Spiti Panorama-Trek
| III | 5.050 | 12x | 8x |
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Detailprogramm
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- 10 Tage Trekking im Herzen von Spiti
- Fahrt mit der Schmalspurbahn (UNESCO-Weltkulturerbe) nach Shimla
- Ausgewogene Kombination von Wanderungen und Klosterbesichtigungen
- Im Chandertaal Wanderung zum See der Mondgöttin
- Übernachtungen bei Gastfamilien: Einblick in das Leben der Spiti-Pa
- Besuch der buddhistischen Klöster von Tabo, Dankar und Kye
- Karge Hochgebirgswüste, leuchtende Gletscherseen und schneebedeckte 6.000er
Spektakulär sind die Wege, die Sie nach Spiti, dem bis 1992 unzugänglichen Königreich führen. Über die Hindustan-Tibet-Road und die enge Schlucht des Sutlej erreichen Sie Tabo mit dem tausend Jahre alten Kloster. Wanderungen durch abgelegene, an Berghängen liegenden Dörfer sowie über 4.000 m hohe Pässe und Yak-Hochweiden wechseln sich ab mit Besichtigungen von Tempeln und Klöstern. Sie übernachten teilweise bei Gastfamilien und gewinnen einen Eindruck in die vom tibetisch-buddhistischen Glauben geprägte Lebensweise der Spiti-Pas. Bereits auf der Rückreise wandern Sie vom Kunzum La aus zum idyllischen Chandra-See. Welch Kontrast, wenn Sie das grüne, liebliche Kullu-Tal mit dem Ferienort Manali erreichen!
Termine und Preise
| Reisedauer | 23 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2INK4801 | 23.06.12 | 15.07.12 | €3.190,- | Auf Anfr. | Böhnert Helmut | |
| 2INK4802 | 01.09.12 | 23.09.12 | €3.190,- | Auf Anfr. | Lustenberger Martin | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €390,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Englisch sprechender Führer
• Flug ab/bis Frankfurt nach Delhi
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Übernachtung in Hotels, Gästehäusern, einfachen Privatunterkünften und Zelten
• Vollpension
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Camping- und Kochausrüstung
• Transfers/Fahrten
• Eintrittsgebühren
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Anschlussflüge anderen deutschen Städten und ab Österreich/Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 65,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten (für Indien: Visumgebühr € 52,-, Bearbeitungsgebühr Visastelle ca. € 11,- bis 14,-/ Stand 09/11); fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 10,-/Tag in Indien); Trinkgelder (ca. € 60,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Flug von Deutschland nach Delhi.
2. Tag Delhi - Shimla
Wir landen nach Mitternacht in Delhi und werden zum Bahnhof gebracht. Mit dem Morgenzug fahren wir von Delhi über Chandigarh nach Kalka. In Kalka steigen wir um auf den sogenannten "Toy train", eine Schmalspurbahn, welche uns auf spektakulärer Strecke durch 102 Tunnels zur Hillstation Shimla (2.450 m) bringt. Die Zugstrecke - eine Meisterleistung der Ingenieure - wurde 1903 fertiggestellt und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Fahrzeit: 8,5h; Fahrstrecke: 300km; Gästehaus [FMA]
3. Tag Shimla
Diesen Tag verbringen wir in Shimla und besorgen als Erstes das Innerline Permit für die Weiterfahrt durch Kinnaur. Heute noch liegt über der Stadt ein Hauch von "British Empire", besonders entlang der "Mall", der alten Prachtstraße mit typisch englischen Gebäuden. Ein Spaziergang führt vom Zentrum zur ehemaligen Residenz des britischen Vizekönigs, dem Rashtrapati Niwas. Das mehrstöckige, palastähnliche Sandsteingebäude im viktorianischen Stil liegt in einer herrlichen Parkanlange. Reizvoll ist auch der Fußweg von der Mall, vorbei an der christlichen Kirche, zum Jacco Hill mit dem Hanuman-Tempel.
