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Südperu: Kultur-Trekking zwischen Küste, Anden und Dschungel

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Detailprogramm
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  • Klassische Einsteigerreise mit den schönsten Highlights Südperus
  • Nazca, Arequipa, Colca Canyon, Titicaca-See, Cuzco, Machu Picchu
  • Tierbeobachtung im Dschungel und auf den Ballestas Inseln
  • Dreitägiges Trekking im Ancascocha-Gebiet oder alternativ Freizeit in Cuzco
  • Machu Picchu am frühen Vormittag
  • Eine Übernachtung bei Gastfamilien am Titicaca-See
  • Die perfekte Kombination aus Natur und Kultur

Unser Peru-Klassiker mit der perfekten Kombination aus Natur und Kultur. Küste, Andenhochland und Amazonas-Urwald! Ihre Reise beginnt in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Lima und führt Sie weiter zu den geheimnisvollen Nazca-Linien, die Sie während eines Rundflugs in voller Dimension betrachten. Sie besuchen die weiße Stadt Arequipa und die eindrucksvolle Klosteranlage Santa Catalina. Im Colca Canyon beobachten Sie Kondore, die sich von der aufsteigenden Luftströmung empor tragen lassen. Auf 3.810 m gleiten Sie über das tiefblaue Wasser des Titicaca-Sees zu den Inseln Taquile und Uros. Hier schließen Sie Freundschaften mit einheimischen Bauernfamilien, bei denen Sie für eine Nacht Gast sind. Über das rauhe Hochland geht es nach Cuzco in die einstige Hauptstadt der Inka. In herrlicher Bergeinsamkeit wandern Sie durch die Anden mit traumhaften Ausblicken auf die Gletscherberge der Cordillera Vilcabamba. Die Wanderung endet im heiligen Tal der Inka. Nun wartet der Besuch der wohl berühmtesten Inka-Stätte auf Sie: Machu Picchu. Besonders an dieser Reise ist, dass Sie Machu Picchu bereits am frühen Vormittag erleben (noch bevor die Massen von Touristen die mystischen Ruinen besuchen). Als krönender Abschluss der Kultur- und Trekkingreise erleben Sie noch den Amazonas-Urwald mit seiner reichen Tier- und Pflanzenwelt.

Termine und Preise
Reisedauer 20 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2PEK0101 24.03.12 12.04.12 3.490,- Auf Anfr. Soldevila Jose Buchen
2PEK0102 19.05.12 07.06.12 3.490,- Auf Anfr. Funcke Alexander Buchen
2PEK0103 14.06.12 04.07.12 3.690,- Auf Anfr. Sauer Michael Buchen
2PEK0104 11.08.12 30.08.12 3.790,- Auf Anfr. Göttsching Matthias Buchen
2PEK0107 16.08.12 04.09.12 3.490,- Auf Anfr. Funcke Alexander Buchen
2PEK0105 15.09.12 04.10.12 3.490,- Auf Anfr. Soldevila Jose Buchen
2PEK0106 06.10.12 25.10.12 3.490,- Auf Anfr. Soldevila Jose Buchen
3PEK0101 30.03.13 18.04.13 3.490,- Auf Anfr. örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 360,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab Lima bis Puerto Maldonado
• Flug mit LAN/Iberia Frankfurt - Lima - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit LAN Cuzco - Puerto Maldonado - Lima
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• 17 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 8 x Abendessen
• Begleitmannschaft
• Gepäckdepot im Hotel möglich
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Flaschensauerstoff
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder (ca. € 250,- bis 400,-); Trinkgelder für Ihre Begleitmannschaft (ca. € 80,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft in Lima, UNESCO-Weltkulturerbe

Ankunft in Lima am frühen Morgen. Wir werden zu unserem Hotel gebracht. Am Nachmittag lernen wir bei einer Stadtrundfahrt die Stadt kennen. Von Pizarro im Jahr 1535 gegründet, war Lima fast drei Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, beherbergte Lima den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente. In der historischen Innenstadt Plaza de Armas befinden sich die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Kirchen in Barock im Renaissancestil, Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihre besondere Architektur.
Hotel

