Vom Titicaca-See nach Machu Picchu
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Detailprogramm
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- Die leichteste Peru Einsteigerreise mit den besten Highlights
- Meer der Anden - der tiefblaue, sagenumwobene Titicaca-See
- Bootstouren auf die Schilfinseln Uros und Taquile
- Intensive Begegnungen mit der Bevölkerung: zwei Nächte bei Gastfamilien
- Beeindruckendes UNESCO-Weltkulturerbe Machu Picchu
- Zeugnisse der Inka - Cuzco, Kenko und das heilige Tal
Perus Mythologie erzählt von Göttern, die vom Himmel kamen oder dem Titicaca-See entstiegen sind, um den Menschen Kultur zu bringen. Lassen Sie sich inspirieren von den geheimnisvollen Plätzen der Inka. Entdecken Sie überwältigende Kulturschätze und vielfältige Landschaften. Eine Bootsfahrt führt Sie über den Titicaca-See zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros und den "strickenden Männern" von Taquile. Im heiligen Tal unternehmen Sie Tageswanderungen und besichtigen die Ruinen von Pisaq und Ollantaytambo. Mit der Andenbahn, die sich durch Bergurwald schlängelt, erreichen Sie die berühmteste Stadt der Inka: Machu Picchu. In Cuzco, der einstiegen Inka-Hauptstadt und wohl schönsten Stadt Perus, lassen Sie Ihre Reise gemütlich ausklingen.
Termine und Preise
| Reisedauer | 14 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2PEK1301 | 22.03.12 | 04.04.12 | €2.850,- | Auf Anfr. | Masias Violeta | |
| 2PEK1302 | 12.06.12 | 26.06.12 | €2.990,- | Auf Anfr. | Masias Violeta | |
| 2PEK1303 | 08.07.12 | 21.07.12 | €3.150,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2PEK1304 | 19.08.12 | 01.09.12 | €2.850,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 3PEK1301 | 21.03.13 | 03.04.13 | €2.850,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag: | €130,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab Juliaca bis Cuzco
• Flug mit LAN/Iberia von Frankfurt nach Lima und zurück
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit LAN Lima-Juliaca und Cuzco-Lima
• Übernachtung in Hotels und 2 Übernachtungen Privatunterkunft
• meist Vollpension (8 x Vollpension, 3 x Frühstück)
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Flaschensauerstoff
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 129,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
• *Inti-Raymi Zusatz-Tag (Juni): 1 Zusatznacht in Cuzco, Eintrittskarte, Frühstück und Mittagessen inklusive
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 44,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 120,- bis 150,-); Trinkgelder (ca. € 60,- bis 90,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise nach Lima
Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
2. Tag Lima - Puno
Ankunft in Lima am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten steigen wir gleich wieder ins Flugzeug und fliegen nach Juliaca (3.825 m). Wir werden am Flughafen von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen. Nach ca. einer Stunde Fahrt erreichen wir Puno. Die Hauptstadt der gleichnamigen Region liegt auf 3.830 m Höhe am Ufer des Titicaca-Sees. Mit 8.562 qkm ist der Titicaca-See der größte See Südamerikas (fast 13 x größer als der Bodensee!) und gleichzeitig der am höchsten gelegene schiffbare See der Erde. Er liegt etwa je zur Hälfte auf peruanischem und auf bolivianischen Territorium. Trotz seines sehr kalten Wassers ist der See so etwas wie ein Wärmespeicher für die umliegende Hochebene, viele Gemüse- und Getreidesorten gedeihen rund um sein Ufer. Sein großer Fischreichtum bietet eine zusätzliche Nahrungs- und Einkommensquelle für die Bevölkerung. Viele Sagen ranken sich um das tiefblaue Gewässer. Eine davon besagt, dass der Schöpfergott Viracocha die Sonne erschuf, in dem er ihr befahl, aus dem See aufzusteigen. Eine andere, dass Virachocha seine Kinder Manco Capac und Mama Oclo auf einer Insel im See aussetzte, Sie auf Wanderung schickte, ihnen einen goldenen Stab mitgab und empfahl, sich dort niederzulassen, wo dieser in der Erde stecken bleibe. Laut der Inka-Mythologie gründeten die Kinder von Viracocha auf diese Weise die königliche Dynastie im heutigen Cuzco.
Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, um uns nach der langen Anreise erholen und gut an die ungewohnte Höhe anpassen zu können. Schlafhöhe: 3.825 m.
