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Tibet - Potala - Kailash - Kashgar

III 5.636 13x 12x  

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e45

Detailprogramm
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  • Von Zentraltibet zum Kailash und weiter nach Westchina
  • Kulturelle Höhepunkte in Lhasa, Gyantse und Shigatse
  • Dreitägige Umrundung des heiligen Berges Kailash
  • Ehemaliges Königreich Guge mit den berühmten Fresken von Tsaparang
  • Tief verwurzelte Pilgertradition
  • Vom tibetischen Hochland durch das wilde Kunlun-Gebirge
  • Oasenstadt Kashgar mit dem berühmten Sonntagsmarkt

Zu Beginn Ihrer Reise stehen die kulturellen Schätze von Lhasa, Gyantse und Shigatse im Vordergrund. Auf der Südroute nach Westtibet werden Sie mit unvergesslichen Landschaftserlebnissen zwischen Himalaya und Transhimalaya belohnt. Ein ganz besonderer Höhepunkt ist die Umrundung des Kailash. Der Berg ist für Buddhisten und Hindu der “Mittelpunkt der Welt". Da Sie gut akklimatisieren sind, meistern Sie den Dölma La (5.636 m) sicherlich gut. Fast unwirklich erscheint die tief eingeschnittene Canyon-Landschaft des früheren Königreiches Guge mit den berühmten Fresken in den Tempeln von Tsaparang. Durch das Kunlun-Gebirge erreichen Sie Kashgar. In der Stadt erleben Sie eine völlig andere Welt, geprägt von Märkten, Händlern und Moscheen.

Termine und Preise
Reisedauer 27 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2CXK0201 03.08.12 29.08.12 5.490,- Auf Anfr. Böhnert Helmut Buchen
2CXK0202 07.09.12 03.10.12 5.490,- Auf Anfr. Fritz Gabriele Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 490,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit Lufthansa Frankfurt - Peking - Frankfurt
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit Air China Peking - Lhasa und Kashgar - Urumqui - Peking
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• meist Vollpension
• Transfers/Fahrten laut Programm mit/in xx
• nepalesische Koch- und Begleitmannschaft
• Camping- und Kochausrüstung
• Gepäcktransport
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 299,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Anschlussflüge nach Verfügbarkeit ab anderen deutschen Städten € 60,-, ab Österreich/Schweiz ab € 170,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visagebühren für Tibet/China € 120,- inklusive Beschaffung; Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit € 5,- pro Tag), Einzelzimmerzugschlag, individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie persönliche Ausgaben;

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Peking.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft

Ankunft in der chinesischen Hauptstadt und Transfer zu unserem Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; [A]

3. Tag Flug Peking - Tibet

Wir fliegen weiter nach Lhasa. Nach der Landung im Tal des Tsangpo werden wir in die tibetische Hauptstadt gebracht. Falls die Zeit es erlaubt, machen wir einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt. Für drei Nächte beziehen wir unsere Zimmer in einem Hotel.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

4.-5. Tag Lhasa - Besichtigungen

Zwei volle Tage haben wir Zeit, um Lhasa zu erkunden. Alle Straßen der Altstadt führen zum Jokhang, dem heiligsten Tempel Tibets. Die Anlage stammt aus dem 7. Jahrhundert, ihr Herzstück ist der Jobo Shakyamuni, die am meisten verehrte Buddha-Statue Tibets. Auf dem Barkhor wird der Jokhang umwandelt. Gläubige aus sämtlichen Teilen des Landes, unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem Türkis- und Korallenschmuck, hoch gewachsene Kham-Tibeter mit roten und schwarzen Bändern im Haar folgen dem “Mittleren Rundgang" im Uhrzeigersinn. Manch frommer Pilger misst den Weg um den Tempel mit seiner Körperlänge aus. - Ein weiterer Höhepunkt dieser Tage ist die Besichtigung des berühmten Potala-Palastes. Das mächtige, auf einem 130 m hohen Felssockel thronende Bauwerk ist das Wahrzeichen der Stadt. Mitte des 17. Jhts. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut, wurde der Komplex von dessen Nachfolgern erweitert und soll ca. 1000 Räume besitzen, darunter eine Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapellen.
Außerhalb der Stadt sehen wir den sogenannten “Juwelenpark", Norbulinka, die Sommerresidenz des tibetischen Gottkönigs, des Dalai Lama. Ein Besuch führt uns auch zu den Klosteranlagen Drepung (“Reishaufen") und Sera (“Wildrosenhof"), die zu den bedeutendsten Gelugpa-Klöstern Tibets zählen. Gegründet wurden diese beiden Zentren des Studiums der buddhistischen Lehre von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet tugendreich). Als geistiger Vater dieser Schule gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa. Sera wurde unterhalb einer Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre als Einsiedler gelebt haben soll.
Hinweis: Die Reihenfolge der Besichtigungen in Lhasa kann variieren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