3. Tag Lima - Ballestas Inseln - Nazca

Auf der berühmten Panamericana fahren wir per Kleinbus von Lima nach Süden zur Halbinsel Paracas. Die Route führt meist durch Wüstenlandschaften entlang der Pazifikküste. Nach rund 4 Std. Fahrt erreichen wir die Stadt Pisco. Von hier aus unternehmen wir einen rund zweistündigen, oft von Seelöwen und Pinguinen begleiteten Bootsausflug ins Naturschutzgebiet der Ballestas-Inseln. Sie sind von "Guano", den Exkrementen zahlreicher Kormorane, Pelikane und anderer Vogelarten weiß getüncht. An den von der Brandung unterhöhlten Inseln tummeln sich auch viele Seelöwen und Pinguine. Wir fahren weiter bis Nazca. Falls die Zeit noch reicht unternehmen wir noch einen kleinen Abstecher auf den Friedhof von Chauchilla, Fundstätte der berühmten Langschädel.
Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

4. Tag Nazca: Rundflug Nazca-Linien und Fahrt nach Arequipa

Heute werden wir mit kleinen Flugzeugen die überdimensionalen "Nazca-Linien" überfliegen. Wir bewundern die riesigen Scharrbilder in der von Geröll bedeckten Ebene: geometrische Muster und Abbildungen von Affen, Kolibris, Spinnen und anderen Tieren. Die Nazca-Linien wurden 1994 von der UNESCO zum Welt-Kulturdenkmal erklärt. Nach unserem spektakulären und - je nach Wetterlage und Windstärke - wackeligen Flug brechen wir zu einer langen Fahrt nach Arequipa auf. Unterwegs machen wir einige Stopps und besuchen beispielsweise ein Fossilien-Museum und die malerische Bucht von Puerto Inca, wo wir ein leckeres Picknick, welches wir zuvor gemeinsam mit unserem Reiseleiter eingekauft haben, zu uns nehmen. Die Route führt entlang der Küste, teilweise auf der weltberühmten Panamericana, bis Camana und windet sich dann hinauf in die Küstenkordilleren bis zur "weißen Stadt" in 2.380 m Höhe. In Arequipa beziehen wir für zwei Nächte unsere Hotelzimmer.
Fahrzeit: 10h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

5. Tag Arequipa Stadtbesichtigung, Freizeit und Akklimatisierung

Heute entdecken wir die schönste Stadt Perus, malerisch am Fuße der Vulkane Misti (5.843 m) und Chachani (6.057 m) gelegen, während unserer City-Tour. Wir lernen den gepflegten Hauptplatz, Plaza de Armas, der an drei Seiten von einheitlichen Gebäudekomplexen mit zweigeschossigen Arkaden umgeben ist, kennen. Die zwei Türme der gewaltigen Kathedrale erheben sich über dem Platz. Im Hintergrund erkennen wir bei guter Sicht die teils schneebedeckten Gipfel des über 6.000 m hohen Vulkans Chachani. Malerischer könnte dieser Platz wohl kaum sein! Die reich verzierte Fassade der Jesuitenkirche La Compania ist nicht weit entfernt. Auch das farbenfroh gestaltete Kloster Santa Catalina, eine in ihrer Art wohl einmalige "Klosterstadt" mit charmanten Gassen, Plätzen und Innenhöfen, wartet auf unseren Besuch. Vom Aussichtspunkt Yanahuara, welcher durch seine schmuckvolle Barockfassade beeindruckt, erhalten wir dann noch ein Mal einen Gesamt-Überblick über das historische Zentrum, welches im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal ernannt wurde. Den Nachmittag genießen wir in Freizeit, können durch die Innenstadt schlendern oder ein paar exotische Früchte auf einem der bunten Märkte kaufen. Arequipa ist übrigens auch weltweit für seine sehr gute Küche bekannt. Unsere Reiseleitung hält sicher ein paar interessante Tipps für ein Abendessen parat.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

