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Peru - Bolivien - Chile: Zauber der Inka

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e45

Detailprogramm
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  • Wanderreise für Liebhaber grandioser Landschaften und alter Inka-Kultur
  • Peru: Cuzco und ein Tag auf dem Inka-Trail nach Machu Picchu
  • Bolivien: Titicaca-See, Sonneninsel, Anden, Salzsee, bunte Lagunen, Geysire
  • Vier Tage Trekking in der vergletscherten Königskordillere
  • Gipfelmöglichkeit: Pico Austria (5.300 m), Huayna Potosi (6.088 m)
  • Salar de Uyuni, größter Salzsee der Welt
  • Chile: Atacama - die trockenste Wüste der Erde

Spüren Sie den Zauber der Inka-Zeit und wandern Sie in den schönsten Gebieten Perus, Boliviens und Chiles. Sie beginnen Ihre Reise in der alten Hauptstadt der Inka, in Cuzco - dem Nabel der Welt. Auf Ihrer Route liegen auch die Ruinen von Tambomachay, Puca Pucara, Kenko und Sacsayhuaman. Im heiligen Tal wandern Sie auf dem legendären eintägigen Inka-Trail. Am frühen Morgen steigen Nebelschwaden im wärmenden Licht der Sonne auf, vor Ihnen liegt Machu Picchu. Zeit zu genießen und staunen haben Sie auch am glitzernd blauen Titicaca-See auf der Sonneninsel. Gegenüber thront die schneebedeckte Königskordillere. Bei der bevorstehenden viertägigen Wanderung erleben Sie diese eindrucksvolle Bergwelt aus nächster Nähe. Sie können den Pico Austria (5.369 m) oder den vergletscherten Huayna Potosi (6.088 m) besteigen. Auch das quirlige und farbenfrohe La Paz und die jahrhundertealten Tiahuanaco-Ruinen sind im Programm. Freuen Sie sich nun auf ein einzigartiges Naturerlebnis: den Salar de Uyuni, den größten Salzsee unserer Erde, der Ihnen ein Gefühl von Einsamkeit und Freiheit vermittelt. Vorbei an bunten Lagunen mit rosa-roten Flamingos, heißen Quellen unter freiem Himmel und sprudelnden Geysiren folgen Sie den Spuren der Inka bis nach Chile zu den Quitor-Ruinen in San Pedro de Atacama, einer Oase in der trockensten Wüste der Welt.

Termine und Preise
Reisedauer 21 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2PEK1801 13.05.12 02.06.12 3.990,- Auf Anfr. Alvarado Federico Buchen
2PEK1802 12.08.12 01.09.12 4.290,- Auf Anfr. Alvarado Federico Buchen
2PEK1805 27.08.12 16.09.12 4.190,- Auf Anfr. örtliche Deutsch sprechende Buchen
2PEK1803 16.09.12 06.10.12 3.990,- Auf Anfr. Flores Moises Buchen
2PEK1804 07.10.12 27.10.12 4.190,- Auf Anfr. Flores Moises Buchen
3PEK1801 31.03.13 20.04.13 4.290,- Auf Anfr. örtliche Deutsch spr. Begleitung Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 350,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab Cuzco bis Calama
• Flug mit LAN/Iberia Frankfurt - Lima / Santiago - Frankfurt
• Stadtbesichtigung Santiago de Chile
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• Inlandsflüge mit LAN Lima - Cuzco und Calama - Santiago
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• 18 x Frühstück, 16 x Mittagessen, 8 x Abendessen
• Begleitmannschaft während Trekking
• Gepäcktransport
• Gepäckdepot möglich
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Flaschensauerstoff
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
• Fakultative Besteigung des Huayna Potosi (€ 320,- bei 1 Teilnehmer, € 190,- bei 2 Teilnehmern, € 170,- bei 3 Teilnehmern, € 150,- bei 4 Teilnehmern)
• Privater Bergführer (nach Verfügbarkeit): € 175,-

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 120,-); Trinkgelder für die Begleitmannschaft (ca. € 80,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen; Gebühr für die Besteigung des Huayna Potosi.

Tourverlauf
1. Tag Anreise Richtung Lima

Heute fliegen wir mit einem Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid Richtung Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Lima - Inkahauptstadt Cuzco

Ankunft in Lima am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten steigen wir gleich wieder ins Flugzeug und fliegen auf das sonnendurchflutete Hochland der Anden nach Cuzco (3.460 m). Vom Flugzeug aus sehen wir bei gutem Wetter die eisbedeckten Sechstausender Salcantay und Pumasillo in der Cordillera Vilcabamba, an deren Rand unser erstes Trekking entlangführt. In der ehemaligen Inka-Hauptstadt Cuzco beziehen wir unser Hotel. Von Cuzco aus wurde einst ein riesiges Reich straff regiert, das von Ecuador im Norden bis weit hinein nach Argentinien und Chile im Süden reichte; das entspricht einer Strecke vom Nordkap bis Sizilien. Von der Stadt gingen die Inka-Straßen aus, entlang derer Staffelläufer postiert waren. So wurden die Befehle des Herrschers rasch in jeden Winkel des Reiches überbracht und der Herrscher wiederum wurde über alles unterrichtet. Die Straßen dienten als Bindeglieder und waren somit Voraussetzung für den einmaligen organisatorischen Aufbau des Staates. Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, um uns nach der langen Anreise erholen und gut an die ungewohnte Höhe anpassen zu können. Wir können schon mal einen ersten Blick auf Cuzco werfen, durch die engen Gassen schlendern oder eine Weile am Hauptplatz Plaza de Armas im Zentrum der Altstadt verweilen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Samay (3.460 m)

