Peru: Von Machu Picchu zur Cordillera Blanca
| III-IV | 5.050 | 11x | 8x |
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Detailprogramm
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- Machu Picchu erleben und die zwei schönsten Kordilleren Perus erwandern
- Viertägige Wanderung in der unberührten Cordillera Vilcanota
- Sechs Tage Trekking in der berühmten Cordillera Blanca
- Fakultativer Gipfel Pisco (5.752 m) mit Panorama-Blick auf dreizehn 6.000er
- Schätze der Inka: Machu Picchu, Cuzco, heiliges Tal
- Huaraz - “Chamonix" der Anden
- Caral - älteste Stadt Amerikas
Ein Muss für Bergliebhaber und Wanderfans mit Sinn für Kultur! Solch eine Kombinationsreise hat es in unserem Peru-Programm noch nicht gegeben. Kommen Sie mit uns in die zwei interessantesten Kordilleren Perus! Bevor es in die Cordillera Vilcanota und Cordillera Blanca geht, erleben Sie gleich zu Beginn die absoluten kulturellen Höhepunkte Perus: Cuzco, das heilige Tal der Inka und Machu Picchu. Top akklimatisiert führt Sie die Reise nun in die noch unberührte Berglandschaft der einsamen Vilcanota Kordillere. Sie erwandern nahezu menschenleere Landstriche. Ab und zu kreuzen ein paar scheue Vicunas oder riesige Lama- und Alpakaherden Ihren Weg. Der Himmel strahlt blitzblau und die kristallklaren Lagunen vollenden die Schönheit der weiten Hochsteppe. Krönender Abschluss ist das sechstägige Trekking in der berühmten "Weißen Kordillere" mit ihren 31 Gipfeln über 6.000 m. Schneebedeckte Gipfel voller Formschönheit spiegeln sich in den türkisfarbenen Bergseen. Bilderbuchlagerplätze soweit das Auge reicht! Malerische Täler, kleine Indianersiedlungen, tropische Blütenvielfalt prägen das Landschaftsbild. Ihr Blick wird gefesselt vom Nevado Chacraraju: einmalig in seiner Form, wie ein drohender Finger steht die 6.006 m hohe Spitze über dem Tal. Auch den zum "schönsten Berg der Welt" gewählten Alpamayo (5.947 m) dürfen Sie bewundern. Ein Plus für Bergsteiger: Nach dem Aufstieg auf einen der leichtesten Gipfel der Weißen Kordillere, den Pisco (5.752 m), werden Sie belohnt mit einer großartigen Aussicht auf vergletscherte 6.000er. Die Bilder dieser einzigartigen Bergszenerie vergessen Sie nie.
Termine und Preise
| Reisedauer | 22 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2PEK2101 | 15.07.12 | 05.08.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | Funcke Alexander | |
| 2PEK2102 | 19.08.12 | 09.09.12 | €3.790,- | Auf Anfr. | Soldevila Jose | |
| 2PEK2103 | 09.09.12 | 30.09.12 | €3.790,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2PEK2104 | 30.09.12 | 21.10.12 | €3.790,- | Auf Anfr. | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €180,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab Cuzco bis Lima
• Flug mit LAN / Iberia Frankfurt - Madrid - Lima - Madrid - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit LAN Lima - Cuzco / Cuzco - Lima
• Übernachtung 10 x in Hotels, 2 x in Camps und 7 x in Zelten
• 19 x Frühstück, 16 x Mittagessen, 10 x Abendessen
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Flaschensauerstoff
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
• Besteigung des Pisco (Preis pro Person): € 315,- bei 2 Teilnehmern, € 290,- bei 3 Teilnehmern, € 260,- bei 4 Teilnehmern)
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 150,- bis € 200,-); Trinkgelder (ca. € 80,- bis € 120,- ); individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie die fakultative Besteigung des Pisco, Leihgebühren Ausrüstung Pisco-Besteigung; Flughafengebühren für die Inlandsflüge;
Tourverlauf
1. Tag Anreise Deutschland - Lima
Wir fliegen mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid Richtung Lima.
