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Peru - Trekking im Land des Kondors

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Detailprogramm
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  • Sechstägiges Trekking durch die Vilcabamba-Kordillere nach Machu Picchu
  • Legendäre Inka-Stadt Choquequirao - der absolute Geheimtipp!
  • Nazca-Linien: rätselhafte Scharrbilder in der Wüste
  • Ballestas Inseln: Beobachtung von Seelöwen, Pinguinen und Vogelkolonien
  • Machu Picchu früh morgens ohne Trubel erleben
  • Inka-Schätze: Cuzco, Sacsayhuaman, Ollantaytambo und Pisac

Diese Wanderreise führt Sie in das unberührte Andenhochland Südperus. Zuvor beobachten Sie Seelöwen und zahlreiche Vogelkolonien auf den Ballestas Inseln. Die geheimnisvollen Nazca-Linien bestaunen Sie vom Flugzeug aus. Über Land erreichen Sie den Ausgangspunkt für das Trekking in der Cordillera Vilcabamba. Ein kulturelles Highlight erleben Sie schon am zweiten Tag der Wanderung: Die Tempelanlage Choquequirao, auch "Schwester Machu Picchus" genannt. Umringt von sechs Eisgipfeln und vom Urwald überwuchert blieben diese eindrucksvollen Ruinen lange Zeit unentdeckt. Mit etwas Glück sehen Sie hier Kondore, die sich vom Wind empor tragen lassen. Sie werden begeistert sein! Weiter geht es durch einsame Landstriche der Cordillera Vilcabamba bis zu Ihrem letzten Zeltlager. Von hier aus können Sie bereits die Nordseite Machu Picchus entdecken!

Termine und Preise
Reisedauer 19 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2PEK0901 11.07.12 29.07.12 3.990,- Auf Anfr. Federl Manuela Buchen
2PEK0902 15.08.12 02.09.12 3.690,- Auf Anfr. Hauser-Reiseleiter/in Buchen
2PEK0903 12.09.12 30.09.12 3.690,- Auf Anfr. Hauser-Reiseleiter/in Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 290,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit LAN/Iberia von Frankfurt nach Lima und zurück
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflug mit LAN Cuzco-Lima
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• 16 x Frühstück, 13 x Mittagessen, 8 x Abendessen
• Begleitmannschaft
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Therm-a-Rest-Matte
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 200,- bis € 250); Trinkgelder (ca. € 100,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.

2. Tag UNESCO-Weltkulturerbe: Lima

Ankunft in Lima am frühen Morgen. Wir werden zu unserem Hotel gebracht. Am Nachmittag lernen wir bei einer Stadtrundfahrt die Stadt kennen. Von Pizarro im Jahr 1535 gegründet, war Lima fast drei Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, beherbergte Lima den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente. Kirchen in Barock im Renaissancestil und Paläste mit reich verzierten Balkonen prägen die besondere Architektur dieser Stadt.
Hotel

3. Tag Von Lima zu Ballestas-Inseln (Klein-Galapagos)

Auf der berühmten Panamericana fahren wir bereits am frühen Vormittag von Lima nach Süden. Die Route führt meist durch Wüstenlandschaften entlang der Pazifikküste nach Paracas. Von hier aus unternehmen wir einen rund zweistündigen, oft von Seelöwen und Pinguinen begleiteten Bootsausflug ins Naturschutzgebiet der Ballestas-Inseln. Sie sind von "Guano", den Exkrementen zahlreicher Kormorane, Pelikane und anderer Vogelarten weiß getüncht. An den von der Brandung unterhöhlten Inseln tummeln sich auch viele Seelöwen und Pinguine. Den Nachmittag können wir für einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet der Paracas-Halbinsel nutzen.
Fahrzeit: 4h; Hotel [F]

4. Tag Paracas via Ica bis nach Nazca: Rundflug über die Nazca-Linien

In Ica besuchen wir das Museum Regional Maria Reiche. Die deutsche Mathematikerin und Geografin hat sich die Erforschung der Geoglyphen (Bodenzeichnungen) von Nazca zur Lebensaufgabe gemacht. Wir fahren weiter nach Nazca und überfliegen mit kleinen Flugzeugen die überdimensionalen "Nazca-Linien" - erst aus der Luft lassen sich die die riesigen Scharrbilder in der von Geröll bedeckten Ebene gut erkennen. Die geometrische Muster und Abbildungen von Affen, Kolibris, Spinnen und anderen Tieren wurden 1994 von der UNESCO zum Welt-Kulturdenkmal erklärt.
Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 0m; Hotel [F]

