Mera Peak-Island Peak: dem Yeti auf der Spur
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- Anspruchsvolle, hochalpine Tour – fünf 8.000er im Blick
- Besteigung von Mera Peak (6.461m) und Island Peak (6.189 m)
- Mera-Pass (5.415 m) und Amphu Laptsa (5.845 m)
- Einsames Hinku Valley und Honku Himal
- Kloster Tengpoche und Namche Bazar
Zwei der besten Aussichtsgipfel im ganzen Himalaya eröffnen Ihnen sehr unterschiedliche Panoramen auf insgesamt fünf 8.000er: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und etwas entfernt … Kanchenjunga. Daneben ist die Trekkingroute selber etwas ganz Besonderes. Von Paphlu, dem Standort des Hillary Hospitals, das von der deutschen HIllary-Stiftung mitfinanziert wird, beginnen Sie ganz entspannt Ihr Trekking und gewöhnen sich langsam an die Höhe. Über die 3.000er-Pässe Tragsindo und Pangkongma queren Sie ins selten begangene Hinku-Tal. Sie folgen dem gleichnamigen Fluss hinauf zum Mera La (La= Pass), wo Sie zum ersten Mal die 5.000 Meter Grenze überschreiten. Vom Hochlager geht es auf den 6.461 m hohen Gipfel mit einmaligem Rundpanorama. Über die Panch Pokhari-Seen folgt die nächste große Herausforderung: die Überschreitung des 5.845 m hohen Amphu Laptsa – sogar der Yeti soll sich hier aufhalten.
Unser finales Highlight ist der Klassiker, der Island Peak (6.189 m). Bei Dunkelheit steigen Sie hinauf zum Gletscher, bevor die Flanke (die wir mit Fixseilen versichern) zum Gipfelgrat angegangen wird. Der faszinierende Blick hinüber zur Ama Dablam und hinaus ins Khumbu wird Sie so schnell nicht wieder loslassen.
Termine und Preise
| Reisedauer | 27 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 8 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 12 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr | Termine | Preis | o. Flug | Verfügbarkeit | Reiseleitung |
|---|---|---|---|---|---|
| 0NPK2101 | 24.10.10-19.11.10 | €3.980,- | Auf Anfr. | Radehose Eckehard | |
| Einzelzimmerzuschlag: | €190,- | ||||
Leistungen
An / Abreise: Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt, kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen im Hotel und in Zelten; meist Vollpension
Transfers / Besichtigungen: Inlandsflüge, Transfers
Reiseleitung / Betreuung: Hauser-Reiseleiter/in, Begleitmannschaft beim Trekking
Versicherungen / sonstiges: Nationalparkgebühren, Gipfel-Permit; höhenmedizinische Überdruckkammer, Satellitentelefon; unser Versicherungspaket
WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund massiver Preisssteigerungen in Nepal, Erhöhung der Trekking-Gebühren und der Erhebung von Kerosinzuschlägen durch die Fluggesellschaften müssen wir die Preise ab Herbst 2010 anpassen. Der Aufpreis für diese Reise beträgt € 95,-.
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten; fehlende Mahlzeiten, Getränke; Trinkgelder (ca. 60 Euro); Einzelzimmer-Zuschlag; fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren sowie Ausgaben persönlicher Art; Flughafensteuer sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro); Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und Fluggesellschaften.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Flug mit Gulf Air ab Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu (1.350 m). Je nach Ankunftszeit können wir gegebenenfalls noch einen Bummel ins Zentrum von Kathmandu machen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
3. Tag Flug nach Paphlu
Am Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen in ca. 30 Minuten nach Paphlu (2.190 m). Hier werden wir das erste Mal unser Zelt aufschlagen. Nachmittags können wir in der Umgebung spazieren gehen oder das 1975 vom Himalayan Trust gebaute Krankenhaus besichtigen. Mittlerweile ist es ein staatliches Krankenhaus, das heute noch vom Himalayan Trust mit medizinischer Ausrüstung unterstützt wird. Auch die Gehälter werden von der Stiftung bezahlt. Die Mutter-Kind-Aktionen (z.B. Impfungen, Camps für Geburtshilfe und Zahnpflege) wurden in den letzten Jahren ausgeweitet, inzwischen sind 3 Ärzte dort tätig. Der Hauptteil aus den Spenden der Edmund Hillary-Stiftung in Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee fließt in dieses Projekt. (siehe unter Punkt Umwelt und Soziales). Alternativ können wir das Chiwang Kloster besuchen (fakultativ).