2. Tag Lima - Cuzco - Ollantaytambo im heiligen Tal der Inka
Willkommen in Peru! Bienvenidos! Voraussichtlich am frühen Vormittag erreichen wir Lima. Nach den Einreiseformalitäten steigen wir gleich ins nächste Flugzeug, das uns nach Cuzco (3.300 m) bringt. Am Flughafen in Lima steht uns eine Assistenz zur Verfügung, die uns beim Umsteigen mit Rat und Tat zur Seite steht. Bei gutem Wetter haben wir bereits vom Flugzeug aus eine spektakuläre Sicht auf die schneebedeckten Sechstausender der unter uns liegenden Kordilleren. In Cuzco erwartet uns unsere Reiseleitung, es folgt der Transfer mit unserem Bus in das etwas tiefer gelegene Ollantaytambo (2.800 m). Das Städtchen Ollantaytambo, im Heiligen Tal der Inka, ist durch die Bauweise der Inka geprägt. Wir sehen typische Inka-Terrassen und viele Gebäude und enge Gassen, die noch im ursprünglichen Zustand sind. Hoch über der Stadt thront eine Festung, die ebenfalls an die Inka-Zeit erinnert. Nachmittag und Abend stehen uns zur freien Verfügung. Wir können im gepflegten Garten unserer charmanten Lodge sitzen und uns von der langen Reise erholen.
Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 60-70km; Übernachtung Hotel Ollantaytambo Lodge
3. Tag Ollantaytambo - Machu Picchu - Ollantaytambo
Wir besuchen Machu Picchu! Von Ollantaytambo schlängelt sich unser Zug durch das Urubamba-Tal entlang des Flusses durch üppigen Bergurwald, bis wir in Aguas Calientes ankommen. Das Dorf, welches sich circa 600 m unterhalb von Machu Picchu befindet, liegt in einer atemberaubenden Landschaft - umgeben von steilen, dicht bewachsenen, grünen Bergen. Mit dem Bus fahren wir hinauf zur wohl bekanntesten Inka-Stätte, die erst 1911 offiziell wiederentdeckt wurde. In Machu Picchu unternehmen wir eine ausführliche Besichtigung mit geschulten lokalen Führern. Danach bleibt noch Zeit für individuelle Erkundungen, um diese faszinierende Anlage inmitten des Bergurwaldes auf uns wirken zu lassen. Nachmittags fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo und wenn wir noch Zeit und Lust haben können wir die Festung und das Städtchen erkunden. Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen.
Gehzeit: 1,5-2h; Fahrzeit: 4-5h; Hotel Ollantaytambo Lodge [FM]
4. Tag Ollantaytambo - Moray und Maras - Chinchero - Cuzco
Heute geht es in die einstige Inka-Hauptstadt Cuzco. Wir fahren durch das "Valle Sagrado", das Heilige Tal, und machen Halt in dem nur sehr selten besuchten Dörfchen Maras. Die Inka-Terrassen von Moray lassen wir uns ebenfalls nicht entgehen. Diese Terrassen haben eine ungewöhnliche Struktur, sie liegen in einer geschützten Vertiefung. Forscher gehen davon aus, dass die Inka hier landwirtschaftliche Versuche durchgeführt haben. Bevor wir Cuzco (3.300 m) erreichen, lernen wir die "Stadt des Regenbogens", Chinchero (3.760 m), kennen. Hier, in der früheren Sommerresidenz der Inka, sind jahrhundertealte Häuser und eine auf Inka-Fundamenten erbaute Dorfkirche zu sehen. Die Bewohner sind oft noch traditionell gekleidet. Nach dem Einchecken im Hotel gibt uns unsere Reiseleitung sicher noch ein paar Tipps zu Restaurants, damit wir den Abend bei einem guten Essen genießen können.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 3h; Samay Hotel [FM]
5. Tag Cuzco: Ausflüge, Wanderung und kleine City Tour
Nach dem Frühstück fahren wir nach Pisac (3.000 m) zum großen Indianer-Markt. Hier wird viel Kunsthandwerk, Obst und Gemüse angeboten. Auf dem Rückweg nach Cuzco legen wir einige Stopps ein und besuchen die Ruinen von Tambomachay, Pucapucara, Sacsayhuaman und Qenko. Nachdem wir uns mit einem Picknick gestärkt haben wandern wir von den Qenko-Ruinen bergab nach Cuzco. Nachmittags erleben wir die alte Inkastadt bei einer kleinen Stadtführung. Dabei darf der Besuch des Plaza de Armas (Hauptplatz), der mächtigen Kathedrale, der perfekt gemeißelten Inka-Mauern im Coricancha, des Hauptmarkts sowie des künstlerischen Viertels San Blas natürlich nicht fehlen.
