Katalog- und Medienbestellung

Katalog-Deckblatt

• Katalog 2012

• Hauser Mitteilungen

• MTB, Gipfeltreffen

• Marokko, Peru

• Hauser Newsletter

  • Tageswanderungen in Ladakh und sechstägiges Zelt-Trekking in Zanskar
  • Panoramareiche Fahrt vorbei an den 7.000ern Nun und Kun nach Padum/Zanskar
  • Besichtigung buddhistischer Klöster im Indus-Tal und während des Trekkings
  • Wanderung zu entlegenem Meditations-Kloster bei Shargol
  • Karge Hochgebirgslandschaft und fruchtbare Oasen in Ladakh
  • Weite Hochtäler, tiefe Schluchten und markante Eisgipfel in Zanskar

Beide Regionen sind geprägt vom tibetischen Buddhismus und wüstenähnlicher Hochgebirgslandschaft und doch sind sie vom Charakter sehr unterschiedlich. Im eher lieblich erscheinenden Ladakh besuchen Sie im Indus-Tal lebendige Klöster und bekommen einen ersten Eindruck von der Vielfalt der tibetisch-buddhistischen Götterwelt. Die Gletscherbäche werden zu reißenden Flüssen, bevor Sie in den Indus münden, und bewässern die Täler, so dass hier im Sommer üppiges Grün sprießt und einen wunderbaren Kontrast zu den kargen Bergen und dem tiefblauen Himmel bildet. Die spannende Fahrt über Lamayuru und Kargil führt Sie mitten hinein in das von markanten Schneegipfeln geprägte Zanskar-Gebirge, vorbei an gewaltigen Gletschern und durch weite Hochtäler. Von Padum aus durchwandern Sie dann die Zanskar-Berge bis Lamayuru. Dort erwarten Sie die Jeeps, die Sie zurück nach Leh bringen.

Termine und Preise
Reisedauer 21 Tage
Mindestteilnehmerzahl 11 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2INK4901 15.07.12 04.08.12 2.995,- Auf Anfr. Preiss Barbara Buchen
2INK4902 19.08.12 08.09.12 2.995,- Auf Anfr. Schmuck Helene Buchen
3INK4901 01.01.13 31.12.13 2.995,- Auf Anfr. Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 390,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Englisch sprechender Führer
• Flug mit Lufthansa ab/bis Frankfurt nach Delhi/zurück nach München
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflug mit Jet Airways oder Kingfisher Red
• Übernachtung in Hotels und Zelten
• Vollpension
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Camping- und Kochausrüstung
• Transfers/Fahrten
• Eintrittsgebühren
• Trekkingpermits
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 129,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Innerdeutsche Anschlussflüge nach Verfügbarkeit € 60,- ab Österreich/Schweiz € 170,-
• Rail & Fly-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 65,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten (Visumgebühr € 50,-, Bearbeitungsgebühr Visastelle ca. € 11,- bis 14,-/ Stand 10/11); fehlende Mahlzeiten und Getränke (max. ca. € 10,-/Tag ); Trinkgelder (ca. € 60,-); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Flug ab Deutschland nach Delhi.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Delhi - Leh

Wir landen nach Mitternacht in Delhi. Nach der Passkontrolle nehmen wir unser Gepäck in Empfang und begeben uns zum nationalen Terminal. Frühmorgens fliegen wir nach Leh. In der ladakhischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht. Wegen der ungewohnten Höhe (3.500 m) und der noch fehlenden Akklimatisation sollten wir heute und auch an den kommenden Tagen jede unnötige Anstrengung vermeiden. Am Nachmittag machen wir einen ersten Spaziergang durch das Stadtzentrum mit seinem lebhaften Basar und dem bunten Markt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [MA]

