Peru/Bolivien Inka-Straße
| III | 5.000 | 12x | 5x |
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- Die Highlights der Nachbarländer Peru und Bolivien in einer Reise
- Schätze und Bauwerke des Inka-Imperiums:
- Machu Picchu, Sacsayhuaman, Kenko, Tambo Machay und Pisac
- 3 Tage auf Inkapfaden nach Ollantaytambo im heiligen Tal
- Erholung auf der mythischen Sonneninsel im Titicaca-See
- 4 Tage mit Lamas durch die vergletscherte Königskordillere
- Gipfelmöglichkeiten: Cerro Negro (5.300 m) und Huayna Potosi (6.088 m)
Von Cuzco aus führten einst gepflasterte Pfade durch ganz Peru und in die heutigen Nachbarstaaten Bolivien, Ecuador und Chile. Läufer - Chaskis genannt - brachten die Nachrichten von einem Posten zum nächsten. Auf einem dieser präkolumbianischen Pfade wandern Sie über grün bewachsene Berghänge und durch kleine Dörfer, blicken auf die Schneegipfel von Halancoma und Veronica und in das heilige Urubamba-Tal. Hinter einer Wegbiegung taucht plötzlich die Inka-Stätte Perolniyoc auf. Auf einem Felsvorsprung thront die Ruinenanlage wie eine Burg über roten, von Bromelien überwachsenen Felstürmen, zwischen denen ein Wasserfall in die Tiefe stürzt. Am Ende des dritten Tages steigen Sie nach Ollantaytambo ab. Schwer zu sagen welche der Inka-Stätten die beeindruckenste ist. Die gigantischen, exakt ineinander gefügten Steinblöcke von Saqsayhuaman oder doch das berühmte Machu Picchu in einsamer Berglage? In der gemütlichen Lodge auf der Sonneninsel nehmen Sie sich erstmal Zeit, den peruanischen Teil der Reise für sich abzuschließen und stimmen sich auf Bolivien ein: eine Tasse Tee in der Hand und vor dem Fenster die majestätischen Cordillera Real auf der anderen Seite des tiefblauen Titicaca-Sees. In der vergletscherten Bergkette ist alles noch größer, noch beeindruckender - die Berge höher, die Täler tiefer und die Seen so unglaublich blau. Mindestens einmal pro Tag werden Sie von der Herde freundlicher, bunt dekorierter Lamas überholt, die Ihr Gepäck zum nächsten Lagerplatz bringen. Und da wartet dann schon die nächste Tasse Tee vor einem weiteren fantastischen Panorama.
Termine und Preise
| Reisedauer | 20 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1PEK0601 | 18.04.11 | 07.05.11 | €3.890,- | Auf Anfr. | Masias Violeta | |
| 1PEK0602 | 06.06.11 | 25.06.11 | €3.890,- | Auf Anfr. | Böhm Peter | |
| 1PEK0603 | 08.08.11 | 27.08.11 | €3.990,- | Auf Anfr. | Soldevila Jose | |
| 1PEK0604 | 05.09.11 | 24.09.11 | €3.890,- | Auf Anfr. | Flores Moises | |
| 1PEK0605 | 26.09.11 | 15.10.11 | €3.890,- | Auf Anfr. | Alvarado Federico | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €450,- | |||||
Leistungen
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
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Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 120,-); Trinkgelder für die Begleitmannschaft (ca. € 80,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Gebühr für die Besteigung des Huayna Potosi; Flughafensteuern für den Rückflug aus Bolivien (z.Zt. USD 24,-); Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute).
