Auf Sherpa-Wegen zum Nangpa La mit Heinrich Gruber
| IV | 5.720 | 7x | 13x |
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- 17-tägiges Zelttrekking im Khumbu
- Auf Sherpa-Pfaden in Richtung Tibet zum Nangpa-Pass (5.720 m)
- Überquerung der Pässe Cho La (5.420 m) und Sumna La (5.490 m)
- Taboche-Vorgipfel (5.305 m) und Sumna Peak (5.640 m)
- Kongde: gewaltiges Panorama mit Ama Dablam, Everest und Lhotse
"…immer noch der schier endlos flache Gletscher vor mir und darüber spannt sich ein stahlblauer Himmel. Plötzlich aber beginnt Phemba vor mir nach rechts zu queren – ja … da sind sie die Chörten, eingewickelt in tausende Gebetsfahnen. Wir sind da … am Nangpa La …".Seit 1995 führe ich für Hauser exkursionen weltweit – hinauf auf die Gipfel und zu sehr entlegenen Plätzen zwischen den Bergen. Mein Motto dabei: „Wer nicht aufbricht, bringt sich um die Chance anzukommen." Und das Erlebnis bis zum Ankommen ist oftmals Spannung pur. In gewohnter Khumbu-Umgebung beginnen wir unsere Trekkingrunde. Über Namche und Phortse (3.810 m) steigen wir zum Taboche-Vorgipfel (5.305 m) auf. Über Pheriche geht es dann immer weiter hinauf bis nach Dzongla (4.800 m) von wo aus wir über den Cho La (5.420 m) ins Gokyo-Tal wechseln. Oberhalb des vierten Sees im Gokyo-Tal errichten wir unser Basis-Lager für den Sumna La (5.490 m) und dem wunderschönen namenlosen Gipfel (5.640 m) – oder nennen wir ihn einfach Sumna Peak. Um den markanten Nangpa Gotaya herum erreichen wir schließlich Dzasampa (5.270m), auch Nangpa BC genannt. Noch immer versteckt sich der Nangpa La hinter einer weiteren Biegung – doch sind die Geröll- und Eisfelder und der Gletscherhang überwunden, erleben wir einen großartigen Tag in einer atemberaubenden Arena . Ein wirklicher Leckerbissen ist unser Rückweg über Thame und den neuen Panoramaweg hinauf nach Kongde.
Termine und Preise
| Reisedauer | 23 | Tage |
| Mindestteilnehmerzahl | 10 | Personen |
| Höchstteilnehmerzahl | 16 | Personen |
Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung
| Reisenr | Termine | Preis | o. Flug | Verfügbarkeit | Reiseleitung |
|---|---|---|---|---|---|
| 0NPK7301 | 07.11.10-29.11.10 | €2.990,- | Auf Anfr. | Gruber Heinrich | |
| Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: | €150,- | ||||
Leistungen
An / Abreise: Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt, kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zelten; meist Vollpension
Transfers / Besichtigungen: Transfers, Inlandsflüge
Reiseleitung / Betreuung: Hauser-Reiseleiter, Begleitmannschaft beim Trekking,
Versicherungen / sonstiges: Nationalparkgebühren, Trekking-Permits; Satellitentelefon; höhenmedizinische Überdruckkammer; unser Versicherungspaket,
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten; fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 90 Euro); Einzelzimmer-Zuschlag; fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren sowie Ausgaben persönlicher Art; Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal (pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro); Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und Fluggesellschaften.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Deutschland über Bahrain nach Kathmandu.
2. Tag Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel in Kathmandu. Vor dem Abendessen können wir eventuell noch einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.
Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Flug nach Lukla - Beginn des Trekkings bis Phakding
Morgens fliegen wir mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu in etwa einer Stunde nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig zu gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 2 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts etwa 2 Std. nach Phakding (2.650 m) zu unserem ersten Zeltlager. Der Rest des Tages dient der Erholung und kommt unserer Akklimatisation zugute.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]
4. Tag Namche Bazar
Weiter nordwärts überqueren wir mehrmals den Fluss auf langen Drahtseilbrücken. In Jorsale befindet sich der "Police Check-Post" am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark. Der Schutzpark ist nach dem nepalesischen Namen für den Mt. Everest benannt. Nach insgesamt 3 - 4 Std. Gehzeit stromaufwärts erreichen wir den Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum Dudh Kosi (2.850 m). Hinter der Stahlbrücke über die Imja-Schlucht bewältigen wir in etwa 2 Std. den steilen Aufstieg zum berühmten Sherpa-Zentrum Namche Bazar (3.450 m). Wir richten uns in einer angenehmen Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1150m; Abstieg: 300m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
5. Tag Mendaphu Hill - Khumjung - Khunde - Namche Bazar
Zur optimalen Akklimatisation gönnen wir uns einen Ausflugstag. Auf dem Mendaphu Hill finden wir die Hauptverwaltung des Parks mit dem informativen Museum. Anschließend wandern wir auf dem berühmten Panorama-Weg nach Sanasa und legen viele Fotostopps ein. Herrlich ist die Aussicht zu Aama Dablam, Lhotse-Nuptse und Everest. Wir verlassen die Hauptroute und steigen gemütlich zum stattlichen Sherpadorf Khumjung (3.800 m) hinauf. Zwischen den steingesäumten Ackerparzellen führt uns die Wanderung weiter hinauf nach Khunde zum Hospital von Sir Edmund Hillary. Danach kehren wir über einen kleinen Übergang zu unserer Lodge in Namche Bazar zurück.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
6. Tag Mon La - Phortse Drangka - Phortse
Über einen steilen Rücken steigen wir morgens in ca. 1 Stunde hinauf zum Flughafen Syangboche. Weiter über einen kleinen Pass erreichen wir erneut Khumjung. Entlang verwinkelter Gassen führt unser Weg zunächst zur alten Gompa. Ein interessantes „Seitentürl" bringt uns schließlich auf den Höhenweg zum Mon La (La = Pass). Vom Chörten in 3.973 m Höhe mit grandioser Aussicht auf Tengpoche, Phortse und zahlreiche Gipfel geht es steil nach Phortse Drangka (ca. 3.550 m) zum Gokyo-Fluss hinab (ca. 4 Std.). In etwa 1 Std. steigen wir hinauf zum wunderschönen Sherpadorf Phortse (3.800 m), das auf einer weitläufigen Hangterrasse liegt. Bei klarem Wetter erfreut uns der grandiose Ausblick auf die Eisriesen Kang Taiga und Tramserku.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 570m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Pangpoche - Taboche-Hochalm
Auf einem aussichtsreichen Höhenweg (auf ca. 4.000 m Höhe, in stetigem Auf und Ab) setzen wir unser Trekking fort und treffen nach rund 4 Std. im von uralten Wacholderbäumen geprägten Dorf Pangpoche (3.985 m) ein. Falls geöffnet, können wir die mit über 350 Jahren älteste Gompa (= Kloster) im Khumbu besuchen. Nachmittags steigen wir direkt oberhalb von Pangboche auf einem Kammweg bis zur Taboche-Hochalm (4.380 m), dem „Hochlager" für unsere erste Gipfelbesteigung, auf.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 750m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag 5.000-m-Linie - Taboche-Vorgipfel - Pheriche
