Peru - Auf den Spuren der Inka durch die Anden
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Detailprogramm
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- Zehntägige Durchquerung der unberührten Kordilleren Carabaya und Vilcanota
- Wandern auf alten Inka-Wegen mit Blick auf den Auzangate (6.336 m)
- "Die weiße Stadt" Arequipa - eine der schönsten Städte Perus
- Titicaca-See mit Besuch der Inseln Taquile und Uros
- Meisterwerke der Inka: Cuzco, Kenko und Machu Picchu
- Kristallklare türkisblaue Bergseen, herrliche Andenszenerie
Ziehen Sie zehn Tage auf alten Inka-Wegen durch die Stille und Einsamkeit der vergletscherten Bergwelt der Cordillera Carabaya und Vilcanota. Während der deutschen "Anden-Kundfahrt" 1957 mit Günter Hauser wurden hier zwölf Gipfel erstbestiegen. Sie überqueren 5.000 m hohe Pässe und zelten an dem malerischen Sibinacocha-See auf 4.865 m Höhe. Der berühmte 6.000er Auzangate, von Heinrich Harrer 1953 bestiegen, dominiert die Szenerie. Strahlend weiß leuchten die Gletscher, tiefblau die Lagunen. Immer wieder sehen Sie umherziehende Hirten mit ihren Lamas und Alpakas, seltene Vicuñas kreuzen Ihren Weg und am Himmel zieht ab und an ein Kondor einsam seine Kreise.
Termine und Preise
| Reisedauer | 21 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2PEK0301 | 20.07.12 | 09.08.12 | €4.290,- | Auf Anfr. | Wiesgigl Franz | |
| 2PEK0302 | 25.08.12 | 14.09.12 | €3.890,- | Auf Anfr. | Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2PEK0303 | 22.09.12 | 12.10.12 | €3.890,- | Auf Anfr. | Schreckenbach Bernd | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €230,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit LAN/Iberia Frankfurt - Madrid - Lima - Madrid - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit LAN Peru Lima - Arequipa / Cuzco - Lima
• Übernachtung in Hotels und Zelten, 1 x Privatunterkunft
• 12 x Vollpension, 4 x Frühstück und Mittagessen, 2 x Frühstück
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport mit Tragtieren während des Trekkings
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
• Therm-a-Rest Matte
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 150,- bis 200,-); Trinkgelder für die örtliche Begleitmannschaft (ca. € 90,- bis 120,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Flughafensteuer für den Inlandflug Lima - Arequipa (€ 5,-).
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Arequipa
Ankunft in Lima am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten steigen wir gleich wieder ins Flugzeug und fliegen nach Arequipa (2.380 m). Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, um uns nach der langen Anreise erholen und gut an die ungewohnte Höhe anpassen zu können. Das meist sehr angenehme, frühlingshafte Klima Arequipas hilft uns dabei.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel
3. Tag Arequipa
Malerisch am Fuße der Vulkane Misti (5.843 m) und Chachani (6.075 m) gelegen, gilt Arequipa als eine der schönsten Städte Perus. Das historische Zentrum wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärt. Die zweitgrößte Stadt Perus wird wegen des kolonialen Altstadtkerns, der überwiegend aus hellem Tuffstein erbaut wurde, auch "La Ciudad Blanca" (= Die weiße Stadt) genannt. Wir besichtigen die Stadt mit ihren verschiedenen Sehenswürdigkeiten und lassen uns auch nicht ihre berühmte Klosteranlage Santa Catalina entgehen. Santa Catalina, ein gewaltiger Gebäudekomplex auf einer Fläche von 20.426 qm, beeindruckt durch zweierlei Dinge: das Kloster ist angelegt wie eine kleine gemütliche Stadt mitten im Zentrum Arequipas und die Klostertore blieben noch bis 1970 vor der Öffentlichkeit geschlossen.