3. Tag Cuzco - Erbe der Inka: Tambomachay, Puca Pucara, Qenko, Sacsayhuaman

Der heutige Tag steht im Zeichen der Inka. Nach einem stärkenden Frühstück brechen wir auf um die Tempelanlage Tambomachay mit ihrer kunstvoll gefassten Quelle und die Inka-Festung Puca Pucara genauer zu erkunden. Auch der Kultort Qenko, ein Heiligtum der Erdgöttin Pachamama, an dem viele Opferrituale der Inka-Priester durchgeführt wurden, steht auf unserem heutigen Programm. Die monumentalen Inka-Mauern der Kultstätte Sacsayhuaman beeindrucken uns ebenfalls. Einst waren drei "Zyklopenmauern" um den Hügel herum angelegt, die äußere erreichte eine Länge von 3 km. Dabei wurden bis zu 150 Tonnen schwere Felsblöcke so genau aneinandergefügt, dass kaum eine Messerklinge dazwischenpasste. Es ist bisher nicht eindeutig geklärt, wie die Inka diese Steine transportierten und aufeinander schichteten. Von Sacsayhuaman aus wandern wir gemütlich zurück bis nach Cuzco in das Künstlerviertel San Blas. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung und wir können ein paar Souvenirs kaufen, die interessanten Museen der Stadt, die alten exakt gebauten Inka-Mauern, die Kathedrale oder den ehemaligen Sonnentempel Coricancha besuchen. In Cuzco wird einem nie langweilig - versprochen!
Gehzeit: 2,5-3h; Fahrzeit: 1-1,5h; Hotel Samay (3.460 m) [FM]

4. Tag Cuzco - Heiliges Tal - Legendärer Inka-Trail bis Machu Picchu

Am frühen Vormittag brechen wir in Richtung "Heiliges Tal" auf. Zunächst fahren wir mit dem Bus durch das fruchtbare Tal mit seinem ausgeglichenen Klima bis wir Ollantaytambo (2.700 m) erreichen. Von hier aus nehmen wir den Zug, der sich durch das Tal bis zum "km 104" schlängelt. Nun heißt es: wandern gehen auf dem klassischen Inka-Trail! Unsere Wanderung auf dem berühmten Weg führt uns über viele Stufen durch eine dichte, grüne Landschaft. Die Luftfeuchtigkeit ist in diesem Gebiet recht hoch, das Klima warm - ganz im Gegensatz zu gestern als wir noch auf der Höhe von 3.460 m waren. Die ersten drei Stunden geht es teilweise steil bergan, bis wir endlich die Ruinen von Winay Wayna (2.650 m) erreichen. Wir wandern weiter durch den immergrünen Nebelwald bis zum berühmten Sonnentor, welches auf 2.750 m Höhe liegt und den Weg ebnet nach Machu Picchu. Der Ausblick auf die Ruinen von Machu Picchu ist spektakulär doch müssen wir uns noch etwas gedulden, denn das Weltkulturerbe besuchen wir erst morgen. Wir steigen kurz ab und erreichen unseren Bus, der uns nach Aguas Calientes bringt ("Heißes Wasser"). Dies ist das Dorf welches unterhalb von Machu Picchu liegt und nach seinen Thermalquellen benannt wurde. Der Abend steht zur freien Verfügung.
Bitte beachten Sie dass die Kapazität für die Nutzung des Inka-Trails von der örtlichen Tourismusbehörde stark beschränkt ist. Nur bei frühzeitiger Anmeldung (bestenfalls 5 Monate vor Tourstart) können wir garantieren, dass Sie noch einen Platz auf dem Inkatrail bekommen. Bitte beachten Sie ebenfalls, dass wir den Inka-Trail nur anhand personenbezogener Daten kaufen können. Diese sind: Nationalitätsangabe, Reisepass-Nummer von dem Reisepass mit dem auch die Einreise erfolgt, Geburtsdatum, Name.
Für Teilnehmer, die so spät buchen, dass es keine verfügbaren Plätze mehr auf dem Inka-Trail gibt, bieten wir folgendes Alternativ-Programm an: Wir fahren in ein Seitental überhalb von Ollantaytambo: das Patacancha-Tal. Wir wandern zur Gemeinde von Pallata und erreichen in circa 1 Stunde Fahrzeit die Ruinen von Pumamarca (3.600 m), die wir selbstverständlich erkunden werden. Von dort aus starten wir eine dreistündige Wanderung über die Terrassen von Choquecancha bis wir in Ollantaytambo ankommen. Wir besuchen die malerisch gelegene Festung Ollantaytambo. Hier wurden der Sage nach die Herzen der Inka-Herrscher begraben. Gegen späten Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Aguas Calientes und treffen den Rest unserer Gruppe wieder. Abstieg: 730 m.
Gehzeit: 5-6h; Fahrzeit: 2-2,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 230m; Hotel Presidente [FM]

