Alaska: Ruf der Wildnis
| I | 1.900 | 17x |
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Detailprogramm
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- Alaskas spektakuläre Natur - mit Hütte und Hotel
- Mit erfahrenen Wildnis-Guides auf ausgesuchten Tageswanderungen
- Majestätische Alaska Range und Wildtierreservat Denali-Nationalpark
- Gigantische Gletscherlandschaften in den Wrangell Mountains
- Urige Berghütte mit Sauna und Blick auf den Mt. McKinley
Alaska ist überwältigend! Bei den Wanderungen durch die weite Wildnis verändert sich langsam Ihre Wahrnehmung, Ihr Naturgefühl. Nach und nach fällt das Tempo des Alltags von Ihnen ab und Ihre Sinne lernen die Geräusche und Eindrücke der Natur neu aufzunehmen. Die Größe Alaskas ist eine Herausforderung bei der Reiseplanung. Mit einer ausgeklügelten Route vermitteln wir Ihnen ein umfassendes Bild des Landes - aber im Hauser-Stil. Ohne tagelange Fahrten, stattdessen mit genügend Zeit, die Höhepunkte und Kontraste aktiv zu erleben. Das maritime Alaska mit kalbenden Gletschern und Walbeobachtungen; den Denali-Nationalpark, in dem mit hoher Wahrscheinlichkeit Grizzly, Karibu oder Dallschaf Ihren Weg kreuzen - vor der beeindruckenden Kulisse des Mt. McKinley, des höchsten Berges Nordamerikas; den Wrangell-St. Elias-Nationalpark, der sich nur in Superlativen beschreiben lässt: größtes zusammenhängendes Wildnisgebiet und größte Gletscherkonzentration auf dem amerikanischen Kontinent. Exklusiv für unsere Gruppen ist eine private Hütte auf der Südseite des Denali reserviert. Vor den Fenstern der Hütte reihen sich Mt. Foraker, Mt. Hunter und Mt. McKinley auf, eine Sauna lädt zum Entspannen, der kleine See zum Paddeln und Schwimmen ein - auch das ist Urlaub in Alaska!
Termine und Preise
| Reisedauer | 19 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2USK3101 | 26.05.12 | 13.06.12 | €3.840,- | Auf Anfr. | Hauri Ruth | |
| 2USK3102 | 21.07.12 | 08.08.12 | €3.790,- | Auf Anfr. | Travis-Resl Caroline | |
| 2USK3103 | 18.08.12 | 05.09.12 | €3.790,- | Auf Anfr. | Stettmeier Renate | |
| Einzelzimmerzuschlag: | €750,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Frankfurt
• örtlicher Wildnisführer
• Flug mit Condor Frankfurt - Anchorage - Frankfurt
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Hütten
• 9 x Frühstück, 1x Vollpension
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Nationalparkgebühren
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Anschlussflüge innerdeutsch/Österreich/Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 58,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Gebühren für die Einreisegenehmigung in die USA (USD 14,-); fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 500,- bis 700,-); Trinkgelder (ca. USD 100,-); individuelle Ausflüge und fakultative Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise nach Anchorage
Mittags Flug mit Condor von Deutschland nach Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Trotz der großen Entfernung beträgt die Flugzeit nur knapp 10 Stunden, da uns die Flugroute nahe am Nordpol vorbeiführt. Dank der Zeitverschiebung kommen wir gegen Mittag an und werden zum Hotel gebracht. Um die Zeitumstellung von 10 Stunden gut zu bewältigen, sollten wir bis zum Abend wach bleiben. Wir können in Anchorage einen Bummel durch Downtown unternehmen und zum Einstimmen auf die vielen Erlebnisse das neue sehenswerte Museum of History and Arts besuchen (fakultativ, ca. USD 10,-), das von der Frühzeit der ersten Besiedler über die Pionierzeit bis in unsere Zeit hinein die Geschichte Alaskas sehr anschaulich mit vielen Exponaten präsentiert. Anschließend können wir in Downtown in einem Restaurant zu Abend essen und per Taxi zum Quartier zurück kehren.
Hotel
2. Tag Matanuska-Tal und -Gletscher
Anchorage, die größte Stadt Alaskas, liegt in einer weiten Ebene zwischen den Chugach Mountains und dem Pazifik, direkt am Cook Inlet, einer tief ins Land reichenden Bucht. Die Einheimischen behaupten, dass sie hier das Beste zweier Welten vorfinden: alle Annehmlichkeiten einer modernen Stadt mit einer bunten Blumenpracht in 100.000 Hängekörben und einer Wildnis nur ca. 20 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt. Bereits 1778 erforschte James Cook dieses Gebiet, 16 Jahre später traf George Vancouver auf russische Pelztierjäger, die die Küsten Alaskas schon seit 1741 erkundeten und für den Zaren in Besitz nahmen. Pate für die Gründung von Anchorage im Jahre 1915 stand die Alaska Railroad.
