Dhaulagiri-Umrundung
| IV | 5.360 | 6x | 12x |
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Detailprogramm
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- 13-tägiges Zelt-Trekking mit Expeditions-Charakter
- Über die 5.000er-Pässe French Col (5.360 m) und Dhampus La (5.250 m)
- Gipfelmöglichkeit Dhampus Peak (6.012 m)
- Trekking auf kaum begangenen, abwechslungsreichen Wegen
- Durch die verschiedenen Klima- und Vegetationszonen Nepals
Die ersten Tage wandern Sie in stetigem Auf und Ab durch faszinierende Terrassenlandschaften, vorbei an Bananenstauden sowie Orangenbäumen und begegnen Muli-Karawanen. Ab und zu blitzen die schneeweißen Gipfel der Dhaulagiri-Gruppe hinter dem saftigen Grün hervor, langsam rücken die Berge in greifbare Nähe. Mit dem French Col (5.360 m) erreichen Sie den höchsten Pass auf diesem Trekking und dann das sogenannte "Hidden Valley", das seinem Namen alle Ehre macht. Nun geht es zum zweiten 5.000er-Pass, dem Dhampus La (5.250 m). Wer den Gipfel erklimmen möchte, bricht noch bei Dunkelheit zum Dhampus Peak auf. Eine überwältigende Aussicht lohnt die Mühe!
Termine und Preise
| Reisedauer | 20 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr. | Von | Bis | Preis | o. Flug | Reiseleitung | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2NPK1501 | 04.04.12 | 23.04.12 | €2.995,- | Auf Anfr. | Därr Astrid | |
| 2NPK1502 | 10.10.12 | 29.10.12 | €3.195,- | Auf Anfr. | Zollner Christian | |
| Einzelzimmerzuschlag: | €210,- | |||||
Leistungen
Hauser-Inklusivleistungen
• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit Oman Air ab/bis Deutschland via Muscat nach Kathmandu
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit Yeti Airlines
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• meist Vollpension
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Camping- und Kochausrüstung
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Nationalparkgebühren
• Trekkingpermits
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 160,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service
Wunschleistungen
• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 30,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung
Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket
Nicht enthaltene Leistungen
Visum (vor Ort erhältlich: ca. € 30,-/ Stand 10/11); Flughafensteuer sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = 2 €); fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 10 - 15/Tag); Trinkgelder (ca. € 70); individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Flug ab Deutschland nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel.
Hotel
3. Tag Altstadt von Kathmandu - Swayambunath
Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der “lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nachmittags können wir (fakultativ) Swayambunath besuchen. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen vom Fuß des “Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne hat man eine schöne Aussicht auf das Kathmandu-Tal, und man kann manchmal einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikshaw fahren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]
4. Tag Fahrt nach Pokhara
Heute erwartet uns die zwar lange, aber interessante Busfahrt nach Pokhara. In Pokhara sehen wir am Horizont die Bergmassive des Ganesh, Manaslu und Annapurna Himal; unter uns liegt die Hügel- und Tallandschaft mit gewundenen Flüssen und unzähligen terrassierten Feldern.
Fahrzeit: 7h; Hotel [F]
5. Tag Fahrt über nach Beni nach Darbang, Beginn des Trekkings
Von Pokhara (800 m) fahren wir über den Khare-Pass (1.700 m) hinein insTal des Mohi Khola und weiter ins bis zum Dorf Beni (850 m). Hier steigen wir auf geländegängige Kleinfahrzeuge um und fahren auf einer Sandpiste in weiteren 3 Stunden nach Darbang im Myagdi Khola- Tal wo wir zum ersten Mal unsere Zelte aufstellen.
Fahrzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
6. Tag Dharapani - Sibang
Zunächst wandern wir entlang des Myagdi Khola bis Phedi. Hier beginnt der recht steile Anstieg hinauf nach Dharapani (1.550m), wo wir nach insgesamt 2 ½ Std. ankommen. Bei gutem Wetter können wir bereits den herrlichen Blick zum Dhaulagiri I genießen. Nach weiteren 2 Std. erreichen wir den Schulhof des von Thakali und Gurung bewohnten Dorfes Sibang (1.780m), auf dem wir unsere Zelte aufstellen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 780m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA]
7. Tag Sibang - Muri
Eine besonders aussichtsreiche Etappe steht uns heute bevor! Über die von Thakali und Gurung bewohnten Dörfer Sibang und Phalaigaon verläuft unser Weg ins Seitental des Dhara Khola hinab und auf der Gegenseite wieder empor zum Magar-Ort Muri (1.770 m), wo wir zu Mittag essen. Nachmittags steigen wir ab zum Modi Khola. Nach dessen Überquerung folgt der letzte Aufstieg des Tages hinauf auf eine Kanzel und anschließend hinunter zum Myagdi Khola. Unser Lager befindet sich auf einer grünen Wiese, in unmittelbarer Nähe zum Fluss.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 730m; Zelt [FMA]
8. Tag Naura - Boghara
Jeden Tag übernachten wir einige hundert Meter höher, wobei unsere Route immer wieder auf und ab führt, teils recht steil und etwas ausgesetzt. Wir folgen dem Pfad entlang des Myagdi Khola bis nach Naura. Steil führt der Anstieg weiter bis zum Scheitelpunkt auf 2.300m. Leicht absteigend gelangen wir schließlich nach Boghara (2.100m). In diesem Dorf der Magar übernachten wir erneut auf einem Schulhof (Spenden für die Schulen sind willkommen).
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]
9. Tag Lipche - Dobang
Bald befinden wir uns mitten im Bergurwald, der unser Vorwärtskommen oft beträchtlich erschweren kann. Besonders nach Regenfällen sind die Pfade glitschig. Über den Ort Lipche (2.060m) und die Alm Lapche Kharka erreichen wir Dobang (2.500m) und stellen auf einer Lichtung unsere Zelte auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Choriban
Nach Überquerung einer Brücke gelangen wir auf die orographisch linke Seite des Myagdi Khola und wandern durch einen märchenhaft anmutenden Waldabschnitt. An einem aussichtsreichen Zufluss des Myagdi Khola machen wir Mittagspause. Anschließend gelangen wir über eine ziemlich steile Passagen zum Lagerplatz auf 3.050m Höhe.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 830m; Abstieg: 180m; Zelt [FMA]
11. Tag Italy Basecamp
Nach gut 2,5 Std. Gehzeit lassen wir die Baumgrenze hinter uns und kommen bald zum sog. "Italy Basecamp" (3.600 m, auch Puchhar genannt). Landschaftlich sehr eindrucksvoll liegt dieser Platz an der Westseite des mächtigen Dhaulagiri. An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, langsam und stetig zu gehen; die Gefahr einer Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen! Gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um! Sie übernachten in immer höheren Lagen und setzen Ihren Organismus somit erhöhten Anforderungen aus.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]
12. Tag Pakoban-Korridor - Gletschercamp
Nach 1,5 Std. erreichen wir durch eine Engstelle das Quellgebiet des Myagdi Khola. Weiter verläuft unsere Route durch das weite Hochtal und über die Seitenmoräne des Chonbaron-Gletschers, wo wir an einer geeigneten Flachstelle ein Zwischenlager auf ca. 4.200m einrichten.
Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 160m; Zelt [FMA]
13. Tag Dhaulagiri-Basislager
Entlang des Gletschers, der teils von Schutt, Blankeis oder Neuschnee bedeckt sein kann, steigen wir etwa 5 - 6 Std. auf, bis wir auf einen geeigneten Zeltplatz in. 4.650m Höhe treffen, der als Dhaulagiri-Basislager bekannt ist. Wir sind von einer beeindruckenden Gletscher- und Eiswelt umgeben und können direkt auf die Route der Dhaulagiri-Bergsteiger sehen. Nachmittags bleibt Zeit zum Ausruhen und Energie tanken für die kommenden Tage.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 590m; Abstieg: 110m; Zelt [FMA]
14. Tag Über den French Col zum Lager auf 5.100m Höhe
Nach gut 4 - 5 Std. überwinden wir den 5.360m hohen, von Gebetsfahnen markierten French Col. Der Anstieg führt über eine Moräne in eine breite Mulde, danach erfolgt der Aufschwung zum Pass. Hier bietet sich eine großartige Szenerie: Im Westen erkennen wir den Sita Chuchura (6.640m), im Norden das Hidden Valley mit seinen Sechstausendern, unmittelbar östlich des Passes erhebt sich der Tukuche Peak (6.920m). Wir folgen für gut 2 Std. dem Weg ins Hidden Valley und errichten unser Lager genau zwischen French Col und Dhampus-Pass auf etwa 5.100m Höhe.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]
15. Tag Dhampus Pass - Dhampus Peak - Hidden Valley
Sehr früh stehen wir auf, da uns der mit Abstand anstrengendste Trekkingtag erwartet. Die Gipfelaspiranten starten noch in der Dämmerung vom Lager und steigen zunächst zum Dhampus Pass (5.250m) auf. Von hier geht es über mühsam zu begehendes Geröll direkt in Richtung Gipfel. Je nach Verhältnissen benötigen wir die Steigeisen, um den Gipfel (6.012m) zu besteigen. Bei klarem Wetter reicht der Blick vom Gipfel bis nach Tibet. Der Abstieg erfolgt über denselben Weg zurück ins Lager. Diejenigen, die sich nicht fit genug für einen Gipfelgang fühlen, können sich im Lager erholen.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]
16. Tag Alu Bari
Auf bereits bekanntem Weg geht es noch einmal hinauf zum Dhampus Pass. Nun folgt, in stetigem auf und ab, eine kilometerlange Hangquerung. Wir verlieren so gut wie keine Höhe und befinden uns ständig um 5.000 Meter. Unterwegs passieren wir das so genannte Elevation Camp (4.950m). Abhängig von den Verhältnissen (Schneelage etc.) erreichen wir nach 6 - 7 Std. eine “Schulter", von der sich uns bei gutem Wetter ein erster Tiefblick ins Kali Gandaki-Tal bietet. Jetzt verlassen wir endgültig die 5.000-Meter-Grenze und beginnen unseren Abstieg nach Alu Bari (3.600m), das wir nach weiteren zwei Stunden Gehzeit erreichen. Einem Adlerhorst gleich stehen unsere Zelte hoch über dem Kali Gandaki-Tal und die gegenüberliegende Nilgiri-Gruppe ist zum greifen nahe.
Gehzeit: 7-9h; Aufstieg: 420m; Abstieg: 1630m; Zelt [FMA]
17. Tag Marpha- Jomosom
Über einen Saumpfad, später durch Strauch- und Baumvegetation und zuletzt durch Moränenschutt steigen wir in 2,5 - 3 Std. weiter abwärts nach Marpha ins Kali Gandaki-Tal. Wir befinden uns nun in der tiefen Durchbruchsschlucht zwischen den beiden Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna. Nachmittags bringen uns Fahrzeuge nach Jomosom, wo wir uns in einer Lodge einquartieren.
Gehzeit: 2,5-3h; Abstieg: 1100m; Lodge [FMA]
18. Tag Flug über Pokhara nach Kathmandu
Morgens fliegen wir von Jomosom (asphaltierte Rollbahn) nach Pokhara. Von dort fliegen wir weiter nach Kathmandu. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Hotel [F]
19. Tag Kathmandu
Der heutige Tag steht für fakultative Besichtigungen mit Reiseleitung zur Verfügung.
Wir besichtigen die Königsstadt Patan, wo wir in einem Gartenrestaurant im alten Königspalast essen können. Patan ist die Wiege der Kunst, des Handwerks und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes sowie weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha (“Tempel der 1000 Buddhas") und die 5-stöckige hinduistische Kumbeshvar-Pagode, an.
Nachmittags besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist ein Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir im Uhrzeigersinn pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre.
Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Hotel [FA]
20. Tag Heimreise
Wir werden morgens zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.