5. Tag UNESCO Weltkulturerbe Machu Picchu - Ollantaytambo - Cuzco

Unser heutiger Tag beginnt sehr früh, denn eines der Highlights unserer Reise steht uns bevor: der Besuch von Machu Picchu! Mit einem der ersten Busse fahren wir die Serpentinen hinauf nach Machu Picchu, um die mysteriöse Urwaldstadt ausführlicher unter sachkundiger Führung zu besichtigen. Seit 1983 zählt die Ruinenanlage zum Kultur- und Naturerbe der Menschheit (UNESCO). Der Blick auf die inmitten einer Bergdschungellandschaft liegenden Ruinen ist überwältigend. Entdeckt und freigelegt wurde Machu Picchu vom Amerikaner Hiram Bingham erst im Jahre 1911 und so feierte Machu Picchu im letzten Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Der Reiz, der von diesem Ort ausgeht, beruht u.a. auch auf seiner außergewöhnlichen Lage. Am frühen Nachmittag nehmen wir den Bus zurück nach Aguas Calientes, essen zu Mittag und fahren mit der Andenbahn zurück nach Ollantaytambo. Mit unserem Bus geht es weiter nach Cuzco, wo wir am späten Abend eintreffen.
Gehzeit: 1-1,5h; Fahrzeit: 4-5h; Hotel Samay (3.460 m) [FM]

6. Tag Von der Inkahauptstadt Cuzco an den Titicaca-See

Heute brechen wir auf zu unserem nächsten Ziel, dem sagenumwobenen Titicaca-See mit seiner Höhenlage auf 3.800 m der höchstgelegene schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas. Kaum vorstellbar dass dieser See, der an Peru und Bolivien grenzt, 15 Mal so groß ist wie der Bodensee! Über die weite andine Landschaft des Altiplano (Hochlandes) fahren wir von Cuzco aus nach Puno. Auf dem Weg nach Puno machen wir verschiedene Stopps, um die Fahrzeit zu verkürzen und weitere wichtige Stätten der Inka kennen zu lernen. Wir besuchen die Ruinenanlage Raqchi und die geheimnisvollen Grabtürme von Sillustani und lassen uns vom Erbe der Inka verzaubern. Abends erreichen wir Puno, die größte Stadt direkt am Titicaca-See gelegen. Willkommen am "Andenmeer"!
Fahrzeit: 6-7h; Hotel Casa Andina (3.800 m) [FM]

7. Tag Titicacasee von Peru nach Bolivien: Puno - Uros-Inseln - Copacabana - Sonneninsel

Puno ist ein geeigneter Ausgangspunkt für einen Bootsausflug auf die "schwimmenden Inseln" der Uros. Schon früh morgens fahren wir mit dem Boot über das kristallklare tiefblaue Wasser bis zu den Schilfinseln, auf denen einst das Volk der Uros ein fast autarkes Leben führte. Die Inseln sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis zu 8 Quadratmetern zusammen gebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel erneuert werden, da sie sich mit Wasser voll saugen, absinken oder verrotten. Zurück auf dem Festland nehmen wir Abschied von Peru und freuen uns auf die gewaltigen Naturschönheiten die Bolivien zu bieten hat. Von Puno fahren wir durch die Orte Juli und Pomata mit ihren barocken, von Aymara-Indianern erbauten Kirchen. Wir passieren die Grenze und fahren weiter bis zum idyllisch am See gelegenen Wallfahrtsort Copacabana. Mit dem Boot setzen wir dann auf die Sonneninsel über, die Fahrt dauert etwa eineinhalb Stunden. Von der Anlegestelle (3.800 m) aus sind es etwa 45 Minuten zu Fuß bergauf bis zu unserer nachhaltig geführten Ecolodge (4.000 m). Oben angekommen genießen wir die Ruhe und Mystik, die uns dieses wunderschöne Flecken Erde zu bieten hat. La Estancia wurde 2001 von unserem langjährigen Partner "Magri Turismo" nach den Traditionen der Aymara-Architektur gebaut (Adobe/Lehmbau) und wird ökologisch betrieben (Warmwassergewinnung und Heizsystem mit Solarenergie). Weitere Infos zu dem Projekt finden Sie im Internet auf unseren Seiten "Nachhaltigkeit".
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 200m; Ecolodge La Estancia (4.000 m) [FMA]

