Peru: Bergsteigen in der Cordillera Blanca: Eisgipfel unter Tropensonne
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Detailprogramm
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- Top-Bergsteigertour mit Hauser-Reiseleiter Martin Völker-Draxinger
- Gipfelglück auf dem Sechstausender Nevado Tocllaraju (6.034 m)
- Drei Fünftausender der Cordillera Blanca erklimmen: Maparaju, Ishinca, Urus
- Seilschaft: 1 Bergführer für 3 Teilnehmer - weiteres Plus: 1 Reservetag
- Optimales Akklimatisationsprogramm in einsamen Tälern
- Wanderung zur Gletscherlagune Churup
- Huaraz - das Chamonix der Anden - erleben
Für Gipfelstürmer haben wir uns für 2012 etwas ganz Besonderes ausgedacht! Bereits in den letzten Hauser-Mitteilungen haben wir sie angekündigt: die Top-Bergsteigertour nach Peru im Juni 2012! Nun stellen wir sie Ihnen vor. Im Sommer 2011 waren unsere Hauser-Reiseleiter Astrid Därr, Ruth Zeller und Martin Völker-Draxinger in der berühmten Cordillera Blanca unterwegs. Schon während ihrer Reise entstand die Idee zu einer Sonder-Bergsteigertour.
Zu Beginn dieser Tour, die vom beliebten Hauser-Reiseleiter Martin Völker-Draxinger geführt wird, lernen Sie das Bergsteigerstädtchen Huaraz kennen. Der Ort - auch liebevoll “Chamonix der Anden" genannt - ist ein idealer Ausgangspunkt für die anstehenden Akklimatisations-Trekkingtouren, beispielsweise zur türkis-schimmernden Gletscher-Lagune Churup. Im Huascarán-Nationalpark warten dann drei Fünftausender auf Sie: Maparaju (5.424 m), Ishinca (5.584 m) und Urus (5.400 m). Den krönenden Abschluss der Reise bildet die Besteigung des Sechstausenders Tocllaraju (6.034 m). Momente des Gipfelglücks sind garantiert!
Termine und Preise
| Reisedauer | 20 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2PES1101 | 04.06.12 | 23.06.12 | €3.890,- | Auf Anfr. | Völker-Draxinger Martin | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €120,- | |||||
Weitere Informationen zu den Fluggesellschaften
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Hauser-Reiseleiter und Peru-Kenner Martin Völker-Draxinger
• Flug mit LAN Frankfurt - Madrid - Lima - Madrid - Frankfurt
• kostenlose Abflüge nach Verfügbarkeit ab München, Düsseldorf, Berlin oder kostenlose Rail&Fly-Bahnfahrkarte (bei Abflughafen Frankfurt) ab/bis deutscher Grenze
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels und Zelten
• 14 x Vollpension, 3 x Frühstück, 2 x Mittagessen
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Flaschensauerstoff
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• nach Verfügbarkeit Abflüge ab Österreich € 60,-, ab Schweiz € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 70,- bis ca. 120,- €), Trinkgelder (ca. 80,- bis 130,- €), individuelle Ausflüge und Besichtigungen, Leihgebühren Ausrüstung (falls gewünscht).
Tourverlauf
1. Tag Anreise Deutschland - Lima/ Peru
Wir fliegen mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid Richtung Lima.
2. Tag Ankunft und Stadtführung in Lima, UNESCO-Weltkulturerbe
Ankunft in Lima am frühen Morgen. Wir werden zu unserem Hotel gebracht. Am Nachmittag lernen wir die Millionenstadt bei einer Stadtrundfahrt kennen. Von Pizarro im Jahr 1535 gegründet, war Lima fast 300 Jahre lang das herausragende politische und religiöse Zentrum des spanischen Kolonialreichs. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt beherbergt so bedeutende Gebäude wie den Palast des Vizekönigs, den Palast des Erzbischofs sowie viele Kirchen und Konvente. In der historischen Innenstadt Plaza de Armas befinden sich die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Die Kirchen im Barock- und Renaissancestil und die Paläste mit den reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihr besonderes Gepräge.
