Venezuela - Naturparadies für Genießer
| I-II | 4.180 | 18x |
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Detailprogramm
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- Komfortable, leichte Wander- und Naturreise ohne Zelt
- Llanos und Orinoco: Kaimane, Affen, Süßwasser-Delphine beobachten
- Salto Angel - höchster Wasserfall der Welt: Einbaumfahrt und Überflug
- Besonderheit: Wanderung im Canaima-Nationalpark
- Karibik-Traumstrände Playa de Uva und Playa Medina
- Erholung in tollen Posadas, Hotels und typischen Camps bei Indianern
Willkommen in Venezuela: saftiges Weideland, immergrüne Hochtäler, heiße Quellen in der rauhen Paramo- und Lagunenlandschaft, Traumstrände der Karibik, Tierparadiese der Erde… Sie sind in den Anden und fahren hinunter durch dampfende Nebelwälder und Kaffeeplantagen. Unter Ihnen strömt ein Fluss. Sie genießen die Sicht auf den üppigen Urwald und die schneebedeckten Gipfel. Schon auf dem Weg in die Llanos begegnen Sie unzähligen Vögeln, Kaimanen, Wasserschweinen und vielleicht sogar einer Anaconda. Im typischen palmenbedeckten Rundbau eines venezolanischen Gutshofes sind Sie zu Gast und schauen den Llaneros beim Zusammentreiben ihrer Rinder über die Schulter. Sie lauschen den zahlreichen Geräuschen der Savanne während die leuchtende Sonne im weiten Land untergeht. Erleben Sie die tausend Gesichter Venezuelas!
Termine und Preise
| Reisedauer | 19 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 6 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 15 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2VEK0701 | 05.02.12 | 23.02.12 | - | €2.350,- | Latan Contreras Juan Carlos | |
| 2VEK0702 | 29.07.12 | 16.08.12 | - | €2.350,- | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2VEK0703 | 28.10.12 | 15.11.12 | - | €2.350,- | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| 2VEK0704 | 18.11.12 | 06.12.12 | - | €2.350,- | örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €390,- | |||||
Weitere Informationen zu den Fluggesellschaften
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Caracas
• Flughafentransfer bei Flügen mit Lufthansa oder Iberia
• Inlandsflüge
• Übernachtung in Posadas, Hotels, Camps und auf einem Gutshof
• 18 x Frühstück, 8 x Mittagessen, 10 x Abendessen
• Gepäcktransport
• Gepäckdepot möglich
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 111,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Flug Frankfurt - Caracas - Frankfurt z.B. mit LH ab € 890,- (inkl. Steuern und Gebühren)
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Der internationale Flug nach Caracas und zurück ist nicht inklusive. Bei der Ausreise per Flugzeug müssen eine Flughafengebühr sowie eine Ausreisesteuer von z. Zt. 190,00 Bolivares (ca. 45,00 USD) entrichtet werden. Diese ist immer direkt von dem Reisenden an einem speziellen Schalter am Flughafen zu bezahlen und kann/darf seit Kurzem nicht mehr in den Flugticketpreis einbezogen werden.
Des Weiteren nicht inklusive: fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 190,- bis € 290,-), Trinkgelder (ca. € 60,- bis € 100,-), individuelle Flughafentransfers, sofern Ihr Transatlantik-Flug weder mit Iberia noch mit Lufthansa zu den normalen Ankunfts-/Abflugsdaten durchgeführt wird, sowie individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Individuelle Anreise nach Caracas
Willkommen in Venezuela! Unter uns schimmert das tiefblaue Meer. Der Landeanflug auf den Flughafen in Maiquetia ist spannend: Die Karibikküste, der Urwald und die quirlige Atmosphäre in der Umgebung des Flughafens beeindrucken schon bei der Ankunft. Das Avila-Bergmassiv - die grüne Lunge von Caracas - trennt die temperamentvolle Sechsmillionenstadt Caracas (920 m) von der Küste. Die Fahrt vom Flughafen in die Hauptstadt führt uns über die Berge und obwohl die Strecke nur etwa 30 km lang ist, kann der Transfer zu Stoßzeiten schon mal eine bis eineinhalb Stunden dauern. Im Hotel angekommen, können wir uns kurz frisch machen und den gepflegten, tropischen Garten mit Blick auf den Avila genießen. Unsere heutige Unterkunft ist ein klassisches, geschichtsträchtiges Hotel, das einst zu den ganz berühmten Häusern in Venezuela zählte. Am Abend besprechen wir die nächsten Tage unserer Tour gemeinsam mit unserem deutschsprachigen Reiseleiter.