[F]
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Dhaulagiri-Umrundung ist ein anspruchsvolles Trekking mit Expeditionscharakter. Die Tour ist wesentlich schwieriger als z. B. unsere Annapurna-Umrundung. Sie ist nur für geübte, schwindelfreie Bergsteiger mit guter Trittsicherheit und ausgezeichneter Kondition geeignet. Die Wege sind meist in gutem Zustand, doch gibt es gerade bei der Aufstiegsroute im Myagdi-Tal auch einfachere, teils steile Bergpfade, die manchmal sehr ausgesetzt sind; klettertechnisches Können ist jedoch nicht erforderlich. Streckenweise verläuft die Route über wegloses Gelände, hier ist trittsicheres Gehen sehr wichtig. Sie wandern täglich 3 - 8 Std. (meist 5 - 6 Std.) in mäßigem Tempo und legen in den am Weg liegenden Dörfern Pausen ein. Die erforderliche Tagesleistung hält sich zwar durch ausgewogene Etappeneinteilung (besonders bei den Aufstiegsstrecken) in Grenzen, doch ist diese Leistung über etliche Tage zu erbringen. Das setzt viel körperliche Ausdauer voraus. Auch in psychischer Hinsicht wird einiges von Ihnen verlangt, da Sie 12 Tage in teils abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Bitte bedenken Sie, dass die fakultative Besteigung des Dhampus Peak je nach Wetter zwischen 8 und 12 Stunden Gehzeit erfordern kann, einschließlich des anstrengenden Abstieges mit kilometerlangen Hangquerungen und Gegenanstiegen zu meistern haben.
Für die Strecke French Col - Dhampus-Pass - Marpha ist sehr gute Kondition erforderlich, zumal die ungewohnte Höhe (bis 5.360 m) große Anforderungen an den Organismus stellt. Obwohl die Höhenanpassung durch den langen Anmarsch etwas erleichtert wird, sollten Sie dennoch bedenken, dass Sie von etwa 800 m (Pokhara) in Regionen über 5.000 m Höhe kommen. Zwei Tage und eine Nacht verbringen Sie in dieser Höhe. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt. Unterschätzen Sie bitte nicht die große Höhe, in der Höhenkrankheit durchaus auftreten kann. Wir bitten Sie daher - vor allem am Anfang der Tour - unbedingt langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch ausgedehnte Wanderungen und durch spezielles Konditionstraining.
Während des Trekkings werden Sie von einer Begleitmannschaft betreut, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst müssen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, evtl. Lunchpaket, usw.) in Ihrem Tagesrucksack tragen; das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert.
Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn das Essen mit der Zeit etwas einseitig wird. Da unterwegs nur selten Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) eingekauft werden können, muss für die Dauer des Trekkings fast die gesamte Verpflegung mitgenommen werden. Sehr anspruchsvolles Trekking für geübte, trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger mit sehr guter Kondition; teils steile und ausgesetzte Pfade.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise: Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000
Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter ein wachsendes Team von einheimischen Deutsch sprechenden Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare zu unterschiedlichsten Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig unsere mit I bis III bewerteten Kultur- und Wanderreisen. Für alle unsere Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger, Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Trekkingausrüstung fertigen oder zukaufen. Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte Personal ausgeliehen. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Paphlu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde-Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.
Ausrüstung
Sie benötigen leichte, atmungsaktive Kleidung sowie für die Hochregionen (im Herbst/Winter nachts bis minus 20°C, im Frühjahr bis minus 10°C) sehr warme Bekleidung. Unterwegs übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatte. Zusätzlich empfiehlt sich die Mitnahme einer leichten, selbst aufblasbaren Thermomatte für erhöhten Schlafkomfort. Sie benötigen einen sehr guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis mindestens minus 15°C. Aufgrund der unberechenbaren Witterungsverhältnisse in der Hochregion über 4.000 m sind steigeisenfeste, warme Bergschuhen und darauf angepasste Steigeisen erforderlich. Das Gehen mit Steigeisen müssen Sie beherrschen.
Gepäck
Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