Gehzeit: 2,5h; Fahrzeit: 1,5-2h; Samay Hotel [FM]
6. Tag Trekking-Start: Cuzco - Ocongate - Tinki - Upis
Unsere viertägige Trekkingtour durch die kaum berührte Hochgebirgslandschaft der Vilcanota Kordillere beginnt. Von Cuzco aus fahren wir rund 1000 Höhenmeter bis zu einem Pass (4.200 m) hinauf und haben von dort zum ersten Mail eine weite Sicht auf die Cordillera Vilcanota. Bis nach Ocongate (3.530 m) kann die Fahrt gut vier Stunden dauern. Hier haben wir die Möglichkeit, letzte kleine Einkäufe zu tätigen. Wir fahren weiter bis Tinki (3.900 m), nahe Qonamuro, und bald schon, in der Nähe von der Gemeinde Upis, starten wir zu unserer vier- bis fünfstündigen Wanderung (Länge circa 9 km). Langsam nähern wir uns der nördlichen Seite des Mount Ausangate (6.384 m). Immer wieder treffen wir auf Alpakaherden, die sich hier, in den kaum bewirtschafteten Landstrichen, wohlfühlen. Lamas und Tragpferde begleiten uns auf dem Weg zu unserem von schneebedeckten Gipfeln umgebenen Camp in der Nähe von Upis (4.100 m). In der Nähe gibt es heiße Quellen, in denen wir selbstverständlich ein Bad nehmen können.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 300m; Zeltcamp Upis (4.100 m) [FMA]
7. Tag Trekking: Upis - Ausangatecocha
Dieser Tag wird anstrengend (ca. 12 km Trekking), doch die landschaftliche Schönheit wird uns begeistern. Von unserem Camp aus gehen wir Richtung Ausangatecocha. Wir steigen langsam auf bis Upispampa und von dort aus geht es durch das Inkapampa-Tal zum Arapa-Pass (4.670 m). Wir überqueren den Pass und steigen langsam ab zu den kleinen, grün schimmernden Lagunen des Samacancha-Tales. Unterhalb des Ausangate-Gletschers liegt der See Pucacocha (4.575 m). Kleine Eisbrocken zieren die türkisfarbene Lagune, an deren Ufer die Gletscher nagen. Die Felsnadel des Sorimani (5.450 m) bestimmt die Talseite. Nun folgt ein kurzer Anstieg bis zum Alcatani-Pass auf 4.650 m. Von hier aus steigen wir ab zu unserem heutigen Lagerplatz in traumhafter Lage am Ufer der an der Südseite des Gletschers liegenden Lagune Ausangatecocha (4.440 m).
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 570m; Abstieg: 230m; Zeltcamp am See Ausangatecocha (4.440 m) [FMA]
8. Tag Trekking: Ausangatecocha - Palomani - Wanu Wanu
Unser Trekking beginnt mit einem steilen Aufstieg zum Palomani-Pass auf 5.050 m. Mit jedem Höhenmeter kommen wir den Eisgipfeln näher. Die Aussicht vom Palomani-Pass auf den majestätischen Apu Ausangate zählt zu den schönsten Bergpanoramablicken in Peru. Beim Abstieg ins Machuraqay-Tal können wir den Mount Mariposa mit seinem formschönen Kegel sehr gut sehen. Noch weiter hinunter führt unsere Route bis Chillcaphinaya (4.400 m), ein Tal, in dem wir wieder einmal grasende Alpakas beobachten können. Die Landschaft fasziniert durch ihre an vielen Stellen bunt gefärbten Felsen, die sich kontrastreich von den schneebedeckten Gipfeln der Kordillere abheben. Dieses Andenpanorama im Blick laufen wir bis nach Wanu Wanu (4.450 m), unserem heutigen Zeltplatz.