Gehzeit: 1-1,5h; Fahrzeit: 1-2h; Übernachtung Lima Wasi Hotel (oder ähnlich)
3. Tag Von der Millionen-Metropole nach Huaraz - dem Chamonix der Anden
Buenos días - guten Morgen! Bereits am Vormittag bringt unser Bus uns in den Norden Perus nach Huaraz. Auf der Fahrt entlang der Panamericana und bis wir die Hochebene erreichen, sehen wir wüstenartige Landstriche, die Pazifikküste sowie ausgedehnte Chili- und Zuckerrohrfelder. Wir überwinden etliche Höhenmeter und erreichen schließlich den höchsten Punkt der Fahrt, den Gonococha (4.020 m). Hier erhalten wir bei guter Sicht einen Vorgeschmack auf die Hochgebirgslandschaft der Weißen Kordillere. Vor uns erhebt sich die südliche Cordillera Blanca und im Südosten erblicken wir die Eisgiganten der Cordillera Huayhuash. Nun ist es nicht mehr weit bis zu unserem Etappenziel, Huaraz (3.060 m), dem “Chamonix der Anden". Der Ort liegt eingebettet zwischen der Schwarzen und der Weißen Kordillere.
Der Abend steht uns zur freien Verfügung; wir können das Bergsteiger-Städtchen auf eigene Faust erkunden. Unser Reiseleiter hält sicherlich viele Geheimtipps für uns parat!
Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 400km; Hotel Santa Cruz auf 3.060 m (oder ähnlich) [FM]
4. Tag Wanderung Huilcacocha -- Huaraz
Wir unternehmen eine Akklimatisationswanderung. Zunächst aber fahren wir mit dem Bus bis zum See Huilcacocha (3.725 m). Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die gesamte Cordillera Blanca und ihre vielen Sechstausender. Leicht ansteigend gehen wir an kleinen Siedlungen vorbei bis ins nächste Tal und steigen dann Richtung Huaraz ab. Während unserer Wanderung eröffnen sich uns immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge Huandoy, Huascaran, Chopicallqui, Hualcan, Palcaraju, Jatunmonte, Tumarinaraju und das Santa-Tal. Schöner könnte eine Akklimatisationswanderung kaum sein!
Gehzeit: 5,5-6h; Fahrzeit: 1,5-2h; Fahrstrecke: 30km; Aufstieg: 110m; Abstieg: 600m; Hotel Santa Cruz auf 3.060 m (oder ähnlich) [FM]
5. Tag 2. Akklimatisationswanderung: Puca Ventana und Rataquenua
Heute steht eine weitere Akklimatisationswanderung auf dem Programm, denn morgen starten wir bereits zu unserer Trekking- und Bergsteigertour! Wir wandern von Huaraz (3.060 m) aus zur beeindruckenden Felsformation, “Puca Ventana" (3.600 m). Bei genauem Hinschauen meint man, ein Gesicht im Gestein zu entdecken. Weiter führt unsere Route durch eine enge Schlucht bis zum Aussichtspunkt Rataquenua (3.250 m). Von dort bietet sich ein herrlicher Fernblick auf die Schlucht Callejon de Huaylas und zu den Gipfeln, die über der Stadt thronen! Unser Fahrer holt uns mit dem Bus bald ab und bringt uns zurück nach Huaraz.
Gehzeit: 5-7h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 350m; Hotel Santa Cruz auf 3.060 m (oder ähnlich) [FMA]
6. Tag Trekking-Start: Wanderung zur Laguna Churup und im Huascarán-Nationalpark
Unsere Trekking- und Bergsteigertour beginnt! Von Huaraz aus fahren wir durch das Manian-Seitental und vorbei an kleinen, beschaulichen Dörfern, bis wir Pitec erreichen. Die Halbtageswanderung von Pitec (3.860 m) zur Laguna Churup und zurück kommt ebenfalls unserer Höhenanpassung zugute. Der See liegt 4.450 m hoch unterhalb des Berges Churup (5.495 m). Für eventuell notwendige Sicherungen im Abstieg hat unser Reiseführer ein Seil dabei. Der türkisfarbene Gletschersee zählt zu den schönsten Seen in der Cordillera Blanca. Zurück in Pitec steht unser Bus schon bereit, um uns in den nahe gelegenen Huascarán-Nationalpark beim Quelcayhuanca-Tal zu bringen. Von hier aus wandern wir circa eine Stunde zu unserem Lagerplatz Portada Quillcayhuanca auf etwa 3.800 m Höhe. Wir verbringen die erste Nacht unter freiem Sternenhimmel inmitten dieser schönen Berglandschaft!
