Peru - Cordillera Huayhuash-Umrundung
| III | 5.050 | 7x | 10x |
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Detailprogramm
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- Zehn Tage Trekking inmitten einer der schönsten Bergwelten Perus
- Sechs Tage Akklimatisationszeit vor dem Trekking
- Traumhafte Zeltplätze an smaragdgrünen Lagunen
- Gipfelmöglichkeit: Diablo Mudo (5.350 m)
- UNESCO-Weltkulturerbestätten: Lima und Chavin de Huantar
- Verlängerung: Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See
Die zehntägige Huayhuash-Umrundung führt Sie in eine paradiesische, einsame Bergwelt mit glasklaren, türkisfarbenen Lagungen. Lernen Sie eines der eindrucksvollsten Hochgebirge Perus kennen! Hier finden Sie neun Gipfel über 6.000 m Höhe, darunter den zweithöchsten Berg Perus, den 6.634 m hohen Yerupaja Grande. Sie wandern auf "Tuchfühlung" mit den Gletscherwänden der steil aufragenden, bizarren Gipfel dieser Andenwelt, ständig mit Blick auf die benachbarte Cordillera Blanca. Die Begegnungen mit freundlichen Hirten bleiben ebenso unvergesslich wie die Panoramablicke, die sich Ihnen jeden Tag aufs Neue öffnen.
Termine und Preise
| Reisedauer | 20 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2PEK0401 | 07.07.12 | 26.07.12 | €3.650,- | Auf Anfr. | Därr Astrid | |
| 2PEK0402 | 28.07.12 | 16.08.12 | €3.650,- | Auf Anfr. | Sauer Michael | |
| 2PEK0403 | 18.08.12 | 06.09.12 | €3.290,- | Auf Anfr. | Funcke Alexander | |
| 2PEK0404 | 02.09.12 | 21.09.12 | €3.290,- | Auf Anfr. | Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €170,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit LAN / Iberia Frankfurt - Madrid - Lima - Madrid - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels und Zelten
• 17 x Frühstück, 16 x Mittagessen, 11 x Abendessen
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Flaschensauerstoff
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 150,- bis 200,-); Trinkgelder (ca. € 100,- bis 130,- ); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Lima UNESCO-Weltkulturerbe
Ankunft in Lima am frühen Morgen. Wir werden zu unserem Hotel gebracht. Am Nachmittag lernen wir bei einer Stadtrundfahrt die Stadt kennen. Von Pizarro im Jahr 1535 gegründet, war Lima fast drei Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt behergte den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente. In der historischen Innenstadt Plaza de Armas befinden sich die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Kirchen in Barock im Renaissancestil, Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihre besondere Architektur.
Hotel
3. Tag Lima - Huaraz, Chamonix der Anden
Auf der Panamericana fahren wir Richtung Norden. Zunächst geht es durch die eindrucksvolle "Küstenwüste", die sich über Hunderte von Kilometern am Pazifik entlang zieht. Dann tauchen wir aus dem Dunst an der Küste auf und erstmals kommen die vergletscherten Gebirge der Cordillera Blanca und Cordillera Huayhuash in Sicht. Schließlich erreichen wir Huaraz (3.030 m) und beziehen unsere Hotelzimmer. Damit wir uns gut an die Höhe gewöhnen können, übernachten wir hier dreimal im Hotel.
Fahrzeit: 8h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]
4. Tag Cordillera Negra: Wanderung Huillcacocha - Huaraz
Wir unternehmen heute eine Akklimatisationswanderung. Zunächst aber fahren wir mit dem Bus bis zur Lagune Huillcacocha (3.725 m). Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf de gesamte Cordillera Blanca und ihre vielen Sechstausender. Leicht ansteigend wandern wir an kleinen Siedlungen vorbei bis ins nächste Tal und steigen dann ab, indem wir wieder Richtung Huaraz laufen. Während unserer Wanderung eröffnen sich uns immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge Huandoy, Huascaran, Chopicallqui, Hualcan, Palcaraju, Jatunmonte, Tumarinaraju und das Santa Tal. Schöner könnte eine Akklimatisationswanderung kaum sein!
