Alaska: Wildnisabenteuer am Mt. McKinley
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Detailprogramm
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- Überschreitung der Peters Hills mit Blick auf Mt. McKinley und Mt. Hunter
- Drei Tage Basislager am Knik River im Angesicht von Eisberg und Gletscher
- Wandern zu kalbenden Gletschern und Aussichtspunkten der Chugach Mountains
- Zelten an einsamen Uferstellen entlang des Tokositna-Flusses
- Wandern und Wildlife im Denali- und Kenai Fjords-Nationalpark
- Urige Berghütte mit Blick auf den Mt. McKinley
- Erfahrene Wildnis-Guides zeigen Ihnen Alaska von innen
Sie folgen Ihrem Guide durch wegloses Buschgelände und queren sumpfige Ebenen. Plötzlich öffnet sich der Wald: ein kleiner See mit Steg und Saunahaus am anderen Ufer. Jetzt erst entdecken Sie auf einem Hügel die im österreichischen Stil gebaute Hütte. Von der gemütlichen Ofenecke schauen Sie auf den Mt. McKinley (6.194 m), den Sie in den nächsten Tagen aus den verschiedensten Perspektiven bewundern können. Sie verlassen die Routen klassischer Rundreisen. Eine aufwändige Organisation ermöglicht Ihnen ein echtes Wildnis-Trekking, ohne schweres Gepäck tragen zu müssen. Das ist in Alaska normalerweise unmöglich. Alaska hat wenige Straßen. Wo es keine gibt, nutzen Sie die Flüsse. Wenn Sie nach dem McKinley-Trekking dem Ausfluss des Tokositna-Gletschers mit Schlauchbooten folgen, dann ist das Reisen auf alaskanische Art. Es geht nicht um "rafting fun" oder Stromschnellen, sondern um die Erfahrung, Distanzen in der Natur auf Entdeckerweise zu überwinden. Ein besonderer Reichtum Alaskas ist die Tierwelt. Dazu zählen die vielen Bären und Karibus im Denali-Nationalpark wie auch die Wale, Seeotter und Weißkopfadler, die Sie auf der Kenai-Halbinsel beobachten können.
Termine und Preise
| Reisedauer | 19 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2USK2801 | 23.06.12 | 11.07.12 | €3.690,- | Auf Anfr. | Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2USK2802 | 21.07.12 | 08.08.12 | €3.690,- | Auf Anfr. | Strigl Egmont | |
| 2USK2803 | 11.08.12 | 29.08.12 | €3.690,- | Auf Anfr. | Travis-Resl Caroline | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €235,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Frankfurt
• örtlicher Wildnisführer
• Flug mit Condor Frankfurt-Anchorage-Frankfurt
• Übernachtung in Hotels, Hütten und Zelten
• meist Vollpension
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Transportflüge für Schlauchboote und Gepäck
• Nationalparkgebühren
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Anschlussflüge innerdeutsch/Österreich/Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 58,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 350,- bis 450,-), ESTA USD 14,-; Trinkgelder (ca. USD 100,-); individuelle Ausflüge und fakultative Besichtigungen; evtl. Flughafen- und Sicherheitsgebühr in USA.
Tourverlauf
1. Tag Anreise nach Anchorage
Vormittags Flug mit Condor von Deutschland nach Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Trotz der großen Entfernung beträgt die Flugzeit nur knapp 10 Stunden, da uns die Flugroute nahe am Nordpol vorbeiführt. Dank der Zeitverschiebung kommen wir bereits morgens an und vertreten uns, sofern der Flug pünktlich ist, die Beine auf dem “Anchorage Costal Trail". Nach dem Lunch (eigene Kosten) sind bestimmt auch schon unsere Zimmer fertig und wir checken ein ins Hotel. Um die Zeitumstellung von 10 Stunden gut zu bewältigen, sollten wir bis zum Abend wach bleiben. Nachmittags unternehmen wir in Anchorage einen Bummel durch Downtown. Wenn wir genug Zeit haben besuchen wir das Museum of History and Arts besuchen (fakultativ, ca. USD 12,-), das von der Frühzeit der ersten Besiedler über die Pionierzeit bis in unsere Zeit hinein die Geschichte Alaskas sehr anschaulich mit vielen Exponaten präsentiert. Anschließend können wir in Downtown in einem Restaurant zu Abend essen und per Taxi zum Quartier zurückkehren. Alaska feierte in 2009 die 50-jährige Zugehörigkeit zur USA als 49. Staat.