Auf dem Weg Richtung Süden versorgen wir uns in Palmer mit allem, was wir für unser Picknick am Matanuska Glacier benötigen. Von der Endmöräne des Gletschers aus wandern wir über das hier spaltenlose Gletschereis und können, je nach Eisverhältnissen, zwischen den Eisformationen und Eisseen durchgehen. Der Matanuska Glacier ist der größte, mit dem Auto erreichbare Gletscher Alaskas. Er ist fast 40 km lang, an seinem Ende 6 km breit und fließt durch ein Tal in den Chugach Mountains, gespeist von vielen, bis 3.000 m hohen Eisriesen. Am Ende des Tages richten wir uns in einer rustikalen Lodge hoch oberhalb des ausgedehnten Gletschers ein. Abends können wir noch auf einem der Trails bei der Lodge den borealen Nadelmischwald und die durch Permafrost gekennzeichnete Tundra erkunden.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 130km; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Lodge [F]
3. Tag Thompson Pass - Valdez
Unsere Fahrt über den Glenn Highway nach Glennallen und weiter auf dem Richardson Highway nach Valdez unterbrechen wir zu mehreren Aktivitäten in den Chugach-Bergen: Zuerst besuchen wir bei Glenallen das ausgezeichnete Visitor Center des Wrangell St. Elias National Parks, bevor wir uns die fast bis zur Straße herabreichende Zunge des gewaltigen Worthington-Gletschers anschauen. Danach bietet sich bei gutem Wetter eine Wanderung rechterhand vom Thompson Pass (ca. 850 m) über den Kammweg an, wobei wir atemberaubende Ausblicke in die Chugach Range genießen können, aber auch Einblicke in die artenreiche Tundravegetation. Im Frühsommer erfreut die Vielfalt der hier gedeihenden Wildblumen, im Spätsommer die aufkommende Herbstfärbung der Blätter. Nach der Abfahrt in den Keystone Canyon schauen wir uns die beiden Wasserfälle Bridalveil und Horsetail (Brautschleier und Pferdeschwanz) an. Dann beziehen wir im Ortskern von Valdez für zwei Nächte unsere Hotelzimmer und können vor dem Abendessen (fakultativ) noch einen Bummel entlang des Fischerei- und Yachthafens machen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 260km; Hotel
4. Tag Kreuzfahrt oder Kayaking im Prince William Sound
Der Ort Valdez entstand im Zuge des Gold Rush 1897/98 und liegt im Nordosten des Prince William Sound. Aufgrund seines tiefen und eisfreien Hafens wurde er als Endstation der Trans Alaska Pipeline berühmt, die ihren Ausgangspunkt 1.280 km weiter nördlich an der Prudhoe Bay am Arktischen Ozean nimmt. Je nach Vorlieben bieten sich zwei fakultative Möglichkeiten, den großartigen Sound vom Meer aus zu erkunden:
- Die klassische Kreuzfahrt in den Prince William Sound zum Columbia-Gletscher (ca. 6-7 Std.; ca. USD 120,- pro Person inkl. warmem Mittags-Snack; von Juni bis August werden auch Cruises angeboten weiter bis zum Meares-Gletscher, ca. 9 Std., ca. USD 150,-). Sie fahren entlang der Küsten zu dem ins Meer kalbenden Gletscher und seinen vorgelagerten Eisbergen.
- Ein Sea Kayaking z.B. entlang der Küste oder zum Shoup-Gletscher (pro Person ca. USD 60,- für ca. 3 Std. bis USD 100,- für 6 Std., teils mit Bootstransfer zum Gletscher; Wärmeausrüstung wird gestellt).
Beide Touren bieten gute Möglichkeiten, die heimische Tierwelt aus der Nähe zu beobachten: wie Robben, Wale, Schwertwale, Seelöwen, Fischotter, Papageientaucher und Weißkopfseeadler. Da sich die Abfahrten auch nach den Gezeiten richten, bleibt morgens oder spät nachmittags noch Zeit, die beiden sehenswerten Museen der Stadt zu besuchen: das städtische Valdez Museum und das private Whitney Museum (fakultativ, je USD 6,-) - beide ganz unterschiedlich aufgebaut und mit einer Vielzahl von Exponaten der Einheimischen und ausgestopften Wildtieren Alaskas bestückt. In Valdez können wir bei Bedarf Snacks und Getränke für die nächsten Tage einkaufen.