6. Tag Arequipa - Colca Canyon: einer der tiefsten Canyons der Welt

Buenos días - einen wunderschönen guten Morgen! Der heutige Tag bringt wieder neue Erlebnisse und eine tolle Wanderung in einem der tiefsten Canyons der Welt mit sich. Die Fahrtstrecke von Arequipa zum Colca Canyon (ca. 150 km) führt zunächst durch die Außenbezirke von Arequipa, bei deren Betrachtung uns bewusst wird, dass sich auch um die schönste peruanische Stadt ein Gürtel von ärmlichen Siedlungen gebildet hat. Auf unserer Fahrt in die Colca Schlucht überqueren wir hohe Pässe, durchfahren wüstenhafte Gebirgslandschaften, fruchtbare Täler und von Vicunas, Lamas und Alpakas besiedelte Hochebenen. Vom höchsten Pass aus (circa 4.800 m) bietet sich uns (bei guter Sicht) ein atemberaubender Blick zu den Vulkanen Ampato (6.318 m), Hualcahualca und dem aktiven Sabancaya. Eine Bilderbuchlandschaft für sich: so oder so ähnlich haben wir uns das andine Hochland - das Altiplano - sicherlich vorgestellt. Gegen Mittag treffen wir im Dorf Yanque (3.417 m) ein. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Wanderung vom Dörfchen Coporaque (3.950 m) mit seinen Adobehäusern nach Yanque. Der Weg führt uns durch kleine, für die Landwirtschaft terrassierte Flächen entlang des Colca-Tales. Wir sehen in Felsen gebaute alte Gräber und Ruinen der Uyo Uyo.
Gehzeit: 2,5-3,5h; Fahrzeit: 3,5-4,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

7. Tag Kreuz des Kondors - bester Spot weltweit

Heute Vormittag müssen wir schon ganz früh aufbrechen zu unserem ersten Tagesziel, dem Kreuz des Kondors, einer der besten Aussichtspunkte weltweit um die riesigen Vögel im freien Flug zu beobachten. Mit etwas Glück (und wir haben noch nie etwas anderes von Besuchern gehört) sehen wir im ersten Sonnenlicht, wenn die ersten Strahlen die Wände des Canyons erwärmen, wie die großen Andenkondore ihre Nester in den steilen Felswänden verlassen. Die "fliegenden Götterboten" lassen sich von den Aufwinden aus den Schluchten empor tragen und starten dann zu ihren Beuteflügen - ein großartiges Schauspiel. Gegen Mittag fahren wir nach Chivay (3.650 m) und haben die Möglichkeit, das Dorf Maca zu sehen. Maca wurde 1991 größtenteils durch eine Schlammlawine zerstört, die sich nach einem Ausbruch des Sabancaya aus dessen Flanken löste. Noch heute leiden die Einwohner unter den Folgend dieser Naturkatastrophe, umso besser wenn wir einen kurzen Halt machen und vielleicht ein paar Snacks oder Getränke in einem der kleinen Geschäfte zu kaufen. Am Nachmittag können wir die heißen Quellen von La Calera (3.633 m) besuchen oder aber auf dem lokalen Markt schlendern. Die Nacht verbringen wir wieder in Yanque.
Fahrzeit: 1,5-2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]