Hotel [F]
4. Tag Puno - Titicaca-See
Die Busfahrt führt uns durch eine landschaftlich äußerst reizvolle Landschaft über Juliaca nach Puno am Titicaca-See. Auf dem Weg besichtigen wir die geheimnisvollen Grabtürme von Sillustani. Sillustani liegt auf einer Halbinsel am Umayo-See und war eines der bedeutendsten Zentren der Colla-Kultur (ca. 1.200 - 1.450 n. Chr.). Hier wurden die wichtigsten Persönlichkeiten begraben. Nach der Eroberung der Region durch die Inka übernahmen diese die Kultstätte und fügten weitere Begräbnistürme hinzu.
Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]
5. Tag Insel Taquile und Uros - Halbinsel Capachica
Von Puno aus bringt uns ein Boot über den tiefblauen Titicaca-See zu den schwimmenden, goldgelb im Sonnenlicht leuchtenden, Schilfinseln der Uros. Einst führten die Uro-Indianer auf ihren Schilfinseln ein fast autarkes Leben. Die schwimmenden Inseln, auf denen die einzelnen Familien leben, sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis zu 8 Quadratmetern zusammengebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel erneuert werden, da sie sich mit Wasser voll saugen, absinken oder verrotten.
Wir fahren weiter nach Taquile, einer beschaulichen Insel mit Vieh- und Landwirtschaft, die von Gemeinden mit "Cooperativas" (Genossenschaften) geprägt ist. Bewahrt haben sich hier Überreste der Inka-Terrassenkultur. Die mediterrane Atmosphäre beeindruckt ebenso wie das weiße Gestein, der blau glitzernde See und der Blick zur schneebedeckten Königskordillere. Von der Anlegestelle aus wandern wir ca. 1 Stunde bis zu einem Bauernhof, wo wir auch zu Mittag essen. Die Inselbewohner sind gute Weber und stellen außerdem feinste Strickarbeiten her. Nach dem Mittagessen wandern wir eine weitere Stunde bis zu einer zweiten Anlegestelle. Die letzte halbe Stunde bis zum winzigen Hafen führt abwärts über 523 steile Stufen. Hier wartet bereits das Boot auf uns und wir setzen auf die Halbinsel Capachica über und legen am noch ursprünglichen Dorf Llachon an. Wir übernachten in einfachen Gästezimmern mit Bad. Heizung und warmes Wasser gibt es keines. Auch wenn wir für diese Nacht auf Komfort verzichten müssen, halten wir die Unterbringung bei den Dorfbewohnern für ein unterstützenswertes Projekt, um Einkommensquellen für die Einheimischen zu schaffen. Uns bietet sich die Gelegenheit, einen kleinen Eindruck von dem privaten Alltag, von dem realen Leben der Menschen zu bekommen. Sie werden feststellen, dass die Sprachbarriere kein wirkliches Hindernis ist. Die Bootsfahrt von Puno nach Taquile dauert ca. 3,5 Stunden, von Taquile nach Llachon ca. 1,5 Stunden.
Gehzeit: 2-2,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privatunterkunft [FMA]
6. Tag Llachon - Corani
Von Llachon nehmen wir das Boot nach Puno. Wir verlassen die Stadt in Richtung Norden und halten in Juliaca an, um vor dem Trekking in die einsamen Kordilleren letzte Einkäufe machen zu können. Danach fahren wir durch Weidegebiete bis zum 4.800 m hohen Pass Quenamari. Durch die offene Pampa führt der Weg immer wieder an Hochland-Lagunen entlang, die zahlreiche Vogelarten beheimaten. Auf dem letzten Streckenteil beherrscht der Nevado Allin Qhapan die Landschaft, bevor wir an einer Lagune (4.330 m) oberhalb von Corani eintreffen und unser erstes Zeltlager errichten.