Hotel [F]
5. Tag Fahrt zum Wrangell St. Elias-Nationalpark
Wir fahren zum Naturwunder Wrangell St. Elias-Nationalpark mit seinen fast 5.000 m hohen Vulkanen und mehr als 70 Gletschern. Zu diesem überwältigenden Park, größer als die Schweiz, führt nur eine Straße bzw. Piste, die McCarthy Road. Die eisbedeckten Gipfel der Wrangell, St. Elias und Chugach Mountains (9 der 16 höchsten Berge der USA befinden sich hier), die beeindruckenden Gletscher, die breiten Ströme wie der Copper River und die Tierwelt mit Dallschafen, Schneeziegen und Schwarzbären bleiben unvergesslich. Im Wrangell Visitor Center vor Chitina, das auch einen Aussichtspunkt auf die Flusslandschaft des Copper River bietet, erhalten wir ausführliche Informationen über den Park. Hinter dem kleinen Ort Chitina und der langen Brücke über den Copper River schauen wir uns die außergewöhnlichen Chitina Fisch-Räder an, eine geniale Erfindung der ursprünglichen Bevölkerung zur Erleichterung des Fischfangs; nur die Nachkommen der Ureinwohner dürfen die Lachse auf diese Art aus dem Fluss holen. Nach dem Lunch bietet sich bei gutem Wetter beim Liberty Falls State Park eine kurze Wanderung zu einem schönen Aussichtspunkt an. Am Ende der 108 km langen McCarthy Road, die zu mehreren Stopps an Brücken einlädt, parken wir unseren Bus am Flussufer nahe der Fußgängerbrücke (Privatfahrzeuge sind im Bereich McCarthy - Kennicott nicht zugelassen). Wir spazieren oder nehmen einen Shuttle zum knapp 1 km entfernten McCarthy, ein malerischer kleiner Ort am Ende des Kennicott-Gletschers. Für drei Nächte quartieren wir uns im historischen Hotel ein, dessen Räume wie ein Museum wirken, und verpflegen uns im gegenüber liegenden originellen Saloon und Restaurant. Hier fühlen wir uns zurück versetzt in die Zeit der Pioniere und die Ära des Kupferabbaus.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 280km; Hotel [F]
6. Tag Root-Gletscher und Gletscherrundflug
Morgens nehmen wir für die 8 km Schotterstraße nach Kennicott einen Shuttle Bus. Bis 1930 herrschte hier reger Minenbetrieb - heute ist es die am besten erhaltene Kupfermine der Welt und das Musterbeispiel einer Geisterstadt, in der langsam Restaurierungsarbeiten beginnen. Zuerst unternehmen wir eine Halbtagswanderung zum beeindruckenden Root Glacier. Von Kennicott läuft ein 6,5 km langer Pfad am Hang und über die östliche Moräne entlang bis zu einem Aussichtspunkt unter der hoch am Berg klebenden Erie Mine. Hier an unserem Picknickplatz lassen sich im Abraum noch Kupfermineralien wie Azurit und Malachit finden. Der Trail führt durch Silberwurzteppiche, Erlen- und Weidendickicht und bietet bei klarer Sicht eindrucksvolle Panoramablicke über die Gletscherwelt auf den fast 5.000 m hohen Mt. Blackburn. Zurück in Kennicott, besuchen wir die zugänglichen Gebäude des Minenortes und das kleine Visitor Center, bevor wir einen Shuttle Bus zurück nach McCarthy nutzen. Wer möchte, kann in Kennicott auch eine Begehung des Root Glacier mit einem örtlichen Guide und Eisausrüstung buchen (ca. USD 65,- USD, halber Tag). Sehr beliebt sind von McCarthy aus bei gutem Wetter sog. Flightseeings in mehrsitzigen Propellermaschinen über die fantastische Gletscherwelt. Dabei gleiten Sie “hautnah" über Kennicott-, Gates- und Root-Gletscher und zum gewaltigen Eisbruch des Stairway Icefall (Flüge buchbar ab 35 Min. für ca, USD 100,- bis zu 90 Min. für ca. USD 200,-).
