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Khumbu-Durchquerung mit Island Peak

IV 6.189 8x 12x  

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Detailprogramm
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  • Sehr anspruchsvolles, 18-tägiges Zelt-Trekking
  • Auf der alten Tibet-Handelsroute über den Renjo La (5.430 m)
  • Gokyo-Hochtal: Aussichtsgipfel Ngozuma Tse (5.553 m)
  • Über den Cho La (5.420 m) in Richtung Everest
  • Vorbereitung auf den Island Peak: Pokalde Ri (5.806 m)
  • Besteigung des 6.189 m hohen Island Peak
  • Khumbu-Projekt "Ein Tag - ein Baum": Sie fördern die Wiederaufforstung

Bei der Khumbu-Durchquerung durchwandern Sie das gesamte Gebiet. Sie ist unsere umfangreichste und zugleich auch anspruchsvollste Trekkingtour in der Region. Die Mühen werden reich belohnt. Denn die Ausblicke von den 5.000er Pässen wie dem Renjo La, Cho La und dem Kongma La sind fantastisch! Jedes Tal zeigt sich von einer anderen Seite: In Gokyo beeindrucken die tiefblauen Seen vor der Fels- und Eiskulisse, auf dem Ngosumba Tse stehen Sie dem Cho Oyu direkt gegenüber. Und nach der Überquerung des Cho La sehen Sie die gewaltigen Ausmaße des Khumbu-Gletschers vor den überdimensionalen Eiswänden des Everest und Lhotse. Gut eingelaufen und vorbereitet, sind Sie bereit zum Gipfelsturm auf den Island Peak (6.189 m).

Termine und Preise
Reisedauer 22 Tage
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr. Von Bis Preis o. Flug Reiseleitung Verfügbarkeit
2NPK2204 06.04.12 28.04.12 3.595,- Auf Anfr. Hartmann Thomas Buchen
2NPK2201 07.05.12 28.05.12 3.495,- Auf Anfr. Hartmann Thomas Buchen
2NPK2202 22.10.12 12.11.12 3.595,- Auf Anfr. Flossdorf Winfried Buchen
2NPK2203 28.10.12 18.11.12 3.595,- Auf Anfr. Raaß Christian Buchen
3NPK2201 06.05.13 27.05.13 3.495,- Auf Anfr. Hauser-Reiseleiter/in Buchen
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 240,-

Leistungen

Hauser-Inklusivleistungen

• Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
• Flug mit Oman Air ab/bis Deutschland via Muscat nach Kathmandu
• derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
• Inlandsflüge mit Yeti Airlines
• Übernachtung in Hotels, Lodges und Zelten
• meist Vollpension
• Begleitmannschaft
• Gepäcktransport
• Camping- und Kochausrüstung
• Eintrittsgebühren lt. Programm
• Nationalparkgebühren
• Trekkingpermits
• Certec-Bag / Überdrucksack
• Satellitentelefon
• Hauser-Top-Schutz im Wert von € 192,-; Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Wunschleistungen

• Rail & Fly Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze € 30,-
• Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 55,-: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung

Weitere Informationen zum Hauser-Top-Schutz
Weitere Informationen zum Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket

Nicht enthaltene Leistungen

Visum (vor Ort erhältlich: ca. € 30/ Stand 10/11); Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = € 2,-); fehlende Mahlzeiten und Getränke ( Kathmandu ca. € 15 - 20/Tag); Trinkgelder (ca. € 80); individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Tourverlauf
1. Tag Anreise

Flug ab Deutschland nach Kathmandu.

