Ladakh: Markha- Trek mit Stok Kangri
| III | 6.121 | 6x | 11x |
Reisespezialist kontaktieren![]()
Detailprogramm
Anzeigen / Herunterladen (342 kB)
- Elftägiges Trekking ins Markha-Tal
- Besteigung des Stok Kangri (6.121 m, IV) fakultativ
- Leuchtende Gletscher, fruchtbare Oasen und rauschende Gebirgsbäche
- Besichtigung buddhistischer Klöster im Indus-Tal
- Zelten umgeben von 6.000ern auf der Nimaling-Hochebene
- Panoramablick auf Zanskar-Kette und Karakorum
Schon der Flug von Delhi nach Leh ist ein beeindruckendes Erlebnis: Wüstenähnliche Berglandschaft mit riesigen Gletschern und grünen Tälern - das ist Ladakh. An den Hängen kleben die Klöster wie Vogelnester. Der tiefblaue Himmel und die klare Luft vermitteln ein Gefühl der unendlichen Weite. Nach den Besichtigungen in Leh und Umgebung fahren Sie ein Stück das Tal des Zanskar hinein. In Chilling beginnt das Trekking. Sie überqueren den Zanskar-Fluss mit einer Art Seilbahn und gelangen über Skiu ins Markha-Tal. Entlang dem üppig bewachsenen Flussufer des Markha, vorbei an kleinen Dörfern und einer über dem Tal thronenden alten Festung, wandern Sie zur Hochebene Nimaling, die von 6.000ern umgeben ist. Nach der Überquerung des 5.200 m hohen Kongmaru La gelangen Sie in das Matselang-Tal. Sie nähern sich dem Höhepunkt des Trekkings: der Besteigung des Stok Kangri (6.121 m). Sie ist fakultativ. Zwei Tage stehen Ihnen dafür zur Verfügung. Die Aussicht auf die Zanskar-Kette, die Gletscher der Stok- Berge sowie in die Täler des Indus und Markha lohnen die Mühe. Bei guter Fernsicht ist sogar im Hintergrund der K2 im Karakorum zu sehen!
Termine und Preise
| Reisedauer | 20 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 11 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 15 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2INK3901 | 22.07.12 | 10.08.12 | €2.995,- | Auf Anfr. | Schmitt Valentin | |
| 2INK3902 | 12.08.12 | 31.08.12 | €2.995,- | Auf Anfr. | Hartmann Thomas | |
| 3INK3901 | 01.01.13 | 31.12.13 | €2.995,- | Auf Anfr. | ||
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €390,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Englisch sprechender Führer
• Flug mit Austrian Airlines ab/bis Deutschland über Wien nach Delhi
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit Jet Airways oder Kingfisher Red
• Übernachtung in Hotels und Zelten
• meist Vollpension
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Camping- und Kochausrüstung
• Transfers/Fahrten lt. Programm
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Trekkingpermit
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 129,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Anschlussflüge ab Österreich/Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Hauser-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten (für Indien: Visumgebühr € 50,-, Bearbeitungsgebühr Visastelle ca. € 11 - 14,--/ Stand 11/11); fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 10 - 15 /Tag in Leh/Delhi ); Trinkgelder (ca. € 60,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen;
Tourverlauf
1. Tag Deutschland - Wien - Delhi
Flug ab Deutschland nach Delhi.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Delhi - Leh
Am frühen Morgen Ankunft in Delhi. Transfer zum nationalen Flughafen und Flug nach Leh. Wir werden abgeholt und zu unserem Hotel gefahren. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang ins Stadtzentrum und sehen uns den geschäftigen Basar und den bunten Markt an. Wegen der dünnen Luft in 3.500 m Höhe und der noch fehlenden Akklimatisation empfiehlt es sich, vor allem in den ersten Tagen auf Ausflügen und während des Trekkings langsam und stetig zu gehen und unnötige Anstrengungen zu vermeiden.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [MA]
3. Tag Leh: Ausflug nach Spituk und Phyang
Vormittags besuchen wir das auf einem Felsen errichtete Kloster Spituk, das Mutterkloster der Gelbmützen in Ladakh. Es ist reich mit Thangkas, Ritualgeräten und Statuen geschmückt.
