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Unser Angebot  |  Asien  |  Nepal  |  Dhaulagiri-Umrundung

Dhaulagiri-Umrundung

IV 5.360 6x 12x  

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Detailprogramm (pdf, 977 KB)

  • 13-tägiges Zelttrekking mit Expeditions-Charakter
  • 5.000er-Pässe French Col (5.360 m) und Dhampus La (5.250 m)
  • Gipfelmöglichkeit Dhampus Peak (6.012 m)
  • Trekking auf kaum begangenen Wegen
  • Verlängerung mit Rückweg durch das Kali Gandaki-Tal möglich

Die ersten Tage wandern Sie in stetigem Auf und Ab durch faszinierende Terrassenlandschaften, vorbei an Bananenstauden sowie Orangenbäumen und begegnen Muli-Karawanen. Ab und zu blitzen die schneeweißen Gipfel der Dhaulagiri-Gruppe hinter dem saftigen Grün hervor, langsam rücken die Berge in greifbare Nähe. Sie beginnen sich allmählich an die Höhe zu gewöhnen. Nachdem Sie das letzte Dorf hinter sich gelassen haben, führt der Pfad weiter in Richtung French Col (5.360 m) und damit zum höchsten Pass, den Sie bei diesem Trekking überwinden. Nach dem recht anstrengenden Aufstieg schlagen Sie Ihr Lager auf der anderen Seite des Passes auf, im sogenannten "Hidden Valley", das seinem Namen alle Ehre macht. Sie erreichen Ihren zweiten 5.000er-Pass, den Dhampus La (5.250 m). Wer den Gipfel erklimmen möchte, bricht noch bei Dunkelheit auf. Die Etappe auf den Dhampus Peak, von dem Sie eine überwältigende Aussicht haben, ist lang und kräftezehrend. Ansonsten geht es einen Höhenweg entlang, bis der Weg schließlich ins Kali Gandaki-Tal hinunter führt, in die tiefste Schlucht der Welt. Von Marpha fahren Sie nach Jomosom und fliegen zurück nach Pokhara. Alternativ können Sie als Hütten-Trekking von Marpha aus durch das Kali Gandaki-Tal in sieben Tagen nach Pokhara wandern.

Termine und Preise
Reisedauer 21 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr Termine Preis o. Flug Verfügbarkeit Reiseleitung
0NPK1501 11.04.10-01.05.10 2.950,- Auf Anfr. Buchen Hartmann Thomas
0NPK1502 10.10.10-30.10.10 2.950,- Auf Anfr. Buchen Hartmann Thomas
1NPK1501 11.04.11-01.05.11 2.950,- Auf Anfr. Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 170,-
     
Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit Etihad Airways München – Abu Dhabi – Kathmandu – Abu Dhabi – München, kostenlose Rail & Fly-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze

Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zelten; meist Vollpension

Transfers / Besichtigungen: Inlandsflug, Transfers, Überlandfahrten

Reiseleitung / Betreuung: Hauser-Reiseleiter/in, Begleitmannschaft beim Trekking

Versicherungen / sonstiges: Nationalparkgebühren, Gipfel-Permit; höhenmedizinische Überdruckkammer, Satellitentelefon; unser Versicherungspaket

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund massiver Preisssteigerungen in Nepal, Erhöhung der Trekking-Gebühren und der Erhebung von Kerosinzuschlägen durch die Fluggesellschaften müssen wir die Preise ab Herbst 2010 anpassen. Der Aufpreis für diese Reise beträgt € 95,-.

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten; fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 60 Euro); Einzelzimmer-Zuschlag; fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren sowie Ausgaben persönlicher Art; Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro); Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren der Flughäfen und Fluggesellschaften.

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Linienflug mit Etihad Airways von Deutschland über Abu Dhabi nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft in Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel.
Übernachtung im Hotel

3. Tag Altstadt von Kathmandu - Swayambunath

Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der „lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nachmittags können wir (fakultativ) Swayambunath besuchen. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne hat man eine schöne Aussicht auf das Kathmandu-Tal, und man kann manchmal einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikshaw fahren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]

4. Tag Fahrt nach Pokhara

Heute erwartet uns die zwar lange, aber interessante Busfahrt nach Pokhara. In Pokhara sehen wir am Horizont die Bergmassive des Ganesh, Manaslu und Annapurna Himal; unter uns liegt die Hügel- und Tallandschaft mit gewundenen Flüssen und unzähligen terrassierten Feldern.
Fahrzeit: 7h; Übernachtung im Hotel [F]

