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Canyon Fever Utah mit Egmont Strigl

II-III 3.548 3x 15x  

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e45

Detailprogramm
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  • Heiße Wüste, hohe Berge, rote Canyons - schulterbreit bis kilometertief
  • Abwechslungsreiche zwei- bis achtstündige Tageswanderungen
  • Nationalparks: Zion, Bryce, Capitol Reef, Canyonlands, Arches
  • National Monuments Grand Staircase-Escalante und Cedar Breaks
  • Kulturelle Höhepunkte: indianische Felskunst
  • Gipfelmöglichkeit: Mt. Haystack (3.548 m)
  • Glitzermetropole in der Wüste: Las Vegas

“Canyon Fever" - seit über 20 Jahren bin ich dieser Sucht nach der Schlucht verfallen und erkunde auf immer neuen Wegen die grandiose landschaftliche Vielfalt Utahs im Herzen des amerikanischen Südwestens. Von den Wüstenlandschaften der Mojave mit ihren Kakteen, Yuccas und Joshua-Bäumen bis hinauf in die kalten Regionen über 4000 m hoher Berge reicht die Bandbreite dieses faszinierenden Bundesstaates, den man ohne Übertreibung als geologisches Wunderland bezeichnen kann. Darin eingebettet liegen die berühmten roten Canyons, riesige Wälder aus Ponderosa-Kiefern, Wüstenlandschaften in all ihren Abstufungen und natürlich die weltberühmten Nationalparks. Schwerpunkt der Reise werden jedoch die unbekannteren Highlights sein, die ich mit Ihnen auf wenig begangenen Wegen besuchen möchte. Die bewaldeten Escalante-, Boulder- und LaSal Mountains, fantastische Aussichtspunkte auf dem Aquarius- und Dark Canyon Plateau, die San Rafael Swell und die Escalante Region mit ihren engen Schluchten. Dazwischen kleine Mormonenorte, indianische Felsmalereien, abenteuerliche Pisten und sicherlich die eine oder andere Überraschung. Sie werden sehen, auch Sie erliegen schnell dem Canyon Fever!

Termine und Preise
Reisedauer 20 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 11 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2USK3801 09.09.12 28.09.12 3.490,- Auf Anfr. Strigl Egmont Buchen
2USK3802 30.09.12 19.10.12 3.490,- Auf Anfr. Strigl Egmont Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 255,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleiter Egmont Strigl ab/bis Frankfurt
• örtlicher, Englisch sprechender Driver-Guide
• Flug mit Condor Frankfurt - Las Vegas - Frankfurt
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels, Motels und Zelten
• 15x Vollpension, 2x Halbpension, 1x Frühstück
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Nationalparkgebühren
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Anschlussflüge innerdeutsch/Österreich/Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Gebühren für die Einreisegenehmigung in die USA (USD 14,-); fehlende Mahlzeiten und Getränke (pro Mahlzeit ca. USD 20,-, insgesamt ca. USD 100,-), Trinkgeld für Ihre Reiseleitung (USD 3,- bis USD 5,- pro Tag / Reiseleiter, insgesamt ca. USD 150,- ); sonstige Trinkgelder (Zimmerpersonal, Restaurant); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf
1. Tag Anreise nach Las Vegas

Mittags Flug mit Condor von Deutschland nach Las Vegas, der größten Stadt Nevadas. Trotz der großen Entfernung beträgt die Flugzeit nur rund 10 Stunden, da uns die Flugroute nahe am Nordpol vorbeiführt. Dank der Zeitverschiebung kommen wir am Nachmittag an. Wir werden zum Hotel gebracht. Um die Zeitverschiebung gut zu bewältigen, sollten wir bis zum Abend wach bleiben. Am späten Nachmittag stellt uns Egmont Strigl die Tour vor. Anschließend gehen wir gemeinsam essen und können den Lichterglanz dieser Großstadt genießen.
Hotel