6. Tag Lhasa - Gyantse

Wir verlassen Lhasa und starten mit Geländewagen in Richtung Kailash. Bis zum “Mittelpunkt der Welt" sind es insgesamt rund 1000 km auf der Südroute (bzw. der südlichen Westtibet-Route, der kürzesten von Zentraltibet zum Kailash verlaufenden Route). Die erste Etappe führt bis Gyantse. Wir fahren entlang dem Kyichu-Fluss und über den etwa 4.790 m hohen Gampa La. Bei guter Sicht bietet sich ein weit reichender, prächtiger Blick über den türkisfarbenen Yamdrok-See, in dessen Nähe wir zu Mittag essen.
Gyantse (ca. 4.070 m), unser Tagesziel, liegt am Nordufer des Flusses Nyang. Durch seine verkehrsgünstige Lage hatte die Stadt lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim. Gyantse schmiegt sich in einen Halbkreis von Hügeln, die sich aus dem breiten Tal wie ein natürliches Amphitheater erheben. Die Altstadt bietet den Anblick einer traditionell tibetisch erbauten Stadt, die bisher von modernen “Architektursünden" verschont geblieben ist. Auf einem kahlen Berggipfel thront die Festung hoch über der Stadt.
Falls die Zeit es erlaubt, besuchen wir den Klosterkomplex Palkhor Chöde mit seinem berühmten Stupa noch heute, ansonsten holen wir den Besuch am Morgen des 7.Tages nach. Der Kumbum - benannt nach seinen 100.000 Darstellungen von Gottheiten - gehört zu den wenigen noch existierenden begehbaren Reliquienschreinen des Landes und gilt wegen seiner reichen, kunstvollen Ausstattung als eines der schönsten Gebäude von ganz Tibet.
Fahrzeit: 5,5h; Fahrstrecke: 250km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

7. Tag Gyantse - Shigatse

Wir fahren nach Shigatse (3.900 m), zeitweilig Hauptstadt der Provinz Tsang, heute die zweitgrößte Stadt Tibets. Als religiöses Zentrum und wichtige Handelsstadt, die in regem Austausch mit Indien, China und Ladakh stand, blieb Shigatse auch nach dem Verlust seiner politischen Vormachtstellung eine blühende Stadt. Wir sehen uns das Kloster Tashilunpo ("Segensberg"), den Sitz des Panchen Lama, an. Das Kloster (15.Jh.) gehört neben Sera, Drepung und Ganden nicht nur zu den wichtigsten Gelbmützenklöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen des Landes. Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren, von goldenen Dächern gekrönten Bauten liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 600 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird.
Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 90km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

8.-10. Tag Südroute: Sangsang - Saga - Pharyang

Entlang der Südroute setzen wir unsere Fahrt fort und können bei klarer Sicht herrliche Aussichten genießen. Im Süden erheben sich die Schneeriesen des Himalaya, im Norden reihen sich die Gipfel des Transhimalaya aneinander. Vielleicht lassen sich, vor allem auf dem letzten Wegabschnitt, Kiangs (Wildesel) und Antilopen blicken.
Unsere Etappenziele sind Sangsang am 8.Tag, Saga am 9.Tag und Pharyang am 10.Tag. Übernachtung im Zelt.
Fahrzeit: 19h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

11. Tag See Manasarovar

Heute wollen wir bis zum Manasarovar-See (4.588 m) kommen. Mit einer Fläche von 330 qkm entspricht die Ausdehnung des Manasarovar ungefähr der Ausdehnung des Gardasees, die Tiefe gab Sven Hedin mit 81,8 m an. Der See liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten, das Gebiet zählt zu den schönsten Landschaften Tibets. Für Pilger ist die Umrundung des Sees und ein Bad in seinem heiligen Wasser Teil einer Pilgerreise zum Kailash. Wenn die Fahrt wie geplant verlaufen ist, werden wir heute und morgen in der Nähe der Chiu Gompa an der Westseite des Sees zelten.
Fahrzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