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Hotel
7. Tag Tageswanderung zur Bonanza Mine
Unsere bis zu 8-stündige Tagestour hinauf zur Bonanza-Mine (ca. 1.900 m, etwa 7,5 km und 3-4 Std. Gehzeit) ist ein lohnender Ausflug in die Geschichte des Kupferbergbaus. Morgens nehmen wir wieder den Shuttle Bus nach Kennicott und wandern von dort über einen Waldweg hinauf auf einen Kamm, der uns über der Baumgrenze zu einer alten Förderstation geleitet. Dann streben wir durch ein karges Hochtal steiler aufwärts der Ruine dieser Mine zu. Etwas oberhalb der Gebäude bietet der Grat nicht nur Fundstellen für Kupfermineralien, sondern auch ein spektakuläres Panorama über die Landschaften im Wrangell St. Elias-Nationalpark. Nach dem Abstieg bleibt erneut am späten Nachmittag Zeit für einen Rundflug über die Gletscherwelt oder weitere Besichtigungen in Kennicott.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 1250m; Hotel
8. Tag Fahrt zu den Tangle Lakes
Am Vormittag fahren wir über die McCarthy Road zurück nach Chitina am Copper River und folgen dem Richardson Highway nordwärts. Unterwegs bietet sich ein Stopp in Copper Center mit seinen historischen Holzhäusern aus der Pionier- und Minenzeit an, bevor wir den Weiler Paxson erreichen (ca. 350 km). Hier biegen wir auf den Denali oder Tundra Highway ab, der zwischen der Talkeetna Range im Süden und der Alaska Range im Norden in Richtung Denali Park führt. Bis zu unserem Ziel an den Tangle Lakes (ca. 40 km) ist er noch geteert, danach eine teils recht holprige Schotterpiste. Tundra und Taiga prägen die Landschaft rund um die ausgedehnte Seenlandschaft, an die sich als nördliche Vorberge die Amphitheater Mountains anschließen. Für zwei Nächte beziehen wir einfache Zimmer (separates Bad und WC) in einer typisch alaskanischen Lodge mit originellem Restaurant und Grizzly Bar, direkt oberhalb eines Sees gelegen. Abends lockt noch eine Wanderung über den Kamm an die aussichtsreiche Nordseite des Sees - oder eine kleine Kanutour (Kanus können in der Lodge geliehen werden).
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 7h; Hotel
9. Tag MacLaren Summit Trail
Das Gebiet um die Tangle Lakes zählt zu den am frühesten besiedelten Gebieten Nordamerikas. Es gibt über 400 archäologische Fundstellen (nicht zu besichtigen); teils gehen die Spuren der ersten Siedler auf 10.000 Jahre zurück. Am Morgen fahren wir ca. 20 km westwärts über die Schotterpiste des Denali Highway zum Ausgangspunkt des MacLaren Summit Trail. Dieser Aussichtspunkt (ca. 1.245 m) bietet bereits ein ausgedehntes Panorama über die Tundraflächen und hinab ins weitläufige Tal des MacLaren River und auf die Alaska Range. Wir wandern zuerst auf Fahrspuren, dann weglos entlang der Kammes oberhalb vom MacLaren-Tal genau nordwärts auf den MacLaren- und Eureka-Gletscher zu und können mit etwas Glück Karibus erspähen. Den Horizont bildet die um 4.000 m hohe, vergletscherte Gipfelkette mit dem Mt. Hayes (4.188 m) und Mt. Deborah (3.822 m). Bei gutem Wetter sind wir (ausgestattet mit einem Picknick) auf dem recht ebenen Gelände 6-7 Std. unterwegs, bevor wir am späten Nachmittag in Richtung Lodge zurück kehren. Hier haben wir nochmals die Möglichkeit mit den Kanus über den See zu paddeln.
Gehzeit: 3-6h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Lodge
10. Tag Richardson Highway - Fairbanks
Auf dem Denali Highway fahren wir zurück nach Paxson und weiter auf dem von Valdez kommenden Richardson Highway nach Fairbanks in den Norden bis nahe an den Polarkreis. Unsere landschaftlich reizvolle Route führt zunächst entlang des Summit Lake und dann durch das Tal des Delta River, welcher die Alaska Range durchbricht. Nördlich der Kette erkennen wir den einzeln stehenden Donnelly Dome (ca. 1.210 m), unser heutiges Wanderziel. Dieser “Dom" dominiert die umliegende Landschaft um Delta Junction und ragt gut 700 m über die Ebene. Wir folgen dem Pfad durch die Nordflanke und kommen zuerst durch Erlen- und Weidengehölz und steigen dann durch Buschlandschaft mit diversen Wildblumen bis zum Gipfel, der bei gutem Wetter herrliche Blicke auf das Tanana- und Delta-Tal sowie auf die Alaska-Kette erlaubt. Auf der Weiterfahrt besuchen wir das historische Rika's Roadhouse zwischen Delta Junction und Big Delta. In der Goldgräberzeit war hier schon eine Waren- und Telegrafenstation; inzwischen ist es ein liebevoll eingerichtetes Museum mit Restaurant-Trakt. In Fairbanks angekommen, checken wir im Hotel ein. Die gut 30.000 Einwohner zählende Stadt liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Reykjavik und dem gleichen Längengrad wie Honolulu und empfängt uns in den Sommermonaten mit langen Tagen und vielen Sonnenstunden. Die Wintermonate sind dafür bitterkalt und dunkel; Fairbanks hat weltweit eine der größten Schwankungen an Temperaturen und Tageslicht; kein Wunder, dass es hier sogar ein Eismuseum gibt!