Beachten Sie bitte, dass die Anreise nach Caracas individuell erfolgt. Sehr gern unterbreiten wir Ihnen ein passendes Flugangebot. Bei Ankunft mit Iberia- und Lufthansa-Flügen stellen wir Ihnen einen kostenlosen Transfer-In zum Hotel zur Verfügung. Sollten Sie einen anderen Flug gewählt haben, informieren Sie uns bitte bei Buchung.
Fahrzeit: 1-1,5h; Fahrstrecke: 30km; Hotel Avila
2. Tag Caracas Altstadt - Flug nach Merida in die Anden
Nach einem schmackhaften Frühstück in unserem klassischen Hotel gehen wir auf Entdeckertour in die Altstadt von Caracas. Venezuelas Metropole zeigt sich kosmopolitisch, modern, voller Leben. Im historischen Teil der Stadt sind die Straßen und Gassen schachbrettartig angelegt. Rund um den Hauptplatz Plaza Bolivar stehen koloniale Bauten und Denkmäler. Im Norden des Platzes erkennen wir den Gouverneurspalast, im Osten die Kathedrale - eine besondere Sehenswürdigkeit. In diesem Teil der Stadt befinden sich auch der bischöfliche Palast und das Bürgermeisteramt. Nach unserer kleinen Altstadt-Besichtigung fahren wir zum Flughafen und nach einer Stunde Flug erwartet uns eine andere Welt: die Anden. Vom Flughafen in El Vigia reisen wir auf dem Landweg nach Merida, eine mit ihren 40.000 Studenten sehr junge und lebhafte Stadt auf 1.640 m Höhe. Merida wird auch als “die Stadt des ewigen Frühlings" bezeichnet, denn die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 19 Grad. Kultur wird hier groß geschrieben, leben doch sehr viele Künstler, Schauspieler und Musiker in dieser charmanten Stadt. Der Abend steht uns zur freien Verfügung, wir können die Boulevards, die Parks und die zahlreichen Plätze auf eigene Faust erkunden. Wer Forelle mag, ist hier genau richtig; diese typische kulinarische Spezialität der Andenregion um Merida gibt es hier in allen nur erdenklichen Variationen.
Gehzeit: 1-1,5h; Fahrzeit: 3h; Posada Casa de Sol [F]
3. Tag Merida - El Valle - Nationalpark La Culata - Merida City-Tour
Buenos días, guten Morgen! Heute unternehmen wir unsere erste kleine Wanderung. Wir verlassen Merida in nordöstliche Richtung. Vorbei an saftigem Weideland durchqueren wir das Tal El Valle. Nach nur 40 Minuten Fahrzeit endet die asphaltierte Straße und wir befinden uns am Eingang des Nationalparks La Culata (2.850 m). Die Luft ist frisch, uns erwartet ein atemberaubendes Andenpanorama. Nun kann unsere Wanderung beginnen: Wir folgen einem Pfad eine Stunde bergauf, bis wir zu einem immergrünen Hochtal gelangen. Die Landschaft mit den unzähligen “Frailejones" wirkt märchenhaft. Diese für das hiesige KIima typische, gelbblütige Schopfrosettenpflanze mit weichen, behaarten Blättern wird auch gern “Großer Mönch" genannt. Auf einer Höhe von 3.200 m werden wir ein Picknick machen mit Ausicht auf die umliegenden Viertausender.
Wir wandern den selben Weg zurück zum Eingang des Nationalparks La Culata und fahren anschließend im Privatbus zurück nach Merida. Auf einer 2-stündigen City-Tour lernen wir den Stadtkern kennen und lassen uns ein paar Tipps für die Gestaltung des heutigen Abends geben.
Optionales Canyoning:
Heute haben wir einen besonderen Tipp für die sportlichen Abenteurer unter uns! Wer anstelle der Wanderung Spannung sucht, der sollte sich vor Ort für einen Aufpreis von ungefähr 50,- € für das Canyoning-Programm entscheiden. Um circa 08:30 Uhr beginnt die halbstündige Autofahrt zu einem Aussichtspunkt, von dem sich ein spektakulärer Ausblick auf die Stadt Merida bietet. Von hier wandern wir etwa 30 Minuten meist bergab zu den ersten kleinen Kaskaden. Wir werden mit der Technik vertraut gemacht und unser Abenteuer beginnt. Zur Auswahl stehen mehrere natürliche Wasserrutschen, welche sich in eine wunderschöne Lagune ergießen sowie ein 35 m hoher Wasserfall, der zum Herabseilen einlädt. Gegen Nachmittag endet unser sportlicher Ausflug. Anschließend Fahrt nach Merida, wo wir die anderen Gruppenteilnehmer pünktlich zur City-Tour wieder treffen.