12. Tag See Manasarovar

Klare Farben und tiefe Stille prägen die Landschaft. Die meisten der acht Gompas, die den See umgeben, sind wieder aufgebaut. Wir besuchen die Chiu Gompa und sehen uns am Westufer die Gösul Gompa an. Das kleine Kloster thront auf einem Felsen, von dem sich ein prachtvoller Blick über den See bietet. Für indische Pilger ist Gösul der Ausgangspunkt zur Seeumrundung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

13. Tag Darchen

Nordwärts führt die Route bis Darchen (4.800 m), dem Ausgangspunkt der Kailash-Umrundung. Der Ort besteht nur aus wenigen Steinhäusern, die ca. 6 km nördlich der Hauptstraße liegen. Wir bereiten uns auf die Parikrama (tibetisch Kora) vor, überprüfen unsere Ausrüstung und haben die Möglichkeiten, letzte kleine Einkäufe zu tätigen.
Fahrzeit: 1,15h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; einfaches Gästehaus [FMA]

14.-16. Tag 3-tägige Kailash-Umrundung - Tirthapuri

In Begleitung von Yaks brechen wir zur 3-tägigen Kailash-Umrundung auf. Der Berg ist für Hindu, Buddhisten, Jains und Böns der heiligste Punkt der Welt, die kosmische Weltachse, der “Nabel der Welt". Die Hindu glauben, hier lebe Shiva mit seiner Gefährtin Parvati; tibetische Buddhisten halten den Kailash für den Wohnort der Gottheit Demchog. Die Umwanderung des Kailash soll nicht nur von Sünden befreien, sondern auch die Reinkarnation günstig beeinflussen.
An den ersten beiden Tagen legen wir eine Strecke von täglich rund 20 km zurück, am dritten ungefähr 12 km. Vorbei an zahlreichen Chörten und Manimauern führt der Weg in die breite Talschlucht an der Westseite des Berges. Gemeinsam mit tibetischen und indischen Pilgern passieren wir den berühmten Gebetsfahnenmast, die “Fußabdrücke Buddhas" und verlassene Eremitenklausen.
Nach etwa 7 Stunden reiner Gehzeit erreichen wir am ersten Tag der Umrundung unseren Lagerplatz in ca. 5.100 m Höhe (Gehzeit 5 ½ Stunden ab Tarboche).

Der zweite Tag beinhaltet die wichtigste Etappe der Kailash-Umrundung - wir überqueren die heiligste Stelle, den 5.600 m hohen Dölma La, den höchsten Punkt der Parikrama, wo sich ein mit Gebetsfahnen geschmückter “heiliger" Stein befindet, in dem der Sage nach die Göttin Dölma verschwunden sein soll. Vom Lagerplatz brauchen wir etwa 3 bis 4 Stunden bis zum Pass. Steintürme, Gebetsfahnen, Yakhörner und Schafschulterblätter zieren die Passhöhe. Pilger schmieren Butter auf den mächtigen Felsblock, umwandern ihn, stecken ausgefallene Zähne oder Haarsträhnen in seine Spalten, rezitieren heilige Texte und Mantras. Wieder opfern sie etwas von ihrer Habe oder ihrer Person. Mit Hilfe der Göttin Dölma sind nun Fehler gebüßt und überwunden, vor den Gläubigen liegt ein neues Leben. Der Abstieg vom Pass verläuft über einen mäßig steilen, aber guten Pfad. Bald kommen wir am Thuji Zimbo-See vorbei, den die Hindu Gauri Kund nennen und als heilig betrachten.
Die Gesamtwanderzeit am zweiten Tag beträgt 7 bis 8 Stunden.