5. Tag Nazca - Tampumayo

Wir verlassen Nazca und fahren nach Nordosten, weiter in das Landesinnere immer in Richtung der Anden. Höher und höher windet sich die Straße bis wir auf über 4.000 m das weite Hochpleateau der Pampa Galeras erreichen. 1967 wurde das Gebiet zur Naturschutzzone (National Reserve) erklärt, hauptsächlich um den Bestand der Vicunas zu schützen. Durch ein Tal erreichen wir eine zweite Hochebene, Negromayo, und kommen bis auf 4.600 m, bevor wir in das Challhuanca Tal hinunter fahren zu unserem Hotel in Tampumayo (2.800 m)
Fahrzeit: 8-9h; Hotel [FMA]

6. Tag Tampumayo - Tambobamba

Vorbei an Abancay fahren wir auf einen 4.060 m hohen Pass und besichtigen die archäologische Stätte Sayhuite. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist der Monolith von Sayhuite, der mit über 200 geometrischen und zoologischen Figuren verziert ist - es wird vermutet, dass diese eine Karte von Tawantinsuyo, dem Inka-Reich darstellen. Über eine aussichtsreiche, schmale Gebirgsstrasse mit ersten Blicken auf die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Vilcabamba erreichen wir Tambobamba (2.280 m). Hier beziehen wir unsere Lodge oberhalb des Apurimac Canyons.
Fahrzeit: 7-8h; Lodge [FMA]

7. Tag Trekking-Start: Tambobamba - Choquequirao

Heute liegt ein anstrengender erster Trekkingtag vor uns. Frühmorgens verlassen wir die Lodge, überqueren den Fluss Apurimac und nehmen den langen, steilen Aufstieg über San Ignacio nach Choquequirao (2.950 m) in Angriff. Wir zelten direkt bei der Anlage. Der Sonnenuntergang ist spektakulär, und mit etwas Glück sehen wir Kondore, die sich vom Wind aus den Schluchten des Rio Apurimac tragen lassen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1500m; Abstieg: 730m; Zelt [FMA]

8. Tag Geheimtipp Choquequirao - die Schwester "Machu Picchus"

Wir erkunden die Ruinenstadt Choquequirao - allein ihre außerordentliche Lage wird uns beeindrucken! Berühmte Forschungsreisende wie Hiram Bingham, der Entdecker Machu Picchus, und Max Uhle erreichten unter ungeheuren Strapazen diese Anlage und berichteten über die feinen Konstruktionsmerkmale, die darauf hinweisen, dass es sich um eine besondere Tempelanlage handeln musste. Die Gründung der Stadt wird aufgrund bestimmter architektonischer Besonderheiten auf die Zeit des Inka Pachacutec (1460-1485) datiert. Sie war militärisch von größter Bedeutung, denn von hier konnte der Zugang in die Cordillera Vilcabamba kontrolliert werden. Dort gab es weitere Inka-Siedlungen und vor allem Minen, aus denen unter anderem ein Großteil des Inka-Goldes gefördert wurde. Neben militärischen Einrichtungen lassen sich aber auch Verwaltungsgebäude und religiöse Viertel nachweisen.
Bewundernswert sind zweigeschossige Gebäude, die vermutlich als Speicherhäuser und als Versammlungshallen dienten sowie ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, das an ein Aquädukt angeschlossen war. Diese Anlage beweist einmal mehr, wie meisterhaft die Inka den Umgang mit dem Wasser der Cordillera beherrschten. Choquequirao wird von terrassierten Hängen umgeben, auf denen zum Teil Feldfrüchte angebaut wurden. Andere waren offensichtlich nur als Schutz vor gefährlicher Erosion während der Regenzeit errichtet worden. Natürlich ranken sich schon seit der Zeit der spanischen Conquista Legenden um Choquequirao. Der rebellische Manco Inka soll sich vor den Verfolgungen durch die Spanier dorthin zurückgezogen haben. Auch einen unvorstellbaren Goldschatz soll er hier versteckt haben. Der Mythos vom noch nicht entdeckten Gold der Inka hat hier seinen Ursprung. Heute bietet Choquequirao die Gelegenheit, eine äußerst gut erhaltene Inkastadt zu besichtigen. Wir können wie in keiner anderen Ruinenstadt einen Eindruck vom Leben während der großen Zeit der Inka bekommen. Am Nachmittag haben wir noch Zeit, auf eigene Faust einen Rundgang zu machen und Choquequirao auf uns wirken zu lassen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