8. Tag Sonneninsel: wandern, genießen und die Geheimnisse der Insel entdecken

Unser heutiger Tag steht im Zeichen von Wandern, Geheimnisse der Insel enthüllen und genießen. Am Vormittag fahren wir 30 bis 40 Minuten mit dem Boot bis zur wohl bedeutendsten Inka-Ruine der Insel: La Chincana. Unsere Reiseleitung erklärt uns den Komplex und mit etwas Phantasie können wir uns vorstellen, wie hier - der Schöpfungslegende nach - der erste Inka Manco Capac und seine Schwester-Gattin Mama Ocllo vom Sonnengott zur Erde geschickt wurde mit dem Ziel eine Stadt für die Inka zu finden und zu gründen. Wir wandern circa eine Stunde durch die herrliche Landschaft bis wir am "Heiligen Stein" ankommen. Von hier aus sind es weitere drei Stunden bis wir wieder an der Lodge angekommen, wo bereits ein für diese Region typisches "Huatia" (Erdofen-Essen) auf uns wartet. Den Nachmittag genießen wir in Freizeit und lassen die Seele baumeln - an diesem friedlichen und charmanten Ort ist das überhaupt kein Problem!
Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Ecolodge La Estancia (4.000 m) [FMA]

9. Tag Auf in die Königskordillere!

Morgens wandern wir in ca. 30 Minuten nach Yumani und verlassen die Sonneninsel mit einem Motorboot. Wir setzen über nach Copacabana und nehmen Abschied vom mystischen Titicaca-See. Nun brechen wir endlich auf in die Berge der königlichen Cordillera Real der Anden! Wir fahren nach Llamas (4.300 m) und weiter zum Tuni-See, dem Startpunkt unseres Trekkings in der grandiosen Condoriri-Gruppe. Unsere Treiber und ihre Packtiere erwarten uns bereits. Gepäck das wir während des Trekkings nicht benötigen, und auch die Ausrüstung für die Besteigung des Huayna Potosi, geben wir unserem Fahrer mit nach La Paz. Nachdem die Tragtiere beladen sind, starten wir zur ersten Etappe. Es geht relativ eben am Stausee vorbei, dann verläuft der Weg hinauf zur Laguna Chiarkhota. Hier auf 4.650 m Höhe schlagen wir für zwei Nächte unser Zeltlager am Ufer der Lagune auf. Eindrucksvoll sind die zahlreichen Gletscherberge, die spaltenreich und deshalb nur schwierig zu bezwingen sind.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 250m; Zeltcamp an der Laguna Chiarkhota (4.650 m) [FMA]

10. Tag Tagestrekking und Besteigung des Cerro Negro/Pico Austria (5.369 m)

Wir haben Gelegenheit, den 5.369 m hohen Cerro Negro (auch unter dem Namen Pico Austria bekannt) zu besteigen. Dieser Berg ist im Gegensatz zu den meisten der umliegenden Gipfel nicht vergletschert. Bei klarem Wetter bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die gesamte Cordillera Real und hinab ins Altiplano mit dem strahlend blauen Titicaca-See. Zunächst wandern wir auf einem steilen Pfad bis zu einem ersten Gipfel auf 5.100 m, schon von hier aus hat man eine großartige Sicht auf die umliegenden Berge. Es geht weiter bergan bis wir schließlich den Gipfel des Cerro Negro erreichen. Wer den Gipfel nicht besteigen möchte, kann Wanderausflüge vom Lager aus entlang den blauen Lagunen und bis in die Nähe der Gletscherregion unternehmen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 719m; Abstieg: 719m; Zeltcamp an der Laguna Chiarkhota (4.650 m) [FMA]

11. Tag Laguna Chiarkhota - Ancohuma

Unsere Tagesetappe hält heute zwei Pässe für uns bereit. Haben wir den ersten auf 4.950 m erreicht, steigen wir wieder auf 4.630 m ab - und anschließend zum zweiten auf 4.800 auf. Durch ein wildes, einsames Tal gelangen wir zur türkis schimmernden Lagune Llivinosa (4.250 m)und kommen dem eindrucksvollen Gipfel des Sechstausenders Huayna Potosi immer näher. Die vielen Höhenmeter im Abstieg verteilen sich auf mehrere, nur selten etwas steilere Passagen. Schließlich erreichen wir unseren Lagerplatz im Tal von Ancohuma in ca. 3.850 m Höhe.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1100m; Zeltcamp Ancohuma (3.850 m) [FMA]

12. Tag Ancohuma - La Paz: Von den Bergen in die quirlige Stadt / Fakultativ Besteigung des Huayna Potosi (6.088 m)

Heute verlassen wir die Bergwelt und freuen uns auf die quirlige und einzigartige Stadt La Paz! Von unserem Lagerplatz wandern wir bis zur Ortschaft Chacapampa. Wir verabschieden uns von unserer Trekkingmannschaft und unseren tierischen Begleitern, unsere Fahrzeuge warten bereits. In vielen steilen Kehren windet sich die Schotterstraße bergauf bis zum Zongo-Pass auf 4.650 m. Hier trennen wir uns von den Bergsteigern, unser Fahrer bringt uns zum Hotel in La Paz. Das Zentrum von La Paz, die höchstgelegene Großstadt der Erde, liegt in einem tiefen Talkessel auf circa 3.700 m, aber das Häusermeer zieht sich von 3.100 m bis auf 4.000 m Höhe hinauf. Im Südosten in der Ferne thront der 6.460 m hohe, schneebedeckte Hausberg Illimani.