Dann fahren das karge Indus-Tal abwärts und biegen in ein fruchtbares Seitental ein. Bald ist das Kloster Phyang auf einer Felskuppe erreicht. Durch die Tor-Chörten spazieren wir zum Klosterhof dieses Rotmützen-Ordens und besichtigen die Gebets- und Versammlungshallen. Das Kloster gehört zur Digunkpa-Sekte, die wiederum zum Rotmützen-Orden (Kargyüpa) zählt. Nachmittags gehen wir hinauf zur alten Lehburg, dem Königspalast und den Tempeln der Namgyal-Dynastie. Von den Ruinen auf dem Felssporn, wo Tausende von bunten Gebetsfahnen im Wind flattern, bietet sich eine herrliche Aussicht über die Oasen um Leh - der Blick reicht bis zum Stok Kangri-Massiv. Zu Fuß geht es wieder hinunter nach Leh zu unserem Hotel.
Übernachtung im Hotel [FMA]
4. Tag Leh: Ausflug nach Shey, Thikse, Hemis
Es geht das breite Indus-Tal aufwärts, und wir erreichen das auf einem Felsrücken erbaute Großkloster Thiksey. Eindrucksvoll sind die Gebetshallen aus dem 15. Jahrhundert. Vom Klosterdach schweift der Blick weit über grüne Weiden und Felder, im Hintergrund leuchten die Felsen der Hochgebirgswüste. Danach schauen wir uns die alten, weiß getünchten Chörten-Gruppen der Mon bei der “Kristallburg" von Shey an und besuchen die historische Residenz der Yarklun-Dynastie von Ladakh. Am Nachmittag besuchen wir das Kloster Hemis, berühmt für seine sommerlichen Tscham-Mysterienspiele. Hemis gilt als größter Klosterkomplex in Ladakh und gehört zur bhutanesischen Dukpa Kargyüpa-Schule. Durch das Indus-Tal fahren wir in ca. 1 Stunde zurück nach Leh zu unserem Hotel. Unterwegs besuchen wir das Mahabodi International Meditation Centre (MIMC) bei Leh (siehe Hauser Umwelt- und Sozialprojekte).
Fahrzeit: 2h; Übernachtung im Hotel [FMA]
5. Tag Leh - Chilling
Zuerst fahren wir das Industal entlang Richtung Westen und biegen dann ab ins Tal des Zanskar, um nach Chilling, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings, zu gelangen. Wir errichten unser erstes Zeltlager. Auf dem Weg nach Chilling besuchen wir eine ladhakische Familie.
Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 60km; Übernachtung im Zelt [FMA]
6. Tag Chilling - Skiu
Heute beginnt unser Trekking mit einer kurzen Etappe. Unser erstes kleines Abenteuer steht uns bevor: Wir überqueren den Zanskar-Fluss mit einer Seilbahn. Auf der anderen Flussseite erwartet uns unsere Mannschaft mit den Tragtieren. Wir wandern hinein ins Markha-Tal und kommen vorbei am Dorf Kaya. Unser Lager errichten wir in Skiu (3.400 m). Dieses Dorf besteht aus dem 1992 neu errichteten Kloster, zahlreichen, halb zerfallenen und auch intakten Chörten-Gruppen sowie einigen Häusern.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 450m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Skiu - Markha Dorf
Am Flussufer des breiter werdenden Markha ziehen wir talaufwärts im Schatten üppiger Buschvegetation und wechseln über Brücken die Uferseiten. Gegen Mittag erreichen wir die Weide Thinlespa. Nun heißt es, unsere Turnschuhe anzuziehen, denn während der nächsten zwei Stunden haben wir mehrere Seitenarme des Markha-Flusses zu queren. Das Wasser ist, je nach Wetterlage, knie- bis hüfthoch. Beim schönen Dorf Markha am rechten Flussufer liegt unser Lagerplatz in 3.800 m Höhe. Es lohnt sich, durch den Ort mit seinen über 30 Häusern zu bummeln und das mit Fresken geschmückte Kloster zu besuchen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag Markha Dorf - Tchatchutse
Wir folgen dem Markha talaufwärts. Die anfangs noch relativ dicht mit Tamarisken-Buschwerk bewachsene Tallandschaft wird allmählich wieder karger. Vorbei an der Ruine einer alten Festung, deren Mauern sich am steilen Hang erheben, erreichen wir den Weiler Hankar (4.000 m). Wir lassen das breitere Markha-Tal rechts liegen und gehen in einem schmalen Seitental weiter, bis wir die Weiden von Tchatchutse (4.200 m) erreichen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Tchatchutse - Nimaling-Hochebene
Während der Fluss weit links in einer Schlucht verborgen bleibt, haben wir eine leichtere Etappe vor uns. Wir queren den Bach über Steine und steigen ca. 1 Stunde zu einem schönen Rastplatz mit Blick auf bizarr erodierte Felsen auf. Weiter bergauf gehend gelangen wir zu einem kleinen See und erreichen die herrliche Nimaling-Hochebene (4.800 m), eines der schönsten Hochtäler in Ladakh. Die weitläufigen, hügeligen Weiden ziehen sich bis an den Fuß des vereisten Kang Yatze (6.400 m).
Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 150m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Nimaling - Kongmaru-La - Chukrimo
Von Nimaling führt der Weg ca. 2 Stunden lang ansteigend und zuletzt in Serpentinen hinauf zum höchsten Pass des Trekkings, dem 5.200 m hohen Kongmaru La. Bei guter Sicht können wir die spektakuläre Aussicht genießen, bevor wir in steilen Serpentinen durch Geröll absteigen. So gelangen wir zum Quellbereich des Martselang (4.700 m). Wir folgen dem Fluss bis Chukrimo wo wir unser Camp errichten.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 1200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Chogdo - Shang Phu (4.350 m)
Von Chogdo geht es weiter westlich in ein Seitental zum nächsten Pass, dem 4.600 m hohen Gyuncho La. Nachdem wir den Pass überquert haben, erreichen wir unseren Lagerplatz bei Shang Phu.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Shang Phu - Gangpoche
Wir steigen auf zum Shang La (ca. 4.900 m) auf. Bei guter Sicht zeigt sich die Stok Kangri-Gruppe und in der Ferne sind die Gipfel des Karakorum zu sehen. Wir überschreiten den Pass und steigen hinab zur Hochalm Matho Phu ( 4.300 m). Zeit für eine Mittagspause! Danach führt der Pfad nochmals bergauf zu einem namenlosen Pass (ca. 4.440 m). Dann geht es Auf- und Ab mit teilweise ausgesetzten steileren Stellen. Schließlich erreichen wir unseren Zeltplatz bei der Hochalm Gangpoche ( 4.400 m).
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Stok Kangri Basecamp
Über einen Rücken erreichen wir einen Bach, den wir queren. Entlang dem linken Talkessel folgen wir dem Pfad, der zum Matho La ( 4.900 m) führt. Bei klarer Sicht - ein schöner Ausblick auf das Dreigestirn Matho-, Golep- und Stok Kangri! Nach dem Mittagessen wandern wir weitere 2 Stunden bis zum Basecamp des Stok Kangri in 4.900 m Höhe. Der Lagerplatz liegt sehr schön auf einer Hochweide, die von einigen Gletscherbächen durchzogen ist. Im Sommer grasen hier Schafherden und Ziegen, die Hirten wohnen in kleinen Steinhäusern. Die verbleibende Zeit am Nachmittag können wir für Spaziergänge in der Umgebung nutzen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14.-15. Tag Besteigung des Stok Kangri
Zwei Tage richten wir uns im Basislager ein. Der erste Tag ist für kleinere Wanderungen und zur Akklimatisation vorgesehen. Die Besteigung ist für den 15. Tag geplant. Nach Möglichkeit verzichten wir auf ein Hochlager und steigen am gleichen Tag auf zum Gipfel und wieder ab ins Basislager. Wir brechen sehr früh auf. Der Anstieg verläuft anfangs über Geröll und Blockgelände, das normalerweise um diese Jahreszeit schneefrei sein sollte. Für die letzte Etappe benötigen wir unsere Steigeisen und den Pickel, der Weg führt über einen ca. 35 Grad geneigten schneebedeckten Hang. Obwohl die Besteigung technisch einfach ist, wird uns die ungewohnte Höhe um 6.000 m einiges an Kondition und Durchhaltevermögen abverlangen. Die Aussicht vom Gipfel lohnt die Mühe auf jeden Fall! Der Blick reicht von den Gipfeln des Karakorum im Norden bis zu einigen namenlosen 6.000er-Gipfeln in Tibet im Nordosten. Das Indus-Tal und Leh liegen uns zu Füßen. TeilnehmerInnen, die den Stok Kangri nicht besteigen möchten, können Wanderungen in der Umgebung des Basislagers machen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie Blauschafe sehen und mit viel Glück eventuell sogar einen der seltenen Schneeleoparden.
Gehzeit: 10-11h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
16. Tag Stok - Leh
Vom Basecamp steigen wir direkt nach Stok ab. Das Tal wird breiter und gibt den Blick frei auf Leh, das auf der anderen Seite des Indus liegt. In Stok (3.600 m) endet unser Trekking. Wir besichtigen den Palast von Stok, der am Rand eines großen Schwemmtrichters zu Füßen der über 6.000 m hohen Stok Kangri-Gruppe liegt. In den kleinen Museumsräumen sehen wir uns das alte Inventar und den kostbaren Schmuck des Königshauses an. Vom Dach des Palastes bietet sich eine schöne Aussicht über das Indus-Tal und auf die Berge von Stok. Mit Jeeps fahren wir zurück nach Leh.