Gehzeit: 3,5-4h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Posada Casa de Sol [FM]
4. Tag Merida - Fahrt über das Paramo - Kondor-Aufzuchtstation - Apartaderos
Nach einem herzhaften Frühstück fahren wir auf der eindrucksvollen Transandina-Straße hinauf in die Paramos. Diese Hochgebirgslandschaften in den Anden erstrecken sich unterhalb der Schneegrenze bis auf nahezu 3.000 m Höhe. Ihre herbe Schönheit ist typisch für den nördlichen Andenraum. Die Vegetation ist karg und rau, Gräser, Flechten und Moose überziehen das Land. Die Fahrt führt uns vorbei an pittoresken Andendörfern, bis wir schließlich La Musuy (2.800 m) erreichen. Eine 2-stündige, zum Teil ein wenig anstrengende Wanderung bringt uns zu heißen Thermalquellen (3.400 m) unter freiem Himmel. Unser Blick schweift zum Humboldtgletscher, während wir das warme Bad genießen. Gut erholt und mit frischen Kräften wandern wir zurück nach La Musuy und fahren nun noch ein Stückchen höher, um Höhenluft zu schnuppern. Über den höchsten Punkt des venezolanischen Straßennetzes, den Adlerpass (Pico El Aguila, 4.180 m), geht es nun nach Apartaderos. Unterwegs besuchen wir eine Kondor-Aufzuchtstation, deren Ziel es ist, die Population des größten fliegenden Vogels der Welt in Venezuela wieder zu stabillisieren. Am Abend erreichen wir unsere typische, schön dekorierte und liebevoll gepflege Posada in Apartaderos. Sie liegt auf über 3.000 m Höhe. Hier können wir nicht nur das angenehme Ambiente, sondern auch den traumhaften Ausblick auf die Bergwelt genießen.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Posada Indio Tinjaco [F]
5. Tag Apartaderos - Vorandenzone, Nebelwälder - Asequias
Am Morgen verlassen wir die Anden über die kurvenreiche, spektakuläre Transandina-Straße. Es geht hinunter durch grüne Nebelwälder und unzählige Kaffeeplantagen. Wir erreichen die Vorandenzone, die mit Moriche-Palmen übersät ist. So weit das Auge reicht - "Lebensbäume", wie die Warao-Indianer dieses Geschenk der Natur wegen seiner wertvollen Öle nennen. Nach etwa 5 Stunden Fahrt erreichen wir unser Camp in Asequias. Das Arassari Camp besticht durch seine Lage. Hinter dem Camp türmen sich die höchsten Berge Venezuelas auf und auf der anderen Seite beginnt die endlose Savanne der Los Llanos. Die Anlage ist liebevoll gepflegt, tropische Fruchtbäume wachsen im Garten, es wird Gemüse und auf kleinen Plantagen Tee angebaut. Nach der langen Fahrt steht nun eine besondere Aktivität auf dem Programm: Auf einem der saubersten Flüsse des Landes - ideal für Rafting-Anfänger (Stufe 2-3) - werden wir uns im Strömungssurfen üben. Je nach Wasserstand praktizieren wir Rafting in Booten (Juni bis November) oder aber Tubing in aufgeblasenen Innenreifen (Dezember bis Mai). Es macht auf alle Fälle Riesenspaß! Wer lieber zu Fuß und auf dem Trockenen unterwegs ist, dem bieten wir alternativ eine circa 3-stündige Wanderung entlang des Flusses an.
In Gemeinschafts-Chalets (mit Gemeinschaftsduschen und -toiletten) fallen wir heute Abend müde, aber glücklich in unsere Betten.
Wir bemühen uns, Chalets mit Doppelzimmern und Einzelbetten zu reservieren, jedoch ist es aufgrund der geringen Kapazität sehr wahrscheinlich, dass Sie heute Nacht in einem Haus mit Mehrbettzimmern schlafen werden. Wir haben dieses Camp ausgewählt, um Ihnen etwas Besonderes zu bieten: ein einfaches, aber liebevoll gepflegtes und charmantes Camp mit tollen Aktivitäten und der Möglichkeit, sich mit Einheimischen und Reisenden auszutauschen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Arassari Camp [FA]
6. Tag Asequias - Canafistola, Los Llanos
Von unserem Camp aus können wir am Morgen die Sicht auf den uns umgebenden üppigen tropischen Urwald und auf die höchsten schneebedeckten Gipfel Venezuelas genießen. Dann machen wir uns auf in Richtung Llanos. Der Name bedeutet "Flachland" und bezeichnet eines der größten Steppengebiete Südamerikas; das gesamte Gebiet ist fast so groß wie Deutschland. Es gibt endlose Savannen, auf denen Millionen von Rindern grasen, und flache, wasserreiche Landschaften - ein Paradies für Tiere. "Der Himmel ist weiter, der Horizont ferner als anderswo", meinte schon Alexander von Humboldt nach einem Besuch im Jahr 1800. Auf dem Weg nach Canafistola halten wir bei jeder Gelegenheit an, um die einzigartige Fauna der Llanos kennenzulernen. Auf der Strecke zeigen sich unzählige Vögel, Brillenkaimane, Alligatoren, Wasserschweine, vielleicht sogar eine Anaconda. Am Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft, einen Gutshof. Wir sind in einem für die Gegend typischen palmengedeckten Rundbau untergebracht, der hier in den Llanos Caney genannt wird. Am frühen Abend starten wir zu einer 2-stündigen Wanderung in die nahe Umgebung, um den Sonnenuntergang zu genießen. Hier bekommen wir schon einen ersten Eindruck von der Tier- und Pflanzenwelt, die wir am nächsten Tag näher beobachten werden.