5. Tag Fahrt über nach Beni nach Darbang, Beginn des Trekkings

Von Pokhara (800 m) fahren wir über den Khare-Pass (1.700 m) hinein insTal des Mohi Khola und weiter ins bis zum Dorf Beni (850 m). Hier steigen wir auf geländegängige Kleinfahrzeuge um und fahren auf einer Sandpiste in weiteren 3 Stunden nach Darbang im Myagdi Khola- Tal wo wir zum ersten Mal unsere Zelte aufstellen.
Fahrzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]

6. Tag Dharapani - Sibang

Zunächst wandern wir entlang des Myagdi Khola bis Phedi. Hier beginnt der recht steile Anstieg hinauf nach Dharapani (1.550m), wo wir nach insgesamt 2 ½ Std. ankommen. Bei gutem Wetter können wir bereits den herrlichen Blick zum Dhaulagiri I genießen. Nach weiteren 2 Std. erreichen wir den Schulhof des von Thakali und Gurung bewohnten Dorfes Sibang (1.780m), auf dem wir unsere Zelte aufstellen.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 100m; Übernachtung im Zelt [FMA]

7. Tag Sibang - Muri

Eine besonders aussichtsreiche Etappe steht uns heute bevor! Über die von Thakali und Gurung bewohnten Dörfer Sibang und Phalaigaon verläuft unser Weg ins Seitental des Dhara Khola hinab und auf der Gegenseite wieder empor zum Magar-Ort Muri (1.770 m).
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 480m; Übernachtung im Zelt [FMA]

8. Tag Naura - Boghara

Jeden Tag übernachten wir einige hundert Meter höher, wobei unsere Route immer wieder auf und ab führt, teils recht steil und etwas ausgesetzt. Wir steigen am Morgen ab zum Myagdi Khola auf 1.450m und folgen der orographisch rechten Talseite. Hinter dem Dorf Naura beginnt der steile Anstieg bis zum Scheitelpunkt auf 2.300m. Leicht absteigend gelangen wir schließlich nach Boghara (2.100m). In diesem Dorf der Magar übernachten wir erneut auf einem Schulhof (Spenden für die Schulen sind willkommen).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Zelt [FMA]

9. Tag Lipche - Dobang

Bald befinden wir uns mitten im Bergurwald, der unser Vorwärtskommen oft beträchtlich erschweren kann. Besonders nach Regenfällen sind die Pfade glitschig. Über den Ort Lipche (2.060m) und die Alm Lapche Kharka erreichen wir Dobang (2.500m) und stellen auf einer Lichtung unsere Zelte auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 550m; Übernachtung im Zelt [FMA]

10. Tag Über Brücken zum Lagerplatz

Nochmals gestaltet sich der Weg schwierig. Zudem müssen wir zwei 10 - 15m lange, etwas luftige Brücken queren. Durch herrliche Rhododendronbestände, lichten Nadelwald und über Geröll wandern wir zum Lagerplatz auf 3.050m Höhe.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 740m; Abstieg: 150m; Übernachtung im Zelt [FMA]

11. Tag "Italy Basecamp"

Nach gut 2,5 Std. Gehzeit lassen wir die Baumgrenze hinter uns und kommen bald zum sog. "Italy Basecamp" (3.600 m, auch Puchhar genannt). Landschaftlich sehr eindrucksvoll liegt dieser Platz an der Westseite des mächtigen Dhaulagiri. An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, langsam und stetig zu gehen; die Gefahr einer Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen! Gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um! Sie übernachten in immer höheren Lagen und setzen Ihren Organismus somit erhöhten Anforderungen aus.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 580m; Abstieg: 80m; Übernachtung im Zelt [FMA]

12. Tag Pakoban-Korridor - Gletschercamp

Nach 1,5 Std. erreichen wir durch eine Engstelle das Quellgebiet des Myagdi Khola. Weiter verläuft unsere Route durch das weite Hochtal und über die Seitenmoräne des Chonbaron-Gletschers, wo wir an einer geeigneten Flachstelle ein Zwischenlager auf ca. 4.200m einrichten.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 150m; Übernachtung im Zelt [FMA]