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Lima - Cuzco
Ankunft in Lima am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten steigen wir gleich wieder ins Flugzeug und fliegen auf das sonnendurchflutete Hochland der Anden nach Cuzco (3.300 m). Vom Flugzeug aus sehen wir bei gutem Wetter die eisbedeckten Sechstausender Salcantay und Pumasillo in der Cordillera Vilcabamba, an deren Rand unser erstes Trekking entlangführt. In der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cuzco beziehen wir unser Hotel. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, um uns nach der langen Anreise erholen und gut an die ungewohnte Höhe anpassen zu können. Wir können schon mal einen ersten Blick auf Cuzco werfen, durch die engen Gassen schlendern oder eine Weile an der Plaza de Armas im Zentrum der Altstadt verweilen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
3. Tag Cuzco
Wir erkunden zu Fuß die Altstadt und können vielfach noch die exakt gefügten Mauern der Inka erkennen, wenngleich die meisten Inka-Bauwerke von den Spaniern zerstört wurden. Wir sehen die auf den Grundmauern der Inka-Bauten errichtete Kathedrale, die Jesuitenkirche, die Universität, den ehemaligen Sonnentempel Coricancha und das Künstlerviertel San Blas sowie zahlreiche Häuser aus der Kolonialzeit. Von Cuzco aus wurde einst ein riesiges Reich straff regiert, das von Ecuador im Norden bis weit hinein nach Argentinien und Chile im Süden reichte; das entspricht einer Strecke vom Nordkap bis Sizilien. Von der Stadt gingen die Inka-Straßen aus, entlang derer Staffelläufer postiert waren. So wurden die Befehle des Herrschers rasch in jeden Winkel des Reiches überbracht und der Herrscher wiederum wurde über alles unterrichtet. Die Straßen dienten als Bindeglieder und waren somit Voraussetzung für den einmaligen organisatorischen Aufbau des Staates. Den späten Nachmittag und Abend haben wir zur freien Verfügung.
Hotel [FM]
4. Tag Cuzco - Sacsayhuaman - Urubambatal - Ollantaytambo
Das Urubamba-Tal wurde wegen seiner fruchtbaren Böden von den Spaniern als "Valle Sacrado de los Incas" (heiliges Tal der Inka) bezeichnet. Die moderate Meereshöhe und die geschützte Lage begünstigen ein recht ausgeglichenes Klima. So wählten die Inka dieses Tal zu ihrem landwirtschaftlichen Zentrum. Entlang der Flussufer bauten sie ihre Nutzpflanzen an und ließen deren Samen in alle Regionen des Landes verteilen. Wir besichtigen die gewaltigen Ruinen der Inka-Festung Sacsayhuaman, das größte bekannte Bauwerk der Inka-Zeit. Einst waren drei "Zyklopenmauern" um den Hügel herum angelegt, die äußere erreichte eine Länge von 3 km. Dabei wurden bis zu 150 Tonnen schwere Felsblöcke so genau aneinandergefügt, dass kaum eine Messerklinge dazwischenpasste. Es ist bisher nicht eindeutig geklärt, wie die Inka diese Steine transportierten und aufeinander schichteten. Ebenfalls sehenswert ist die Opferstätte Kenko und den Ruinen von Tambomachay mit ihrer kunstvoll gefassten Quelle. Dann fahren wir weiter in das Vilcanota-Tal. Oberhalb des Ortes Pisaq (3.000 m) spazieren wir durch die schönsten Terrassenbauten der Inka-Zeit. Kühn sind die Mauern, Pfade und Gebäude in die Felsen hineingebaut. Unterhalb der Terrassen, im Dorf Pisaq, lohnt sich der Besuch des schönen Kunsthandwerk-Marktes. Schließlich fahren wir durch das Urubamba-Tal weiter bis zu unserem Hotel in Ollantaytambo (2.700 m). Den Abend nutzen wir um unser Gepäck zu sortieren - was wir auf dem Trekking nicht benötigen, bleibt im Hotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
5. Tag Ollantaytambo - Start Trekking Chaski Trail - Chilipahua
Von Ollantaytambo fahren wir heute in ein Seitental des Urubamba-Tals zum Ausgangspunkt unseres Trekkings in Parpishu (3.220 m). Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft für die nächsten Tage. Der Chaski Trail verläuft entlang dem Kapacnan-Inkapfad auf einem der Hauptverbindungswege zwischen Cuzco und Ollantaytambo. Zunächst geht es von Parpishu stetig bergan. Bereits nach den ersten 100 Höhenmetern taucht zwischen zwei grün bewachsenen Berghängen der schneebedeckte Nevado Halancoma (5.367 m) auf. Auf dem Pass (4.160 m), bei den Inka-Ruinen von Huata angekommen, wartet bereits unsere Küchenmannschaft mit unserem Mittagessen. Von hier können wir einen Teil der Cordillera Urubamba sehen: Chicón, Pumahuanca und Halancoma präsentieren ihre vergletscherten Flanken. Wer möchte kann weitere 50 Höhenmeter aufsteigen und sich einen Blick über die umliegenden steilen Berghänge und in die tief eingeschnittenen Täler verschaffen. Für heute haben wir den höchsten Punkt überwunden. Sanft abwärts und mit kleinen Gegenanstiegen erreichen wir unser Camp in der Nähe des Dörfchens Chilipahua ab (3.720 m).
