minuten durch den Urwald. Hier stehen die Kanus bereit, mit denen wir nach ca. 30 Minuten unsere direkt am Ufer der Lagune und mitten im Primärurwald gelegene Lodge erreichen. Das Management der La Selva Lodge legt großen Wert auf einen umweltfreundlichen Tourismus. Die auf Stelzen stehenden Bungalows sind aus Bambus gebaut und mit Palmblättern gedeckt. Jeder Bungalow hat eine kleine Veranda mit Hängematte und ein eigenes Bad. Das Wasser kommt direkt aus dem See durch einen Filter in Ihre Dusche. Warmes Wasser gibt es nicht, dies ist bei den üblichen Tagestemperaturen aber auch nicht wirklich nötig. Keine Angst vor kleinen Tieren. Dass diese auch den Weg in Ihre Unterkunft finden, lässt sich nicht vermeiden, doch sind alle Betten mit Moskitonetzen ausgestattet. Strom gibt es in der Lodge nur abends und am frühen Morgen; dann haben Sie auch die Möglichkeit, Batterien o.Ä. aufzuladen. Am späten Nachmittag unternehmen wir bereits unsere erste, kurze Wanderung durch den Urwald. Nach dem Abendessen wappnen wir uns noch einmal mit Gummistiefeln, und diesmal auch mit Taschenlampen, um bei einer Wanderung durch die Dunkelheit die nachtaktiven Tiere aufzuspüren.
Gehzeit: 1h; Regenwaldlodge La Selva (oder ähnlich) [FMA]
13. Tag Den Amazonas erleben!
Heute sehr früh aufzustehen lohnt sich, denn vom Hochsitz aus lassen sich die Vögel bei ihren Morgenaktivitäten gut beobachten. Auch die Totenkopf-Äffchen und Brüllaffen sind bereits in der Dämmerung in den Baumwipfeln unterwegs. Wir erleben den Sonnenaufgang über dem Urwald und kehren zur Lodge zurück, um zu frühstücken. Den Vormittag über durchstreifen wir auf schmalen Trampelpfaden und über Holzstege den Primärurwald, der sich rund um die Lodge ausdehnt. Je nach Größe der Gruppe teilen wir uns auf, um unseren örtlichen Guides besser zuhören zu können, sooft sie uns über die Fauna und Flora des Urwaldes erzählen. Z.B. wozu die Blattschneide-Ameisen die Blätter brauchen, wie die Behausung einer Vogelspinne aussieht oder aus welcher der steinharten Nüsse früher Knöpfe hergestellt wurden. Wir wandern zum Mandicocha-See über den Trail namens Mandiyacu. Nach circa 3 bis 4 Stunden sind wir zurück in der Lodge pünktlich zum Mittagessen in dem schön hergerichteten Speisesaal, in dem allerlei kulinarische Köstlichkeiten auf uns warten. Nach dem Essen laden die Hängematten dazu ein, die "Seele baumeln zu lassen". Am Nachmittag besuchen wir noch eine Schmetterlings-Farm und auch auch heute endet unser erlebnisreicher Tag nicht mit Einbruch der Dunkelheit - bei einer nächtlichen Fahrt über den See können wir die Augen der Kaimane glitzern sehen.
Gehzeit: 5-6h; Regenwaldlodge La Selva (oder ähnlich) [FMA]
14. Tag Regenwald und Natur pur!
Auch heute morgen werden wir von den natürlichen Geräuschen des Urwaldes geweckt. Wir wandern auf dem Pedro`s Trail, vorbei an der Garzacocha Lagune. Etwa vier Stunden dauert unsere heutige Dschungel-Exkursion und unsere fachkundlichen Führer erzählen uns Erstaunliches über die Flora und Fauna dieses einzigartigen Lebensraums. Experimentierfreudige unter uns haben heute die Möglichkeit, eine Zitronen-Ameise zu kosten. Wer sich für diese exotischen Gaumenfreuden nicht begeistern kann, muss bis zum Mittagessen warten, wenn wir wieder in der Lodge sind…. Heute steht außerdem auf dem Programm: Piranas angeln. Diese Fische beißen nämlich nicht nur, sondern schmecken, je nach Art auch sehr gut. Den Abend genießen wir in Freizeit und wer möchte kann auch heute abend noch ein Mal "auf Pirsch" gehen und den nächtlichen Geräuschen des Dschungels lauschen. Vielleicht haben wir aber auch nach dem Abendessen noch Lust auf eine gesellige Runde bei einem tropischen Drink in der gemütlichen Bar.