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 110m; Abstieg: 600m; Hotel (3.030 m) [FM]
5. Tag Tagesausflug in die Cordillera Blanca: Yungay - Llanganuco
Früh am Morgen starten wir zu einem Tagesausflug in die Cordillera Blanca. Durch das Tal des Rio Santa fahren wir bis nach Yungay. Sobald wir im Ort eintreffen, sehen wir den höchsten Berg Perus, den Nevado Huascaran (6.768 m) vor uns. Nun windet sich die Straße langsam durch ein Kar zwischen Huascaran und Huandoy. In einem schmalen Tal des Nationalparks Huascaran, dem größten Gebirgspark Perus, liegen die türkis leuchtenden Llaganuco-Lagunen. Wir halten an dem ersten der beiden Seen und unternehmen einen kleinen Spaziergang bevor wir zu einem Aussichtspunkt unterhalb des Pass Portachuelo de Llanganuco hinauf fahren. Von hier bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die Berge Huascaran, Huandoy und Pisco. Auch dem Gipfel Chacraraju stehen wir gegenüber, dem Bergsteiger viel Respekt entgegenbringen. Alle Berge sind 5.000 bis 6.000 m hoch und wild vergletschert. Wir bewältigen die letzten Kehren bis hinauf zum Pass auf 4.750 m und wandern dann einen steilen Pfad abwärts zu dem auf uns wartenden Bus, der uns nach Huaraz zurück bringt.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 5h; Abstieg: 400m; Hotel (3.030 m) [FM]
6. Tag Huaraz - Chavin
Heute verlassen wir Huaraz und fahren nach Süden durch das Santa Tal bis nach Catac, hinauf zur Laguna Querococha (4.000 m) und auf die andere Seite der Cordillera Blanca nach Chavin, zu den Ruinen Chavin de Huantar, einem der ältesten präkolumbianischen Fundorte und UNESCO Weltkulturerbe seit 1985. Eine 3.000 Jahren alte Kultstätte mit Tempeln, Terrassen und Zeremonialplätzen erwartet uns. Fast gruselig wirkt das Labyrinth der finsteren unterirdischen Gänge mit seinen Raubtierfratzen und aus den Wänden hervorglotzenden Steinköpfen. Viele Fragen zu Herkunft und Geschichte dieser Kultur sind immer noch ungeklärt. Auf der Weiterfahrt zu unserer Lodge besuchen wir das neue Chavin Museum.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 5h; Lodge (3.160 m) [FM]
7. Tag Auf zum Trekking-Start: Chavin - Huallanca - Matacancha
Vorbei an der größten, auf 4.600 m Höhe gelegenen Kupfermine von Peru geht es zur nach Huallanca, wo wir alte Dinosaurier-Spuren entdecken und auf dem Markt noch ein paar Dinge für unser bevorstehendes Trekking einkaufen. Wir queren den Cuncush Pass auf 4.600 m Höhe und erreichen nach einer langen Fahrzeit Matacancha (4.170 m), wo wir heute zum ersten Mal unsere Zelte aufschlagen.