Fahrzeit: 1h; Hotel
3. Tag Puno: Ausflug nach Lampa und die Grabtürme von Sillustani
Vormittags besichtigen wir die kleine Stadt Lampa nordwestlich von Puno und nachmittags die geheimnisvollen Grabtürme von Sillustani. Sillustani liegt auf einer Halbinsel am Umayo-See und war eines der bedeutendsten Zentren der Colla-Kultur; hier wurden die wichtigsten Persönlichkeiten begraben. Nach der Eroberung der Region durch die Inka übernahmen diese die Kultstätte und fügten weitere Begräbnistürme hinzu. Nach dem Besuch der Grabtürme kehren wir zurück nach Puno am Titicaca-See.
Fahrzeit: 3,5-4h; Hotel [FMA]
4. Tag Titicaca-See: Uros und Taquile
Von Puno aus bringt uns ein Boot über den Titicaca-See zu den schwimmenden, im Sonnenlicht goldgelb schimmernden Schilfinseln der Uros. Einst führten die Uros-Indianer auf ihren Schilfinseln ein fast autarkes Leben. Die schwimmenden Inseln, auf denen die einzelnen Familien leben, sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis zu 8 Quadratmetern zusammengebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel erneuert werden, da sie sich mit Wasser vollsaugen, absinken oder verrotten.
Wir fahren weiter nach Taquile, einer beschaulichen Insel mit Vieh- und Landwirtschaft, die von Gemeinden mit "Cooperativas" (Genossenschaften) geprägt ist. Bewahrt haben sich hier Überreste der Inka-Terrassenkultur. Die mediterrane Atmosphäre beeindruckt ebenso wie das weiße Gestein, der tiefblaue See und der Blick zur Königskordillere mit ihren schneebedeckten Gipfeln. Von der Anlegestelle aus wandern wir ca. 1 Stunde bis zum Hauptplatz der Insel. Die Inselbewohner sind gute Weber und stellen außerdem feinste Strickarbeiten her. Nach dem Mittagessen wandern wir eine weitere Stunde bis zu einer zweiten Anlegestelle. Die letzte halbe Stunde bis zum winzigen Hafen führt abwärts über 523 steile Stufen. Hier wartet bereits das Boot auf uns und wir setzten auf die Halbinsel Luquina über, in ein kleines Indianerdorf. Wir übernachten in einfachen Gästezimmern, nicht alle haben ein eigenes Bad. Heizung und warmes Wasser gibt es keines. Auch wenn wir für diese Nacht auf Komfort verzichten müssen, halten wir die Unterbringung bei den Dorfbewohnern für ein unterstützenswertes Projekt. Wir schaffen nicht nur zusätzliche Einkommensquellen für die Einheimischen sondern fördern den interkulturellen Austausch. Uns bietet sich die Gelegenheit, einen kleinen Eindruck von dem privaten Alltag, von dem realen Leben der Menschen zu bekommen. Sie werden feststellen, dass die Sprachbarriere kein wirkliches Hindernis ist. Die Bootsfahrt von Puno nach Taquile dauert ca. 3,5 Stunden, von Taquile nach Luquina ca. 1,5 Stunden. Schlafhöhe ca. 3.900 m.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Privatunterkunft [FMA]
5. Tag Fahrt über das Andenhochland: Luquina - Raqchi
Die wichtigste Fernstraße des einstigen Inka-Imperiums führte von Kolumbien über Quito, Machu-Picchu und Cuzco zum Titicacasee, dann weiter über La Paz bis nach Purumauca im heutigen Chile. Die asphaltierte Straße folgt der alten Inkastraße und ist auch heute noch ein wichtiger Verbindungsweg ins Hochland. Wir legen die 450 Kilometer lange, landschaftlich reizvolle Strecke von Luquina nach Pisaq in den kommenden Tagen in zwei Etappen zurück - über die Hochebene des Altiplano, durch verschlafene Dörfer, vorbei an Kartoffelfeldern und Weideflächen für hunderte von Lamas und Alpakas. Auf unserer Fahrt Richtung Nordwesten zeigt sich rechter Hand der Eisriese Cunurana (5.443 m). Wir lassen das Altiplano hinter uns und erreichen den Pass Abra La Raya (4.338 m). Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf die Eisflanken des Chimboya (5.489 m). In der Nähe von Raqchi besichtigen wir eine Ruinenstätte, die die Archäologen aufgrund ihrer ungewöhnlichen Konstruktion mit der Präinkazeit und der Tiwanaku-Kultur in Zusammenhang bringen. Wir übernachten im kleinen Ort Raqchi (3.500 m) bei Familien in einer einfachen Unterkunft. Die Zimmer sind nicht beheizt und nicht alle verfügen über ein eigenes Bad.