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 930m; Abstieg: 380m; Zelt [FMA]
6. Tag Chilipahua - Perolniyoc
Vorbei an grasgedeckten Adobe-Häusern und durch das golden glänzende Ichu-Gras erreichen wir den Pass auf 4.160 m. Von hier oben haben wir noch einen besseren Ausblick als gestern - zu den Gipfeln des Chicón (5.500 m), Pumahuanca (4.750 m) und Halancoma (5.355 m) gesellt sich nun auch die vergletscherte Bergspitze des Nevado Veronica (6.000 m). In engen Kehren, teils sandig und vor allem steil, steigen wir in das kleine Dorf Marcuray (3.730 m) ab. Der Weiterweg führt entlang der Berghänge mit leichten Auf- und Abstiegen, bis hinter einer Wegbiegung plötzlich die Inkastätte Perolniyoc vor uns auftaucht. Auf einem Felsvorsprung thront die Ruinenanlage über roten, von Bromelien überwachsenen Felstürmen zwischen denen ein Wasserfall in die Tiefe stürzt. Nur wenige Minuten von den Ruinen entfernt wartet befindet sich unser idyllisch gelegenen Camp. Nach einer wohl verdienten Ruhepause spazieren wir durch die Ruinenanlage.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 610m; Zelt [FMA]
7. Tag Perolniyoc - Ollantaytambo
Entlang der Berghänge, immer wieder mit schönen Blicken auf die gegenüberliegende Kordillere, wandern wir aus dem Tal hinaus. Dann steht uns ein langer, und nicht einfacher Abstieg bevor. Über 900 Höhenmeter müssen wir im Abstieg bewältigen, der Pfad ist schmal, manche Passagen führen über lose Steine auf sandigem Untergrund - unsere Trekkingstöcke sind hier wirklich hilfreich. Unten angekommen befinden wir uns am Ortsrand von Ollantaytambo und es ist nicht mehr weit bis zu unserem Hotel.
Gehzeit: 4,5-6h; Aufstieg: 240m; Abstieg: 920m; Hotel [FMA]
8. Tag Ollantaytambo - Aguas Calientes
Vormittags besichtigen wir die malerisch gelegene Festung Ollantaytambo. Hier wurden die Herzen der Inka-Herrscher begraben. Gegen Mittag fahren wir mit dem Zug nach Aguas Calientes am Fuße von Machu Picchu. Großes Gepäck ist in den Zügen nicht erwünscht und so nehmen wir nur die Dinge mit, die wir für eine Übernachtung und den Tag in Machu Picchu benötigen, der Rest bleibt in Ollantaytambo zurück. Am Nachmittag erreichen wir Machu Picchu, nehmen ein spätes Mittagessen ein und haben den restlichen Tag zur freien Verfügung.
Hotel [FMA]
9. Tag Machu Picchu - Cuzco
Unser Tag beginnt heute sehr früh - mit einem der ersten Busse fahren wir hinauf nach Machu Picchu um die mysteriöse Urwaldstadt ausführlich unter sachkundiger Führung zu besichtigen. Seit 1983 zählt die Ruinenanlage zum Kultur- und Naturerbe der Menschheit (UNESCO). Der Blick auf die inmitten einer Bergdschungellandschaft liegenden Ruinen ist überwältigend. Entdeckt und freigelegt wurde Machu Picchu vom Amerikaner Hiram Bingham erst im Jahre 1911. Der Reiz, der von diesem Ort ausgeht, beruht u.a. auch auf seiner außergewöhnlichen Lage. Am frühen Nachmittag nehmen wir den Bus zurück nach Aguas Calientes, essen zu Mittag und fahren mit der Andenbahn zurück nach Ollantaytambo. Mit unserem Bus geht es weiter nach Cuzco, wo wir am späten Abend eintreffen.