Gehzeit: 7-8h; Zeltcamp Wanu Wanu (4.450 m) [FMA]
9. Tag Trekking: Wanu Wanu - Ninaparayoc - Pachanta
Unsere letzte Trekkingetappe (11 km) in der Vilcanota steht uns bevor. Wir wandern zu den Quellgewässern von Wanu Wanu, im Hintergrund thront der Nevado Acero (Mount Humantilla). Während des Aufstiegs zum Jampa-Pass (4.950 m) dominiert der Mount Callangate (6.110 m) mit seinen Eisgipfeln und die ihn rechts und links flankierenden Berge das Landschaftsbild. Abgesehen von seiner Höhe ist der Pass, den Dutzende von Steinmännchen markieren, ohne technische Schwierigkeiten zu begehen. Mittags stärken wir uns bei einem Picknick in Pachapata und genießen fantastische Ausblicke auf den Comercocha-See (4.580 m). Nun überqueren wir den Gebirgskamm und betreten das Wassereinzugsgebiet des Mount Ninaparayoc. Hinter uns liegt der Ausangate. Wir steigen weiter ab ins Tal. Fast vollständig haben wir den Ausangate umrundet. Müde aber glücklich wandern wir weiter bis Pachanta (4.190 m), unserem heutigen Lagerplatz. In den nahe gelegenen heißen Quellen können wir uns bei einem Bad entspannen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 760m; Zeltcamp Pachanta (4.190 m) [FMA]
10. Tag Von der Vilcanota Kordillere nach Cuzco
Die menschenleere, herrliche Berglandschaft noch im Sinn, verlassen wir Pachanta am Vormittag und kehren via Tinki zurück nach Cuzco. Ankunft gegen Mittag. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, schlendert ein wenig durch die engen Gassen der ehemaligen Inka-Hauptstadt, kauft vielleicht das eine oder andere Souvenir auf den lokalen Märkten oder ruht sich einfach ein wenig in einem der netten Cafes am Plaza de Armas aus und beobachtet das bunte Treiben.
Fahrzeit: 3,5-4h; Fahrstrecke: 90-100km; Samay Hotel (3.300 m) [F]
11. Tag Cuzco und Umgebung auf eigene Faust entdecken
Buenos días - guten Morgen! Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Es bietet sich an, Cuzco und seine reizvolle Umgebung auf Ausflügen oder kleinen Erkundungstouren für sich zu entdecken. Wir können die Atmosphäre der wohl bekanntesten Inka-Stadt auf uns wirken lassen. Cuzco wurde früher "Quosqo" genannt: Nabel der Welt. Man sagt, das Inka-Reich hätte hier seinen Ursprung. In Cuzco stehen zahlreiche prachtvolle Kolonialbauten und Kirchen und nicht zuletzt die berühmten Inka-Mauern. Von der 300.000 Einwohner zählenden Stadt können wir Ausflüge unternehmen zu den Ruinen von Kenko, nach Puca Pucara, Tambo Machay oder Sacsayhuaman. Unsere Reiseleitung hält wertvolle Tipps für uns parat.
Samay Hotel [F]
12. Tag Von Cuzco über Lima in die Cordillera Blanca
Von Cuzco fliegen wir in einer Stunde nach Lima. Unser Bus erwartet uns bereits am Flughafen der peruanischen Hauptstadt und bringt uns nach Huaraz. Auf der Fahrt entlang der Panamericana und bis wir die Hochebene erreichen, sehen wir wüstenartige Landstriche, die Pazifikküste sowie große Chili- und Zuckerrohrfelder. Wir überwinden etliche Höhenmeter und erreichen schließlich den höchsten Punkt der Fahrt, den Gonococha (4.020 m). Hier erhalten wir bei guter Sicht einen Vorgeschmack auf die Hochgebirgslandschaft der Weißen Kordillere. Die südliche Cordillera Blanca steigt vor uns auf und im Südosten erblicken wir die Eisgiganten der Cordillera Huayhuash. Nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem Etappenziel, Huaraz (3.060 m), dem "Chamonix der Anden", eingebettet zwischen der Schwarzen und der Weißen Kordillere.
Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 400km; Hotel Santa Cruz [FM]
13. Tag Huaraz - Chamonix der Anden: Wanderung Huillcacocha - Huaraz
Wir unternehmen heute eine Akklimatisationswanderung. Zunächst aber fahren wir mit dem Bus bis zur Lagune Huillcacocha (3.725 m). Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf de gesamte Cordillera Blanca und ihre vielen Sechstausender. Leicht ansteigend wandern wir an kleinen Siedlungen vorbei bis ins nächste Tal und steigen dann ab, indem wir wieder Richtung Huaraz laufen. Während unserer Wanderung eröffnen sich uns immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge Huandoy, Huascaran, Chopicallqui, Hualcan, Palcaraju, Jatunmonte, Tumarinaraju und das Santa Tal. Schöner könnte eine Akklimatisationswanderung kaum sein!