Fahrzeit: 10h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
7. Tag Trekkingbeginn Corani - Cochayoc
Die Cordillera Vilcanota gehört zu den abgelegenen Hochgebirgsregionen - 50 km lang, noch wenig bekannt, mit wunderschönen, unberührten Landstrichen, in denen Tausende Lamas, Alpakas und Vicuñas umherziehen. Insgesamt erheben sich acht Gipfel über 6.000 m Höhe aus der zusammenhängenden Hochebene. In dieser einzigartigen Hochstäppe gibt es - anders als in bekannteren Hochgebirgen - keine tief eingeschnittenen Täler sondern lange Randtäler. Der Weg führt uns leicht ansteigend in Richtung Apacheta-Pass (4.860 m), vorbei an tiefblauen Seen, die zur Forellenzucht genutzt werden. Nach dem Pass folgt ein kurzer Abstieg durch bizarre Felsformationen und ein erneuter Aufstieg zum Umangea Pass (4.790 m). Unten im Tal sehen wir schon die kleinen Seen von Cochayoc (4.490 m), an denen wir unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 5-6,5h; Aufstieg: 620m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
8. Tag Cuchayoc - Quicho
Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir einen beliebten Lagerplatz der Lamahirten, die die Sommersaison hier oben verbringen, und bekommen vielleicht einen kleinen Einblick in ihren harten Alltag. Der Anstieg zum Jalpa Pass (4.428 m) ist nur mäßig steil und wir werden mit einer schönen Aussicht in das nächste Tal belohnt. Etwa 1,5 Stunden Abstieg trennen uns nur noch von Rosaspata (4.028 m), kurz danach wartet unser Koch schon mit dem Mittagessen auf uns. Den Llanaqkiqu Pass (4.291 m) und unseren Lagerplatz Quicho (3.820 m) erreichen wir über einen sehr gut erhaltenen Inkaweg.
Gehzeit: 4-6h; Aufstieg: 552m; Abstieg: 1164m; Zelt [FMA]
9. Tag Quicho - Aya
Um uns gut zu akklimatisieren und Kraft für den anstrengenden morgigen Tag zu sammeln lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Cuchupata (4.400), das wir in ca. 3 Stunden erreichen. Nach dem Mittagessen steigen wir noch 250 m zum Escalera-Pass (4.771) auf und anschließend in etwa 20 Minuten zu unserem, nahe einer Lagune gelegenen Lagerplatz Aya (4.697 m) ab. Am Nachmittag bleibt noch viel Zeit um mit dem Fotoapparat die Umgebung zu erkunden.
Gehzeit: 3,5-5,5h; Aufstieg: 894m; Abstieg: 220m; Zelt [FMA]
10. Tag Aya Aya - Comercocha
Ein abwechslungsreicher, aber auch langer und anstrengender Tag erwartet uns. Über den Aya Aya-Pass (4.796 m) gelangen wir zu der winzigen Siedlung Ranrapampa (4.650 m). Auf der anderen Talseite steigen wir in 1,5 Std. zu unserem Rastplatz für das Mittagessen auf. Am Nachmittag erklimmen wir über mehrere Terrassen den 4.965 m hohen Colcecruz-Pass. Der Pass bildet die Grenze zwischen den Provinzen Puno und Cuzco. Wir genießen die fantastische Sicht auf die Cordillera Vilcanota und Carabaya. Da es hier oben oft sehr windig ist, machen wir uns bald auf den Weg zu unserem Lagerplatz in Comercocha (4.660 m).
Gehzeit: 4,5-6,5h; Aufstieg: 766m; Abstieg: 909m; Zelt [FMA]
11. Tag Comercocha - Acoyo
Bereits seit 4 Tagen durchwandern wir die Cordillera Vilcanota, und weitere 6 Tage in dem einsamen und abgeschiedenen Gebiet liegen noch vor uns. Durch das spärlich bewachsene, weite Ausblicke auf die Kordilleren bietende Hochland erreichen wir Huaroconi (4.550 m) und schließlich unseren Zeltplatz Acoyo (4.686 m).
