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Unser Angebot  |  Asien  |  Nepal  |  Vom Marsyandi Tal nach Mustang

Vom Marsyandi Tal nach Mustang

III 5.560 3x 21x  

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Detailprogramm (pdf, 1.399 KB)

  • Anspruchsvolles 21-tägiges Zelt-Trekking
  • Neu: das Tal von Naar
  • Über den Teri-Pass (5.560 m) ins buddhistisch geprägte Mustang
  • 2 Tage mit Besichtigungen in Lo Manthang
  • Internationale Gruppe und Englisch sprechender Reiseleiter

Das Tal von Naar ist erst seit Kurzem für Touristen zugänglich. So ist es möglich, auf neuer Route nach Mustang hinein zu wandern. Aus dem tropisch-grünen Tiefland von Besisahar nähern Sie sich durch das Tal des Marsyandi-Flusses Schritt für Schritt dem tibetisch-buddhistisch geprägten Kulturraum. Durch die spektakuläre Schlucht des Naar Phu-Flusses gelangen Sie in das gleichnamige Tal. Lange lebten die Menschen hier abgeschieden, ihre Lebensweise ist perfekt der Umgebung angepasst. Über den 5.560 m hohen Teri-Pass führt die Route hinein in das ehemalige Königreich Mustang. Erst seit 1992 für ausländische Reisende mit besonderem Permit freigegeben, ist Mustang ein kostbares Kleinod tibetischer Kultur. Auch die wüstenähnliche Hochgebirgslandschaft erinnert an Tibet. In Lo Manthang, Hauptstadt und zugleich Herzstück Mustangs, prägen der Raja-Palast sowie malerische Flachdachdachhäuser und Klosteranlagen das Bild. Auf dem Weg hinunter in das mittelalterlich anmutende Dorf Kagbeni bieten sich immer wieder Ausblicke auf die gewaltigen Bergmassive und mit Eis bedeckten Gipfel der Annapurna, des Nilgiri und des Dhaulagiri. Von Jomosom fliegen Sie über Pokhara zurück nach Kathmandu.

Termine und Preise
Reisedauer 25 Tage
Mindestteilnehmerzahl 4 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen

Weitere Informationen zur Mindestteilnehmerzahl und Durchführung

Reisenr Termine Preis o. Flug Verfügbarkeit Reiseleitung
0NPK8401 06.10.10-30.10.10 2.395,- Auf Anfr. Buchen örtliche Englisch sp
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag: 240,-
     
Leistungen

An / Abreise: ab/bis Kathmandu

Unterkunft / Verpflegung: Übernachtungen in Hotels und Zelten; meist Vollpension

Transfers / Besichtigungen: Inlandsflüge, Transfers

Reiseleitung / Betreuung: Englisch sprechender Reiseleiter von KE Adventures ab/bis Kathmandu, Begleitmannschaft beim Trekking

Versicherungen / sonstiges: Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; HINWEIS: Die Special Permit-Kosten von US$ 500,- p. P. sind vor Ort zu entrichten und nicht im Reisepreis enthalten

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten; Gebühr für das „Special Trekking Permit" für Mustang (z. Zt. 500 US$); fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 90 Euro); Einzelzimmer-Zuschlag; fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren (auch der Gompas), Ausgaben persönlicher Art; Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für Inlandflüge in Nepal (pro Abflug 165 NRs = ca. 1,80 Euro) ; Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und Fluggesellschaften.

Tourverlauf
1. Tag Kathmandu

Die internationale Gruppe trifft sich im Laufe des Tages im Hotel. Das gemeinsame Abendessen bietet eine gute Gelegenheit sich kennen zu lernen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]

2. Tag Fahrt Richtung Westen

Nach dem Frühstück starten wir unsere Fahrt Richtung Westen. Nach ungefähr drei Stunden erreichen wir Mugling und machen dort Mittagspause in einem Restaurant. Danach geht es in die nicht weit entfernte kleine Stadt Dumre, die am Fluss Marsyangdi liegt. Ab hier geht es Richtung Norden weiter, stets am Fluss entlang. Unser erstes Camp errichten wir am Ufer des Marsyandi.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]