Hotel
2. Tag Anchorage - Kenai Fjord Halbinsel
Unser örtlicher Guide holt uns morgens vom Hotel ab und nach einem kurzen Briefing geht es los Richtung Süden. Wir verlassen Anchorage entlang des Turnagain Arm und fahren zum Ausgangspunkt unserer ersten Wanderung oberhalb Girdwood. Wir können zuerst die Crow Creek Goldmine besichtigen (fakultativ, ca. USD 5,-), bevor uns der Winner Creek Trail durch dichten Regenwald mit Fichten und Hemlocktannen in die Schlucht führt und zu einer von Handkraft angetriebenen Zuggondel über den klaren Bach bringt.
Anschließend fahren wir auf der Kenai-Halbinsel weiter südwärts Richtung Seward zu unserem Campground. Der Kenai Fjord-Nationalpark mit seinen grandiosen Gegensätzen und Attraktionen - Berge, Meer und Tierwelt - zählen zu Alaskas Top Outdoor-Zielen und sind auch bei Alaskanern sehr beliebt; daher verlassen wir die bekannten Wege möglichst oft.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 200km; Zelt (Campingplatz) [FMA]
3. Tag Aufstieg zum Harding Icefield
Eine kurze Fahrt bringt uns zum Visitor Center am Exit-Gletscher, dem Ausgangspunkt einer schönen, aber anstrengenden Wanderung zu einem der größten Eisfelder Nordamerikas, dem Harding Icefield (ca. 57 km lang und 32 km breit). Der 8 km lange Weg hinauf zum Eisfeld ist anspruchsvoll und abwechslungsreich, immer wieder bieten sich neue Ausblicke auf das Tal und den Gletscher. Mit etwas Glück sehen wir heute auch schon die ersten Bären oder andere Wildtiere.
Gehzeit: 6-8h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt (Campingplatz) [MA]
4. Tag Seward - Bootsfahrt im Kenai Fjords-Nationalpark
Seward, ein schöner, kleiner, von rauen Bergen umgebener Ort mit 2.500 Einwohnern, liegt an der lachsreichen Resurrection Bay. Der Ort wurde 1903 von der Alaska Railroad auf der Suche nach einem eisfreien Hafen gegründet. Hier begann auch der berühmte Iditarod Trail, der unzählige Hundeschlittenteams mit Forschern, Abenteurern und Goldgräbern über insgesamt 1.533 km führte. Durch das große Erdbeben am Karfreitag 1964 wurde Seward größtenteils zerstört, so dass viele Gebäude neueren Datums sind.
Heute bietet sich die fakultative Möglichkeit, den großartigen Kenai Fjords National Park vom Meer aus zu erkunden:
Die Kenai Fjord Tour mit dem Schiff: diese 6-stündige Tour zählt zu den drei Top Highlights Alaskas, um die Eis-, Gebirgs- und Tierwelt (z.B. Seehunde, Seelöwen, Puffins, Wale, Delfine) der pazifischen Küste zu entdecken (ca. USD 150,-).
Wer möchte, kann noch das SeaLife Center besuchen (fakultativ, ca. USD 25,-). Den Tag lassen wir in Seward mit einem Restaurantbesuch ausklingen und fahren zurück zu unserem Camp.
Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelte (Campingplatz) [FM]
5. Tag Kenai Fjord - Knik River
Heute verlassen wir die Küstenregion und fahren wieder Richtung Norden. Wir passieren noch einmal Anchorage und haben die Gelegenheit in einem Outdoor-Geschäft noch Gummistiefel (ca. USD 20,-) oder andere, noch fehlende Ausrüstung - wie Moskitonetz oder Insektenschutz) zu besorgen. Nach ca. 3 h Fahrt erreichen wir die Knik River Lodge, unser Ausgangpunkt für unser erstes Wildnisabenteuer. Per Helikopter fliegen wir entlang des Knik River zum Glacier Lake Wildniscamp. Da Platz und Gewicht im Helikopter beschränkt sind, müssen wir unser privates Gepäck auf 12 kg pro Person, limitieren. Gemeinsam stellen wir die Zelte auf, errichten unser Camp und genießen den ersten Abend fernab der Zivilisation.