Gehzeit: 7-8h; Fahrzeit: 1,5h; Aufstieg: 590m; Abstieg: 590m; Zeltcamp auf 3.800 m [FMA]
7. Tag Durch das Quillcayhuanca-Tal zum Basislager Maparaju
Schon am frühen Vormittag brechen wir auf und wandern durch das weite Tal bis zu unserem ersten Stopp beim archäologisch interessanten “Nuevo Tambo", einer Stätte mit andinen Rundbau-Gräbern (“Chullpas"). Wir setzen unsere Wanderung fort und erreichen bald das Cayesh-Tal. Der Blick schweift immer wieder zu den schneebedeckten Gipfeln des Chinchay, Jatunmonte und Andavite. Nach sechs bis sieben Stunden Gehzeit kommen wir an unserem heutigen Lagerplatz an. Dieser liegt auf 4.280 m Höhe unterhalb des Fünftausenders Maparaju. Die heutige Nacht ist kurz, denn bereits um 3 Uhr des Folgetages beginnen wir mit unserem Aufstieg zum Maparaju!
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 480m; Basislager Maparaju auf 4.280 m [FMA]
8. Tag Basislager und erstes Gipfelglück auf dem Maparaju (5.424 m)
Heute ist es so weit: Zum ersten Mal auf dieser Reise werden wir die 5.000-Meter-Grenze überwinden, denn unser erster 5.000er steht auf dem Programm! Bereits um circa 3 Uhr morgens machen wir uns auf den Weg zum Gipfel, noch ist es dunkel und kalt. Nach drei Stunden erreichen wir die Moräne und den Gletscher. Nach einer kurzen Pause beginnt der zwei- bis dreistündige Aufstieg über den Gletscher zum Gipfel. Vom höchsten Punkt aus können wir unser erstes Gipfelglück und die Aussicht auf beide Seiten des Cayesh-Tals genießen. Auch der Ausblick auf die umliegenden Berge San Juan, Huantsan, Cayesh und Tuminaraju ist beeindruckend! Nach einer erholsamen Rast steigen wir zum Basislager ab.
Gehzeit: 10-11h; Aufstieg: 1144m; Abstieg: 1144m; Basislager Maparaju auf 4.280 m [FMA]
9. Tag Basislager - Cuchillacocha-See
Erst stärken wir uns bei einem schmackhaften Frühstück und unternehmen dann eine schöne Wanderung durch das Cayesh-Tal. Nach ungefähr zwei Stunden gemütlicher Wanderung beginnen wir mit dem Aufstieg zu unserem heutigen Lagerplatz auf 4.625 m Höhe. Von hier aus haben wir nicht nur einen tollen Blick auf den Cuchillacocha-See, sondern auch eine atemberaubende Aussicht zu den umliegenden Bergen Pucaranra, Chinchay, Jatunmonte, Andavite und Huapi. Wir lassen den Tag gemütlich ausklingen und freuen uns auf das morgige Trekkingprogramm.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 425m; Zeltcamp auf circa 4.625 m [FMA]
10. Tag Cuchillacocha-Bergsee - Huapi-Pass auf 5.020 m - Quebrada Cojup
Nach dem Frühstück wandern wir circa drei Stunden bergauf bis zum 5.020 m hohen Huapi-Pass. Die Aussicht wird immer eindrucksvoller. Um uns herum glitzern im Sonnenlicht die teils schneebedeckten Gipfel des Tullparaju, Maparaju, Andavite, Chinchay, Cayesh, Pallcaraju Jatunmonte, Ranrapallca, San Juan und Ishinca, um nur einige zu nennen! Während einer Rast können wir diese Bergwelt in vollen Zügen genießen. Dann trekken wir wieder auf unwegsamen, einsamen Pfaden drei Stunden bergab, bis wir zur Quebrada Cojup kommen. Unser Camp liegt heute auf 4.400 m Höhe.