Die dritte Etappe führt an zahlreichen Manimauern mit Steintafeln vorbei zurück nach Darchen - der Kreis unserer Umrundung schließt sich.
In Darchen werden wir von Fahrzeugen aufgenommen und in 3 Stunden nach Tirthapuri gebracht. Nach dem See Manasarovar und dem Berg Kailash ist Tirthapuri der wichtigste Pilgerort Westtibets, denn hier befindet sich die Meditationshöhle Padmasambhavas und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel. Bekannt ist der Ort auch für seine heißen Quellen.
Zelt [FMA]

17. Tag Tirthapuri - Tholing - Tsaparang

Nordwestlich von Trithapuri, mitten in der zerklüfteten Canyon-Landschaft des Sutlej-Flusses, liegen die eindrucksvollen Ruinen von Tholing und Tsaparang - einst blühende Zentren des Königreiches Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17. Jahrhunderts verlassen, während Tholing, unser heutiges Etappenziel, bis in die 60er Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz der Verwüstungen durch die Kulturrevolution sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblieben.
Wir fahren in etwa einer Stunde von Toling nach Tsaparang (ca. 10 km; 3.800 m), dem ältesten Zentrum des Königreiches Guge. Vier Tempel gruppieren sich um die unteren Festungsmauern, der fünfte befindet sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde mit zahlreichen Details schmücken die Wände. “Gebete und Meditationen in Farbe und Form, jeder Pinselstrich ein Akt höchster Konzentration" nennt Lama Anagarika Govinda diese Kunstwerke.
Hinweis: Für den Besuch von Tsaparang muss vor Ort eine letzte Erlaubnis eingeholt werden. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass uns ein Angehöriger des “Kulturamtes" begleitet. Es bleibt deshalb bis zuletzt offen, ob Tsaparang besucht werden kann.
Fahrzeit: 6h; einfaches Gästehaus [FMA]

18. Tag Tholing - Ali

Vor uns liegt eine abwechslungsreiche Fahrt bis nach Ali (chinesisch Shiquanhe), der Stadt am Zusammenfluss von Indus und Gar. Die Hauptquelle des Indus, der hier Shitsuane genannt wird, entspringt am Kailash. Ali, heute ein moderner chinesischer Ort, ist die Hauptstadt Westtibets, zugleich Verwaltungs-, Handels- und Einkaufszentrum.
Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 280km; Gästehaus [FMA]

19. Tag Ali - Richtung Yecheng

Nordwärts führt unsere Route weiter in Richtung Yecheng. Wir fahren entlang dem Pangong Tso (Tso = See), einem langgezogenen, schmalen See, der sich sowohl auf indischem als auch auf chinesischem Gebiet erstreckt. Die Luft ist sauber und die Sicht wunderbar klar. In der Nähe von Dorma schlagen wir unsere Zelte auf.
Fahrzeit: 6h; Zelt [FMA]

20. Tag Dorma - Dahongliutan

Heute werden wir frühmorgens losfahren, denn die Straße wird nach Dorma schwieriger. Kurze Zeit geht es entlang einem Flusstal und schon windet sich die Straße wieder auf 5.000 bis 5.300 m Höhe hinauf. Über den Tialongtan La (ca. 5.000 m) führt die Route entlang einem Fluss nach Dahongliutan. In diesem Ort gibt es ein äußerst einfaches Gästehaus, die LKW-Fahrer übernachten ebenfalls hier. Zum Übernachten suchen wir uns einen windgeschützten Zeltplatz.
Fahrzeit: 7h; Fahrstrecke: 203km; Zelt [FMA]

21.-22. Tag Dahongliutan - Mazar

Je nach Straßenzustand und Witterungsverhältnissen benötigen wir für die Fahretappe nach Mazar viele Stunden. Wir befinden uns auf den Lingzi Thang Plains, in der Ferne sind die Kunlun-Berge zu sehen. Die Straße ist schnurgerade, die Landschaft großartig: Braun- und Rottöne wechseln ab, smaragdgrün schillern kleine Seen. Vor einem 4.950 m hohen Pass zelten wir an einem schönen Platz. Schließlich erreichen wir Mazar.
Fahrstrecke: 253km; Zelt und Gästehaus in Mazar [FMA]

23. Tag Mazar - Yecheng

Kurz nach Mazar beginnt die Durchquerung des Kunlun-Gebirges. Mit dem Chiragsaldi (4.960 m), einem der höchsten Straßenpässe Chinas, überqueren wir den letzten Pass auf unserer Route. Danach fahren wir abwärts und entlang der Yecheng-Schlucht nach Xinjiang. Unser Etappenziel Yecheng, an den Ausläufern der Taklamakan-Wüste, ist eine von Uiguren und Chinesen bewohnte Stadt mit einem hübschen Bazar.
Fahrzeit: 6h; Hotel [FMA]