2. Tag Las Vegas - Joshua Tree National Landmark

Ein Tag der starken Kontraste. Morgens machen wir einen ausgedehnten Spaziergang entlang des “Strip", der Strasse der Casinos, bevor wir mit der Monorail zum Hotel zurückkehren, wo unser örtlicher Guide mit dem Fahrzeug auf uns wartet. Zusammen fahren wir zum Mittagessen und verlassen dann die Glitzermetropole Las Vegas in Richtung der Grenze zu Utah und Arizona. Nach etwa zwei Stunden Fahrt erreichen wir am Westhang der Virgin Mountains die Whitney Pockets, eine Region aus bunten Sandsteinformationen mit vielen indianischen Felszeichnungen. Dort stellen wir gemeinsam die Zelte auf und machen unsere erste Wanderung hinaus in die Mojave Wüste, die hier durch viele Kakteen und stattliche Joshua Bäume geprägt wird. Diese seltsam anmutenden Pflanzen wachsen ausschließlich in der Mojave-Wüste und sind ein wichtiger Bestandteil des regionalen Ökosystems, sie liefern vielen Wüstentieren Nahrung und Schutz. Botanisch gehören sie zu den Liliengewächsen, die größten Exemplare werden bis zu 18 m hoch und 900 Jahre alt.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 150km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

3. Tag Beaver Dam Mountains - Bryce-Canyon-Nationalpark

Nach einer kleinen Morgenwanderung verlassen wir die Mojave-Wüste Utahs und fahren über St. George zum Zion-Nationalpark, den wir auf einer spektakulären Panoramastraße durchqueren. Gleich außerhalb des Parks gehen wir mittagessen. Dann fahren auf einer landschaftlich sehr schönen Strecke hinüber in den Bryce-Canyon-Nationalpark und schlagen am frühen Nachmittag unsere Zelte dort auf. Der Park ist 143 km² groß und liegt auf einer Höhe von 2.400 bis 2.800 m. Neben 400 Pflanzen- und 170 Vogelarten leben hier u.a. Koyoten, Pumas, Präriehunde sowie die seltenen Wapitihirsche und Gabelbock-Antilopen. Von unserem Camp sind es nur wenige Meter bis zur Abbruchkante des weltberühmten Amphitheaters. Wind und Wetter haben dort aus verschiedenfarbigem Kalk- und Sandstein eine bunte Märchenwelt mit skurrilen Nadeln, Türmen und Schlosszinnen modelliert. Am späteren Nachmittag machen wir auf dem Rim Trail noch eine leichte Wanderung, um die bizarre Erosionslandschaft mit ihren spektakulären Farben und Formen auf uns wirken zu lassen.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 170km; Zelt (Campingplatz) [FMA]

4. Tag Bryce-Canyon-Nationalpark - Powell Point

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen fantastischer Panoramen. Zunächst fahren wir hinunter zum Rainbow Point, dem südlichsten Punkt des Nationalparks, und genießen von 2.748 m Höhe die Aussicht auf weite Teile Südutahs und Nordarizonas. Eine kleine Wanderung zeigt uns zudem die knorrigen “Langlebigen" - Kiefern (Bristlecone Pines), die bis zu 5.000 Jahre alt werden können. Nach dem Mittagessen fahren wir dann ein kurzes Stück nach Nordosten und hinauf auf die Escalante Mountains, wo wir unser Camp auf 3.000 m Höhe aufschlagen. Von dort brechen wir zu unserer ersten längeren Wanderung auf, die uns zum spektakulären Powell Point (3.105 m) bringt. Von dort aus liegt uns das “Grand Staircase", das berühmte “geologische Treppenhaus" Südutahs, zu Füßen. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis hinunter zum Grand Canyon und bis hinüber zum Navajo Mountain in Arizona.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 60km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

5. Tag Powell Point - Devils Garden

Von den dicht bewaldeten Höhenlagen des Aquarius-Plateaus schlängeln sich unzählige Wasserläufe hinunter in die spektakuläre Canyonlandschaft des Escalante-Plateaus. Einem von ihnen, dem Pine Creek, folgen wir heute auf einer mehrstündigen Wanderung flussabwärts durch den sogenannten Box Canyon. Im Schatten alter Cottonwood-Bäume, unter hohen Felswänden und in heißer Wüstensonne wandern wir nach Süden und durchqueren dabei mehrere Dutzend Male den Bach, an dem wir uns immer wieder abkühlen können. Am unteren Ende der Schlucht wartet dann unser örtlicher Guide mit dem Bus und bringt uns zum herrlichen Devils Garden, einem Labyrinth cremefarbener Felspfeiler, das wir in schönstem Nachmittagslicht durchwandern. Unser Wildniscamp suchen wir uns heute entlang der historischen Hole-in-the-Rock Road, die im 19. Jahrhundert von Mormonensiedlern in mühsamer Handarbeit angelegt wurde.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 130km; Abstieg: 400m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