Übernachtung im Zelt [FMA]
4. Tag Über den Tragsindo-Pass nach Tragshindo
Wir brechen auf in Richtung Mera Peak. Vorbei an einigen Chörten geht es hinauf zum Tragsindo La (La=Pass); von hier, auf 3.071 m, haben wir eine herrliche Rundsicht. Nach kurzem Abstieg erreichen wir unser heutiges Tagesziel Tragsindo (2.900 m). Besonders jetzt, am Anfang der Tour, ist es sehr wichtig, langsam und gleichmässig zu gehen um unseren Organismus allmählich an die Höhe anzupassen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 880m; Abstieg: 170m; Übernachtung im Zelt [FMA]
5. Tag Nuntala - Khari Khola
Während des Abstiegs nach Nuntala (2.200 m) kommen wir an einer Gompa ( = Kloster) vorbei und wandern durch einen dichten Wald. Wir bleiben auf der historischen Everest Route und wandern weiter hinab zum Dudh Kosi ( 1.560 m), den wir überqueren. Über Jubing (1.670 m) führt der Weg hinauf ins Khari-Khola-Seitental zum Dorf Khari Khola (2.070 m). Hier errichten wir unser Lager. Am Nachmittag ist noch ein Besuch des Pemanamding-Klosters möglich.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 1340m; Übernachtung im Zelt [FMA]
6. Tag Sabhu
Die heutige Etappe führt durch subtropischen Wald mit vielen Rhododendren über den Pangkongma La (3.173m; La = Pass) bis Sabhu. Der Pass verbindet das Tal des Dudh Kosi mit dem Hinku-Tal. Unterwegs gibt es noch einen kleinen Shop, den letzten für die kommenden zwei Tage, wo wir Kleinigkeiten besorgen können.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Tuli Kharka
Weiter führt der Weg nördlich über schmale Pfade meist ansteigend den Gratrücken entlang. Schließlich geht es leicht bergab bis zur Alm Tuli Kharka, wo wir unser Lager (auf ca. 4.400 m) errichten.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag Kote Zara
Wir verlassen den Höhenkamm und steigen ab in das Tal des Hinku Drangka. Bei Khote, auf ca. 3.800 m wird unser heutiger Lagerplatz sein.
Gehzeit: 4-5h; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Tangnag
Heute führt unser Weg zuerst noch ein wenig hinab ins Flusstal und dann leicht ansteigend das Tal des Hinku Flusses entlang. Vorbei an Almen und Wiesen erreichen wir den kleinen Weiler Tangnag (ca. 4.360m). Die Lage zwischen Mera Peak und anderen 6.000er Gipfeln ist einmalig.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 760m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Pausetag in Tagnang
Heute ruhen wir uns aus. Wer möchte, kann in der Umgebung ein wenig spazieren gehen.
Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Khare
Wir nähern uns der Gletscherwelt des Mera Peak. Vorbei am Sabai See und dem Dig Gletscher führt unsere heutige Etappe durch Moränenlandschaft bis Khare, wo nur knapp unter der 5.000er Marke unser Lager errichten.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Mera La - Chamlang Base Camp
Von Khare aus geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke und später über den Gletscher zum 5.415 m hohen Mera-Pass. Unser Mera La-Hochlager errichten wir knapp unterhalb des Passes auf ca. 5.300 m.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 520m; Abstieg: 120m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Mera Peak - Chamlang Basislager
In den frühen Morgenstunden brechen wir auf zur Gipfeletappe auf den Mera Peak. Je nach Verhältnissen wird gegebenenfalls für die letzte kurze Etappe vor dem Gipfel ein Fixseil gelegt. Der Aufstieg wird 7-8 Stunden dauern. Auf dem Gipfel erwartet uns - gutes Wetter vorausgesetzt- ein beeindruckendes Panorama mit Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und anderen Giganten. Der 3-4 stündige Abstieg zurück ins Basislager fordert noch einmal Konzentration.
Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1160m; Abstieg: 1160m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Panch Pokhari
Vom Basislager führt unsere Route erstmal abwärts ins Hunku-Tal südlich des Hunku-Gletschers. Dann geht es dem Fluss folgend in Richtung der heiligen Pilgerseen von Panch Pokhari. Unser Lager errichten wir auf rund 5200m Höhe.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Amphu Laptsa Basecamp
Über die Seen von Panch Pokhari wird heute das Amphu Laptsa Basislager (ca. 5.300 m) erreicht. Nachmittags können wir uns ausruhen und auf die anstrengende Passüberquerung am nächsten Tag vorbereiten, während unsere Mannschaft bereits die Fixseile verlegt.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
16.-17. Tag Amphu Laptsa - Chukhung
Für die Passüberquerung haben wir einen Puffertag eingeplant, denn für diese fordernde Etappe muss das Wetter passen. Je nach Verhältnissen kann der Übergang auch über einen Pass westlich des Amphu Laptsa erfolgen. Der Übergang ist mit Fixseilen versichert und jeder Teilnehmer muß mithelfen, die Lasten über diesen schwierigen, mit Fels und Eis durchsetzten Pass zu befördern. Unser Camp errichten wir in der Nähe des Chukhung Gletschers (ca. 4900m).
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 545m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Zelt [FMA]
18. Tag Chukhung
Von unserem Lager steigen wir in einer kurzen Etappe nach Chukhung (ca. 4.700 m) ab. Hier können wir uns von den Anstrengungen der letzten Tage etwas erholen.
Gehzeit: 2h; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
19. Tag Island Peak Basislager
Wir wandern in der Moränenlandschaft nach Osten. Auf dem Weg zum Island Peak-Basislager, das auch als Pareshaya Gyab bezeichnet wird, kommen wir an einem ausgetrockneten See vorbei. Unser Lager liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers.
Gehzeit: 2h; Aufstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
20. Tag Island Peak
Vom Basislager ziehen wir noch bei Dunkelheit hinauf zur Schulter in der vom Island Peak nach Süden hinabgehenden Rippe. Wir steigen weiter bis an den Gletscherabbruch (in ca. 5.750 m) auf und queren dann unschwierig auf den Gletscher (etwa 5.900 m). Im Bogen gehen wir in die Mulde unter dem Steilhang, der rechts des Sattels zum Gipfelkamm führt. Über den Grat erreichen wir den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa 7 - 8 Stunden. Eine prachtvolle Aussicht eröffnet sich uns auf Makalu (8.475 m), die 8.516 m hohe Lhotse-Wand und die zahlreichen über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels. Im Laufe des Nachmittags wollen wir zurück in Chukhung sein.
Gehzeit: 10-14h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
21. Tag Pangpoche
Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab nach Pangpoche (3.985 m). Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir nachmittags im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen.
Gehzeit: 4-5h; Abstieg: 700m; Übernachtung im Zelt [FMA]
22. Tag Namche Bazar
Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das einst größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Imja-Schlucht und kommen über Phunki (3.250 m) nach Namche Bazar.
Gehzeit: 6h; Abstieg: 750m; Übernachtung im Zelt [FMA]
23. Tag Lukla
Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 7 Std. benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts, die einzige begehbare Route zwischen Namche Bazar und Lukla, bis wir in Lukla (2.800 m) zum letzten Mal unsere Zelte errichten. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Übernachtung im Zelt [FMA]
24. Tag Lukla - Kathmandu
Im Laufe des Vormittags fliegen wir mit dem Propeller-Flugzeug nach Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung und kann auch für fakultative Besichtigungen genutzt werden.
Übernachtung im Hotel [F]
25. Tag Kathmandu
Der heutige Tag steht uns für fakultative Besichtigungen im Kathmandu- Tal zur Verfügung.
Am Vormittag können wir nach Bhaktapur fahren. Als kultureller Höhepunkt erwartet uns diese Königsstadt, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht.
Nachmittags besteht die Möglichkeit, an einem Ausflug nach Patan teilzunehmen: Patan gilt als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den buddhistischen Rudravarana und Mahabaudha („Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode.
Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen
Übernachtung im Hotel [FA]
26. Tag Rückflug
Der heutige Tag steht uns bis zum Transfer zum Flughafen zur freien Verfügung. Unsere Reisleitung ist uns mit Vorschlägen zur Gestaltung behilflich, weitere fakultative Ausflüge sind möglich. Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
[F]
27. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Tour ist ein expeditionsartiges Trekking der besonderen Art. In unmittelbarer Nähe zahlreicher Sieben- und Achttausender wandern Sie nicht nur durch menschenleere Himalaya-Täler und über anspruchsvolle Pässe, sondern besteigen darüber hinaus zwei sehr attraktive Gipfel. Bei schönem Wetter bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke. Die Tour ist aber auch sehr anstrengend und erfordert großen Einsatz.