2. Tag Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer zu unserem Hotel. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

3. Tag Flug nach Lukla - Beginn des Trekkings bis Phakding

In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts nach Phakding (2.650 m), wo wir erstmals im Zelt übernachten. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA]

4. Tag Namche Bazar

Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. zwei Stunden erreichen wir Benkar und in einer weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der Police Check-Post am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, benannt nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Von Jorsale steigt der Weg zuerst leicht an, führt über die “Hillary"- Hängebrücke über den Bhote Kosi und dann über den guten, aber steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar, auf 3.450 m. Der Ort ist einer der Wichtigsten des Khumbu-Gebietes und ein kleines Handelszentrum; hier gibt es alles zu kaufen, was das Bergsteiger-Herz begehrt. Wir richten uns in einer Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 0m; Lodge [FMA]

5. Tag Mendaphu Hill - Syangpoche - Khunde - Khumjung

Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einen erstklassigen Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mount Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, auf denen der Spruch "Om mani padme hum" eingemeißelt ist) und hübschen Chörten über Zarok nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals).
Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten Hillary-Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden kann. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zur Gompa von Khumjung (3.800 m). Anschließend kehren wir zurück nach Namche Bazar.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Lodge [FMA]

6. Tag Thame

Wir können uns noch auf dem Bazar von Namche versorgen und dass dortige Kloster besuchen. Dann wandern in ein Seitental und erreichen nachmittags das Sherpa-Dorf Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt. Wir übernachten in Thame.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 360m; Lodge [FMA]

7. Tag Marlung / Lungden

Langsam steigen wir bergan gen Norden. Die Landschaft wird immer karger. Möglicherweise treffen wir auf Tibeterkaravanen, die auch heute noch die alten Handelswege nutzen. Wir erreichen das Dorf Marlung (4.200 m) und schlagen hier unsere Zelte auf. Nachmittags haben wir Zeit zum Entspannen und uns zu akklimatisieren als Vorbereitung auf die kommenden Tage. Beim Frühjahrstermin wird in der Lodge in Lungden übernachtet.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 400m; Zelt [FMA]

8. Tag Renjo La - Basislager

Auch heute lassen wir uns Zeit für den Aufstieg, wir gehen sehr langsam und gleichmäßig. Am frühen Nachmittag erreichen wir nach ca. vier Stunden den Raino Tso (Tso=See), wo wir unser Lager knapp unter der 5.000m Grenze errichten. Den Rest des Tages können wir uns entspannen und Kräfte sammeln für die anstrengende Passüberquerung morgen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

9. Tag Renjo La (5.430 m)- Gokyo Alm

Heute steht uns ein sehr langer und anstrengender Tag bevor. Langsam und gleichmäßig steigen wir hinauf zum Renjo La. Es wird sehr steil und ein wenig ausgesetzt, einige Passagen können auch noch oder wieder schneebedeckt sein, sollten uns als erfahrenen Berggehern aber kein Problem bereiten. Dann, ganz plötzlich, wie wenn jemand den Vorhang beiseite zieht, eröffnet sich uns das Bild hinaus und hinunter ins Gokyo Tal bis hinüber zum Mt. Everest und seinen umliegenden Trabanten. Es ist einfach phänomenal. In Richtung Osten sehen wir unser Trekkinggebiet der nächsten Tage mit den Bergen des mittleren Khumbu Himal (Himal=Gebirgszug). Wir erreichen unser Etappenziel, den 4. Gokyo See, wo wir unser Zeltlager errichten.

Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA]