An diesem oder morgigem Abend können wir zum nahe gelegenen Pioneer Park bummeln, ein im Stil der Goldrauschzeit aufgebauter Themenpark. Hier locken auch die “Nenana", ein 1933 erbauter 70 m langer Schaufelraddampfer, und das Palace Theater & Saloon (Abendshow mit Musikkomödie, ca. USD 18,-) zu einem Besuch.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 290km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Hotel
11. Tag Angels Rocks Trail - Chena Hot Springs
Morgens fahren wir ca. 90 km zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nahe den Chena Hot Springs. Über den Angel Rocks Trail, der uns zu Granitfelsen und auf ein kleines Plateau führt, gelangen wir aus der Taiga- in die Tundrazone hinauf und wandern, mit einer Picknickpause, über den aussichtsreichen Kamm insgesamt 14 km bis hinab zu den heißen Quellen. Im Frühsommer erfreut die Blumenpracht und im Frühherbst die Buntfärbung der Blätter. Im sog. Rock Pool im Freien können wir ein Bad im rund 40 Grad heißen Thermalwasser (fakultativ, Eintritt ca. USD 10,-) nehmen und im Saloon / Restaurant ein kühles Getränk, bevor wir abends nach Fairbanks zurück kehren.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Hotel [F]
12. Tag Denali National Park
Um 9 Uhr erwartet uns das sehr sehenswerte, modern gestaltete University Museum Of The North (fakultativ, ca. USD 10,-) mit reichhaltigen Sammlungen, welche uns die Natur mit ihren Wildtieren sowie die kulturelle Entwicklung und das Kunstschaffen der einheimischen Bevölkerung nahe bringt. Nun fahren wir auf dem George Parks Highway nach Süden zum Denali National Park und legen nach 90 km im historischen Ort Nenana einen Stopp ein. Der Name bedeutet in der Sprache der Athabascan-Indianer “Lagerplatz an zwei Flüssen" ; hier am Zufluss des Nenana in den Tanana River findet jedes Jahr eine große landesweit beliebte Geldwette statt (“Nenana Ice Classic"), an welchem Tag in welcher Minute im Frühjahr das Flusseis bricht. Der riesige Denali-Park beherbergt den höchsten Berg Nordamerikas, den 6.194 m hohen Mt. McKinley. Die Athabasken gaben dem Berg den klangvollen Namen "Denali" (der "Hohe"). Der Park zählt zu den schönsten und weitgehend naturbelassenen Wildnisgebieten der Erde. Zwei Vegetationszonen prägen ihn inmitten der Alaska-Kette: borealer Wald und Tundra. Die Gesteine entstanden vor einer Milliarde bis 60 Millionen Jahren, umfassen Sediment-, metamorphe und magmatische Gesteine und begeistern Geologen durch ihre vielen Erosionsformen und bunten Farben. Biologen haben über 430 höhere Pflanzenarten, 37 Säugetierarten und 160 Vogelarten festgestellt.