3. Tag Trekking nach Jagat

Wir beginnen unser Trekking entlang des Flusses und folgen der bekannten Annapurna Runde. Auf unserer Route durch kleine Siedlungen und Terrassenfelder gewinnen wir einen Eindruck vom dörflichen Leben der Gurung-Bevölkerung. Oft bieten sich weite Ausblicke auf die glänzenden Schneegipfel des Manaslu und Annapurna Himal. Wir überqueren den Marsyandi bei Ngadi, und dann geht es steil bergauf bis nach Bahundanda. Weiter geht es dann abwärts durch ein weites Tal mit vielen Feldern bis wir schließlich wieder zum Marsyandi kommen, wo sich ein beachtlicher Wasserfall in den Fluss stürzt. Beim Dorf Syange überqueren wir den Fluss noch einmal und befinden uns dann auf seiner Westseite. Hinter den Teehäusern dieser Ansiedlung verengt sich das Tal zu einer Schlucht und an einer Stelle müssen wir auf einem von Hand in den Fels geschlagenem Weg an einem Felsvorsprung vorbei. Wir übernachten in Jagat, das an einem bewaldeten Berghang liegt.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]

4. Tag Trekking nach Dharapani

Nachdem wir nach Chamje aufgestiegen sind, verengt sich das Tal nach unten immer mehr. Kaum haben wir den Fluss überquert, geht es wieder steil hinauf bis zu einem Aussichtspunkt. Von hier aus können wir nördlich bis zu den Häusern von Tal sehen, die winzig erscheinen mit dem riesigen Bergmassiv von Kang Guru im Hintergrund. Tal ist das am südlichsten gelegene Dorf des Manang Distriktes. Je weiter wir flussaufwärts gehen, desto auffälliger sind die Merkmale dieses buddhistisch geprägten Kulturkreises - z. B. die aus Stein erbauten Häuser mit ihren flachen Dächern, viele Chörten und Gebetsfahnen. Die Vegetation wird weniger subtropisch. Das Tal wird wieder enger und unser Weg führt hoch über dem Fluss, bevor wir wieder hinabsteigen um unser Tagesziel Dharapani zu erreichen. Die Manaslu Runde trifft hier auf die Annapurna Runde. Zwischen dem Dorf Chamje und Dharapani queren wir den Fluss mehrmals.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]

5. Tag Trekking nach Koto

Wir wandern Richtung Westen, queren Seitenbäche und kommen durch kleine Siedlungen. Der Weg führt durch Fichten und Föhrenwald und über viele Steintreppen. Bei guter Sicht können wir hinter uns den Manaslu sehen und im Süden die imposante Gipfelsilhouette der Annapurna II. Auf unserem Weg bis zu unserem Ziel Koto (2.600m) kommen wir auch an Lodges und einigen Weilern vorbei.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 850m; Übernachtung im Zelt [FMA]

6. Tag Aufstieg entlang des Naar-Phu Khola (Khola = Fluss)

In Koto gibt es einen Kontrollpunkt, an dem wir unsere Permits vorzeigen müssen. Hier verlassen wir die sog. Annapurna Runde und es geht dann in die engere und steilere Schlucht des Naar Phu Khola. Am linken Ufer geht es erst durch wunderschöne Wälder und wir kommen an verschiedenen
Ansiedlungen vorbei, die nur temporär im Winter genutzt werden. Schon bald wird der Weg jedoch felsig. Im weiteren Verlauf überqueren wir öfters den Fluss bevor wir dann zu unserem Lagerplatz in Dharmasala (3.230m) aufsteigen.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]

7. Tag Trekking bis nach Naar

Wir folgen dem Tal und steigen nach Methang (3.650m) auf, wo wir dann einen spektakulären Blick auf den Kang Guru (6.981m) haben. Beim darauf folgenden Abstieg kommen wir zu der Brücke bei Naar Phedi (3.490m). Es ist ein echtes Erlebnis, diese Brücke zu überqueren, die auf 80m Länge eine tiefe Schlucht überspannt. Kaum auf der anderen Seite angekommen, beginnt der Aufstieg nach Naar (4.110m). Das Dorf liegt unterhalb schneebedeckter Gipfel und ist umgeben von Feldern, auf denen Senfpflanzen und Gerste wachsen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1350m; Abstieg: 380m; Übernachtung im Zelt [FMA]

8. Tag Akklimatisationstag

Den heutigen Tag nutzen wir, um unseren Körper an die Höhe zu gewöhnen. Es ist eine gute Gelegenheit, um die Umgebung etwas zu erkunden. Die Leute von Naar leben hauptsächlich vom Weben und Spinnen. Im idyllischen Dorf gibt es mehrere kleine Klöster, die wir besuchen können. Darüber hinaus können wir auch auf den hinter dem Dorf liegenden Hügel wandern, der mit vielen Gebetsfahnen geschmückt ist und von dem aus wir eine großartige Aussicht haben auf die gigantische Bergkulisse. In Naar verbringen wir eine zweite Nacht.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]