6. Tag Grand Staircase Escalante National Monument

Heute erleben wir mit dem Coyote Gulch einen weiteren Traumcanyon, der sich in vielen Windungen durch herrlich roten Navajo-Sandstein schlängelt. Nach kurzem Morgentransfer steigen wir durch den Crack-in-the-Wall hinab und folgen für mehrere Stunden dem klaren, kühlen Wasser des Baches flussaufwärts. Unterwegs sehen wir einige Arches und Natural Bridges, wandern im Schatten alter Cottonwood Bäume und haben ev. sogar Gelegenheit, zu baden. Am riesigen Jacob Hamblin Arch kraxeln wir dann wieder zur Canyonkante hinauf und laufen über Slickrock zurück zum wartenden Bus. Unser Camp schlagen wir nach kurzem Transfer schließlich am Dancehall Rock oder den Sooner Rocks auf, wo schon die Mormonenpioniere des 19. Jahrhunderts lagerten.
Gehzeit: 7-8h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 50km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

7. Tag Escalante - Capitol-Reef-Nationalpark

Gleich nach dem Frühstück tauchen wir ein in die bizarre Welt des teilweise nur schulterbreiten Slotcanyons und erleben die schöpferische Kraft des Wassers, das im Laufe von Jahrmillionen Canyon-Sahnestücke wie den Peekaboo- oder Spooky Gulch aus dem Fels gefräst hat. Nach dem Mittagessen in Boulder fahren wir dann hinauf in die dicht bewaldeten Boulder Mountains und hinüber zu einem weiteren berühmten Nationalpark Utahs, dem Capitol Reef. Kernstück ist die sogenannte Waterpoket Fold, eine geologische Verwerfungslinie, die durch die Anhebung des Colorado-Plateaus entstanden ist. Die ursprünglich horizontalen Gesteinsschichten wurden dabei geneigt und gebogen, durch Wind- und Wassererosion bildete sich schließlich ein bunt gebändertes Labyrinth aus Schluchten, Klippen und Felsdomen. Nachdem wir unsere Zelte auf dem Campingplatz in Fruita aufgebaut haben, fahren wir hinunter zur tief eingeschnittenen Capitol Gorge und steigen von dort hinauf zum Golden Throne, von dem sich im Nachmittagslicht fantastische Ausblicke auf diese geologische Wunderwelt bieten.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt (Campingplatz) [FMA]

8. Tag Capitol-Reef-Nationalpark - Factory Butte

Nach einer erholsamen Nacht in den historischen Obstgärten von Fruita tauchen wir nach dem Frühstück wieder ein in die Schluchten der Waterpocket Fold. Ein kurzer Transfer bringt uns zum Sulphur Creek, dem wir auf einer mehrstündigen Wanderung mit ein wenig Kletterei folgen. Nach einem Mittagspicknick am murmelnden Fremont River verlassen wir die Welt der Canyons und begeben uns in die bizarre Welt der Caineville Desert, deren Landschaft an Mars und Mond erinnert - ein toller Kontrast zu den engen Schluchten der vergangenen und der folgenden Tage. Unser Camp schlagen wir an einem einsamen Felsen auf und können in der Abenddämmerung die Leere und Weite am Fuße der wuchtigen Factory Butte genießen.
Gehzeit: 4-6h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 80km; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

9. Tag Factory Butte - Lake Powell

Einsamste Landschaften und weite Ausblicke prägen auch den heutigen Tag. Es geht zurück auf den Highway 24 und dann auf dem legendären Burr-Trail hinunter nach Süden. Links die fast 4.000 m hohen Henry Mountains, die als letzte Bergkette der USA erkundet und vermessen wurde, rechts die zerklüfteten Klippen des Capitol-Reef-Nationalsparks. Immer wieder halten wir an, um uns die wie Sprungschanzen in den Himmel ragenden Gesteinsschichten dieser Verwerfungslinie anzuschauen. Am Nachmittag erreichen wir schließlich den Halls Creek Overlook, einen phantastischen Aussichtspunkt mit Blick auf das Riff, der für uns Ausgangspunkt einer Wanderung zur Brimhall Bridge ist. Zurück am Bus schlagen wir unsere Zelte in der Nähe auf und haben Gelegenheit, den Tag mit tollen Panoramen ausklingen zu lassen.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 110km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