Fahrzeit: 3,5h; Zelte (Wildniscamp) [FA]
6. Tag Wandern und paddeln am Glacier Lake
Der ganze Tag steht uns heute zur Verfügung die Wildnis zu erkunden. Eine Wanderung im weglosen Gelände und ins Hinterland verschafft uns noch viel mehr das Gefühl der Abgeschiedenheit. Mit unseren mitgebrachten Raftingbooten paddeln wir auf dem meist mit kleinen Eisbergen gefüllten Glacier Lake.
Gehzeit: 4-5h; Zelte (Wildniscamp) [FMA]
7. Tag Rafting Knik River
Wir brechen unser Camp am Glacier Lake ab und machen unsere Raftingboote “reisefertig". Alle packen mit an damit alles gut verpackt und verladen ist. Den ganzen Tag paddeln und treiben wir auf dem ruhigen Knik River und genießen den Blick vom Wasser auf die umgebende grandiose Landschaft. Zum Lunch suchen wir uns eine geeignete Anlegestelle und unser Camp für die Nacht werden wir auf einer kleinen Sandbank errichten.
Zelte, (Wildniscamp) [FMA]
8. Tag Rafting Knik River - Denali Nationalpark
Langsam sind wir schon ein eingespieltes Team und der Abbau des Camps und das Einladen der Boote geht Hand in Hand. Wir genießen noch die morgendliche Stille am Fluss und das langsame Dahingleiten bevor wir wieder die Zivilisation erreichen. An einer Brücke verlassen wir den Knik River und brechen auf zum nächsten Highlight der Reise: in den Denali Nationalpark.
Erst jetzt wird uns die Weite Alaskas richtig bewusst. Nur drei Highways erschließen das gesamte Interior, der Rest ist pure Wildnis. Das “Interior" Alaskas gilt als das Herzstück des "Last Frontier" und wird von drei großen Bergketten durchzogen - den Chugach-Bergen im Süden, der Alaska Range im Norden und den Talkeetna-Bergen in der Mitte. Hier ist das Klima stabiler als an der Küste und die Tage im Sommer können angenehm warm werden.
Der Denali-Nationalpark ist größer als die Schweiz und zählt zu den schönsten "Urlandschaften" der USA. Die Alaska Range mit ihren über 4.000 m hohen Gipfeln, der farbenfrohen Tundra und Taiga und den ausgedehnten Hochmooren bestimmt das Bild. Riesige Eisfelder bringen gewaltige Eismassen zu Tal und bilden eisige Gletscherflüsse, die sich durch breite Talauen schlängeln. Zahlreiche Wildtiere wie Grizzlies, Dallschafe, Elche, Karibus und Wölfe leben hier. Die Athabasca-Indianer gaben dem höchsten Berg Nordamerikas, dem 6.194 m hohen Mt. McKinley, den klangvollen Namen Denali (“der Hohe"). Immer wieder halten wir an, um die Landschaft auf uns wirken zu lassen. Innerhalb des Parks am Savage River richten wir schließlich unser Camp für zwei Nächte ein. Nur bis hier dürfen wir mit dem eigenen Van fahren; morgen benützen wir den Park Shuttle Bus.
Fahrzeit: 4,5h; Fahrstrecke: 380km; Zelte, (Campingplatz mit sanitären Anlagen, ohne Duschen) [FMA]
9. Tag Unterwegs im Denali-Nationalpark
Leider dürfen weder unsere örtlichen Guides noch der Hauser Reiseleiter im Denali-Park, aufgrund bestehender Regeln, nicht führen. Daher wandern wir nach gründlicher Einführung selbständig im Park. Der Park Shuttle bringt uns früh morgens mit mehreren Stopps zum Mt. Eielson Visitor Center (ca. 80 km). Von dort bieten sich mit die besten Blicke auf den Mt. McKinley. Das Besondere an der Aussicht auf die Nordseite des Denali ist nicht seine absolute Höhe, sondern dass wir auf nur 610 m Meereshöhe stehen und daher idealerweise fast 5.500 m Höhendifferenz bestaunen können. Das gibt es im gesamten Himalaya nicht; so sieht man z.B. den Mt. Everest vom Tibetplateau aus mit einer Höhendifferenz von nur 3.300 m.