9. Tag Trekking zu einem Camp hoch über dem Lapse Khola

Mit neuer Energie machen wir uns an den Abstieg in das Tal des Lapse Khola. Nach der Überquerung des Flusses geht es bergauf bis wir zu einer Weide für Yaks (Kharka) kommen, auf der wir unsere Zelte aufschlagen.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 840m; Übernachtung im Zelt [FMA]

10. Tag Wanderung zu einem Camp am Lapse Khola

Unsere Route führt heute hoch über dem Lapse Khola auf einer Höhe von ungefähr 4.400m mit mehreren Auf- und Abstiegen, da wir Täler von Nebenflüssen passieren. Gegen Ende unserer Tagesetappe kommen wir hinab zum Lapse Khola und an einer schönen Stelle schlagen wir unser Lager auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 520m; Abstieg: 490m; Übernachtung im Zelt [FMA]

11. Tag Aufstieg zum Hochlager unterhalb des Passes

Wir folgen dem Lapse Khola und steigen zu einem Hochlager (ca. 4.900m) auf, das sich unterhalb des Passes befindet.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 620m; Abstieg: 120m; Übernachtung im Zelt [FMA]

12. Tag Überquerung des Teri La (La = Pass)

Für den Anstieg zum Teri La (5.560) benötigen wir zwischen 5 und 6 Stunden. Es ist durchaus mit Schnee zu rechnen. Am Pass angekommen, sehen wir bei gutem Wetter die Gipfel der Annapurna Gebirgskette und der benachbarten Chulu Gruppe. Im Norden liegt das gewaltige Trockenplateau von Tibet. Der Abstieg vom Pass ist lang und umso mehr freuen wir uns, wenn wir - müde, aber zufrieden - unser Camp erreichen.
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Zelt [FMA]

13. Tag Abstieg nach Yakpa

Heute geht es die meiste Zeit bergab. Jedoch gibt es dazwischen immer wieder Aufstiege, da wir Nebenflüsse und Seitentäler auf unserem Weg passieren. Unser Tagesziel ist Yakpa, was sich im oberen Teil des Kali Gandaki Tales befindet.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 580m; Abstieg: 970m; Übernachtung im Zelt [FMA]

14. Tag Abstieg nach Tangga

Heute setzen wir unseren langen Abstieg fort und bewältigen insgesamt gut über 1.000 Höhenmeter. Wir schlagen unsere Zelte in Tangga (3.338m) auf, das sich im oberen Teil von Mustang befindet.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 670m; Abstieg: 1500m; Übernachtung im Zelt [FMA]

15. Tag Ruhetag oder Reservetag

Wir genießen einen wohlverdienten Ruhetag. Tangga ist ein faszinierender Ort und bietet uns die Möglichkeit, einen Einblick in das einfache Leben der Menschen an einem so abgelegenen Stückchen Erde zu bekommen. Dieser Tag kann auch der Reserve dienen, falls es vorher zu Verzögerungen aufgrund schlechten Wetters oder anderer nicht vorhersehbarer Ereignisse gekommen ist.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]

16. Tag Abstieg nach Yara Goan

Durch tief eingeschnittene Schluchten geht es bergab durch das Puyung Khola Tal. Unser Camp schlagen wir beim Weiler Yara Goan (3.605m) auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1190m; Abstieg: 880m; Übernachtung im Zelt [FMA]

17. Tag Trekking bis nach Lo-Manthang

Wir steigen ab bis zum Kali Gandaki Fluss, überqueren ihn und führen unseren Weg an seinem Westufer fort. Wir haben nun die Hauptroute, die nach Mustang führt, erreicht und in einem gleichmäßigen Anstieg geht es jetzt in die „Hauptstadt", Lo-Manthang (3.809m). Den Horizont begrenzen im Norden die tibetischen Berge, hinter uns ist die Annapurna-Kette zu sehen. Zwei Nächte zelten wir vor den Toren der Stadt.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 930m; Abstieg: 650m; Übernachtung im Zelt [FMA]

