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Mera Peak-Island Peak: dem Yeti auf der Spur

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Detailprogramm
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  • Anspruchsvolle, hochalpine Tour - fünf 8.000er im Blick
  • Vom grünen Vorgebirge ins ewige Eis
  • Besteigung von Mera Peak (6.461m) und Island Peak (6.189 m)
  • Mera-La (5.415 m) und Amphu Laptsa (5.845 m)
  • Einsames Hinku Valley und Honku Himal
  • Besuch des Kloster Tengpoche und Namche Bazar
  • Khumbu-Projekt: "Ein Tag - ein Baum": Sie fördern die Wiederaufforstung

Sie besteigen zwei der besten Aussichtsgipfel im ganzen Himalaya mit Blick auf insgesamt fünf 8.000er: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und etwas entfernt … Kanchenjunga. Im grünen Vorgebirge beginnen Sie ganz entspannt Ihr Trekking und gewöhnen sich langsam an die Höhe. Über die 3.000er-Pässe Tragsindo und Pangom La queren Sie ins selten begangene Hinku-Tal. Die Landschaft wird karger, Fels und Eis dominieren. Am Mera La (La= Pass), überschreiten Sie zum ersten Mal die 5.000er Grenze. Auf dem Gipfel des Mera Peak liegt Ihnen der Khumbu zu Füßen! Mit der Überschreitung des Amphu Laptsa folgt die nächste große Herausforderung - sogar der Yeti soll sich hier aufhalten. Finales Highlight: der Island Peak

Termine und Preise
Reisedauer 27 Tage
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2NPK2101 17.10.12 12.11.12 4.195,- Auf Anfr. Urfer Stefan Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 270,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Reiseleitung durch staatlich geprüften Schweizer Bergführer von Kobler&Partner
• Flug mit Oman Air ab/bis Deutschland via Muscat nach Kathnmandu
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit Yeti Airlines
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• meist Vollpension
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Camping- und Kochausrüstung
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Nationalparkgebühren
• Trekkingpermits
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 216,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 30,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visum (vor Ort erhältlich: ca. € 30/ Stand 10/11); Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = € 2,-); fehlende Mahlzeiten und Getränke (Kathmandu ca. € 15 - 20/Tag); Trinkgelder (ca. € 80); individuelle Ausflüge und Besichtigungen.

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Flug ab Frankfurt nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft in Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel in Kathmandu (1.350 m). Je nach Ankunftszeit können wir gegebenenfalls noch einen Bummel ins Zentrum von Kathmandu machen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

3. Tag Flug nach Paphlu

Am Vormittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen in ca. 30 Minuten nach Paphlu (2.190 m). Hier werden wir das erste Mal unser Zelt aufschlagen. Nachmittags können wir in der Umgebung spazieren gehen oder das 1975 vom Himalayan Trust gebaute Krankenhaus besichtigen. Mittlerweile ist es ein staatliches Krankenhaus, das heute noch vom Himalayan Trust mit medizinischer Ausrüstung unterstützt wird. Auch die Gehälter werden von der Stiftung bezahlt. Die Mutter-Kind-Aktionen (z.B. Impfungen, Camps für Geburtshilfe und Zahnpflege) wurden in den letzten Jahren ausgeweitet, inzwischen sind 3 Ärzte dort tätig. Der Hauptteil aus den Spenden der Edmund Hillary-Stiftung in Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee fließt in dieses Projekt. (siehe unter Punkt Umwelt und Soziales). Alternativ können wir das Chiwang Kloster besuchen (fakultativ).
Zelt [FMA]

4. Tag Ringmo - Traksindo La - Traksindo

Auf einem herrlichen Weg geht es zunächst bis nach Ringmo wo wir auf den alten Highway von Jiri nach Lukla treffen. Vorbei an einigen Chörten geht es hinauf zum Traksindo La (La = Pass); von hier, auf 3.071 m, haben wir eine phantastische Rundsicht. Nach kurzem Abstieg erreichen wir unser heutiges Tagesziel Traksindo (2.930 m). Besonders jetzt, am Anfang der Tour, ist es sehr wichtig, langsam und gleichmäßig zu gehen, um unseren Organismus allmählich an die Höhe anzupassen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