Vom Visitor Center steigen wir über den Alpine Tundra Trail zu einem Aussichtspunkt, der uns mit weiteren fantastischen Blicken auf den Denali belohnt. Je nach Reisedatum können wir die üppige Wildblumenblüte oder den Indian Summer erleben. Eine Attraktion des Parks ist die Tierwelt: 37 Säugetier- und 130 Vogelarten sind hier beheimatet, darunter Elche, Karibus, Dallschafe, Schneeschuhhasen, Rotfüchse und natürlich Braunbären (Grizzlys). Wenn unterwegs Tiere zu sehen sind, stoppen die Shuttle-Bus-Fahrer. Auf der Rückfahrt bietet es sich an, an einem interessanten Punkt auszusteigen und mit dem nächsten Bus weiter zu fahren.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 160km; Aufstieg: 330m; Abstieg: 330m; Zelte (Campingplatz mit sanitären Anlagen, ohne Duschen) [FMA]
10. Tag Denali-Nationalpark - Mt. McKinley View Chalet
Nach dem Abbau des Lagers besuchen wir noch das sehr sehenswerte Visitor Center und verlassen dann den Park. Aus dem beliebten und viel besuchten Parkbereich führt unser kontrastreiches Ziel nun in die Wildnis und Einsamkeit auf der Südseite des Mt. Mc Kinley.
Bei Trapper Creek nehmen wir auf einer urigen Trapperstation ein vorgezogenes Abendessen ein bevor wir usn auf die kaum noch befahrene Petersville Road begeben. Hier Treffen wir auf das Old Fork Roadhouse. Das älteste noch betriebene Roadhouse Alaskas diente während der Pionierzeit als Versorgungs- und Unterkunftsstation für Trapper und Minenarbeiter auf dem Weg zur Petersville Mine, von der noch einige Häuser erhalten sind.
Nach einigen weiteren Meilen wird unser Bus geparkt und wir wandern- nur mit unserem Tagesrucksack (mit Wechselkleidung für 2 Tage / Nächte und persönlichen Getränken) - über Fahrspuren und teils weglos durch Wäldchen, Tundra- und Sumpfgelände (Gummistiefel!) in Richtung unserer privaten Hütte. Plötzlich öffnet sich der Wald vor uns, ein kleiner See wird sichtbar mit gegenüberliegendem Steg und Saunahaus. Etwas oberhalb entdecken wir auf dem Hügel unser Quartier zu dem wir per Floß übersetzen. Die Hütte steht uns exklusiv zur Verfügung. Sie besteht aus 4 Schlafräumen mit je 4 Betten, einem großen Essraum mit gemütlicher Sitzecke mit direktem Blick auf Mt. McKinley, Mt. Hunter und Mt. Foraker und einer gut eingerichteten Küche. Wir verstauen die mitgebrachten frischen Lebensmittel und können vor dem Schlafengehen noch einen Saunagang einlegen und anschließend in den See springen.
Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 3,5h; Fahrstrecke: 260km; Hütte (Mehrbettzimmer) [FM]
11. Tag Mt. McKinley View Chalet
Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Kroto Lake und seiner Umgebung. Bei unserer vom Wildnis-Guide geführten Vormittags-Wanderung erkunden wir die überwiegend weg- und pfadlose Umgebung, wobei sich Passagen durch Taiga, Tundra und Sumpfgelände (Gummistiefel!) abwechseln und wir von einem See aus auch einen schönen Ausblick auf den Denali haben. Nach der Mittagsrast auf der Hütte bleibt Zeit zum Kanufahren und Paddeln auf dem Kroto Lake (es stehen mehrere Boote zur Verfügung), zum Saunieren und Entspannen. Abends bereiten wir uns auf die Trekking- und Raftingetappen der Folgetage vor. Um auf alle Witterungsbedingungen vorbereitet zu sein, erklärt unser Guide nochmals die persönliche Ausrüstung, die jeder selbst tragen sollte.