Die Bergsteiger, die den Huayna Potosi (6.088 m) bezwingen möchten (fakultativ), haben noch einen anstrengenden Aufstieg (650 m) vor sich, der insgesamt sicherlich 5 bis 6 Stunden dauert. Am Zongo-Pass treffen wir unsere Bergführer, die auch unsere Bergausrüstung aus La Paz mitgebracht haben. Bevor es losgeht heißt es umpacken: Alles, was wir für die Nacht auf dem Gletscher und für die Besteigung benötigen, muss mit. Das Gemeinschaftsgepäck (Zelte, Kocher, Essen) übernehmen einheimische Träger, unseren Rucksack mit der persönlichen Ausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Hochtourenausrüstung) tragen wir selbst. Von unserem Ausgangspunkt auf dem Zongo-Pass auf 4.650 m führt die Route über Moränengelände steil hinauf bis zum Gletscherrand bei ca. 5.100 m. Nach dem Anlegen der Steigeisen geht es gemächlich bergauf, bis wir das Plateau auf dem Gletscher erreichen. Wir errichten unser Zeltlager üblicherweise bei Las Rocas auf 5.300 m, je nach Schnee- und Lawinenlage eventuell auch im Campamento Argentino auf 5.400 m - Ihr Bergführer wird diese Entscheidung vor Ort treffen. Bald lockt der warme Schlafsack, denn es wird schnell kalt. Bei Buchung des fakultativen Gipfels (bitte geben Sie dies in Ihrer Buchung an) ist auch ein Abendessen inklusive.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 3,5-4h; Hotel Rey Palace (3.700 m) [FM]

13. Tag Geheimnisvolle Ruinen von Tiahuanaco und City Tour La Paz / Fakultativ Besteigung des Huayna Potosi (6.088 m)

Morgens steht ein Ausflug zu den Ruinen von Tiahuanaco an. Die riesige Kultstätte war in der Vor-Inka-Zeit ein bedeutendes religiöses Zentrum mit monumentalen Bauwerken. Am besten erhalten auf dem größten Ruinenfeld Boliviens sind das rätselhafte Sonnentor sowie die großen Stelen und Monolithe sind aus mächtigen Andesit-Quadern erbaut. Am Nachmittag lernen wir La Paz kennen. Wir besuchen z.B. die Calle Jaen, deren Häuser als Juwel kolonialzeitlicher Baukunst gelten, die Kirche San Francisco und den Murillo-Platz. Durch die südlichen Wohnviertel fahren wir ins fremdartige "Mondtal", Valle de la Luna, und bewundern dort auf einem Spaziergang die bizarren Felsformationen, die nachmittags in besonders schönes Licht getaucht sind.

Die Bergsteiger haben heute folgendes Programm:
An unserem Gipfeltag werden wir früh geweckt (ca. 2 Uhr nachts) und starten noch bei Dunkelheit. Die Routenführung richtet sich nach den aktuellen Verhältnissen am Berg. Über den Gletscher ziehen wir langsam höher. Endlich bricht der Tag an und bis der Gipfelaufbau erreicht ist, strahlt die Sonne schon hell. Für den Aufstieg sind etwa 6 Stunden zu rechnen. Gleich nach dem Hochlager gilt es, den kurzen steilen Firnkamm von ca. 45 Grad zu meistern. Danach geht es über den Gletscher - mal flacher, mal steiler - vorbei an einigen Spaltenzonen bis hinauf zur Randspalte. Je nach aktuellen Bedingungen steigen wir nun über den Gipfelhang oder den Gipfelgrat (bis zu 50 Grad) unserem höchsten Punkt entgegen. Welch grandioses Panorama erwartet uns in 6.088 m Höhe auf dem Gipfel des Huayna Potosi: Das Altiplano, die Königskordillere, die Yungas und El Alto liegen uns zu Füßen! Der Abstieg zum Lager, wo die Mannschaft schon warmen Tee bereithält, dauert ca. 2 Stunden. Nach dem Packen geht es auf gleicher Route zurück zum Zongo-Pass. Wir steigen in die Fahrzeuge und lassen uns nach La Paz bringen. Im Hotel genießen wir die warme Dusche und können uns mit unseren Trekkingfreunden austauschen. Aufstieg: 788 m, Abstieg: 1.438 m. Gehzeit: circa 10 Stunden, Mittagessen zusätzlich inklusive.
Gehzeit: 1,5-2h; Fahrzeit: 3h; Abstieg: 0m; Hotel Rey Palace (3.700 m) [F]