3. Tag Leh

Heute besuchen wir das auf einem Bergrücken thronende Gelbmützen-Großkloster Thiksey. Besonders eindrucksvoll sind hier die Gebetshallen aus dem 15. Jh. und die riesige Figur des sitzenden Maitreya (zukünftiger Buddha). Eine schöne Aussicht bietet sich vom Klosterdach auf grüne Weiden und Felder sowie auf die gelbbraunen Schotter und Felsen der Hochgebirgswüste. Anschließend besuchen wir die alten Chörtengruppen der Mon und die “Kristallburg" Shey, die frühere Residenz der Könige von Ladakh aus der Yarklun-Dynastie. Nach Verlegung des Machtzentrums um 1470 blieb der Palast Nebenresidenz, Privattempel und Sitz des Staatsorakels. Der weiße, mehrgeschossige Königspalast von Stok, den wir ebenfalls besuchen, liegt am Rand eines großen Schwemmtrichters zu Füßen der 6.000 m hohen Stok-Kangri-Gruppe. Die historische Residenz wird nur noch von der Witwe des 1974 verstorbenen Königs und ihrem Personal bewohnt. In den kleinen Museumsräumen ist das alte Inventar und kostbarer Schmuck aus dem Königshaus der Namgyal-Dynastie von Ladakh ausgestellt. Vom Dach des Palastes bietet sich eine schöne Aussicht über das Indus-Tal. Gegen Abend sind wir zurück in Leh.
Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

4. Tag Leh - Alchi

Auf der Straße von Leh in Richtung Kargil fahren wir am Nordufer des Indus entlang. Unterwegs bieten sich mehrere Fotostopps an, z. B. am Zusammenfluss von Zanskar und Indus, wo sich die verschiedenfarbigen Wassermassen mischen. Das grüne Tal bei Nimu mit Feldern und Obstbäumen und die Burg Basgo, die auf verwitterten, rotbraunen Felsen thront, sind schöne Fotomotive unterwegs. Dann fahren wir ein Seitental hinauf zum Dorf Likir (3.500 m). Wir besuchen das Kloster im oberen Teil des lang gestreckten Dorfes. Sehenswert sind die Versammlungsräume der alten Gompa, die heute etwa 50 Gelbmützen-Mönche beherbergt. Ein kleines Museum zeigt Gebrauchsgegenstände und schöne Thangkas. Anschließend geht es zurück zur Hauptstraße und wir fahren weiter nach Alchi.
An einer schmalen Stelle in der Schlucht hinter dem Großdorf Saspol, bekannt für seine reichen Aprikosen- und Apfelernten, führt eine Brücke über den Indus ans Südufer zur fruchtbaren Oase. Im Tempel von Alchi (11. Jh.) gibt es schöne, holzgeschnitzte Türrahmen, besondere Wandmalereien und überlebensgroße Statuen von Bodhisattvas (Sanskrit: Träger des Erleuchtungsbewusstseins). Übernachtung in einem einfachen Hotel in Alchi.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

5. Tag Lamayuru - Mulbek - Shargol

Wir fahren weiter nach Lamayuru (3.600 m). Auffallend sind hier die seltsamen Erosionsformen des Moonland Valley - gelbliche Ablagerungen eines legendären Sees unterhalb der Taloase. Das Kloster Lamayuru gehört wie Phyang der Drigunkpa-Schule (halbreformierte Rotmützen) an und geht wie Alchi auf das 11. Jh. zurück, als der große Gelehrte und Übersetzer Rintschen Zangpo in Ober- und Unterladakh 108 heilige Stätten errichten ließ. Im Klosterdorf, in dem eine der größten Gemeinden von Ladakh lebt (etwa 100 Mönche), können wir die reich geschmückten Hauptgebäude aus dem 16. Jh. betreten und die großen Chörten umrunden. Das Kloster trägt den Namen Tharpa Ling, “Platz der Freiheit". Anschließend geht es weiter nach Mulbek. Der kleine Ort kennzeichnet die Religionsgrenze zwischen dem vorwiegend von Muslimen bewohnten Westen und dem buddhistisch geprägten Osten von Ladakh/Kashmir. Unübersehbar am Straßenrand ist eine große Felsskulptur des Maitreya, des Buddha des kommenden Weltzeitalters. Wir fahren noch ein Stück weiter Richtung Kargil und übernachten in einem fest eingerichteten Zeltcamp in Shargol.
Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 60-70km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