24. Tag Yecheng - Kashgar

Frühmorgens brechen wir auf nach Kashgar (1.300 m), der größten Oase Chinas. Die Teerstraße verläuft am Rand der Taklamakan-Wüste bzw. durch Erosionslandschaft an den Ausläufern des Kunlun. Grauschwarzes Gestein, durchsetzt von dünenartigen, hellen Sandverwehungen aus der Taklamakan bestimmt die Landschaft. Auf dem letzten Wegabschnitt kommen wir an ausgedehnten, bewässerten Feldern vorbei.
Die islamisch geprägte Oasenstadt, deren Einwohner zum Großteil Uiguren sind, war einst ein wichtiger Knotenpunkt an der Seidenstraße, die sich hier in einen nördlichen und einen südlichen Arm teilt. Obwohl Kashgars ehemalige Pracht verblasst ist, vermittelt der Ort immer noch viel orientalische Atmosphäre. Am Nachmittag besuchen wir den Sonntagsmarkt von Kashgar. Im Hotel können wir uns von den Strapazen der letzten Fahrtage erholen.
Fahrzeit: 4,5h; Fahrstrecke: 250km; Hotel [FMA]

25. Tag Kashgar - Urumqi

Tagsüber können wir Kashgar noch einmal erkunden, ehe wir am Abend nach Urumqi, Hauptstadt von Xinjiang, fliegen. In den sechziger Jahren, als die Stadt einen Aufschwung erfuhr, setzte auch der Zuzug vieler Chinesen ein, die heute den Großteil der Einwohner bilden. So gleicht Urumqi einer “Insel" inmitten eines von Uiguren bewohnten Gebietes.
Hotel [FMA]

26. Tag Urumqi - Peking

Von Urumqi fliegen wir weiter nach Peking.
Hotel [FMA]

27. Tag Rückreise

Nach dem Frühstück werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug nach Deutschland an.
[F]