Weiter steht ein Besuch des ausfürhrlichen Visitor Centers und wenn die Zeit es noch erlaubt eine kleine Wanderung an. Da im Denali Park nur “unguided hikes" erlaubt sind, dürfen laut den Bestimmungen weder unser lizenzierter Driverguide noch unsere Reiseleitung “führen", aber wir erhalten eine gründliche Einweisung für die Touren. Im McKinley Village werden auch spektakuläre Rundflüge zum Denali angeboten; diese Flightseeings kosten je nach Dauer und Route ab USD 295,-. Am späten Nachmittag treffen wir uns wieder am Bus beim Visitor Center und fahren ca. 15 Min. bis Carlo Creek zu unserem Quartier. Wir logieren in sog. Cabins mit 2 Betten (einzeln stehende Holzhütten im Wald) und haben ein zentrales Gebäude mit sanitären Anlagen sowie ein gutes Restaurant und eine Pizzeria in unserer Nähe.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Cabins [F]
13. Tag Unterwegs im Denali National Park
Ein Park Shuttle Bus bringt uns morgens vom Visitor Access Center mit mehreren Stopps zum Mt. Eielson Visitor Center (ca. 80 km, knapp 4 Std. Fahrt). Die Busfahrer teilen unterwegs viel Wissenswertes über den Park und seine Tiere mit und halten an, wenn Wildtiere zu erspähen sind. Von Eielson aus eröffnen sich mit die besten Blicke auf den Mt. McKinley. Das Besondere an der Aussicht auf die Nordseite des Denali ist nicht seine absolute Höhe von 6.194 Metern, sondern dass wir auf nur 610 m Meereshöhe stehen und daher idealerweise fast 5.500 m Höhendifferenz bestaunen können. Hinzu kommt noch, dass der Berg sozusagen “alleine" dasteht und dadurch noch massiver wirkt. Von Eielson haben wir die Möglichkeit über den Alpine Tundra Trail zu einem Aussichtspunkt zu wandern, der uns bei gutem Wetter mit weiteren fantastischen Blicken auf den Denali und den 50 km lang sich hinziehenden Muldrow-Gletscher belohnt. Je nach Reisedatum können wir die üppige Wildblumenblüte oder den Indian Summer erleben. Im Park halten wir Ausschau nach Elchen, Karibus, Dallschafen, Schneeschuhhasen, Rotfüchsen und natürlich Braunbären (Grizzlys). Auf der Rückfahrt bietet es sich an, an einem interessanten Punkt auszusteigen und frei im Gelände zu wandern. Man kann dann mit jedem beliebigen späteren Bus (Platzverfügbarkeit vorbehalten) weiter fahren. Abends treffen wir uns wieder am Visitor Center und fahren zurück zu unseren Cabins.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 330m; Abstieg: 330m; Cabins
14. Tag Denali National Park
Morgens fahren wir nochmals zum Denali National Park, wo wir den Shuttle Bus zur Schlittenhundestation (Dog Mushing) nehmen und die 20-minütige Einführung über Training und Einsatz der Hunde im Park besuchen. Auf dem Rock Creek Trail im Tal (ca. 100 Höhenmeter, ca. 1,5 Std.) durch schönen Mischwald wandern wir zurück zum Visitor Center, wo wir unseren Lunch einnehmen. Nachmittags haben wir die Möglichkeit auf dem Mt. Healy Overlook Trail hinauf zum 4 km entfernten Viewpoint auf den Denali zu wandern. Man startet am Visitor Center und erreicht nach einer Stunde aus der Waldzone kommend den Kamm und folgt ihm eine weitere Stunde durch farbenfrohe Tundra bis zum Vorgipfel (ca. 1.050 m). Oder man kann den Shuttle Bus zum Savage River nehmen, wo sich eine weitere interessante Wanderung anbietet. Je nach Witterungsbedingungen können wir die Aktivitäten an den Tagen 13 und 14 wechseln, was uns mehr Möglichkeiten gibt, den Denali in seiner vollen Pracht zu sehen.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 50km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Cabins
15. Tag Fahrt zum Mt. McKinley View Chalet
Morgens wählen wir bereits die wenigen für den zweitägigen Aufenthalt auf der Wildnishütte benötigten Sachen aus unserem Hauptgepäck aus. Dann folgen wir dem George Parks Highway nach Süden und planen südlich von Hurricane eine mehrstündige Wanderung mit Picknick ein: Wir wählen den Little Coal Creek Trail hinauf auf die Kesugi Ridge (ca. 8 km, 3,5 Std., 600 Höhenmeter im Auf- und Abstieg) und genießen die weiten Ausblicke in die Bergwelt. Je nach Wetter schlagen wir auch den Trail um den Byron Lake ein (8 km, ca. 2,5 Std., ohne größere Steigung). Nachmittags fahren wir weiter bis Trapper Creek, wo wir in einer urigen Trapperstation ein vorgezogenes Abendessen einnehmen. Danach biegen wir auf die Petersville Road ab, die schon bald nicht mehr geteert ist. Kurz vor dem Ende der Straße stoßen wir auf das Old Fork Roadhouse der ältesten Trapperstation, Alaskas. Sie diente als Versorgungs- und Unterkunftsstation für Trapper und Minenarbeiter auf dem Weg zur Petersville Mine, von der noch einige Häuser erhalten sind. Nach einigen weiteren Meilen wird unser Bus geparkt und wandern wir - nur mit unserem Tagesrucksack (mit Wechselkleidung für 2 Tage / Nächte und persönlichen Getränken) - über Fahrspuren und teils weglos durch Wäldchen, Tundra- und Sumpfgelände (evtl. Gummistiefel!) in Richtung unserer privaten Hütte. Schlafsackdecken sind vorhanden, Bettlaken werden gestellt und sind ggf. von uns mitzutragen. Plötzlich öffnet sich der Wald vor uns, ein kleiner See, der Kroto Lake, wird sichtbar mit gegenüberliegendem Steg und Saunahaus. Etwas oberhalb entdecken wir auf dem Hügel unser Quartier, im Stil einer österreichischen Berghütte, zu dem wir per Boot übersetzen. Die Hütte steht uns exklusiv zur Verfügung. Sie besteht aus 4 Schlafräumen mit je 4 Betten, einem großen Essraum mit gemütlicher Sitzecke (von der aus wir den Mt. McKinley, Mt. Hunter und Mt. Foraker sehen) und einer gut eingerichteten Küche.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Wildnishütte
16. Tag Mt. McKinley View Chalet
Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Kroto Lake und seiner Umgebung. Bei unserer vom Wildnis-Guide geführten Vormittags-Wanderung erkunden wir die überwiegend weg- und pfadlose Umgebung, wobei sich Passagen durch Wald, Taiga und Sumpfgelände (ggf. Gummistiefel !) abwechseln und wir von einem See aus auch einen schönen Ausblick
auf den Denali haben. Nach der Mittagsrast auf der Hütte bleibt Zeit zum Kanufahren und Paddeln auf dem Kroto Lake (es stehen mehrere Kanus und Kajaks zur Verfügung), zum Saunieren, Baden im See und Entspannen. Wir genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses herrlichen Fleckchens Erde!