13. Tag Dhaulagiri-Basislager

Entlang des Gletschers, der teils von Schutt, Blankeis oder Neuschnee bedeckt sein kann, steigen wir etwa 4 Std. auf, bis wir auf einen geeigneten Zeltplatz in ca. 4.700m Höhe treffen, der als Dhaulagiri-Basislager bekannt ist. Wir sind von einer beeindruckenden Gletscher- und Eiswelt umgeben und können direkt auf die Route der Dhaulagiri-Bergsteiger sehen. Nachmittags bleibt Zeit zum Ausruhen und Energie tanken für die kommenden Tage.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 50m; Übernachtung im Zelt [FMA]

14. Tag Über den French Col zum Lager auf 5.100m Höhe

Nach gut 4 - 5 Std. überwinden wir den 5.360m hohen, von Gebetsfahnen markierten French Col. Der Anstieg führt über eine Moräne in eine breite Mulde, danach erfolgt der Aufschwung zum Pass. Hier bietet sich eine großartige Szenerie: Im Westen erkennen wir den Sita Chuchura (6.640m), im Norden das Hidden Valley mit seinen Sechstausendern, unmittelbar östlich des Passes erhebt sich der Tukuche Peak (6.920m). Wir folgen für gut 2 Std. dem Weg ins Hidden Valley und errichten unser Lager genau zwischen French Col und Dhampus-Pass auf etwa 5.100m Höhe.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]

15. Tag Über den Dhampus-Pass zum Lager auf 5.000 m Höhe

Die Passwanderer steigen in 1,5 Std. hinauf zum zweiten 5.000er-Pass, dem 5.250m hohen Dhampus-Pass (auch Thapa-Pass genannt). Der Weiterweg verläuft am Fuß des Dhampus Peak bis zu einem kleinen Plateau, wo wir unsere Zelte aufstellen.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]

15. Tag(B) Besteigung des Dhampus Peak

Sehr früh stehen wir auf, da uns der mit Abstand anstrengendste Trekkingtag erwartet. Wir „Bergsteiger" starten noch in der Dämmerung vom Lager und treten unseren Aufstieg direkt in Richtung Gipfel über mühsam zu begehendes Geröll an. Je nach Verhältnissen benötigen wir die Steigeisen, um den Dhampus Peak (6.012m) zu besteigen. Bei klarem Wetter reicht der Blick vom Gipfel bis nach Tibet. Der Abstieg erfolgt über den Südostrücken direkt zum Lagerplatz.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Zelt [FMA]

16. Tag Yak Kharka

Nach langen Hangquerungen und einigen kleineren Zwischenanstiegen erreichen wir den letzten „Pass" in 4.950m Höhe. Von hier geht es steil hinunter zum Camp bei Yak Kharka (3.900m).
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 1300m; Übernachtung im Zelt [FMA]

17. Tag Marpha- Jomosom

Über einen Saumpfad, später durch Strauch- und Baumvegetation und zuletzt durch Moränenschutt steigen wir in 2,5 - 3 Std. weiter abwärts nach Marpha ins Kali Gandaki-Tal. Wir befinden uns nun in der tiefen Durchbruchsschlucht zwischen den beiden Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna. Nachmittags bringen uns Fahrzeuge nach Jomosom, wo wir uns in einer Lodge einquartieren.
Gehzeit: 2,5-3h; Abstieg: 1000m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]

18. Tag Flug über Pokhara nach Kathmandu

Morgens fliegen wir von Jomosom (asphaltierte Rollbahn) nach Pokhara. Von dort fliegen wir weiter nach Kathmandu. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [F]

19. Tag Kathmandu

Der heutige Tag steht für fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung zur Verfügung.
Wir besichtigen die Königsstadt Patan, wo wir in einem Gartenrestaurant im alten Königspalast essen können. Patan ist die Wiege der Kunst, des Handwerks und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes sowie weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha („Tempel der 1000 Buddhas") und die 5-stöckige hinduistische Kumbeshvar-Pagode, an.
Nachmittags besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist ein Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir im Uhrzeigersinn pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre.
Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [FA]

20. Tag Heimreise

Für den letzten Tag der Reise empfehlen wir folgende fakultative Besichtigung mit Reiseleitung: Zu den kulturellen Höhepunkten zählt ein Besuch der Königsstadt Bhaktapur, bekannt als schönste Stadt des ganzen Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz.
Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen mit Etihad Airways über Abu Dhabi zurück nach Deutschland.
[F]