Fahrzeit: 7-8h; Privatunterkunft [FMA]
6. Tag Fahrt durch das Vilcanota-Tal: von Raqchi bis Pisaq
Durch das Vilcanota-Tal erreichen wir Andahuaylillas. Der kleine Ort mit seinen hübschen Kolonialbauten lohnt einen Besuch, vor allem die typische Missionskirche San Pedro mit ihrer opulenten Ausstattung ist sehenswert. An der Lagune von Huacarpay bietet sich eine weitere Möglichkeit, die Fahrt zu unterbrechen, bevor wir Pisaq (3.300 m) erreichen.
Fahrzeit: 4,5h; Hotel [F]
7. Tag Pisac - Urubamba-Tal
Am Vormittag fahren wir zu den Ruinen oberhalb der Stadt. Pisac war, neben Cuzco, die wichtigste Inkastadt. Die Anlage umfasste Häuser, Paläste, Tempel und Mausoleen und erstreckte sich über mehrere Quadratkilometer. Ihre Überreste gelten als anschauliche Beispiele für die architektonische Kunstfertigkeit der Inka. Pisac erhebt sich in ca. 3.300 m Höhe und zeichnet sich durch eine Reihe von künstlich angelegten Terrassen aus. Wir besichtigen u.a. den sakralen Bezirk mit dem Sonnenheiligtum Intiwantane. Der Name bedeutet in etwa: "Platz, an dem die Sonne festgehalten wird". Von den Ruinen laufen wir nun wieder nach Pisac und unser nächster Programmpunkt steht an! Wussten Sie eigentlich schon, dass seit über 8.000 Jahren in Peru Kartoffeln angebaut werden? Experten vermuten hier die Heimat der nahrhaften Knolle. Über Jahrzehnte hinweg haben die Kleinbauern die vielfältigen Sorten weiterentwickelt und an das Klima des Hochlandes optimal angepasst. Ein anschließender Ausflug führt uns auf ein Stück kommunales Farmland, in den “Potato Park" - hier erfahren wir mehr über das für die Hochlandbevölkerung so wichtige Nahrungsmittel. Am Nachmittag fahren wir weiter ins Urubamba-Tal und quartieren uns dort für 2 Nächte in unserem Hotel ein.
Fahrzeit: 3,5h; Lodge [FMA]
8. Tag Heiliges Tal: Wanderung im Urubamba-Tal
Zwischen Pisac und Ollantaytambo erstreckt sich das Urubamba-Tal, das wegen seiner fruchtbaren Böden von den Spaniern als "Valle Sagrado de los Incas" (heiliges Tal der Inka) bezeichnet wurde. Die moderate Meereshöhe und die geschützte Lage begünstigen ein recht ausgeglichenes Klima. So wählten die Inka dieses Tal zu ihrem landwirtschaftlichen Zentrum. Entlang der Flussufer bauten sie ihre Nutzpflanzen an und ließen deren Samen in alle Regionen des Landes verteilen. Unsere heutige Wanderung führt uns zu den Ruinen des Inkapalastes von Sayri Tupac, dann steigen wir im Seitental von San Juan durch Inkaterassen bergauf und kehren auf einem höher gelegenen Weg mit schönen Ausblicken nach Urubmaba zurück. Schlafhöhe: ca. 2.800 m.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 120m; Abstieg: 120m; Hotel [FMA]
9. Tag Heiliges Tal: Wanderung im Urubamba-Tal
Auch unsere zweite Wanderung beginnt direkt bei unserem Hotel. Wir steigen bergauf bis wir zwei Grabstätten der Inka erreichen. Von hier oben haben wir einen schönen Blick in das Tal von Chicón. Wir queren hinüber in das Tal, steigen bis zu einem kleinen Gipfel mit Gipfelkreuz auf und folgen dem Weg, der uns im Zick-Zack Kurs zurück nach Urubamba führt.
