Alaskas Golden Nuggets: Wrangell Mts. & Brooks Range mit Ruth Zeller
| III | 1.600 | 3x | 16x |
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Detailprogramm
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- Tageswanderungen in Tundra- und Berglandschaften der rauen Brooks Range
- Mit dem Buschflieger in die Wildnis der Wrangell Mountains
- Wrangell-St.-Elias-Nationalpark: Majestätische Berge und riesige Gletscher
- Zeltlager am Nizina-Gletscher inmitten der Wildnis
- Klassisch für Alaska: mit dem “Gummiboot" zurück in die Zivilisation
- Wo sich Elch, Karibu, Wolf, Moschusochse und Bär “gute Nacht" sagen
- Alaskas pure Wildnis erleben: Stille, Weite, Herbst in der Tundra
Unsere Hauser-Reiseleiterin Ruth Zeller sagt zu dieser Tour:
“Ich bin fasziniert von den polaren Regionen unserer Erde, von der Weite, den herrlichen Fernblicken und der Stille, die einen umfängt, sobald man ein paar Schritte in die Wildnis tut. Und die beginnt in Alaska, wie man sagt, gleich neben der Straße! Bei dieser Reise trifft das in besonderer Weise zu, denn wir werden zwei der größten Wildnislandschaften Alaskas erkunden. Mit der Brooks Range, dem nördlichsten Gebirge Alaskas, erreichen wir auch die unermesslich weiten Tundralandschaften. Hier wächst kein Baum und kein Strauch mehr. Hier oben am Polarkreis werden wir auf Tageswanderungen und Bergtouren die im August schon herbstlich gefärbte Wildnis gemeinsam erkunden.
Im Gegensatz zur Weite nördlich des Polarkreises erleben wir in den Wrangell Mountains das größte zusammenhängende Wildnisgebiet und die größte Gletscherkonzentration auf dem amerikanischen Kontinent - ein Gebiet der Superlative! Das Ausmaß der Gletscherströme und die gewaltigen Bergmassive sind einfach atemberaubend. Ein Buschflieger bringt uns mitten hinein in dies Gebiet und setzt uns am Nizina-Gletscher ab. Hier schlagen wir unser Lager auf und haben 5 Tage Zeit, um diese großartige Gletscher- und Berglandschaft zu Fuß und per Boot für uns zu entdecken. Der Aufenthalt am Nizina Glacier ist durchaus als außergewöhnlich zu bezeichnen. Solche Gegenden werden in Alaska in der Regel nur von Individualreisenden besucht. Der hohe logistische Aufwand erfordert die Mithilfe und das Verständnis der ganzen Gruppe, damit dieser Reiseabschnitt gelingt. Mit den Rafting-Booten geht es in 2 Tagen ins skurrile Dörfchen McCarthy und damit in die Zivilisation zurück. Lassen Sie uns Wildnis pur gemeinsam erleben!
Begleitet werden Sie auf dieser Reise von Ruth Zeller und von Eric Schmidt, unserem langjährigen Partner in Alaska und Inhaber der örtlichen Agentur. Seit über 15 Jahren organisiert und führt Eric Schmidt Wildnisreisen in Alaska und hat darin große Erfahrung. Die Idee für dieses Programm entsprang der Begeisterung der beiden für extreme Wildnis und Bergregionen. Und beiden bereitet es Freude, unseren Gästen diese Landschaften auf nicht ausgetreten Pfaden nahe zu bringen.
Termine und Preise
| Reisedauer | 21 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2USK3901 | 16.08.12 | 05.09.12 | €3.990,- | Auf Anfr. | Zeller Ruth | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €260,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleiterin Ruth Zeller ab/bis Frankfurt
• örtlicher Wildnisführer
• Flug mit Condor Frankfurt-Fairbanks/Anchorage-Frankfurt
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflug mit dem Buschflieger nach Nizina
• Übernachtung in Hotels und Zelten
• 19x Frühstück, 16x Mittagessen, 15x Abendessen
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Camping- und Kochausrüstung
• Nationalparkgebühren
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Anschlussflüge innerdeutsch/Österreich/Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. USD 250,-); Trinkgelder (ca. USD 80,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise nach Fairbanks
Mittags Flug mit Condor von Deutschland nach Fairbanks. Trotz der großen Entfernung beträgt die Flugzeit nur knapp 10 Stunden, da uns die Flugroute nahe am Nordpol vorbeiführt. Dank der Zeitverschiebung kommen wir nachmittags an. Wir werden zu unserem Hotel gebracht und sollten bis zum Abend wach bleiben, um die Zeitumstellung von 10 Stunden gut zu bewältigen. Wir machen einen Bummel durch Fairbanks und essen anschließend in einem Restaurant zu Abend. Unseren lokalen Guide treffen wir noch heute Abend, um mit ihm die nächsten Tage in der Brooks Range zu besprechen.