21. Tag Ankunft

Morgens Ankunft in Deutschland.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Dhaulagiri-Umrundung ist ein anspruchsvolles Trekking mit Expeditionscharakter. Die Tour ist wesentlich schwieriger als z. B. unsere Annapurna-Umrundung. Sie ist nur für geübte, schwindelfreie Bergsteiger mit guter Trittsicherheit und ausgezeichneter Kondition geeignet. Die Wege sind meist in gutem Zustand, doch gibt es gerade bei der Aufstiegsroute im Myagdi-Tal auch einfachere, teils steile Bergpfade, die manchmal sehr ausgesetzt sind; klettertechnisches Können ist jedoch nicht erforderlich. Streckenweise verläuft die Route über wegloses Gelände, hier ist trittsicheres Gehen sehr wichtig. Sie wandern täglich 3 - 8 Std. (meist 5 - 6 Std.) in mäßigem Tempo und legen in den am Weg liegenden Dörfern Pausen ein. Die erforderliche Tagesleistung hält sich zwar durch ausgewogene Etappeneinteilung (besonders bei den Aufstiegsstrecken) in Grenzen, doch ist diese Leistung über etliche Tage zu erbringen. Das setzt viel körperliche Ausdauer voraus. Auch in psychischer Hinsicht wird einiges von Ihnen verlangt, da Sie 12 Tage in teils abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Bitte bedenken Sie, dass die fakultative Besteigung des Dhampus Peak je nach Wetter zwischen 8 und 12 Stunden Gehzeit erfordern kann, einschließlich des anstrengenden Abstieges mit kilometerlangen Hangquerungen und Gegenanstiegen zu meistern haben.
Für die Strecke French Col - Dhampus-Pass - Marpha ist sehr gute Kondition erforderlich, zumal die ungewohnte Höhe (bis 5.360 m) große Anforderungen an den Organismus stellt. Obwohl die Höhenanpassung durch den langen Anmarsch etwas erleichtert wird, sollten Sie dennoch bedenken, dass Sie von etwa 800 m (Pokhara) in Regionen über 5.000 m Höhe kommen. Zwei Tage und eine Nacht verbringen Sie in dieser Höhe. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt. Unterschätzen Sie bitte nicht die große Höhe, in der Höhenkrankheit durchaus auftreten kann. Wir bitten Sie daher - vor allem am Anfang der Tour - unbedingt langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch ausgedehnte Wanderungen und durch spezielles Konditionstraining.
Während des Trekkings werden Sie von einer Begleitmannschaft betreut, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst müssen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, evtl. Lunchpaket, usw.) in Ihrem Tagesrucksack tragen; das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert.
Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn das Essen mit der Zeit etwas einseitig wird. Da unterwegs nur selten Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) eingekauft werden können, muss für die Dauer des Trekkings fast die gesamte Verpflegung mitgenommen werden.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Heftige Schneefälle können unter Umständen zum Abbruch der Trekkingtour führen. Es steht Ihrer Reiseleitung frei, die einzelnen Trekking-Etappen in Abstimmung mit dem Sirdar gemäß der aktuellen Situation (z. B. Wetterverhältnisse, Gesundheitszustand und Leistungsfähigkeit der Teilnehmer und Begleitmannschaft) festzulegen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Die Inlandsflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder aufgrund sonstiger Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich.