9. Tag Trekking: Choquequirao - Maizal

Auf einem alten Inkapfad steigen wir zu einem Pass auf, dann folgt ein steiler Abstieg durch die Inkaterassen auf der Rückseite von Choquequirao hinunter zum Yuracmayo Fluss. Aus dem Flussbett führt der Weg in eine feuchtere und grünere Gegend, hier liegt unser Zeltplatz auf 3.600 m. Wir zelten auf einem wunderschönen Fleckchen Erde mit einem fantastischen Blick auf die Anden und das Apurimac Tal.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1700m; Abstieg: 1300m; Zelt (3.600 m) [FMA]

10. Tag Trekking: Maizal - Yanama

Wir steigen zur Minca Victoria auf (3.800 m), eine ehemalige Mine aus der Kolonialzeit. Für uns kaum vorstellbar, wie schwer die Bergarbeiter in diesen Minenstollen schuften mussten. Von dem nachfolgenden Pass auf 4.000 m blicken wir hinunter auf das Indianerdorf Yanama. Die umliegenden Berge der Cordillera Vilcabamba bieten ein grandioses Panorama. Auf einem gepflasterten Inkaweg steigen wir ein fruchtbares Tal ab, das von den Bauern des Dorfes Yanama (3.450 m) bewirtschaftet wird. Wir begegnen Einheimischen, die ihre Kühe hüten und ihre Felder bestellen, auch Händlern mit vollbepackten Pferden, die vom nächstgrößeren Ort Huancacalle ihre Waren und Lebensmittel herantransportieren. Yanama ist nur zu Fuß erreichbar, die moderne Zivilisation hat hier noch keinen Einzug gehalten. Kern des Dorfes ist die Schule. Die Schüler kommen nicht nur von hier, sondern auch aus den verstreut liegenden Gehöften der Umgebung. Sicher freuen sie sich über mitgebrachte Stifte und Papier. Etwas außerhalb des Dorfes, auf ca. 3.650 m, suchen uns einen schönen Zeltplatz.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 550m; Zelt (3.650 m) [FMA]

11. Tag Trekking: Yanama - Tortora

Wir steigen zum 4.570 m hohen Quiswar-Pass, dem höchsten Pass unserer Reise, auf. Bis zu 3 m hohe, blau leuchtende Lupinen-Sträucher säumen unseren Weg, deren eiweißhaltige Bohnen bereits zur Inkazeit als Nahrungsmittel dienten. Oben angekommen können wir uns dem faszinierenden Rundblick auf zahlreiche Gipfel der Cordillera Vilcabamba hingeben: Im Süden sehen wir Nevado Salkantay und Nevado Humantay und im Norden den Nevado Pumasillo, Nevado Quiswar und den Nevado Panta. Dieser Aussichtspunkt vermittelt uns zumindest annähernd die enormen Ausmaße dieses Gebirgszuges. Wir erreichen die Hochebene Quiswarpampa in ca. 3.600 m Höhe. Hier verbringen wir die Nacht im Zeltlager in Tortora mit schönem Blick auf die umliegenden Berge.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 920m; Abstieg: 970m; Zelt (3.600 m) [FMA]

12. Tag Trekking: Tortora - Lucmabamba

Von Tortora aus machen wir uns auf den Weg nach Colpapampa (2.850 m) und dann weiter zu unserem nächsten Camp Lucmabamba (2.300 m). Wir folgen einem Pfad durch das Santa Teresa Tal, unter uns fließt der gleichnamige Fluss. Vor kurzem waren wir noch in einer Landschaft mit schneebedeckten Gipfeln und nun wird es von Schritt zu Schritt grüner. Wir wandern an Kaffee- und Obstplantagen vorbei bis zu unserem Camp in Lucmabamba.
Gehzeit: 8h; Abstieg: 1300m; Zelt (2.300 m) [FMA]

13. Tag Trekking: Lucmabamba - Aguas Calientes

Wir verlassen unseren letzten Zeltplatz und überqueren den Fluss, um kurz darauf unseren Aufstieg bis zum Q'elloqasa Pass (2.850 m) zu beginnen. Wir durchqueren dichten Nebelwald, lauschen dem Zwitschern von Vögeln und erreichen die alte Inka-Stätte Paltallacta. Bereits von hier aus haben wir eine atemberaubende Aussicht auf die Nordseite von Machu Picchu. Bei einem Lunch-Paket stärken wir uns inmitten wunderschöner Natur und steigen ab zum Aobamba Fluss im Urubamba-Tal. An der Bahnstation “Hydro Electrica", einem Wasserkraftwerk, nehmen wir den Zug nach Aguas Calientes (1.800 m), das Dorf, das unterhalb von Machu Picchu liegt. Heute Abend können wir das bunte Treiben des Dorfes genießen und uns auf ein unvergessliches Erlebnis am morgigen Tag freuen. (Sollte die Bahngesellschaft Ihren Fahrplan ändern und die Zugfahrt nach Aguas Calientes nicht mehr möglich sein, laufen wir entlang der Bahnschienen in den Ort, der unterhalb von Machu Picchu liegt.)
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 625m; Abstieg: 825m; Hotel [FM]