10. Tag Besteigung des Ngozumba Tse

Wer sich heute fit fühlt, kann den Aussichtsgipfel Ngoszumba Tse besteigen. Wir wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der Seitenmoräne des gewaltigen Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Bereits zuvor eröffnete sich uns ein fantastischer Blick Richtung Khumbu-Gletscher und Mt. Everest. Vom See aus beginnen wir die eigentliche Bergbesteigung, die zunächst über steile Gras- und Geröllhänge hinaufführt. Kurz vor dem Gipfel müssen wir dann einige Male Blockgestein umgehen, bevor wir den Gipfel des 5.553 m hohen Ngozumba Tse erreichen. Der Blick durch die Gebetsfahnen hinunter auf den endlos erscheinenden Gletscherfluss des Ngozumba ist atemberaubend. Doch selbst dieser Eindruck lässt sich noch steigern: Wenn wir uns umdrehen, blicken wir direkt auf die Cho Oyu-Südwand, nur 8 km Luftlinie von uns entfernt. Der Rückweg zur Gokyo-Alm sollte uns leicht fallen, und abends sind wir sicher froh, einen langen, aber erfüllten Tag erlebt zu haben.
Alternativ besteht die Möglichkeit, nur bis zum 5. See zu gehen und von dort aus zurück nach Gokyo oder den Gokyo Peak zu besteigen und nachmittags nach Gokyo zurückzukehren.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]

11. Tag Gokyo-Alm - Ngozumba-Gletscher - Dragnag

Wir wandern das Gokyo-Tal wieder ein Stück talauswärts bis zum 1. See. Hier verlassen wir die Hauptroute und queren den Ngozumba-Gletscher, den wir gestern noch von oben gesehen haben. Ein schmaler Pfad führt uns im Auf und Ab durch das Geröll- und Eislabyrinth. Auf der anderen Gletscherseite erreichen wir den malerischen Weiler Dragnag (4.690 m) wo wir unser Lager errichten.
Gehzeit: 4h; Zelt [FMA]

12. Tag Cho La (5.420 m) - Dzonghla

Wir brechen früh auf und steigen zu den unbesiedelten Hochalmen östlich von Dragnag auf. Die Landschaft ist sehr weitläufig hier, wir sind umgeben von mehreren Sechstausendern wie Cholo und Nirekha. Über die Geröllmoräne kommen wir zum eigentlichen Steilanstieg vor dem Cho La kommen. Geröll und Blockgestein, evtl. auch mal Schnee fordern uns beim Aufstieg, den wir langsam und stetig gehend bewältigen. Vom Pass blicken wir nun zurück Richtung Renjo La und hinunter ins tief unter uns liegende Gokyo Tal, von dem wir nur noch die Seitenhänge ausmachen können. Wir queren ein flaches Schneefeld und bald eröffnet sich uns ein atemberaubender Tiefblick ins Tal von Dzonghla. Da liegt sie genau vor uns, die formschöne Ama Dablam, sowie seitlich davon die markanten Sechstausender Arakam Tse, Cholatse und Taboche, mit ihren steil aufragenden Nordwänden. Im Banne dieser Begleiter wandern wir hinunter zur Hochalm von Dzonghla (4.830 m).
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 600m; Zel [FMA]

13. Tag Dzonghla - Kongma La

Auf einem schönen Höhenweg wandern wir oberhalb des Sees Cho La Tsho (4.500 m) und treffen bald auf den Hauptweg, der zum Everest-Basislager führt. Vorher zweigt der Weg ab hinüber zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas (4.850 m).
Vor Lobuche verlassen wir wieder die Hauptroute zum Everest Base Camp und queren den hier ausfliesenden Khumbugletscher auf einem schmalen Pfad durch Geröll und Eis - der Weg ist flach und meist geröll- oder kiesbedeckt, so dass wir keine Steigeisen brauchen. Unsere Zelte schlagen wir heute unterhalb des Passes Kongma La auf ca. 4.900 m Höhe auf.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