8. Tag Auf zum Titicaca-See: Halbinsel Luquina und Gastfamilien

Wir nehmen Abschied vom eindrucksvollen Valle de Colca, dieser bis zu 3.660 m tiefen Schlucht, deren Wände teilweise fast senkrecht in die Tiefe stürzen. Auf unserer Fahrt auf einer neuen Straße durch herrliche Landschaft in Richtung Titicaca-See kommen wir am großen See Lagunilla vorbei. Unsere Fahrt wird durch viele lohnenswerte Fotostopps unterbrochen, schließlich erreichen wir ein kleines Indianerdorf auf der Halbinsel Luquina. Wir übernachten in einfachen Gästezimmern mit Bad. Heizung und warmes Wasser gibt es keines. Auch wenn wir für diese Nacht auf Komfort verzichten müssen, halten wir die Unterbringung bei den Dorfbewohnern für ein unterstützenswertes Projekt, um Einkommensquellen für die Einheimischen zu schaffen. Uns bietet sich die Gelegenheit, einen kleinen Eindruck von dem privaten Alltag, von dem realen Leben der Menschen zu bekommen. Sie werden feststellen, dass die Sprachbarriere kein wirkliches Hindernis ist.
Fahrzeit: 7-9h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privatunterkunft (im Doppelzimmer, kein Einzelzimmer möglich) [FA]

9. Tag Ausflüge auf dem Titicaca-See: Inseln Taquile und Uros

Von Luquina aus bringt uns ein Motorboot über den tiefblauen Titicaca-See nach Taquile, einer beschaulichen Insel mit Vieh- und Landwirtschaft, die von Gemeinden mit "Cooperativas" (Genossenschaften) geprägt ist. Die mediterrane Atmosphäre beeindruckt ebenso wie das weiße Gestein, die Überreste der Inka-Terrassenkultur, der tiefblaue See und der Blick zur Königskordillere. Von der Anlegestelle aus wandern wir ca. 1 Stunde über die Insel. Die Inselbewohner sind gute Weber und stellen außerdem feinste Strickarbeiten her. Nach dem Mittagessen wandern wir eine weitere Stunde bis zu einer zweiten Anlegestelle. Hier wartet bereits das Boot auf uns und wir setzen nach Puno über. Unterwegs legen wir bei den schwimmenden Schilfinseln der Uro an. Einst führten die Uros-Indianer auf ihren Schilfinseln ein fast autarkes Leben. Die schwimmenden Inseln, auf denen die einzelnen Familien leben, sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis zu 8 Quadratmetern zusammengebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel erneuert werden, da sie sich mit Wasser voll saugen, absinken oder verrotten. Die Bootsfahrt von Luquina nach Taquile dauert ca. 1,5 Std., von Taquile nach Puno ca. 3,5 Std.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

10. Tag Auf dem Weg nach Cuzco

Buenos días am Titicaca-See - heute fahren wir in die Inka-Hauptstadt! Wir legen die rund 390 km lange und landschaftlich reizvolle Strecke nach Cuzco mit dem Bus zurück. Zunächst besuchen wir die nahe Puno gelegenen geheimnisvollen Grabtürme von Sillustani. Sillustani liegt auf einer Halbinsel am Umayo-See und war eines der bedeutendsten Zentren der Colla-Kultur. Beim Durchqueren des Altiplano-Hochlandes sehen wir kleine Dörfer und am Horizont die vergletscherten Gebirgszüge. Wir erreichen unser Hotel in Cuzco (3.400 m), in dem wir zunächst zwei Nächte verbringen.
Fahrzeit: 8h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]

11. Tag Cuzco und Inkaruinen

Vormittags besichtigen wir einige Sehenswürdigkeiten der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cuzco und schauen uns in der Umgebung die berühmten Inkaruinen von Sacsayhuaman, Kenko, Puka Pukara und Tambo Machay an. Nachmittags bleibt noch Zeit, über die reizvollen Plätze und Märkte der Altstadt zu schlendern. Cuzco wurde 1983 von der UNESCO zum Welt-Kulturdenkmal bestimmt. In unserem Hotel besteht Gelegenheit zum Deponieren von Gepäck bis zur Rückkehr vom Trekking.