Gästehaus [FMA]
4. Tag Shimla - Sarahan
Frühmorgens verlassen wir Shimla und folgen der kurvenreichen Strecke durch die Vorberge des Himalaya. Über Narkanda, ein Ski-Ressort auf 2.700 m Höhe, fahren wir hinab ins Tal des Sutlej Rivers. Hier werden 60% aller Himalya-Äpfel geerntet! Von Rampur (940 m), dem Sitz der Königreichs Bushahir, windet sich die Straße hinauf nach Sarahan (2.050 m). Sarahan ist bekannt für den Ausblick, der sich auf die Berge Srikhand (5.230 m) und Gushu Pishu (5.670 m) bietet, sowie für den Bhimakli-Tempel. Sofern die Zeit reicht, können wir den Tempel besuchen.
Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 180km; Gästehaus [FMA]
5. Tag Sarahan - Sangla
Wir fahren zurück ins Sutlej-Tal und folgen dem Fluss, vorbei an zahlreichen Apfelplantagen, hinein in die hier dicht bewaldete Region Kinnaur. Bei Wangtu, wo Bhaba und Sutlej zusammenfließen, wechseln wir auf die orographisch rechte Flussseite. Eine 18 km lange, kurvige Strecke führt an bizarren Felsen vorbei ins Dorf Sangla (2.700 m).
Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 90km; Zeltcamp [FMA]
6. Tag Sangla - Chitkul - Kalpa
Heute erkunden wir das reizvolle Baspa-Tal, das seinen Charme trotz eines Wasserkraftwerks am Eingang des Tals nicht eingebüßt hat. Im oberen Flusstal besuchen wir Chitkul (3.500 m), ein kleines Bergdorf. Nachmittags setzen wir unsere Fahrt nach Kalpa (2.900 m) fort. Bei klarer Sicht können wir von hier aus den Kinner Kailash (6.060 m) sowie weitere hohe Gipfel sehen. Die Bewohner betrachten den Gipfel Kinner Kailash als Sommersitz des Gottes Shiva.
Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 90km; Hotel [FMA]
7. Tag Kalpa - Tabo
Die Route von Inner Kinnaur nach Upper Kinnaur wurde erst vor einigen Jahren für Touristen freigegeben. Bei Khab, wo Sutlej und Spiti-River zusammenfließen, beginnt hochalpines Gelände. Von hier aus ist Tibet nur einen Steinwurf entfernt! Wir machen einen kleinen Umweg und besuchen das Dorf Nako, am idyllisch gelegenen gleichnamigen See. In Sumdo erreichen wir Spiti und wenig später auch unser Tagesziel Tabo (3.300 m). Falls es die Zeit erlaubt, besuchen wir davor noch das Dorf Giu, nahe der Grenze zu Tibet.
Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 180km; Gästehaus [FMA]
8. Tag Tabo - Poh - Dhankar
Morgens besichtigen wir das über 1000 Jahre alte Kloster Tabo, welches neben Guge in Tibet und Alchi in Ladakh zu den ältesten Klöstern im westlichen Himalaya zählt. Sehenswert ist der zentrale Versammlungsraum, der als räumliches Mandala konzipiert ist und neben erstklassigen Wandmalereien 33 fast lebensgroße Stuckfiguren beherbergt. Danach fahren wir zum kleinen Ort Poh (3.300 m), dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Auf anfangs steilem Weg steigen wir zu einer Anhöhe hinauf und dann bergab nach Dhankar (3.900 m), der ersten Hauptstadt Spitis. Wie ein Adlerhorst liegt die Festung mit dem alten Kloster am Berg. Dem Fort, ehemals Wohnsitz der königlichen Familie, sowie dem Kloster statten wir abends einen Besuch ab. In Zusammenarbeit mit der Universität Graz wirkt unsere örtliche Agentur mit bei der Restaurierung der Malereien.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 100m; Gästehaus [FMA]
9. Tag Dhankar - Lhalung