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Die 3-tägige Kailash-Umrundung ist technisch einfach, durch die große Höhe jedoch sehr anstrengend. Während der Trekkingtour überqueren Sie als höchsten Punkt dieser Reise den 5.636 m hohen Dölma La; doch auch während der Fahrten und Besuche befinden Sie sich über einen längeren Zeitraum in Höhen über 4.000 m. Die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dabei nicht unterschätzt werden. Um die Anpassung zu erleichtern, ist besonders zu Beginn der Reise, wenn sich der Körper allmählich auf die veränderten Verhältnisse einstellt, langsames und stetiges Gehen sehr wichtig.
Beachten Sie hierzu bitte die Höheninformationen in den Hauser-Reiseinformationen, die Sie mit den Reiseunterlagen erhalten. Als Vorbereitung für das Trekking empfehlen wir Konditionstraining sowie Wanderungen oder Waldläufe.
Vor allem die tagelangen, teilweise abenteuerlichen und anstrengenden Fahrten stellen bei dieser Reise extrem hohe physische und psychische Anforderungen an die Teilnehmer/-innen. Die unwegsame Route (z.B. nicht asphaltierte Strecken, Schlaglöcher und Sandpisten) beansprucht den Körper hart und erfordert Durchhaltevermögen und “Sitzfleisch". Heftige Regenfälle, Überschwemmungen oder Erdrutsche (keine Seltenheit in den bereisten Gebieten!) können die ohnehin schlechten Straßen unpassierbar machen, wodurch es zu Programmänderungen oder gar zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen kann. Die örtlichen Fahrzeuge sind teilweise in schlechtem Zustand und zudem sehr hohen Belastungen ausgesetzt. Haben Sie bitte Verständnis, wenn diese vorübergehend einmal “streiken" und die Weiterfahrt durch Reparaturen eventuell verzögert wird. Aus den genannten Gründen sind Kilometerangaben nicht wie bei Fahrten auf europäischen Landstraßen umzurechnen.
Eine gute körperliche Gesamtverfassung, Belastbarkeit und gute Kondition sind Voraussetzungen für diese Tour. Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie für Personen mit Rückenproblemen (z.B. Bandscheibenbeschwerden) ist diese Reise nicht geeignet. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um prüfen zu lassen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour (sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit) gewachsen sind. Halten Sie gegebenenfalls bitte auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache.
Für die Wanderungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste wie Regenschutz, Pullover, Trinkwasserflasche etc., bei sich tragen. Das Hauptgepäck und die Ausrüstung wird von Ihrer Begleitmannschaft transportiert. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) wird dennoch von allen Mitreisenden erwartet.
Sie übernachten in Zwei-Personen-Zelten, landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese sind teilweise sehr einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig Komfort und sind mit äußerst einfachen sanitären Anlagen ausgestattet, die sich außerhalb des Zimmers befinden. Der Service in den “Hotels" und Gästehäusern darf nicht am europäischen Standard gemessen werden. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Mit Fahrzeugen zum Kailash, einzigartige Tibet-Durchquerung von Lhasa bis nach Kashgar; körperlich anstrengend.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach China/Tibet ein Visum. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Für China/Tibet sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Diese Reise hat Pioniercharakter und kann nur gelingen, wenn jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin bereit ist, Verzögerungen, Programmumstellungen, Improvisationen sowie sonstige Unwägbarkeiten in Kauf zu nehmen und in kritischen Situationen mit Geduld, Flexibilität und Toleranz reagiert. Abenteuergeist und die Bereitschaft, sich einfachsten Verhältnissen anzupassen, Kameradschaft innerhalb der Gruppe und Gemeinschaftsgeist werden von allen Mitreisenden erwartet.
Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden können Feiertage, überraschende Restaurierungsarbeiten oder Besuche hoher chinesischer Beamten etc. zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten und Hotels führen. Auch kann das Programm von chinesischer Seite kurzfristig geändert werden. Da es sich bei den Entscheidungsträgern um staatliche Stellen handelt, ist unsere Einflussnahme nur begrenzt möglich.
Beachten Sie bitte, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen Buchungen von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus einige Stunden Aufenthalt ergeben können. Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Bei dieser Tour handelt es sich um das "Braille Ohne Grenzen “ Trainings-Zentrum. Das "Braille Ohne Grenzen" ist ein Zentrum für Blinde in Lhasa, in dem Kinder und Erwachsene auf ihr Leben in der Welt der Sehenden vorbereitet werden. Zur Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelte das Zentrum einen Ausbildungsgang. Neben Blindenschrift und Orientierungstechniken erlernen sie Englisch und Chinesisch. Darüber hinaus erlernen sie einen Beruf, sei es im medizinischen, handwerklichen oder landwirtschaftlichen Bereich. Dieses Zentrum besuchen wir mit den Gruppen, die in Lhasa Station machen. - Wir möchten diese Projekte gerne langfristig unterstützen und geben daher pro Tibet-Reisenden Euro 10,- vom Reisepreis an dieses Blinden-Projekte weiter.
Weitere Auskünfte zum "Braille Ohne Grenzen" und zu anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder der Hauser-Umweltgruppe, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de Weitere Informationen finden Sie hier

Klima

Tibet: Die Witterung kann sehr unterschiedlich sein: Im August ist es tagsüber warm, nachts können die Temperaturen bis minus 10°C fallen. Durch den Einfluss des Monsuns kann es in den Sommermonaten Juli-August mehr Niederschläge geben und die Sicht kann beeinträchtigt sein. Im September und Oktober ist es kälter. Regenfälle sind ebenso typisch für die besuchten Landesteile wie Trockenperioden mit viel Staub. Im autonomen Gebiet Xinjiang herrscht Kontinentalklima mit geringen Niederschlägen.

Ausrüstung

Entsprechend den vielfältigen, dadurch gelegentlich anstrengenden klimatischen Bedingungen benötigen Sie sowohl leichte Baumwollsachen als auch warme Kleidung sowie Regenschutz. Für die Übernachtungen ist ein sehr guter Schlafsack nötig. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die Ihnen nach der Anmeldung zugeht.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit örtlichen Agenturen
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Potala - Kailash - Kashgar
Kailash Panorama, Fotograf: Glogowski, Dieter
Lager in Westtibet, Fotograf: Markewitsch, Michael
Tibetische Pilger, Fotograf: Glogowski, Dieter
Sutlej Canyon, Fotograf: Markewitsch, Michael
Taschi Dor Gebetsfahnen, Fotograf: Heiligensetzer, Stefan
Potala Palast in Lhasa, Fotograf: Haremza, Silke
Heiliger Mt. Kailash, Fotograf: Andres, Eberhard
 
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