14. Tag La Paz und Umgebung nach unseren Wünschen: Optionen vor Ort wie Downhill MTB-Tour oder Chacaltaya-Gletscher

Guten Morgen in der höchsten Großstadt der Welt! Heute können wir noch ein Mal das pulsierende Herz Boliviens und seine Vielfalt genießen! Wir haben Freizeit. Wir können ausschlafen, die kulinarischen Genüsse, die La Paz zu bieten hat genießen und eintauchen in diese lebendige Stadt indem wir z.B. über den sog. Hexenmarkt schlendern oder in einem der zahlreichen Kunsthandwerks-Geschäften Mitbringsel einkaufen. La Paz ist eine Stadt voller Überraschungen und unzähliger Kontraste! Ein besonderer Tipp ist das Museo de la Coca, wo wir uns bestens über diese traditionelle und doch so umstrittene Pflanze informieren können. Wir werden staunen, für wie viele Krankheiten und Wehwehchen die Kokablätter hier verwendet werden! Falls wir den Tag aktiver gestalten möchten, dann können wir heute einen Ausflug auf den Chacaltaya-Gletscher oder eine spektakuläre Downhill-Mountainbike Tour (ca. 80,- bis 120,- USD vor Ort) in den Bergnebelwald der Yungas unternehmen. Unsere Reiseleitung gibt uns gern ein paar Tage vorher Tipps zu den möglichen Unternehmungen.
Hotel Rey Palace (3.700 m) [F]

15. Tag Auf dem Weg in die Salzwüste: La Paz - Tahua

Heute beginnt ein weiteres absolutes Highlight unserer Länder-Kombinationsreise. Wir werden in den kommenden Tagen die Größe und Schönheit der Naturgewalten spüren! Mit dem Bus fahren wir nach Oruro, der Hauptstadt des Karneval, in dem der größte Karneval nach Rio de Janeiro jedes Jahr im Frühjahr gefeiert wird. Die Fahrt über das Altiplano, das bolivianische Hochland auf circa 4.000 m Höhe, lässt uns träumen und schon nach dreieinhalb Stunden kommen wir in Oruro an. Nun steigen wir um in unsere 4x4 Fahrzeuge und fahren weiter gen Süden bis nach Tahua, ein Örtchen am Fuß des Tunapa-Vulkans. Während unserer Fahrt stoppen wir bei den Salzflächen von Garci Mendoza, schon bald kommen wir in Tahua an und können den Sonnenuntergang über dem größten Salzsee der Erde, dem Salar de Uyuni, genießen. Unser Hotel ist aus Salzblöcken erbaut und bietet uns eine gemütliche Atmosphäre.
Fahrzeit: 8-8,5h; Tayka de Sal (3.900 m) [FMA]

16. Tag Tahua - Colchani: Wanderung, Insel Incahuasi inmitten des Salzsees

Heute Vormittag machen wir einen Ausflug nach Chilguilla und wandern nach Chillima und Pucara um die alten Ruinen zu bestaunen und einen traumhaften Blick auf den Salzsee zu genießen. Von hier aus führt uns unsere Wanderung runter zum kristall-weißen Salzsee, wo wir auch ein leckeres Mittags-Picknick zu uns nehmen. Auch die Insel Inkahuasi, die wie eine Fata Morgana aus der weißen Endlosigkeit auftaucht, wartet darauf von uns erkundet zu werden. Sie liegt inmitten des Salzsees, dicht bewachsen mit meterhohen Kakteen und beheimatet von den flinken Viscachas (kleine Nagetiere die unseren Hasen ähneln). Der Anblick von dieser Landschaft wird auch Reisende die schon sehr viel gesehen haben nicht unbeeindruckt lassen! Wir fahren über die Salzkruste des Salar de Uyuni bis nach Colchani, um hier den Einheimischen bei der Verarbeitung des Salzes über die Schulter zu schauen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 3h; Palacio de Sal (3.800 m) [FMA]

17. Tag Über den Salzsee nach Villamar: Colchani - Alota - Villamar

Am Vormittag besuchen wir einen alten "Eisenbahn-Friedhof". Hier stehen mitten in der weißen weiten Landschaft alte Bahnwaggons, die vor sich hinrosten, aber auf Grund der bizarren Kombination von Natur und menschlicher Technik bieten sich hier ein paar interessante Fotomotive. Auf dem Weg in das Hochtal von Alota und weiter bis Villamar durchqueren wir eine surreale Wüsten-Landschaft mit spärlicher Vegetation und bizarren Felsformationen. Von Villamar geht es weiter bis Tomas Lajas, wo wir eine dreistündige Wanderung zu alten Ruinen unternehmen. Am späten Nachmittag kehren wir nach Villamar zurück und stärken uns mit warmen Getränken und einem guten Abendessen in unserem Hotel.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 4,5h; Jardines de Mallku Cueva (4.000 m) [FMA]