Unser erstes Ziel ist heute der Dhankar-See (4.200 m), um den sich viele Sagen ranken. Vom Pass oberhalb des Sees haben wir einen guten Ausblick auf Dhankar sowie auf den Zusammenfluss von Spiti und Pin-River. Wir folgen dem Pfad nach Tahrvolay oberhalb des Ortes Rama und gelangen von da aus auf einer Schotterstraße nach Lhalung (3.850 m), dem größten Dorf im Lingti-Tal. Hier befindet sich einer der ältesten Tempel von Spiti. Wir verbringen die Nacht bei einer Gastfamilie.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Homestay [FMA]
10. Tag Lhalung - Demul
Wir queren den Lingti-River auf einer Brücke und wandern flussabwärts. Nach dem kleinen Ort Sanglung gelangen wir in eine Schlucht und steigen in Serpentinen in dieser empor bis nach Demul (4.350 m). Im oberen Teil der Schlucht sind oft Blauschafe und Rotfüchse zu sehen. Auch heute genießen wir die Gastfreundschaft einer lokalen Familie. Bei einem Bummel durch den Ort gewinnen wir einen Eindruck von der Aufbau- und Entwicklungsarbeit, die unsere Agentur zusammen mit den Dorfbewohnern leistet.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Homestay [FMA]
11. Tag Demul - Wildniscamp 1
Über einen ca. 4.600 m hohen Pass oberhalb von Demul gelangen wir in die Einsamkeit der Hochgebirgswüste und dringen tiefer ins Kibber Wildlife Sanctuary ein. Dies ist die Heimat von Schneeleoparden und Himalayawölfen, wobei diese scheuen Tiere nur mit viel Glück zu sehen sind. Blauschafe zeigen sich aber bestimmt! Auf dieser Route sind wieder einige Auf- und Abstiege über Bergrücken zu bewältigen, von denen wir herrliche Ausblicke auf die Berge der Pasham Range haben. Wir übernachten bei einer Alm (4.650 m), auf der in den Sommermonaten Vieh weidet.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
12. Tag Camp 1 - Camp 2
Unser Weiterweg windet sich durch das Weideland zahlreicher Yaks und Pferde. Es ist die unendliche Weite dieser Hochgebirgswüste inmitten der imposanten 6.000 m hohen Gipfel, die uns beeindruckt. In ca. 4.700 m Höhe übernachten wir in Zelten.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
13. Tag Camp 2 - Langja
Nach einem Aufstieg von 150 Höhenmetern stehen wir auf dem Gumo-La (4.850 m; La = Pass). Es bietet sich uns eine 360-Grad-Sicht! Parallel zur Bergkette der Pasham Range mit den Gipfen Chau Khang Nilda und Khanamo verläuft unser Pfad durch alpine Vegetation. Beim Abstieg passieren wir zwei blau schimmernde Gletscherseen. In der Nähe des malerisch gelegenen Dorfes Langja (4.350 m) zelten wir. Am Abend besuchen wir das Dorf und den Tempel.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
14. Tag Langja - Tashigang
Die Gestaltung des heutigen Tages hängt von den aktuellen Verhältnissen bzw. der Wegbeschaffenheit in der Shilla-Nallah-Schlucht ab und wird vor Ort entschieden. Sollte die Durchquerung der Schlucht z. B. wegen eines Erdrutsches nicht möglich sein, werden wir diese per Jeeps über Kaza umfahren.
Wenn der Weg begehbar ist, dann steigen wir über einen steilen Pfad hinab in die enge Shilla-Nallah-Schlucht (3.800 m). Gerne hält sich im Winter der Schneeleopard hier auf - vielleicht können wir Spuren erkennen. Wir folgen teils weglos, teils am Berghang dem Lauf des Flusses und durchqueren diesen, bevor wir wiederum sehr steil nach Tashigang (4.400 m) aufsteigen. In dem abgelegenen Dorf gibt es nur 6 Häuser sowie ein speziell für den Dalai Lama erbautes Haus, das jedoch nie benutzt wurde.
Hinweis: Trekkingsandalen und Teleskop-Stöcke sind an diesem Tag sehr hilfreich!