Aufstieg: 395m; Abstieg: 620m; Zeltcamp auf circa 4.400 m [FMA]
11. Tag Quebrada Cojup - Lagune Perolcocha: ein gemütlicher Tag
Diesen Tag gehen wir ganz entspannt an. Circa drei Stunden nimmt der Aufstieg von unserem Camp bis zur Laguna Perolcocha in Anspruch. Langsam gewöhnen wir uns nicht nur an die Höhe, sondern auch an die täglichen traumhaften Aussichten auf die umliegenden Berge. Auch heute zeigen sich uns die Nevados Pallcaraju, Chinchay, Jatunmonte und Huapi von ihrer schönsten Seite - Gebirgslandschaften, die wir so schnell nicht vergessen werden. Am Hochlandsee schlagen wir unsere Zelte auf und bereiten uns für den morgigen, anstrengenden Tag vor.
Aufstieg: 460m; Zeltcamp auf circa 4.860 m [FMA]
12. Tag Auf zum Gipfel: Überschreitung des Nevado Ishinca (5.584 m)
Bereits sehr früh am Morgen beginnt unser Tag mit dem Aufstieg zum Pass. Auf dem Pass zwischen Ishinca und Ranrapalca rasten wir kurz und lassen den Ausblick auf uns wirken. Mit neuen Kräften starten wir danach zum anspruchsvollen Aufstieg über den Südwest-Rücken Richtung Gipfel. Je nachdem, wie die Verhältnisse sind, kann uns der letzte, steile Aufschwung zum Gipfel noch einiges abverlangen. Nach etwa fünf bis sechs Stunden stehen wir auf dem 5.584 m hohen, formschönen Ishinca. Erschöpft, aber glücklich genießen wir diesen Moment und den Ausblick auf den gegenüberliegenden Tocllaraju! Der Abstieg führt über die Normalroute, also die Nordwestseite. Der steile Abstieg vom Gipfel erfordert unsere ganze Konzentration, bevor wir uns durch das Spaltengwirr des Gletschers den Weg bis zur Laguna Ishinca suchen. Von hier führt ein guter Serpentinenweg hinunter zu unserem neuen Basislager auf circa 4.400 m Höhe.
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 724m; Abstieg: 1184m; Ishinca Basislager auf circa 4.400 m [FMA]
13. Tag Optional und kostenlos: Urus Gipfel (5.400 m) oder freier Tag
Heute können wir entweder mit Blick auf das traumhafte Bergpanorama die “Seele baumeln lassen" und uns ein wenig erholen oder aber wir können optional mit unserem Reiseleiter den Gipfel des 5.400 m hohen Urus erklimmen:
Gleich hinter dem Lager beginnt der steile Aufstieg zum Urus. Über den Moränenrücken ziehen sich die engen Serpentinen steil nach oben. Durch Geröll und über Blockgelände erreichen wir nach ca. zwei bis drei Stunden den Gletscher. Je nachdem, wie die Verhältnisse am Berg sind, erreichen wir nach einer weiteren Stunde den Gipfel des Urus, von dem sich uns ein fantastischer Ausblick auf Ishinca und Ranrapallca sowie auf unser nächstes Gipfelziel Tocllaraju bietet. Auf demselben Weg steigen wir ab.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Ishinca Basislager auf circa 4.400 m [FMA]
14. Tag Ishinca-Basislager - Camp 1 Nevado Tocllaraju
Nach dem Frühstück verlassen wir das Ishinca-Basislager auf 4.400 m und steigen auf zum Camp 1 des Nevado Tocllaraju, das ca. 5.200 m hoch liegt. Wieder geht es extrem steil hinauf und wir lassen uns Zeit für den Aufstieg. Entweder schlagen wir unser Lager direkt am Gletscheranfang auf oder sogar schon auf der ersten Gletscherstufe. Dies hängt von den Verhältnissen vor Ort ab.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 800m; Zeltcamp auf circa 5.200 m [FMA]
15. Tag Highlight der Tour: Gipfel des Tocllaraju (6.034 m)
Am Ende unserer Bergsteigertour steht ein 6.000er, der Nevado Tocllaraju (6.034 m), auf dem Programm. Noch in der Nacht beginnen wir mit dem Aufstieg zum Gipfel, der sich zunächst noch eher eben dahinzieht. Doch bald wird das Gelände steil und wir erreichen die erste Schlüsselstelle: Es gilt, eine senkrechte Rinne mit ca. 55 Grad Steilheit zu bewältigen. Wir benötigen etwa eine weitere Stunde, bis wir den Nordwest-Grat erreichen. Dieser führt nun direkt - aber immer wieder mit steilen Abschnitten - zum Gipfel. Geschafft, wir haben den kleinen aber höchsten Gipfel unserer Reise erreicht! Beim anspruchsvollen Abstieg auf bereits bekanntem Weg sind noch einmal all unsere Kräfte und unsere Konzentration gefordert. Sicheres und konzentriertes Auf- und Absteigen in der Seilschaft und am Fixseil sowie eine sehr gute Kondition sind für den heutigen Tag absolute Voraussetzung. Zurück im Hochlager bauen wir die Zelte ab und packen zusammen, um zum Basislager abzusteigen. Dort erwartet uns eine kräftigende Mahlzeit.
