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Unser Angebot  |  Asien  |  Tibet  |  Auf den Pfaden der Erleuchtung - mit Guge

Auf den Pfaden der Erleuchtung - mit Guge

III 5.600 6x 16x  

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Detailprogramm (pdf, 940 KB)

  • 6-tägiges Trekking von Simikot in die Kailash-Region
  • 3-tägige Kailash-Umrundung
  • Besuch des ehemaligen Königreichs Guge mit Tsaparang
  • Rückfahrt zwischen Himalaya und Transhimalaya nach Kathmandu
  • Mai-Termin: Saga Dawa-Fest am Kailash

Der sonnenförmige Manasarovar-See verkörpert für Buddhisten die Kräfte des Lichts. Man sagt, wer hier den Boden berührt, im See badet oder dessen Wasser trinkt, tilgt die Sünden von 100 Wiedergeburten! Ihre Wanderungen am See sind geprägt von der Stille der Landschaft, den klaren Farben und vom Anblick der erhabenen Kailash-Kulisse.
In Darchen starten Sie die Parikrama, die Umrundung des 6.714 m hohen Kailash. Für Hindus, Buddhisten, Jainas und Bön-Anhänger ist er der heiligste Berg der Welt. Die Flüsse Indus, Brahmaputra, Sutlej und Karnali entspringen hier an der „Achse des Kosmos". Der Kailash wirkt wie ein riesiger natürlicher Tempel: Steine, Quellen und Hügel am Weg haben für die Pilger religiöse Bedeutungen. Durch goldgelbe Steppenlandschaft führt die Route durch das Tal des Götterflusses, bevor der Aufstieg zum Dölma La (5.636 m) beginnt. Der Pass gilt als wichtigster Punkt der Parikrama.
Bei dieser Variante besuchen Sie neben dem Kailash und dem Mansasarovar-See auch das sagenhafte ehemalige Königreich Guge in der beeindruckenden Canyon-Landschaft des Sutlej. In der Ruinenstadt Tsaparang befinden sich die bedeutendsten Fresken und Wandmalereien Tibets. Auf der Südroute fahren Sie entlang des Tsangpo zwischen Transhimalaya und Himalaya vorbei an der Shisha Pangma zurück nach Kathmandu.

Termine und Preise
Reisedauer 25 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr Termine Preis o. Flug Verfügbarkeit Reiseleitung
0CXK0901 10.05.10-04.06.10 4.150,- Auf Anfr. Buchen Preiss Barbara
0CXK0902 07.07.10-01.08.10 3.990,- Auf Anfr. Buchen Joshi Sandeep
0CXK0903 08.09.10-03.10.10 4.150,- Auf Anfr. Buchen Preiss Barbara
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 350,-
     
Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt, Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze kostenlos

Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und Zelten; Vollpension

Transfers / Besichtigungen: Transfers, Besichtigungs- und Überlandfahrten, Inlandsflüge mit Yeti Air Kathmandu – Nepalgunj – Simikot

Reiseleitung / Betreuung: Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Führer, Begleitmannschaft, Tragtiere

Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren; höhenmedizinische Überdruckkammer; unser Versicherungspaket

Nicht enthaltene Leistungen

Visagebühren für Tibet (Euro 120,-), Nepal (ca. Euro 40,--); Flughafengebühren für Inlandsflüge, fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit Euro 5,- pro Tag), Einzelzimmerzuschlag, fakultative Besichtigungen sowie persönliche Ausgaben; Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer zu unserem Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann einen Spaziergang durch die Altstadt machen oder z.B. Swayambunath besuchen. „Swayambu", wie die Stupaanlage liebevoll von den Nepali genannt wird, liegt nicht weit von der Altstadt entfernt auf einem Hügel. Von hier bietet sich ein schöner Blick über die Stadt. Der Stupa ist das Ziel frommer Pilger und Pilgerinnen aus ganz Asien. Das Abendessen wird im Hotel eingenommen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]

3. Tag Flug nach Nepalgunj

Heute fliegen wir nach Nepalgunj, einem relativ großen Ort inmitten eines Reisanbaugebietes an der Südgrenze Nepals zu Indien. Hier ist das Klima im Sommer schwül-heiß.