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]
15. Tag Tashigang - Camp 3
Wir wandern heute in das sogenannte Herzstück des Kibber Wildlife Sanctuaries. In dieser Region leben verschiedene Vögel, Wölfe und Blauschafe. Die hiesige Schneeleoparden-Population hat in den letzten Jahren zugenommen und mit viel Glück bekommt man eines der Tiere zu sehen. Am frühen Nachmittag erreichen wir unseren höchstgelegenen Übernachtungsplatz auf ca. 4.900 m Höhe. Bei einem Spaziergang rund um unser Zeltlager können wir die verschiedensten alpinen Pflanzen wie Bergastern, Enzian und Edelweiß betrachten.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
16. Tag Camp 3 - Kibber
Nach Verlassen unseres Camps steigen wir zum Sahargibsa Pass (5.050 m) auf. Danach geht es nur noch bergab, zuerst durch die Rongolong-Region und dann weiter über die Weiden von Chomaling. Kurz vor Kibber (4.200 m) stoßen wir auf die alte Handelsroute, die nach Ladakh und ins Changthang führt. In einem einfachen Gästehaus können wir uns den Staub der letzten Tage abwaschen. Am späten Nachmittag besuchen wir das Kloster Kye, größtes und aktivstes Kloster Spitis. Auf der Spitze eines Hügels thront der Haupttempel in 4.100 m, darunter stehen, eng beieinander, die Zellenhäuschen der ca. 200 Mönche.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 900m; Gästehaus [FMA]
17. Tag Kibber - La Darcha
Wir steigen zuerst hinab in die schöne Parilungbi-Schlucht, um auf der anderen Seite wieder hoch nach Chichim aufzusteigen. Chichim ist ein Dorf, das erst seit Kurzem über eine Schotterpiste vom Spiti-Tal her zu erreichen ist. Nach einer kurzen Rast wandern wir auf dieser Piste (auf der nur selten ein Fahrzeug verkehrt) zu unserem Tagesziel La Darcha (4.150). In La Darcha fand früher einmal im Jahr ein großer Jahrmarkt statt, auf dem die Bewohner aus Ladakh, Kullu, Kinnaur und Spiti ihre Waren anboten bzw. tauschten.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
18. Tag La Darcha - Kiato - Chandertaal
Mit Jeeps fahren wir zuerst hinab ins Tal des Spiti-River und bewundern dabei die durch Erosion entstandenen Strukturen. Wir folgen weiter dem Lauf des Flusses bis zu seinem Ursprung am Kunzum La (4.550 m). Der Pass bildet die Grenze zwischen Spiti und Lahaul. Zu Fuß geht es auf einem Pfad zum See der Mondgöttin Chandertaal. Die Vielfalt der Pflanzen und Kräuter sowie der alpinen Flora gilt es zu bestaunen - und dann erst der Blick auf den See! Wer möchte, kann diesen in ca. 1 Stunde umrunden oder einfach nur an seinem Ufer verweilen. Unterhalb des Sees befindet sich unser Zeltplatz.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 50km; Aufstieg: 150m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
19. Tag Chandertaal - Manali
Nach dem Frühstück starten wir zu unserer langen Fahrt nach Manali (2.050 m). Zuerst fahren wir durch das wilde Tal des Chandra-Rivers, bevor sich die Straße hinauf zum fast 4.000 m hohen Rothang-Pass, dem Grenzpass zwischen Lahaul und Himachal Pradesh, windet. Über viele Serpentinen führt die Abfahrt ins fruchtbare Kullu-Tal. Je nach Straßenverhältnissen und eventuellen Wartezeiten an Erdrutschen kann die Abfahrt mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Nach der kargen Hochgebirgslandschaft Spitis sind die grünen Weiden und Laubwälder eine Augenweide!
Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 120km; Hotel [FMA]
20. Tag Manali
Vormittags besuchen wir Naggar mit der berühmten Kunstsammlung des russischen Malers und Tibetologen Roerich. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Naggar Castle, welches nun ein von der Regierung geführtes Hotel ist. Den Rest des Tages können wir dazu nutzen, um durch die lebhaften Basargassen Manalis zu bummeln und letzte Souvenirs zu besorgen.