Gehzeit: 12h; Aufstieg: 834m; Abstieg: 1800m; Basislager auf circa 4.200 m [FMA]
16. Tag Basislager - Pashpa Trek - Huaraz
Heute heißt es Abschied nehmen vom schönen Ishinca-Tal. Wir lassen den Blick noch einmal zu unseren letzten Gipfelzielen schweifen. Lang zieht sich der ebene Weg aus dem Ishinca-Tal hinaus, immer entlang des Flusses. Je weiter wir kommen, desto tiefer gelangen wir in den Wald mit Quenual-Bäumen. Nach etwa vier Stunden erreichen wir Pashpa. Dort steht schon unser Bus bereit und bringt uns in circa 2 Stunden Fahrzeit ins Bergsteiger-Städtchen Huaraz zurück.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2h; Hotel Santa Cruz auf 3.060 m (oder ähnlich) [FMA]
17. Tag Huaraz und Umgebung erleben und erkunden / Reservetag
Wir genießen noch einen freien Tag in Huaraz. Wer möchte, kann auf eigene Faust einen Ausflug in die Umgebung machen oder einfach die peruanische Lebensart in diesem Städtchen auf sich wirken lassen.
ACHTUNG: Dieser Tag dient auch als Reservetag für die Bergbesteigungen. Sollte wegen der Witterungsverhältnisse (Schlechtwetter) oder aus anderen Gründen ein zusätzlicher Tag am Berg benötigt werden und alle Teilnehmer/Teilnehmerinnen damit einverstanden sein, entfällt dieser freie Tag und wir erreichen Huaraz erst heute!
Hotel Santa Cruz auf 3.060 m (oder ähnlich) [FMA]
18. Tag Von Huaraz entlang der Panamericana nach Lima
Auf unserer Fahrt aus dem Gebirge hinunter an die Küste werden wir heute stolze 4.200 m Höhendifferenz überwinden. Die Landschaft verändert sich rasch. Wir erleben den Übergang vom andinen Hochland zu der immer wüstenhafteren, durch den Humboldt-Strom abgekühlten Küste mit grünen Oasen, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Gegen Abend erreichen wir die peruanische Hauptstadt. Unser Hotel liegt in Miraflores, dem modernen Viertel der Stadt, das nach den Tagen in den Bergen wie eine Zukunftswelt anmutet.
Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 400km; Lima Wasi Hotel (oder ähnlich) [FMA]
19. Tag Lima entdecken - Rückflug
Den halben Tag haben wir zur freien Verfügung und können ausschlafen oder z. B. das Stadtviertel Miraflores auf eigene Faust entdecken. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen auf Wunsch viele wertvolle Tipps! Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir treten unseren Rückflug Richtung Heimat an.
Fahrzeit: 1h; [F]
20. Tag Ankunft in Deutschland
Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Frankfurt (oder zu Ihrem Zielflughafen).
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Tour ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen! Unbedingte Voraussetzung ist, dass Sie das Bergsteigen in selbstständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrschen sowie Kenntnisse in der Sicherungstechnik im Eis und in der Spaltenbergung besitzen. Höhenverträglichkeit, sehr gute Kondition und Ausdauer sowie Trittsicherheit sind ebenfalls unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Tour.
