Von Peru nach Bolivien zur Königin der Anden
| II-III | 5.000 | 11x | 6x |
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Detailprogramm
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- Spektakuläre Trekkingreise mit dem Besten aus Peru und Bolivien
- Arequipa - schönste Stadt Perus
- Kreuz des Kondors - bester Spot weltweit zur Kondorbeobachtung
- Akklimatisationstage: Colca Canyon, Titicaca-See, Sonneninsel
- Sechstägiges Trekking zwischen den Gletscherbergen der Königskordillere
- Fakultativer Gipfel: Huayna Potosi (6.088 m)
- La Paz - das pulsierende Herz Boliviens und Stadt der Kontraste
Diese Trekkingtour führt Sie zu den schönsten Orten Südperus bis zur Cordillera Real, der Königin der Anden, in Bolivien. Zu Beginn lernen Sie die wohl hübscheste Stadt Perus kennen: Arequipa. Sie ist Ausgangspunkt zu einem der tiefsten Canyons der Welt, dem Colca Canyon. Im tief einschneidenden Gebirgstal wandern Sie zu Thermalquellen und beobachten den Flug des Kondors. Ihre Reise führt Sie weiter Richtung Titicaca-See, zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros und auf die berühmte Sonneninsel. Auf der Sonneninsel haben Sie Zeit zu wandern, zu genießen und sich auf das bevorstehende Trekking einzustimmen. Majestätisch erstreckt sich die Königskordillere auf 160 km Länge. In herrlicher Bergeinsamkeit wandern Sie durch Täler und über schneebedeckte Pässe, vorbei an imposanten 6.000ern und türkisblauen Gletscher-Lagunen. Am Ende des Trekkings lockt die Besteigung des Huayna Potosi (6.088 m) als Herausforderung. Die Nicht-Bergsteiger fahren direkt nach La Paz, in die Stadt der tausend Farben, Gesichter und Kontraste.
Termine und Preise
| Reisedauer | 20 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 9 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2PEK2001 | 22.07.12 | 10.08.12 | €3.750,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2PEK2002 | 19.08.12 | 07.09.12 | €3.450,- | Auf Anfr. | Flores Moises | |
| 2PEK2003 | 23.09.12 | 12.10.12 | €3.450,- | Auf Anfr. | Alvarado Federico | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €230,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab Arequipa bis La Paz
• Flug mit LAN/Iberia Frankfurt - Lima / La Paz - Lima - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail & Fly - Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflug mit LAN Lima - Arequipa
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• 17 x Frühstück, 13 x Mittagessen, 9 x Abendessen
• Begleitmannschaft beim Trekking
• Gepäcktransport mit Lamas und Mulis während des Trekkings
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Flaschensauerstoff
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
• Fakultative Besteigung des Huayna Potosi (€ 320,- bei 1 Teilnehmer, € 190,- bei 2 Teilnehmern, € 170,- bei 3 Teilnehmern, € 150,- bei 4 Teilnehmern)
• Privater Bergführer (nach Verfügbarkeit): € 175,-
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 150,- bis € 250,-); Trinkgelder (ca. € 60,- bis 100,-); Aufpreis für die fakultative Besteigung des Huayna Potosí abhängig je nach Teilnehmerzahl; individuelle Besichtigungen; Abflugsteuer La Paz (z.Zt. ca. USD 25,-).
Tourverlauf
1. Tag Anreise Richtung Peru
Unsere erlebnisreiche Trekking-Reise durch Peru und Bolivien kann beginnen! Wir fliegen heute mit Iberia/LAN von Frankfurt via Madrid Richtung Peru.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Arequipa - die schönste Stadt Perus
Frühmorgens kommen wir in Lima an und unsere Flughafen-Assistenz hilft uns beim Check-In für den circa einstündigen Weiterflug mit LAN nach Arequipa (2.380 m), Südperu. Hier in Arequipa werden wir von unserer deutsch sprechenden Reiseleitung abgeholt. Vom Flughafen fahren wir circa 30 Minuten in die "weiße Stadt", die für viele Einheimische wie auch Reisende als die schönste Stadt Perus gilt. Dies liegt wahrscheinlich an den hübschen Kirchen und Palästen, die aus dem charakteristischen weißen Tuffstein erbaut sind und nicht zuletzt an dem meist sonnigen, frühlingshaften Klima. Aber auch die herrliche Lage in einer fruchtbaren Flussoase zu Füßen der Vulkane Misti (5.822 m), Chachani (6.075 m) und Pichu Pichu (5.425 m) trägt zur Beliebtheit der Stadt bei. In unserem komfortablen Hotel im Stadtzentrum können wir uns von der langen Anreise erholen, wir haben den ganzen Tag Freizeit.
Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Casa Andina Classic Arequipa
3. Tag Arequipa Stadtbesichtigung, Freizeit und Akklimatisierung
Heute entdecken wir die schönste Stadt Perus während unserer City-Tour. Wir lernen den gepflegten Hauptplatz, Plaza de Armas, der an drei Seiten von einheitlichen Gebäudekomplexen mit zweigeschossigen Arkaden umgeben ist, kennen. Die zwei Türme der gewaltigen Kathedrale erheben sich über dem Platz. Im Hintergrund erkennen wir bei guter Sicht die teils schneebedeckten Gipfel des über 6.000 m hohen Vulkans Chachani. Malerischer könnte dieser Platz wohl kaum sein! Die reich verzierte Fassade der Jesuitenkirche La Compania ist nicht weit entfernt. Auch das farbenfroh gestaltete Kloster Santa Catalina, eine in ihrer Art wohl einmalige "Klosterstadt" mit charmanten Gassen, Plätzen und Innenhöfen, wartet auf unseren Besuch. Vom Aussichtspunkt Yanahuara, welcher durch seine schmuckvolle Barockfassade beeindruckt, erhalten wir dann noch ein Mal einen Gesamt-Überblick über das historische Zentrum, welches im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturdenkmal ernannt wurde. Den Nachmittag genießen wir in Freizeit, können durch die Innenstadt schlendern oder ein paar exotische Früchte auf einem der bunten Märkte kaufen. Wer möchte kann auch die gut erhaltene Mumie Juanita, die vor Jahrhunderten auf dem Ampato-Berg geopfert und danach mumifiziert wurde, im Museum besuchen. Arequipa ist übrigens auch weltweit für seine sehr gute Küche bekannt. Unsere Reiseleitung hält sicher ein paar interessante Tipps für ein Abendessen parat.
Gehzeit: 1-2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Casa Andina Classic Arequipa [F]
4. Tag Ausflug in einen der tiefsten Canyons der Welt: Colca Canyon
Buenos días - einen wunderschönen guten Morgen! Der heutige Tag bringt wieder neue Erlebnisse und eine tolle Wanderung in einem der tiefsten Canyons der Welt mit sich. Die Fahrtstrecke von Arequipa zum Colca Canyon (ca. 150 km) führt zunächst durch die Außenbezirke von Arequipa, bei deren Betrachtung uns bewusst wird, dass sich auch um die schönste peruanische Stadt ein Gürtel von ärmlichen Siedlungen gebildet hat. Auf unserer Fahrt in die Colca Schlucht überqueren wir hohe Pässe, durchfahren wüstenhafte Gebirgslandschaften, fruchtbare Täler und von Vicunas, Lamas und Alpakas besiedelte Hochebenen. Vom höchsten Pass aus (circa 4.800 m) bietet sich uns (bei guter Sicht) ein atemberaubender Blick zu den Vulkanen Ampato (6.318 m), Hualcahualca und dem aktiven Sabancaya. Eine Bilderbuchlandschaft für sich: so oder so ähnlich haben wir uns das andine Hochland - das Altiplano - sicherlich vorgestellt. Gegen Mittag treffen wir im Dorf Chivay (3.650 m) ein. Nachmittags unternehmen wir eine halbtägige Wanderung vom Dörfchen Coporaque mit seinen Adobehäusern nach Yanque (3.417 m). Der Weg führt uns durch kleine, für die Landwirtschaft terrassierte Flächen entlang des Colca-Tales. Wir sehen in Felsen gebaute alte Gräber und Ruinen der Uyo Uyo. Am Ende der Wanderung warten heiße Thermalbäder auf uns, die wir optional besuchen können.
Gehzeit: 3,5-5h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Casa Andina Classic Colca (3.650 m) [FM]
5. Tag Kreuz des Kondors - bester Spot weltweit und Akklimatisierungs-Wanderung
Heute Vormittag müssen wir schon ganz früh aufbrechen zu unserem ersten Tagesziel, dem Kreuz des Kondors, einer der besten Aussichtspunkte weltweit um die riesigen Vögel im freien Flug zu beobachten. Mit etwas Glück (und wir haben noch nie etwas anderes von Besuchern gehört) sehen wir im ersten Sonnenlicht, wenn die ersten Strahlen die Wände des Canyons erwärmen, wie die großen Andenkondore ihre Nester in den steilen Felswänden verlassen. Die "fliegenden Götterboten" lassen sich von den Aufwinden aus den Schluchten empor tragen und starten dann zu ihren Beuteflügen - ein großartiges Schauspiel. Gegen Mittag fahren wir nach Chivay (3.650 m) zurück, haben aber noch die Möglichkeit, das Dorf Maca zu sehen. Maca wurde 1991 größtenteils durch eine Schlammlawine zerstört, die sich nach einem Ausbruch des Sabancaya aus dessen Flanken löste. Noch heute leiden die Einwohner unter den Folgend dieser Naturkatastrophe, umso besser wenn wir einen kurzen Halt machen und vielleicht ein paar Snacks oder Getränke in einem der kleinen Geschäfte zu kaufen. Am Nachmittag unternehmen wir noch eine kleine Wanderung von Canocota (3.650 m) bis zu den heißen Quellen von La Calera (3.633 m).
Gehzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Hotel Casa Andina Classic Chivay (3.650 m) [FM]
6. Tag Vom Colca Canyon zum Titicaca-See
Heute verlassen wir das schöne Colca Tal. Von Chivay brechen wir heute Vormittag auf Richtung sagenumwobenen Titicaca-See. Uns steht eine lange Fahrt durch atemberaubende Landschaft bevor bis wir am Ziel unserer heutigen Etappe, Puno (3.830 m), direkt am Titicaca-See gelegen, ankommen. Auf unserer Fahrt können wir wilde Vicunas im Pampa Canhahua National Reservat beobachten. Wir fahren über das Hochland und kommen an verschiedenen Lagunen und Feuchtgebieten, an denen sogar Flamingos ihren Lebensraum gefunden haben, vorbei. Unterwegs halten wir in Lampa, ein Dorf mit kolonialem Flair. Hier besuchen wir die Kirche mit ihrer Kopie von Michelangelos "Pieta". Die geheimnisvollen Grabtürme von Sillustani lassen wir uns ebenfalls nicht entgehen, bevor wir Puno erreichen. Am Abend checken wir in unserem Hotel ein und können den Abend in Freizeit in einem der netten Lokale genießen.
Fahrzeit: 5,5-6,5h; Abstieg: 0m; Hotel Casa Andina Classic Puno (3.830 m) [FM]
7. Tag Titicaca-See: Uros Inseln und Fahrt nach Bolivien auf die Sonneninsel
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Boot über den Titicaca-See zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros. Einst führten die Uros-Indianer auf ihren Schilfinseln ein fast autarkes Leben. Die schwimmenden Inseln, auf denen die einzelnen Familien leben, sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis zu 8 Quadratmetern zusammengebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel erneuert werden, da sie sich mit Wasser voll saugen, absinken oder verrotten. Zurück in Puno wartet bereits unserer Fahrer auf uns, der uns über die Grenze nach Bolivien, genauer gesagt bis zum Wallfahrtsort Copacabana bringt. Von hier aus fahren wir circa eineinhalb Stunden mit dem Motorboot zur idyllisch inmitten des Andenmeers gelegenen Sonneninsel "Isla del Sol" (circa 3.800 m bis 4.000 m). Von der Anlegestelle (3.800 m) wandern wir hinauf bis zur Ecolodge La Estancia (4.000 m). La Estancia wurde 2001 von unserem langjährigen Partner "Magri Turismo" nach den Traditionen der Aymara-Architektur gebaut (Adobe/Lehmbau) und wird ökologisch betrieben (Warmwassergewinnung und Heizsystem mit Solarenergie). Weitere Infos zu dem Projekt finden Sie im Internet auf unseren Seiten "Nachhaltigkeit".
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 400m; La Estancia Ecolodge (s. auch Umweltprojekte) [FMA]
8. Tag Wandern, genießen und die Geheimnisse der Insel entdecken
Unser heutiger Tag steht im Zeichen von Wandern, Geheimnisse der Insel enthüllen und genießen. Am Vormittag fahren wir 30 bis 40 Minuten mit dem Boot bis zur wohl bedeutendsten Inka-Ruine der Insel: La Chincana. Unsere Reiseleitung erklärt uns den Komplex und mit etwas Phantasie können wir uns vorstellen, wie hier - der Schöpfungslegende nach - der erste Inka Manco Capac und seine Schwester-Gattin Mama Ocllo vom Sonnengott zur Erde geschickt wurde mit dem Ziel eine Stadt für die Inka zu finden und zu gründen. Wir wandern circa eine Stunde durch die herrliche Landschaft bis wir am "Heiligen Stein" ankommen. Von hier aus sind es weitere drei Stunden bis wir wieder an der Lodge angekommen, wo bereits ein für diese Region typisches "Huatia" (Erdofen-Essen) auf uns wartet. Den Nachmittag genießen wir in Freizeit und lassen die Seele baumeln - an diesem friedlichen und charmanten Ort ist das überhaupt kein Problem!
Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; La Estancia Ecolodge (s. auch Umweltprojekte) [FMA]
9. Tag Auf in die Berge, zur Königin der Anden: Cordillera Real
Morgens wandern wir in ca. 30 Minuten nach Yumani und verlassen die Sonneninsel mit einem Motorboot. Wir setzen über nach Copacabana und nehmen Abschied vom mystischen Titicaca-See. Nun brechen wir endlich auf in die Berge der königlichen Cordillera Real der Anden! Wir fahren nach Sorata (circa 2.700 m), wo wir am Nachmittag eintreffen und unsere Zimmer in dem attraktiven älteren Gebäude unseres Hotels beziehen. Malerisch liegt das Gebirgsstädtchen am Fuße des 6.378 m hohen Illampu und des 6429 m hohem Ancohuma. Wir sehen uns im Ort um und erfreuen uns an der Aussicht auf die teils schneebedeckte Königskordillere. Von Sorata aus starteten schon viele Expeditionen zum Illampu und Ancohuma. Auch heute ist Sorata mit seinem mittelalterlichen Ambiente beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Umgebung. Die Herzen aller Bergliebhaber schlagen in diesem Örtchen höher!
Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel Ex Prefectural [FMA]
10. Tag Von Sorata nach Ancohuma in die Königskordillere
Heute starten wir zu unserer Trekkingtour in der Königskordillere. Es erwartet uns eine kurvenreiche Fahrt auf kleinen Bergstraßen. Über den Chuchu-Pass (4.640 m) und bergab ins Hochtal von Ancohuma nordöstlich des Illampu gelangen wir zum Ausgangspunkt unseres Trekkings. In der Nähe des Dorfes Ancohuma (3784 m) errichten wir unser Camp auf circa 3.800 m Höhe. Bei einer gemütlichen Wanderung laufen wir uns noch für das bevorstehende Trekking ein. Heute schlafen wir das erste Mal unter dem Sternenhimmel im Zelt.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Zeltcamp Ancohuma (3.800 m) [FMA]
11. Tag Trekking-Start: Über den Kochuasini-Pass nach Piedra Grande
Am ersten echten Trekkingtag ist es wichtig, wegen der Höhenluft unbedingt langsam und stetig zu gehen. Begleitet von unserer Mannschaft und Tragtieren (Mulis und/oder Lamas), die das Hauptgepäck tragen, führt der erste Aufstieg zum Kochuasini-Pass (4.479 m). Der vor uns thronende Illampu ist noch etwa 2.000 m höher als wir, ein Anblick den wir so schnell nicht vergessen. Ein Abstieg von etwa 970 m bringt uns ins Dörfchen Cocoyo (3.512 m). Und etwas weiter bei Piedra Grande bauen wir unsere Zelte in circa 3.600 m Höhe auf.
Gehzeit: 5,5-6,5h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 970m; Zeltcamp bei Piedra Grande (3.600 m) [FMA]
12. Tag Trekking: Über den Sarani-Pass nach Chajolpaya Alto
Nach einem kräftigenden Frühstück beginnen wir unseren 2. Trekking-Tag. Heute müssen wir den 4.480 m hohen Sarani-Pass meistern. Die luftige Höhe bietet wieder eine neue Ansicht der Cordillera Real mit dem Schneegipfel des Chiarhoco vor uns. Auf der Nachmittagsetappe bewältigen wir den Abstieg nach Chajolpaya (3.950 m), einem kleinen Indianer-Dorf mit einer eindrucksvollen, traditionellen Bauweise. Wieder bergan treffen wir schließlich am Lagerplatz Chajolpaya Alto (4.300 m) mit Blick auf das Negruni-Massiv ein. Schöner könnte ein Platz zum Zelten kaum sein!
Gehzeit: 6,5-7,5h; Aufstieg: 1280m; Abstieg: 530m; Zeltcamp Chajolpaya Alto (4.300 m) [FMA]
13. Tag Trekking: Über den Negruni-Pass bis zur Hochland- Lagune Chullumpini
Guten Morgen - aufgewacht, ein weiterer Trekkingtag in der Königskordillere liegt vor uns! Heute schnuppern wir beinahe schon 5.000-er Luft. Wir wandern circa dreieinhalb Stunden bergan bis zum Negruni-Pass (4.950 m). Nach einem etwa zweieinhalb-stündigen Abstieg - wir befinden uns nun in der Warawarani-Kette (4.700 m) - erreichen wir bald die reizvoll in den Bergen eingebettete Hochland-Lagune Chullumpini. Direkt am See in 4.400 m Höhe schlagen wir unsere Zelte auf und genießen die Stille und Einsamkeit der Kordillere.
Gehzeit: 5,5-6,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 550m; Zeltcamp am See Chullumpini (4.400 m) [FMA]
14. Tag Trekking: Vom Gebirgssee Chullumpini bis nach Piacuani Pampa
Über die weite Chekapcuchu Pampa benötigen wir etwa drei Stunden auf teilweise steilen Pfaden, bis wir auf dem ersten Pass, dem 4.730 m hohen Taypipata, stehen. Von hier aus haben wir einen fantastischen Blick auf die Negruni-Gruppe und den tief unter uns liegenden grünen Urwald. Der Hauptpass auf 4.780 m Höhe ist in rund 30 Minuten erreicht. Wir genießen noch ein Mal die atemberaubenden Ausblicke und beginnen dann mit unserem zweistündigen Abstieg nach Piacuani Pampa (4.280 m), wo wir heute zelten werden.