Wir übernachten in Mehrbettzimmern (5 bis 7 Teilnehmer/-innen, nach Geschlechtern getrennt) auf dem Gutshof Canafistola, der von einer Bauernfamilie geführt wird. Auch diese Unterkunft haben wir ausgewählt, um Ihnen den direkten Kontakt zu den herzlichen Llaneros (Cowboys der Llanos) zu ermöglichen. Unsere Aktivitäten kommen zudem einer einheimischen Bauernfamilie zugute.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 5h; Campamento Canafistola [FA]
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7. Tag Ein Hauch von Abenteuer - Natur pur: Los Llanos
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Natur, der Tierbeobachtungen und des Abenteuers! Wir erkunden die Gegend auf zwei Ausflügen welche in Jeeps, per Boot und zu Fuß stattfinden. Erfreulicherweise haben die Tiere hier keine oder nur sehr wenig Scheu vor Menschen, da ihnen der Mensch nicht als natürlicher Feind bekannt ist. Es entsteht der Eindruck, als bewege man sich in einer Welt, in der der Mensch nur eine Randerscheinung ist. Wir bestaunen die Kaimane und die Wasserschweine, die sich friedlich im Wasser tummeln. Mit Glück sehen wir Anakondas oder Ameisenbären. Auch Affen und Gürteltiere, Rehe und Jaguare sowie zahlreiche Vögel haben hier einen Lebensraum gefunden: scharlachrote und weiße Ibisse, seltene Hoazine, Eulen, Falken und der Königsgeier. Abgesehen von unseren Ausflügen haben wir heute Gelegenheit, den Llaneros, den Bewohnern dieser Region, bei ihrer Arbeit zuzuschauen und das Zusammentreiben der Rinder zu beobachten. Heute können wir von unserem Camp aus den zahlreichen unbekannten Geräuschen der Savanne lauschen, während die Sonne im weiten Land untergeht. Wir übernachten auch heute in Mehrbettzimmern (5 bis 7 Teilnehmer/-innen, nach Geschlechtern getrennt) auf dem Gutshof Canafistola.
Gehzeit: 1-2h; Campamento Canafistola [FMA]
8. Tag Canafistola - Barinas - Flug via Caracas nach Puerto Ordaz - Ciudad Bolivar
Nach dem Frühstück können wir uns im Reiten üben (der Reitausflug dauert circa 1 Stunde) und noch einmal die weite Savannenlandschaft auf uns wirken lassen, bevor wir am Nachmittag in Richtung Barinas aufbrechen. Von hier aus fliegen wir über Caracas nach Puerto Ordaz und fahren von dort nach Ciudad Bolivar. Am Mittellauf des Orinoco gelegen, gilt Ciudad Bolivar als Drehscheibe für Reisende, die zum Nationalpark Canaima unterwegs sind. Da wir erst gegen Abend in Ciudad Bolivar ankommen, bleibt uns lediglich Zeit für ein Abendessen, z. B. in der renovierten Altstadt mit den neu bemalten, sehenswerten Häusern aus der Kolonialzeit.
