China - Die mystischen Berge Sichuans
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Detailprogramm
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- Trek zum östlichsten 7.000er der Welt, dem heiligen Minya Konka (7.556 m)
- Trek zum 6.250 m hohen Siguniang Shan, dem Matterhorn Chinas
- Gipfelmöglichkeiten: Daguniang Shan (5.025 m) und Muluozi Peak (4.800 m)
- Spektakuläre Aussichten auf vergletscherte Gipfel
- Tiefe Täler zwischen riesigen Gebirgsfalten
- Begegnungen mit tibetischen Nomaden
- Tibetische Klöster und der Buddha von Leshan
Im östlichen Himalaya befindet sich eine Gebirgslandschaft, die an Schönheit, Wildheit und Großartigkeit ihresgleichen sucht. Bei uns sind die unzählige 6.000er und 7.000er kaum bekannt. Viele von ihnen sind noch unbestiegen. Bergwanderer und Bergsteiger können auf alten Handels- und Pilgerrouten den Spuren buddhistischer Heiliger und christlicher Missionare folgen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, abseits der Standardrouten Pässe zu queren und die faszinierende Bergwelt des osttibetischen Himalaya-Bogens, der hier steil ins Mekong- und Jangtse-Becken abfällt, zu erkunden. Unglaubliche Kontraste erwarten Sie bei dieser anspruchsvollen Trekkingreise, von den eisgepanzerten Wänden des Minya Konka zu den selten bestiegenen Felswänden der "Vier-Schwester-Berge" des Siguniang Shan. Mit ihren Granitwänden erinnern sie an das Matterhorn oder an patagonische Giganten.
Termine und Preise
| Reisedauer | 23 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 15 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2CXK1701 | 05.10.12 | 27.10.12 | €3.690,- | Auf Anfr. | Brakus Bogdan | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €250,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit KLM Frankfurt Amsterdam Chengdu und zurück
• kostenlose Anschlussflüge ab anderen deutschen Städten nach Verfügbarkeit
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• meist Vollpension
• Transfers/Fahrten laut Programm
• Koch- und Begleitmannschaft
• Camping- und Kochausrüstung
• Gepäcktransport
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten China ca. € 40,- inklusive Beschaffung; Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; Kosten für fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. € 5,- pro Tag), Einzelzimmer-Zuschlag, individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug nach Chengdu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Chengdu
Ankunft in Chengdu und Transfer zu unserem Hotel. Am Nachmittag besuchen wir das Panda-Reservat im Norden der Stadt. Normalerweise können dort einige Tiere gesichtet werden, u.a. auch der äußerst seltene Rote Panda. Pandas gelten als extrem faul. Die seltene Spezies war vor einigen Jahrzehnten vom Aussterben bedroht. Dank der großen Anstrengungen, die Wissenschaftler sowie Tierschützer aus China und der ganzen Welt unternommen haben, ist eine Wende eingetreten.
Im Tempel Wen Shu Yuan, unserem nächsten Besuchsziel, lässt sich ein erster Eindruck vom religiösen Leben der Menschen in China gewinnen. Zahlreiche Teehäuser in der gemütlichen Fußgängerzone laden zum Verweilen ein. Wir übernachten in einem Hotel in der Stadt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [MA]
3. Tag Buddha von Leshan
Auf einer guten Straße fahren wir zunächst nach Leshan; die Stadt liegt etwa 160 km südlich von Chengdu. In der Nähe der Industriestadt befindet sich die weltweit größte Statue eines Buddha aus Stein. Ein Besuch führt uns zu dieser Statue, die einen sitzenden Buddha darstellt, und wir erfahren einiges über die Entwicklung und Ausbreitung des Buddhismus in China. 30 km westlich erhebt sich der Emei Shan, ein von historischen Sehenswürdigkeiten umgebener Berg. Übernachtung in einem Hotel im gleichnamigen Dorf.
Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 210km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
4. Tag Emei Shan
Das Gebiet um den Emei Shan spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Daoismus. So ist die Umgebung dieses heiligen Berges und der Berg selbst mit daoistischen und buddhistischen Klöstern übersät. Ein Teil der daoistischen Lehre floss in den Buddhismus ein. Wenn es die Zeit erlaubt (Baustellen bei Kanding), besuchen wir den Bao Gu Si-Tempel (Tempel des Dienstes am eigenen Land). Weiterfahrt über Luding und Kangding nach Xinduqiao (3.400 m).
Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 310km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; einfaches Hotel in Xinduqiao [FMA]
5. Tag Luba
Von Xinduqiao - der tibetische Ort liegt westlich des Minya Konka-Massivs - fahren wir nach Luba (3.850 m), dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Übernachtung in einem Gästehaus im Tal.
Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA]
6. Tag Tshumi La
Unsere erste Trekkingetappe führt uns durch blumenübersäte Täler über den 4.580 m hohen Tshumi La (La = Pass) ins gleichnamige Dorf. Wir zelten in der Nähe des Dorfes oder übernachten in einem Bauernhaus auf 3.460 m Höhe.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 1100m; [FMA]
7. Tag Konka Gompa
Durch Wald trekken wir zur Konka Gompa und errichten unsere Zelte in der Nähe des Klosters auf ca. 3.800 m Höhe. Während der Kulturrevolution stark beschädigt, ist das Kloster inzwischen weitgehend instandgesetzt und beherbergt mehrere Mönche. Wir besuchen das Kloster und bekommen einen Eindruck davon, wie der Glaube hier in der Abgeschiedenheit, inmitten der wilden Berglandschaft, gelebt wird.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]
8. Tag Trekking
Der ganze Tag steht uns für unsere Wanderung in der Umgebung des Klosters zur Verfügung. Bei günstigem Wetter werden wir von der “Wiese" (4.100 m) aus einen wundeschönen Blick zum Minya Konka genießen können. Mit seinen 7.556 m ist er der östlichste 7000er des Himalaya. Wegen der exponierten Lage und der Eisverhältnisse gilt eine Besteigung als sehr schwierig und gefährlich. Hier, vor Ort, erfahren wir einiges über die Geschichte der Besteigung dieses Berges. Übernachtung im Konka-Lager.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
9. Tag Trekking
Wir verlassen unser Konka-Lager und wandern auf einem anderen Weg in etwa 6 Stunden zurück. Übernachtung im Zelt auf ca. 4.040 m.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 200m; Zelt (ca. 4.040 m) [FMA]
10. Tag Trekking
Unsere letzte Trekkingetappe am Minya Konka führt uns über einen 4.590 m hohen Pass zum tibetischen Dorf Yulong Xi (3.900 m). Anschließend fahren wir nach Xinduqiao und übernachten in einem einfachen Hotel.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 800m; einfaches Hotel [FMA]
11. Tag Tagong
Von Xinduqiao fahren wir mit dem Bus nach Tagong (3.700 m). Das Gebiet wird auch “Grasland" genannt. Die traumhaft schöne Hochebene ist von schnee- und eisgepanzerten Bergen umgeben. Hier werden oft Reiterspiele abgehalten. Die Tagong Gompa, ein bedeutender Rotmützentempel, hat die Kulturrevolution wie durch ein Wunder unbeschädigt überstanden. Wir besuchen das Kloster Tagong und das buddhistische Kolleg.
Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 100km; einfaches Hotel [FMA]
12. Tag Bamei - Danba
Über das tibetische Dorf Bamei fahren wir nach Danba. Mit Straßenarbeiten muss gerechnet werden. Wir besuchen den alten Stupa in Bamei. Die Weiterfahrt führt durch ein enges Tal nach Danba (2.800 m). Dort besuchen wir die weltberühmten Wehrtürme.
Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 200km; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; einfaches Hotel [FMA]
13. Tag Shuang Qiao Gou
Über Xiao Jin, den letzten größeren Ort im Tal, - hier werden noch letzte Einkäufe getätigt - fahren wir zum Nationalpark Siguniang Shan. Nach Erledigung der Formalitäten am Eingang in den Nationalpark fahren wir zum tibetischen Gästehaus Wang Yao Mei. Dieses Haus wurde nach dem Erdbeben im Mai 2008 mit Hilfe von Spenden der Hauser-Kunden instandgesetzt und ausgebaut. Zwei Nächte verbringen wir in diesem angenehmen Gästehaus.
Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 150km; tibetisches Gästehaus [FMA]
14. Tag Potala Mountain
Wir lernen das wildromantische Tal Shuang Qiao Gou (Zweibrücken-Tal) kennen. Faszinierende Fünftausender aus Granit und Eis säumen das Tal. Steil steigen wir etwa 300 m hoch zum Aussichtspunkt auf den Granitriesen Potala (benannt nach dem Potala-Palast in Lhasa). Nur wenige Berge wurden bisher hier bestiegen - eine große Herausforderung für Extrembergsteiger.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; tibetisches Gästehaus [FMA]
15. Tag Bipeng Gou
Heute steht die schwerste Etappe unseres Trekkings auf dem Programm. Bis zum Talgrund fahren wir mit den Fahrzeugen etwa 45 Minuten. Für den Aufstieg zum namenlosen Pass (4.768 m) benötigen wir ca. 6 Stunden. Tibetische Träger tragen die schweren Lasten über grobes Granit-Blockwerk. Vom Pass können wir einen grandiosen Blick auf die bizarren Fünftausender genießen. Der Abstieg ins Bipeng Gou-Tal nimmt weitere 4 Stunden in Anspruch.
Gehzeit: 10h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
16. Tag Changping Gou
Nicht ganz so schwer wie gestern geht es heute über den 4.640 m-Pass ins Changping Gou, das “Tal der flachen Terrassen". Hier werden wir eher den einen oder anderen Bergsteiger antreffen. Ein gut ausgetretener Pfad führt recht steil zum Talgrund. Wir schlagen unsere Zelte auf einer der unzähligen Wiesen neben dem Bach in etwa 3.700 m Höhe auf.
Gehzeit: 10h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
17. Tag Muluozi Peak
Im flachen, romantischen Changping Gou wandern wir heute 2 Stunden talauswärts bis zum Muluo Zi Basecamp. Von hier aus versuchen die besten Kletterer der Welt immer wieder, die Nordwand der Siguniang Shan zu besteigen. Der Berg der “Vierten Schwester" ist mit seinen Eis- und Granit-Wänden einer der schönsten und gleichzeitig anspruchvollsten Berge der Welt. Vom Muluo Zi-Lager steigen wir fakultativ in ca. 3 Stunden zum Muluozi Peak. Der “Talwächter" ist 4.700 m hoch und es bietet sich ein atemberaubender Einblick in die gewaltige Nordwand der Siguniang Shan.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zeltlager [FMA]
18. Tag Rilong
Heute verlassen wir das zweite der drei Täler des Siguniang Shan. Auf einer gemütlichen Wanderung ohne nennenswerte Höhenunterschiede gelangen wir nach Rilong. Unter Umständen begegnen uns einige Touristen, die als Tagesausflügler unterwegs sind. Am Taleingang lädt ein tibetisches Kloster mit vielen Gebetsfahnen zu einer kleinen Andacht ein.
Gehzeit: 5h; einfaches Hotel in Rilong (3.200 m) [FMA]
19. Tag Haizi Gou
Wir besuchen das dritte Tal des Massivs, Haizi Gou. Gleich oberhalb von Rilong beginnt der Höhenweg der Superlative. Alle vier “Schwestern", Daguniang, Erguniang, Sanguniang und Siguniang, erheben sich in einer Linie vor uns. Unser Ziel ist das Hochlager Erguniang (4.400 m). Tragtiere transportieren unsere Ausrüstung. Der Aufstieg dauert etwa 7 Stunden.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
20. Tag Daguniang Shan
Gipfeltag! Wir besteigen den Daguniang Shan (5.025 m). Der Aufstieg ist nicht übermäßig schwer, erfordert jedoch eine gute Kondition sowie Trittsicherheit. Wir steigen im Hochtal zu einem markanten Sattel links des Gipfels und dann, je nach Schneelage, über einen Hang oder Bergrücken mit ein paar Felsen zum Gipfel hinauf.