Gehzeit: 4-5h; Abstieg: 1300m; [FMA]
17. Tag Leh
Der heutige Tag steht uns in Leh zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [FMA]
18. Tag Leh - Delhi
Frühmorgens Abflug nach Delhi. Nachmittags haben wir Zeit für einen Stadtbummel.
Übernachtung im Hotel [FA]
19. Tag Rückflug
In Delhi machen wir eine Stadtrundfahrt mit Besichtigungen. Gegen Abend kehren wir zurück zum Hotel, in dem uns einige Zimmer zum Umziehen und Frischmachen zur Verfügung stehen. Nach einem gemeinsamen Abschiedsessen werden wir zum Flughafen gebracht.
[FA]
20. Tag Ankunft
Morgens kommen wir in Deutschland an.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking in Ladakh ist technisch zwar einfach, erfordert jedoch sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit. Die Tagesetappen liegen bei 3 - 7 Stunden Gehzeit, die Höhendifferenzen am Tag betragen zwischen 450 und 750 m im Aufstieg und zwischen 150 und 1.300 m im Abstieg. Die Auf- und Abstiege an den Pässen zwischen 4.800 m und ca. 5.200 m variieren von sanft bis sehr steil, verlaufen auf festen Pfaden oder durch lockeres Geröll und können bei oft sehr hohen Tagestemperaturen anstrengend sein. In den Seitentälern sowie im Haupttal des Markha sind manchmal die Bäche und Flüsse in Furten zu durchwaten oder ein Streckenabschnitt verläuft im Bach- oder Flussbett. Meist ist das Wasser nur knietief, kann aber vereinzelt nach starken Regenfällen auch mal hüfthoch sein. Als Vorbereitung für dieses Trekking empfehlen wir ausgedehnte Wanderungen und Bergtouren.
Eine Ausnahme bildet die Besteigung des Stok Kangri: An diesem Tag ist mit 10 - 12 Stunden reiner Gehzeit zu rechnen. Es sind im Auf-und Abstieg jeweils ca. 1.200 Höhenmeter zu überwinden. Für die Teilnahme an der Besteigung des Gipfels werden Gletschererfahrung, das heißt sicheres Gehen am Seil sowie Erfahrung im Umgang mit Pickel und Steigeisen vorausgesetzt. Die Besteigung ist technisch einfach, erfordert jedoch eine ausgezeichnete Kondition und Trittsicherheit.
Voraussetzung für diese Reise sind ein gesundes Herz und ein gesunder Kreislauf sowie ein belastbarer Organismus. Da Sie sich in Ladakh längere Zeit in Höhen zwischen 3.500 m und 4.700 m aufhalten, werden erhöhte Anforderungen an den Körper gestellt. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Für die bessere Akklimatisation ist langsames und stetiges Gehen besonders am Anfang, aber auch während des Trekkings erforderlich.
Eine Begleitmannschaft mit Koch und Helfern kümmert sich während des Trekkings um Ihr Wohl, Lastentiere befördern das Hauptgepäck. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (Jacke, Wind- und Regenschutz, Trinkflasche, Fotoapparat, evtl. Turnschuhe zum Durchwaten von Flüssen usw.). Helfen Sie bitte bei allen während des Zeltens anfallenden Arbeiten wie Auf- und Abbau der Zelte mit. Toleranz, Kameradschaft, Gemeinschaftsgeist und Hilfsbereitschaft sollten allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen selbstverständlich sein.
In Leh übernachten Sie in einem Hotel; während des Trekkings schlafen Sie in Zelten.
Die Verpflegung in Leh ist abwechslungsreich; für das Trekking werden sämtliche Lebensmittel von Leh aus mitgeführt, so dass es während des Trekkings nicht immer Frischkost und kein Fleisch gibt. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, dem empfehlen wir die Mitnahme von Hartwurst. Die Küche während des Trekkings ist vorwiegend nepalisch-indisch, sehr abwechslungsreich und schmackhaft. MIttags gibt es ein Lunch-Paket.