6. Tag Shargol - Wanderung

Heute fahren wir ein Stück das Tal hinauf, bevor wir uns zu Fuß auf den Weg zu einem Meditationskloster machen. Der selten begangene Weg führt ca. 2 Stunden stetig berauf, zuerst durch eine kleine Schlucht. Oberhalb einer Hochweide erscheint dann das kleine Klostergebäude auf einem Bergrücken. In der Nähe befindet sich eine in den Fels geschlagene Meditationshöhle. Der Platz hat eine ganz besondere Atmosphäre. Eine Weile genießen wir die Aussicht und die Ruhe, ehe wir den Rückweg antreten. Wir übernachten ein zweites Mal im Camp in Shargol.
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]

7. Tag Shargol - Rangdum

Zunächst geht es weiter bis Kargil, einem wichtigen Verwaltungs- und Handelszentrum im Bundesstaat Jammu/Kashmir. Kurz nachdem wir die Stadt umfahren haben, biegt eine Straße Richtung Zanskar ab. Anfangs noch gut geteert, führt sie erst durch kleinere Orte, in denen wir eine Teepause machen und auch letzte Einkäufe für das Zelttrekking erledigen können. Je weiter wir in Richtung Zanskar fahren, desto schlechter wird die Straße, bis sie schließlich nur noch eine Sandpiste (mit vielen Schlaglöchern) ist. Sie windet sich durch eine einsame Gletscher- und Berglandschaft, markante 7.000er-Gipfel säumen die Strecke. Gegen Abend erreichen wir Rangdum, das in einem weiten Hochtal auf ca. 4.000 m Höhe liegt, genau am Schnittpunkt von fünf sternförmig zusammenlaufenden Tälern. Der Ort besteht aus einigen wenigen Häusern und einem Kloster, das am Ende des Tals auf einem Bergrücken thront.
Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

8. Tag Rangdum

Wir besuchen das Kloster, das spirituelle Zentrum der Gegend. Anschließend machen wir eine kleine Wanderung in der Umgebung von Rangdum.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

9. Tag Randum - Padum

Auf der Schotterpiste fahren wir weiter in Richtung Padum und überqueren dabei den Pentsi La (4.400 m). Gebetsfahnen zeigen an, dass wir die Passhöhe erreicht haben. Während der Fahrt legen wir immer wieder Stopps ein, um die fantastische Bergwelt zu genießen und Fotos zu machen. Am frühen Nachmittag erreichen wir Padum (3.500 m), Hauptstadt (besser: Hauptort) und Verwaltungszentrum von Zanskar. Wir errichten unser Zeltcamp. Nachmittags können wir noch ein Kloster am Ortsrand von Padum besuchen und uns am schönen Blick über die Talebene erfreuen.
Fahrzeit: 5-6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

10. Tag Padum - Karsha

Die Etappen an den ersten beiden Tagen unseres Trekkings sind kurz, sie dienen vor allem der Akklimatisierung. Heute wandern wir über Pipiting bis zum Dorf Karsha (3.750 m) und steigen hinauf zum Kloster. Im zweitgrößten Ort und bedeutendsten Kloster Zanskars sehen wir die terrassenartig angelegten Tempel- und Wohnbauten der rund 150 Mönche des Gelbmützen-Ordens. Der Blick schweift über die schneebedeckten Gebirgsketten im Süden und die breite Schwemmlandebene von Padum. Zu sehen ist auch der Zusammenfluss des vom Pensi La kommenden Doda mit dem Lungnak zum gewaltigen Zanskar-Fluss. Unser Zeltplatz liegt am unteren Rand des Dorfes.
Gehzeit: 2h; Zelt [FMA]

11. Tag Karsha - Pishu

Im Zanskar-Tal geht es heute in leichtem Auf und Ab flussabwärts. Etwa zwei Stunden wandern wir in der Ebene bis zum Ort Rinam (3.550 m) und weiter bis zum Dorf Pishu. Hier errichten wir unser Camp auf einem schönen Weideplatz am Ufer des Flusses. Nachmittags können wir das auf der rechten Talseite malerisch gelegene Dorf Zangla besuchen. Hier ist auch der Sitz eines Lokalkönigs. Es heißt, dies sei das kleinste Königreich der Welt!
Gehzeit: 3h; Zelt [FMA]