Fahrzeit: 2h; Hotel [FMA]
21. Tag Manali - Chandigarh
Ein langer Fahrtag steht uns bevor. Wir fahren das grüne Kullu-Tal am Beas-River entlang flussabwärts. Noch ragen die steilen Berge beiderseits der Straße empor und einige Hindu-Tempel sind zu erkennen. Mit dem Überqueren der Siwalik-Kette haben wir die Südausläufer des westlichen Himalaya erreicht und kommen nach Chandigarh. Chandigarh ist eine moderne, nach Plänen von Le Corbusier angelegte Hauptstadt und gilt als sauberste Stadt Indiens.
Fahrzeit: 8-9h; Fahrstrecke: 300km; Hotel [FMA]
22. Tag Chandigarh - Delhi
Wir werden zum Bahnhof gebracht und fahren mit dem Zug durch die indische Tiefebene zurück nach Delhi. In Delhi stehen uns einige Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung. Nach dem Abschiedsessen werden wir am späten Abend zum Flughafen gebracht.
Fahrzeit: 3,5h; Fahrstrecke: 250km; [FMA]
23. Tag Rückreise und Ankunft in Deutschland
Nachts Rückflug von Delhi nach Deutschland.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Unsere Tour führt in eine der reizvollsten Himalaya-Regionen - ins ehemalige Königreich Spiti und in die Region Kinnaur. Spiti war jahrzehntelang für ausländische Besucher gesperrt und ist touristisch bei Weitem nicht so entwickelt wie andere Regionen Indiens. Die langen Überlandfahrten durch Kinnaur und zurück über den Rothang La und Manali sind sehr strapaziös und verlangen viel “Sitzfleisch". Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den überwiegend ungeteerten Straßen beträgt maximal 25 km/h. Das Trekking verläuft zwischen 4.000 und 5.000 m Höhe. Die reinen Gehzeiten liegen täglich in der Regel zwischen 4 und 5 Stunden, wobei Höhenunterschiede bis maximal 800 m über weite Strecken zu überwinden sind. Meist geht es in ständigen Auf und Ab über mehrere Bergrücken. An 2 Tagen sind steile Auf- und Abstiege zu überwinden; einmal muss ein Fluss durchquert werden. Teilweise ist das Gelände weglos. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Das Tagesziel wird meist am frühen Nachmittag erreicht, so dass genügend Zeit zum Ausruhen bzw. für den Besuch der Klöster bleibt und Sie auch das Leben in den Dörfern kennenlernen können. Um den erhöhten Anforderungen, die die ungewohnte Höhe an Herz und Kreislauf stellt, gerecht zu werden, muss Ihr Organismus gesund und belastbar sein. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Wir empfehlen unbedingt langsames und stetiges Gehen, damit sich Ihr Organismus allmählich an die Höhe und das Klima gewöhnen kann. Beachten Sie bitte die Höhen-Informationen in den Hauser-Reiseinformationen.
Während des Trekkings werden Sie von einer Begleitmannschaft betreut, die für den Gepäcktransport sorgt (Träger oder Tragtiere), die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst tragen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Wechselkleidung, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in Ihrem Tagesrucksack. Unterwegs übernachten Sie entweder in Zwei-Personen-Zelten, in Gästehäusern oder in sogenannten Homestays, den Häusern der lokalen Bevölkerung. Die Gruppe wird in mehreren Häusern untergebracht, in denen meist 1-2 Gästezimmer, eine Waschgelegenheit sowie ein Trocken-WC zur Verfügung stehen. Das Essen wird zusammen mit Ihrer Gastfamilie in deren Wohnküche eingenommen. Während des Trekkings gibt es tagsüber ein Lunchpaket; das Abendessen besteht meist aus einer Suppe sowie lokalen Lebensmitteln wie Kartoffeln, verschiedene Gemüsesorten, Reis, Butter, Käse und Chapati (Fladenbrot). Ihre Bereitschaft, weitgehend auf Komfort zu verzichten, ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen dieser Reise. Außergewöhnliche, selten begangene Trekkingroute im entlegenen Spiti; unverfälschte tibetisch-buddhistische Klosterkultur; Tour mit Pioniercharakter.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, der Schweiz und Italiens benötigen für die Einreise nach Indien ein Visum, das in den Reisepass eingestempelt wird. Beschaffungsdauer ca. 2 Wochen. Der Reisepass muss über das Reisedatum hinaus noch 6 Monate gültig sein. Detaillierte Informationen zur Antragstellung erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung.