Gehzeit: 3-4h; Hütte (Mehrbettzimmer) [FMA]
12. Tag Mt. McKinley View Chalet - Peters Hills
Nach einem kräftigen Hüttenfrühstück achten wir darauf, die Hütte gesäubert und in ordentlichem Zustand zu verlassen. Wir nehmen den Weg zurück zum Bus und können hier bei Bedarf nochmals Gepäck austauschen. Dann folgen wir unserem Wildnis-Guide der oft für Busse kaum befahrbaren Piste nach Petersville und schauen uns ein altes "mining camp" an, bevor wir in Richtung unseres Basecamps an den Peters Hills aufbrechen. Derweil verlädt unser 2. Wildnis-Guide das für die nächsten Tage (in wasserdichten Packsäcken) vorbereitete Trekkinggepäck auf einen sog. 6-Wheeler mit Anhänger (diese Off Road Vehicles sind bei uns bekannt als Quads) und fährt ihn zum Lagerplatz. Das übrige Depotgepäck bleibt im Bus zurück.
Gehzeit: 5-6h; Zelte (Wildniscamp) [FMA]
13. Tag Tageswanderung in den Peters Hills
Unser Basecamp in der Wildnis der Peters Hills liegt nahe der Baumgrenze am Übergang von Taiga in Tundra. Bei gutem Wetter haben wir von hier oben fantastische Blicke auf den Denali und seine Trabanten. Je nach Wetter unternehmen wir eine entspannte Tageswanderung zu den High Mountain Lakes oder zu den Dutch Hills und kehren nachmittags zu unseren Zelten zurück.
Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelte (Wildniscamp) [FMA]
14. Tag Peters Hills - Home Lake
Der anstrengendste und längste Trekkingtag steht uns bevor: Zunächst geht es auf und ab durch wegloses Gelände über die Kette der Peters Hills immer parallel zur McKinley Range mit Ziel Tokositna River. Sobald wir die weglose Tundragras-Region verlassen haben, schlagen wir uns durch Buschwerk durch. Bald haben wir die richtige Technik herausgefunden, um den “Weg" durch die Sträucher zu erspüren und kleine Lücken zwischen den Ästen zu nutzen. Endlich erreichen wir die Uferzone des mächtigen Flusses und damit unseren Lagerplatz am Home Lake.
Morgens bringt unser 2. Guide unser Trekkinggepäck samt Zelt- und Kochausrüstung mit dem 6-Wheeler zurück zum Bus und fährt den Bus nach Talkeetna. Von dort lässt er sich mit dieser Trekkingausrüstung sowie den Booten und Paddeln per Wasserflugzeug zum Camp am Home Lake einfliegen. So tragen wir nur den Tagesrucksack - mit allem, was wir tagsüber benötigen, und etwas Notfall-Ausrüstung, sollte das Flugzeug verspätet am Camp eintreffen.
Gehzeit: 9-12h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Zelte (Wildniscamp) [FMA]
15. Tag Rafting Tokositna River
Die Flüsse Alaskas galten seit jeher auch als Verbindungsadern für die Bewohner, Forscher und Abenteurer. Straßen sind selten und schwer zu bauen oder zu unterhalten, daher ist eine Flussbefahrung ein urtypisches Erlebnis. Wir haben den Vorteil, dass wir die Boote nicht erst hierher schleppen mussten, sondern ein Wasserflugzeug sie einflog. Wir verladen unser gesamtes Gepäck auf die Boote und gleiten dann den ruhig fließenden Tokositna-Fluss hinab. Selbst wenn wir noch keine Rafting-Erfahrung haben, können wir dieses Erlebnis genießen. Es kommt nicht auf sportliche Leistung oder Mut beim Meistern von Stromschnellen mit viel Spritzwasser an, die es hier nicht gibt, sondern darauf, sich auf den Rhythmus und das Tempo des Flusses einzulassen. An einer schönen Uferstelle finden wir nach rund 6 Std. Flussfahrt einen geeigneten Platz für unser Nachtlager.
Zelte (Wildniscamp) [FMA]
16. Tag Rafting Chulitna River
Noch einen ganzen Tag genießen wir das Unterwegssein auf dem Fluss-System des Tokositna, der später in den Chulitna River einmündet. Ab und zu helfen wir mit den Paddeln kräftig nach, ansonsten lassen wir den Fluss die "Arbeit leisten" und schauen zurück, um die mächtigen Berge aus der Flussperspektive zu bestaunen. Nach rund 7 Std. auf dem Wasser nächtigen wir wieder am Flussufer oder auf einer kleinen Insel.