Falls Sie am Trekking nicht teilnehmen möchten, besteht die Möglichkeit die wunderschöne Stadt Cuzco auf eigene Faust (ohne Reiseleiter) erkunden. Es gibt auch hier noch viel zu sehen und entdecken. Am Tag 15 werden Sie zum Zug gebracht und treffen Ihre Gruppe auf der Bahnfahrt nach Aguas Calientes wieder. Bitte geben Sie uns bei Buchung oder bis 8 Wochen vor Abreise Bescheid, falls Sie in Cuzco bleiben möchten, dann können wir dies kostenlos für Sie organisieren. Entscheiden Sie sich spontan vor Ort, fällt - sofern die Umbuchung noch möglich ist - ein Aufpreis für die Hotelübernachtungen an, den Sie direkt vor Ort zahlen müssen.
Hotel [F]

12. Tag Ancascocha-Region

Wir fahren über die Pampa de Anta nach Huarocondo und weiter ins Pachar-Tal. An der Fußgänger-Brücke von Parpishu (ca. 3.220 m) warten die Tragtiere auf uns. Unser Trekking in der Ancascocha-Region beginnt! Der Weg führt uns kontinuierlich ansteigend zu den Ruinen von Huata (ca. 3.925 m). Nach der Mittagsrast wandern wir in Richtung des Tals von Chillipahua, zu unserem Lagerplatz (ca. 3.720 m) in der Nähe einer Schule erreichen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 930m; Abstieg: 380m; Zelt (3.720 m) [FMA]

13. Tag Pass Chucus - Rincon

Während unseres Aufstiegs zum Pass Chucus (ca. 4.480 m) passieren wir Incorocay, eine kleine Siedlung in der Hochlandsavanne. Auf dem Pass können wir die rot schimmernden Berge und die fünf Spitzen von Huayanay (5.484 m) mit ihren Gletschern bewundern. Nach dem Abstieg zum Silque-Tal machen wir eine wohlverdiente Mittagspause in etwa 4.000 m Höhe. Auf alten Inkawegen, leicht bergauf und bergab, wandern wir oberhalb des fast verlassenen Dorfes Ancascocha in Richtung der grün schimmernden Lagune Suero und weiter zum nächsten Zeltplatz Rincon in ca. 4.380 m Höhe. Der Platz fasziniert uns mit einer grandiosen Bergkulisse.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 510m; Zelt (4.380 m) [FMA]

14. Tag Rincon - Camicancha

Von unserem Lagerplatz brechen wir zu unserer letzten Trekking-Etappe auf. Vor uns liegt ein langer Abstieg bis zum Dörfchen Ancachocha. Unser Weg führt uns weiter hinab durch das Silque Tal, wir haben Ausblicke auf den Urubamba-Fluss und die Cordillera Veronica. Wir merken, wie sich die Landschaft immer mehr wandelt und je weiter runter wir gehen es umso grüner wird. In der Nähe können wir sogar an einigen Stellen Nebelwald sehen. Müde aber glücklich erreichen wir unser nächstes Camp Camicancha (ca. 2.700 m).
Gehzeit: 6-6,5h; Abstieg: 1700m; Zelt [FMA]

15. Tag Camicancha - Ollantaytambo - Aguas Calientes

Am Vormittag werden wir abgeholt und in das nahe Ollantaytambo im Heiligen Tal der Inka gebracht. Hier besuchen wir als Vorgeschmack auf Machu Picchu die Ruinen-Anlage von Ollantaytambo. Nachmittags bringt uns die berühmte Andenbahn nach Aguas Calientes. Dort, am Fuße der Ruinen von Machu Picchu, beziehen wir unser Hotel. Wer möchte kann noch in den heißen Quellen unter freiem Sternenhimmel umgeben von den perfekt geformten Bergen der Umgebung baden.
Gehzeit: 1-1,5h; Fahrzeit: 1-2h; Hotel [FMA]