Beachten Sie bitte: Flugplanumstellungen wegen des Wetters sind möglich.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einem Gästehaus [FMA]

4. Tag Flug nach Simikot - Beginn des Trekkings

Zeitig werden wir aufstehen und nach Simikot (2.910 m), im Nordwesten Nepals, fliegen. Von bewaldeten Bergrücken umgeben, liegt Simikot hoch über dem Flusstal des Humla Karnali und ist die wichtigste Siedlung in Humla, dem entlegensten nepalesischen Distrikt. Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft und brechen nach Verteilung des Gepäcks gemeinsam zum Trekking auf. Achten Sie bitte darauf, besonders zu Beginn langsam und stetig zu gehen. Wir wandern zu einem bewaldeten Bergkamm (ca. 3.200 m) oberhalb von Simikot und erreichen nach einem langen, steilen Abstieg auf steinigem Pfad das ca. 2.270 m hoch gelegene Thakuri-Dorf Tuling.
Aufstieg: 680m; Abstieg: 1150m; Wir zelten zwischen Tuling und dem Ort Dharapuri (ca. 2.300 m) [FMA]

5. Tag Kermi

Angenehm beginnt unsere Wanderung im Schatten von Obstbäumen. Nach Passieren eines Dorfes folgt ein steiler Abschnitt - wir queren einen steinigen Hang hinab zu einem Bach. Unterhalb des Pfades führt eine Brücke über den Humla Karnali zum letzten Thakuri-Dorf in diesem Tal, Dherapani. Die Reisfelder erreichen hier ihre oberste Anbaugrenze. In stetigem Auf und Ab folgen wir dem Pfad auf der Nordseite des Flusses und wandern über einen Bergkamm unserem Etappenziel, Kermi (ca. 2.700 m), entgegen.
Gehzeit Dharapuri - Kermi ca. 4 Stunden.
Aufstieg: 790m; Abstieg: 520m; Zelt [FMA]

6. Tag Yalbang

Durch abwechslungsreiche Tal- und Berglandschaft erreichen wir nach mehreren, teils steilen Auf- und Abstiegen (bis ca. 3.000 m) wieder das Tal des schnell fließenden Humla Karnali. Oberhalb des Hirtenlagers Yalbang (2.760 m), an dem wir vorbeiwandern, verengt sich das Tal und seine Wände werden steil. Wir steigen auf zum Dorf Yalbang (ca. 2.900 m).
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 940m; Abstieg: 660m; Zelt [FMA]

7. Tag Tumkot

Um Tumkot, unser heutiges Etappenziel, zu erreichen, ist es nicht mehr nötig, den 3.500 m hohen Illing La (La=Pass) zu überqueren. Ein neuer, an einigen Stellen in den Fels gehauener Weg führt am Humla Karnali (2.770 m) entlang. In stetigem Auf und Ab wandern wir bis zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen von seinem Südufer aus, vorbei an Aprikosengärten, nach Muchu auf (ca. 3.000 m). Nach weiteren ca. 40 Minuten gelangen wir nach Tumkot.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 670m; Zelt [FMA]

8. Tag Yari

Eine landschaftlich sehr schöne Etappe liegt vor uns. Vorbei an den Steinhäusern, Gärten und Feldern des Dorfes wandern wir Richtung Palbang und haben unterwegs tolle Aussichten ins Tal. Es geht weiter zum Bumachiya Khola (Khola = Bach, Fluss), den wir überqueren. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg erreichen wir Palbang (nepalesischer Name: Torea) auf ca. 3.380 m Höhe. Die Route führt dann in ein großes, immer weiter werdendes Tal bis Yari (ca. 3.670 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1090m; Abstieg: 360m; Zelt [FMA]