Gehzeit: 5,5-6h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 110m; Abstieg: 600m; Hotel Santa Cruz [FM]
14. Tag Trekking-Start: Huaraz - Cashapampa - Llamacorral
Von Huaraz aus fahren wir durch das Tal Huaylas nach Caraz - einer der wenigen Orte, die vom großen Erdbeben von 1971 größtenteils verschont geblieben sind. Hinter Caraz biegen wir von der Hauptstraße ab und erreichen bald darauf den Ort Cashapampa (2.935 m). Dort lernen wir unsere Begleitmannschaft kennen und beginnen mit unserem steilen Aufstieg durch das eng eingeschnittene Santa-Cruz-Tal. Zu unserer Linken erheben sich die 6.000er Nevado Santa Cruz und Nevado Qutaraju, zu unserer Rechten der ebenfalls über 6.000 m hohe Nevado Artesonraju. In der Nähe von Llamacorral (3.730 m) stellen wir unsere Zelte auf.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 800m; Zeltcamp Llamacorral (3.730 m) [FMA]
15. Tag Trekking: Llamacorral - Taullipampa
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen einer langen (12 km), aber landschaftlich sehr reizvollen Trekkingetappe. Fast ohne Steigungen führt unser Weg bis zu den Lagunen Ichicocha (“Kleiner See") und Jatuncocha (“Großer See"). Kurz hinter den Lagunen eröffnet sich uns ein spektakulärer Blick auf die 1.000 m hohe Eiswand des Quitaraju (6.036 m). Wir wandern weiter bis zum Arhuaycocha-Seitental. Bei gutem Wetter bieten sich uns bereits von hier Ausblicke auf den berühmten, schneebedeckten Alpamayo. Die heutige lange Etappe führt uns zu unserem Camp in Taullipampa (3.980 m). Von unserem Lagerplatz aus haben wir eine großartige Rundsicht: Am Talende beeindruckt der Taulliraju (5.830 m), links davon der Rinrijirca (5.810 m) und auf der anderen Seite der Artesonraju (6.025 m).
Gehzeit: 8-8,5h; Aufstieg: 470m; Abstieg: 220m; Zeltcamp Taullipampa (3.980 m) [FMA]
16. Tag Trekking: Taullipampa - Punta Union - Tuctu
Heute liegt eine 13 km lange Etappe vor uns. Beim Frühstück tanken wir Energie und dann kann es losgehen. Über einen präkolumbianischen Pfad bewältigen wir den steilen Anstieg auf den Paso Punta Union (4.750 m). Vor uns erhebt sich die Fels- und Eispyramide des Taulliraju. Oben angekommen, genießen wir einen letzten Blick auf die Gipfel des Alpamayo und des Quitaraju. Der Abstieg ist zunächst ebenfalls steil, doch nach ca. 1 Stunde kommen wir an einigen Lagunen vorbei und erreichen nach einer weiteren Stunde unseren Lagerplatz auf 4.100 m in der Nähe von Tuctu (4.185 m).
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 880m; Abstieg: 560m; Zeltcamp Tuctu (4.100 m) [FMA]
17. Tag Trekking: Tuctu - Vaqueria - Llanganuco
Aufgewacht! Ein neuer Trekkingtag erwartet uns! Während wir durch das Huaripampa-Tal wandern, haben wir bei guter Sicht reizvolle Ausblicke auf den Chacraraju-Gipfel und das Paria-Seitental. Wir folgen dem Pfad und lassen den Taulliraju hinter uns. In Huaripampa kommen wir an einigen einsamen Höfen und einfachen Häusern vorbei. Weiter geht es bergan bis Vaqueria. Hier werden wir abgeholt. Mit dem Bus überqueren wir den Llanganuco-Pass (4.750 m), die Aussicht auf die Berge Huascaran, Pisco, Chacraraju und Huandoy ist fantastisch! Wir fahren bis zu unserem heutigen Zeltplatz Cebollapampa. Cebollapampa ist eine kleine Ebene mit schattigen Bäumen, ein Zeltplatz den wir wegen der tollen Aussicht genießen können.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 165m; Zeltcamp Cebollapampa (3.900 m) [FMA]
18. Tag Cebollapampa: Trekker: Wanderungen / Bergsteiger: Pisco Basislager
Auf diesen Tag dürfen sich nicht nur Trekking-Fans, sondern auch die Bergsteiger unter uns freuen! Wanderer und Bergsteiger starten gemeinsam vom Camp in Cebollapampa (3.900 m) und wandern zum Refugio Peru (circa 4.750 m). In östliche Richtung wandern wir in Serpentinen hinauf und je höher wir gelangen desto schöner wird die Aussicht auf den 6.768 m hohen Huascaran. Schon bald kommen auch die vier Gipfel des Nevado Huandoy und der Gipfel des Pisco in Sicht. Wir erreichen das Refugio Peru und unsere Wege trennen sich. Die Trekker richten sich in der Hütte ein und verbringen den Rest des Tages mit der schönen Aussicht dort.