Der Blick ist überwältigend, vor allem auf Siguniang Shan, die jüngste, höchste und schönste “Schwester". Abstieg bis zu den Zelten wie Aufstieg. Wenn die Zeit es erlaubt, steigen wir ab bis in den Talgrund zum Lager Da Haizi (3.800 m). Die tibetischen Hirten im Tal werden uns mit ihrer Gastfreundschaft “erobern". Übernachtung in den Zelten.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 1200m; [FMA]
21. Tag Ende des Trekkings - Wolong
Vom wunderschönen Haizi Gou und unseren tibetischen Freunden müssen wir Abschied nehmen. Wir wandern das Tal hinaus an grasenden Yakherden vorbei. Das weiße Yak, an sich eine Seltenheit, kommt hier recht häufig vor. Am Hua Haizi (Blumensee) und Da Haizi (Großer See) lohnt sich noch ein Blick zurück ins romantische Tal der Seen. Wir steigen nach Rilong ab. Je nach Straßenverhältnissen werden wir heute noch über den Jia Jin Shan oder einen anderen Pass nach Ya-An fahren.
Gehzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 200km; Abstieg: 300m; Hotel [FMA]
22. Tag Chengdu
Mit dem Bus fahren wir nach Chengdu zu unserem Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung; in Chengdu bieten sich verschiedene Einkaufsmöglichkeiten. Die 10-Millionen-Metropole entwickelte sich in den letzten Jahren zunehmend nach westlichen Vorbildern. Gemütliche Cafes mit Klaviermusik laden zu einem Besuch ein.
Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 200km; Hotel [FMA]
23. Tag Rückflug
Wir werden zum Flughafen gebracht, um unseren Rückflug anzutreten.
[F]
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Reise erfordert sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht eine gewisse Belastbarkeit. Die teils langen Fahretappen setzen viel Ausdauer und Durchhaltevermögen voraus. Bitte haben Sie Verständnis, wenn eines der Fahrzeuge, die extrem hohen Belastungen ausgesetzt sind, einmal vorübergehend “streikt". Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge und Straßen ist teilweise schlecht. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche können die ohnehin schon mangelhaften Straßen unpassierbar machen. Verzögerungen und eventuelle Routenänderungen sind dann unvermeidbar. Bedingt durch die zahlreichen Straßenbauarbeiten kann es zudem zu längeren Wartezeiten kommen.
Bei dieser Reise handelt es sich um eine Vier-Fuß-Tour mit Pioniercharakter. Geeignet sind die Trekkings für geübte, schwindelfreie Bergsteiger, die über eine gute Kondition und Trittsicherheit verfügen. Sie wandern durch Bergwald, über steile Felder, über Grasflächen und Almwiesen, auf Pfaden, aber auch durch unwegsames und ausgesetztes Gelände oder über Geröll- oder Schneefelder. Es handelt sich um ein alpines, meist wenig begangenes Gelände. Die täglichen Gehzeiten betragen maximal 9-10 Stunden (siehe Tag 20). Während des Trekkings bewältigen Sie an mehreren Tagen jeweils ca. 1.000 Höhenmeter im Aufstieg und einmal 1.200 Höhenmeter im Abstieg. Sie überqueren einige hohe Pässe, zwei davon sind über 4.700 m hoch, und besteigen einen 5.025 m hohen Gipfel. Übernachtet wird manchmal in Höhen über 4.000 m. Dabei darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Langsames und stetiges Gehen - besonders am Anfang des Trekkings - wird unbedingt empfohlen, damit Ihr Körper sich allmählich den veränderten Verhältnissen (Ess- und Schlafgewohnheiten) anpassen kann und eine frühzeitige Konditionsschwäche vermieden wird. Ihr Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin und lassen Sie prüfen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour gewachsen sind. Halten Sie gegebenenfalls auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache. Auch in psychischer Hinsicht wird einiges von Ihnen verlangt, da Sie in teils abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Als Vorbereitung für das Trekking empfehlen wir z. B. regelmäßige, ausgedehnte Bergwanderungen und Waldläufe. Dabei darf schon mal zur Kontrolle auf die Uhr geschaut werden. Eine gute Kondition ist Ihre beste Versicherung. Höheninformationen finden Sie in unseren Hauser-Reiseinformationen, die Sie nach der Anmeldung erhalten.