Gehzeit: 4h; Regenwaldlodge La Selva (oder ähnlich) [FMA]
15. Tag Amazonas Lodge - Coca - Quito
Nach dem Frühstück treten wir den Rückweg über Coca nach Quito an. Der Nachmittag und Abend stehen uns zur freien Verfügung. Wir beenden unsere Reise ganz entspannt in unserem netten Hotel oder unternehmen einen Stadtbummel oder Museumsbesuch auf eigene Faust. Abends können wir dann zum Beispiel noch bei einem gemeinsamen letzten Essen in Erinnerungen schwelgen.
Hotel [F]
16. Tag Rückflug
Heute vormittag können wir noch ausschlafen und gemütlich frühstücken, bevor wir uns dann gegen 09:30 Uhr auf den Weg Richtung Flughafen machen. Von Quito aus treten wir unseren Rückflug nach Europa an. Schön war die Zeit in Ecuador, erlebnisreich und unvergesslich.
Fahrzeit: 0,5h; [F]
17. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Allgemeines: Das Trekking im Pinan-Gebirge weist keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert aber Trittsicherheit und gute Ausdauer. Schwindelfreiheit ist, außer für die fakultative Besteigung des Yanaurcu und des Cotopaxi, nicht erforderlich. Sie sind in Höhen zwischen 2.050 m und circa 4.500 m unterwegs. Rechnen Sie mit Gehzeiten von 5 - 7 Stunden pro Wandertag. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin. Der Reiseverlauf ist zwar so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dennoch nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben; bitte konsultieren Sie vor Beginn der Reise Ihren Arzt/Ihre Ärztin!
Unterkünfte: Die Übernachtungen erfolgen in kleineren, charmanten, privat geführten Hosterias und Lodges auf dem Land, für die Übernachtungen in Quito sind Sie in einem größeren Mittelklasse-Hotel untergebracht. Im Amazonas übernachten Sie in Bungalows mit zwei Betten und eigenem Bad. Ein eigener Bungalow im Amazonas ist im Einzelzimmer-Zuschlag nicht enthalten, falls Sie dies ausdrücklich wünschen können wir anfragen ob und zu welchem Preis ein Bungalow zur Einzelnutzung verfügbar ist. Andernfalls werden Sie mit einer Mitreisenden / einem Mitreisenden gleichen Geschlechts untergebracht. Bei den Tagesbescheibungen finden Sie teilweise die Namen der vorgesehenen Hotels, eine Änderung aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor.
Fakultative Bergbesteigungen:
Kostenlos: Yanaurcu (4.535 m): Der Auf- und Abstieg führt über steile, felsige Passagen, Schwindelfreiheit oder Kletterererfahrung sind jedoch nicht nötig.
Fakultative Besteigung des Cotopaxi (5.897 m):
Für die Besteigung sind Hochtourenerfahrung sowie gute Kenntnisse im Umgang mit Steigeisen, Seil und Pickel Voraussetzung. Der Berg ist technisch nicht sehr schwierig, aber entsprechende Erfahrung im bis zu 40 Grad steilen Gelände und sehr gute Kondition sind erforderlich. Ein Bergführer geht mit 2 Teilnehmern in einer Seilschaft. Die Besteigung des Cotopaxi entspricht dem Schwierigkeitsgrad V. Sie sollten bereits einen Eiskurs gemacht haben und mindestens ein bis drei Übungstouren. Der Aufpreis pro Person für die Besteigung beträgt € 200,- bei 1 Teilnehmer, € 110,- ab 2 Teilnehmern. Optional kann ein privater Bergführer (auf Anfrage) hinzugebucht werden, der Aufpreis beträgt € 90,-, welche zusätzlich zu dem Preis € 110,- ab 2 Teilnehmern addiert wird. Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie an einer, oder beiden, Bergbesteigungen teilnehmen möchten.
Urwaldexkursion: Während des 4-tägigen Aufenthalts stellt das feucht-heiße Klima erhöhte Anforderungen. Sie sind während dieser Tage in einer Lodge untergebracht und übernachten in Zweibett-Bungalows. Sie sollten jedoch keinen Hotelstandard erwarten! In kurzer Zeit Ecuadors Andenhochland und Amazonasgebiet erwandern und kennenlernen. Verlängerungsmöglichkeit: Galápagos-Kreuzfahrt.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Ecuador noch 6 Monate gültig sein. Für Ecuador/Galapagos ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio und Gelbfieber sowie Malariaprophylaxe.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen (z.B. Streiks) notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: Verlängerungs-Möglichkeit: Galápagos-Kreuzfahrt
Möchten Sie sich nach dieser anspruchsvollen Reise noch in Mitten des Pazifik bei den "verzauberten Inseln" erholen?