9. Tag Sipsip

In dieser Region wird bewässert, wegen der Lage jedoch nur einmal jährlich geerntet. In Humla gedeihen Hirse und Gerste, Weizen und Buchweizen, Rettich und Kartoffeln. Von Yari wandern wir durch das weite Tal in Richtung Nara Lagna-Pass. Unterwegs begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Nach einem recht steilen Anstieg erreichen wir Sipsip (ca. 4.300 m), eine Wiese am Fuß des Passes.
Aufstieg: 500m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

10. Tag Taklakot (Purang)

Höhepunkt des heutigen Tages ist die Passüberquerung. Oberhalb von Sipsip beginnt der steile Anstieg zum ca. 4.580 m hohen Nara Lagna. Kurz nach dem Pass kann ein Aussichtspunkt erreicht werden, der bei klarer Sicht den Blick auf das tibetische Hochland und hinab zum Humla Karnali freigibt. Auf einem neu angelegten Weg steigen wir nach Hilsa (ca. 3.550 m) am Humla Karnali ab. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Grenze nach Tibet. Wir überqueren den Karnali auf tibetisches Gebiet, wo wir von Jeeps abgeholt und nach Taklakot (Purang) gebracht werden.
Aufstieg: 400m; Abstieg: 1100m; sehr einfaches Gästehaus [FMA]

11. Tag See Manasarovar

Wir fahren zum Manasarovar-See. Er liegt auf einer Höhe von 4.558 m und ist somit der höchste Süßwassersee der Welt. Mit einer Fläche von 330 qkm entspricht die Ausdehnung des Manasarovar ungefähr der Ausdehnung des Gardasees, die Tiefe gab Sven Hedin mit 81,8 m an. Der See liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten, das Gebiet gilt als eine der schönsten Landschaftsregionen Tibets.
Bevor wir zum Manasarovar-See kommen, erblicken wir westlich den Raksas Tal (Langka Tso; Tso, Tal = See), einen länglichen See, der gerne mit dem Mond, während der größere, eher runde Manasarovar-See mit der Sonne verglichen wird. Das liegt wohl weniger an Form und Größe der Seen oder am Wetter, das über dem Manasarovar-See meist freundlich ist, sondern an der religiösen Bedeutung dieses Sees. Nach hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die rituelle Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein; wer davon trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Geburten vergeben. Für Pilger ist die 80 km lange Umwanderung des Manasarovar-Sees Teil jeder Kailash-Pilgerreise. Einst war der See von 8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut. Nur Trugo Gompa, das wichtigste unter ihnen, von dem sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash eröffnet, liegt direkt am See, alle anderen Klöster an Berghängen. Hindus nehmen an dieser glückverheißenden Stelle ein Bad im eiskalten Seewasser. Die meisten tibetischen Pilger benetzen nur den Kopf und trinken vom Wasser. Traditionell ist hier der Handelsplatz für Wolle und Salz, auf dem sich die Nomaden der Region Changthang und nepalesische Händler treffen.
Wir zelten an der Südseite des Manasarovar-Sees in der Nähe der Trugo Gompa [FMA]

12. Tag See Manasarovar - Gösul Gompa

Das Südwestgebiet des Sees ist im Sommer Brutgebiet von Wildgänsen und Himalayaschwänen, die sich auf dem Wasser tummeln. Keines der Tiere wird auf diesem heiligen Boden bzw. Wasser getötet. Die Westküste entlang wandern wir heute bis zur Gösul Gompa. Das kleine Kloster wurde auf einem Hügel im Nordwesten des Sees errichtet; hier soll der indische Tantra-Meister Padmasambhava (tib. Guru Rinpotsche, der „Lotusgeborene") während der letzten sieben Tage seines Lebens geweilt haben. Bei klarem Wetter kann man vom Hügel oberhalb der Gompa den verschneiten Gipfel des Kailash sehen. Gösul ist der Ausgangspunkt indischer Pilger zur Seeumrundung.
Mit den Jeeps fahren wir nordwärts.
Gehzeit: 5h; In der Nähe der Chiu Gompa schlagen wir unsere Zelte auf [FMA]