Hotel
2. Tag Fairbanks - Yukon River Camp
Unser örtlicher Guide holt uns morgens vom Hotel ab und nach einem kurzen Briefing geht es los in Richtung Norden. Vorher stoppen wir noch kurz, um im Supermarkt “last minute"-Einkäufe zu tätigen, wie z. B. Mückenspray oder andere, evtl. notwendige Kleinigkeiten. Beim Chatanika Gold Camp, unweit von Fairbanks, bietet sich uns eine gute Gelegenheit, einen Einblick in die Zeit des Goldrausches zu bekommen. Hier essen wir zu Mittag (auf eigene Kosten) und fahren danach weiter zur einzigen Brücke über den Yukon River - eine wahre Meisterleistung der Ingenieure. Schließlich schlagen wir unser erstes Camp wenige Kilometer nördlich des Yukon River auf.
Fahrzeit: 5h; Zelt (Wildniscamp) [FA]
3. Tag Yukon River - Brooks Range
Nachdem wir unser erstes Campingfrühstück genossen haben, bauen wir unsere Zelte und unser Camp ab. Wir fahren 4-5 Stunden auf dem James Dalton Highway nordwärts, bis wir unser erstes Trekkingziel, die südliche Brooks Range, erreichen. Die auch "Haul Road" genannte Überlandstrecke gilt als eine der letzten großen Abenteuerstraßen in den USA. Sie erschließt eine der nördlichsten, eindrucksvollsten Berg- und Tundra-Regionen der Welt. Wir passieren den Arctic Circle, den Nördlichen Polarkreis, und schlagen unser Lager in der Wildnis am Koyukuk River auf. Danach bleibt sicher noch Zeit, um die Gegend bei einer ersten Wanderung zu erkunden. Wer seine Angel-Lizenz mit sich führt, kann sich sein Abendessen fischen.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 4-5h; Zelt (Wildniscamp) [FMA]
4. Tag Sukukpak Mountain
Eine Bergwanderung mit teilweise steilem Aufstieg auf den Sukukpak Mountain steht heute auf dem Programm. Dieser gilt als der Paradeberg am Dalton Highway, denn sein Granitgestein überragt die Umgebung um rund 1000 Höhenmeter. Der Berg, so glaubt man, markiert die traditionelle Grenze zwischen den Territorien der Inuit und der Athabasca-Indianer. Die Besteigung ist technisch nicht schwierig, aber unsere Ausdauer ist gefragt bei der 9-stündigen, 10 km langen Wanderung durch wegloses Gelände.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 330m; Abstieg: 330m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]
5. Tag Galbraith Lake
Wir verlassen die Bergregion um den Sukukpak Mountain und fahren weiter in die nördliche Brooks Range zum Atigun-Pass. Mit seinen 1.400 m Höhe gilt er als höchster Straßenpass Alaskas. Zudem bildet er die Wasserscheide zwischen Polarmeer und Zentral-Alaska. In dieser Gegend lohnt es sich, nach Grizzlybären, Moschusochsen, Karibus und Dallschafen Ausschau zu halten. Hier finden wir außerdem den nördlichsten Fichtenbaum auf unserer Route; ab hier gibt es kaum noch Bäume und Sträucher, stattdessen Tundra so weit das Auge reicht. Wir unternehmen eine mehrstündige Wanderung in der Passregion und erkunden die Tundralandschaft. Unser Lager schlagen wir heute am Galbraith Lake, westlich des Dalton Highways, auf.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2h; Zelt (Wildniscamp) [FMA]
6. Tag Galbraith Lake
Der ganze Tag steht uns zur Verfügung, um die Wildnis rund um den Galbraith-See zu erkunden. Eine Wanderung im weglosen Gelände und ins einsame Hinterland vermittelt uns noch mehr das Gefühl der Abgeschiedenheit. Wir versuchen, einen der umliegenden Gipfel zu erreichen und genießen den Weitblick über die endlos scheinende Tundralandschaft.