Gehzeit: 5,5-6,5h; Aufstieg: 380m; Abstieg: 500m; Zeltcamp Piacuani Pampa (4.280 m) [FMA]
15. Tag Trekking zum Fuß des Chachacomani (6.074 m)
Zwar erleben wir die gewaltige Schönheit der bolivianischen Anden schon während des gesamten Trekkings, doch heute steht ein Highlight bevor: Von unserem Camp aus wandern wir zum Fuß des 6.000-ers Chachacomani! Nach etwa drei Stunden erreichen wir die türkis-schimmernde Lagune Llecke Llecke (circa 4.600 m). Hier befindet sich auch das Hochlager für die Bergsteiger die den 6.074 m hohen Chachacomani bezwingen wollen. Der Berg wurde erstmals 1947 durch zwei deutsche und vier bolivianische Bergführer bezwungen. Majestätisch liegt er vor uns, es ist ein unvergesslicher Moment. Wir wandern weitere zwei Stunden bergan und erreichen einen Aussichtspunkt auf circa 5.000 m Höhe. Von hier aus ist die Sicht auf die Königskordillere einzigartig! Der Weg zurück nach Piacuani Pampa (4.280 m) sollte etwa 3 Stunden dauern. Müde aber glücklich durch diesen tollen Trekking-Tag genießen wir die letzte Nacht im Zelt.
Gehzeit: 8-8,5h; Aufstieg: 720m; Abstieg: 720m; Zeltcamp Piacuani Pampa (4.280 m) [FMA]
16. Tag Trekking-Ende: Piacuani Pampa - Huarihuarini, Fahrt nach La Paz
Die letzte Etappe unserer Trekking-Tour führt bergan bis zur Hochland-Lagune Putuputuni (4.630 m). Wir überschreiten nach ungefähr zwei Stunden den 4.700 m hohen Pass Jankolakaya und kurz darauf den 5.000 m hohen Vinohuara Pass. Der Weg ist das Ziel und das Ende leider schon bald in Sicht: wir steigen ab in das Tal von Huarihuarini (4.550 m). Hier wartet bereits unser Fahrer auf uns, der mit uns durch die einmalige Berglandschaft Richtung La Paz fährt. Nach drei Stunden Fahrt, teilt sich unsere Gruppe am Zongo-Pass in zwei Untergruppen: die Bergsteiger und die Trekker. Die Trekker fahren gemeinsam mit der Reiseleitung weiter nach La Paz, die weitere Fahrzeit beträgt circa 30 Minuten bis 1 Stunde. Schon bald erreichen wir die quirlige Metropole und genießen einen entspannten Abend in dieser einzigartigen Stadt, die in einem Talkessel auf circa 3.700 m Höhe liegt. Unser Hotel ist komfortabel und wir können uns von den anstrengenden Trekking-Tagen erholen. Die Bergsteiger, die den Huayna Potosi (6.088 m) bezwingen möchten (fakultativ), verbringen die Nacht in einem Zeltcamp am Zongo-Pass auf 4.650 m Höhe. Bei Buchung des fakultativen Gipfels ist auch ein Abendessen inklusive. Die Bergsteiger übernachten heute wieder im Zelt.
Fahrzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 720m; Abstieg: 450m; Hotel Rey Palace (3.700 m) oder Zelt (Bergsteiger) [FM]
17. Tag La Paz und Tiahuanaco oder fakultativ: Hochlager des Huayna Potosi (Bergsteiger)
Heute lernen wir die pulsierende Stadt der 1000 Märkte kennen, zuvor fahren wir jedoch zu den Ruinen von Tiahuanaco. Die riesige Kultstätte war in der Vor-Inka Zeit ein bedeutendes religiöses Zentrum mit monumentalen Bauwerken. Das rätselhafte Sonnentor sowie zwei große Stelen und Monolithe, welche aus mächtigen Andesit-Quadern erbaut wurden, sind noch gut erhalten. Zurück in La Paz steht heute Nachmittag eine Stadtführung auf dem Programm, bei der wir den Hauptplatz San Francisco, den zentralen Prado, den Platz Murillo mit seinem Regierungsgebäude und vieles mehr entdecken.
Das Programm für die Bergsteiger sieht heute folgendermaßen aus:
Am Vormittag heißt es umpacken: Alles, was wir für die Nacht auf dem Gletscher und für die Besteigung benötigen, muss mit. Das Gemeinschaftsgepäck (Zelte, Kocher, Essen) übernehmen einheimische Träger, unseren Rucksack mit der persönlichen Ausrüstung (Schlafsack, Isomatte, Hochtourenausrüstung) tragen wir selbst. Von unserem Ausgangspunkt auf dem Zongo-Pass auf 4.650 m führt die Route über Moränengelände steil hinauf bis zum Gletscherrand. Nach dem Anlegen der Steigeisen geht es gemächlich bergauf. Nach 4 - 5 Stunden Gehzeit, zum Teil durch ausgedehnte Spaltenzonen, ist das Plateau auf dem Gletscher erreicht. Wir errichten unser Zeltlager üblicherweise bei Las Rocas auf 5.300 m, je nach Schnee- und Lawinenlage eventuell auch im Campamento Argentino auf 5.400 m - Ihr Bergführer wird diese Entscheidung vor Ort treffen. Bald lockt der warme Schlafsack, denn es wird schnell kalt. Vollpension für die Bergsteiger inklusive.
Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie an der Besteigung teilnehmen möchten. Nach Anmeldung zur Besteigung ist eine kurzfristige Stornierung (vor Ort) nicht möglich, bzw. müssen dann trotzdem die Kosten für die fakultative Besteigung getragen werden.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 3h; Hotel Rey Palace (3.700 m) oder Zelt (Bergsteiger) [F]
18. Tag La Paz entdecken oder fakultativ: Besteigung des Huayna Potosi
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Freizeit! Wir können ausschlafen, die kulinarischen Genüsse, die La Paz zu bieten hat genießen und eintauchen in diese lebendige Stadt indem wir z.B. über den sog. Hexenmarkt schlendern oder in einem der zahlreichen Kunsthandwerks-Geschäften Mitbringsel einkaufen. La Paz ist eine Stadt voller Überraschungen und unzähliger Kontraste! Ein besonderer Tipp ist das Museo de la Coca (Koka-Museum), wo wir uns bestens über diese traditionelle und doch so umstrittene Pflanze informieren können. Wir werden staunen, für wie viele Krankheiten und Wehwehchen die Kokablätter hier verwendet werden! Falls wir den Tag aktiver gestalten möchten, dann können wir heute einen Ausflug auf den Chacaltaya-Gletscher oder eine spektakuläre Downhill-Mountainbike Tour (ca. 80,- bis 120,- USD vor Ort) in den Bergnebelwald der Yungas unternehmen. Unsere Reiseleitung gibt uns gern ein paar Tage vorher Tipps zu den möglichen Unternehmungen.
Das Programm für die Bergsteiger sieht heute folgendermaßen aus:
Heute liegt ein anstrengender circa 7-stündiger Aufstieg vor uns. Schon früh morgens um ca. 2 Uhr nachts - es ist noch dunkel - beginnen wir unseren Gipfeltag. Die Routenführung richtet sich nach den aktuellen Verhältnissen am Berg. Über den Gletscher ziehen wir langsam höher. Für den Aufstieg benötigen wir ca. 6 Stunden. Gleich nach dem Hochlager gilt es, den kurzen steilen Firnkamm von ca. 45 Grad zu meistern. Danach geht es über den Gletscher - mal flacher, mal steiler - vorbei an einigen Spaltenzonen bis hinauf zur Randspalte. Wir steigen nun über den Gipfelhang oder den Gipfelgrat (bis zu 50-60 Grad) unserem höchsten Punkt entgegen. Welch grandioses Panorama erwartet uns in 6.088 m Höhe auf dem Gipfel des Huayna Potosi. Und voilà uns liegen zu Füßen: das Altiplano (Hochland), die Königskordillere, der Bergnebelwald der Yungas! Der Abstieg bis zum Hochlager dauert circa 2 Stunden, weitere 2 Stunden gehen wir bis zum Basislager. Nach erfolgreicher Besteigung fahren wir nun mit einem privaten Fahrzeug binnen 1 bis 2 Stunden nach La Paz. Im Hotel genießen wir dann erst ein Mal die warme Dusche und abends können wir uns mit den anderen Gästen unserer Gruppe austauschen.
Hotel Rey Palace (3.700 m) [F]
19. Tag Adios Peru und Bolivien - wir fliegen wieder in die Heimat
Nun ist es leider schon wieder so weit, unsere Reise nimmt ein Ende. Viel haben wir gesehen und unzähliges haben wir erlebt während unserer Reise durch Peru und Bolivien. Heute haben wir noch ein wenig Freizeit bis es nachmittags mit dem Flieger von La Paz zunächst nach Lima geht und von dort aus weiter Richtung Madrid.
[F]
20. Tag Ankunft Deutschland
Willkommen in der Heimat! Wir hoffen, Sie hatten eine wundervolle Zeit und bringen zahlreiche schöne Erinnerungen an die beiden Länder mit nach Hause!
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Allgemein: Mit unserer Reise "Von Peru nach Bolivien zur Königin der Anden" sprechen wir alle Wander- und Trekking-Fans - auch gern mit Gipfelambitionen - an, die wirklich besondere Orte und Landschaften in Peru und Bolivien kennen lernen möchten. Der Beginn der Reise ist entspannt, Sie unternehmen einige Ausflüge und kleine Eingehtouren und Sie haben die Möglichkeit sich optimal zu akklimatisieren, bevor Sie zum Trekking in der Königskordillere aufbrechen.
Unterbringung während der Reise: Die Unterbringung erfolgt in guten und angenehmen Mittelklasse-Hotels in Peru und Bolivien. Auf der Sonneninsel übernachten Sie in kleinen Häusern der Ecolodge. Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Bei den Tagesbeschreibungen finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels; aus organisatorischen Gründen eventuell nötige Änderungen behalten wir uns vor.
Transport: Die Fahrstrecken legen Sie in landesüblichen Kleinbussen zurück, die Straßen in Bolivien sind meist ungeteert und fordern Ihr Durchhaltevermögen. Diese Reise führt Sie zur "Königin der Anden" (Königskordillere) in eine einsame, verlassene Region. Anpassungsfähigkeit an einfache Verhältnisse, Bereitschaft zum Komfortverzicht und zu aktiver Mithilfe beim Lagerleben sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein.