Hotel [FM]
10. Tag Cuzco - Luquina
Eine 390 km lange und sehr abwechslungsreiche Busfahrt von Cuzco übers Altiplano nach Luquina erwartet uns. Es geht vorbei an vergletscherten Gebirgszügen, kleinen Dörfern sowie Lama- und Alpakaherden. In der Nähe von Puno besuchen wir die geheimnisvollen Grabtürme von Sillustani. Sillustani liegt auf einer Halbinsel am Umayo-See und war eines der bedeutendsten Zentren der Colla-Kultur. Gegen Abend erreichen wir den Titicaca-See und schließlich ein kleines Indianerdorf auf der Halbinsel Luquina. Wir übernachten in einfachen Gästezimmern mit Bad. Heizung und warmes Wasser gibt es keines. Auch wenn wir für diese Nacht auf Komfort verzichten müssen, halten wir die Unterbringung bei den Dorfbewohnern für ein unterstützenswertes Projekt, um Einkommensquellen für die Einheimischen zu schaffen. Uns bietet sich die Gelegenheit, einen kleinen Eindruck von dem privaten Alltag, von dem realen Leben der Menschen zu bekommen. Sie werden feststellen, dass die Sprachbarriere kein wirkliches Hindernis ist.
Fahrzeit: 8h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Privatunterkunft [FMA]
11. Tag Titicaca-See
Von Iuquina aus bringt uns ein Motorboot über den tiefblauen Titicaca-See nach Taquile, einer beschaulichen Insel mit Vieh- und Landwirtschaft, die von Gemeinden mit "Cooperativas" (Genossenschaften) geprägt ist. Die mediterrane Atmosphäre beeindruckt ebenso wie das weiße Gestein, die Überreste der Inka-Terrassenkultur, der tiefblaue See und der Blick zur Königskordillere. Von der Anlegestelle aus wandern wir ca. 1 Stunde über die Insel. Die Inselbewohner sind gute Weber und stellen außerdem feinste Strickarbeiten her. Nach dem Mittagessen wandern wir eine weitere Stunde bis zu einer zweiten Anlegestelle. Hier wartet bereits das Boot auf uns und wir setzen nach Puno über. Unterwegs legen wir bei den schwimmenden Schilfinseln der Uro an. Einst führten die Uro-Indianer auf ihren Schilfinseln ein fast autarkes Leben. Die schwimmenden Inseln, auf denen die einzelnen Familien leben, sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis zu 8 Quadratmetern zusammengebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel erneuert werden, da sie sich mit Wasser voll saugen, absinken oder verrotten. Die Bootsfahrt von Iuquina nach Taquile dauert ca. 1,5 Std., von Taquile nach Puno ca. 3,5 Std.
Hotel [FM]
12. Tag Puno - Cobacabana - Sonneninsel
Wir verabschieden uns von unserer Reiseleitung für die Tage in Peru und lernen unseren Führer für den Bolivien-Aufenthalt kennen. Schon am frühen Morgen fahren wir durch die Orte Juli und Pomata mit ihren barocken, von Aymara-Indianern erbauten Kirchen. Wir passieren die Grenze zum bolivianischen Seeufer und fahren nach Copacabana, dem bekannten katholischen Wallfahrtsort. Mit Booten fahren wir zur 20 km nördlich gelegenen Sonneninsel. Ursprünglich hieß die Insel Titicachi, davon leitet sich der Name des Titicaca-Sees ab. Vom Hafen aus sind es etwa 45 Minuten zu Fuß berauf bis zu unserer Lodge. Maultiere transportieren unser Gepäck dorthin.
Fahrzeit: 2,5h; Lodge [FMA]
13. Tag Sonneninsel
Den heutigen Tag verbringen wir auf der wunderschönen Isla del Sol, unternehmen eine ausgedehnte Wanderung quer über die Insel, sortieren unser Gepäck für das kommende Trekking und entspannen auf unserer gemütlichen Lodge “La Estancia". Aus den Fenstern der hübschen Zimmer und von dem kleinen Restaurant aus haben wir einen direkten Blick über den Titicaca-See auf die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Real.