Gehzeit: 5-7h; Zelt (Wildniscamp) [FMA]
7. Tag Galbraith Lake
Bei gutem Wetter verbringen wir auch diesen Tag in der Umgebung des Galbraith Lake und unternehmen eine weitere Wanderung. Gerade hier oben ist unsere Reiseplanung stark witterungsabhängig. Bei gutem Herbstwetter ist es ein Traum, durch die bunt gefärbte Tundra - eines der kaum berührten Ökosysteme unserer Erde - zu streifen.
Gehzeit: 5h; Zelt (Wildniscamp) [FMA]
8. Tag Wiseman - Marion Creek
Beim Abbauen des Camps sind wir nun schon ein eingespieltes Team. Wir genießen die morgendliche Stille am See, bevor wir die Tundragebiete am Galbraith Lake verlassen und wieder Richtung Süden aufbrechen. Zurück geht es noch einmal über den Atigun-Pass. Wir passieren das einstige Goldgräberstädtchen Wiseman und schlagen unser Lager am Marion Creek auf. Auch hier bieten sich direkt am Wegesrand jede Menge Wandermöglichkeiten, tolle Ausblicke mit inbegriffen. Was wir im Einzelnen unternehmen, entscheiden wir vor Ort. Hoffentlich holen wir uns dabei keine kalten Füße - wir befinden uns nämlich schon in der Nähe von Coldfoot!
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2-3h; Zelt (Campingplatz mit sanitären Anlagen, ohne Duschen) [FMA]
9. Tag Fahrt zurück nach Fairbanks
Entlang des Dietrich Rivers fahren wir nach Coldfoot, einem ehemaligen Gold Camp und überqueren in der Nähe von Stevens Village den träge in Richtung Bering-See dahinfließenden Yukon River. Schließlich erreichen wir wieder den Endpunkt des Dalton Highway und folgen dem Elliott Highway bis nach Fairbanks. Ständiger Begleiter auf dieser Fahrt ist die Trans Alaska Pipeline, die sich - mal links mal rechts - den Highway entlangschlängelt. Stets gegenwärtig sind uns auch die vielen Eindrücke und Landschaftsbilder der vergangenen Tage in der Brooks Range. In Fairbanks angekommen, genießen wir die erste heiße Dusche seit Tagen und lassen die Woche bei einem gemütlichen Abendessen im Restaurant Revue passieren. Morgen starten wir zu neuen Abenteuern in den Südosten Alaskas.
Fahrzeit: 6h; Hotel [F]
10. Tag Fairbanks - Alaska Range - Fielding Lake
Auf geht's Richtung Süden! Mitten durch die Alaska Range führt uns unsere Fahrt. Um die lange Strecke in die Wrangell Mountains abzukürzen, nehmen wir uns heute nur die Hälfte vor. Nach ca. 3,5 Stunden Fahrzeit erreichen wir den malerisch gelegenen Fielding Lake mit einem wunderschönen, knapp 3.000 m hoch gelegenen Campingplatz, mitten in der Alaska Range. Hier, oberhalb der Baumgrenze, ist der See manchmal bis Juli mit Eis bedeckt. Es bleibt noch genügend Zeit für eine 2-stündige Wanderung.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3-4h; Zelt (Campingplatz) [FMA]
11. Tag Fielding Lake - Mc Carthy
Heute erreichen wir den Ausgangspunkt unseres zweiten Wildnis-Abenteuers! Die holprige McCarthy Road rüttelt uns gut durch, bevor wir das “Eingangstor" zum Wrangell-St.-Elias-Nationalpark, den kleinen Ort McCarthy, erreichen. Der Ort gleicht einem verschlafenen Wildweststädtchen. Doch zu Beginn des Jahrhunderts befand sich hier das größte und ertragreichste Kupferbergwerk der Welt, die Kennicott Mine, die 1938 allerdings geschlossen wurde. Damals lebten mehr Menschen in McCarthy als in Anchorage! Auf dem Campingplatz schlagen wir unsere Zelte auf und treffen letzte Vorbereitungen für die kommenden Tage in der Wildnis.