Dann bietet sich eine Galápagos-Kreuzfahrt an, mit einer Dauer von 5 Tagen oder 8 Tagen.
Preis pro Person in der Doppelkabine 5 Tage: ab 1.490,- bis 2.890,- EUR.
Preis pro Person in der Doppelkabine 8 Tage: ab 1.990,- bis 3.290,- EUR. (Preise je nach Verfügbarkeit und Saison.)
Bitte beachten Sie, dass die Plätze auf den Schiffen auf Grund der hohen Nachfrage limitiert sind. Von daher empfehlen wir die frühzeitige Buchung der Hauptreise sowie der Kreuzfahrt, im besten Fall circa 6 Monate vor Reisestart. Wir erstellen auf Anfrage gern ein individuelles Angebot für die gewünschte Kreuzfahrt.
Bitte beachten Sie im Falle der Buchung einer Kreuzfahrt in unseren AGB den Paragraphen für unsere Stornobedingungen für Pauschalreisen mit Bestandteil von mehrtägigen Schiffsfahrten.
Klima
Ecuador liegt am Äquator im Bereich der inneren Tropen. Das heißt vor allem, dass geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf und große Temperaturschwankungen (8-28 Grad) im Tagesverlauf auftreten. Man spricht daher von einem Tageszeitenklima. Es existieren keine Jahreszeiten wie in Mitteleuropa. Das Klima wird in den verschiedenen Regionen Ecuadors von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. An der Küste ist entscheidend, welche Meeresströmungen (kalte oder warme) vorherrschen. In der Andenregion kann das Klima, abhängig von der Höhe, von feucht-gemäßigt bis feucht-kalt variieren. Im Amazonas sorgen die Südostpassate für ein feucht-warmes bis feucht-heißes Klima mit den höchsten Niederschlagswerten des Landes.
Bei Ihrem Trekking im Piñan-Gebirge können Sie bei schönen Wetter Tagestemperaturen von bis zu 25°C erwarten, es kann aber auch recht kühl, feucht und windig werden. Nachts fallen die Temperaturen bis auf 0°C. Das Wetter in den höheren Lagen der Andenkette ist generell sehr wechselhaft, in der Zeit von November bis März/April fällt etwas mehr Regen, meist am Nachmittag und in der Nacht.
Im Amazonas-Becken herrschen das ganze Jahr über Sonne und Regen in ständigem Wechsel vor. Die Temperaturen steigen im Laufe des Tages an, wassergesättigte Luftmassen steigen auf, verdichten sich und gehen am Nachmittag in heftigen Regenschauern nieder. Die mittlere Jahrestemperatur variiert zwischen 24°C und 38°C, in der Nacht ist es ebenfalls warm und schwül.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie leichte Kleidung für die heißen Tage und den Dschungel sowie warme Sachen für das Trekking und die kühlen Abende einpacken. Wichtig sind gute Bergschuhe, ein guter Regenschutz und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor gegen die intensive Sonneneinstrahlung am Äquator. Beim Trekking werden Zelte und einfache Isoliermatten gestellt. Auch wenn die Temperaturen nachts beim Trekking "nur" bis 0°C sinken, benötigen Sie aufgrund des feucht-kalten Klimas einen Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 10°C.
Unterwegs tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Nötigsten (Regen- und Sonnenschutz, Trinkflasche, Wechselkleidung, Kamera etc.), während Tragtiere das Hauptgepäck befördern.
Wenn Sie den Cotopaxi besteigen möchten, benötigen Sie eine komplette Hochtourenausrüstung (steigeisenfeste Bergschuhe, Sitz- oder Kombigurt, Steigeisen, Pickel, Hochtouren-Rucksack). Es besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung Sitzgurt und / oder Pickel bei unserer Agentur vor Ort zu leihen (ca. 2,- USD pro Ausrüstungsgegenstand und Tag ab/bis Quito). In diesem Fall bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, die Bezahlung erfolgt direkt an die Agentur vor Ort. Da die Steigeisen optimal auf Ihre Schuhe passen müssen, empfehlen wir dringend, Ihre eigenen Steigeisen mitzunehmen.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