13. Tag Thirtapuri

Mit dem Auto fahren wir weiter nach Thirtapuri, bekannt für seine heißen Quellen. Der Ort liegt westlich des Berges Kailash am rechten Ufer des Sutlej-Flusses und ist nach dem See Manasarovar und dem Berg Kailash der wichtigste Pilgerort von Westtibet. In Thirtapuri befindet sich eine der heiligsten Stätten Westtibets - die Meditationshöhle Padmasambhavas und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel.
Zelt [FMA]

14. Tag Tholing

Nordwestlich von Tirthapuri, eingebettet in die zerklüftete Canyon-Landschaft des Sutlej-Flusses, liegen die 900 Jahre alten Ruinen von Tholing und Tsaparang - einst blühende Zentren des ehemaligen Königreichs Guge. Tsaparang wurde Mitte des 17.Jh. verlassen, während Tholing, unser heutiges Etappenziel, bis in die 60er Jahre religiöses Zentrum blieb. Trotz Kulturrevolution sind glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblieben die wir besuchen.
Gästehaus [FMA]

15. Tag Tsaparang - Tholing

Am Morgen fahren wir nach Tsaparang (3.800 m), dem ältesten Zentrum des Königreichs Guge. Vier Tempel gruppieren sich um die unteren Festungsmauern, der fünfte befindet sich oberhalb der Stadt in den Überresten des einstigen Sommerpalastes der Könige. Verschiedene Motive zieren die Kassettendecken und geschnitzten Balken der Tempel. Teilweise gut erhaltene Wandgemälde mit zahlreichen Details schmücken die Wände. „Gebete und Meditationen in Farbe und Form, jeder Pinselstrich ein Akt höchster Konzentration" nennt Lama Anagarika Govinda diese Kunstwerke.
Hinweis: Für den Besuch von Tsaparang muss vor Ort eine letzte Erlaubnis eingeholt werden. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass uns ein Angehöriger des „Kulturamtes" begleitet. Es bleibt deshalb bis zuletzt offen, ob Tsaparang besucht werden kann.
Am Nachmittag beginnt die Rückfahrt nach Darchen.
Zelt [FMA]

16. Tag Tholing - Darchen

Wir fahren nach Darchen (4.800 m) zum Ausgangspunkt der Kailash-Umrundung (Skt. Parikrama). Der Ort besteht nur aus wenigen Steinhäusern, die ca. 6 km nördlich der Hauptstraße liegen. Falls möglich, brechen wir schon heute zur Parikrama auf und wandern bis zum ersten Lager, Tarpoche.
Übernachtung im Zelt oder in einem Gästehaus in Darchen [FMA]