Lodge [FMA]
14. Tag Sonneninsel - Copacabana - Trekkingstart
Per Boot kehren wir von der Sonneninsel zum Ort Copacabana zurück und fahren mit dem Bus zum Ausgangspunkt des 4-tägigen Trekkings in der grandiosen Condoriri-Gruppe der Cordillera Real. Unsere Treiber und ihre Packtiere erwarten uns bereits. Gepäck das wir während des Trekkings nicht benötigen, und auch die Ausrüstung für die Besteigung des Huayna Potosi, geben wir unserem Fahrer gleich mit nach La Paz. Nachdem die Lamas beladen sind, starten wir zur ersten Etappe. Es geht relativ eben am Stausee vorbei, dann verläuft der Weg hinauf zur Laguna Chiarkhota. Hier auf 4.650 m Höhe schlagen wir für zwei Nächte unser Zeltlager am Ufer der Lagune auf. Eindrucksvoll sind die zahlreichen Gletscherberge, die spaltenreich und deshalb nur schwierig zu bezwingen sind.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 250m; Zelt [FMA]
15. Tag Cerro Negro
Wir haben Gelegenheit, den 5.300 m hohen Cerro Negro zu besteigen. Dieser Berg ist im Gegensatz zu den meisten der umliegenden Gipfeln nicht vergletschert. Bei klarem Wetter bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die gesamte Cordillera Real und hinab ins Altiplano mit dem strahlend blauen Titicaca-See. Wer den Gipfel nicht besteigen möchte, kann Wanderausflüge vom Lager aus entlang den blauen Lagunen und bis in die Nähe der Gletscherregion unternehmen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Zelt [FMA]
16. Tag Laguna Chiarkhota - Ancohuma
Unsere Tagesetappe hält heute zwei Pässe für uns bereit. Haben wir den ersten auf 4.900 m erreicht, steigen wir wieder auf 4.630 m ab - und anschließend zum zweiten auf 4.800 auf. Durch ein wildes, einsames Tal gelangen wir zu einer türkis schimmernden Lagune und kommen dem eindrucksvollen Gipfel des Huayna Potosi immer näher. Die vielen Höhenmeter im Abstieg verteilen sich auf mehrere, nur selten etwas steilere Passagen. Schließlich erreichen wir unseren Lagerplatz im Tal von Ancohuma in ca. 3.850 m Höhe.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 590m; Abstieg: 1370m; Zelt [FMA]
17. Tag Ancohuma - La Paz
Etwas weiter bergab liegt der Ort Chacapampa. Wir verabschieden uns von unserer Trekkingmannschaft und den wolligen Lamas, unsere Fahrzeuge warten bereits. In vielen steilen Kehren windet sich die Schotterstraße bergauf bis zum Zongo Pass auf 4.650 m. Hier trennen wir uns von den Bergsteigern, unser Fahrer bringt uns zum Hotel in La Paz. Am Nachmittag steht die Besichtigung der höchstgelegenen Großstadt der Erde an. Das Zentrum von La Paz liegt in einem tiefen Canyon auf 3.650 m, aber das Häusermeer zieht sich von 3.100 m bis auf 4.000 m Höhe hinauf. Im Südosten in der Ferne thront der 6.460 m hohe Nevado Illimani. Wir besuchen z.B. die Calle Jaen, deren Häuser als Juwel kolonialzeitlicher Baukunst gelten, die Kirche San Francisco und den Murillo-Platz. Durch die südlichen Wohnviertel fahren wir ins fremdartige “Mondtal", Valle de la Luna, und bewundern dort auf einem Spaziergang die bizarren Felsformationen, die nachmittags in besonders schönes Licht getaucht sind.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 4h; Hotel [FM]
17. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi / Aufstieg zum Hochlager
Am Zongo Pass treffen wir unsere Bergführer, die auch unsere Bergausrüstung aus La Paz mitgebracht haben. Eine anstrengende Etappe liegt vor uns. Doch bevor es losgeht, heißt es umpacken: Alles, was wir für die Nacht auf dem Gletscher und für die Besteigung benötigen, muss mit. Das Gemeinschaftsgepäck (Zelte, Kocher, Essen) übernehmen einheimische Träger, unseren Rucksack mit der persönlichen Ausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Hochtourenausrüstung) tragen wir selbst. Von unserem Ausgangspunkt auf dem Zongo-Pass auf 4.650 m führt die Route über Moränengelände steil hinauf bis zum Gletscherrand bei ca. 5.100 m. Nach dem Anlegen der Steigeisen geht es gemächlich bergauf, bis wir das Plateau auf dem Gletscher erreichen. Wir errichten unser Zeltlager üblicherweise bei Las Rocas auf 5.300 m, je nach Schnee- und Lawinenlage eventuell auch im Campamento Argentino auf 5.400 m - Ihr Bergführer wird diese Entscheidung vor Ort treffen. Bald lockt der warme Schlafsack, denn es wird schnell kalt.