Zelte (Wildniscamp) [FMA]
17. Tag Rafting bis Talkeetna - Anchorage
Der Chulitna River wird immer breiter. Nach der Mittagspause - nach gut 2 Std. Bootsfahrt - erreichen wir die Stelle, an der wir kurz vor Talkeetna aussteigen, die Ausrüstung säubern und sie rund 200 m vom Ufer bis zur Straße bringen. In der Sprache der Indianer bedeutet Talkeetna "Zusammentreffen von drei Flüssen" : Talkeetna, Susitna und Chulitna fließen hier ineinander. Im Ort Talkeetna, einstiges Zentrum während der Goldgräberzeit, erinnern Gebäude und die Atmosphäre an die Vergangenheit. Für Bergsteiger ist Talkeetna der Ausgangspunkt für die Besteigung des Mt. McKinley und des Mt. Foraker. Nach getaner Arbeit haben wir uns ein Picknick verdient. Wenn das Wetter mitspielt, können wir nachmittags ein Mountain Flightseeing zum Mt. McKinley vorsehen (fakultativ, Rundflüge je nach Dauer und Route ab ca. USD 160,- bis zu USD 390,- mit Umrundung des Denali oder Gletscher-Landung). Am Abend Rückkehr nach Anchorage, Einchecken ins Hotel und Abschiedsabendessen (eigene Kosten).
Fahrzeit: 2,5h; Fahrstrecke: 180km; Hotel [FM]
18. Tag Abreise nach Deutschland
Am Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen mittags zurück nach Deutschland.
[F]
19. Tag Ankunft in Deutschland
Ankunft in Frankfurt am Vormittag.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Reise führt Sie teils in völlig abgeschiedene Gebiete, in denen die Natur noch den Ton angibt. Das Wetter in Alaska ist immer mal wieder zu Kapriolen aufgelegt und kann Änderungen im Ablauf der Tour erforderlich machen. Auch die "wilden" Tiere erfordern den nötigen Respekt und können Anlass für Änderungen in der Routenführung sein. Doch gerade diese Wildheit kennzeichnet Alaska. Wenn Sie bereit sind, sich auf nicht vorhersehbare Programmänderungen einzulassen und eventuell damit verbundene körperliche und psychische Belastungen hinzunehmen, werden Sie begeistert vom "Wildnisabenteuer" nach Hause zurückkehren. Als Vorbereitung für diese Tour empfehlen wir Ausdauersport, wie z. B. Waldläufe und Wanderungen.
Bei dieser Tour sind Sie in einem Kleinbus auf den teils rauhen straßen von Alaska unterwegs. Einige Highways bestehen teils aus schlechten und ungeteerten Pisten. Der Schwerpunkt der Reise liegt aber auf den Wanderungen und Bootstourenin der arktischen Wildnis in der Nähe des Polarkreises, am Knik River, bei den Peters Hills sowie in den Nationalparks Denali und Kenai Fjords. Die Tages- und Halbtageswanderungen verlaufen oft durch wegloses Gelände und erfordern gute Kondition und Trittsicherheit. Die Gehzeit beträgt ca. 3 - 9 Stunden, einmal bis 12 Stunden. An den Zeltlagern und unterwegs von den einsamen Highways aus bieten sich immer wieder Gelegenheiten, Tiere und Pflanzen zu beobachten.
Mahlzeiten und Getränke sind teils eingeschlossen. Ist dies nicht der Fall dann ist ein Restaurantbesuch geplant. In den Restaurants zahlen Sie ca. USD 8,- bis 12,- für ein Frühstück, USD 10,- bis 15,- für ein Mittagessen und USD 16,- bis 30,- für ein Abendessen.
Bitte bedenken Sie, dass diese Reise nur gelingen kann, wenn Sie bereit sind, auf Komfort zu verzichten und bei allen anfallenden Arbeiten in kameradschaftlicher Weise aktiv mitzuhelfen (beim Einkaufen, Kochen, Abwaschen und Aufräumen sowie beim Auf- und Abbauen der Zelte). Ihre Reiseleitung steht Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Auf einigen Zeltplätzen besteht die Möglichkeit, ein Lagerfeuer zu machen. Das Holz muss oft selbst gesammelt oder vorhandenes Holz klein gehackt werden; auch das ist Gemeinschaftsarbeit.