Die Mönche in den Klöstern sind freundlich, doch haben sie bereits negative Erfahrungen mit ausländischen Besuchern gemacht. Wir bitten Sie, Zurückhaltung zu üben, um die religiösen Gefühle der Menschen, bei denen Sie zu Gast sind, nicht zu verletzen. Bitten Sie um Erlaubnis, bevor Sie in heilige Räume eintreten, ebenso wenn Sie Personenaufnahmen machen möchten. Berühren Sie keine Figuren und Ritualgeräte. Versuchen Sie nicht, alte Kunstgegenstände in den Klöstern zu erstehen, sondern belassen Sie die Schätze dort, wo sie hingehören! Geben Sie den Mönchen persönlich kein Geld, sondern folgen Sie ihrem Appell zu Klosterspenden in eine Donation Box. Verteilen Sie bitte keine Geschenke wie Süßigkeiten, Zigaretten oder Geld, um die Einheimischen nicht zum Betteln zu verleiten. Anspruchsvolles Trekking auf klassischer Route mit Gipfeloption; sehr gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich; mehrere Flussdurchquerungen.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, der Schweiz und Italiens ist für die Einreise nach Indien ein Visum erforderlich, das in den Reisepass eingestempelt wird. Beschaffungsdauer ca. 2 Wochen. Der Reisepass muss über das Reisedatum hinaus noch 6 Monate gültig sein. Detaillierte Informationen zur Antragsstellung erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Polio, Tetanus, Hepatitis A, evtl. Typhus und Diphtherie.
ei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000.
Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Bei dieser Tour handelt es sich um das Projekt: Mahabodi International Meditation Centre (MIMC) bei Leh. Das MIMC ist eine gemeinnützige, registrierte, nicht staatliche, politisch unabhängige und nicht konfessionsgebundene Organisation. Sie wurde 1986 durch einen Ladakhi gegründet, der als Kind nicht die Möglichkeit hatte, die Schule zu besuchen. Er ist buddhistischer Mönch in der Theravada-Tradition, sein Name ist Ven. Bhikku Sanghasena. Die Organisation kümmert sich um die Realisierung vielfältiger humanitärer, ökologischer und wohltätiger Projekte in Ladakh. Bisher entstanden auf dem Gelände des MIMC u.a. eine öffentliche Schule für Kinder aus armen Ladakhi-Familien mit Unterkünften für Mädchen und Jungen, ein Heim für alte Menschen und Behinderte, ein Hospital, eine mobile Krankenstation für den Einsatz in abgelegenen Bergregionen, ein Kloster für Nonnen, eine öffentliche Bibliothek und ein Meditationszentrum. Weitere aktuelle Projekte sind die Bewässerung und Aufforstung des wüstenähnlichen Standortes in der Nähe von Leh sowie die Entwicklung der Nutzung von Sonnenenergie. Zu den konkreten Maßnahmen im Hinblick auf die Förderung dieses Projektes durch Hauser exkursionen gehören: der Besuch des MIMC im Verlauf mehrerer Hauser-Touren, die Mitfinanzierung verschiedener Projekte des MIMC durch Hauser und unsere örtliche Agentur sowie die Übernahme und Vermittlung von Patenschaften. Weitere Auskünfte zu diesem Projekt und zu anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gern die Mitglieder der Hauser-Umweltgruppe, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Ladakh bleibt durch die vorgelagerten Bergketten von den im Sommer aus Nordindien zum Himalaya ziehenden Monsunwolken weitgehend verschont. Das an sich wüstenartige Klima zeichnet sich durch Trockenheit und extreme Temperaturen aus (bis zu - 40°C im Winter und intensive Sonneneinstrahlung bis zu 35°C im Sommer). In den vergangenen Jahren gab es allerdings durch Klimaverschiebungen gelegentlich auch im Sommer Gewitter und Regen. In den Hochtälern Ladakhs ist es tagsüber oft sehr heiß. Im Juli und August sind die Nächte angenehm kühl bis warm, im Juni und September kann die Temperatur nachts bis unter 0°C sinken.
Ausrüstung
Für diese Reise sollten Sie sowohl leichte als auch warme und strapazierfähige Kleidung mitnehmen. Wegen der starken Sonneneinstrahlung sind Hut, Sonnenbrille sowie Haut- und Lippencreme mit hohem Lichtschutzfaktor erforderlich. Für das Trekking benötigen Sie Bergschuhe mit dicker Profilsohle und einen guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 5°C. Für die Nächte in den Zwei-Personen-Zelten werden ca. 4 cm dicke Isoliermatten gestellt; wer mehr Schlafkomfort benötigt, kann eine leichte Thermomatte mit auf die Reise nehmen. Wir empfehlen Teleskop-Tourenstöcke als “Gehhilfe". Für die Gipfelbesteigung benötigen Sie auf jeden Fall mindestens "bedingt steigeisenfeste" oder besser "steigeisenfeste" Bergschuhe und an den Schuh bereits angepasste Steigeisen sowie einen (Leicht-)Pickel.
Gepäck
Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Leh deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Tieren getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. BWährend des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