Hinweis: Für die Besteigung des Huayna Potosi ist ein Aufpreis zu zahlen. Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie an der Besteigung teilnehmen möchten.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 0m; [FMA]
18. Tag Tiahuanaco
Morgens steht ein Ausflug zu den Ruinen von Tiahuanaco an. Die riesige Kultstätte war in der Vor-Inka-Zeit ein bedeutendes religiöses Zentrum mit monumentalen Bauwerken. Am besten erhalten auf dem größten Ruinenfeld Boliviens sind das rätselhafte Sonnentor und der Tempel Puma Punku sowie große Stelen und Monolithe, alle aus mächtigen Andesit-Quadern erbaut. Der Nachmittag steht uns in La Paz zur freien Verfügung. Wer Lust hat, kann das sehr interessante Museo de la Coca besuchen.
Fahrzeit: 2h; Abstieg: 0m; Hotel [F]
18. Tag(B) Fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi / Gipfel
An unserem Gipfeltag werden wir früh geweckt (ca. 2 Uhr nachts) und starten noch bei Dunkelheit. Die Routenführung richtet sich nach den aktuellen Verhältnissen am Berg. Über den Gletscher ziehen wir langsam höher. Endlich bricht der Tag an und bis der Gipfelaufbau erreicht ist, strahlt die Sonne schon hell. Für den Aufstieg sind etwa 6 Stunden zu rechnen. Gleich nach dem Hochlager gilt es, den kurzen steilen Firnkamm von ca. 45 Grad zu meistern. Danach geht es über den Gletscher - mal flacher, mal steiler - vorbei an einigen Spaltenzonen bis hinauf zur Randspalte. Je nach aktuellen Bedingungen steigen wir nun über den Gipfelhang oder den Gipfelgrat (bis zu 50 Grad) unserem höchsten Punkt entgegen. Welch grandioses Panorama erwartet uns in 6.088 m Höhe auf dem Gipfel des Huayna Potosi: Das Altiplano, die Königskordillere, die Yungas und El Alto liegen uns zu Füßen! Der Abstieg zum Lager, wo die Mannschaft schon warmen Tee bereithält, dauert ca. 2 Stunden. Nach dem Packen geht es auf gleicher Route zurück zum Zongo-Pass. Wir steigen in die Fahrzeuge und lassen uns nach La Paz bringen. Im Hotel genießen wir die warme Dusche und können uns mit unseren Trekkingfreunden austauschen.
Gehzeit: 10h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 788m; Abstieg: 1438m; Hotel [FM]
19. Tag Rückflug
Gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Da es keine direktere Flugverbindung zwischen Bolivien und Deutschland gibt, fliegen wir von La Paz über Lima und Madrid nach Frankfurt. Aufgrund einer Flugplanänderung der LAN nach Katalogdruck geht dieser Flug nicht über Santiago de Chile auf der Karte zur Reise eingezeichnet.
[F]
20. Tag Ankunft
Ankunft in Frankfurt und individuelle Weiterreise.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die beiden Trekkingetappen in Peru und Bolivien sind mittelschwer und von jedem trittsicheren Wanderer, der über gute Kondition verfügt, ohne große Schwierigkeiten zu bewältigen. Die reinen Gehzeiten liegen 4,5 und 6 Stunden. Durch den vorhergehenden Aufenthalt in Cuzco (3.300 m) sind Sie schon etwas akklimatisiert und auf die Höhe vorbereitet, bevor Sie mit dem Trekking auf dem Chaski Trail beginnen. Anschließend fahren Sie zum Titicaca-See auf 3.800 m Höhe. Den höchsten Punkt der Reise erreichen Sie während dem folgenden Trekking in Bolivien. Sie übernachten zwei Mal in einem Lager auf 4.600 m Höhe und überschreiten anschließend zwei fast 5.000 m hohe Pässe. Zwar ist die Tour so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt!