Langsam und stetig werden wir zu unserem ersten 5000er aufsteigen, um uns weiter der ungewohnten Höhe gut anzupassen. Pfadspuren führen uns auf einen Grasrücken. Von dort sind die Achttausender Mt. Everest (8.850 m), Lhotse (8.501 m) und Makalu (8.475 m) bereits zu sehen. Wir setzen unseren Aufstieg bis zur 5000-m-Linie fort (insgesamt ca. 3 Std.). Über leichte Felspassagen und Blockgelände erreichen wir in ca. 2 Std. den Taboche-Vorgipfel (Taboche Sanu, 5.305 m). Vom markanten Gipfel bietet sich ein großartiger Panoramablick auf die Eisriesen und hinab ins Tal. Ein sehr steiler, teilweise wegloser Abstieg führt uns auf einen Höhenweg, über den wir schließlich Pheriche (4.243 m) erreichen.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 1050m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Dughla – Dzongla
Auf dem bekannten Everest Highway wandern wir gemütlich zum Weiler Dughla (4.620 m) hinauf. Wir verlassen das Haupttal in westlicher Richtung und gehen oberhalb des Chola Tso weiter bis nach Dzongla (4.830 m), wo wir unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Cho La - Dragnag
Zusammen mit unserer Begleitmannschaft überqueren wir heute unseren ersten Pass, den Cho La (5.420 m). Über einen steilen Moränenkamm, leichte Gletscherschliffplatten und einen kleinen Gletscher erreichen wir schließlich die Passhöhe (insgesamt 4 Std. Gehzeit). Etwas steiler führt der Weg an der Westseite hinunter – teils über Geröll und/oder Schnee bis zum Cho La-Hochlager. Ein kurzer Gegenanstieg bringt uns auf einen Grasrücken, ehe der endgültige Abstieg nach Dragnag (4.700 m) beginnt.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 850m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Gokyo – Fourth Lake – Sumna La-Basislager
Über den riesigen Ngozumba-Gletscher queren wir zunächst hinüber nach Gokyo. Hinter dem Moränenrücken wandern wir weiter taleinwärts bis zum 4. See. Nördlich am See vorbei steigen wir schließlich hinauf zum Sumna La-Basislager, das wir auf ca. 5.100 m aufschlagen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Sumna La – Sumna Peak
Über weites, beinahe wegloses Gelände steigen wir zu unserem zweiten Passübergang, dem Sumna La (5.486 m), hinauf. Während unsere Begleitmannschaft gleich mit dem Abstieg nach Sumna Phug beginnt, setzen wir unseren Weg über einen weiten Gletscherhang vom Pass direkt hinauf zum gleichnamigen Gipfel (5.638 m) fort und können von dort den grandiosen Rundblick über das gesamte Khumbu genießen. Der Abstieg führt uns wieder zurück zum Pass, von wo wir zunächst weiter über einen kurzen Gletscher absteigen. Schon bald erreichen wir die ersten Yakweiden bzw. unseren Lagerplatz.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Ruhetag
Wir legen einen Ruhetag ein.
Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Lunak - Dzasamba
Nach einem kurzen Abstieg biegen wir auf die berühmte Yak-Route zum Nangpa La ein. Wir überqueren die mächtige Stirnmoräne des Sumna-Gletschers und erreichen Lunak (5.090 m). Zwischen den wilden Felswänden des Nangpai Gotaya und dem schuttbedeckten Gletscherstrom des Nangpa-Gletschers eingezwängt, führt unsere Route nordwärts nach Dzasamba, auch Nangpa-Basislager genannt, wo wir für zwei Nächte unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Nangpa La
Ein langer und mühsamer Tag liegt vor uns. Ohne an Höhe zu gewinnen gehen wir zunächst in wildem Zick-Zack auf dem schuttbedeckten Nangpa-Gletscher weiter taleinwärts (2,5 – 3,5 Std.). Es ist kaum zu glauben, dass diese Wegabschnitte mit Yakherden begehbar sind, aber die Dungreste bezeugen es, und vielleicht begegnen wir sogar einer Yakherde! Nahtlos geht es auf dem schneebedeckten Gletscher weiter hinauf bis zum Nangpa La (5.716 m), den zwei mit Gebetsfahnen überhäufte Chörten und ein chinesischer Grenzstein anzeigen (1,5 – 2,5 Std.). Bleibt noch der lange Weg wieder zurück bis Dzasamba zu unseren Zelten.