16. Tag Machu Picchu am frühen Vormittag erleben

Den ganzen Vormittag besichtigen wir ausführlich und unter sachkundiger Führung die mysteriöse Urwaldstadt Machu Picchu. Die UNESCO hat die Ruinenanlage 1983 zum Kultur- und Naturerbe der Menschheit ernannt. Der Anblick auf die inmitten einer wilden Gebirgslandschaft liegenden Ruinen ist überwältigend. Lange nach dem Einfall der Spanier, erst im Jahre 1911, wurde Machu Picchu von Hiram Bingham entdeckt und freigelegt. Nachmittags bringt uns der Bus wieder nach Aguas Calientes. Von hier aus fahren wir mit dem Zug nach Ollantaytambo und von dort mit dem Bus weiter nach Cuzco. Am Abend packen wir für den Aufenthalt im Amazonas-Urwald um. Zwar fliegt unser gesamtes Gepäck mit uns am nächsten Tag nach Puerto Maldonado, doch werden wir dort alles, was wir für die Regenwaldlodge nicht benötigen deponieren, bevor wir mit dem Boot in zu unserer Dschungel-Lodge fahren.
Gehzeit: 1-1,5h; Fahrzeit: 5h; Hotel [FM]

17. Tag Vom Hochland in den Dschungel nach Puerto Maldonado

Nun wartet als letzter Höhepunkt, der Amazonas-Urwald auf uns. Ein 30-minütiger Flug bringt uns von Cuzco nach Puerto Maldonado. Die Hauptstadt der Provinz Madre de Dios liegt am Zusammenfluss des Rio Madre de Dios und des Rio Tambopata. Die etwa 32.000 Bewohner leben von der Holzwirtschaft und vom Anbau tropischer Früchte wie Kaffee und Kakao. Nach 40 Minuten Busfahrt und, je nachdem in welcher Lodge wir untergebracht sind, einer 1 bis 2,5 stündigen Bootsfahrt können wir in unserer Regenwaldlodge die ersten Eindrücke und die vielfältigen Geräusche des Amazonas-Urwaldes aufnehmen. Nachmittags erleben wir von der Unterkunft aus die erste Exkursion in den Urwald, um einen Bruchteil seiner Geheimnisse zu ergründen.
Regenwaldlodge [FMA]

18. Tag Die Geheimnisse des Amazonas-Urwald entdecken

Heute unternehmen wir weitere Exkursionen wie geführte Wanderungen und Bootstouren im artenreichen Urwald, aber es bleibt auch Zeit zum Ausruhen und Entspannen. Die fachkundigen Führer erklären uns viel über die Flora und Fauna, die im Amazonas-Gebiet beheimatet sind.
Regenwaldlodge [FMA]

19. Tag Puerto Maldonado - Rückflug

Frühmorgens mit dem Erwachen des Urwaldes starten wir bereits zur Bootsfahrt zurück in die Zivilisation. In Puerto Maldonado treten wir unseren Rückflug nach Lima an und von dort aus geht es weiter über Madrid Richtung Heimat.
[F]

20. Tag Ankunft

Ankunft in Madrid und Weiterflug zum Zielflughafen.

Bei den Terminen im Juni haben wir einen zusätzlichen Tag für das Inti-Raymi-Fest eingeplant. Sie übernachten im Hotel in Cuzco, Eintrittskarten für das Fest, Frühstück und Mittagessen (Lunchbox) sind an diesem Tag inklusive.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Bei dieser Reise lernen Sie alle Landschaften und Klimazonen Perus kennen: Pazifikküste, Anden-Hochland und den Amazonas-Urwald. Sie benötigen eine gute gesundheitliche Verfassung, gute Kondition sowie Höhenverträglichkeit und sollten den Wechsel von feuchtem Küstenklima zu kühleren Temperaturen in der Andenregion und feuchtwarmen Bedingungen im Dschungel vertragen können. Für einige Überlandfahrten sind Ausdauer und Durchhaltevermögen gefordert. Früh aufzustehen sollte für Sie kein Problem darstellen, an vielen Tagen beginnt Ihr Programm bereits am frühen Morgen. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ärztin/ Ihren Arzt.
In der Ancascocha-Region unternehmen Sie ein 3-tägiges Trekking. Die Route ist technisch einfach bei täglichen Gehzeiten um 4 bis 7 Stunden. Das Trekking führt Sie durch eine landschaftlich sehr reizvolle und kaum besuchte Gegend. Durch herrliche Bergwelt wandern Sie oberhalb des Urubamba-Tales. Sie treffen auf Kartoffelfelder in fast 4.000 m Höhe und kleine abgeschiedene Indianerdörfer. Über zwei Pässe zwischen 4.480 m und 4.600 m steigend, genießen Sie eine herrliche Aussicht auf den vergletscherten Nevado Veronica und den ebenbürtigen Nevado Salcantay. Sie übernachten in Zwei-Personen-Zelten. Eine Begleitmannschaft baut die Zelte auf und ab und sorgt für Ihr leibliches Wohl. Tragtiere transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie nur das Notwendigste (Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in Ihrem Wanderrucksack tragen.
Wichtig: Falls Sie an dem Trekking nicht teilnehmen möchten, können Sie diese Tage auch in Cuzco verbringen. Bitte informieren Sie uns in diesem Fall bei Ihrer Buchung oder spätestens bis 8 Wochen vor Abreise. Einsteigerreise mit den wichtigsten kulturellen Highlights Südperus verknüpft mit dreitägigem Trekking durch die herrliche Bergwelt der Anden (alternativ: drei Tage Cuzco).