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, welche die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Tragtiere (Mulis und Pferde) transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.
Fakultative Besteigung des Cerro Negro (5.300 m):
Es besteht die Möglichkeit, diesen leichten 5.000er als Höhepunkt der Tour oder als Vorbereitung auf den Huayna Potosí zu besteigen. Die Route führt über loses Gestein, evtl. über Altschnee, aber nicht über Gletscher.
Fakultative Besteigung des Huayna Potosi (6.088 m, Schwierigkeitsbewertung 5)
Diese Tour ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen! Vom Zongo-Pass können Sie an den beiden letzten Tagen der Reise diesen Gipfel angehen. Unbedingte Voraussetzung ist, dass Sie das Bergsteigen in selbständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrschen sowie Kenntnisse in der Sicherungstechnik im Eis und in der Spaltenbergung besitzen. Der Aufstieg zum Gipfel führt über teilweise ausgedehnte Spaltenzonen. Sie sollten Hochtouren-Erfahrung aus den Alpen mitbringen. Das sichere Beherrschen der Eistechnik bis 50 Grad ist erforderlich, da mit Blankeis, dem Einsatz des Kurzpickels und kurzen Eiskletterpassagen gerechnet werden muss. Das persönliche Gepäck trägt jeder Bergsteiger selbst; die Gemeinschaftsausrüstung übernehmen einheimische Träger bis zum Hochlager. Ihre aktive Mithilfe während des Lagerlebens ist notwendig (Zeltauf- und -abbau, Mithilfe beim Kochen).
Nach der Regenzeit in Bolivien (endet etwa im April) ist der Gipfel des Huayna Potosi von Schnee bedeckt, der im Laufe der folgenden Monate abschmilzt. Mit dem hervor kommenden Blankeis und zunehmenden Spalten wird die Besteigung des Gipfels gegen Ende der Saison im Oktober zunehmend schwieriger. Mit sieben Trekkingtagen die einfachste 3-Fuss-Tour unseres Peru- und Bolivienprogramms. In die Höhenlagen Boliviens kommen Sie erst nach ausgiebiger Akklimatisation.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru und Bolivien noch 6 Monate gültig sein. Für Peru sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben, für Bolivien ist eine Gelbfieberimpfung nur dann vorgeschrieben, wenn Sie ein von Gelbfieber betroffenes Gebiet besuchen - dies ist bei dieser Reise nicht der Fall. Das Auswärtige Amt rät trotzdem den Impfpass immer mitzuführen, die die Rechtslage und Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Empfohlen wird ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen (z.B. Streiks) notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: La Paz und Tiahuanaco
Sie möchten den Huayna Potosi besteigen und wollen trotzdem nicht auf die Stadtbesichtung von La Paz und den Ausflug nach Tiahuanaco verzichten? Dann können wir Ihnen dieses Programm als Verlängerung anbieten:
Tag 19: Stadtbesichtigung La Paz und Valle de la Luna. Übernachtung im Gruppenhotel. (F)
Tag 20: Ausflug zu den Ruinen von Tiahuanaco. Übernachtung im Gruppenhotel (F)
Tag 21: Morgens Transfer zum Flughafen, Rückflug. (F)
Tag 22: Ankunft in Deutschland.
Die Führungen sind privat mit Deutsch sprechendem Reiseleiter.
Preise gültig für 2011:
Pro Person im Doppelzimmer: 185,- €
Einzelzimmerzuschlag: 30,- €
Madidi Nationalpark
Tag 1: La Paz - Rurrenabaque
Transfer zum Flughafen, Flug nach Rurrenabaque (ca. 50 Min.). Die malerische, tropische Kleinstadt liegt auf 320 m Höhe im Amazonasbecken, an den Ufern des Beni-Flusses. Am Flughafen werden Sie empfangen und zum Büro der Chalalán Lodge gebracht. Nach dem Ausfüllen der Formulare, die Sie für die Einreise in den Madidi Nationalpark benötigen, checken Sie in Ihrem Hotel ein. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Viele der Holzhäuser des kleinen Städtchens wurden auf Stelzen gebaut, als Schutz gegen die steigenden Fluten in der Regenzeit. Die meisten seiner Einwohner sind indianischer Abstammung und gehören zu den Tacana, die sich weder christianisieren noch zu stark nach westlichen Vorstellungen “zivilisieren" ließen. An den Bootsanlegern des Flusses herrscht meist reges Treiben, besonders wenn die Urwaldbauern ihre Früchte und sonstigen tropischen Produkte entladen. Von dem Hütel El Mirador del Gringo haben Sie eine schöne Aussicht über Rurrenabaque und das umliegende Land.