Die Bergsteiger haben noch eine sehr anstrengende, circa zweistündige, Etappe vor sich, die sehr gute Trittsicherheit und Kondition erfordert. Wir steigen bis zum Basislager des Nevado Pisco (5.752 m) auf circa 4.900 m Höhe auf. Der Weg führt uns nun steil die Seitenmoräne des Huandoy-Gletschers hinauf. Von hier aus folgt ein etwa 15 Meter sehr steiler Abstieg zum Gletscher, welchen wir über grobes Blockwerk queren. Je nach Bedingungen müssen wir vielleicht schon hier ein Seil für den Abstieg nutzen. An einigen Stellen besteht Steinschlag-Gefahr. Nun folgt noch der steile Schlussanstieg zum Basislager, welches direkt unterhalb des Pisco Gletschers liegt. Am Basislager bereiten wir uns für den bereits heute Nacht beginnenden Anstieg vor.
Bergsteiger: Aufstieg: 1.030 m, Dauer 7-8 Stunden; (FMA)
Bitte geben Sie bei Buchung, jedoch mindestens 6 Wochen vor Reisestart an, ob Sie an der Besteigung des Pisco teilnehmen möchten. Die Zusatzkosten finden Sie im Detailprogramm unter Wunschleistungen. Mindestteilnehmerzahl für die Besteigung: 2 Personen.
Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 850m; Refugio (4.750 m) [FMA]
19. Tag Trekker: Wanderung zur Laguna 69 / Bergsteiger: Pisco Gipfel - Cebollapampa
Schon frühmorgens stehen wir auf, um die leuchtende Sonne über den Eisgipfeln aufgehen zu sehen! Heute wandern wir zum Gletscher-See Laguna 69, der direkt unterhalb des Chacraraju (6.001 m) liegt. Wir genießen den Ausblick von dem Höhenweg in das Tal und die gegenüber liegenden Gipfel (Yanapaccha und Huascaran), bis wir schließlich die Laguna 69 (4.550 m) erreichen. Welch traumhafter Ausblick: Türkisfarben schimmert der klare See, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel! Ein guter Wanderweg führt uns zurück ins Tal nach Cebollapampa (3.900 m). Dort treffen wir später auf die Bergsteiger unserer Gruppe, um dann mit ihnen gemeinsam nach Huaraz zu fahren.
Programm für Bergsteiger: Heute stehen wir bereits um circa 02:00 oder 3.00 Uhr früh auf, um noch vor Sonnenaufgang Richtung Gipfel aufzusteigen. Wir verlassen das Basislager, nach einem circa 30-minütigen Anstieg erreichen wir bereits den Gletscher des Pisco und unsere Steigeisen kommen zum Einsatz. Über lang gezogene Serpentinen steigen wir den steilen Gletscher hinauf bis wir zum flacheren Grat zwischen Huandoy und Pisco gelangen. Nun beginnt die lange Etappe bis zum Gipfel. Die ab hier teilweise bis zu 40 Grad steilen Passagen erfordern den sicheren Umgang mit Steigeisen und Pickel. Geschafft! Oben, auf 5.752 m angekommen, bietet sich ein grandioser Blick auf den hinter uns liegenden Nevado Chacraraju (6.001 m). Nach unvergesslichen Gipfelmomenten kehren wir zurück nach Cebollapampa, treffen auf die Wanderer und fahren gemeinsam nach Huaraz. Aufstieg: 850 m, Abstieg: 1.880 m Dauer 11-12 Stunden.