6 Tage Trekking in der einsamen Königskordillere: Für das anspruchsvolle sechstägige Trekking in der Königskordillere brauchen Sie eine sehr gute Kondition. Bei 6-8 Stunden täglicher Gehzeit werden Pässe zwischen 4.400 und 5.000 m Höhe überschritten, die Aufstiege betragen bis zu 1.280 Höhenmeter am Tag und der tiefste Punkt des Trekkings liegt bei ca. 3.600 m, die höchste Schlafhöhe beträgt 4.300 m. Bei den höheren Pässen kann noch etwas Altschnee liegen, was die Wege eventuell rutschig macht. Technische Schwierigkeiten sind nicht gegeben, auf den Pfaden ist aber gute Trittsicherheit erforderlich! Eine beachtliche Rolle spielt bei dieser Tour die Höhe. Da das Trekking erst an Tag 11 der Tour beginnt, ist eine optimale Akklimatisation gegeben. In den Tagen zuvor unternehmen Sie Besichtigungen, Ausflüge und einfache Wanderungen und befinden sich bereits einige Tage auf der Höhe über 3.500 m. Trotzdem sollten Sie für diese Reise Höhenverträglichkeit mitbringen, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Sie sollten ein gesundes Herz und einen guten Kreislauf haben. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt! Eine Begleitmannschaft betreut Sie, welche die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Lamas und/oder Mulis transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Jacke, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.
Fakultative Besteigung des Huayna Potosí (6.088 m): Diese Tour ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen! Vom Zongo-Pass können Sie an den beiden letzten Tagen der Reise diesen Gipfel angehen. Unbedingte Voraussetzung ist, dass Sie das Bergsteigen in selbständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrschen sowie Kenntnisse in der Sicherungstechnik im Eis und in der Spaltenbergung besitzen. Sie sollten Hochtouren-Erfahrung aus den Alpen mitbringen. Das sichere Beherrschen der Eistechnik bis 50 Grad ist erforderlich, da mit Blankeis, dem Einsatz des Kurzpickels und kurzen Eiskletterpassagen gerechnet werden muss. Das persönliche Gepäck trägt jeder Bergsteiger selbst; die Gemeinschaftsausrüstung übernehmen einheimische Träger bis zum Hochlager. Über Ihre aktive Mithilfe während des Lagerlebens freut sich Ihre Begleitmannschaft, sie ist allerdings nicht zwingend erforderlich. (Zeltauf- und -abbau, Mithilfe beim Kochen). Nach der Regenzeit in Bolivien (Beginn Dezember, Ende ca. April) ist der Gipfel des Huayna Potosi von Schnee bedeckt, der im Laufe der folgenden Monate abschmilzt. Mit dem hervor kommenden Blankeis wird die Besteigung des Gipfels gegen Ende der Saison im Oktober zunehmend schwieriger. Mit sechs Trekkingtagen eine gute Einstiegstour für Peru- und Bolivien-Fans. Optimale Akklimatisationsmöglichkeiten, Kombination aus Natur und Kultur.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Für Peru und Bolivien sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Alle Reisenden, die älter als 12 Monate sind und vorhaben, in Gelbfieber gefährdete Gebiete Boliviens zu reisen (dies ist bei dieser Reise nicht der Fall), müssen auf Verlangen bei Einreise ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorweisen können. Es ist empfehlenswert, stets ein Impfzertifikat mitzuführen, auch wenn keine Gelbfieber gefährdete Gebiete besucht werden, da die Rechtslage und die Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: Für Natur- und Tierliebhaber haben wir noch eine ganz besondere Verlängerungs-Möglichkeit im Programm: Ein Besuch im Madidi Nationalpark im bolivianischen Amazonas-Gebiet.
Amazonas-Abenteuer im Madidi Nationalpark
Tag 19: La Paz - Rurrenabaque - Bootsfahrt nach Chalalan in den Madidi Nationalpark
Am frühen Vormittag Transfer zum Flughafen, Flug nach Rurrenabaque (ca. 1 Stunde). Die malerische, tropische Kleinstadt liegt auf 320 m Höhe im Amazonasbecken, an den Ufern des Beni-Flusses. Am Flughafen werden Sie empfangen und nun folgt eine Bootsfahrt mit einem der typischen, überdachten, motorisierten Flussboote führt Sie entlang des Beni- und Tuchi-Fluss in ca. 5,5 Stunden nach Chalalan. Von der Bootsanlegestelle führt Sie ein halbstündiger Spaziergang durch den Urwald zur Ecolodge an den Ufern einer Lagune, die im traditionellen Baustil der Tacana-Indianer erbaut wurde. Die als Holz gebauten und mit Palmen gedeckten Hütten stehen auf Stelzen, haben ein privates Bad, Betten mit Moskitonetzen und eine eigene Veranda mit Hängematte. Rund um die Lodge führen 30 km verschiedener Pfade in die unterschiedlichen Habitate. Affen, Tapire, Mohrenkaimane, Faultiere, Pekaris, Capybaras, Papageien und viele andere Tiere sind hier heimisch. Nach dem Mittagessen in der Lodge informiert Sie einer der einheimischen Guides über den Madidi Nationalpark und das Eco-Tourismus-Projekt der Gemeinde. Nachmittags unternehmen Sie eine Wanderung auf dem Chichilo und Mirador Pfad und erkunden die Umgebung. Nach dem Abendessen halten Sie bei einer Nachtexkursion mit dem Kanu Aussahcu nach Nachtvögeln, Fledermäusen und Kaimanen.