Fahrzeit: 5-6h; Hotel Casa Grande [F]
9. Tag Ciudad Bolivar - spektakulärer Flug über die Tafelberge nach Canaima
Bereits am Vormittag fliegen wir in kleinen Cessnas in circa 1,5 Stunden über die Gran Sabana nach Canaima - ein Muss für jeden Venezuela-Reisenden. Der Flug führt uns vorbei am zweitgrößten Stausee Südamerikas, Guri, und schließlich über unbewohnten Urwald bis zum Auyan Tepui, dem größten aller Tafelberge (2.535 m hoch, 700 km² Oberfläche). Falls es das Wetter zulässt, fliegen wir in den “Cañon del Diablo", die Schlucht, in der der Salto Angel in die Tiefe stürzt. Beim Überflug stockt uns der Atem. Es geht vorbei an 1.000 m hohen Sandsteinwänden bis zum gewaltigen Salto Angel. Unsere erfahrenen Piloten drehen mehrere Runden über den weltweit höchsten Wasserfall, bevor wir wieder die Schlucht verlassen und in Canaima landen. Canaima (400 m) ist eine Siedlung der Pemon-Indianer in wunderschöner Lage an einer natürlichen Schwarzwasser-Lagune des Flusses Carrao. In Canaima angekommen, besuchen wir den Salto El Sapo, einen 100 m breiten Wasserfall, hinter dem wir entlanglaufen - ein einmaliges Erlebnis. Bei gutem Wasserstand ist jedoch Vorsicht geboten, da wir unterwegs richtig nass werden! Der Besuch des Wasserfalls dauert circa 3 bis 4 Stunden, davon wandern wir 2 Stunden. Zurück an der traumhaften Lagune, können wir an den reinen, schneeweißen Sandstränden zum Baden gehen und das Naturschauspiel der anderen kleinen Wasserfälle, die in die Lagune stürzen, beobachten.
Gehzeit: 2h; Fahrzeit: 1h; Campamento Paracaupa [FMA]
10. Tag Canaima - Einbaumfahrt zum Salto Angel, höchster Wasserfall der Welt - Canaima
Heute ist es so weit: Wir besuchen den höchsten frei fallenden Wasserfall der Welt! Mit einer Höhe von knapp 1.000 m zählt der Salto Angel zu den unvergesslichen Höhepunkten unserer Venezuela-Reise. Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt unsere 4-stündige rasante Fahrt in einem typischen, schmalen, motorisierten Einbaum. Während wir unzählige Stromschnellen passieren und eine atemberaubende Landschaft an uns vorbeizieht, vergeht die Zeit wie im Flug. Unser Basecamp erreichen wir pünktlich zum Mittagessen. Vom Camp aus unternehmen wir eine Wanderung über Wurzeln und unebenes Gelände zu einer Aussichtsplattform. Von hier aus können wir den fantastischen Blick auf den berühmten Wasserfall genießen, der in seiner ganzen Pracht zu sehen ist. Anschließend wandern wir noch ein Stückchen weiter bis zu einem natürlichen Schwimmbecken am Fuß des Salto Angel. Zurück im Camp erfrischen wir uns mit kalten Getränken, bevor wir uns wieder auf denRückweg nach Canaima machen. An diesem ungewöhnlich schönen Ort verbringen wir den restlichen Abend und erholen uns von der langen Einbaumfahrt (Gesamte Dauer im Boot: 8 Stunden).
Gehzeit: 2,5h; Campamento Paracaupa [FMA]
11. Tag Canaima - Kaskaden, Savanne, wandern und staunen
Nachdem wir gestern lange Zeit im Boot gesessen sind, liegt heute ein aktiver Tag mit einer circa 6-stündigen Tageswanderung vor uns. Entlang des Rio Carrao wandern wir flussabwärts. Der Weg führt vorbei an kleinen Kaskaden, durch die Savanne und bis zum Camp von Arekuna in wunderschöner Lage am Ufer des Rio Caroni. Hier lassen wir uns ein tolles Mittagessen schmecken. Am frühen Nachmittag bleibt uns noch Zeit, um im angenehm warmen Flusswasser zu schwimmen. Danach laufen wir wieder zurück nach Canaima und können am letzten Abend nochmal den schönen Blick auf die Lagune von Canaima genießen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; Campamento Paracaupa [FMA]
12. Tag Canaima - Ciudad Bolivar - Orinoco-Delta, Natur pur
Es wird Zeit für den nächsten Höhepunkt unserer Reise: Das Orinoco-Delta. Dieses sehr empfindliche, in ständigem Wechsel befindliche Ökosystem ist und ein Paradies für Tierliebhaber! Nach dem Frühstück fliegen wir in Kleinflugzeugen nach Ciudad Bolivar (Flugdauer: circa 1 Stunde). Nach einer kurzen Besichtigung des sehenswerten Stadtkerns brechen wir mit dem Bus Richtung Maturin auf. Im kleinen Ort San Jose de Buja steigen wir in ein Boot, denn unser heutiges Eco Camp ist nur auf dem Wasserweg erreichbar. Wir fahren auf verschiedenen Seitenarmen und gelangen nach einer etwa einstündigen Fahrt zu unseren "Palafitos" des neuen Urwaldcamps, die den Pfahlbauten der Einheimischen nachempfunden sind. Die sechs einfachen Palmhütten, ausgestattet mit Betten mit Moskito-Netz, stehen Mitten im Grünen. Doch bevor wir es uns im Camp gemütlich machen, unternehmen wir einen Ausflug mit dem Boot, um zahlreiche Vögel, wie Hoazine, Reiher, Kormorane, Papageien und Tukane zu beobachten. Mit etwas Glück bekommen wir auch Affen, Kaimane und Flussdelfine zu Gesicht. Der Himmel “glüht" in den verschiedensten Rot- und Orangetönen. Bei herrlicher Abendstimmung fahren wir zurück und lassen den Abend in der Ruhe und Abgeschiedenheit unserer Palafitos gemütlich ausklingen.