Bitte beachten Sie, dass es verschiedene Wandermöglichkeiten gibt, eventuell wandern wir auch in das Chicon-Seitental, vorbei an alten Inkaterassen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Hotel [FMA]
10. Tag Inka-Festung: Ollantaytambo
Wir fahren nach Ollantaytambo, dort verlassen wir die geteerte Straße und nehmen einen Schotterweg durch das Patacancha-Seitental bis in den kleinen Ort Pallata. Unweit von hier liegen die Ruinen von Pumamarca. Durch die Terassenanlage von Choquebamba wandern wir bis Ollantaytambo. Den Nachmittag widmen wir dem berühmten Ruinenkomplex. Auf einer strategisch wichtigen Stelle im Urubamba-Tal thront die Festung auf einem Bergsporn. Von hier oben konnte der Zugang zum Urubamba-Tal und der Weg nach Cuzco auf ideale Weise kontrolliert werden. Neben seiner Funktion als Festung hatte der Ort auch eine große religiöse Bedeutung. Hier wurden einst die Herzen der Inka-Herrscher begraben und deren Körper als Mumien im Sonnentempel in Cuzco beigesetzt. Über steile Treppen und raffiniert angelegte Terrassen gelangt man bis zum Intiwatana hinauf, dem "Ort, an dem die Sonne angebunden ist".
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2h; Abstieg: 350m; Hotel [FMA]
11. Tag UNESCO Erbe: Machu Picchu
Entlang dem Urubamba-Tal und vorbei an grün überwucherten, steil abfallenden Berghängen fahren wir mit dem Zug in ca. 2,5 Stunden von Ollantaytambo nach Aguas Calientes. Mit dem Bus gelangen wir innerhalb 30 Minuten von dort aus über eine Serpentinenstraße hinauf in die Urwaldstadt Machu Picchu. Die UNESCO hat die Ruinenanlage 1983 zum Kultur- und Naturerbe der Menschheit erklärt. Der Anblick auf die inmitten einer Bergdschungel-Landschaft liegenden Ruinen ist überwältigend. Lange nach dem Einfall der Spanier, erst im Jahre 1911, wurde Machu Picchu vom Amerikaner Hiram Bingham entdeckt und freigelegt. Der Reiz, der von diesem Ort ausgeht, beruht auch auf seiner außergewöhnlichen Lage. Von Aguas Calientes nehmen wir den Zug zurück nach Ollantaytambo (ca. 1,5 bis 2 Stunden). Von dort bringt uns unser Bus nach Cuzco, Dauer ca. 2 Stunden.
Fahrzeit: 6-7h; Hotel [FA]
12. Tag Cuzco
Mit Cuzco entstand ein Meisterwerk städtischer Architektur. Einst ließen die Inka-Herrscher Tempel sowie zahlreiche Paläste für ihre Familien errichten, nach der Eroberung prägten die Spanier das Bild der Stadt. In Cuzco fasziniert das Nebeneinander zweier Kulturen: Auf Inka-Mauern erheben sich Kolonialbauten. Die erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt mit ihren prunkvollen Kolonialbauten zählen seit 1983 zum Welterbe der Menschheit (UNESCO). Den Mittelpunkt der Stadt bildet die lebhafte, bunte Plaza de Armas. Kaum jemand wird sich dem Zauber entziehen können, der von einem der schönsten Plätze Südamerikas ausgeht. Heute ist die überwiegende Mehrheit der Peruaner katholisch. Dass aber katholisch-christliche Traditionen mit religiösen Traditionen aus präkolumbianischer Zeit vermischt sind, wird vor allem bei den religiösen Festen der Bevölkerung deutlich.
Vormittags besichtigen wir einige Sehenswürdigkeiten Cuzcos, der einstigen Hauptstadt des Inkareichs, und schauen uns in der Umgebung die berühmten Inkaruinen von Sacsayhuaman und Kenko an. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, wir können nach Belieben über die reizvollen Plätze und Märkte der Altstadt schlendern und das Flair dieser Stadt genießen.
Hotel [FM]
13. Tag Rückreise
Je nach Flugzeit werden wir gegen Mittag zum Flughafen gebracht und treten unseren Rückflug nach Lima und von dort aus weiter über Madrid nach Hause an.
[F]
14. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.