14. Tag Pokalde Ri (5.806 m) - Chukhung

Wir nehmen den Passaufstieg in Angriff. Durch eine mit schwarzen Steinen und Blöcken gefüllt Scharte finden wir in ca. 2,5 - 3 Stunden dank unserer ortskundigen Sherpa den Weg hinauf zum 5535 m hohen Kongma La. Unser dritter Pass hat uns nun schon sehr nah an den Mt. Everest, Lhotse und vor allem an die Nuptse Wand geführt. In unserem Rücken ragt der formschöne 7165 m hohe Pumo Ri auf und vor uns, nun auch in stattlicher Größe, der vierte Achttausender der Region- der 8475 m hohe Makalu, dem wir aber am Island Peak noch näher sein werden. Wir steigen ein kurzes Stück hinunter auf ca. 5.200 m zu dem kleinen See des Pokalde Gletschers.
Vom See aus beginnen wir unseren Aufstieg auf den Pokalde Ri. Zuerst geht es leicht ansteigend vom See weg und dann in einen guten Pfad steil bergauf bis wir auf Blockgestein treffen. Hier wird es etwas anspruchsvoller, wir müssen einen Weg durch das Gelände finden (unser erfahrener Sherpa geht voraus). An einer Stelle legen wir ein Fixseil oder seilen uns kurz an, denn um zum letzten Grataufschwung vor dem Gipfel zu kommen, muss man diese ausgesetzte Passage überwinden. Aber die 600 Höhenmeter sind alle Mühen wert, denn jetzt liegt uns das Khumbu wahrlich zu Füßen und der Rundumblick vom gestrigen Pass aus wird hier noch einmal übertroffen. Vor uns sehen wir sehr schön unser nächstes Bergziel, den Island Peak, dahinter den mächtigen Makalu aufragen, so dass selbst dieser eindruckvolle 6000er im Schatten der Giganten recht schmächtig wirkt. Wir steigen wieder ab und nachdem wir unten am See gerastet haben, gehen wir das Hochtal hinaus Richtung Chukhung. Die verwandlungsfähige Ama Dablam zeigt sich wieder von einer neuen Perspektive. In Chukhung erwartet uns die Begleitmannschaft mit heißem Tee und Keksen. Von hier aus sehen wir unser viertes und höchstes Gipfelziel, den Island Peak, bereits vor uns.

Es besteht alternativauch die Möglichkeit, den Gipfel des Pokalde Ri nicht zu besteigen und mit einem Sherpa direkt bis Chukhung weiterzugehen.
Ohne Gipfel: Aufstieg: 550 m, Abstieg 800 m
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1100m; Übernachtung im Zelt [FMA]

15. Tag Island Peak Basislager

In einer Halbtagesetappe wandern wir in der Moränenlandschaft nach Osten. Auf dem Weg zum Island Peak-Basislager, auch Pareshaya Gyab genannt, kommen wir an einem weiteren ausgetrockneten See vorbei. Urplötzlich erhebt sich die gewaltige Lhotse-Wand vor uns - so nah waren wir ihr bisher noch nie. Unser Lager liegt in rund 5.100 m Höhe in der Nähe des riesigen Imja Lhotse Shar-Gletschers. Wenn wir am abend Lust haben und das Wetter mitspielt können wir zum kleinen Imja Tsho (=See) hochsteigen. Bei Sonnenuntergang erwarten uns schöne Lichtspiele und Spiegelungen im See.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Zelt [FMA]

16. Tag Besteigung des Island Peak

Vom Basislager ziehen wir noch bei Dunkelheit hinauf zur Schulter in der vom Island Peak nach Süden herab gehenden Rippe. Wir steigen weiter auf bis an den Gletscherabbruch (in ca. 5.750 m) und queren dann unschwierig auf den Gletscher (etwa 5.900 m). Im Bogen gehen wir in die Mulde unter dem Steilhang, der rechts des Sattels zum Gipfelkamm führt. Über den Grat erreichen wir den Gipfel des 6.189 m hohen Island Peak. Bei guten Verhältnissen dauert der Aufstieg etwa 7 - 8 Stunden. Uns eröffnet sich eine prachtvolle Aussicht auf den Makalu (8.475 m), den 8.516 m hohen Lhotse mit seiner gewaltigen Süd-Wand und die zahlreichen, über 7.000 m hohen Eisberge des Imja-Kessels, wie Chapalu, Peak 38, Cho Oyu in der Ferne, Nuptse Ama Dablam, Baruntse und die uns vertrauten Cholatse und Taboche bis hinaus zur Kangtaiga und Tramserku - alles in allem der Höhepunkt unserer Reise!
Im Laufe des Nachmittags wollen wir zurück im Basislager sein. Ob wir heute noch weiter bis Chukhung laufen, werden wir je nach Situation entscheiden.
Gehzeit: 11-12h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Zelt [FMA]