10. Tag Lake Powell - Dark-Canyon-Plateau

Ab und zu muss auch ein wenig Strecke gemacht werden, d.h. wir fahren auf den landschaftlich sehr schönen Highways 276 und 95 nach Osten. Unterwegs gibt es zahlreiche interessante Punkte, an denen wir Halt machen. An Aussichtspunkten mit Blick auf den Lake Powell oder an Brücken über den Dirty Devil, den Colorado und den White Canyon. Ganz in der Nähe des Natural Bridges National Monuments tauchen wir dann wieder ab in die Wildnis und folgen der ungeteerten Elk Ridge Road hinauf in die duftenden Kiefernwälder des Dark- Canyon-Plateaus, wo wir uns an einer Canyonkante einen schönen Platz suchen und im Abendlicht die Aussicht auf das Schluchtengewirr des Colorado genießen können.
Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 200km; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

11. Tag Dark-Canyon-Plateau - Canyonlands-Nationalpark

Der Canyonlands-Nationalpark wird von vielen Gästen als einer der schönsten des Landes bezeichnet. Unzählige Canyons, die der Colorado River und seine Nebenflüsse in die farbenprächtige Felslandschaft gegraben haben, durchziehen das gewaltige Felsplateau, das sich in drei voneinander getrennte Regionen, Island in the Sky, Needles und Maze, aufteilt. Wir besuchen heute den sogenannten Needles District, in dem unzählige, bunt gebänderte Sandsteinpfeiler in den Himmel ragen. Nach dem Frühstück machen wir eine kleinere Wanderung und genießen die Aussicht auf den Park von oben. Dann fahren wir am Indian Creek entlang in den Park hinein, schlagen unser Camp auf und machen nachmittags eine weitere Wanderung durch das Felslabyrinth.
Gehzeit: 3-5h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 65km; Zelt (Campingplatz) [FMA]

12. Tag Canyonlands-Nationalpark - LaSal Mountains

Heute wartet eine lange und spannende Wanderung durch die Needles auf uns. Durch eindrucksvolle Felsgärten wandern wir zum Chesler Park, einer Prärieinsel inmitten wilder Felsstrukturen, und zwängen uns durch die enge Kluft des Joint Trail, bevor wir am frühen Nachmittag am Newspaper Rock ein großartiges Beispiel indianischer Felskunst zu sehen bekommen. Weitere Höhepunkte des Tages sind die Felsbögen Wilson Arch und Looking Glass Rock. Am späten Nachmittag geht es dann hinauf in die kühlen Hochlagen der LaSal Mountains, wo wir unser Camp in den weißstämmigen Pappelwäldern am Warner Lake aufschlagen.
Gehzeit: 6-7h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 130km; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Zelt (Campingplatz) [FMA]

13. Tag LaSal Mountains - Moab

Nach einer kühlen Nacht auf fast 3.000 m Höhe kurzer Transfer hinauf zum Geyser-Pass, unserem Ausgangspunkt für die Besteigung des 3.548 m hohen Haystack Mountain, von dem aus sich wunderbare Ausblicke über das Colorado-Plateau und bis weit hinein nach Colorado bieten. Nach der Rückkehr zum Auto fahren wir durch das Castle Valley zum Colorado hinunter und folgen seinem von hohen, roten Klippen gesäumten Lauf nach Moab, der selbsternannten Welthauptstadt der Mountainbiker. Hier quartieren wir uns in einem Motel ein, können duschen und am Abend die Annehmlichkeiten dieser lebhaften Kleinstadt genießen.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 70km; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Motel [FM]

14. Tag Moab - Horsehoe Canyon

Nach einem kräftigen Frühstück in Moab fahren wir zum nur wenige Kilometer entfernten Arches-Nationalpark mit der weltweit größten Konzentration an natürlichen Steinbögen, die durch Erosion und Verwitterung ständig neu entstehen und vergehen. Auf dem Double-O-Arch Trail wandern wir zu einigen der schönsten Felsbögen, darunter auch der berühmte "Landscape Arch" mit einer Spannweite von 89 m und einem Durchmesser von stellenweise nur 2 m. Mittags fahren wir dann hinauf zum Sego Canyon, um uns einige schöne indianische Felsmalereien anzusehen, bevor wir dann in Green River zu Mittag essen. Dort verlassen wir die Interstate und fahren durch die einsame Weite der San-Rafael-Wüste nach Süden. Unterwegs schauen wir uns einen Kaltwassergeysir an und sehen mit etwas Glück Herden von Gabelbock-Antilopen. Endpunkt der Tagesetappe ist der Trailhead zum Horseshoe Canyon, einer Exklave des Canyonlands-Nationalparks, wo wir uns am Schluchtenrand einen schönen Platz für ein weiteres Wildniscamp suchen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