Für eine Teilnahme an dieser Reise sollten Sie sehr gut durchtrainiert sein. Sie benötigen eine überdurchschnittliche Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Anstrengende Tagesetappen in extremen Höhen mit Traglasten bis zu 15 kg stehen Ihnen bevor. Bedenken Sie, dass nach einem langen Aufstieg noch der mühsame Lageralltag auf Sie zukommt.
Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme: es werden Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbständig in schwierigem Gelände wie Grashänge, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und zwar auch mit schwerem Rucksack und bei schlechtem Wetter. Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen gehen können, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte. Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/-innen in diesen vermeintlich leichten Passagen die meisten Schwierigkeiten haben. Sie beherrschen die Techniken des Gletschergehens, also selbständiges Anseilen und Gehen in der Seilschaft, auch das Anbringen von Fixseilen, Klettern auf den Frontzacken der Steigeisen und die Handhabung des Eispickels müssen sitzen. Wir bitten Sie, uns einen Tourenbericht der vergangenen Jahre zuzuschicken. Die Auswahl der Teilnehmer/-innen behalten wir uns vor.
Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Extreme Höhen stellen große Risiken für Ihre Gesundheit dar. Diesen Gefahren kann begegnet werden, indem man die „Spielregeln der Akklimatisation" einhält. Trotzdem sollten Sie von einer Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder eine Verletzung haben. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten und schicken Sie uns ein ärztliches Attest zu.
Diese Expeditionsreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Expeditionsalltag dazu. Bedenken Sie bitte, dass Sie über Tage oder sogar Wochen grenzwertigen Belastungen standhalten müssen. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen ist meistens nicht machbar! Auch vorgezogene Rückflüge sind normalerweise nicht möglich.
Reisen in der Gruppe macht dieses Extremtrekking erst möglich. Unsere Touren sind so organisiert, dass die Teilnehmer/-innen den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Dennoch sollte, wer sich auf eine solche Gruppenreise einlässt wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Wir erwarten von den Teilnehmer/-innen Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und dem einheimischen Begleitteam.
Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Darüber hinaus ist die Reiseleitung von uns ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen nicht gewachsen sind. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Entrichten des Reisepreises kein Recht auf einen Gipfelversuch beinhalten kann.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise: Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Diese Reise führt in ein abgelegenes Gebiet und hat daher Pioniercharakter. Bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter, nicht begehbare Wege, organisatorische Schwierigkeiten oder andere Faktoren kann es zu Routenänderungen und/oder Programmumstellungen kommen. Nicht alles mag so routinemäßig wie in den viel besuchten Gebieten Nepals klappen. Im Hinblick auf die einfachen Verhältnisse und Bedingungen wird von allen Gruppenmitgliedern Toleranz erwartet. Ihre Reiseleitung und Ihr erfahrener einheimischer Sherpa Guide (Sirdar) fungieren nicht als „Bergführer" für unerfahrene Trekker.
Ein Schlechtwettereinbruch bzw. Neuschnee können zum Abbruch des Unternehmens führen. Eine gleichwertige Alternative gibt es nicht. Bei der An- und Abreise nach Ostnepal kann es aus technischen, wetterbedingten oder sonstigen, nicht vorhersehbaren Gründen zu Verspätungen oder sogar zum Ausfall eines Fluges kommen. Dieses Verspätungs- und Ausfallrisiko geht zu Lasten der Teilnehmer. Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, alle Programmpunkte und empfohlenen Ausflüge durchzuführen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch nicht übernehmen. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Die Inlandflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich.
Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams. Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand der Stiftung.
Ein Tag – ein Baum
Wenn Sie 2010 mit Hauser exkursionen eine Trekkingtour im Everest-Gebiet unternehmen, leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu. Sie wandern von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo-Tal oder zum Everest Basecamp. Und wir kümmern uns darum, dass für jeden Tag an dem Sie auf Trekking sind, in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen wird. Später, während der Monsunzeit, werden die Setzlinge auf einem festgelegten Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zum „Hauser-Wald" heran. Einen direkteren Weg mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir uns kaum vorstellen. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000 junge Bäume in Nepal Wurzeln schlagen
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.
Ausrüstung
Für diese Tour benötigen Sie Ihre bewährte Westalpen-Ausrüstung. Wichtig sind warme Schalenbergstiefel mit vorher angepassten, gut sitzenden Steigeisen, Eispickel, Gurt und Karabiner sowie sehr warme Handschuhe. Darüber hinaus brauchen Sie einen bis minus 25°C tauglichen Expeditionsschlafsack und eine warme Daunenjacke und eine Thermomatte als zusätzliche Schlafunterlage. Einfache Isoliermatten und Seile werden von unserem Partner gestellt.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