Fahrzeit: 3h; Orinoco Eco Camp [FMA]
13. Tag Orinoco-Delta: Wunder der Natur - Besuch bei Warao-Indianern
Unsere Urwald-Exkursion geht weiter! Am Vormittag starten wir erneut mit unserem Boot zu einem Ausflug. Auf den Nebenarmen kann das Wasser manchmal sehr flach sein, so dass wir uns teilweise nur mit Paddeln fortbewegen können. Wir halten Augen und Ohren offen, denn in den Bäumen nisten unzählig viele Vögel. Flussabwärts fahren wir nun bis zur Mündung und sehen hoffentlich Flussotterfamilien, die hier einen Lebensraum gefunden haben. Die Ureinwohner des Deltas, die Warao-Indianer, leben an den Ufern der Seitenarme in einfachen Hütten. Sie leben von dem, was ihnen der Urwald und der Fluss bieten. Aus den Palmfasern der Moriche-Palmen flechten sie Hängematten und kleine Souvenirs. Während unseres Besuchs bei einer Warao-Familie bekommen wir einen Einblick in ihre Lebensweise und vielleicht dürfen wir uns auch selbst ein wenig in der Handwerkskunst üben. Nachmittags fahren wir zurück zu unserem Camp. Ein letztes Mal lauschen wir den unzähligen Stimmen des Dschungels und sehen, wie die Sonne über dem Delta untergeht.
Orinoco Eco Camp [FA]
14. Tag Orinoco-Delta - Guacharo-Höhle - Caripe
Nach einem leckeren Frühstück verlassen wir die geheimnisvolle Welt des Dschungels. Wir fahren mit dem Boot zurück zum Hafen und steuern auf dem Landweg Caripe (1.000 m) an. Unsere Fahrt führt uns vom Tiefland in eine beeindruckende Berglandschaft mit subtropischen Nebelwäldern. Nach nur drei Stunden haben wir unser Ziel, die Guacharo-Höhle, Südamerikas größte Tropfsteinhöhle, erreicht. Die Höhle wurde durch Alfred Hitchcocks Film “Die Vögel" bekannt, denn für seinen Film ließ Hitchcock hier die unheimlichen Geräusche aufnehmen. Gespannt betreten wir das Innere der Höhle. Stalaktiten und Stalagmiten so weit das Auge reicht! Gleich zu Beginn lässt uns ein Gekreische von Vögeln ahnen, dass die Höhle wahrhaftig ein geeigneter Ort war, um Geräusche für diesen Thriller aufzunehmen. Die Stimmen der Vögel tönen so laut, weil es sich hier um Tausende von Guacharos (Fettschwalme) handelt. Sie leben in den Tiefen der Höhle und verlassen diese erst gegen Abend, wenn sie auf Nahrungssuche gehen. Die Höhle ist der bekannteste Nistplatz dieser Vogelart. Erforscht sind nur die ersten 11 km der Höhle, sie ist jedoch länger. Ähnlich wie Fledermäuse orientieren sich die Vögel durch das Echo ausgesandter Laute. Nach zwei Stunden in den Tiefen der Höhle verlassen wir diese außergewöhnliche Geräuschkulisse und fahren zu unserem angenehmen Hotel in Caripe (870 m).
Gehzeit: 1,5-2h; Fahrzeit: 3h; Pueblo Pequeno [FA]
15. Tag Caripe - Playa de Uva - Karibikträume werden wahr
Aus der Gegend um Caripe fahren wir durch die grüne Landschaft des Nationalparks Guacharo Richtung Nordosten. Nach nur 3 Stunden erreichen wir die Halbinsel Paria, von der aus sich uns ein herrlicher Blick auf das blaue Meer und den grünen Urwald bietet. Christoph Kolumbus nannte Paria wegen der Schönheit der Halbinsel "Tierra de Gracia" (Land der Gnade). Am Strand von Playa de Uva, in unserer Posada Parque Nivaldito angekommen, werden wir mit einem "Welcome Drink" herzlich empfangen. Nun können wir uns erst einmal am Pool oder in den Wellen des klaren Karibischen Meeres erfrischen. Wer möchte, kann auf kleinen Pfaden in weniger als einer Stunde zu benachbarten, malerischen Stränden spazieren. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen von Genuss, Erholung und Ruhe.