14. Tag Machu Picchu: UNESCO-Weltkulturerbe, Fahrt nach Ollantaytambo

Unser Tag beginnt heute sehr früh - mit einem der ersten Busse fahren wir hinauf nach Machu Picchu um die mysteriöse Urwaldstadt ausführlich unter sachkundiger Führung zu besichtigen. Die Ruinenanlage hoch über den Schluchten des Urubamba-Flusses war Königspalast und Sommerresidenz, ein Ort mit streng religiösem Charakter für mächtige und bedeutende Inkafamilien. Trotz vieler Besucher zieht uns Machu Picchu, die Tempelstadt mit geradezu mythischer Ausstrahlung, in ihren Bann - für uns umso interessanter, da wir Vergleiche mit der kleineren Anlage Choquequirao anstellen können. Die UNESCO hat die Ruinenstadt Machu Picchu 1983 zum Weltkultur- und Weltnaturerbe der Menschheit ernannt. Ein überwältigender Anblick bietet sich uns auf die inmitten einer wilden Gebirgslandschaft liegenden Ruinen. Lange nach dem Einfall der Spanier, erst im Jahre 1911, wurde Machu Picchu von Hiram Bingham entdeckt und freigelegt. Am frühen Nachmittag nehmen wir den Bus zurück nach Aguas Calientes, essen zu Mittag und fahren mit der Andenbahn nach Ollantaytambo.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]

15. Tag Heiliges Tal der Inka

Das Urubamba-Tal wurde wegen seiner fruchtbaren Böden von den Spaniern als "Valle Sagrado de los Incas" (heiliges Tal der Inka) bezeichnet. Die moderate Meereshöhe und die geschützte Lage begünstigen ein recht ausgeglichenes Klima. So wählten die Inka dieses Tal zu ihrem landwirtschaftlichen Zentrum. Entlang der Flussufer bauten sie ihre Nutzpflanzen an und ließen deren Samen in alle Regionen des Landes verteilen. Vormittags besichtigen wir die malerisch gelegene Festung Ollantaytambo. Hier wurden die Herzen der Inka-Herrscher begraben. Dann fahren wir weiter nach Pisac (3.000 m). Oberhalb des Ortes, etwa 300 m über dem Tal, errichteten die Inka auf den bereits vorhandenen Bauten der Wari eine Festung. Zu dem Komplex, der von einer Befestigungsmauer umschlossen und durch Toren und Bastionen geschütz wurde, gehörten Häuser, Paläste, Tempel, Mausoleen und sogar ein Friedhof. Pisac gehörte nach Cuzco zu den wichtigsten Städten der Inka. Wir spazieren wir durch den Ruinenkomplex und die Terrassenbauten. Kühn sind die Mauern, Pfade und Gebäude in die Felsen hineingebaut. Unterhalb der Terrassen, im Dorf Pisac, lohnt sich der Besuch des schönen Kunsthandwerk-Marktes. Am späten Nachmittag / Abend treffen wir in Cuzco (3.460 m) ein.
Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel (3.460 m) [FM]