Gehzeit: 5-6h; Zelt (Campingplatz) [FMA]
12. Tag Mc Carthy - Flug zum Nizina Glacier
In wenigen Minuten erreichen wir den Airstrip. Der Buschflieger steht schon bereit, um uns - nach und nach - in die Wildnis der Wrangell Mountains zu bringen. Vier Flüge sind sicher nötig, bis wir uns alle mit unserem Gepäck am Nizina-Gletscher befinden. Wenn der kleine Flieger seine Propeller anwirft und die ersten Meter über die Piste holpert, wird es sicher so manchem Teilnehmer erst einmal mulmig. Aber sobald die Häuschen von McCarthy nur noch kleine, bunte Würfel sind und der Wald immer kleiner wird, der Blick sich öffnet und wir in eine grandiose und majestätische Gletscher- und Berglandschaft hineinfliegen, kennt das Staunen keine Grenzen mehr. Nur ein kleiner Teil des größten zusammenhängenden Wildnisgebietes der Erde liegt unter uns und dennoch ist seine Weite unfassbar. Gemeinsam mit den angrenzenden Nationalparks in Kanada und im äußersten Südosten Alaskas zählt der Park seit 1994 zum Weltnaturerbe. Mit einer Gesamtfläche von 97.124 km² ist er eines der größten Schutzgebiete weltweit. Noch nicht genug der Superlative - hier befinden sich auch neun der höchsten Gipfel der Vereinigten Staaten. Der höchste dieser Gipfel, der 5.489 m hohe Mount St. Elias, ist durch einen Kinofilm berühmt geworden. Nach der Ankunft in dieser außergewöhnlichen Gegend suchen wir uns einen geeigneten Platz, um unser Lager für die nächsten Tage aufzuschlagen.
Zelt (Wildniscamp) [FMA]
13.-15. Tag Wanderungen am Nizina Glacier - Wrangell Mountains
Von unserem Basecamp in der Wildnis bieten sich beste Möglichkeiten, um die Gegend zu erkunden. Wir unternehmen ausgedehnte Tageswanderungen zu beiden Seiten des Gletschers. Denn mit unseren Raftbooten können wir auch auf die andere Seite des Gletschersees gelangen und somit unser Tourengebiet großzügig ausdehnen.
Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt (Wildniscamp) [FMA]
16. Tag Rafting Nizina River
Die Flüsse Alaskas galten seit jeher auch als Verbindungsadern für Bewohner, Forscher und Abenteurer. Straßen sind schwer zu bauen oder zu unterhalten und daher selten. Eine Flussbefahrung ist ein für Alaska urtypisches Erlebnis. So nutzen auch wir den Nizina River, um nach unserem Aufenthalt am Gletscher wieder zurück in die Zivilisation zu gelangen. Wir verladen unser gesamtes Gepäck auf die Boote und gleiten dann den Nizina River hinab. Selbst wenn wir noch keine Rafting-Erfahrung haben, können wir diese Fahrt genießen. Es kommt nicht auf sportliche Leistung oder Mut beim Meistern von Stromschnellen mit viel Spritzwasser an. Das Abenteuer besteht darin, sich auf den Rhythmus des Flusses einzulassen - nicht wir, sondern der Fluss bestimmt das Tempo. An einer schönen Stelle am Ufer finden wir nach rund 6 Stunden Flussfahrt einen geeigneten Platz für unser Nachtlager.
Fahrzeit: 6h; Zelt (Wildniscamp) [FMA]
17. Tag Rafting Nizina River
Noch einen ganzen Tag genießen wir das Unterwegssein auf dem Fluss, bevor wir ein letztes Mal draußen in der Wildnis unser Camp aufschlagen.
Zelt (Wildniscamp) [FMA]
18. Tag Rafting und Wanderung zurück nach McCarthy
Der Nizina River wird immer breiter. Wir erreichen heute die Stelle, an der wir, kurz vor McCarthy, aus dem Fluss steigen. Anstrengend wird es noch einmal, bis wir die ganze Ausrüstung an Land haben und alles verpackt ist, damit das Gepäck später von einem Allradfahrzeug abgeholt werden kann. Nach der langen, auf dem Wasser und in Wildnisgebieten verbrachten Zeit genießen wir die letzte 2- bis 3-stündige Wanderung, die uns über 10 km im wahrsten Sinne Schritt für Schritt zurück in die Zivilisation führt. Sicher sind wir nicht zu müde, um zum Abschluss noch in der McCarthy Bar zu feiern.
Gehzeit: 2-3h; Zelt (Campingplatz) [FM]
19. Tag McCarthy - Anchorage
Am Morgen fahren wir nach Anchorage, neben Fairbanks die größte Stadt in Alaska. Vor uns liegt eine lange Strecke entlang der Chugach Mountains, bis wir die Stadt an der tief ins Land reichenden Bucht Cook Inlet erreichen.