5. Tag Nuntala - Khari Khola

Während des Abstiegs nach Nuntala (2.100 m) kommen wir an einer Gompa ( = Kloster) vorbei und wandern durch einen dichten Wald. Wir bleiben auf der historischen Everest Route und wandern weiter hinab zum Dudh Khosi (1.560 m), den wir überqueren. Über Jubing (1.670 m) führt der Weg hinauf zum Dorf Khari Khola (2.100 m). Hier errichten wir unser Lager. Am Nachmittag ist noch ein Besuch im Pemanamding-Kloster möglich.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1500m; Zelt [FMA]

6. Tag Pangom

Die heutige kürzere Etappe führt uns entlang schöner Terrassen Felder und durch Mischwald mit vielen Rhododendren hinauf zum hübschen Sherpa Dorf Pangom (2850 m).
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

7. Tag Pangom La - Subuje - Kharka

Weiter führt der Weg zunächst auf den Pangom La (3150m) - unserem Übergang ins Hinku Tal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg steigen wir zunächst ab ins Dorf Subuje. Nördlich über schmale Pfade meist im leichten Auf und Ab erreichen wir unseren nächsten Lagerplatz bei einer Kharka ( 2850m).
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

8. Tag Zatrwa Khola - Urwald Camp

Heute erwartet uns ein echter “Dschungel Tag" - den ganzen Tag über wandern wir durch herrlichen Berg Urwald und überwinden dabei so manchen Höhenrücken. Wie aus dem Nichts taucht dann unser Camp mitten im Wald auf (3150m).
Gehzeit: 5-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]

9. Tag Tashing Dingma - Kote

Unser Weg führt zuerst noch einmal durch den allmählich lichter werdenden Urwald bergauf. Gegen Mittag erreichen wir Tashing Dingma und somit die Hauptroute die von Lukla kommt. Der Weg führt nun hinab zum Hinku River und weiter zum Weiler Kote (3600m).
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

10. Tag Tagnang (4.350 m)

Wir folgen nun mehr oder weniger dem Flusslauf bergan. Kurz bevor wir dem Ort Tagnang erreichen, können wir noch einen kurzen Stopp bei einem sehr alten, interessanten Kloster einlegen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA]

11. Tag Khare (4.950 m)

Wir nähern uns der Gletscherwelt des Mera Peak. Vorbei am Sabai See und dem Dig Gletscher führt unsere heutige Etappe durch Moränenlandschaft bis Khare, wo wir nur knapp unter der 5.000er Marke unser Lager errichten.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Zelt [FMA]

12. Tag Akklimatisationstag

Je nachdem wie es den TeilnehmerInnen geht, wird in Tagnag oder (besser) in Khare ein Akklimatisationstag gemacht..
Nur leichte Akklimatisations- Wanderung oder Ruhen im Lager;
Zelt [FMA]

13. Tag Mera La- Mera Peak Base Camp

Von Khare aus geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke und später über den Gletscher zum 5.415 m hohen Mera-Pass. Unser Hochlager errichten wir knapp unterhalb des Passes auf ca. 5.300 m.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 60m; Zelt [FMA]

14. Tag Mera Peak - Kongme Dingma (4.800 m)

Der heutige Gipfeltag wird lang und anstrengend. In den frühen Morgenstunden brechen wir auf zur Gipfeletappe auf den Mera Peak. Je nach Verhältnissen wird gegebenenfalls für die letzte kurze Etappe vor dem Gipfel ein Fixseil gelegt. Der Aufstieg wird 8 - 9 Stunden dauern. Auf dem Gipfel erwartet uns - gutes Wetter vorausgesetzt- ein beeindruckendes Panorama mit Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und anderen Giganten. Der 3 - 4 stündige Abstieg zurück zum Mera La fordert noch einmal Konzentration. Nach einer kurzen Pause steigen wir weiter ab ins Hunkhu Tal bis Konge Dingma.
Gehzeit: 11-14h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1600m; Zelt [FMA]