Gehzeit: 10h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Übernachtung im Zelt [FMA]
16. Tag Lunak - Arye
Heute verlassen wir diese großartige, einsame Arena. Auf bereits bekanntem Weg erreichen wir wieder Lunak und Sumna Pugh. Nun folgen wir weiter dem imposanten Nangpa- Tal flussabwärts über Chule bis zum Weiler Arye (4.450 m), wo wir unser Lager aufstellen.
Gehzeit: 5h; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
17. Tag Marlung - Thame
Nach dem Frühstück verlassen wir die kleine Hochfläche von Arye und wandern weiter talauswärts nach Marlung (4.200 m). Immer mehr Yakweiden und kleine Weiler mit ihren vielen Kartoffelfeldern tauchen auf, ehe wir über einen letzten Moränenkamm das wunderschöne Dorf Thame (3.800 m) erreichen.
Am Nachmittag besteht noch die Möglichkeit, Thame Gompa, das wie ein Adlerhorst oberhalb von Thame gelegene Kloster, zu besuchen (ca. 40 Min.)
Gehzeit: 4h; Abstieg: 650m; Übernachtung im Zelt [FMA]
18. Tag Thame - Kongde
Erst seit Herbst 2007 gibt es die Möglichkeit, von Thame nach Kongde zu wandern. Sehr früh verlassen wir Thame und wandern zunächst bergab. Bald erreichen wir das ursprüngliche Dorf Pare und tauchen anschließend in eine wilde Landschaft mit Bambus- und Rododendron-Wäldern ein – ein krasser Gegensatz zur kargen Landschaft an den vorangegangenen Trekkingtagen. Immer wieder führt uns der Weg zu tollen Aussichtspunkten und wir können auf die andere Talseite zu den vielen Weilern und Orten blicken. Schließlich trennt uns noch der mächtige Taleinschnitt des Sarlema Khola von unserem Tagesziel. Auf einer kühnen Weganlage lässt sich auch dieser Abschnitt überwinden. Nach dem langen Wandertag bietet sich uns ein grandioses, unvergleichliches Panorama - zu sehen sind die Sherpa-Dörfer Khumjung, Namche Bazar, darüber thront der heilige Berg Khumbi Yul La, dahinter erheben sich Taboche, Mt. Everest, Nuptse, Lhotse und Ama Dablam. Der Blick reicht bis zum Thamserku und zum Kusum Kanguru.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 800m; Yeti Mountain Home Kongde [FMA]
19. Tag Kongde - Lukla
Noch einmal können wir am Morgen einen Rundblick in eine der großartigsten Bergszenerien der Welt werfen, ehe wir auf einem kaum begangenen wunderbar angelegten Panoramaweg unseren Abstieg nach Phakding beginnen. Tief unter uns liegt das Dudh Koshi-Tal mit den Sherpa-Dörfern und wir erkennen die Hauptroute, auf der wir das Sherpaland betreten haben. Zahlreiche Aussichtsplätze laden zum Verweilen ein.
Nach einer Mittagspause in Phakding kehren wir auf bekanntem Weg nach Lukla zurück.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 1500m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
20. Tag Flug nach Kathmandu
Im Laufe des Vormittags fliegen wir nach Kathmandu und werden zum Hotel gebracht. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel Hotel [F]
21. Tag Kathmandu
Heute Vormittag besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen sowie der Wohnsitz der Kumari (der „lebenden" Göttin) und das Katamandap (Haus aus Holz), welches als das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Basarstraßen am Tempel der Annapurna-Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nach der Mittagsrast können wir (fakultativ) zu Fuß nach Swayambunath gehen. Der dortige Stupa erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal und gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten. 365 Stufen führen vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne ist die Aussicht über das Tal von Kathmandu besonders schön; manchmal kann man einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikshaw fahren.
Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [FA]
22. Tag Rückflug
Bis zum Transfer zum Flughafen am Nachmittag steht uns der Tag in Kathmandu zur freien Verfügung. Gegen Abend Rückflug nach Deutschland.