Fahrzeit: 3h; Parque Nivaldito [FA]
16. Tag Playa de Uva - Playa Medina und zurück
Wandern an der Karibikküste steht heute auf unserem Programm! Langsam entfernen wir uns von der Küste, bis wir eine Landschaft mit vielen Kakteen erreichen. Wir wandern weiter, vorbei an einer Kakaoplantage bis zum nächsten Dorf. In der Hitze können wir uns hier mit einem kalten Getränk erfrischen. Dann folgen wir einer Straße und haben unser Ziel schon fast erreicht. Vor uns liegt ein zauberhafter Strand: Playa Medina. Er erstreckt sich auf dem Gebiet einer früheren Kokosnuss-Plantage. Die Palmen neigen sich zum blauen Meer, Karibik-Feeling pur. Wir stürzen uns in die Wellen oder erholen uns am feinen Sandstrand! Am Nachmittag kehren wir zurück zur Playa de Uva. Hier verbringen wir einen weiteren schönen Abend und lassen den Sonnenuntergang auf uns wirken.
Gehzeit: 2-2,5h; Parque Nivaldito [F]
17. Tag Playa de Uva - Colonia Tovar
Adios Karibik! Wir verlassen die Halbinsel Paria. Mit dem Bus fahren wir in 2 Stunden bis Cumana, um von dort nach Caracas zu fliegen (Flugdauer circa 1 Stunde). Von der Hauptstadt geht es von Meereshöhe aus circa 2 Stunden bergauf bis auf etwa 1.800 m Höhe. Wir erreichen Colonia Tovar. Wer hätte das gedacht, dass es im Hochtal der Küstenkordillere eine alte deutsche Siedlung gibt? Im 18. Jh. waren mehrere Hundert Bürger aus dem Gebiet Kaiserstuhl in Baden-Württemberg anlässlich eines Auswanderungsprojekts ins hiesige Hochtal gekommen und hatten Colonia Tovar gegründet. Das 4.000 Einwohner-Städtchen zählt heute aufgrund der herrlichen Lage und der "besonderen Bewohner" zu den beliebtesten Ausflugszielen der Caraquenos (Einwohner von Caracas). Wir besuchen die historischen Gebäude im Talgrund, sehen bekannte Trachten und probieren kulinarische Spezialitäten (Brezeln, Eisbein mit Sauerkraut, Kaiserschmarrn…).
Fahrzeit: 4h; Hotel Freiburg [F]
18. Tag Colonia Tovar: Wanderung im Nebelwald
Im angenehmen Klima auf fast 2.200 m Höhe lassen wir es uns nicht entgehen, eine spannende Tageswanderung zu unternehmen. Dabei besuchen wir den nahe gelegenen Nebelwald und genießen von dort aus die schöne Aussicht auf das tiefblaue, glitzernde Karibische Meer. Unterwegs können wir bis zu 300 Jahre alte Brettwurzelbäume und Würgefeigen bestaunen. Etwas außerhalb des Waldes stoßen wir auf Petroglyphen - ein wichtiges Erbe der früheren Bewohner dieser Gegend. Am Abend kehren wir wieder zurück nach Colonia Tovar und verbringen noch einen gemütlichen Abend in diesem idyllischen Städtchen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 400m; Hotel Freiburg [FM]
19. Tag Colonia Tovar - Caracas - Individueller Flug Richtung Deutschland
Eine abwechslungsreiche Wander- und Naturreise geht zu Ende. Der heutige Vormittag steht uns noch für einen Stadtbummel zur Verfügung. Voraussichtlich am späten Vormittag brechen wir auf Richtung Caracas. Von hier aus startet Ihr individuell gebuchter Flieger Richtung Heimat.
Fahrzeit: 2h; [F]
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderungen sind technisch einfach. Sie sollten jedoch trittsicher sein und 2- bis 3-stündige Etappen gut bewältigen können. Etwas anstrengender und länger sind die Wanderungen an den Tagen 11 (6 Stunden) und 18 (6-7 Stunden Gehzeit), doch auch diese Etappen weisen keine technischen Schwierigkeiten auf. Sollten Sie an den beiden o.g. Wanderungen nicht teilnehmen wollen, können Sie an den jeweiligen Orten (Canaima und Colonia Tovar) warten, bis die Gruppe zurückkehrt. Auf dieser Reise erleben Sie verschiedene Klimazonen und große Temperaturunterschiede. Ihr Herz und Ihr Kreislauf sollten daher gesund sein. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
Die landschaftliche Vielfalt Venezuelas macht den Reiz dieser Wander- und Naturreise aus. Um zu den verschiedenen Regionen und Sehenswürdigkeiten zu gelangen, sind teilweise etwas längere Fahrten nicht vermeidbar. Stellen Sie sich bitte darauf ein und bringen Sie das nötige "Sitzfleisch" mit.