Ihr Gepäck wird von Trägern befördert. Abschnittsweise wird das Gepäck auch auf Tragtiere geschnürt. Unterwegs werden Sie von einer Mannschaft begleitet, die die Mahlzeiten für Sie zubereitet. Helfen Sie bitte bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten mit (z. B. beim Auf- und Abbau der Zelte usw.).
Übernachtet wird in landesüblichen Hotels und Gästehäusern. Diese sind teilweise äußerst einfache Unterkünfte, d. h. sie bieten wenig Komfort und sind mit einfachsten sanitären Anlagen ausgestattet, die u. U. außerhalb des Zimmers liegen. Mit Ausnahme der großen Städte darf der Service in den Hotels und Gästehäusern nicht am europäischen Standard gemessen werden. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Die Küche ist für europäische Geschmacksnerven ungewohnt und die hygienischen Bedingungen sind “anders" als bei uns. Anspruchvolles Trekking in einer kaum bekannten spektakulären Gebirgswelt.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach China/Tibet ein Visum. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Für China sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Trotz gründlicher Vorbereitungen können bei einer Chinareise nicht vorhersehbare Ereignisse/Faktoren, wie örtliche Schwierigkeiten, defekte Straßen, organisatorische Mängel im Land, aber auch schlechtes Wetter immer wieder für Überraschungen sorgen - besonders bei einer Tour mit Pioniercharakter. Daher erfordert diese Reise Abenteuergeist, die Bereitschaft sich einfachen Verhältnissen anzupassen, Verständnis und Toleranz. Das zügige Vorwärtskommen hängt oft von der Willkür der Behörden ab. Zudem kann von chinesischer Seite das Programm unter Umständen kurzfristig geändert werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie mit der Buchung diese besonderen Umstände und Anforderungen anerkennen. Bringen Sie in schwierigen Situationen bitte die nötige Geduld und Flexibilität auf. Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Neben der Belastung durch die Akklimatisationsphasen in der Höhe können uns die für uns ungewohnten Klimaunterschiede in den bereisten Gebieten zu schaffen machen. Tagsüber kann es sehr warm und nachts empfindlich kalt werden; Minusgrade sind keine Seltenheit. In Sichuan ist von Westen nach Osten ein Wechsel von Hochland- zu subropischem Klima zu verzeichnen. Typisch sind ganzjährige Regenfälle und geringe jahreszeitliche Schwankungen, wie z.B. in Chengdu, wo es praktisch nie schneit. Nur 100 km Luftlinie nach Westen befinden sich die gewaltigen Eiswände des Siguniang Shan. Das Wetter im Hochgebirge gilt als wechselhaft, deshalb muss jederzeit mit Regen- bzw. Schneefall gerechnet werden. Da Sie sich während dieser Tour überwiegend in höheren Lagen aufhalten, sollten Sie sich gegen mögliche Wetterumschwünge und Temperaturstürze wappnen und sowohl leichte als auch warme, wind- und regenundurchlässige Kleidung mitnehmen.
Sie benötigen stabile Berg- oder Trekkingschuhe, leichte Steigeisen, einen leichten Sitzgurt sowie Skistöcke. Diese können bei den Passüberquerungen im Siguniang Shan-Gebiet, je nach Verhältnissen, von Nutzen sein. Für die Übernachtungen im Zelt benötigen Sie einen guten Schlafsack. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die Ihnen nach der Anmeldung zugeht.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