18. Tag Bunte Lagunen, Flamingos, Geysire: Von Bolivien nach Chile

Schon früh morgens beginnt unser Tag mit der Fahrt zur Laguna Colorada (4.278 m), eine rot-weiß-blau gefärbte Hochlandlagune, an denen Andenflamingos und die sehr seltenen James-Flamingos leben. Weiter geht es zu den Sol de Manana Geysiren auf fast 5.000 m Höhe, deren Fumarolen einen tollen Kontrast zum oft strahlend blauen Himmel darstellen. In den heißen Quellen die wir kurze Zeit später in der Nähe der Challviri Lagune erreichen, können wir uns aufwärmen. Nun durchqueren wir die Dali-Wüste, die uns mit ihren einmaligen Landschaften und Farben beeindrucken. Vor uns liegt die Laguna Verde (der grüne See) auf 4.600 m Höhe, im Hintergrund erkennen wir den perfekt geformten Vulkan Licancabur (5.930 m). Die grünliche Farbe des Sees beruht auf der hohen Konzentration an Schwefel, Blei und Kalziumkarbonaten. Nachdem wir diese atemberaubende Kulisse genossen haben machen wir uns auf den Weg nach Chile in die Atacama-Wüste. Wir passieren die Grenze und befinden in uns in einer neuen bizarren Landschaft rund um San Pedro. Hier besuchen wir das Mondtal und erleben bei Glück einen traumhaft schönen Sonnenuntergang.
Fahrzeit: 6,5-7,5h; Hotel in San Pedro de Atacama [FM]

19. Tag San Pedro de Atacama: Wüstenfeeling, Wanderung und Inka-Zauber in Chile

Auch in Chile gibt es noch einige Inka-Ruinen und diese lassen wir uns nicht entgehen. Vormittags fahren wir nach San Bartolo (2.810 m), um von hier aus eine Wanderung entlang des Flusses Rio Grande bis zu den Quitor-Ruinen (2.437 m) zu unternehmen. Nachmittags kehren wir zurück nach San Pedro und genießen die Freizeit in diesem bunten, quirligen Wüsten-Städtchen.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 1h; Hotel in San Pedro de Atacama [FM]

20. Tag Abschied nehmen: San Pedro - Calama - Santiago de Chile und Rückflug

Bevor unsere Reise endet erleben wir noch eine südamerikanische Metropole. Von San Pedro fahren wir bereits am frühen Vormittag nach Calama, um von dort nach Santiago zu fliegen. Während einer halbtägigen City Tour durch Chiles Hauptstadt lernen wir die wichtigsten Plätze und Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Ein Mittagessen auf dem "Mercado Central" (Haupt-Markt) rundet unsere kleine Stadtführung ab. Der Transfer bringt uns wieder zum Flughafen und wir fliegen Richtung Europa.
Fahrzeit: 3-3,5h; [FM]

21. Tag Madrid - Frankfurt

Willkommen zurück. Heute fliegen Sie von Madrid nach Frankfurt. Hinter Ihnen liegt eine Zeit mit einzigartigen Erlebnissen in Peru, Bolivien, Chile und vor Ihnen die Erinnerung an diese besondere Reise.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Allgemein: Mit dieser Reise sprechen wir alle kulturell interessierten Wander- und Trekking-Fans - auch gern mit Gipfelambitionen - an, die einzigartige Gegenden in Peru, Bolivien und Chile kennen lernen möchten. Der Beginn der Reise ist entspannt, Sie unternehmen einige Ausflüge und kleine Eingehtouren und Sie haben die Möglichkeit sich optimal zu akklimatisieren, bevor Sie zum viertägigen Trekking in der Königskordillere aufbrechen. Zwar ist die Tour so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt!
Unterkünfte: Die Unterbringung während der Reise erfolgt hauptsächlich in guten Mittelklasse-Hotels der Kategorie 2 bis 4 Sterne. Auf der Sonneninsel übernachten Sie in kleinen Häusern der Ecolodge. In der Salzwüste übernachten Sie in einfachen Hotels, die teilweise - typisch für die Region - aus Salzblöcken erbaut sind. Während des Trekkings in Bolivien sind Sie in Zwei-Personen-Zelten untergebracht. Bei den Tagesbeschreibungen finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels; aus organisatorischen Gründen eventuell nötige Änderungen behalten wir uns vor.

Transport: Die Fahrstrecken legen Sie in landesüblichen Kleinbussen aber auch im 4x4 Fahrzeug zurück, die Straßen in Bolivien sind meist ungeteert und fordern Ihr Durchhaltevermögen. Diese Reise führt Sie zur "Königin der Anden" (Königskordillere) in eine einsame, verlassene Region.
4 Tage Trekking in der Königskordillere: Die beiden Trekkingetappe in Bolivien ist mittelschwer und von jedem trittsicheren Wanderer, der über gute Kondition verfügt, ohne große Schwierigkeiten zu bewältigen. Die reinen Gehzeiten liegen 4,5 und 6 Stunden. Durch den vorhergehenden Aufenthalt in Peru auf Höhenlagen bis zu 4.000 m sind Sie gut akklimatisiert und auf die Höhe vorbereitet, bevor Sie mit dem Trekking beginnen. Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Eine Begleitmannschaft betreut Sie, welche die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Tragtiere transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.
Fakultative (kostenlose) Besteigung des Cerro Negro (5.369 m):
Es besteht die Möglichkeit, diesen leichten 5.000er als Höhepunkt der Tour oder als Vorbereitung auf den Huayna Potosí zu besteigen. Die Route führt über loses Gestein, evtl. über Altschnee, aber nicht über Gletscher.