17.-19. Tag 3-tägige Kailash-Umrundung - Hor Mai-Termin: Saga Dawa-Fest

Während des Mai-Termins besuchen wir am 17.Tag das Saga Dawa-Fest. Gefeiert wird die Geburt des Buddha und dessen Eingang ins Nirvana, von den Tibetern Saga Dawa, Frühlingsmonat, genannt.
Die Kailash-Umrundung findet normalerweise im Uhrzeigersinn statt. Pilger, die uns aus der anderen Richtung entgegenkommen, sind Anhänger der vorbuddhistischen Bön-Religion. Am Kailash wurde der Sage nach der Wettkampf zwischen Milarepa und seinem Bön-Kontrahenten Naro Bönchung zu Gunsten von Milarepa und damit des Buddhismus entschieden (Milarepa überholte bei einem Wettrennen zum Kailash-Gipfel auf dem ersten Sonnenstrahl sitzend den auf seiner Trommel reitenden Naro Bönchung. Dieser ließ vor Schreck die Trommel fallen. Beim Absturz schlug sie eine tiefe Kerbe in den Berg, die noch heute an der Südseite zu sehen ist!).
Startpunkt für die Umrundung ist der Mani Lakhang in Darchen. Wir durchschreiten ein Tal, das vom Lhachu, dem „Götterfluss", geformt wurde. Bald öffnet sich das Tal zu der weiten Grasfläche Tarpoche. Auf der Hügelkette östlich von Tarpoche liegt Drachom Ngagye Durtrö. Die Gläubigen meditieren hier und lassen irgend etwas von ihrer Habe zurück. Fünf kleine Klöster lagen früher am Umwandlungsweg, alle wurden während der Kulturrevolution zerstört. Drei davon werden gerade oder sind schon wieder hergerichtet. Nach der Überquerung des Lhachu beginnt der stetige, Kräfte raubende Aufstieg Richtung Südosten zum Dölma La (5.636 m). Auf halbem Weg zum Pass sind viele kleine Steinhügel zu sehen. An dieser Stelle werfen sich die Pilger zu Boden und verharren wie tot. Der Ort wird Shiva Tsal, Leichenacker, genannt. Um wiedergeboren zu werden, müssen sich die Gläubigen ihre Sünden bewusst machen und symbolisch sterben. Als Zeichen dafür lassen sie ein Stück Stoff, Schuhe, eine Satteltasche oder einfach eine Haarsträhne zurück. Noch ein letzter Hang, dann ist der Dölma La, der höchste Punkt der Parikrama, erreicht. Steintürme, Gebetsfahnen, Yakhörner und Schafschulterblätter zieren die Passhöhe. Pilger schmieren Butter auf den mächtigen Felsblock, in dem die Göttin Dölma verschwunden sein soll, umwandern ihn, stecken ausgefallene Zähne oder Haarsträhnen in seine Spalten, rezitieren heilige Texte und Mantras. Wieder opfern sie etwas von ihrer Habe oder ihrer Person. Mit Hilfe der Göttin Dölma sind nun Fehler gebüßt und überwunden, vor den Gläubigen liegt ein neues Leben. Kurz hinter dem Pass befindet sich der See des Mitleids, ein ovaler, smaragdgrüner See, in dem indische Pilger trotz Kälte und Eisschollen ein reinigendes Bad nehmen.
Während der Umrundung übernachten wir immer in Zelten.

17.Tag: Aufstieg 450m, Abstieg 100m; 18.Tag: Aufstieg 720m, Abstieg 880m;
19.Tag: Aufstieg 80m, Abstieg 260m
Nach beendeter Parikrama fahren wir nach Hor, einem Dorf nordöstlich des Manasarovar-Sees. Falls die Zeit es erlaubt, werden wir das Kloster Seralung besuchen. Der einfache Bau wurde 1984 errichtet. Das alte Kargyü-Kloster, bekannt als das östliche „Tor" zum See, fiel der Kulturrevolution zum Opfer.
Übernachtung im Zelt [FMA]

20. Tag Paryang

Unsere Route führt zurück nach Nepal. Vorbei an einsam gelegenen, klaren Seen erreichen wir den Mayum La und fahren bis Paryang oder weiter (falls es die Straßenverhältnisse erlauben).
Zelt oder sehr einfaches Gästehaus [FMA]

21. Tag Saga

Während der Fahrt nach Saga bieten sich herrliche Ausblicke auf den Transhimalaya im Norden und den Himalaya im Süden.
Fahrstrecke: 300km; Zelt oder sehr einfaches Gästehaus [FMA]