Fahrzeit: 6-6,5h; Fahrstrecke: 220km; Zelt (4.170 m) [FMA]
8. Tag Trekking-Start: Matacancha - Laguna Mitucocha
Unser erster Trekkingtag beginnt! Wir wandern über den Qaqanampunta Pass und befinden uns bereits auf 4.700 m Höhe! Vor unseren Augen liegt "unsere" Cordillera Huayhuash, welche in diesem Teil der Anden die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik bildet. Unser Lagerplatz befindet sich in der Nähe der Laguna Mitucocha (4.300 m) mit berauschender Aussicht auf die Gipfel Rondoy, Jirishanca Grande und Chico.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 530m; Abstieg: 410m; Zelt [FMA]
9. Tag Laguna Mitucocha - Laguna Carhuacocha
Zunächst überqueren wir einen 4.650 m hohen Pass bei Punta Carhuac, um dann langsam über sanft geschwungene Bergwiesen zur Laguna Carhuacocha (4.200 m) abzusteigen. Hier errichten wir unser Camp auf einem der schönsten Lagerplätze während des Trekkings, mit einer herrlichen Aussicht auf Jirishanca, Yerupaja Grande und Chico und die höheren Gipfel des Siula und Sarapo. Gegen Abend, wenn es windstill wird und langsam die Sonne untergeht, spiegeln sich die Eisriesen im ruhigen Wasser der Lagune - die Stimmung ist zauberhaft. Sollte Zeit bleiben, können wir die Umgebung des Sees erkunden und vielleicht ein paar Forellen fischen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA]
10. Tag Laguna Carhuacocha - Huayhuash
Zu Füßen des Nevado Siula Grande führt unser Weg zuerst an kleinen Lagunen vorbei und dann in den 4.800 m hohen Siula Pass. Unser erster steilerer Aufstieg wird "belohnt": die Gletscher der gegenüberliegenden Gipfel "winken" herüber und tief unter uns glitzern die türkisfarbenen Lagunen. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Enten, Gänse und Vizcachas (Andenmurmeltiere). Südostwärts steigen wir auf einem Pfad ab und erreichen am Abend unseren Zeltplatz bei Huayhuash (4.400 m).
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 450m; Zelt [FMA]
11. Tag Huayhuash - Cuyoc
Auf einem schmalen Pfad und teils weglos geht es steil bergauf zum Trapecio-Pass (5.000 m). Direkt über uns erhebt sich der gleichnamige Gipfel - ein wahrhaft formschönes Dreieck! Der Abstieg nach Cuyoc (4.600 m) erfolgt steil bergab und über Schotter, vorbei an glasklaren Lagunen und mit immer neuen Ausblicken auf die uns umgebenden Bergriesen. In dieser Gegend weit verbreitet sind steinharte, grüne Polsterpflanzen, Loreto genannt, die nur 1 mm pro Jahr wachsen. Mangels anderem Bau- und Brennmaterial werden die Pflanzen von den Hirten zum Bau ihrer Hütten und als Heizmaterial verwendet. Unser Lagerplatz liegt direkt an einem Bach, mit Blick auf die beeindruckende Puscanturpa-Gruppe.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]
12. Tag Cuyoc - La Catarata
Heute steht mit dem San Antonio Pass (5.050 m) der höchste Punkt unseres Trekkings auf dem Programm. In der Sand- und Steinzone wachsen eigenartige Pflanzen, die wie Biedermeiersträuße aussehen, dicht am Boden: Sie heißen Tongue und gehören zu den Baldriangewächsen. Vom Pass aus blicken wir frontal auf die westlichen Ausläufer der Huayhuash. Ein langer Abstieg über Sand und Schotter führt uns auf der Westseite hinab zur Laguna Jurau im Kalinka-Tal. Auch hier gibt es eine interessante Flora zu entdecken: gelbe Büsche mit offener Blüte (Huishllac) und am Boden kriechende Kakteen (Iganton). Der Weg aus dem Tal hinaus zieht sich, bis wir an dessen Ende unseren idyllischen Lagerplatz "La Catarata" (3.850 m) unterhalb der Wasserfälle erreichen.
Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1150m; Zelt [FMA]
13. Tag La Catarata - Huatiac
Unser Weg führt uns talauswärts und leicht berab bis an den Rand des Dorfes Huayllapa. Jetzt geht es zügig bergan bis zu unserem Lagerplatz Huatiac (4.290 m) und zum ersten Mal ist der Diablo Mudo (“stummer Teufel") sichtbar, das Gipfelziel der Bergsteiger.
Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]
14. Tag Huatiac - Cashpapampa
Die kürzeste Wanderetappe der Reise führt über den 4.800 m hohen Tapush Pass zu unserem Lagerplatz Cashpapampa (4.500 m) unterhalb der Laguna Susucocha. Von hier können wir den Großteil der Aufstiegsroute auf den Diablo Mudo erkennen. Während die Wanderer die Gegend erkunden oder einfach entspannen, nutzen die Bergsteiger den Tag um sich auf die Besteigung des Gipfels vorzubereiten. Im Laufe des Tages wird unsere Bergausrüstung zu unserem Lager geliefert. Auf unserer heutigen Tagesetappe müssen wir seit neustem auf zwei kurzen Teilstrecken (jeweils 800 m und 300 m lang) einer Straße laufen. Währenddessen werden wir ein Minen-Camp sehen, welches vor kurzem in dieser Region entstanden ist.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]
15. Tag Cashpapampa - Laguna Jahuacocha / Fakultative Besteigung Diablo Mudo (5.340 m)
Für die Wanderer gilt es, den 4.870 m hohen Yaucha-Pass mit Blick auf den Ninashanca, Rondoy, Jirishanca Grande und Chico sowie Yerupaja zu überschreiten. Darunter erstrecken sich grüne Wiesen. Von Yaucha steigen wir nordöstlich ins Tal des Rio Achin ab. Bei der Laguna Jahuacocha (4.066 m, rund 5 Std. Gehzeit) bauen wir für zwei Nächte die Zelte auf und erwarten abends die Bergsteiger, die vom Diablo Mudo zurück kehren.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 370m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]
15. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Diablo Mudo
Ein langer Tag steht bevor, wenn wir den Diablo Mudo (5.350 m) besteigen wollen, und so brechen wir bereits gegen 04:00 Uhr Morgens auf. Mühsam, teils über Schotterhänge, erreichen wir bei knapp 5.000 m den Gletscherrand. Wir legen unsere Steigeisen an und setzen unseren Aufstieg über steile Schneefelder fort. Dem ersten Aufschwung folgt ein kurzer, steiler Abschwung, bei dem je nach Bedingungen auch "Hand angelegt" werden muss. Das folgende Schneefeld zieht ähnlich steil auf das Gipfelplateau und in wenigen Schritten erreichen wir den Gipfel. Spalten stellen sich uns keine in den Weg (Stand 08/09 - die Bedingungen können sich ändern!), doch das schwach ausgeprägte Büßereis macht den Aufstieg zu einer Art Treppensteigen. Die Aussicht vom Gipfel auf die gesamte Cordillera Huayhuash ist fantastisch. An klaren Tagen erscheint auch die Cordillera Blanca am nördlichen Horizont und die Cordillera Raura im Süden. Im Abstieg verlassen wir den Gletscher bereits nach wenigen Metern, der Weiterweg führt steil und kiesig-felsdurchsetzt hinunter zur Laguna Huacrish. Hier wartet die Küchenmannschaft bereits mit dem Mittagessen auf uns und wir können unsere Gletscherausrüstung wieder abgegen. Auf dem mäßig abfallenden Weg wandern wir entspannt zu einer Aussichtskanzel oberhalb der Laguna Jahuacocha. Ein steiler Pfad führt hinunter zum Talgrund. Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Lager an dem Hochlandsee Jahuacocha.
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 1280m; Zelt [FMA]
16. Tag Freier Tag mit verschiedenen Wanderoptionen
Heute ist ein Ruhetag an einem der schönsten Zeltplätze vorgesehen. Mehrere Touren sind von hier aus möglich. Wer es sportlich möchte, steigt in ca. 4,5 bis 5 Stunden auf gutem Pfad auf den Sambuya oder Rondoy Pass (beide ca. 4.750 m), wer eine kurze Tour bevorzugt, wandert in ca. 3 Stunden zur Laguna Solteracocha und zurück.