Gehzeit: 7-8h; Fahrzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 850m; Santa Cruz Hotel [FM]
20. Tag Huaraz - Caral, älteste Stadt Amerikas - Lima
Auf unserer Fahrt aus dem Gebirge hinunter an die Küste werden wir heute die stolze Höhendifferenz von 4.200 m überwinden. Die Landschaft verändert sich rasch. Wir erleben den Übergang vom andinen Hochland zur immer wüstenhafteren, durch den Humboldt-Strom abgekühlten Küste mit grünen Oasen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Wir fahren Richtung Caral - ein kultureller Höhepunkt unserer Reise. Circa eine halbe Stunde von der Panamericana entfernt, in einem wüstenhaften Tal mit trockenen Bergrücken und Sanddünen, liegen die Ruinen von Caral, erst 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Es handelt sich um die älteste bisher auf amerikanischem Boden entdeckte Kultur. Ihre Wurzeln reichen zurück bis 3000 v. Chr. - damit ist Peru die Schatzkammer der altamerikanischen Hochkulturen, ja die Schatzkammer Amerikas. Caral wurde erst 1994 entdeckt und ist eine lebendige Ausgrabungsstätte. Überall wird an den bisher 6 freigelegten Pyramiden und 2 Tempeln gearbeitet. Man vermutet, dass die Plätze so angelegt waren, dass durch die Musik ein besonderes Echo entstand. Nach einer ausgiebigen Führung setzen wir unsere Fahrt bis nach Lima fort; das moderne Viertel der Stadt, Miraflores, wird uns wie eine Zukunftswelt erscheinen.
Fahrzeit: 8h; Lima Wasi Hotel [FMA]
21. Tag Lima Stadtführung - Flug Lima - Madrid
Lima hat unterschiedliche Gesichter. Kein Wunder, wohnen doch Millionen von Menschen in der peruanischen Hauptstadt. Die extremen sozialen Gegensätze werden Ihnen nicht verborgen bleiben. Heute Vormittag schauen wir uns Lima und ihre unzähligen Sehenswürdigkeiten während einer Stadtführung an. Lima ist eine sehr geschichtsträchtige Stadt, sie war fast drei Jahrhunderte lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreiches. Von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, beherbergte Lima den Palast des Vizekönigs, des Erzbischoffs sowie viele Kirchen und Konvente. Am Nachmittag fahren wir zum Flughafen, um unseren Flug Richtung Europa anzutreten.
Gehzeit: 1-1,5h; Fahrzeit: 1-2h; [F]
22. Tag Madrid - Frankfurt
Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Frankfurt.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Allgemein:
Höhenverträglichkeit und sehr gute Kondition sowie Trittsicherheit sind unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Tour. Für den Notfall haben wir eine höhenmedizinische Überdruckkammer (Certec-Bag) dabei. Diese Reise ist zwar so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, die Gefahr einer Höhenkrankheit darf jedoch nicht unterschätzt werden. Die Route führt durch zwei abgelegene Gebiete und Sie halten sich längere Zeit in Höhen zwischen 4.400 und 5.000 m auf. Ihr Herz und Ihr Kreislauf sollten gesund sein. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt / Ihre Ärztin. Als Vorbereitung für diese Reise empfehlen wir gezieltes Konditionstraining und ausgiebige Wanderungen.
Während der Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Sie werden von einer Begleitmannschaft betreut, die die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Tragtiere transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Kamera, Trinkflasche, Jacke etc.) in Ihrem Tagesrucksack mitführen. Gepäck, welches Sie während der Trekkingtouren nicht benötigen kann in Cuzco oder Huaraz deponiert werden. In der Zeit zwischen den Trekkings schlafen Sie in Hotels und Lodges der Mittelklasse (meist 3 Sterne). Bei den Tagesbeschreibungen finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels; aus organisatorischen Gründen eventuell nötige Änderungen behalten wir uns vor.