Fahrzeit: 8-9h; Hotel [F]
20. Tag Abflug nach Deutschland
Am Vormittag bleibt noch Zeit, um in Anchorage Downtown zu bummeln und einzukaufen. Mittags fahren wir zum Flughafen und fliegen am Nachmittag zurück nach Deutschland.
[F]
21. Tag Ankunft in Deutschland
Ankunft in Frankfurt am Vormittag.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Reise führt Sie teils in völlig abgeschiedene Gebiete, in denen die Natur noch den “Ton angibt". Das Wetter in Alaska ist immer mal wieder zu Kapriolen aufgelegt und kann Änderungen im Ablauf der Tour erforderlich machen. Auch die “wilden" Tiere erfordern den nötigen Respekt und können Anlass für Änderungen in der Routenführung sein. Doch gerade diese Wildheit kennzeichnet Alaska. Wenn Sie bereit sind, sich auf nicht vorhersehbare Programmänderungen einzulassen und eventuell damit verbundene körperliche und psychische Belastungen hinzunehmen, werden Sie von diesem “Wildnisabenteuer" begeistert nach Hause zurückkehren. Als Vorbereitung für diese Tour empfehlen wir Ausdauersport, wie z. B. Waldläufe und Wanderungen.
Bei dieser Reise sind Sie in einem Kleinbus auf den Wildnisstraßen von Alaska unterwegs. Einige Highways bestehen teils aus schlechten und ungeteerten Pisten, der James Dalton Highways zählt nicht umsonst zu den größten Abenteuerstraßen der Erde.
Der Schwerpunkt der Reise liegt auf den Wanderungen in der arktischen Wildnis der Brooks Range und der Wrangell Mountains.. Die Tages- und Halbtageswanderungen führen fast ausschließlich durch wegloses Gelände und erfordern gute Kondition und Trittsicherheit. Die Gehzeiten betragen zwischen 3 und 9 Stunden pro Tag. Bitte berücksichtigen Sie, dass die genannten Gehzeiten nur als Anhaltspunkt dienen und variieren können. Ihre Reiseleitung bespricht das Programm des nächsten Tages am Vorabend mit Ihnen.
Der Aufenthalt am Nizina Glacier ist durchaus als außergewöhnlich zu bezeichnen. Solche Gegenden werden in Alaska in der Regel nur von Individualreisenden besucht und der hohe logistische Aufwand erfordert die Mithilfe und das Verständnis der ganzen Gruppe, damit dieser Reiseabschnitt gelingt. Gemeint ist z.B. die Mitnahme des Notwendigsten, um Gewicht für den Flug einzusparen. (Die Menge des möglichen Gepäcks kann sich, je nach Wetter/Flugzeug und Einschätzung des Piloten, kurzfristig ändern.) Auf Tische und Stühle wird auf diesem Teil der Reise verzichtet. Auch sind die Wanderungen in diesem Gebiet größtenteils Neuland, und müssen- je nach Witterungs-, Eis- und Gletscherverhältnissen - angepasst werden.
An den Zeltlagern und unterwegs von den einsamen Highways aus bieten sich immer wieder Gelegenheiten, Tiere und Pflanzen zu beobachten.
Meist befinden sich die Camps mitten in der Wildnis und bieten keinerlei Komfort (wie z. B. Toiletten, Dusche, Tische und Stühle). Ein Küchenzelt wird mitgeführt, das bei schlechtem Wetter auch Platz zum Unterstellen und zum Essen bietet. Wahrend des Raftings wird als Sonnen-, Wind- und Wetterschutz für die Gruppe ein Planenzelt mit Aufstellstangen gestellt.
Mahlzeiten und Getränke sind im Reisepreis teilweise eingeschlossen. Ist dies nicht der Fall, dann ist ein Restaurantbesuch geplant. In den Restaurants zahlen Sie ca. USD 8,- bis 12,- für ein Frühstück, USD 10,- bis 15,- für ein Mittagessen und USD 16,- bis 30,- für ein Abendessen, exklusive Getränken.