15. Tag Ruhetag

Je nachdem wie es den TeilnehmerInnen geht, wird in Kongme Dingma ein Rasttag eingelegt.
Nur leichte Akklimatisations- Wanderung oder Ruhen im Lager;
Zelt [FMA]

16. Tag Kongme Dingma - Hunku Drangka - Seti Pokhari (5.050 m)

Flankiert vom mächtigen Gipfel des Chamlang steigen wir steigen weiter das besonders abgelegene und deshalb sehr einsame Hunku Tal aufwärts. Heute stehen nur wenige Aufstiegshöhenmeter auf dem Programm, dafür ist mehr an Entfernung zurückzulegen. Mit jedem Schritt nähern wir uns unserer nächsten Herausforderung - dem Amphu Laptsa. Am Nachmittag erreichen wir die kleine, abgeschiedene Almhochfläche Hunku Drangka und errichten dort unser Lager, oder wir gehen noch eine Stunde weiter bis zu einer kleinen Alm Seti Pokhari .
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

17. Tag Amphu Laptsa Basecamp

Über karge, vegetationslose Moränenlandschaft und vorbei an den einsamen Seen von Panch Pokhari wird heute das Amphu Laptsa Basislager in ca. 5.300m erreicht. Nachmittags können wir uns ausruhen und uns auf die anstrengende Passüberquerung am nächsten Tag vorbereiten, während die Sherpas bereits die wichtigen Fixseile verlegen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 500m; Zelt [FMA]

18. Tag Amphu Laptsa Basecamp - Amphu Laptsa - Lagerplatz Imja Tso

Heute ist jede/r gefordert sein Bestes zu geben. Oben am Pass angekommen, haben wir einen überwältigenden Blick auf die gewaltige, über 3.000m hohe Lhotse-Südwand und auf unseren nächsten 6.000er, den Island Peak. Besonders der schwierige Abstieg vom Pass erfordert von uns höchste Konzentration und Teamfähigkeit! Insbesondere die Mithilfe und die Unterstützung bei den Trägern ist unumgänglich. Wenn alles klappt, dann steigen wir ab bis zu einem schönen Lagerplatz in der Nähe des Imja Tso auf ca. 4.900m.
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 950m; Zelt [FMA]

19. Tag Ruhetag

Für die Passüberquerung haben wir einen Puffertag eingeplant, denn für die Überschreitung des Amphu Laptsa La muss das Wetter passen. Kommen wir gleich über den Pass können wir diesen Tag als Ruhetag nutzen, um Reserven für die Island Peak Besteigung zu haben.
Zelt [FMA]

20. Tag Island Peak Basislager

Wir wandern in der Moränenlandschaft nach Osten. Auf dem Weg zum Island Peak-Basislager, das auch als Pareshaya Gyab bezeichnet wird, kommen wir an einem ausgetrockneten See vorbei. Unser Lager liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers.
Gehzeit: 2h; Aufstieg: 200m; Zelt [FMA]

21. Tag Island Peak

Vom Basislager ziehen wir noch bei Dunkelheit hinauf zur Schulter in der vom Island Peak nach Süden hinab gehenden Rippe. Wir steigen weiter auf - durchqueren einen kleinen Gletscherabbruch (in ca. 5.750 m) und erreichen dann einen kleinen Gletscherkessel (etwa 5.900 m). Über die folgende Firn- bzw. Eisflanke (bis 45 Grad Neigung) erreichen wir den Gipfelgrat und über ihn den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa 7 - 8 Stunden. Eine prachtvolle Aussicht eröffnet sich uns auf Makalu (8.475m), die 8.516m hohe Lhotse-Wand und die zahlreichen über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels. Um die Mittagszeit wollen wir wieder im Basislager zurück sein. Nach einer Stärkung durch die Küchenmannschaft setzen wir unseren Abstieg bis nach Chukhung fort.
Gehzeit: 10-14h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 1600m; Zelt [FMA]