Trekking in der Cordillera Vilcanota:
Dieses abwechslungsreiche Trekking weist zwar keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert aber eine sehr gute Kondition und Höhenverträglichkeit, da vier über 4.000 m hohe Pässe überquert werden, die beiden höchsten Pässe liegen auf knapp 5.000 m Höhe. Am 6. Tag der Reise - nach einer guten Akklimatisation in Cuzco und Umgebung - beginnt das viertägige Trekking, bei dem Sie sich in Höhen zwischen 4.400 und 5.000 m aufhalten. An drei Tagen liegen die Tagesetappen bei 7 bis 9 Stunden Gehzeit. Am 1. Tag des Trekkings wandern Sie circa 4 bis 5 Stunden.
Trekking in der Cordillera Blanca:
Das Trekking in der Cordillera Blanca ist eine anspruchsvolle Tour, die jedoch keine technischen Anforderungen stellt. Sie überqueren zwei circa 4.700 m hohe Pässe. Die reinen Gehzeiten liegen bei 4 - 8 Stunden pro Tag (ohne Berücksichtigung der Pausen).
Fakultative Besteigung des Pisco (5.752 m):
Diese Tour ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen! Unbedingte Voraussetzung ist, dass Sie das Bergsteigen in selbstständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrschen sowie Kenntnisse in der Sicherungstechnik im Eis und in der Spaltenbergung besitzen. Sie müssen über eine sehr gute Kondition und über Ausdauer verfügen. Für die Besteigung des Pisco benötigen Sie steigeisenfeste Schuhe. Pickel, Karabiner, Steigeisen, Hüftgurt werden vor Ort gegen eine Gebühr von circa USD 50,- zur Verfügung gestellt. 1 Bergführer geht in der Seilschaft mit 2, maximal 3 Teilnehmern. Bitte teilen Sie Ihrer Reiseleitung jedoch zu Beginn der Tour mit, welche Ausrüstungsgegenstände Sie benötigen. Das persönliche Gepäck trägt jeder Bergsteiger selbst; den Transport der Gemeinschaftsausrüstung bis zum Hochlager übernehmen einheimische Träger. Ihre aktive Mithilfe während des Lagerlebens ist notwendig (Auf- und Abbauen der Zelte, Mithilfe beim Kochen). Bitte buchen Sie die Besteigung des Pisco bis spätestens 6 Wochen vor Reisestart. Der Preis variiert je nach Teilnehmerzahl und erscheint auf der Rechnung. Einmalige Kombination mit zwei Trekkings in den schönsten Kordilleren Süd- und Nordperus. Weiteres Plus: Machu Picchu!
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Für Peru im Allgemeinen ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben, lediglich bei Einreise in das Amazonas-Gebiet. (Auf dieser Tour besuchen Sie dieses Gebiet nicht!). Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie telefonisch ausführliche Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwarten würde. Im Hochland gilt:
Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. Im Heiligen Tal, in Cuzco und Huaraz ist es tagsüber noch recht warm (15°C bis 20°C), doch auch hier sinken die Temperaturen nachts bis auf 0°C. Auch in den Bergen ist die Sonneneinstrahlung aufgrund der Höhe sehr stark und es kann tagsüber durchaus ebenfalls bis zu 20°C warm werden. Nachts sinken die Temperaturen im Gebirge jedoch stark, man muss mit Minusgraden, bis -15°C oder -20°C rechnen. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.
Die Monate September und Oktober sind von den Temperaturen her wärmer als die beiden Vormonate. Die Sicht ist meist immer noch klar, allerdings kann es Ende September und im Oktober zu Niederschlägen kommen, wobei die Hauptregenzeit erst im November/Dezember beginnt und bis Februar/März anhält. Die Temperaturen schwanken tagsüber zwischen 15°C und 22°C. Nachts sinken die Temperaturen auf 0°C bis -10°C.
Ausrüstung
Sie benötigen überwiegend warme Trekkingkleidung. Wichtig ist ein sehr guter Schlafsack (je nach Reisemonat) mit einem Komfortbereich bis minus 15°C oder minus 20°C. Zudem brauchen Sie stabile, knöchelhohe Bergschuhe mit griffiger Profilgummisohle, Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Wenn Sie an der fakultativen Besteigung des Pisco teilnehmen möchten, benötigen Sie steigeisenfeste Bergschuhe und eine komplette Hochtourenausrüstung inkl. Steigeisen. Vor Ort können Sie gegen eine Gebühr von circa USD 50,- pro Person Steigeisen, Karabiner und Eispickel ausleihen. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen, können Sie deponieren.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
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In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
Amerika