12. Tag Pishu - Hanamur

Wir folgen noch eine Weile dem Lauf des Zanskar-Flusses, bevor der Weg zu einer trockenen Hochfläche hinaufführt. Wir kommen durch das von fruchtbaren Feldern umgebene Dorf Pidmo und gelangen durch die Halbwüste bis zum Lagerplatz auf einer Wiese beim Weiler Hanamur (3.450 m).
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 360m; Abstieg: 540m; Zelt [FMA]

13. Tag Hanamur - Snertse-Alm

Zuerst gehen wir hinab zum Ufer des Zanskar, dann zieht der Hangweg aus der unpassierbaren Schlucht hinaus. Auf steilem und gerölligem Pfad erklimmen wir den Parfi La (3.900 m). Ebenso steil geht es in Serpentinen hinunter zum Rastplatz am Omangs-Fluss (3.400 m). Nach der Flussquerung über eine Holzbrücke steigen wir auf bis zu unserem Zeltlager auf der Snertse-Alm (3.700 m).
Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 840m; Abstieg: 570m; Zelt [FMA]

14. Tag Snertse-Alm - Lingshed

Wir steigen durch die enge und wilde Schlucht, teils über Schneebrücken oder den Bach querend, steil aufwärts und kommen in ein karges Hochtal. In den Schutthängen gedeihen genügsame Bergblumen und Himalaya-Rhabarber. Gegen Mittag stehen wir auf dem Hanuma La (4.700 m) und können den Blick bis Lingshed schweifen lassen. Nach einem steilen, im Zickzack verlaufenden Abstieg bis zu einem Bach (4.000 m) haben wir noch einen Höhenrücken zu überwinden, ehe wir unser Zeltlager (4.000 m) vor Lingshed errichten.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 880m; Zelt [FMA]

15. Tag Lingshed - Yulchung

Im stattlichen Klosterdorf Lingshed am Fuß einer hohen Kalkwand besuchen wir die bedeutende Gelbmützen-Gompa. Lang zieht sich der Weg hinauf zum Netuksi La (4.350 m) und hinunter ins tiefe Seitental (3.950 m). Dann geht es in Serpentinen den Kiuba La (4.400 m) hinauf und wir kommen auf einem Höhenweg zum Lager (ca. 4.400 m) in einer Quellmulde. Vielleicht können wir in den Geröllhalden Wiesel und Pfeifhasen und in den Lüften Adler beobachten. Auf den Wiesen lassen sich oft Murmeltiere blicken. Sie sind im Sommer bereits so groß und dick, dass man sich vorstellen kann, für welch langen und harten Winter der angesetzte Speck hier reichen muss.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]

16. Tag Yulchung - Photaksar

Am Höhenweg finden sich Finger- und Läusekraut, Anemone, Mannsschild, Steinbrech und Edelweiß. Vor uns tut sich eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft mit gewaltigen Bergmassiven mit gezackten Gipfeln und dunklen Schluchten auf. Das Gestein besteht meist aus Plattenkalken, dem Seeboden des alten Thetysmeeres. Nach steilem Anstieg bewältigen wir die Passhöhe des Sengge La (4.850 m). Dann geht es steil abwärts in ein breites Hochtal. Nach dem Durchwaten eines mehrarmigen Zuflusses folgen wir dem Weg zum Bumitse La (4.400 m). Wir steigen ab bis Photaksar und bauen dort zum letzten Mal unsere Zelte auf.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]

17. Tag Photaksar - Leh

Unsere Jeeps sind schon da und bringen uns nach dem Frühstück zurück nach Leh.
Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]

18. Tag Leh

Der heutige Tag in Leh steht uns zur freien Verfügung. Wir können zur Leh-Burg hinaufspazieren oder den Tag für Einkäufe nutzen oder einfach nur entspannen. Abends treffen wir uns zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen.
Hotel [FA]

19. Tag Leh - Delhi

Wir nehmen Abschied von Ladakh und fliegen morgens (je nach Flugplan) von Leh nach Delhi. Dort werden wir zu einem Stadthotel gebracht. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann z. B. das nahe gelegene Regierungsviertel mit den Monumentalbauten zwischen dem India Gate und dem Präsidentenpalast besuchen (fakultativ).
Hotel [F]