Zelt [FMA]
17. Tag Trekking-Ende: Laguna Jahuacocha - Pocpa, Fahrt nach Chiquian
Die letzte Etappe führt uns zu Anfang relativ eben nach Westen, auf einem schönen Panoramaweg entlang dem Nordufer des Flusses Jahua. Dann ändern wir abrupt die Richtung und es geht nach Norden, steil aufwärts zum Pass Mancan Punta (4.575 m). Ebenso steil geht es auf der anderen Seite bergab. Unzählige Kakteen, ein für diese Region eher ungewöhnlicher Bewuchs, legen nahe, dass hohe Temperaturen hier keine Seltenheit sind. Nach einem anstrengenden Abstieg erreichen wir das Dorf Pocpa (3.600 m). Hier wartet bereits unser Transfer auf uns und bringt uns aus der herrlichen Abgeschiedenheit in das 6.000 Einwohner zählende Städtchen Chiquian, wo wir uns von der langen Trekking-Tour erholen können.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1-1,5h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 975m; Hotel (3.350 m) [FM]
18. Tag Chiquian - Lima
Nach dem Frühstück fahren wir nach Lima zurück. Auf unserer Fahrt aus dem Gebirge hinunter an die Küste werden wir heute die stolze Höhendifferenz von über 3.000 m überwinden. Die Landschaft verändert sich rasch. Wir erleben den Übergang vom andinen Hochland zur immer wüstenhafteren, durch den Humboldt-Strom abgekühlten Küste mit grünen Oasen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. In Lima angekommen wartet abends ein Abschiedsessen auf uns. Wir können noch ein Mal in Erinnerungen schwelgen und unsere Reise Revue passieren lassen.
Fahrzeit: 9h; Fahrstrecke: 400km; Hotel [FMA]
19. Tag Lima - Rückflug
Wir haben den halben Tag zur freien Verfügung. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir treten unseren Rückflug Richtung Heimat an.
Fahrzeit: 1h; [F]
20. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Umrundung der Cordillera Huayhuash ist eine anspruchsvolle Trekkingtour. Es werden 7 Pässe überschritten, die beiden höchsten messen gut 5.000 m. Die bei den einzelnen Tagen angegebenen Gehzeiten von 3 - 8 Stunden pro Tag verstehen sich ohne Pausen und können, je nach Kondition der Gruppe und Witterung, stark variieren. Die zu bewältigenden Höhendifferenzen im Aufstieg betragen maximal 700 m, im Abstieg maximal 1.150 m. Sehr gute Kondition und Höhenverträglichkeit sind unbedingte Voraussetzung für diese Reise. Der Reiseverlauf ist zwar so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dennoch nicht unterschätzt werden. Für die teilweise steilen Pfade ist es sehr wichtig, dass Sie über Trittsicherheit und Übung im Begehen von schwierigem Gelände verfügen. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben; bitte konsultieren Sie vor Beginn der Reise Ihren Arzt/Ihre Ärztin!
Für die fakultative Besteigung des Diablo Mudo (5.350 m) ist Erfahrung im Eisgehen sowie in der Seil- und Sicherungstechnik erforderlich. Bei der Besteigung muss die persönliche Bergausrüstung selbst getragen werden. Ein örtlicher Guide geht mit 2-3 Teilnehmern in einer Seilschaft.
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Die Auswahl der Zeltplätze hängt von den erreichbaren Wasserstellen ab und berücksichtigt - soweit möglich - landschaftlich schöne Stellen. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, baut die Zelte auf und ab, kocht etc. Mulis transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen. Die Huayhuash-Umrundung ist eines der längsten Trekkings unseres Programms. Ihr Gepäck wird auf Mulis transportiert und die Begleitmannschaft erleichtert Ihren Trekkingalltag.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: …zu dieser Reise finden Sie in unserem Detailprogramm "Bausteine Südamerika"
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwartet. Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. In Huaraz ist es noch sommerlich warm und sogar am Abend noch lau. Anders in den Bergen: Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es zwar tagsüber bis zu 20° oder wärmer werden, doch nachts kühlt es im Hochland stark ab - bis auf Minus 15°. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.
Ausrüstung
Sie benötigen Sie überwiegend warme Trekkingkleidung. Wichtig ist ein sehr guter Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 15° und stabile, knöchelhohe Bergschuhe mit mit griffiger Profilgummisohle, Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Wer an der fakultativen Besteigung des Diablo Mudo teilnehmen möchte, benötigt steigeisenfeste Bergschuhe und eine komplette Hochtourenausrüstung inkl. Steigeisen. Gurt, Karabiner und Eispickel können vor Ort gemietet werden. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche und für die Wanderungen einen Tagesrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen, können Sie im Hotel in Huaraz deponieren.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