Verlängerungen: Für Teilnehmer/-innen, die von Marpha aus durch das Kali Gandaki-Tal, über den Ghorapani-Pass und das hübsche Dorf Ghandrung nach Pokhara wandern wollen, bieten wir eine 7-tägige Verlängerungsmöglichkeit an, als Hüttentrekking mit Halbpension (Frühstück in den Städten) und Englisch sprechendem Sherpa Guide.
17.Tag: Tukuche - Kalopani
Von Marpha aus folgen Sie der alten, traditionellen Handelsroute oberhalb des Kali Gandaki flussabwärts nach Süden. Der Weg verläuft durch das ehemals berühmte Handelszentrum Tukuche bis nach Kalopani (ca. 2.500 m).
Übernachtung in einer Lodge. [FA]
18.Tag: Nach Tatopani
Die abwechslungsreiche Etappe zum Ort Tatopani (1.150 m) führt über kleine Talebenen und teilweise durch Engstellen der Kali Gandaki-Schlucht.
Übernachtung in einer Lodge. [FA]
19.Tag: Chitre
Nach Querung der Stahlseilbrücke steigen Sie aus dem tiefen Kali Gandaki-Tal ostwärts hinaus und wandern über Ghara und Shikha bis zum Ort Chitre (2.300 m).
Übernachtung in einer Lodge. [FA]
20.Tag: Hinauf nach Ghorapani - Ausflug zum Poon Hill
Nun folgt der zweite Teil des langen Aufstiegs nach Ghorapani (2.875 m), dem bekannten Passdorf zwischen den Tälern des Modi Khola und des Kali Gandaki. Vom oberhalb gelegenen Aussichtsberg Poon Hill (3.200 m) bietet sich gerade bei Sonnenunter- und Sonnenaufgang ein herrlicher Panoramablick auf Dhaulagiri, Annapurna und Manaslu.
Übernachtung in einer Lodge. [FA]
21.Tag: Tadapani - Ghandrung
Über einen Bergkamm mit Rhododendron- und Koniferenwald und durch Schluchten mit Regenwald und Bambus wandern Sie auf und ab über Tadapani (2.700 m) nach Ghandrung (2.000 m), Verwaltungssitz des Annapurna Conservation Area Project (ACAP).
Übernachtung in einer Lodge. [FA]
22.Tag: Birethanti
Am Morgen herrliches Panorama - Sie machen einen Spaziergang durch das weitläufige Dorf. Dann führt der Weg am Osthang des tiefen Modi Khola-Tales hinunter zum Talgrund nach Birethanti (1.000 m).
Übernachtung in einer Lodge. [FA]
23.Tag: Nayapul - Fahrt nach Pokhara
Im Dorf hinter der Brücke über den Modi Khola geht es ein Stück flussabwärts nach Nayapul. Von dort steigen Sie mit Ihrem Sherpa Guide in den öffentlichen Bus nach Pokhara und quartieren sich mittags in einem Hotel nahe der Lakeside ein.
Übernachtung im Hotel. [F]
24.Tag: Fahrt nach Kathmandu
Heute erfolgt Ihr Überland-Transfer von Pokhara nach Kathmandu.
Übernachtung im Hotel. [F]
25.Tag: Kathmandu und Rückreise
Dieser Tag steht Ihnen in Kathmandu zur freien Verfügung. Unser Partner vor Ort hält einige Angebote für fakultative Ausflüge für Sie bereit.
Gegen Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

26. Tag: Ankunft
Ankunft in Deutschland.

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte.

Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:

Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein wachsendes Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig vorwiegend unsere mit I bis III bewerteten Kultur- und Trekkingreisen. Für alle unsere Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung abgeschlossen.

Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger, Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Trekkingausrüstung fertigen oder zukaufen. Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte Personal ausgeliehen. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.

Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Paphlu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde-Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand der Stiftung.

Ein Tag – ein Baum

Wenn Sie 2010 mit Hauser exkursionen eine Trekkingtour im Everest-Gebiet unternehmen, leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu. Sie wandern von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo-Tal oder zum Everest Basecamp. Und wir kümmern uns darum, dass für jeden Tag an dem Sie auf Trekking sind, in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen wird. Später, während der Monsunzeit, werden die Setzlinge auf einem festgelegten Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zum „Hauser-Wald" heran. Einen direkteren Weg mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir uns kaum vorstellen. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000 junge Bäume in Nepal Wurzeln schlagen.

Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de

Klima

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Sie benötigen leichte, atmungsaktive Kleidung sowie für die Hochregionen (im Herbst/Winter nachts bis minus 20°C, im Frühjahr bis minus 10°C) ist sehr warme Bekleidung unbedingt erforderlich. Unterwegs übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatte. Zusätzlich empfiehlt sich die Mitnahme einer leichten, selbst aufblasbaren Thermomatte für erhöhten Schlafkomfort. Sie benötigen einen sehr guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 10°C, die übliche Wanderausrüstung, stabile, knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilgummisohle sowie Gamaschen. Tourenstöcke haben sich vielfach bewährt. Aufgrund der unberechenbaren Witterungsverhältnisse in der Hochregion über 4.000 m empfehlen wir auch die Mitnahme von Steigeisen, Eispickel und Kunststoff-Schalenschuhen.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Dhaulagiri
Sadhus vor dem Dhaulagiri, Fotograf: Glogowski, Dieter
Dhaulagiri Umrundung, Fotograf: Zeller, Ruth
vom Dhaulagiri BC zum French Col, Fotograf: Heiligensetzer, Stefan