20. Tag Delhi

Der heutige Tag steht uns für Besichtigungen in Delhi zur Verfügung. Das genaue Programm wird vor Ort festgelegt. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Hotel geht es zum Flughafen. 2-3 Zimmer stehen uns im Hotel zum Umkleiden und Frischmachen zur Verfügung.
[FA]

21. Tag Delhi - Deutschland

Nachts Rückflug nach Deutschland, Ankunft morgens.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

In Ladakh sind die Straßen relativ gut, dennoch sollten sie nicht mit europäischen Maßstäben gemessen werden. Mit Straßenschäden, Umleitungen und kurzfristigen Routenänderungen muss immer gerechnet werden. Ab Mulbek ist die Straße nur noch teilweise geteert und kurz hinter Kargil setzt sie sich nur noch als Schotterpiste fort, streckenweise von Schlaglöchern übersät. Die Fahrt ist dadurch relativ anstrengend, aber die traumhafte Bergkulisse und die wilde Landschaft entschädigen dafür.
Das Trekking ist technisch nicht besonders schwierig, erfordert jedoch eine ausgezeichnete körperliche Gesamtverfassung. Vorausgesetzt werden sehr gute Kondition, Ausdauer und Durchhaltevermögen sowie Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, da Sie manchmal auf schmalen Pfaden an steilen Hängen wandern. Nicht zu unterschätzen ist die zusätzliche Belastung für Herz und Kreislauf durch die ungewohnte Höhe. Sie halten sich meist in Höhen zwischen 3.500 und 4.500 m auf. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, um den erhöhten Anforderungen dieser Tour gewachsen zu sein. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Die Gehzeiten betragen maximal 7 Stunden pro Tag. Es sind meist unter 1.000 Höhenmeter pro Tag zu überwinden, maximal jedoch 1.300 m im Auf- und 1.000 m im Abstieg. Achten Sie bitte unbedingt darauf, langsam und stetig zu gehen.
Rund um Padum sind für einige Kilometer die Pisten geteert, enden dann aber schon bald in Schotterpiste. Die dortige Situation ändert sich von Jahr zu Jahr. So kann es sein, dass einzelne kurze Streckeabschnitte auch einmal auf Teerbelag zurück gelegt werden müssen. Selbstverständlich versuchen wir, die Straßen auf neuen Trekkingwegen zu umgehen oder ggf. auch Etappen mit dem Jeep zurückzulegen. Diese sind jedoch zu den Hochsaisonzeiten im Juli und August knapp in der Gegend um Padum, so dass wir nicht garantieren können, dass die Jeeps immer zur Verfügung stehen, um Trekkingetappen abzukürzen. Nach wie vor ist diese Route jedoch immer noch eine der schönsten und interessantesten im Himalaya. Kürzere Variante der Zanskar-Durchquerung; Zeit für Besichtigungen in Ladakh und gute Akklimatisierung durch Tageswanderungen im Indus-Tal.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, der Schweiz und Italiens ist für die Einreise nach Indien ein Visum erforderlich, das in den Reisepass eingestempelt wird. Beschaffungsdauer ca. 2 Wochen. Der Reisepass muss über das Reisedatum hinaus noch 6 Monate gültig sein. Detaillierte Informationen zur Antragstellung erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung.
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Polio, Tetanus, Hepatitis A, evtl. Typhus, Diphtherie.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen, bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten oder andere, nicht vorhersehbare Faktoren. Die Infrastruktur ist teilweise schlecht und das Befahren der Bergstraßen kann, je nach Witterung, erschwert oder gar unmöglich sein. Sollte der Übergang nach Zanskar (evtl. auf anderer Route) nicht möglich sein, führen wir ein Ersatzprogramm durch. Es kann durchaus vorkommen, dass die Flüge zwischen Delhi und Leh wegen schlechten Wetters ausfallen oder von der Fluggesellschaft aus anderen Gründen verschoben werden müssen. Das Flugrisiko Leh - Delhi (bzw. umgekehrt) geht zu Lasten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Bei dieser Tour handelt es sich um das Projekt: SOS-Kinderdorf in Choglamsar bei Leh. Hier werden tibetische Flüchtlingskinder und Kinder aus armen ladakhischen Familien in einer Ganztagsschule unterrichtet. Fast die Hälfte der Kinder lebt ohne Eltern in einem der SOS-Familienhäuser mit einer Pflegemutter. Die Kinder erhalten in der Tibeterschule Choglamsar eine umfassende Bildung und Betreuung unter Wahrung ihrer tibetischen Identität. Insgesamt werden etwa 2.600 Kinder betreut, da einige Kinder die Zweigschulen in den abgelegenen Gebieten des Changthang besuchen. Ziel des Hauser-Engagements ist es, die Schulbildung der Kinder zu unterstützen. Mit einem Schulabschluss haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich um einen Arbeitsplatz in Indien zu bewerben und finanziell unabhängig zu werden. Zu den konkreten Maßnahmen im Hinblick auf dieses Ziel gehören: der Besuch des Projektes in Leh im Verlauf mehrerer Hauser-Touren, die Möglichkeit des Besuchs der Zweigschule in Sumdo bei einigen dieser Reisen, die Mitfinanzierung des Schulbetriebes, der SOS-Familienhäuser und von Baumaßnahmen sowie die Übernahme und Vermittlung von Patenschaften. Weitere Auskünfte zum Ladakh-Projekt und zu anderen Hauser Sozial- und Umwelt-projekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder der Hauser-Umweltgruppe, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de