17. Tag Dingpoche - Pangpoche

Über Dingpoche, dem mit 4.350 m höchsten dauerhaft bewohnten Ort in Nepal steigen wir ab zu unserem letzten Zeltplatz nach Pangpoche (3.985 m) ab. Umgeben von uralten Wacholderbäumen, können wir nachmittags im Dorf das mit über 350 Jahren älteste Kloster im Khumbu-Gebiet besuchen. Je nachdem, wie weit wir am Vortag gekommen sind, können wir heute noch bis Deboche gehen und haben dann morgen mehr Zeit für Tengpoche (dies entscheidet der Reiseleiter vor Ort).
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 700m; Zelt [FMA]

18. Tag Tengpoche - Phunki - Namche Bazar

Weiter geht es nach Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg in Richtung Imja-Schlucht und kommen über Phunki (3.250 m) wieder nach Namche Bazar, wo wir in einer gemütlichen Lodge übernachten.
Gehzeit: 6h; Abstieg: 750m; Lodge [FMA]

19. Tag Lukla

Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Wir wandern über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts bis Lukla. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Lodge [FMA]

20. Tag Flug nach Kathmandu

Im Laufe des Vormittags fliegen wir nach Kathmandu. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung und kann auch für fakultative Besichtigungen genutzt werden.
Hotel [F]

21. Tag Kathmandu

Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz und der Kumari, der “lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches als das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel.
Nachmittags können wir fakultativ einen weiteren Ausflug unternehmen oder einen Stadtbummel machen.
Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen im Hotel.
Hotel [FA]

22. Tag Rückreise

Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland. Ankunft am gleichen Tag.

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Diese Reise gilt als äußerst anspruchsvolles Trekking. Sie sollten eine ausgezeichnete Kondition besitzen, sowie trittsicher und schwindelfrei sein. Da die ungewohnte Höhe große Anforderungen an Ihren Organismus stellt, ist eine gute körperliche Konstitution und Gesamtverfassung, ein gesundes Herz und ein gesunder Kreislauf Voraussetzung für diese Tour. Unterschätzen Sie nicht die große Höhe, in der Höhenkrankheit durchaus durchaus auftreten kann. Wir bitten Sie daher - vor allem am Anfang der Tour - langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch ausgedehnte Wanderungen oder Konditionstraining usw. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
An mehreren Tagen erreichen Sie Höhen über 5.000 m. Die Tagesetappen während des Trekkings variieren zwischen 3 und 10 Stunden Gehzeit. Für die Besteigung des Island Peak benötigen Sie Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Eispickel und müssen die Seil- und Sicherungstechnik beherrschen (Fixseil- und Steigklemm-Handhabung müssen bekannt sein). Im Frühjahr können u. U. erschwerte Bedingungen durch sich ändernde Schneeverhältnisse auftreten. Die Besteigung des Island Peak ist nur unter günstigen Bedingungen (Wetter- und Wegverhältnisse) möglich.
Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten teilweise etwas einseitig sind. Da unterwegs nicht immer Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse, etc.) einzukaufen sind, wird für das Trekking ein Großteil der Verpflegung mitgeführt. Beim Trekking betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst tragen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Tagesrucksack, das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert. Unterwegs übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten. Sollte Ihnen das zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte, selbstaufblasbare Thermomatte mit. Das umfassendste Trekking im Khumbu-Gebiet; ausgezeichnete Kondition sowie Grundkenntnisse Eis werden vorausgesetzt für die Gipfelbesteigungen.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.