Gehzeit: 3-4h; Wildnishütte [FMA]
17. Tag Talkeetna - Anchorage
Nach dem Frühstück achten wir darauf, die Hütte gesäubert und in ordentlichem Zustand zu verlassen und nehmen auch evtl. mitgebrachte Getränkedosen und -flaschen wieder mit, um sie an einem Rastplatz zu entsorgen. Wir wandern zurück zum Bus und fahren über Trapper Creek nach Talkeetna (ca. 50 km). In der Sprache der Indianer bedeutet Talkeetna "Zusammentreffen von drei Flüssen" : Talkeetna, Susitna und Chulitna fließen hier ineinander. Im Ort, einstiges Zentrum während der Goldgräberzeit, erinnern Gebäude und die Atmosphäre an die Vergangenheit. Für Bergsteiger ist Talkeetna der Ausgangspunkt für die Besteigung des Mt. McKinley und des Mt. Foraker. Wir haben Zeit für einen Spaziergang im Ort oder am Fluss, zur Mittagsrast und, wenn das Wetter mitspielt, zu einem Mountain Flightseeing zum Mt. McKinley (fakultativ, Rundflüge je nach Dauer und Route ab ca. USD 160,- bis zu USD 390,- mit Umrundung des Denali oder Gletscher-Landung). Am Nachmittag fahren wir zurück nach Anchorage und statten, falls es die Zeit erlaubt, bei Wasilla noch dem Iditarod Headquarter einen Besuch ab. Abends in Anchorage können wir uns ein leckeres Abendessen in Downtown gönnen und langsam von Alaska Abschied zu nehmen.
Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 210km; Hotel [F]
18. Tag Rückflug nach Deutschland
Morgens bleibt noch Zeit zu einem letzten Bummel durch Downtown und zum Besorgen von Souvenirs. Je nach Flugzeit werden wir vor Mittag zum nahen Flughafen gebracht und starten am Nachmittag zum Heimflug.
[F]
19. Tag Ankunft in Deutschland
Vormittags Ankunft in Frankfurt.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Tour ist für Naturliebhaber konzipiert und es geht dabei nicht um sportliche Höchstleistungen. Wenn Sie bei den angebotenen Wanderungen mit dabei sein möchten, sollten Sie in guter körperlicher Verfassung sein und auch einmal in unwegsamem oder steilem Berggelände gehen können. Die Tages- und Halbtageswanderungen verlaufen teils über angelegte Trails und teils durch wegloses Gelände (Tundra, Sumpf) und erfordern gute Kondition und Trittsicherheit. Unterwegs bieten sich immer wieder Gelegenheiten, Tiere und Pflanzen zu beobachten. Sie sind bei dieser Reise in einem Kleinbus auf den Wildnisstraßen von Alaska unterwegs. Einige Highways und Nebenstrecken bestehen teils aus schlechten und ungeteerten Pisten. Zur Vorbereitung auf diese Reise empfehlen wir Ausdauersport wie z.B. Waldläufe und Wanderungen.
Sie übernachten durchgehend in festen Unterkünften unterschiedlicher Art - von einer einfachen Wildnishütte mit Mehrbettzimmern über Holzhütten beim Denali-Nationalpark mit Gemeinschafts-WC/Badezimmern bis zu Mittelklassehotels in den Städten. Im Mt. McKinley View Chalet sind Sie in 4 Zimmern mit jeweils 4 Betten untergebracht.