Bitte bedenken Sie, dass diese Reise nur gelingen kann, wenn Sie bereit sind, auf Komfort zu verzichten und bei allen anfallenden Arbeiten in kameradschaftlicher Weise aktiv mitzuhelfen (beim Einkaufen, Kochen, Abwaschen, Aufräumen sowie beim Auf- und Abbauen der Zelte). Auf einigen Zeltplätzen besteht die Möglichkeit, ein Lagerfeuer zu machen. Das Holz muss selbst gesammelt oder vorhandenes Holz klein gehackt werden; auch das ist Gemeinschaftsarbeit. Ihre Reiseleitung steht Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Zwei Wochen aktiv in der Wildnis, Tagestouren in unwegsamem Gelände, meist einsame Zeltplätze ohne Ausstattung, Überland über Schotterpisten. “Regenfeste Psyche" wichtig!
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Einreise in die USA
Sie benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes in den USA gültig ist. Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist zwar kein Visum nötig, Sie müssen aber eine elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic System for Travel Authorization = ESTA) über das Internet beantragen. Die von den USA erhobenen Gebühren hierfür betragen USD 14,-. Mit der Rechnung (ca. 6 Wochen vor Abreise) senden wir Ihnen eine detaillierte Anleitung zur Beantragung des ESTA zu.
Für ESTA müssen Sie Ihren Namen laut Reisepass angeben, d.h. Ihren ersten Vornamen wie im Reisepass im Feld 'Vorname' und Ihren Nachnamen. Insofern Sie eine Flugbuchung durch uns wünschen, müssen wir den exakt gleichen Namen zusätzlich an die Fluggesellschaft übermitteln, d.h. wir benötigen genau diese Namensangabe (Ihren ersten Vornamen und Ihren Nachnamen laut Reisepass). Die Einreisebestimmungen in die USA sind sehr streng. Falls aufgrund falscher Angaben Ihrerseits Kosten entstehen, müssen Sie diese selbst tragen. Sollten Sie die Reise nicht antreten können, liegt dies in Ihrer Verantwortung.
Für Alaska sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
"Waiver of Liability"
Für unsere örtliche Agentur ist ein so genannter "Waiver of Liability" (= Riskikoanerkennung für Outdoorsport) auszufüllen und von Ihnen zu unterschreiben. Dieses Formular wird vom Staat USA und den dortigen Versicherern unserer Agentur zwingend gefordert, um deren Versicherungsansprüche im Falle eines Unfalles geltend machen zu können. Diese betreffen ausschließlich unsere Agentur in USA, berühren also nicht Ihre reisevertraglichen Ansprüche nach deutschem Recht gegenüber Hauser Exkursionen als Ihrem Reiseveranstalter. Das Waiver Formular senden wir Ihnen zusammen mit den letzten Reiseunterlagen zu, Sie können es aber auf Wunsch auch gerne vorher anfordern. Eine Unterschrift ist für eine Teilnahme an dieser Reise obligatorisch.
Klima
Im Inneren Alaskas herrscht Kontinentalklima. Dort sind Tagestemperaturen bis 22°C in den Monaten Juli/August keine Seltenheit. Für diese Reise muss jedoch insgesamt mit eher kühleren Temperaturen (tagsüber 10-15°C) gerechnet werden, da wir uns häufig in Gebirgsregionen aufhalten.
In der Brooks Range ist bereits der Einfluss der Arktis zu spüren, hier kann es im August durchaus Nachtfrost geben. Dies bedeutet aber auch, dass wir dadurch die Herbstfärbung der arktischen Tundra erleben können und die Fliegen und Stechmücken ihre “Aktivitäten" hoffentlich bereits beendet haben. Nachts wird es im August wieder dunkel und das Nordlicht erscheint. In den Wrangell Mountains können wir ebenfalls mit kühlem Herbstwetter rechnen, hier ist es in der Regel trockener als in den Küstenregionen der Chugach Mountains.
Ausrüstung
Sie benötigen strapazierfähige, wasserfeste Trekkingschuhe mit guter Profilgummisohle, warme, schnell trocknende Trekkingbekleidung sowie eine wasserdichte Hose und Jacke mit Kapuze. Zudem brauchen Sie einen Schlafsack bis -5° Komforttemperatur. Ein breitkrempiger Regenhut ist empfehlenswert. Eine wirklich gute, funktionsfähige Ausrüstung trägt bei dieser Reise wesentlich zum Komfort bei! Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie eine detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible, wasserdichte Reisetasche und einen Tagesrucksack mit ca. 35-40 Litern Fassungsvermögen. Für den Reiseteil am Nizina Glacier gilt aufgrund der begrenzten Kapazität im Buschflugzeug, das die Gruppe und Ausrüstung zum Ausgangsort bringt, eine Gepäckbeschränkung von 12 kg pro Person.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