[F]
23. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Reise gilt als äußerst anspruchsvolles Trekking und ist deshalb nur für geübte Bergsteiger geeignet, die über eine ausgezeichnete Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verfügen. Sie benötigen Erfahrung mit der Eis- und Sicherungstechnik
Sie müssen eine gute körperliche Konstitution und Gesamtverfassung, ein gesundes Herz und einen gesunden Kreislauf haben. Unterschätzen Sie bitte nicht die große Höhe, in der Höhenkrankheit und Lungenödem durchaus auftreten können. Wir bitten Sie daher - vor allem am Anfang der Tour - unbedingt langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch ausgedehnte Wanderungen oder Konditionstraining usw. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt/Ihre Ärztin. Die täglichen Gehzeiten liegen zwischen 4 - 10 Stunden; vereinzelt können längere oder kürzere Tagesetappen vorkommen - abhängig von der Wegbeschaffenheit, der Leistungsfähigkeit der Teilnehmer/-innen oder vom Auffinden geeigneter Lagerplätze. Längster und anstrengendster Tag ist der 15. Reisetag mit dem Anstieg zum Nanpga La. Das Gelände erfordert sehr gute Trittsicherheit.
Die beschriebenen Tagesetappen verstehen sich als vorgesehene Routenführung, die jedoch Schwankungen entsprechend der örtlichen Gegebenheiten unterliegen kann.
Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten teilweise etwas einseitig sind. Da unterwegs nicht immer Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse, etc.) einzukaufen sind, wird für das Trekking ein Großteil der Verpflegung mitgeführt. Beim Trekking betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst tragen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Tagesrucksack, das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert. Unterwegs übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten. Sollte Ihnen das zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte, selbstaufblasbare Thermomatte mit.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.
Einreisebestimmungen:
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-; mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen: USD 100,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z. B. Royal Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park).
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise: Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Die Inlandsflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder aufgrund sonstiger Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich.
Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter ein wachsendes Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig vorwiegend unsere mit I und II bewerteten Kultur- und Wanderreisen. Für alle unsere Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger, Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Trekkingausrüstung fertigen oder zukaufen. Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte Personal ausgeliehen. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Paphlu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde-Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.
Ein Tag - ein Baum
Wenn Sie 2010 mit uns eine Trekkingtour im Everestgebiet unternehmen, leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu.
Sie wandern von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo Tal oder zum Everest Basecamp – Hauser exkursionen kümmert sich darum, dass für jeden Tag ihres Trekkings in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary Stiftung ein kleines Bäumchen gezogen wird. Später, während der Monsunzeit, werden diese Setzlinge dann auf einem eigenen Areal angepflanzt und in einigen Jahren zum „Hauser Wald" heranwachsen. Einen unmittelbareren Weg mit ihrem Trekking einen aktiven und vor allem direkten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir uns kaum vorstellen.
Auf diesem Weg werden wir pro Jahr zwischen 8000 und 10.000 junge Bäumchen ermöglichen.
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die größten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht werden, es ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. Hier ist das Klima gemäßigt, d. h. tagsüber ist es angenehm warm bis heiß, nachts kühlt es ab.
In höheren Regionen kühlt es nachts stark ab (bis ca. minus 15°C). Bei beiden Hochlagern ist können die Temperaturen bis unter minus 20°C sinken.
Entsprechend sollten Sie neben leichten Baumwollsachen und Sonnenschutz (Mütze, Creme) auch warme Kleidung (Daunenjacke, Pullover/Fleece, etc.) sowie einen sehr guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis minus 20°C mitnehmen. Für das Trekking brauchen Sie eine bequeme Wanderausrüstung und stabile, zumindest bedingt steigeisenfeste Bergschuhe mit Profilgummisohle (schneetauglich). Sie benötigen zusätzlich ihre eigene Eisausrüstung (Steigeisen, Gurt). Trekkingstöcke sollten eingesetzt werden. Seile werden von unserem Trekkingpartner gestellt.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München
Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99
E-Mail: info @ hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
Asien