Meist befinden sich die Camps mitten in der Wildnis - ohne jeglichen Komfort (wie z. B. Toiletten, Dusche, Tische und Stühle). Während des Trekkings in den Peters Hills und am Knik River wird ein Küchenzelt mitgeführt, das bei schlechtem Wetter auch Platz zum Unterstellen und Essen bietet. Wahrend des Raftings wird als Sonnen-, Wind- und Wetterschutz für die Gruppe ein Planenzelt mit Aufstellstangen gestellt. Auf Tische und Stühle wird aus Gepäckgründen während des Trekkings ganz verzichtet. Wir bitten um Ihr Verständnis. "Into the wild feeling", aber mit bester Betreuung und Organisation. Unwegsames Gelände macht Ihnen nichts aus, gute Kondition ist wichtig.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.hausershop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21 .
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25,- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Einreise in die USA
Sie benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes in den USA gültig ist. Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist zwar kein Visum nötig, Sie müssen aber eine elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic System for Travel Authorization = ESTA) über das Internet beantragen. Die von den USA erhobenen Gebühren hierfür betragen USD 14,-. Mit der Rechnung (ca. 6 Wochen vor Abreise) senden wir Ihnen eine detaillierte Anleitung zur Beantragung des ESTA zu.
Für ESTA müssen Sie Ihren Namen laut Reisepass angeben, d.h. Ihren ersten Vornamen wie im Reisepass im Feld 'Vorname' und Ihren Nachnamen. Insofern Sie eine Flugbuchung durch uns wünschen, müssen wir den exakt gleichen Namen zusätzlich an die Fluggesellschaft übermitteln, d.h. wir benötigen genau diese Namensangabe (Ihren ersten Vornamen und Ihren Nachnamen laut Reisepass). Die Einreisebestimmungen in die USA sind sehr streng. Falls aufgrund falscher Angaben Ihrerseits Kosten entstehen, müssen Sie diese selbst tragen. Sollten Sie die Reise nicht antreten können, liegt dies in Ihrer Verantwortung.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
"Waiver of Liability"
Für unsere örtliche Agentur ist ein so genannter "Waiver of Liability" (= Riskikoanerkennung für Outdoorsport) auszufüllen und von Ihnen zu unterschreiben. Dieses Formular wird vom Staat USA und den dortigen Versicherern unserer Agentur zwingend gefordert, um deren Versicherungsansprüche im Falle eines Unfalles geltend machen zu können. Diese betreffen ausschließlich unsere Agentur in USA, berühren also nicht Ihre reisevertraglichen Ansprüche nach deutschem Recht gegenüber Hauser Exkursionen als Ihrem Reiseveranstalter. Das Waiver Formular senden wir Ihnen zusammen mit den letzten Reiseunterlagen zu, Sie können es aber auf Wunsch auch gerne vorher anfordern. Eine Unterschrift ist für eine Teilnahme an dieser Reise obligatorisch.
Klima
Im Inneren von Alaska herrscht Kontinentalklima. Dort sind Tagestemperaturen bis 22°C in den Monaten Juli/August keine Seltenheit. Während der Aufenthalte im Gebirge kann es kühl (bis 0°C) und regnerisch sein. Von Juni bis August können Sie die für Mitteleuropäer ungewöhnlich langen Tage des Nordens genießen. Ab Mitte August ist Nachtfrost möglich, der auch die “Aktivitäten" der Fliegen und Stechmücken beendet. Es wird nachts wieder dunkel und das Nordlicht erscheint. An den Küsten kann es jederzeit feucht und windig, regnerisch und stürmisch werden.
Ausrüstung
Sie benötigen strapazierfähige, wasserfeste Trekkingschuhe mit guter Profilgummisohle, warme, schnell trocknende Trekkingkleidung sowie eine wasserdichte Hose und Jacke mit Kapuze und einen Schlafsack bis 0° Komforttemperatur. Ein Regenhut mit breiter Krempe ist empfehlenswert.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible, wasserdichte Reisetasche und einen Tagesrucksack. Für das Rafting und das Wildniscamp am Knik River gilt eine Gepäckbeschränkung von 12 kg pro Person, und zwar aufgrund der begrenzten Kapazität im Buschflugzeug bzw. Helikopter, das die Ausrüstung zum Ausgangsort bringt.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
Amerika