18. Tag In und um Lo-Manthang

Ein ganzer Tag steht uns zur Verfügung, die ummauerte Stadt Lo-Manthang mit ihren rechtwinklig angelegten Gassen zu erkunden. Vielleicht können wir auch einen Blick in die Gompas und Innenhöfe der Klöster werfen. Die Wohnhäuser der Lobas mit ihren Flachdächern liegen rings um den Königspalast, Kernstück von Lo Manthang. Nachmittags können wir einen Ausflug in die nähere Umgebung machen. Mustang verdankt seine Existenz überwiegend dem Handel zwischen Tibet und Nepal, der in den letzten Jahren wieder zugelassen wurde. Ansonsten leben die Mustangi vom Gerstenanbau und der Viehzucht (Yaks, Pferde, Schafe und Ziegen). Ab und zu hält der König, dessen Dynastie seit 1430 herrscht, Audienz.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]

19. Tag Trekking nach Ghemi

Es gibt zwei Möglichkeiten Mustang durch das Kali Gandaki Tal zu verlassen. Welche Route wir nehmen, entscheidet der Reiseleiter, nachdem er sich mit der Gruppe besprochen hat. Je nachdem, für welche Route sich entschieden wurde, werden wir heute den Chogo La (4.320m) oder den Lo La (3.950m) und den Choya La (3.870m) überqueren, um Ghemi (3.510m) zu erreichen. Ghemi ist ein kleines schönes Dorf, das aus weißen Häuschen besteht und von vielen Feldern umgeben ist. Unser Camp schlagen wir auf einem der Felder auf.
Aufstieg: 800m; Abstieg: 750m; Übernachtung im Zelt [FMA]

20. Tag Trekking nach Samar

Auf unserer heutigen Etappe nach Samar (3.630m) bewältigen wir den Nyi La (4.020m) und den Shyangmochen La (3.850m). Samar war ein wichtiger Haltepunkt für die Karawanen der Händler, die mit ihren Pferden aus Tibet kamen und somit sind noch viele Unterkünfte mit Pferdeställen erhalten. Wir schlagen unsere Zelte in einer dieser alten Karawansereien auf. Heute werden wir tagsüber für unsere Mühen mit fantastischen Blicken auf das Annapurna Massiv belohnt, was hier vom Nilgiri Gebirgszug (Nilgiri North, 7.061m) dominiert wird.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 470m; Übernachtung im Zelt [FMA]

21. Tag Trekking nach Kagbeni

Nachdem wir den Chele la (3.630m) passiert haben, erreichen wir Chele, das sich rühmt, über das erste Hotel in Mustang zu verfügen. In Chele überqueren wir den Oberen Kali Gandaki auf einer Stahlbrücke und dann geht es gemütlich über Chukksang und Gangbe nach Kagbeni (2.810m). Eine trutzige Gompa, Steinhäuser und verwinkelte Gassen kennzeichnen diese von tibetisch-stämmiger Bevölkerung bewohnte Siedlung mit Blick auf den Tilicho Peak und Dhaulagiri. Kagbeni erscheint wie eine grüne Oase am Zusammenfluss des Jhong Khola und Kali Gandaki und hier schlagen wir unsere Zelte das letzte Mal auf. Das mittelalterlich anmutende Grenzdorf Kagbeni gehört nicht mehr zu Mustang und wir treffen daher auf viel mehr Trekker und touristische Infrastrukur, wie Lodges und kleine Läden.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 470m; Übernachtung im Zelt [FMA]

22. Tag Abstieg nach Jomosom

Der anstrengende Teil des Trekkings ist vorbei und daher können wir unseren letzten Tag in vollen Zügen genießen. Immer mehr Trekkern begegnen wir, je weiter wir das Kala Gandaki Tal, das tiefste Tal der Welt (es liegt zwischen den 8.000m hohen Gipfeln von Dhaulagiri- und Annapurna-Massiv) hinab gehen. Schließlich erreichen wir Jomosom, ein kleiner Kulturschock für uns – da wir in den letzten Wochen nur wenig andere Trekker, Teehäuser und Lodges gesehen haben. Nichts desto trotz machen wir von diesen Einrichtungen am letzten Tag unseres Trekkings durchaus Gebrauch. Nach Möglichkeit beziehen wir eine Lodge oder aber campen doch noch einmal. Wir verabschieden uns heute auch von unseren Trägern und der restlichen Mannschaft.
Gehzeit: 3-4h; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt oder einer Lodge [FMA]