Klima

Im Sommer sinken die Temperaturen in Ladakh und Zanskar nachts nur in den höchsten Lagen bis auf 0°C und tagsüber steigen sie im Schatten kaum über 20-30°C an. In der Sonne schwitzt man, da die Strahlungswärme infolge der oft klaren, trockenen Höhenluft stark ist, doch nur einen Schritt weiter im Schatten friert man. In den vergangenen Jahren traten durch Klimaverschiebungen im Sommer vermehrt Gewitter und Regenschauer auf. Mit Regen, besonders nachmittags oder abends, müssen Sie rechnen.

Ausrüstung

Dem Klima entsprechend sollten Sie sowohl atmungsaktive, leichte Kleidung (T-Shirts, Bermudas) als auch warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke/Anorak, Wind- und Regenschutz) auf die Reise mitnehmen. Sie benötigen einen guten Schlafsack mit Komfortbereich bis minus 5°C. Einfache, dünne Isoliermatten als Schlafunterlage in den Zelten werden gestellt. Wer mehr Schlafkomfort möchte, sollte eine leichte Therm-a-rest-Matte mitbringen. Mit ins Gepäck gehört wegen der starken Sonneneinstrahlung in der Höhe ein guter Sonnenschutz (Hut, Schal, Sonnencreme und Lippenstift mit hohem Lichtschutzfaktor).
Beim Trekking tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack (mit Trinkflasche, Anorak, Regenschutz, Fotoausrüstung etc.), das restliche Gepäck wird von Tragtieren transportiert. Zum Wandern brauchen Sie stabile Bergschuhe mit griffiger Profilsohle. Für die Besichtigungstage und den Aufenthalt an den Zeltplätzen empfiehlt es sich, Sportschuhe und Sandalen mitzunehmen. Zum Durchwaten kalter Bäche und Flüsse benötigen Sie Sandalen (z. B. Teva-Sandalen) mit dicker, weicher Sohle. Unbedingt zu empfehlen ist die Mitnahme von Teleskop-Tourenstöcken, da sie auf einigen Streckenabschnitten und zum Queren von Flüssen sehr hilfreich sind.

Gepäck

Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche aus flexiblem Material (z. B. Hauser-Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte) sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die Sie während des Trekkings nicht benötigen, in Leh deponieren. Während des Trekkings wird das Gepäck auf Pferden befördert, daher sind Gepäckstücke aus Hartplastik bzw. Koffer ungeeignet.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Ladakh Zanskar
Abendstimmung in Rangdum, Fotograf: Luderer, Barbara
Kloster Sita in Zanskar, Fotograf: Luderer, Barbara
Murmeltier im Zanskar, Fotograf: Luderer, Barbara
 
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Aktivität
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