16. Tag Cuzco und Umgebung

Zu Fuß erkunden wir die Altstadt und können vielfach noch die exakt gefügten Mauern der Inka erkennen, wenngleich die meisten Inka-Bauwerke von den Spaniern zerstört wurden. Wir sehen die auf den Grundmauern der Inka-Bauten errichtete Kathedrale, die Jesuitenkirche, die Universität, den ehemaligen Sonnentempel Coricancha und das Künstlerviertel San Blas sowie zahlreiche Häuser aus der Kolonialzeit. Von Cuzco aus wurde einst ein riesiges Reich straff regiert, das von Ecuador im Norden bis weit hinein nach Argentinien und Chile im Süden reichte; das entspricht einer Strecke vom Nordkap bis Sizilien. Von der Stadt gingen die Inka-Straßen aus, entlang derer Staffelläufer postiert waren. So wurden die Befehle des Herrschers rasch in jeden Winkel des Reiches überbracht und der Herrscher wiederum wurde über alles unterrichtet. Die Straßen dienten als Bindeglieder und waren somit Voraussetzung für den einmaligen organisatorischen Aufbau des Staates. Der Nachmittag ist den Inkastätten rund um Cuzco gewidment. Wir besichtigen die gewaltigen Ruinen der Inka-Festung Sacsayhuaman, das größte bekannte Bauwerk der Inka-Zeit. Einst waren drei "Zyklopenmauern" um den Hügel herum angelegt, die äußere erreichte eine Länge von 3 km. Dabei wurden bis zu 150 Tonnen schwere Felsblöcke so genau aneinandergefügt, dass kaum eine Messerklinge dazwischenpasste. Es ist bisher nicht eindeutig geklärt, wie die Inka diese Steine transportierten und aufeinander schichteten. Ebenfalls sehenswert ist die Opferstätte Kenko und den Ruinen von Tambomachay mit ihrer kunstvoll gefassten Quelle.
Fahrzeit: 2h; Hotel (3.460 m) [FM]

17. Tag Cuzco

Dieser Tag steht Ihnen in Cuzco zur freien Verfügung. Sie können sich einige Sehenswürdigkeiten von Cuzco etwas genauer anschauen, durch die engen Gassen schlendern oder eine Weile an der Plaza de Armas im Zentrum der Altstadt verweilen.
Hotel (3.460 m) [FM]

18. Tag Rückreise

Je nach Flugzeit werden wir gegen Mittag zum Flughafen gebracht und treten unseren Rückflug nach Lima und von dort aus weiter über Madrid nach Hause an.
[F]

19. Tag Ankunft

Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Das anspruchsvolle 6-tägige Trekking dieser Reise weist zwar keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert aber sehr gute Kondition. Die reinen Gehzeiten (ohne Pausen) liegen bei 5 bis 8 Stunden pro Tag und besonders die Tage 7 und 9 sind aufgrund der vielen zu bewältigenden Höhenmeter (bis zu 1.700 m im Auf- und 1.300 m im Abstieg) sehr anstrengend. Wichtig ist für die teilweise steilen Wege, dass Sie ein trittsicherer und geübter Wanderer sind. Die höchste Pass-Überschreitung liegt bei ca. 4.570 m. Höhen- sowie Klimaverträglichkeit ist Vorraussetzung für diese Reise. Sie sollten den Wechsel von kühleren Temperaturen in der Andenregion und feuchtheißen Bedingungen im Bergurwald vertragen können. Die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt! Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, welche die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Tragtiere (Mulis und Pferde) transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.
Rundflug über die Nazca-Linien an Tag 4: Bitte beachten Sie, dass der Rundflug über die Nazca-Linien in kleinen Maschinen erfolgt. Bei starkem Wind (v.a. im Juli/August etwas stärker) ist der Flug über die Linien eine teils "wackelige" Angelegenheit. Bei entsprechender Empfindlichkeit oder einem schwachen Magen können wir den Flug nicht empfehlen. Die Durchführung des Fluges ist vom Wetter abhängig, jedoch kommt es sehr selten zu einem Flugausfall. In kurzer Zeit eine tolle 3-Fuß-Trekkingtour durch die unberührte Cordillera Vilcabamba! Geheimtipps und kulturelle Highlights inklusive!

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Für Peru sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch telefonisch ausführliche Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Bei Drucklegung existiert keine Reisewarnung, jedoch ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de.

Verlängerungen: …zu dieser Reise finden Sie in unserem Detailprogramm "Bausteine Südamerika".

Klima

Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwartet. Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es tagsüber bis zu 20° warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland stark ab - bis auf Minus 10°. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.

Ausrüstung

Für das Trekking benötigen Sie einen guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis Minus 10°C und bequeme, knöchelhohe Bergwanderschuhe mit griffiger Profilgummisohle. Teleskop-Tourenstöcke sind sehr zu empfehlen. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen können Sie deponieren.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Peru - Trekking im Land des Kondors
Choquequirao, Fotograf: Schepp, Kai
Kinder bei den Ruinen von Pisaq., Fotograf: Skyum, B.
Machu Picchu, Fotograf: Schreckenbach, Bernd
Cusco Sacsayhuaman, Fotograf: Markewitsch, Michael
Terassen von Pisac, Fotograf: Markewitsch, Michael
Cuzco, Fotograf: Markewitsch, Michael
 
Land
Schwierigkeit
Aktivität
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