23. Tag Flug via Pokhara nach Kathmandu

Morgens starten wir mit einer Propellermaschine von der asphaltierten Rollbahn und können uns auf einen ca. 40 minütigen spektakulären Flug nach Pokhara freuen. Hier nehmen wir den Anschlussflug nach Kathmandu. Wir werden zu unserem Hotel gebracht und der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung. Am Abend können wir uns auf gemeinsames Essen in einem schönen Restaurant freuen und die Erlebnisse der vergangen Wochen gemeinsam Revue passieren lassen.
Übernachtung im Hotel [FMA]

24. Tag Kathmandu

Der Tag steht uns zur freien Verfügung. Gegebenenfalls dient er auch als Reservetag, falls es zu Flugverzögerungen in Jomosom gekommen ist.
Es besteht die Möglichkeit, an einer geführten Besichtigungstour durch die historische Altstadt Kathmandus teilzunehmen, oder aber die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen, darunter die Taleju-Pagode, größter und ältester Tempel der Stadt. Harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Ein Bummeln durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel ist auch sehr lohnenswert. Am Nachmittag könnte Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss besichtigt werden. Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse kann man das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen, überblicken . Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [FMA]

25. Tag Abreise

Je nach Abflugzeit besteht die Möglichkeit vormittags die Zeit für weitere Besichtigungen zu nutzen oder Mitbringsel zu kaufen. Dann werden wir zum Flughafen gebracht und treten unsere Heimreise an.
[F]

Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen

Für das Trekking werden keine besonderen technischen Fähigkeiten vorausgesetzt. Dennoch sind die Anforderungen höher als beispielsweise bei der Annapurna-Umrundung. Unbedingt vorausgesetzt werden Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände), Ausdauer und sehr gute Kondition. Teils verläuft die Wegstrecke über breite Karawanenwege, teils über schmale Bergpfade, welche die Dörfer miteinander verbinden. Das Trekking beinhaltet auch längere und steile An- und Abstiege und es sind gelegentlich etwas ausgesetzte Stellen zu überwinden. Die Überquerung des Teri La erfordert ebenfalls keine technischen Kenntnisse, jedoch ist diese Etappe durch ihre Länge (Gehzeit ca. 10 Stunden) und die unterschiedliche Beschaffenheit des Geländes anspruchsvoll. Zudem muss auch mit Schnee gerechnet werden. Die genannten Angaben zu den Gehzeiten, Auf- und Abstiegen sowie der Lagerplätze sind als Anhaltspunkt zu verstehen, da je nach örtlichen Gegebenheiten und Entscheidung der Reiseleitung der genaue Routenverlauf wie auch die Wahl der Campingplätze vom Programm abweichen kann.

Bedenken Sie bitte, dass Sie täglich mehrere Stunden unterwegs sind und in ungewohnte Höhen kommen, die den Organismus zusätzlich belasten. Langsames und stetiges Gehen ist sehr wichtig, damit der Körper sich allmählich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann, eine Schwächung der Kondition vermieden wird und dadurch auch der Gefahr der Höhenkrankheit vorgebeugt wird. Bereiten Sie sich bitte durch Waldläufe und/oder ausgedehnte Wanderungen auf diese Reise vor. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen gesund sein, konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Während des Trekkings betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich auch um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst brauchen nur das Notwendigste (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche, etc.) in Ihrem Tagesrucksack zu tragen. Das restliche Gepäck wird von Trägern und eventuell von Tragetieren (Mulis) transportiert. Sie übernachten während des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatte. Von allen Teilnehmenden wird Achtung, Feingefühl und Rücksicht der einheimischen Bevölkerung gegenüber erwartet.
Rechnen Sie beim Trekking nicht mit allzu abwechslungsreicher Verpflegung. Die Mahlzeiten sind meist vegetarisch und können sich wiederholen, da es selten Gelegenheiten gibt, Frischfleisch zu erstehen und die gesamte Verpflegung von Anfang an mitgetragen werden muss.

Hauser Shop

Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 089 235006-21

Dankeschön

Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.

Einreisebestimmungen: Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise: Die Erteilung eines "Special Trekking Permit" unterliegt völlig der nepalischen Regierung, d. h. es kann zu unvorhersehbaren Änderungen und/oder Schwierigkeiten kommen, die schlimmstenfalls zur Verweigerung des Permits führen können. Eventuell werden auch kurzfristig neue Bedingungen erlassen, die Einfluss auf die Route haben könnten. Wir müssen uns vorbehalten, dass daraus resultierende Folgen zu Lasten der Teilnehmer gehen.
Bitte senden Sie uns bereits mit Ihrer Reiseanmeldung eine gut lesbare Kopie Ihrer Reisepass-Seite mit Ihren Passdaten sowie vier Passbilder, die unser nepalischer Partner etwa 3 Wochen vor Ihrem Eintreffen zur Vorbereitung der "Special Permits" benötigt.