Fakultative Besteigung des Huayna Potosi (6.088 m, Schwierigkeitsbewertung 5) - gegen Aufpreis:
Diese Tour ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen! Unbedingte Voraussetzung ist, dass Sie das Bergsteigen in selbständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrschen sowie Kenntnisse in der Sicherungstechnik im Eis und in der Spaltenbergung besitzen. Sie sollten Hochtouren-Erfahrung aus den Alpen mitbringen. Das sichere Beherrschen der Eistechnik bis 50 Grad ist erforderlich, da mit Blankeis, dem Einsatz des Kurzpickels und kurzen Eiskletterpassagen gerechnet werden muss. Das persönliche Gepäck trägt jeder Bergsteiger selbst; die Gemeinschaftsausrüstung übernehmen einheimische Träger bis zum Hochlager. Ihre aktive Mithilfe während des Lagerlebens ist notwendig (Zeltauf- und -abbau, Mithilfe beim Kochen). Nach der Regenzeit in Bolivien (Beginn Dezember, Ende ca. April) ist der Gipfel des Huayna Potosi von Schnee bedeckt, der im Laufe der folgenden Monate abschmilzt. Mit dem hervor kommenden Blankeis wird die Besteigung des Gipfels gegen Ende der Saison im Oktober zunehmend schwieriger. Die einzigartige Drei-Länder-Kombireise bietet Natur-, Kultur- und Wanderfans mit mittlerer Kondition unvergessliche Erlebnisse in Peru, Bolivien, Chile.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Für Peru, Bolivien und Chile sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Alle Reisenden, die älter als 12 Monate sind und vorhaben, in Gelbfieber gefährdete Gebiete Boliviens zu reisen (dies ist bei dieser Reise nicht der Fall), müssen auf Verlangen bei Einreise ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorweisen können. Es ist empfehlenswert, stets ein Impfzertifikat mitzuführen, auch wenn keine Gelbfieber gefährdete Gebiete besucht werden, da die Rechtslage und die Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Klima

Süd-Peru: Die Monate Juli/August/September verzeichnen die tiefsten Temperaturen, vor allem auf dem Hochland. Die Sicht ist dann jedoch am klarsten und ein strahlend blauer Himmel erwartet Sie tagsüber. Mit Niederschlag ist in diesen Monaten kaum zu rechnen. An sonnigen Tagen kann es bis zu 20/21/22°C warm werden, nachts sinken die Temperaturen jedoch v.a. im Juli und August gelegentlich bis auf minus 10-15°C.
Bolivien: Das bolivianische Hochland ist umgeben von der West- und der Ostkordillere. Im Südwesten der Hochebene weisen die Temperaturen übers Jahr gesehen geringe Schwankungen auf, dagegen sind starke Differenzen zwischen Tag und Nacht zu erwarten. So sind im Juli/August/September Tagestemperaturen um 19/20°C bis knapp über 0°C möglich. Nachtfrost tritt sehr häufig auf. In den höheren Bergregionen und auch im Südwesten des Landes, in der Salzwüste, kann es tagsüber angenehm warm (ca. 18°C) und nachts empfindlich kalt werden: Minusgrade bis zu -15°C/-20°C sind nachts keine Seltenheit. Die Nächte dauern über das ganze Jahr hinweg relativ konstant 11 Stunden. Von Mai/Juni bis September ist der Himmel meist klar und wolkenlos, und es gibt kaum Niederschlag.

Ausrüstung

Sie benötigen stabile knöchelhohe stabile Trekkingschuhe oder Bergschuhe mit griffiger Profilgummisohle, hauptsächlich warme Trekkingkleidung und einen sehr guten Schlafsack (Komfortbereich bis minus 15°C oder bis minus 20°C). Teleskop-Tourenstöcke (mit weichem Aufsatz) bewähren sich bestens als Hilfe für Auf- und Abstiege. Für die fakultative Besteigung des Huayna Potosi benötigen Sie darüber hinaus einen Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 25°C sowie steigeisenfeste Bergschuhe, eine komplette Hochtourenausrüstung. Vor Ort können Sie gegen eine Gebühr Steigeisen, Gurt und Eispickel ausleihen. Steigeisen: ca. 7 USD/Tag, Gurt: ca. 7 USD/Tag, Eispickel: ca. 5 USD/Tag. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen können Sie deponieren.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Peru - Bolivien - Chile: Zauber der Inka
Geysir in der bolivianischen Salzwüste., Fotograf: Skyum, B.
Salar de Uyuni., Fotograf: Martin, Michael
Frau in Uyuni., Fotograf: Martin, Michael
Rosa-rote Flamingos in Boliviens Salzwüste., Fotograf: Wied, Iris
Bolivianische Gewürze., Fotograf: Skyum, B.
Geysir Sol de Manana., Fotograf: Wied, Iris
Lama., Fotograf: Skyum, B.
Huayna Potosi Schneegipfel, Fotograf: Magri Turismo
Laguna Verde: 'der grüne See' an der Grenze von Bolivien nach Chile., Fotograf: Wied, Iris
 
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