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 278m; Abstieg: 253m; Zelt [FMA]
12. Tag Acoyo - Cero
Wir steigen zum Chimbaya Pass (5.014 m) auf. Auf dem Weiterweg kommen wir an Seen vorbei und unser Blick fällt auf die Cordillera Vilcanota. Mit etwas Glück können wir Vicuñas (= Wildform des Alpaka) beobachten. Wir erreichen unseren Zeltplatz Cero (4.849 m), eine ausgedehnte Weidefläche am Fluss Rio Mates.
Gehzeit: 3,5-4,5h; Aufstieg: 530m; Abstieg: 441m; Zelt [FMA]
13. Tag Cero - Cascaracocha
Direkt hinter dem Camp steigen wir heute zunächst ca. 150 Höhenmeter steil aufwärts, dann zieht sich der Weg durch ein schönes Hochtal stetig nach oben. Kurz vor dem Passo Cero ist nochmals ein steiler Aufschwung zu erklimmen. Auf der Passhöhe (5.263 m) haben wir eine fantastische Aussicht. Erstmals sehen wir in der Ferne den Auzangate, den mit 6.420 m höchsten Gipfel der Cordillera Vilcanota. Immer wieder können wir wieder Vicuñas oder Alpakas beobachten. Wir steigen in ein breites Tal ab, wo wir am Talboden an geeigneter Stelle unser Mittagessen einnehmen. Danach wandern wir in leichtem Auf und Ab durch eine fantastische Gletscherlandschaft zum Zeltplatz am malerischen Cascara-See (4.933 m), auch Amayani-See genannt. Gegenüber sehen wir die Colque Cruz-Kette mit dem 6.007 m hohen Nevado Yayamari. Günter Hauser hat mit seinen Freunden diesen, auch Chumpi genannten, Sechstausender im Jahr 1957 zum ersten Mal bestiegen. Bei klarem Wetter belohnt uns ein traumhafter Sonnenuntergang für die Mühen des Tages. Für uns ist es kaum vorstellbar, dass in dieser einsamen Gegend noch einzelne Bauern leben.
Gehzeit: 3,5-5,5h; Aufstieg: 635m; Abstieg: 608m; Zelt [FMA]
14. Tag Cascaracocha - Murmurani
Vom Cascara-See steigen wir über einen Sattel neben dem Nevado Yayamari bergauf zum Sibina-Pass (5.041 m) und erfreuen uns an der Aussicht unterwegs, bis wir den Sibinacocha-See (4.900 m) erreichen. Der eiskalte, tiefblaue Gebirgssee zählt zu den höchstgelegenen der Erde und ist etwa 15 km lang und 2 km breit - einzigartig schön gelegen in einer herrlichen Andenszenerie. Unser Camp (4.896 m) liegt am Seeufer bei Murmurani.
Gehzeit: 4,5-6h; Aufstieg: 349m; Abstieg: 413m; Zelt [FMA]
15. Tag Murmurani - Tiqllacocha
Wir steigen zum Wayruro-Pass auf, mit 5.380 m der höchste Punkt, den wir auf unserem Trekking erreichen. Türkisblaue Gletscherseen, die einmalige Andenflora und die imposanten Sechstausender beeindrucken uns. Nevado Jatunjampa, Pico Tres und die drei markanten Gipfel Nevado Puca Punta, Colque Cruz und Nevado Acero formen eine spektakuläre Kulisse. Wir zelten in der Nähe desTiqllachocha-Sees (4.846 m).