Bei Buchung einer Reise befindet sich in Ihren Unterlagen ein Coupon für ein kostenloses, reisemedizinisches Informationsgespräch. Nutzen Sie diesen und informieren Sie sich in einer der Reisepraxen des BCRT (Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin) über die Gesundheitsrisiken auf Ihrer Reise. Unter www.bctropen.de finden Sie die Adressen der Reisepraxen des BCRT. Dort werden Sie von erfahrenen Ärzten individuell beraten. Sollten Sie die Möglichkeit eines Besuches nicht haben, erhalten Sie auch ausführliche telefonische Informationen bei dem unabhängigen Auskunftsservice über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz, Stand: Aug. 11) oder unter: www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Die Flüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereichs. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich. Üblicherweise werden die dadurch anfallenden Zusatzkosten jeweils zu einem Drittel von unserer örtlichen Agentur, Hauser exkursionen und Ihnen getragen Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams. Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand der Stiftung.

Ein Tag - ein Baum
Wenn Sie mit Hauser exkursionen eine Trekkingtour im Everest-Gebiet unternehmen, leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu. Sie wandern von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo-Tal oder zum Everest Basecamp. Und wir kümmern uns darum, dass für jeden Tag an dem Sie auf Trekking sind, in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen wird. Später, während der Monsunzeit, werden die Setzlinge auf einem festgelegten Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zum “Hauser-Wald" heran. Einen direkteren Weg mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir uns kaum vorstellen. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000 junge Bäume in Nepal Wurzeln schlagen


Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de

Klima

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.

Ausrüstung

Für das Trekking sind bequeme Wanderausrüstung und stabile, schneefeste Bergschuhe mit guter Profilsohle erforderlich, für die Gipfelbesteigungen brauchen Sie steigeisenfeste Bergschuhe. In den Hochgebirgsregionen benötigen Sie sehr warme Bekleidung (Anorak, Fleece, Mütze, Handschuhe, Unterwäsche, etc.). In Höhen ab 5.000 m können die Temperaturen nachts im Frühjahr unter minus 12°C und im Herbst auf minus 15°C bis minus 25°C absinken. Für die Nächte im Zelt benötigen Sie deshalb einen guten Daunen- oder Kunstfaser-Schlafsack mit einem Komfortbereich bis etwa minus 15°C. Für den Frühjahrstermin mit Übernachtungen in den Lodges sollte ein Schlafsack mit Komfortbereich bis -10 Grad genügen. Sinnvoll ist zudem die Mitnahme eines Sitzkissens. Tagsüber kann es bei Windstille und intensiver Sonneneinstrahlung angenehm warm werden (Sonnencreme und Kopfschutz mitnehmen). Niederschläge in Form von Regen, Hagel oder Schnee sind jederzeit möglich.

Gepäck

Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Hauser Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während des Trekkings nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Ihr Gepäck wird während des Trekkings von Trägern getragen. Daher sollte Ihr Gepäckstück bzw. die Tasche/ der Rucksack nicht mehr als 15 - maximal 17 kg wiegen und aus flexiblem Material sein. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

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Khumbu Durchquerung
Lager im Khumbu, Fotograf: Heiligensetzer, Stefan
Blick vom Renjo La, Fotograf: Zeller, Ruth
Kartenstudium Khumbu Gebiet, Fotograf: Mittlmeier, Barbara
Manistein im Khumbu, Fotograf: Reichelt, Stephan
Khumbu-Trekking, Fotograf: Römer, Alexander
Khumbu, Kloster Thame, Fotograf: Hartmann, Thomas
Khumbu, Bergsteiger auf dem Pokalde Ri, Fotograf: Hartmann, Thomas
Stupa und Gebetsmühlen im Khumbu, Fotograf: Häupl, Manfred
Schulkinder im Khumbu, Fotograf: Häupl, Manfred
 
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