Bei dieser Reise sind nur einzelne Mahlzeiten eingeschlossen. In den Restaurants zahlen Sie ca. USD 6,- bis 14,- für ein Frühstück, USD 10,- bis 15,- für ein Mittagessen und USD 16,- bis 30,- für ein Abendessen. Öfters bietet es sich für mittags bei Rasten oder Wanderungen an, ein Picknick einzulegen. Mehrmals haben Sie in Orten die Möglichkeit, in einem Supermarkt persönliche Snacks und Getränke für die folgenden Tage einzukaufen (alkoholische Getränke gibt es nur in sog. Liquor Stores).
Die Überlandfahrten legen Sie in einem Kleinbus mit 13 Sitzen sowie Fahrer- und Beifahrersitz zurück. Diese in Nordamerika üblichen Kleinbusse sind enger gebaut als die in Europa gängigen Mercedes Sprinter. Aufgrund des stärkeren Motors und der solideren Karosserie sind sie jedoch für diese Reise besser geeignet. In den Fahrzeugen sind bauartbedingt keine Kopfstützen vorhanden. Gepäck, Lebensmittel, Zeltausrüstung und die Campingküche werden in einem Gepäckanhänger oder auf einem Dachträger transportiert. Eine Reise für naturbegeisterte Wanderer, die feste Unterkünfte bevorzugen. Erleben Sie das weite Land teils auf unbefestigten Straßen, teils weglos in der Natur.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel. 089 235006-21 .
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25,- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Sie benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes in den USA gültig ist. Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist zwar kein Visum nötig, Sie müssen aber eine elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic System for Travel Authorization = ESTA) über das Internet beantragen. Die von den USA erhobenen Gebühren hierfür betragen USD 14,-. Mit der Rechnung (ca. 6 Wochen vor Abreise) senden wir Ihnen eine detaillierte Anleitung zur Beantragung des ESTA zu.
Für ESTA müssen Sie Ihren Namen laut Reisepass angeben, d.h. Ihren ersten Vornamen wie im Reisepass im Feld 'Vorname' und Ihren Nachnamen . Insofern Sie eine Flugbuchung durch uns wünschen, müssen wir den exakt gleichen Namen zusätzlich an die Fluggesellschaft übermitteln, d.h. wir benötigen genau diese Namensangabe (Ihren ersten Vornamen und Ihren Nachnamen laut Reisepass). Die Einreisebestimmungen in die USA sind sehr streng. Falls aufgrund falscher Angaben Ihrerseits Kosten entstehen, müssen Sie diese selbst tragen. Sollten Sie die Reise nicht antreten können, liegt dies in Ihrer Verantwortung.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: "Waiver of Liability"
Für unsere örtliche Agentur ist ein so genannter "Waiver of Liability" (= Riskikoanerkennung für Outdoorsport) auszufüllen und von Ihnen zu unterschreiben. Dieses Formular wird vom Staat USA und den dortigen Versicherern unserer Agentur zwingend gefordert, um deren Versicherungsansprüche im Falle eines Unfalles geltend machen zu können. Diese betreffen ausschließlich unsere Agentur in USA, berühren also nicht Ihre reisevertraglichen Ansprüche nach deutschem Recht gegenüber Hauser Exkursionen als Ihrem Reiseveranstalter. Das Waiver Formular senden wir Ihnen zusammen mit den letzten Reiseunterlagen zu, Sie können es aber auf Wunsch auch gerne vorher anfordern. Eine Unterschrift ist für eine Teilnahme an dieser Reise obligatorisch.
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Im Inneren von Alaska herrscht Kontinentalklima. Dort sind Tagestemperaturen bis 25° in den Monaten Juli/August keine Seltenheit. Bei den Aufenthalten im Gebirge kann es kühl (bis 0°) und regnerisch sein. Von Juni bis August genießen Sie das für uns ungewöhnlich lange Tageslicht des Nordens. Ab Mitte August ist Nachtfrost möglich. Es wird nachts wieder dunkel und das Nordlicht erscheint. An den Küsten kann es jederzeit feucht und windig, regnerisch und stürmisch werden.
Ausrüstung
Sie benötigen strapazierfähige, möglichst wasserdichte Wanderschuhe mit guter Profilgummisohle, warme, schnell trocknende Wanderkleidung sowie eine wasserdichte Hose und Jacke mit Kapuze. Ein breiter Regenhut und Teleskop-Tourenstöcke sind empfehlenswert. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche und einen Tagesrucksack.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
Amerika