Für das Betreten von Mustang hat die Regierung u. a. folgende Vorschriften erlassen:
1. Nur organisiert mit einer Agentur reisende Gruppen erhalten ein "Special Trekking Permit".
2. Für Unterkunft (Zelte) und Verpflegung muss die Trekking-Agentur sorgen.
3. Die gesamte Verpflegung und der Brennstoff müssen von der Agentur gestellt werden.
4. Kochen mit Holz ist verboten, die Verwendung von Kerosin vorgeschrieben.
5. Das Verteilen von Geschenken (z. B. Geld, Süßigkeiten, Kugelschreiber, usw.) ist verboten.
6. Müll muss vergraben oder aus Mustang heraustransportiert und richtig entsorgt werden.
Videogeräte dürfen nur bis Kagbeni benutzt und nicht nach Mustang mitgenommen werden. Da eine sichere Depotmöglichkeit nicht gegeben ist, raten wir von deren Mitnahme zum Trekking ganz ab. Fotografieren außerhalb der Tempel- und Gompa-Bereiche ist dagegen gestattet. Fragen Sie bitte bei Personenaufnahmen von Einheimischen vorher um deren Erlaubnis.
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, die politische Lage, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Deshalb steht es Ihrer Reiseleitung frei, den Programmablauf und insbesondere einzelne Trekkingetappen und Ruhetage in Abstimmung mit dem Sirdar (dem Leiter der Trekkingmannschaft) gemäß der aktuellen Situation festzulegen.
Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich werden Ihre Reiseleitung und die örtliche Agentur stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge und Gompa-Besuche anzubieten, doch kann Hauser exkursionen für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Die Inlandflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren wie schlechten Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich.

Umwelt- und Sozialprojekte: Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams. Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen. Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand der Stiftung.

Klima

Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die beste Trekkingzeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. März und April bringen warmes Wetter; es gibt vereinzelt Regenfälle, die zu schönen Lichtstimmungen führen können. Zudem beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der Frühling geht Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September fallen die Hauptniederschläge in der Monsunzeit. Jomosom und Mustang können im Gegensatz zu anderen Bergzielen in Nepal auch im Sommer besucht werden, sie liegen jenseits der Monsungrenze.
Im Kathmandu-Tal ist das Klima gemäßigt, d. h. tagsüber ist es angenehm warm bis heiß, nachts kühlt es ab. In Mustang können die Temperaturen nachts auf minus 5°C (April) bis minus 10°C (November) fallen. Bei den Sommerterminen kann es sein, dass die Berge oft wolkenverhangen sind und Sie dadurch wenig Fernsicht haben. Vereinzelt kann es auch regnen.

Ausrüstung

Je nach Wasserführung einzelner Flüsse können diese manchmal nicht über Steine oder Balken gequert werden, sondern müssen (am besten mit leichten Sportschuhen oder Trekkingsandalen) durchwatet werden. Auch Teleskop-Tourenstöcke sind hilfreich.
Den klimatischen Bedingungen entsprechend sollten Sie neben leichten Sommersachen auch warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke, Regenschutz, etc.) mitführen. Sie benötigen die übliche Wanderausrüstung und stabile Leichtbergschuhe mit Profilgummisohle. Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass an manchen Tagen mit sehr starkem Wind und - bedingt durch das trockene Klima - mit großer Staubentwicklung zu rechnen ist. Es ist sehr wichtig, sich durch entsprechende Kleidung und ein Kopftuch zu schützen.
Für die Übernachtungen im Zelt benötigen Sie einen Thermomatte sowie einen guten Schlafsack mit einem Komfortbereich bis mindestens minus 10°C.

Reiseveranstalter

Hauser exkursionen international GmbH
Spiegelstr. 9,
81241 München

Tel. 089 / 23 50 06-0, Fax 089 / 23 50 06-99

E-Mail: info@hauser-exkursionen.de
In Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur
sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Vom Marsyandi-Tal nach Mustang
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Chörten am Wegesrand in Mustang, Fotograf: Glogowski, Dieter
Lopa Frau an einer Stupa in Lo, Fotograf: Glogowski, Dieter
Landschaft in Mustang, Fotograf: Glogowski, Dieter