Hotelübernachtung (MA)
Tag 20: Chalalán - Madidi Nationalpark
Heute unternehmen Sie weitere Wanderungen auf den Pfaden "Silbador, Mutua und Anta" und ein fachkundiger englischsprachiger Führer erklärt Ihnen alles Wissenswerte über die tropischen und exotischen Pflanzen und Früchte. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit für eine kleine Erfrischung in der Lagune. Nachmittags wandern Sie auf den "Wichi und Jaguar" Pfaden und beobachten Vögel und erleben die tropische Flora.
Hotelübernachtung (FMA)
Tag 21: Chalalán - Madidi Nationalpark
Auch heute macht Sie Ihr Guide auf den Urwaldexkursionen mit der Flora und Fauna des Regenwaldes bekannt. Sie wandern auf den Pfaden "Wabucuru und Marimono", wo eine große Chance besteht verschiedene Tiere zu beobachten.
Hotelübernachtung (FMA)
Tag 22: Chalalán - Rurrenabaque - La Paz
Nach dem Frühstück fahren Sie in ca. 3 Stunden mit dem Boot zurück nach Rurrenabaque, werden an den Flughafen gebracht und fliegen nach La Paz. Transfer-In vom Flughafen El Alto/La Paz zum Hotel in La Paz. Weitere Übernachtung in der spannenden Stadt La Paz.
Hotelübernachtung (F)
Tag 23: La Paz - Rückflug
Nach dem Frühstück Transfer-Out vom Hotel zum Flughafen und Rückflug Richtung Heimat.
(F)
Tag 24: Ankunft am Heimatflughafen
Ankunft in der Heimat.
Bitte beachten Sie, dass für die Amazonas-Region eine Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben ist!
Die Exkursionen werden von örtlichen, Englisch sprechenden Guides geführt. Die Inlandflüge sind im Preis inklusive.
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Preise gültig für 2012:
Pro Person im Doppelzimmer: 750,- €
Einzelzimmerzuschlag: 190,- €
Diese, und weitere Verlängerungsmöglichkeiten, finden Sie in unserem Detailprogramm "Bausteine Südamerika".
Klima
Süd-Peru: Die Monate Juli/August/September verzeichnen die tiefsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist dann jedoch am klarsten und ein strahlend blauer Himmel erwartet Sie tagsüber. Mit Niederschlag ist in diesen Monaten kaum zu rechnen. An sonnigen Tagen kann es bis zu 20/21/22°C warm werden, nachts sinken die Temperaturen jedoch vor allem im Juli und August gelegentlich bis auf minus 10-15°C.
Bolivien: Das Bolivianische Hochland (Altiplano und Titicaca-See) ist umgeben von der West- und der Ostkordillere. Im Südwesten der Hochebene weisen die Temperaturen übers Jahr gesehen geringe Schwankungen auf, dagegen sind starke Differenzen zwischen Tag und Nacht zu erwarten. So sind im Juli/August/September Tagestemperaturen um 19/20°C bis knapp über 0°C möglich. Nachtfrost tritt sehr häufig auf. In den höheren Bergregionen kann es tagsüber angenehm warm (ca. 18°C) und nachts empfindlich kalt werden: Minusgrade bis zu -15°C oder -20°C sind nachts keine Seltenheit. Die Nächte dauern über das ganze Jahr hinweg relativ konstant 11 Stunden. Von Juni bis September ist der Himmel meist klar und wolkenlos, und es gibt kaum Niederschlag.
Ausrüstung
Sie benötigen stabile knöchelhohe stabile Trekkingschuhe oder Bergschuhe mit griffiger Profilgummisohle, hauptsächlich warme Trekkingkleidung und einen sehr guten Schlafsack (Komfortbereich bis minus 20°C). Teleskop-Tourenstöcke bewähren sich bestens als Hilfe für Auf- und Abstiege. Für die fakultative Besteigung des Huayna Potosi benötigen Sie darüber hinaus einen Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 20 oder minus 25°C sowie steigeisenfeste Bergschuhe, eine komplette Hochtourenausrüstung. Vor Ort können Sie gegen eine Gebühr Steigeisen, Gurt und Eispickel ausleihen. Steigeisen: ca. 7 USD/Tag, Gurt: ca. 7 USD/Tag, Eispickel: ca. 5 USD/Tag. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack. Das Gepäck wird während des Trekkings in der Königskordillere von Lamas/Mulis transportiert, so dass Sie lediglich das benötigte Tagesgepäck selbst tragen.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