Bei dem Termin im Juni haben wir einen zusätzlichen Tag für das größte und wichtigste peruanische Fest "Inti-Raymi" (Fest der Wintersonnenwende) in Cuzco eingeplant. Sie übernachten im Hotel in Cuzco, Eintrittskarten für das Fest, Frühstück und Mittagessen (Lunchbox) sind an diesem Tag inklusive. Bei diesem nationalen Fest dabei zu sein, lohnt sich wirklich! Wir können diesen Reise-Termin wärmstens empfehlen.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei dieser Reise lernen Sie die Highlights des südlichen Peru kennen. Vom Titcaca-See, der im Hochland eingebettet ist, gelangen Sie durch das Vilcanota-Tal ins Zentrum der Inka-Kultur nach Cuzco und Machu Picchu. Die Tageswanderungen belaufen sich auf maximal 5 Stunden Gehzeit und sind von jedem Wanderer, der über Trittsicherheit und mittlere Kondition verfügt, zu bewältigen. Sie befinden sich gleich zu Beginn der Reise auf über 3.800 m Höhe. Obwohl das Programm der ersten Tage wenig körperliche Aktivitäten beinhaltet, stellt die große Höhe eine ungewohnte Belastung für den Organismus dar. Eine gute gesundheitliche Verfassung und Höhenverträglichkeit sind aus diesem Grund Vorrausetzung für die Teilnahme an dieser Reise. Ihr Herz und Kreislauf sollten in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
Während der gesamten Reise übernachten Sie in festen Unterkünften, der Standard reicht vom Mittelklassehotel bis zu privaten, von Bauernfamilien geführten einfachen Unterkünften, meist umgebaute Bauernhäuser. Diese sind nicht beheizt, es gibt nur tagsüber warmes Wasser (da dieses durch Sonnenenergie erwärmt wird) und nicht alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad. Auch wenn Sie für diese Übernachtungen auf Komfort verzichten müssen, halten wir die Unterbringung bei den Familien für sinnvoll. Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, mit der Bevölkerung in direkten Kontakt zu kommen und gleichzeitig die Einheimischen unterstützen, indem wir für sie Einkommensquellen abseits der touristischen Zentren schaffen. Für einige längere Überlandfahrten sind Ausdauer und Durchhaltevermögen erforderlich. Für die Wanderungen und Ausflüge erhalten Sie meist ein Lunchpaket, an manchen Tagen essen Sie im Restaurant. Ihr Reiseleiter wird Ihnen gerne Restaurants empfehlen, damit Sie lokale Spezialitäten probieren können. Einsteigertour, aber Höhenverträglichkeit erforderlich, Beginn der Reise auf 3.800 m. Leichte Wanderungen, maximal fünf Stunden, maximal 350 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: …zu dieser Reise finden Sie in unserem Detailprogramm "Bausteine Südamerika".
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juni, Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht dann am klarsten ist (tagsüber strahlend blauer Himmel) und am wenigsten bis gar nicht mit Niederschlag zu rechnen ist. In den Monaten davor und danach sind die Temperaturen gemäßigter und es sind weniger Reisende unterwegs. Im April ist bereits Erntezeit, im Oktober beginnt schon der Frühling.
Durchschnittliche Tagestemperaturen während der ersten Tage am Titicacasee und im Hochland: Januar bis Juli 15° bis 17°, August bis September ca. 16° bis 18°, Oktober bis November etwas wärmer bis ca. 20°. Nachts kühlt es stark ab, von Januar bis März liegen die Nachttemperaturen bei ca. 4°, ab April/Mai sinken die Nachttemperaturen stetig, bis minus 8° bis minus 15° im Juli und steigen dann nach und nach von August bis Dezember wieder auf 5° bis 7° an. In der Region um Cuzco, bzw. im Heiligen Tal der Inka, liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen das ganze Jahr über bei ca. 18° bis 22°. Die Nachttemperaturen liegen von Januar bis März bei ca. 8° - 10°, sinken dann kontinuierlich bis in den Juli auf 0° ab und steigen in den Folgemonaten bis Dezember wieder stetig bis auf 8° an. Trotz der mäßigen Temperaturen ist die Sonneneinstrahlung aufgrund der großen Höhe sehr stark!
Ausrüstung
Für die Übernachtungen in den Familienunterkünften benötigen Sie je nach Kälteempfindlichkeit einen Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 5°C (bis minus 10°C). Bettwäsche und Decken sind zwar vorhanden, doch können wir aus eigener Erfahrung sagen, dass diese für das durchschnittliche Kälteempfinden eines Mitteleuropäers nicht ausreichen. Bequeme, leichte Wanderschuhe mit griffiger Profilgummisohle sind empfehlenswert. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche oder einen Koffer und für die Wanderungen einen Tagesrucksack.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
Amerika