22. Tag Zhangmu (Khasa)

Vorbei am Paiku Tso, von dem aus die Gipfel des Langtang Himal und der Shishapangma gut zu sehen sind, fahren wir bis zur Ortschaft Zhangmu (Khasa). Nun ändert sich die Landschaft immer mehr: Die weiten, kargen Hochebenen Tibets liegen zurück - hinter Nyalam (3.600 m) erreichen wir die regenreiche Südseite des Himalaya.
einfaches Hotel [FMA]

23. Tag Kathmandu

Heute bewältigen wir die restlichen Kilometer auf manchmal etwas abenteuerlicher Straße bis Kathmandu. Nach der Ankunft können wir uns von der anstrengenden Fahrt erholen.
Hotel [FMA]

24. Tag Kathmandu

Für den Fall, dass nicht alles wie geplant verlaufen ist, haben wir in Kathmandu einen Reservetag vorgesehen. Sollte uns die Zeit zur Verfügung stehen, kann der Tag nach Wunsch gestaltet werden (fakultatives Programm). In Kathmandu können Sie den Durbar-Platz mit dem Königspalast aus dem 15. Jh. besuchen. Die Königsstadt Patan liegt etwa 4 km südlich von Kathmandu. Die Prachtbauten reihen sich rund um den Königspalast, aber auch in den verwinkelten Höfen abseits der Palastregion stößt man auf reizvolle Klosterhöfe und Tempel mit goldüberzogenen Figuren. Auf einem aussichtsreichen Hügel westlich von Kathmandu erhebt sich der Stupa von Swayambunath, das bedeutendste buddhistische Heiligtum des Kathmandu-Tales. Die vergoldete Stupa-Anlage zählt zu den ältesten der Welt und ist von einer Vielzahl von Schreinen umgeben.
Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
[FMA]

25. Tag Rückreise

Am Morgen Ankunft in Frankfurt.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Kailash-Umrundung ist technisch einfach, durch die große Höhe jedoch sehr anstrengend. Für die Parikrama sind 3 Tage eingeplant. Während der Trekkingtour überqueren Sie als höchsten Punkt dieser Reise den 5.636 m hohen Dölma La; 16 Tage lang befinden Sie sich während der Trekkingetappen und während der Fahrten in Höhen weit über 3.000 m bzw. über 4.000 m, denn die Talebenen Tibets liegen oft höher als die höchsten Berge Europas. Die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dabei nicht unterschätzt werden. Beachten Sie hierzu die Hauser-Höheninformationen, die Sie nach Ihrer Anmeldung erhalten. Die tagelangen Fahrten in allradgetriebenen Fahrzeugen über schlechte Pisten durch das menschenleere und weite tibetische Hochland stellen extrem hohe Anforderungen in physischer wie in psychischer Hinsicht. Sie erfordern von den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Durchhaltevermögen und „Sitzfleisch". Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, Sie benötigen gute Kondition. Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B. Bandscheibenleiden) ist diese Reise nicht geeignet. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um prüfen zu lassen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour (sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit) gewachsen sind. Halten Sie ggf. bitte auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache.
Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge ist schlecht, Reparaturen können die Weiterfahrt verzögern. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche (keine Seltenheit in dem Gebiet) können die ohnehin schlechten Straßen (über weite Strecken nicht asphaltiert, Schlaglöcher und Sandpisten) unpassierbar machen. Es kann dadurch zu Routenänderungen oder zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen.
Während des Trekkings in Nepal und während des Aufenthalts in Tibet übernachten Sie meist in Zwei-Personen-Zelten, in landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese sind teilweise äußerst einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig Komfort und sind mit einfachsten sanitären Anlagen ausgestattet, die u.U. außerhalb des Zimmers liegen. Der Service in den „Hotels" und Gästehäusern darf nicht am europäischen Standard gemessen werden. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Die Küche ist für europäische Geschmacksnerven ungewohnt, und die hygienischen Bedingungen sind „anders" als bei uns.
Da von chinesischer Seite der nepalesische Sherpa-Service zugelassen ist, wird Sie während des Zeltens eine unserer eingespielten Begleitmannschaften aus Nepal versorgen. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) muss trotzdem für alle Mitreisenden selbstverständlich sein. Toleranz und Gemeinschaftsgeist sind Voraussetzung für diese Tour. Für die Wanderungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste (wie Regenschutz, Pullover, Trinkwasserflasche usw.) bei sich tragen können. Hauptgepäck und Ausrüstung werden von der Begleitmannschaft transportiert.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Nepal und China/Tibet ein Visum. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Polio, Hepatitis A. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Diese Tour hat Pioniertourcharakter. Tibet steht am Anfang seiner touristischen Entwicklung. Abenteuergeist, die Bereitschaft, sich einfachsten Verhältnissen anzupassen und auf Komfort zu verzichten sowie Verständnis und Toleranz fremden Menschen und Lebensweisen gegenüber sind für diese Tour erforderlich. Trotz gründlicher Vorbereitungen können nicht vorhersehbare Schwierigkeiten auftreten, die psychische Belastbarkeit verlangen. Da unsere Partner meist staatlich organisiert sind, können organisatorische Mängel auftreten. Besichtigungen sind teils von der Willkür der lokalen Administration abhängig. Eine Einflussnahme unsererseits ist nur begrenzt möglich. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung sowie unserer Partner vor Ort, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung können wir aber nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Verlängerungen: Achtung: Sollten Sie planen, Ihre Reise zu verlängern, bitten wir um frühzeitige Buchung, da die Flugplätze nach Kathmandu begrenzt sind und häufig schon 6 Monate im Voraus ausgebucht sind.