Hotelübernachtung (MA)
Tag 2: Rurrenabaque - Chalalán - Madidi Nationalpark
Eine Bootsfahrt mit einem der typischen, überdachten, motorisierten Flussboote führt Sie entlang des Beni- und Tuchi-Fluss in ca. 5,5 Stunden nach Chalalan. Von der Bootsanlegestelle führt Sie ein halbstündiger Spaziergang durch den Urwald zur Ecolodge an den Ufern einer Lagune, die im traditionellen Baustil der Tacana-Indianer erbaut wurde. Die als Holz gebauten und mit Palmen gedeckten Cabins stehen auf Stelzen, haben ein privates Bad, Betten mit Moskitonetzen und eine eigene Veranda mit Hängematte. Rund um die Lodge führen 30 km verschiedener Pfade in die unterschiedlichen Habitate. Affen, Tapire, Mohrenkaimane, Faultiere, Pekaris, Capybaras, Papageien und viele andere Tiere sind hier heimisch. Nach dem Mittagessen in der Lodge informiert Sie einer der einheimischen Guides über den Madidi Nationalpark und das Eco-Tourismus-Projekt der Gemeinde. Am Nachmittag unternehmen Sie eine erste Wanderung im Nationalpark, nach dem Abendessen halten Sie bei einer Nachtexkursion mit dem Kanu Aussahcu nach Nachtvögeln, Fledermäusen und Kaimanen.
Hotelübernachtung (FMA)
Tag 3: Chalalán - Madidi Nationalpark
Auf den Urwaldexkursionen am Morgen und Nachmittag macht Sie Ihr Guide mit der Fauna und Flora des Regenwaldes bekannt. Zum Mittag- und Abendessen kehren Sie zur Lodge zurück. Nach dem Abendessen wartet eine Nachtwanderung auf Sie und anschließend ein traditioneller Abend mit Musik und Tanz.
Hotelübernachtung (FMA)
Tag 4: Chalalán - Rurrenabaque - La Paz
Nach dem Frühstück fahren Sie in ca. 3 Stunden mit dem Boot zurück nach Rurrenabaque, werden an den Flughafen gebracht und fliegen nach La Paz.
(F)
Bitte beachten Sie, dass für die Amazonas-Region eine Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben ist!
Die Exkursionen werden von örtlichen, Englisch sprechenden Guides geführt. Die Inlandflüge sind im Preis inklusive. Die Durchführung der Verlängerung ist ab einer Mindest-Teilnehmerzahl von 2 Personen möglich.
Preise gültig für 2011:
Pro Person im Doppelzimmer: 450,- €
Einzelzimmerzuschlag: 150,- €
Klima
Da Peru und Bolivien auf der Südhalbkugel liegen, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwartet. Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es in Peru im Gebirge tagsüber über 20° warm werden, im September / Oktober über 30°. In Bolivien sind Sie während des Trekkings in wesentlich höheren Lagen unterwegs als in Peru, dadurch sind die Temperaturen generell niedriger. Nachts kühlt es im Hochland stark ab, während des Trekkings können die Nachttemperaturen in Peru bis auf unter 0° fallen, in Bolivien bis auf Minus 12°. Im Hochlager beim fakultativen Aufstieg zum Huayna Potosi kann es Minus 20° kalt werden.
Ausrüstung
Für das Trekking benötigen Sie einen Schlafsack mit Komfortbereich bis Minus 15° und feste, wasserdichte Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle. Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Wer den Huayna Potosi besteigen will, benötigt darüber hinaus einen Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 25°, steigeisenfeste Bergschuhe und eine komplette Hochtourenausrüstung inkl. Steigeisen. Gurt und Eispickel können vor Ort gemietet werden. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen können Sie deponieren.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
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In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