Gehzeit: 4,5-7h; Aufstieg: 778m; Abstieg: 817m; Zelt [FMA]
16. Tag Tijllacocha - Pachanta - Cuzco
Nach ca. 1 Stunde stehen wir auf dem 5.065 m hohen Campa-Pass. Vom Pass aus bietet sich eine neue Perspektive: Wir blicken auf das Cuzco-Tal, die Cordillera Urubamba, den Berg Apu Salcantay und das Comercocha-Tal. Entlang des gewaltigen Gletschers vom Puca Punta wandern wir bergab in Richtung Pachanta (4.380 m). Wir kommen an Gletscherseen und Hochalmen vorbei und begegnen den Bewohnern der Hochebene. Der Auzangate und seine Trabanten stehen uns nun ganz nah gegenüber. Wer möchte kann in den heißen Quellen von Pachanta baden und noch ein Mal in Erinnerung an die letzten Tage der Ruhe und Einsamkeit des wunderschönen Hochgebirges schwelgen, bevor wir abgeholt werden und mit dem Bus nach Cuzco fahren.
Gehzeit: 3-4,5h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 447m; Abstieg: 951m; Hotel [FMA]
17. Tag Cuzco, Saqsayhuaman und Kenko
Willkommen in der Inkahauptstadt Cuzco auf 3430 Metern Höhe. Heute besichtigen wir die interessante Kult- und Opferstätte Kenko sowie die gewaltigen Ruinen der Inka-Festung Sacsayhuaman, das größte bekannte Bauwerk der Inka-Zeit. Einst waren drei Zyklopenmauern um den Hügel herum angelegt, von denen die äußere eine Länge von 3 km erreichte. Dabei wurden Felsblöcke bis 150 Tonnen Gewicht so genau aneinander gefügt, dass kaum eine Messerklinge dazwischen passte. Es ist bisher nicht eindeutig geklärt, wie die Inka diese Steine transportierten und aufeinander schichteten.
Den Nachmittag widmen wir Cuzco, der ehemaligen Inkahauptstadt. Einst wurde von hier aus ein riesiges Reich, das von Ecuador im Norden bis weit hinein nach Argentinien und Chile im Süden reichte, regiert. Von der Stadt gingen die Inka-Straßen aus, entlang derer Staffelläufer postiert waren. So wurden die Befehle des Herrschers rasch in jeden Winkel des Reiches überbracht und er wurde umgekehrt über alles unterrichtet. Die Straßen dienten als Bindeglieder und waren somit Voraussetzung für den einmaligen organisatorischen Aufbau des Staates. Mit Cuzco entstand ein Meisterwerk städtischer Architektur. Einst ließen die Inka-Herrscher Tempel sowie zahlreiche Paläste für ihre Familien errichten, nach der Eroberung prägten die Spanier das Bild der Stadt. In Cuzco fasziniert das Nebeneinander zweier Kulturen: Auf Inka-Mauern erheben sich Kolonialbauten. Die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt mit ihren prunkvollen Kolonialbauten zählen seit 1983 zum Welterbe der Menschheit (UNESCO).
Hotel [FM]
18. Tag Cuzco - Heiliges Tal der Inka - Ollantaytambo
Das Urubamba-Tal wurde wegen seiner fruchtbaren Böden von den Spaniern als "Valle Sagrado de los Incas" (heiliges Tal der Inka) bezeichnet. Die moderate Höhe und die geschützte Lage begünstigen ein recht ausgeglichenes Klima. So wählten die Inka dieses Tal zu ihrem landwirtschaftlichen Zentrum. Entlang der Flussufer bauten sie ihre Nutzpflanzen an und ließen deren Samen in alle Regionen des Landes verteilen. Wir besuchen den Markt in Pisaq und die Inkafestung von Ollantaytambo, die wie wie ein Adlerhorst auf 2.915 m Höhe hoch über dem Heiligen Urubamba-Tal thront. Am späten Nachmittag nehmen wir den Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes, auch Machu Picchu Pueblo genannt, da es unterhalb von Machu Picchu liegt.