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Bei dieser Tour handelt es sich um das "Braille Ohne Grenzen „ Trainings-Zentrum. Das "Braille Ohne Grenzen" ist ein Zentrum für Blinde in Lhasa, in dem Kinder und Erwachsene auf ihr Leben in der Welt der Sehenden vorbereitet werden. Zur Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelte das Zentrum einen Ausbildungsgang. Neben Blindenschrift und Orientierungstechniken erlernen sie Englisch und Chinesisch. Darüber hinaus erlernen sie einen Beruf, sei es im medizinischen, handwerklichen oder landwirtschaftlichen Bereich. Dieses Zentrum besuchen wir mit den Gruppen, die in Lhasa Station machen. - Wir möchten diese Projekte gerne langfristig unterstützen und geben daher pro Tibet-Reisenden Euro 10,- vom Reisepreis an dieses Blinden-Projekte weiter.
Weitere Auskünfte zum "Braille Ohne Grenzen" und zu anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder der Hauser-Umweltgruppe, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de Weitere Informationen finden Sie hier

Klima

Im September kann es tagsüber noch warm sein, nachts fällt die Temperatur auf unter 0°C. Regenfälle, aber auch Trockenperioden mit viel Staub sind typisch für die besuchten Landesteile. In den Sommermonaten Juli/August kann es durch den Einfluss des Monsuns vermehrt Niederschläge geben und die Sicht kann beeinträcht sein. Während der Reise halten Sie sich überwiegend in höheren Lagen auf und müssen sich deshalb kleidungsmäßig gegen mögliche Wetterumschwünge und Temperaturstürze wappnen.

Ausrüstung

Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie sowohl leichte Baumwollsachen als auch warme Kleidung (Fleece-Pullover, wind- und regenfeste Jacke etc.) sowie stabile, feste Trekkingschuhe mit Profilsohle. Für die Übernachtungen ist ein guter Schlafsack nötig, der bis minus 10°C tauglich sein muss und eine Liegematte (sehr empfehlenswert sind Thermarest-Matten). Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die Ihnen nach der Anmeldung zugeht.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Zeltlager am Manasarovar-See, Fotograf: Andres, Eberhard
Heiliger Mt. Kailash, Fotograf: Andres, Eberhard
Königreich Guge, Fotograf: Andres, Eberhard
Tibeterin, Fotograf: Andres, Eberhard