15. Tag Horseshoe Canyon - San Rafael Swell

Die "Great Gallery", eines der großartigsten Beispiele indianischer Felsmalereien, erwartet uns heute. Gleich nach dem Frühstück steigen wir in den Canyon hinunter und wandern auf seinem Grund bis zu einem riesigen Felspaneel, das Dutzende, teils überlebensgroße Gestalten zeigt, deren Bedeutung bis heute nicht enträtselt werden konnte. Zurück am Bus fahren wir weiter durch die San-Rafael-Wüste und nehmen Kurs nach Westen zum Goblin Valley State Park, der von Tausenden von knubbeligen Felspfeilern und Pilzen geprägt wird. Nach einem kurzen Rundgang im Park suchen wir uns einen schönen Zeltplatz am Rand der bizarr erodierten San Rafael Swell, deren enge Schluchten zu den schönsten der Region gehören.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 65km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]

16. Tag Wildhorse Canyon - Wedge Overlook

Der Vormittag steht im Zeichen von Little Wildhorse- und Bell Canyon, zwei engen Schluchten, die wir auf einer Rundwanderung miteinander verbinden. Dabei müssen wir eventuell durch Wasser waten, uns durch enge Klüfte zwängen oder kleinere Hindernisse überklettern. Nach dem Mittagessen fahren wir hinauf in den einsamen Nordteil der San Rafael Swell, einer weiteren geologischen Besonderheit der Region. Es handelt sich um eine blasenförmige Aufwölbung ehemals waagerechter Gesteinsschichten, die im Laufe der Jahrmillionen durch Wassererosion zu einem bizarren Skulpturenpark modelliert wurde. Auf unserem Weg durchqueren wir diese eindrucksvolle Landschaft aus Zeugenbergen und tiefen Schluchten und sehen ein schönes Beispiel indianischer Felskunst. Unser Camp schlagen wir am “Little Grand Canyon" auf, einer vielfach gewundenen, tiefen Schlucht, die der San Rafael River aus den weichen Sandsteinschichten modelliert hat.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 110km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zelt (Campingplatz) [FMA]

17. Tag Little Grand Canyon - Cedar Breaks National Monument

Nach einer kleinen Morgenwanderung mit faszinierenden Ausblicken auf die Schlucht verlassen wir die San Rafael Swell Richtung Westen. Wir kommen durch kleine Mormonengemeinden am Fuß der Wasatch Range, fahren dann auf den Interstate-Autobahnen 70 und 15 eine längere Strecke und erleben die ganze Bandbreite der Landschaften Utahs. Die Route führt vorbei an hohen, bewaldeten Bergen, durch fruchtbare, bewässerte Täler und durch wüstenhafte Ebenen. Erst am Nachmittag geht es noch einmal in die Berge hinein und hinauf zu einem der kleinsten, aber schönsten Parks im Süden Utahs. Dünn ist die Luft im Cedar Breaks National Monument auf 3.190 m Höhe, das auf Grund seiner Farben und Formenvielfalt oft mit dem Bryce Canyon verglichen wird. Wenn genug Zeit bleibt, machen wir am Canyonrand noch eine kleine Wanderung, bevor wir unsere Zelte auf einem Campingplatz in der Nähe aufbauen.
Gehzeit: 2-3h; Fahrzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 400km; Zelt (Campingplatz) [FMA]

18. Tag Cedar Breaks National Monument - Las Vegas

Heute verabschieden wir uns vom geologischen Wunderland Utahs. Im Morgenlicht werfen wir noch einen letzten Blick auf die bunten Felsformationen der Cedar Breaks, bevor es hinunter ins Tal des Virgin River und wieder hinaus in die Wüste geht. In St. George schließt sich der Kreis unserer intensiven Tour im Zeichen des “Canyon Fever".Wir durchqueren ein Stück Arizona, fahren hinaus in die flirrende Weite der Mojave-Wüste und erreichen am Nachmittag wieder Las Vegas. Hier bleibt genug Zeit, um noch einmal über der Strip zu bummeln oder shoppen zu gehen, bevor wir dann bei einem gemeinsamen Farewell-Dinner die Reise ausklingen lassen.
Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 300km; Hotel [FA]