Diese Reise ist so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können; die Gefahr einer Höhenkrankheit darf jedoch nicht unterschätzt werden. Für den Notfall bei Höhenkrankheit führen wir eine höhenmedizinische Überdruckkammer (Certec-Bag) mit. Die Route führt durch teilweise abgelegene Gebiete und Sie halten sich längere Zeit in Höhen zwischen 4.400 und 5.000 m, teilweise auch in höheren Lagen, auf. Ihr Herz und Ihr Kreislauf sollten gesund sein. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt / Ihre Ärztin.
Als Vorbereitung für diese Reise empfehlen wir gezieltes Konditionstraining und ausgiebige Wanderungen und Hochtouren.
Während der Trekkings/Bergbesteigungen übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Sie werden von einer Begleitmannschaft betreut, die die Zelte auf- und abbaut und für Sie kocht. Tragtiere transportieren das gesamte Gepäck und die Zeltausrüstung, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste (Kamera, Trinkflasche, Jacke etc.) in Ihrem Tagesrucksack selbst tragen. Gepäck, welches Sie während der Trekkingtouren nicht benötigen, kann in Huaraz deponiert werden. In der Zeit vor und nach dem Trekking/den Hochtouren sind Sie in guten Hotels der Mittelklasse (meist 3 Sterne) untergebracht. Bei den Tagesbeschreibungen finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels; aus organisatorischen Gründen behalten wir uns eventuell nötige Änderungen vor. Top-Bergsteigertour in Peru mit einem unserer beliebtesten Reiseleiter! Perfekte Akklimatisation, drei 5.000er und der 6.000er-Eisgipfel Tocllaraju als krönender Abschluss!
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig sein.
Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen: …zu dieser Reise finden Sie in unserem Detailprogramm “Bausteine Südamerika".
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe erwarten würde. Im Hochland gilt: Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. Im Heiligen Tal, in Cuzco und Huaraz ist es tagsüber noch recht warm (15°C bis 20°C), doch auch hier sinken die Temperaturen nachts bis auf 0°C. Auch in den Bergen ist die Sonneneinstrahlung aufgrund der Höhe sehr stark und das Thermometer kann tagsüber durchaus ebenfalls bis zu 20°C zeigen. Nachts sinken die Temperaturen im Gebirge jedoch stark, mit Minusgraden (bis -15°C oder -20°C) muss gerechnet werden. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen. Die Monate September und Oktober sind von den Temperaturen her wärmer als die beiden Vormonate. Die Sicht ist meist immer noch klar, allerdings kann es Ende September und im Oktober zu Niederschlägen kommen, wobei die Hauptregenzeit erst im November/Dezember beginnt und bis Februar/März anhält. Die Temperaturen schwanken tagsüber zwischen 15°C und 22°C. Nachts sinken die Temperaturen auf 0°C bis -10°C.
Ausrüstung
Sie benötigen überwiegend warme Trekkingkleidung. Wichtig ist ein sehr guter Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 20°C. Zudem brauchen Sie stabile, knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle. Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Für die Besteigungen des Maparaju, des Ishinca, des Uros und des Tocllaraju benötigen Sie steigeisenfeste Hochtourenschuhe und eine komplette Hochtourenausrüstung (Steigeisen, Hüftgurt, Karabiner, Pickel, Steigklemme). Vor Ort können Sie gegen eine Gebühr von circa USD 50,- pro Person Steigeisen, Karabiner und Eispickel ausleihen. Wir empfehlen Ihnen jedoch, Ihre eigenen Steigeisen mitzubringen. Bitte teilen Sie Ihrer Reiseleitung zu Beginn der Tour mit, welche Ausrüstungsgegenstände Sie vor Ort leihen möchten. Das persönliche Gepäck trägt jeder Trekker/jede Trekkerin, jeder Bergsteiger/jede Bergsteigerin selbst; den Transport der Gemeinschaftsausrüstung bis zum Lager übernehmen einheimische Träger. Ihre aktive Mithilfe während des Lagerlebens ist notwendig (Auf- und Abbauen der Zelte, Mithilfe beim Kochen). Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tages- bzw. Tourenrucksack. Gepäck, das Sie während des Trekkings nicht benötigen, können Sie deponieren.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
www.hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
Amerika