22. Tag Deboche

Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab nach Pangpoche (3.985 m). Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen. Nach einer Lunchpause steigen wir am Nachmittag noch weiter ab bis nach Deboche, wo wir noch einmal unsere Zelte aufstellen.
Gehzeit: 5-6h; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]

23. Tag Namche Bazar

Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das einst größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Imja-Schlucht und kommen über Phunki (3.250 m) nach Namche Bazar.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 750m; Zelt [FMA]

24. Tag Lukla

Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 8 Std. benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts, die einzige begehbare Route zwischen Namche Bazar und Lukla, bis wir in Lukla (2.800 m) zum letzten Mal unsere Zelte errichten. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Zelt [FMA]

25. Tag Lukla - Kathmandu

Im Laufe des Vormittags fliegen wir mit dem Propeller-Flugzeug nach Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung und kann auch für fakultative Besichtigungen genutzt werden.
Hotel [F]

26. Tag Kathmandu

Der heutige Tag steht uns in Kathmandu zur freien Verfügung. Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Hotel [FA]

27. Tag Rückreise

Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Diese Tour ist ein expeditionsartiges Trekking der besonderen Art. In unmittelbarer Nähe zahlreicher Sieben- und Achttausender wandern Sie nicht nur durch menschenleere Himalaya-Täler und über anspruchsvolle Pässe, sondern besteigen darüber hinaus zwei sehr attraktive Gipfel. Bei schönem Wetter bieten sich Ihnen atemberaubende Ausblicke. Die Tour ist aber auch sehr anstrengend und erfordert großen Einsatz und Durchhaltevermögen.
Für eine Teilnahme an dieser Reise sollten Sie sehr gut durchtrainiert sein. Sie benötigen eine überdurchschnittliche Kraft, Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Anstrengende Tagesetappen in extremen Höhen mit Traglasten bis zu 15 kg stehen Ihnen bevor. Bedenken Sie, dass nach einem langen Aufstieg noch der mühsame Lageralltag auf Sie zukommt.
Folgendes alpintechnisches Können ist Voraussetzung für eine Teilnahme: es werden Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, das heißt im Hinblick auf Ihre Tour, dass Sie sicher und selbständig in schwierigem Gelände wie Grashänge, Geröllhalden, Moränenschutt, Blockwerk und auf flachen, mit Geröll bedeckten Gletschern gehen können, und zwar auch mit schwerem Rucksack und bei schlechtem Wetter. Sicher gehen heißt, dass Sie auch an exponierten Stellen gehen können, wo ein Sturz schlimme Folgen hätte. Aus Erfahrung wissen wir, dass unsere Teilnehmer/-innen in diesen vermeintlich leichten Passagen die meisten Schwierigkeiten haben. Sie beherrschen die Techniken des Gletschergehens, also selbständiges Anseilen und Gehen in der Seilschaft, auch das Anbringen von Fixseilen, Klettern auf den Frontzacken der Steigeisen und die Handhabung des Eispickels müssen sitzen. Wir bitten Sie, uns einen Tourenbericht der vergangenen Jahre zuzuschicken. Die Auswahl der Teilnehmer/-innen behalten wir uns vor.
Ein sehr guter Gesundheitszustand ist für eine Teilnahme unabdingbar. Extreme Höhen stellen große Risiken für Ihre Gesundheit dar. Diesen Gefahren kann begegnet werden, indem man die “Spielregeln der Akklimatisation" einhält. Trotzdem sollten Sie von einer Buchung dieser Reise absehen, wenn Sie an irgendwelchen Krankheiten leiden oder eine Verletzung haben. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt für Sportmedizin beraten und schicken Sie uns ein ärztliches Attest zu.
Diese Expeditionsreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Expeditionsalltag dazu. Bedenken Sie bitte, dass Sie über Tage oder sogar Wochen grenzwertigen Belastungen standhalten müssen. Spontan aus dem Unternehmen auszusteigen ist meistens nicht machbar! Auch vorgezogene Rückflüge sind normalerweise nicht möglich.
Reisen in der Gruppe macht dieses Extremtrekking erst möglich. Unsere Touren sind so organisiert, dass die Teilnehmer/-innen den größtmöglichen Handlungsspielraum haben, um persönliche Vorstellungen zu verwirklichen. Dennoch sollte, wer sich auf eine solche Gruppenreise einlässt wissen, dass Kompromisse notwendig sind. Wir erwarten von den Teilnehmer/-innen Toleranz und Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitreisenden, der Reiseleitung und dem einheimischen Begleitteam.
Wenn ungünstige Bedingungen die Organisation der Tour oder die Sicherheit in Frage stellen, kann es notwendig werden, dass Sie persönliche Interessen zurückstellen müssen. Darüber hinaus ist die Reiseleitung von uns ermächtigt, Teilnehmer/-innen zurückzuschicken, wenn sie durch ihr Verhalten die Gemeinschaft oder gar das Unternehmen selbst zu gefährden beginnen oder den Anforderungen nicht gewachsen sind. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Entrichten des Reisepreises kein Recht auf einen Gipfelversuch beinhalten kann. Expeditionsartiges, sehr anspruchsvolles Trekking; ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit vorausgesetzt; Fels-, Eis- und Sicherungstechniken nötig.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.

Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de.

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Die Flüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereichs. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich. Üblicherweise werden die dadurch anfallenden Zusatzkosten jeweils zu einem Drittel von unserer örtlichen Agentur, Hauser exkursionen und Ihnen getragen Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter ein wachsendes Team von einheimischen Deutsch sprechenden Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare zu unterschiedlichsten Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig unsere mit I bis III bewerteten Kultur- und Wanderreisen. Für alle unsere Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger, Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Trekkingausrüstung fertigen oder zukaufen. Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte Personal ausgeliehen. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.

Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Paphlu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde-Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.

Ein Tag - ein Baum
Wenn Sie mit Hauser exkursionen eine Trekkingtour im Everest-Gebiet unternehmen, leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu. Sie wandern von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo-Tal oder zum Everest Basecamp. Und wir kümmern uns darum, dass für jeden Tag, an dem Sie auf Trekking sind, in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen wird. Später, während der Monsunzeit, werden die Setzlinge auf einem festgelegten Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zum “Hauser-Wald" heran. Einen direkteren Weg, mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir uns kaum vorstellen. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000 junge Bäume in Nepal Wurzeln schlagen.

Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Klima

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.

Ausrüstung

Für diese Tour benötigen Sie Ihre bewährte Westalpen-Ausrüstung. Wichtig sind warme Schalenbergstiefel mit vorher angepassten, gut sitzenden Steigeisen, Eispickel, Gurt und Karabiner sowie sehr warme Handschuhe. Darüber hinaus brauchen Sie einen bis minus 25°C tauglichen Expeditionsschlafsack und eine warme Daunenjacke und eine Thermomatte als zusätzliche Schlafunterlage. Einfache Isoliermatten und Seile werden von unserem Partner gestellt.

Gepäck

Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), bzw. eines Seesacks oder Rucksacks, sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Bei den Inlandflügen sind nur 15 kg Gepäck erlaubt, zuzüglich Handgepäckstück. Während des Trekkings tragen Sie selbst nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Mera Peak Island Peak
Auf dem Amphu Laptsa, Fotograf: Radehose, Eckehard
Trekkinggruppe am Island Peak, Fotograf: Hartmann, Thomas
Khumbu,Hauser Zelt im Amphu Laptsa-Lager, Fotograf: Hartmann, Thomas
Auf dem Gipfel des Island Peak 6.189m, Fotograf: Wiesgigl, Franz
 
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