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Bitte beachten Sie jedoch, dass für das Amazonas-Gebiet in Peru (z.B. Puerto Maldonado als Bestandteil dieser Reise) eine Gelbfieber-Impfung zwingend vorgeschrieben ist. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen (z.B. Flugverspätungen, Streiks) notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Verlängerungen: …zu dieser Reise finden Sie in unserem Detailprogramm "Bausteine Südamerika"

Klima

Peru liegt auf der Südhalbkugel. Die Jahreszeiten sind den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juli und August verzeichnen die tiefsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht dann am klarsten ist und am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen ist. Vor- und Nachsaison sind von den Temperaturen her gemäßigter, und es sind weniger Reisende unterwegs. Das Klima ist kühler als man in Äquatornähe erwartet (kalter Humboldtstrom und Höhenlage!).
In den Anden kann es an sonnigen Tag bis ca. 24° warm werden, September bis November sogar bis über 30°. Nachts kann es auf minus 5° abkühlen. April ist der Übergang von den regenreichen zu den trockenen Monaten. Von Mai bis Oktober ist es meist sonnig, Niederschläge sind eher selten, auf den Pässen ist sind aber Schneefälle möglich.
An der Küste können Sie in den Monaten April bis Oktober mit ca. 12°-15° am Tag rechnen, oft ist es neblig oder es fällt feiner Sprühregen.
Im Amazonas sind Mai bis Oktober üblicherweise die trockeneren Monate - was nicht bedeutet dass es nicht regnet, lediglich weniger als sonst. Das Klima ist feucht und tropisch. Tagsüber liegen die Temperaturen bei ca. 30° - 34°, nachts ist es etwas 10° kühler. Ab April, dem Übergangsmonat von der Regen- zur Trockenzeit, sinken die Wasserstände der Flüsse, bis im November die Regenzeit beginnt.

Ausrüstung

Für das Trekking benötigen Sie einen guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 5° und bequeme, knöchelhohe Bergwanderschuhe mit griffiger Profilgummisohle. Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche oder einen Koffer und einen Tagesrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen, können Sie deponieren.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Südperu: Kultur-Trekking zwischen Küste, Anden und Dschungel
Machu Picchu hautnah erleben., Fotograf: Wied, Iris
Exotische Früchte in allen Farben., Fotograf: Wied, Iris
Mutter, Tochter und der Esel, Fotograf: Skyum, B.
Peruanische Frau und Kleinkind, Fotograf: Skyum, B.
Bild für Tour: Südperu: Kultur-Trekking zwischen Küste, Anden und Dschungel, Fotograf: Skyum, B.
Machu Picchu, Ausgrabungen, Fotograf: Promotion Peru
Lamas: niedliche Hochland-Bewohner in Peru und Bolivien., Fotograf: Wied, Iris
Bild für Tour: Südperu: Kultur-Trekking zwischen Küste, Anden und Dschungel, Fotograf: Skyum, B.
 
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