Fahrzeit: 4h; Hotel [FM]
19. Tag Ollantaytambo - Machu Picchu
Ein 10-tägiges Trekking durch die einsamen Kordilleren liegt hinter uns, die weiße Stadt Perus sowie Cuzco haben wir kennen gelernt, die Landschaft rund um den Titicacasee durften wir genießen, doch nun, am Ende unserer Reise liegt ein absoluter kultureller Höhepunkt vor uns: Machu Picchu, die Sagen umwobene Inkastadt im peruanischen Bergurwald. Um noch vor den vielen Tagestouristen diese einmalige Anlage erleben zu können, fahren wir mit einem der ersten Busse hinauf. In Machu Picchu haben wir nun ausgiebig Zeit, die rätselhaften Ausgrabungen zu erkunden, über die keine schriftliche Überlieferung existiert. Am 24.07.1911, also vor ziemlich genau 100 Jahren erst, wurden die Ruinen entdeckt. 1983 nahm die UNESCO Machu Picchu in die Liste der Weltkulturerbe auf. Die Ruinenanlage hoch über den Schluchten des Urubamba-Flusses war Königspalast und Sommerresidenz, ein Ort mit streng religiösem Charakter für mächtige und bedeutende Inkafamilien. Ein überwältigender Anblick bietet sich uns auf die inmitten einer wilden Gebirgslandschaft liegenden Ruinen. Nachmittags nehmen wir den Zug zurück nach Ollantaytambo, dort wartet unser Bus auf uns und bringt uns zurück nach Cuzco.
Fahrzeit: 8h; Hotel [FM]
20. Tag Abreise
Heute können wir noch ein Mal ein wenig ausschlafen, bevor wir je nach Flugzeit gegen Mittag zum Flughafen gebracht werden. Hasta luego, Peru! Nun endet unsere Reise leider auch schon und wir treten unseren Rückflug nach Lima. Von dort aus geht es weiter über Madrid nach Hause.
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21. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zum Zielflughafen.
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Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das 10-tägige Trekking dieser Reise weist zwar keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert aber eine gute Kondition. Gute Höhenverträglichkeit ist unbedingte Vorraussetzung, da mehrere über 5.000 m hohe Pässe (höchster Pass 5.380 m, höchste Schlafhöhe über 4.900 m) überquert werden. Die Route führt durch ein sehr abgelegenes Gebiet und Sie halten sich längere Zeit in Höhen zwischen 4.500 m und 5.000 m auf. Zwar ist die Tour so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt!
Die reinen Gehzeiten liegen bei 4 bis 7 Stunden pro Tag. Die Angaben zu den Gehzeiten im Tagesprogramm sind ohne Pausen gerechnet, resultieren aus den Erfahrungen der bisherigen Gruppen und können - je nach Kondition der Gruppe und Wetterverhältnissen - schwanken. Wichtig ist für die teilweise steilen Wege, dass Sie ein trittsicherer und geübter Wanderer sind. Als Vorbereitung empfehlen wir Konditionstraining und ausgiebige Wanderungen.
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Die Lage der Zeltplätze hängt von den erreichbaren Wasserstellen ab und berücksichtigt, soweit möglich, landschaftlich schöne Stellen. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, welche die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Tragtiere (Mulis und Pferde) transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen. Für konditionsstarke Wanderer mit besonderer Begeisterung für unberührte Landstriche in mitten einer einsamen Bergwelt. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen (z.B. Streiks oder Flugverspätungen) notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: …zu dieser Reise finden Sie in unserem Detailprogramm "Galápagos-Kreuzfahrt".
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwartet. Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es tagsüber bis zu 20° warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland stark ab - bis auf minus 15°. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie überwiegend warme Trekkingkleidung. Wichtig ist ein sehr guter Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 15°. Für die Wanderungen benötigen Sie schneefeste Bergschuhe mit griffiger Profilgummisohle, Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack. Das für Ihr Trekking nicht benötigte Gepäck kann im Bus deponiert werden.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