19. Tag Heimreise

Je nach Flugplan bleibt vormittags noch etwas Zeit, um in Las Vegas zu bummeln oder einzukaufen. Dann fahren wir zum Flughafen und fliegen am Nachmittag zurück nach Deutschland.
[F]

20. Tag Ankunft Deutschland

Ankunft in Frankfurt am Vormittag.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Diese Reiseleitersondertour hat Pioniercharakter. Ihr Reiseleiter, Egmont Strigl, kennt die Route, er hat sie selbst zusammengestellt. Dennoch kann es sein, dass aus organisatorischen Gründen oder witterungsbedingt kurzfristig Tage umgestellt oder Camps verlegt werden müssen. Das macht u.a. den Reiz dieser Pioniertour aus.
Die meisten Wanderungen sind relativ leicht. Sie führen aber oft durch wegloses Gelände und durch Flussläufe und erfordern Ausdauer, Trittsicherheit sowie ein wenig Kletterei. Die Gehzeiten liegen zwischen 2 und 8 Stunden. Nur bei einer einzigen Bergwanderung sind im Auf- und Abstieg jeweils 500 Höhenmeter zu überwinden, bei allen anderen Touren ist der zu bewältigende Höhenunterschied geringer.
Sie übernachten auf Zeltplätzen, die entweder von den Nationalparks, der Forstbehörde oder dem Bureau of Land Management eingerichtet wurden. Diese Zeltplätze sind einfach ausgestattet, sie bieten z. B. keinen Strom oder aufwendige sanitäre Anlagen, liegen aber besonders schön oder nahe am Ausgangspunkt einer Wanderung. Es sind i.d.R. keine Duschen vorhanden, Waschmöglichkeiten schon. In einigen Nationalparks gibt es Zeltplätze mit und ohne Duschen - unsere örtliche Agentur versucht immer, Zeltplätze mit Duschen zu reservieren. In seltenen Fällen ist dies nicht möglich. (Dies betrifft vor allem den Zion-Nationalpark.) In den Wildniscamps finden sich keinerlei Einrichtungen (keine Tische, Stühle, WC) - nur grandiose Natur.
Die Mahlzeiten sind während der Campingtage im Reisepreis eingeschlossen. Egmont Strigl wird von einem örtlichen Reiseleiter unserer lokalen Agentur begleitet. Dieser wird unterwegs für Sie kochen, für Ihre Mithilfe jedoch sicher dankbar sein. Ihre Lunchpakete richten Sie sich morgens selbst oder es wird ein Picknick gemacht. Ihre Zelte müssen Sie selbst auf- und abbauen. Natürlich freut sich Ihre Reiseleitung, wenn Sie sich während des Lagerlebens aktiv an allen anfallenden Tätigkeiten beteiligen.
Sie sind in einem für Nordamerika-Reisen üblichen Kleinbus mit 13 Sitzen plus Fahrer- und Beifahrersitz unterwegs. Dieser Kleinbus wird mit maximal 11 Teilnehmern/Teilnehmerinnen sowie Ihrer Reiseleitung und einem zusätzlichen örtlichen Guide besetzt. Große Tagesrucksäcke haben im Bus also keinen Platz, dafür ist der Bus im Vergleich zu größeren Modellen flexibler auf den unbefestigten Straßen in den Nationalparks. Die Fahrzeuge sind mit Klimaanlage ausgestattet, die Fenster etwas abgedunkelt. Die in Nordamerika üblichen Kleinbusse sind etwas enger bemessen und verfügen nicht über Kopfstützen. Ihr Gepäck wird in einem geschlossenen Gepäckanhänger transportiert. Für Abenteuerlustige mit Teamgeist; Trittsicherheit und gute Kondition für bis zu 8-stündige Tageswanderungen sind wichtig.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Sie benötigen zur Einreise in die USA einen maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig ist. Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist zwar kein Visum nötig, Sie müssen aber eine elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic System for Travel Authorization = ESTA) über das Internet beantragen. Die von den USA erhobenen Gebühren hierfür betragen zur Zeit USD 14,-. Mit der Rechnung (ca. 6 Wochen vor Abreise) senden wir Ihnen eine detaillierte Anleitung zur Beantragung des ESTA zu. Bitte beantragen Sie ESTA erst, wenn Ihre Reise sicher stattfindet.
Für ESTA müssen Sie Ihren vollständigen Namen laut Reisepass angeben. Den exakt gleichen Namen müssen wir an die Fluggesellschaft übermitteln. Wir benötigen von Ihnen deshalb eine Kopie Ihres Reisepasses, ohne diesen können wir Ihre Flugbuchung nicht bearbeiten. Bitte senden Sie uns mit Ihrer Buchung eine Passkopie zu. Die Einreisebestimmungen in die USA sind sehr streng. Falls aufgrund falscher Namensangaben Ihrerseits Kosten entstehen, müssen Sie diese selbst tragen. Sollten Sie die Reise nicht antreten können, liegt dies in Ihrer Verantwortung.