Für die Region Kinnaur ist ein sog. Innerline Permit notwendig. Dieses erhalten Sie vor Ort in Shimla. Sie benötigen dazu eine Kopie der ersten Seite Ihres Reisepasses, eine Kopie des Visums sowie 2 Passbilder.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Polio, Tetanus, Hepatitis A, evtl. Typhus und Diphtherie. Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: 26. Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise: Bei dieser Pioniertour kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten, Streiks oder sonstige Faktoren. An den Südausläufern des Himalaya (Shimla, Manali) kommt es in den Sommermonaten häufig zu Monsunschauern und eventuell zu Schäden und Erdrutschen an den Gebirgsstraßen. Dadurch können sich die Fahrzeiten erheblich verlängern. Unter Umständen muss auch die An- und/oder Abreise umgestellt werden. Bringen Sie gegebenenfalls bitte das nötige Verständnis auf; auch sollten Sie bereit sein, sich örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Unsere örtliche Agentur kennt die gesamte Region und reagiert jederzeit sehr flexibel.
Toleranz und Gemeinschaftsgeist sind bei dieser Reise sehr wichtig und können wesentlich zum Gelingen der Tour beitragen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000
Bei dieser Tour handelt es sich um eine Pioniertour, die Route ist bisher nur wenig begangen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Umwelt- und Sozialprojekte: Mit der Buchung dieser Reise unterstützen Sie auch lokale Projekte vor Ort:
Die Eigentümer und Mitarbeiter unserer örtlichen Agentur engagieren sich sehr für die Erhaltung der Kultur Spitis sowie für die Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung. Dazu gehören: das Bauen von Solarhäusern, die besonders im Winter die Wärme speichern können und dadurch die Heizkosten und -materialien reduzieren; das Errichten von Gewächshäusern, um auch im Winter Tomaten, Spinat und Kräuter anbauen zu können; das Einrichten eines rollierenden Systems der Vergabe von Homestays, damit keine Konkurrenz entsteht; die Restaurierung des alten Klosters in Dhankar und bald auch des Tempels in Demul.
Klima
Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht können sehr groß sein - tagsüber plus 25 und nachts minus 5 Grad. Während des Trekkings kann man in der Sonne schwitzen (die Strahlungswärme ist infolge der oft klaren, trockenen Höhenluft stark) und einen Schritt weiter im Schatten frieren. Dazu kommt oft ein starker Wind. Obwohl Spiti eine sehr trockene und niederschlagsarme Region ist, kam es in den letzten Jahren aufgrund der Klimawandlung vereinzelt zu heftigen Regenfällen.
Ausrüstung
Dem Klima entsprechend benötigen Sie für diese Reise sowohl atmungsaktive, leichte Kleidung als auch warme Sachen (Pullover/Fleece, Jacke/Anorak, Wind- und Regenschutz) sowie einen guten Schlafsack mit Komfortbereich bis -10°C. Wegen der extrem starken Sonneneinstrahlung in der Höhe ist ein guter Sonnenschutz (Hut, Schal, Sonnencreme und Lippenstift mit hohem Lichtschutzfaktor) unerlässlich! Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour geht Ihnen nach Ihrer Anmeldung zu.
Gepäck
Gepäck, welches Sie während der Trekkingtage nicht benötigen, können Sie in eine separate Tasche packen. Sie erhalten diese wieder am Ende des Trekkings in Chandertaal.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: ![]()
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
Asien