Ihre Unterkünfte sind charmante Hotels, Camps und Posadas. Bis auf 3 Übernachtungen sind Sie im Doppelzimmer mit eigenem Bad untergebracht. Gegen Aufpreis ist die Unterbringung auch im Einzelzimmer möglich. An den Tagen 5, 6 und 7 übernachten Sie in einem Camp und auf einem klassischen Gutshof einer Bauernfamilie. Beachten Sie bitte, dass es an diesen drei Tagen lediglich Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbadezimmer und -toiletten gibt. Die einzigartige Lage Ihrer Unterkunft und die Erlebnisse an diesen drei Tagen machen die Unterbringung in Mehrbettzimmern jedoch wieder wett. Bei den Tagesbeschreibungen finden Sie die Namen der vorgesehenen Hotels; aus organisatorischen Gründen eventuell nötige Änderungen behalten wir uns vor. Erleben Sie die schönsten Highlights des Landes, begegnen Sie den Menschen und genießen Sie das facettenreiche Venezuela!
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21.
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Für Venezuela ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Gelbfieber und Hepatitis A sowie eine Malaria-Prophylaxe für die Region im Orinoco-Delta. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen (z. B. Restriktionen seitens der Nationalparkverwaltung) notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Für Ihren Flug nach Caracas erstellen wir Ihnen auf Anfrage sehr gern ein Angebot. Sollten Sie Ihren Flug jedoch selbst buchen (im Internet oder Reisebüro z.B.) denken Sie bitte daran, dass die besonders günstigen Tickets oft sofort ausgestellt werden müssen bei Stornierung 100% Stornogebühren auf den Ticketpreis anfallen. Dies kann wichtig sein falls Ihre Reise hinsichtlich Mindestteilnehmerzahl noch nicht gesichert ist. Spätestens 6 Wochen vor Abreise entscheiden wir, ob wir die Tour durchführen. Bitte bedenken Sie auch dass individuell gebuchte Flüge nicht über uns versichert sind.
Klima
Durch die Lage unmittelbar nördlich des Äquators verzeichnet Venezuela nur geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf. In der Zeit von Dezember bis Februar sind die Temperaturen etwas niedriger als während der übrigen Monate. Prinzipiell gibt es eine Trockenzeit von November bis April und eine Regenzeit von Mai bis Oktober, doch sind Beginn und Ende sehr variabel. In der Regenzeit kommt es oft zu Platzregen, die meist nur kurz anhalten. Die Vegetation ist während dieser Regenzeit noch üppiger als in den restlichen Monaten.
In den Anden sinken die Temperaturen mit zunehmender Höhe. In den niedrigeren Lagen kann das Thermometer tagsüber bis 25°C zeigen, in den höheren Lagen sind 15° bis 20°C eher die Regel. Nachts kühlt es 10° bis 0° ab.
In der Gran Sabana / im Canaima-Nationalpark ist es meist warm bis heiß mit 25° bis 35°C am Tag.
Die Tagestemperaturen im Orinoko-Gebiet schwanken im Jahresverlauf zwischen 28° und 36°C.
An der Karibikküste und in den Llanos betragen die Jahresdurchschnittstemperaturen circa 25°C. Bitte beachten Sie: Beim Reisetermin im Februar kann es sein, dass es aufgrund der Trockenzeit am Salto Angel wenig oder gar kein Wasser gibt. In diesem Fall würden wir ersatzweise einen Tagesausflug im Boot (2 Stunden) bis zum Fuß des Auyan-Tepui und von dort aus eine kleine Wanderung (circa 4 Stunden) bis zu einem 1.000 m hohen Felsmassiv unternehmen.
Ausrüstung
Für die Wanderungen benötigen Sie Trekkingbekleidung und Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Für die Fahrten im Boot sind Sandalen geeignet, da das Schuhwerk nass werden könnte. Dem Klima entsprechend empfehlen wir warme Hosen, Pullover/ Fleece und einen Anorak für den Aufenthalt in der Andenregion. Für die Tage in der Savanne und an der Karibikküste sollten Sie leichte Baumwollkleidung, Regenschutz und ein Sweatshirt für kühlere Abende einpacken. Außerdem benötigen Sie einen Leichtschlafsack (am besten aus Kunstfaser). Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Gepäck
Sie benötigen eine flexible Reisetasche oder einen Reiserucksack oder Koffer. Für die Wanderungen und Ausflüge empfehlen wir einen Tagesrucksack mit Regenüberzug.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
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In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
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