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Eine Auffrischung der Tetanus-Impfung wird empfohlen.

Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Diese Reiseleitersondertour hat Pioniercharakter. Ihr Reiseleiter Egmont Strigl kennt die Route, er hat sie selbst zusammengestellt. Trotzdem kann es vorkommen, dass Straßen nach schlechtem Wetter nicht befahrbar sind oder Wanderrouten wegen der Willkür der Nationalparkverwaltungen kurzfristig geschlossen werden. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es aus oben genannten oder anderen, z. B. organisatorischen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

"Waiver of Liability"
Für unsere örtliche Agentur ist ein so genannter "Waiver of Liability" (= Riskikoanerkennung für Outdoorsport) auszufüllen und von Ihnen zu unterschreiben. Dieses Formular wird vom Staat USA und den dortigen Versicherern unserer Agentur zwingend gefordert, um deren Versicherungsansprüche im Falle eines Unfalles geltend machen zu können. Diese betreffen ausschließlich unsere Agentur in den USA, berühren also nicht Ihre reisevertraglichen Ansprüche nach deutschem Recht gegenüber Hauser Exkursionen als Ihrem Reiseveranstalter. Das Waiver Formular senden wir Ihnen zusammen mit den letzten Reiseunterlagen zu, Sie können es aber auf Wunsch auch gerne vorher anfordern. Eine Unterschrift ist für eine Teilnahme an dieser Reise obligatorisch.

Verlängerungen: Für zusätzliche Übernachtungen in Las Vegas machen wir Ihnen gerne ein Angebot für das Gruppenhotel Mardi Gras (Preis variiert je nach Saison und Verfügbarkeit), bitte fragen Sie Ihre gewünschte Verlängerung bei uns an.

Klima

In den höher gelegenen Nationalparks wird das heiße Südwestklima durch die Höhenlagen abgemildert; die Tagestemperaturen betragen zwischen 23° und 30°, in tieferen Regionen bis 38°C. Im September kann es abends / nachts kühl werden und zu kurzen, aber heftigen Regenschauern und Gewittern kommen. Das Klima ist meist sehr trocken und daher besser zu ertragen als ein feucht-schwüler Tag in Mitteleuropa. Für detaillierte Klimatabellen zu den einzelnen Regionen empfehlen wir die offizielle Website der Nationalparks auf www.nps.gov (auf Englisch). Hier finden sich auch viele weitere interessante Informationen zum Einlesen.

Ausrüstung

Wichtig sind gute, eingelaufene Wanderschuhe und Wassersandalen (ganz wichtig!), robuste Trekkingbekleidung sowie ein Schlafsack (bis 0°C Komfortbereich). Eine Isoliermatte wird gestellt. Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren ersten Buchungsunterlagen.

Gepäck

Sie benötigen eine flexible Reisetasche und für die Wanderungen einen Tagesrucksack mit ca. 25 Litern Fassungsvermögen.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail:

In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Wanderer im Antilope Canyon, Fotograf: Strigl, Egmond
Joshua Tree Parashant Nat. Monument, Fotograf: Strigl, Egmond
Bryce Canyon, Fotograf: Tauscher, Willi
Bryce Canyon National Park, Fotograf: Jourdan, Frank
Utah Arches Nationalpark, Fotograf: Burmester, Ernst
Nachmittagsstimmung in der Wüste Utahs, Fotograf: Jourdan, Frank
Colorado River Durchbruch in den südlichen Canyonlands, Fotograf: Jourdan, Frank
 
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